DE280572C - - Google Patents

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DE280572C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44Grain cleaners; Grain separators
    • A01F12/446Sieving means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280572 KLASSE 45 e. GRUPPE
HERMANN WORCH in BERLIN-FRIEDENAU.
Dreschmaschine mit stufenförmig unterteiltem Uberkehrsieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1913 ab.
Bei Dreschmaschinen fallen Kurzstroh, Korn und Spreu von dem Strohschüttler auf eine Rutsche und von dieser auf das Uberkehrsieb. Hier sollen die Körner und die Spreu sich von dem Kurzstroh trennen, indem erstere durch das Uberkehrsieb hindurchfallen, während das Kurzstroh über das Sieb hinwegläuft und aus der Maschine heraustritt.
Diese Anordnung zeigt den Nachteil, daß
ίο das Kurzstroh beim Verlassen der Maschine noch viele Körner mit sich führt; dies ist besonders bei großen Dampfdreschmaschinen der Fall, wo große Mengen Kurzstroh in Betracht kommen.
Das Kurzstroh ballt sich allmählich zu größeren Haufen zusammen und schiebt sich auf dem hin und her schwingenden Uberkehrsieb langsam fort, ohne daß irgendein Wenden oder Aufrütteln des Kurzstrohes erfolgt. Die hin und her gehende Bewegung des Uberkehrsiebes genügt nicht, um die völlige Trennung von Kurzstroh und Körnern zu erzielen. Das aus der Maschine heraustretende bzw. nach der Strohpresse gelangende Kurzstroh enthält noch eine Menge Korn, das auf diese Weise verloren geht.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß das in bekannter Weise treppenförmig ausgebildete Uberkehrsieb aus mehreren Teilen gebildet ist, die stufenartig hinter- und übereinander angeordnet sind, und zwischen welchen ein Schüttler eingebaut ist. Der Schüttler, welcher mit dem Uberkehrsieb eine hin und her gehende Bewegung ausführt, wird außerdem derart angetrieben, daß er eine aufwerfende Bewegung vollführt. Auf diesen Zwischenschüttler, welcher vorteilhafterweise aus siebartigen Platten bestehen kann, fällt das Kurzstroh herab, wird gewendet und in die Höhe geworfen, wobei ein nochmaliges Wenden oder Umkehren stattfindet, und wobei gleichzeitig das Kurzstroh noch eine Stoßwirkung erfährt. Die Oberfläche dieser Zwischenschüttler gestaltet man zweckmäßig unsymmetrisch wellenartig, und zwar derart, daß das Stroh beim Übergang über den Zwischenschüttler gegen die hochkantigen Teile der Wellen stößt; die Öffnungen für den Durchtritt der Körner und der Spreu liegen in den Wellentälern. Der Zwischenschüttler kann seine auf und ab schwingende Bewegung auf beliebige Weise erhalten; zweckmäßig benutzt man hierzu die hin und her gehende Bewegung des Uberkehrsiebes selbst. Eine Stellvorrichtung an der Bewegungseinrichtung des Zwischenschüttlers gestattet, den Hub desselben den Verhältnissen entsprechend zu verändern.
Auf den Zeichnungen stellt Fig. 1 eine Dreschmaschine im Längsschnitt mit einem Uberkehrsieb nach der Erfindung dar. Fig. 2 zeigt das Uberkehrsieb mit der Einstellvorrichtung für den Zwischenschüttler im Querschnitt. Fig. 3 und 4 veranschaulichen den Zwischenschüttler im Längsschnitt und in Draufsicht.
Das von dem Strohschüttler α herabfallende Kurzstroh mit Körnern und Spreu fällt auf die mit dem Strohschüttler hin und her bewegte Rutsche b und gelangt von dieser auf das Uberkehrsieb, welches aus zwei Teilen c und d besteht, die stufenartig in einem gewissen Abstände voneinander angeordnet sind. Zwischen diesen beiden Stufenteilen c und ä liegt der

Claims (1)

