DE2806571C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/02—Nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
Description
Die Erfindung geht von einem Staubsaugermundstück gemäß
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 aus.
Derartige Staubsaugermundstücke gemäß DE-GM 71 08 332
haben zwar in engen Grenzen jeweils in Arbeitsbewegungs
richtung verschwenkbare Fadenheber, doch erlaubt ihre
einerseits relativ große Steifigkeit und andererseits
ihre glatte Oberfläche im Andruckbereich kein wirkliches
Angreifen an den aufzunehmenden Fäden im Teppichflor.
Aus der DE-GM 19 47 224 bekannte Staubsaugermundstücke
besitzen zwar gesonderte Fadenaufnehmer auch unter einer
durch Beflockung aufgerauhten Oberfläche im Andruckbe
reich, deren Wirkung jedoch nicht die Notwendigkeit eines
mehrmaligen Überfahrens der zu reinigenden Stelle zur
vollständigen Aufnahme und Absaugung aller zu entfer
nenden Fäden od. dgl. vermeidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Staubsau
germundstück der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
dem die Wirksamkeit seines Fadenaufnehmers erhöht ist,
und dabei auch den erschwerten Bedingungen eines hohen
Teppichflors verbessert gerecht wird, in dem Flusen und
Fäden auch begünstigt durch statische Aufladung des
Teppichs stark haften.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeich
nete Erfindung gelöst, gemäß der der Fadenaufnehmer sich
aufgrund seiner Reibung am Untergrund seitwärts biegt und
sich mit vergrößerter Angriffsfläche unter Anliegen an
die jeweilige Schrägfläche mit dadurch vergrößerter Kraft
an die Arbeitsfläche anschmiegt, so daß ein wesentlich
verbessertes Herauskämmen und Absaugen loser Fäden
sichergestellt ist. Dies gilt insbesondere, wenn ein
Teppich mit hohem Flor gesaugt wird, bei dem die
Gleitsohle etwas in den Teppich einsinkt und der Flor im
Bereich der Vertiefung aufsteht und die Leiste des
Fadenaufnehmers möglichst weit beiseite biegt, so daß
diese mit einem großen Teil ihrer Seitenwand aktiv ist.
Die Anlage an die jeweilige Schrägfläche erlaubt die
Verwendung eines leicht biegsamen Materials unter
Begrenzung der Biegung in einer optimalen Stellung. Bei
sehr kurzem Flor des Teppichs biegt sich der Fadenauf
nehmer kaum und wirkt hauptsächlich mit seinem unteren
Längsrand, was in diesem Fall auch ausreichend ist.
Wenn die aus Gummi oder elastischem Kunststoff bestehende
Leiste mit Borsten in Form von Bürstenvelours besetzt
ist, ergibt sich eine auch herstellungsmäßig günstige
Ausführungsform. Mit der Besetzung als Bürstenvelours
läßt sich auch eine zur Fadenaufhebung optimale, auch
durch die Arbeitsbewegung verursachte, Schrägstellung der
Borstenrichtung zu den Seitenwänden der Leiste erreichen.
Ähnlich geeignet ist jedes borsten- bzw. entsprechend
fadenaufnehmendes Material, dessen Fasern zur
Gewährleistung der Fadenabhebung zumindest teilweise von
der Oberfläche der damit besetzten Leistenbereiche
abstehen.
Die Bemessungen nach den Patentansprüchen 3 bis 5 ergeben
eine besonders vorteilhafte Fadenaufnehmerwirkung.
Die Kombination von je einer erfindungsgemäß mit borsten
besetzten Leisten rinnenförmigen Vertiefung längsseitig
zu beiden Seiten der Saugöffnung verbessert die
Fadenaufnahme dahingehend, daß vor allem bei hohem
Teppichflor dieser bei einer Arbeitsbewegung in
entgegengesetzter Richtung umgebogen wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein
erfindungsgemäßes Staubsaugermundstück,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch
einen Fadenaufnehmer im Betrieb.
An einem Saugstutzen 1 sitzt in üblicher Weise ein Staub
saugermundstück 2 mit einem Düsengehäuse 3, das mit einer
Gleitsohle 4 verbunden ist, die auf eine Arbeitsfläche,
z. B. einen Teppich, aufsetzbar ist. Durch die Gleitsohle
4 und das Düsengehäuse 3 verläuft eine Saugöffnung 5, die
zum Saugstutzen 1 führt.
In der Gleitsohle 4 befinden sich an deren Unterseite
zwei rinnenförmige Vertiefungen 6 und 7, die jeweils
einen sich nach unten verbreiternden Querschnitt
besitzen. Dies wird durch beiderseitige Schrägflächen 8
und 9 erreicht, die gegen die Auflageebene der Gleitsohle
4 etwa unter einem Winkel von 60° geneigt sind und
einerseits an der Gleitsohle 4 und andererseits an einer
zu deren Auflageebene parallelen Deckenfläche 10 enden,
welche mit einem Längsschlitz 11 versehen ist.
