DE2804902A1 - Spundwandabdeckung - Google Patents
SpundwandabdeckungInfo
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Classifications
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- E02D5/02—Sheet piles or sheet pile bulkheads
- E02D5/03—Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles
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Description
Die grundlegende Patentanmeldung betrifft eine Spundwandabdeckung mit Auflager für Böschungsdeckwerk an Binnenwasserstraßen, wobei der Spundwandkopf unter der Wasseroberfläche liegt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Spundwandabdeckung mit dem Auflager ein Betonfertigteil oder eine Stahlkonstruktion ist, die spundwandseitig in Längsrichtung der Spundwand eine Aussparung aufweist, in die ein Dichtungsmaterial eingepasst ist, und dass die Spundwandabdeckung lose auf dem Spundwandkopf liegt und zusätzlich mittels Hakenbolzen, Schrauben oder dergl. mit dem Spundwandkopf verankert ist. Diese Ausführungsform der Spundwandabdeckung hat sich zwar bewährt, jedoch ist eine weitere Vereinfachung der Verankerung möglich und vorteilhaft.
Die Erfindung betrifft eine Spundwandabdeckung der eingangs genannten Art, die sich dadurch kennzeichnet, dass zwischen den Stegen des Spundwandkopfes ein Stab eingespannt ist, der von dem umgebogenen Ende einer durch eine entsprechende vertikale Bohrung in der Spundwandabdeckung hindurchgeführte Hakenschraube umgriffen ist, wobei die Hakenschraube auf der anderen Seite mittels einer Mutter auf der
Spundwandabdeckung verspannt ist. Nach einer Ausführungsform ist der Stab beiderseits an den Stegen des Spundwandkopfes angeschweißt. Des weiteren ist es möglich, dass der Stab durch horizontal gegenüberliegende Bohrungen in den Stegen des Spundwandkopfes hindurchgesteckt und in diesen mittels Kunststoffringen arretiert ist, wobei gleichzeitig die Spalte zwischen den Bohrungen und dem Stab durch die Kunststoffringe abdichtbar sind.
Die Vorteile der Spundwandabdeckung nach der Erfindung sind gegenüber der Spundwandabdeckung nach dem Hauptpatent, wobei die Bohrungen für die Hakenbolzen und Schrauben im Spundwandkopf und Spundwandabdeckung immer genau übereinstimmen müssen, um überhaupt eine Verankerung der Spundwandabdeckung zu ermöglichen, insbesondere darin zu sehen, dass sie durch bereits werksseitig hergestellte vertikale Bohrungen in der Spundwandabdeckung an jeder beliebigen Stelle des zwischen den Stegen des Spundwandkopfes eingespannten Stabes verankert werden kann. Außerdem ist die Anbringung der erfindungsgemäßen Spundwandabdeckung bei beengten Platzverhältnissen neben dem Spundwandkopf und Wasserstand wesentlich vereinfacht. Ein weiterer Vorteil der Spundwandabdeckung nach der im Anspruch 3 gekennzeichneten Ausführungsform ist darin zu sehen, dass die horizontalen Bohrungen in den Stegen des Spundwandkopfes für den Stab auch bereits im Werk hergestellt werden können, so dass auf der Baustelle weder Schweiß- noch Bohrarbeiten notwendig sind.
In der Zeichnung ist die Spundwandabdeckung nach der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Spundwandabdeckung im Schnitt,
Fig. 2 die Spundwandabdeckung nach der Fig. 1 in Draufsicht.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, besteht die Spundwandabdeckung aus einer lose auf den Spundwandkopf 1 aufgesetzten Stahlkonstruktion 2, die landseitig ein Auflager 3 für ein Böschungsdeckwerk 4 bildet, wobei das Böschungsdeckwerk 4 auf einer Filtermatte 5 verlegbar ist.
Spundwandseitig weist die Stahlkonstruktion 2 eine S-förmige Aussparung 6, die in Spundwandlängsrichtung verläuft, auf, in die ein Dichtungsmaterial 7 wie z.B. Neoprene, Mineralwolle, Filtermatte oder dergl. eingepasst ist. Durch diese verschiedenen Dichtungsmaterialien können unterschiedliche Dichtungseffekte erreicht werden. Dadurch wird ein Ausfließen des Bodens 8 über den Spundwandkopf 1 verhindert. Dieser Effekt wird noch durch den Druck des Böschungsdeckwerkes 4 erhöht.
Um die Stahlkonstruktion sicher und auf einfache Weise auf dem Spundwandkopf 1 zu verankern, ist zwischen den Stegen 9, 10 des Spundwandkopfes 1 ein Stab 11 eingespannt, der an den Stegen 9, 10 angeschweißt
ist oder auch, wie nicht dargestellt, durch horizontal gegenüberliegende Bohrungen in den Stegen 9, 10 hindurchgesteckt und in den Bohrungen mittels Kunststoffringen arretiert und abgedichtet sein kann. Der Stab 11 wird dabei von dem umgebogenen Ende 12 einer Hakenschraube 13 umgriffen, dessen anderes Ende durch eine vertikale Bohrung 14 in der Stahlkonstruktion 2 hindurchgeführt und mittels einer Mutter 15 auf dieser verspannt ist.
Selbstverständlich ist die Verankerung eines Betonfertigteiles als Spundwandabdeckung auf einem Spundwandkopf gleichermaßen möglich.
Claims (3)
1. Spundwandabdeckung mit Auflager für Böschungsdeckwerk an Binnenwasserstraßen, wobei der Spundwandkopf unter der Wasseroberfläche liegt und die Spundwandabdeckung mit dem Auflager ein Betonfertigteil oder eine Stahlkonstruktion ist, die spundwandseitig in Längsrichtung der Spundwand eine Aussparung aufweist, in die ein Dichtungsmaterial eingepasst ist, und dass die Spundwandabdeckung lose auf dem Spundwandkopf liegt und zusätzlich mittels Hakenbolzen Schrauben oder dergl. mit dem Spundwandkopf verankert ist, nach Patent (Patentanmeldung P 27 54 181.7-25), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Stegen (9, 10) des Spundwandkopfes (1) ein Stab (11) eingespannt ist, der von dem umgebogenen Ende (12) einer durch eine entsprechende vertikale Bohrung (14) in der Spundwandabdeckung hindurchgeführte Hakenschraube (13) umgriffen ist, wobei die Hakenschraube (13) auf der anderen Seite mittels einer Mutter (15) auf der Spundwandabdeckung verspannt ist.
2. Spundwandabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (11) beiderseits an den Stegen (9, 10) des Spundwandkopfes (1) angeschweißt ist.
3. Spundwandabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (11) durch horizontal gegenüberliegende Bohrungen in den Stegen (9, 10) des Spundwandkopfes (1) hindurchgesteckt und in diesen mittels Kunststoffringen arretiert ist, wobei gleichzeitig die Spalte zwischen den Bohrungen und dem Stab (11) durch die Kunststoffringe abdichtbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782804902 DE2804902C2 (de) | 1978-02-06 | 1978-02-06 | Spundwandabdeckung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782804902 DE2804902C2 (de) | 1978-02-06 | 1978-02-06 | Spundwandabdeckung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2804902A1 true DE2804902A1 (de) | 1979-08-09 |
| DE2804902C2 DE2804902C2 (de) | 1985-11-14 |
Family
ID=6031227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782804902 Expired DE2804902C2 (de) | 1978-02-06 | 1978-02-06 | Spundwandabdeckung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2804902C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0341193A3 (en) * | 1988-05-05 | 1990-12-05 | Hoesch Stahl Aktiengesellschaft | Head cover for a sheet pile, and method for installing a head cover on a sheet pile wall |
| DE19546861C1 (de) * | 1995-11-24 | 1997-06-05 | Hirdes Gmbh Heinrich | Holmgurtabdeckung für Spundwände |
-
1978
- 1978-02-06 DE DE19782804902 patent/DE2804902C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0341193A3 (en) * | 1988-05-05 | 1990-12-05 | Hoesch Stahl Aktiengesellschaft | Head cover for a sheet pile, and method for installing a head cover on a sheet pile wall |
| DE19546861C1 (de) * | 1995-11-24 | 1997-06-05 | Hirdes Gmbh Heinrich | Holmgurtabdeckung für Spundwände |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2804902C2 (de) | 1985-11-14 |
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