  1. Zwischenschüttler e, welcher in Lagern drehbar angeordnet ist, die an dem Seitenrahmen I des Uberkehrsiebes vorgesehen sind.
    Der Schüttler e besteht aus einer Platte aus Holz o. dgl., welche auf ihrer Oberfläche mit unsymmetrischen Wellen f versehen ist. Diese Wellen verlaufen derart, daß der steilere Teil der Wellenlinie sich dem Kurzstroh entgegenstellt, wenn dasselbe sich über den Schüttler
    ίο hinwegschiebt. In den Wellentälern liegen die beliebig geformten öffnungen g, durch welche Spreu und Korn auf die unter dem Überkehrsieb liegende Rutsche q fallen kann, um von hier aus nach der Reinigung r zu gelangen.
    Unterhalb des oberen Stufenteils c sind auf dem Zwischenschüttler keilartige Stege h in Abständen nebeneinander angeordnet, welche das Durchfallen des Kurzstrohes unterhalb des höher gelegenen Stufenteils verhüten sollen.
    Zweckmäßig gestaltet man die obere Kante dieser keilförmigen Leisten h zahnförmig (i), damit das Stroh bei der Aufwärtsbewegung des Zwischenschüttlers festgehalten wird.
    Der Zwischenschüttler e ist um die Achsen k drehbar, welche in Lagern der Seitenwandung / liegen und durch Schlitze der Gehäusewand m hindurchtreten. Auf das äußere Ende der Drehachsen k ist ,ein Hebel 0 aufgeschoben, der mit der Achse durch Keil oder Vierkant η undrehbar verbunden ist. Bei einer schwingenden Bewegung des Hebels 0 muß mithin auch der Schüttler e auf- und abwärts schwingen. Das freie Ende des Hebels 0 ist mit mehreren, untereinanderliegenden Löchern versehen, welchen gleichartige Löcher in der Seitenwandung m des Maschinengehäuses entsprechen. Durch Einführung eines Bolzens p in diese Löcher vermag man somit den Drehpunkt des Hebels 0 zu verändern,
    Das von der Rutsche b auf die erste Stufe c des Uberkehrsiebes mit Körnern und Spreu gelangende Kurzstroh schiebt sich auf dieser Stufe in bekannter Weise vorwärts, bis es an die Unterkante derselben gelangt. Hier fällt das Kurzstroh auf den Zwischenschüttler e, wobei ein teilweises Wenden des Kurzstrohes schon ^stattfinden kann. Durch die auf und ab schwingende Bewegung des Zwischenschüttlers e wird das Kurzstroh hochgeworfen und energisch umgewendet. Gleichzeitig wird es weitergeschoben und stößt hierbei gegen die steileren Kanten der Wellenfurchen, wobei ein Trennen des Korns von dem Stroh stattfinden wird und dem Korn und der Spreu Gelegenheit gegeben ist, durch die Öffnungen g hindurchzutreten.
    Nachdem das Kurzstroh auf dem Zwischenschüttler infolge der hin und her gehenden Bewegung und der gleichzeitigen auf und ab schwingenden Bewegung tüchtig und vollständig durchgeschüttelt ist, fällt es in gelockertem und durchgeschütteltem Zustande auf die untere Stufe des Uberkehrsiebes d, und die noch im Kurzstroh zurückgebliebenen Körner finden Zeit, sich hier von dem Kurzstroh zu trennen und durch die Löcher des unteren Teiles d des Uberkehrsiebes nach der Reinigung zu gelangen.
    Die Form des Strohschüttlers ist nicht gitterartig, wie bei den gebräuchlichen Strohschüttlern, sondern absichtlich als Platte mit öffnungen gewählt, damit nicht unnötig Kurzstroh in die Reinigung r gelangen kann.
    Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Überkehrsieb aus zwei stufenförmigen Teilen und einem zwischengeschalteten Schüttler. Man kann naturgemäß auch mehr Stufen im Überkehrsieb anordnen und zwischen je zwei Stufen einen Schüttler vorsehen.
    Die Bewegung des Zwischenschüttlers β läßt sich auch durch einen besonderen Antrieb ermöglichen ; ebenso ist auch die Anordnung einer anderweitigen Einstellvorrichtung möglich.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Dreschmaschine mit stufenförmig unterteiltem Überkehrsieb, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile des Überkehrsiebes durch einen Schüttler (e) voneinander getrennt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3062547A1 (fr) * 2017-02-08 2018-08-10 Optomachines Grille pour nettoyeur de grains

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3062547A1 (fr) * 2017-02-08 2018-08-10 Optomachines Grille pour nettoyeur de grains
EP3360407A1 (de) * 2017-02-08 2018-08-15 Optomachines Gitter für saatgutreiniger

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