In jeden Längsschlitz 11 ist ein Fadenaufnehmer in Form
einer Leiste 12 mit T-Profil aus federnd biegsamem
Material, insbesondere aus Gummi oder elastischem
Kunststoff von niedriger Härte bis höchstens 50 Shore,
eingeführt und darin durch Klebung festgehalten. Die
Fadenaufnehmer können auch Leisten mit schwalbenschwanz
förmigen Profilrändern sein, die jeweils in eine
entsprechend geformte Nut eingeschoben sind. Die Leisten
weisen vorteilhaft eine Breite von 3 bis 4 mm und eine
Höhe von ca. 20 mm auf. Sie bestehen aus mit Schräg
borstenvelours 13 kaschiertem flexiblem, verhältnismäßig
weichem Gummi. Beim dargestellten Beispiel zieht sich der
Velours beiderseits des unteren Längsrands der Leiste an
deren Seitenflächen noch bis zu einer Höhe hinauf, deren
Maß dasjenige der Dicke der Leiste geringfügig über
trifft. Die Leisten 12 stehen so weit über die
Deckenfläche 10 vor, daß eine flexible Höhe von
mindestens 10 mm wirksam ist.
Beim Saugvorgang drückt sich die Gleitsohle 4 in die
Arbeitsfläche des Bodens ein. Ein eventueller Flor der
Arbeitsfläche richtet sich im Bereich der Vertiefungen 6
und 7 auf und führt dazu, daß sich die Leisten 12 der
Fadenaufnehmer seitwärts biegen, gegebenenfalls und bei
Verwendung eines sehr weichen Gummis od. dgl. bis zu einer
der Schrägflächen 8 oder 9, und mit vergrößertem
Veloursbelag die Arbeitsfläche, also den Flor, kämmen.
Die Leiste 12 greift somit auf Grund des Kaschierbelags,
der auch durch andere bekannte Fadenaufnehmerbeläge
ersetzt sein kann, mit erhöhter Sicherheit zwischen die
Teppichborsten ein und zieht die losen Fäden heraus.
Die Fadenaufnehmerleisten können wahlweise vorne und/oder
hinten längsseitg der Saugöffnung oder auch über die
gesamte Arbeitsbreite der Düse verlaufen.
Claims (6)
1. Staubsaugermundstück mit wenigstens einem aus einer
elastischen Leiste bestehenden Fadenaufnehmer, der mit
seinem oberen Längsrand in mindestens einer rinnen
förmigen Vertiefung der Gleitsohle angeordnet ist und im
Bereich seines unteren Längsrandes Elemente zur Aufnahme
von Fäden, Flusen od. dgl. aufweist, und aus einer in
Ruhestellung senkrecht zur Arbeitsfläche stehenden Lage
entgegen der quer zum Mundstück verlaufenden Bewegungs
richtung maximal bis zum Anliegen an Schrägflächen der
rinnenförmigen Vertiefung biegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die unteren Kanten der rinnenförmigen
Vertiefung (6,7) so weit nach unten gezogen und die
Schrägflächen (8,9) in einem solchen Abstand von der
Leiste (12) angeordnet sind, daß bei maximaler
Abbiegung der Leiste deren untere Kante an den
Schrägflächen (8,9) anliegt, und daß die Leiste
mindestens in ihrem unteren Bereich mit Borsten versehen
ist.
2. Staubsaugermundstück nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leiste (12) aus Gummi oder
elastischem Kunststoff besteht und mit Bürstenvelours
(13) kaschiert ist.
3. Staubsaugermundstück nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (12) 3 bis 4 mm
dick und 10 bis 20 mm hoch ist.
4. Staubsaugermundstück nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Weite der
rinnenförmigen Vertiefung (6,7) an deren unterem, offenen
Rand wenigstens 2,5fach größer ist als die der Dicke
der Leiste (12).
5. Staubsaugermundstück nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten im Anschluß an
den unteren Längsrand der Leiste (12) sich an deren
Seitenflächen noch im Bereich bis zu einer Höhe befinden,
die wenigstens gleich der Dicke der Leiste ist.
6. Staubsaugermundstück nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig der
Saugöffnung (5) in Arbeitsrichtung mindestens je eine
rinnenförmige Vertiefung (6,7) mit je einer Leiste (12)
vorgesehen ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782806571 DE2806571A1 (de) | 1978-02-16 | 1978-02-16 | Staubsaugermundstueck mit wenigstens einem fadenaufnehmer |
| SE7812677A SE444109B (sv) | 1978-02-16 | 1978-12-08 | Dammsugarmunstycke |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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Country Status (5)
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-
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- 1978-12-13 FR FR7835616A patent/FR2417284A1/fr active Pending
- 1978-12-14 GB GB7848451A patent/GB2014437B/en not_active Expired
- 1978-12-18 NL NL7812281A patent/NL7812281A/xx not_active Application Discontinuation
Also Published As
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| NL7812281A (nl) | 1979-08-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: RYBIN, GEB. WESSEL, BARBARA, 2000 HAMBURG, DE WESS |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WESSEL-WERK GMBH & CO KG, 5226 REICHSHOF, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |