DE2807018C3 - Verstellbarer Führungsrahmen für Leiterplatten in Verbindung mit einer Anschlußleiste - Google Patents

Verstellbarer Führungsrahmen für Leiterplatten in Verbindung mit einer Anschlußleiste

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DE2807018C3
DE2807018C3 DE19782807018 DE2807018A DE2807018C3 DE 2807018 C3 DE2807018 C3 DE 2807018C3 DE 19782807018 DE19782807018 DE 19782807018 DE 2807018 A DE2807018 A DE 2807018A DE 2807018 C3 DE2807018 C3 DE 2807018C3
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Werner 8601 Gundelsheim Simmack
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F Wieland Elektrische Industrie 8600 Bamberg GmbH
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F Wieland Elektrische Industrie 8600 Bamberg GmbH
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1401Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means
    • H05K7/1402Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means for securing or extracting printed circuit boards
    • H05K7/1409Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means for securing or extracting printed circuit boards by lever-type mechanisms

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Description

Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Führungsrahmen für Leiterplatten in Verbindung mit einer Anschlußleiste, mit beidseits der Anschlußleiste zur kontaktierenden klemmenden Aufnahme eines Randes der Leiterplatte angeordneten Führungsschienen, die zumindest auf ihrem der Anschlußleiste abgelegenen Ende durch einen in unterschiedlichen Längsstellungen mit ihnen verbindbaren Verbindungssteg versteifbar sind (nach Patent 2b 16 108), wobei an wenigstens einer der Führungsschienen ein unter Wirkung einer Feder in die Führungsnut einragender, zum Eingriff in eine Rastausnehmung der Leiterplatten dienender Arretierhebel aus Kunststoff schwenkbar gelagert ist.
Durch den beim Hauptpatent vorgesehenen Verbindungssteg ergibt sich eine sehr einfache Fixierung des Abstandes von Rahmenseite zu Rahmenseite, so daß die Führungsschienen nicht auseinanderklaffen und somit trotz der einfachen Verstellbarkeit des Rahmens eine μ einwandfreie Führung der Leiterplatte gewährleistet ist.
Bei den meisten der bislang vorgeschlagenen Konstruktionen sind Rasthalterungen vorgesehen, die in eine eingeschobene Leiterplatte gegen unbeabsichtigtes Herausziehen aus der Anschlußleiste bzw. dem Führungsrahmen sichern sollen. Dabei sind vor allem Konstruktionen bekannt geworden, bei welchen die Rasthalterungen in Form von angespritzten Vorsprüngen, die in manchen Fällen auch über Hebelarme zu betätigen sind, unter Ausnützung ihrer Eigenelastizität arretierend wirksam sein sollen. Da die Eigenelastizität der hier verwendeten Kunststoffe, z. B. Polyamid, nicht immer ausreichend ist und nach Mehrfachbetätigung dauerhafte Verformungen auftreten, d. h. die Arretiernocken nicht mehr in ihre ursprüngliche Ausgangslage zurückkehren, ist die Arretierung der Leiterplatte in solchen Führungsrahmen, vor allem bei längerem Gebrauch, sehr fragwürdig. Die einwandfreie Fixierung der Leiterkarte im Rahmen ist jedoch für die einwandfreie Funktion der Leiterkartenschaltung in Verbindung mit den Anschlüssen der Anschlußleiste in die die Leiterkarte eingeschoben wird, von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist es aus der DE-OS 25 22 064 bereits bekannt, einen Arretierhebel aus Kunststoff vorzusehen, an dem in Aussparungen eingreifende Lagerzapfen vorgesehen sind.
Aus der DE-PS 11 66 856 ist bereits ein verstellbarer Führungsrahmen für Leiterplatten bekannt geworden, bei welchem an den Führungsschienen ein unter Wirkung einer Feder in die Führungsnut einragender, zum Eingriff in eine Rastausnehmung der Leiterplatten dienender Arretierhebel schwenkbar gelagert ist. Diese Konstruktion ist jedoch aufwendig in der Herstellung und insbesondere wegen der schwierig einzubauenden Torsionsfedern im Bereich der Lagerachsen relativ schlecht zu montieren. Hinzu kommt, daß durch die bei dieser Anordnung vorgesehene Schwenkrichtung ein Herausreißen der Leiterplatte ohne Betätigung des Arretierhebels nicht absolut sicher verhindert ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen verstellbaren Führungsrahmen der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß er bei einfachem Aufbau und leichter Montage der Arretierhebel sowohl ein Herausreißen der Leiterplatte ohne Betätigung des Arretierhebels sicher verhindert, als auch auf der anderen Seite die Justierung verändernde Verbiegungen oder Beschädigungen des Arretierhebels ausschließt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem verstellbaren Führungsrahmen der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Arretierhebel aus elastischem deformierbarem Kunststoff besteht und einen sich an der Außenseite der Führungsschienenquerwand abstützenden Federschenkel aufweist, daß am Arretierhebel in Ausnehmungen der Führungsschienenaußenschenkel einsprengbare Lagerzapfen angeformt sind und daß die Lagerzapfen — in Einsteckrichlung der Leiterplatte gesehen — vor dem in die Rastausnehmungen der Leiterplatte eingreifenden Rastarm angeordnet sind.
Durch die besondere erfindungsgemäße Ausgestaltung läßt sich ein derartiger Arretierungshebel sehr einfach herstellen. Gleichwohl ist durch die Schwenkbegrenzungsanschläge eine Überdrehung der funktionswesentlichen Teile des Hebels verhindert, so daß die Gefahr von Überbeanspruchungen und nachlassender Elastizität, wie sie bei den bisherigen Rasteinrichtungen auftreten konnten, quantitativ ausgeschlossen ist. Wesentlich hierfür die die funktioneile Trennung von Arretiernocken, d. h. im vorliegenden Fall dem in die Führungsrinne einragenden Ende des Arretierhebel-Arms, von der ihn in der Arretierstellung haltenden
Feder. Ersichtlich ist es nämlich für die halterungsfreie Funktionsweise der erfindungsgemäßen Anordnung nicht von Bedeutung, daß sich die Federkraft der den Hebel verspannenden Feder nicht ändert, da die Federkraft wegen der Schwenkbegrenzungsanschläge keinen Einfluß auf die exakte Positionierung des Arretieranns hat Besonders einfacü kann hierfür der Arretierarm mit einer sich außen an der Führungsschienenquerwand abstützenden Anschlagschulter versehen sein. Die umgekehrte Überdehnung des Arretierhebels läßt sich besonders einfach dadurch vermeiden, daß der Betätigungsarm des Arretierhebels derart abgewinkelt ist, daß er beim Ausrücken des Arretierarms aus der Führungsnut am Führungsrahmen anschlägt und damit eine zu starke Verschwenkung und damit überelastische Deformierung unmöglich macht
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der in die Führungsnut einragende Arretierarm mit einer geneigten Auflauffläche für die Leiterplatte versehen sein, so daß beim Einschieben der Leiterplatte diese selbsttätig zunächst nach außen verschwenkt, der nach vollständigem Einschwenken darm unter Wirkung seiner Verspannfeder in die Rastausnehmung am Rand der Leiterplatte zurückschwenkt.
Schließlich liegt es auch noch im Rahmen der Erfindung, am Arretierhebel in Ausnehmungen der Führungsschienen-Außenschenkel einsprengbare
Lagerzapfen anzuformen, wobei mit besonderem Vorteil die Stirnflächen der Lagerzapfen einseitig abgeschrägt sein können. Durch diese Abschrägung der Stirnflächen lassen sich die Lagerzapfen wesentlich einfacher zwischen die Führungsschienenschenkel einsprengen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel sowie an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Dabei zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines verstellbaren Führungsrahmens mit Leiterplatten mit den erfindungsgemäßen Arretierhebeln,
Fig.2 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Führungsschiene und ihres zugehörigen Arretierhebels,
Fig.3 eine Seitenansicht der Führungsschiene von außen und
Fig.4 eine Teilansicht einer Leiterplatte mit Rastausnehmungen.
Der Führungsrahmen besteht in der dargestellten Ausführungsfovm aus den beiden seitlichen Führungsschienen 1 und zwei sie oben und unten verbindenden Querstegen 2. Die Führungsschienen 1 greifen in die Anschlußleiste 3 derart ein, daß deren Befestigung auf einer Unterlage oder Leiterplatte mit Hilfe von in den Außennuten 4 der Führungsschienen liegenden, deren Bodenplatte 5 durchsetzenden Schrauben erfolgen kann. Die Führungsschienen 1 mit einer Führungsnut 7 zur Aufnahme des Seitenrandes einer Leiterplatte 4 (Fig.4) sind zur Mittelebene dieser Nut, d.h. zur Aufnahmeebene der Leiterplatte 14 spiegelsymmetrisch ausgebildet Dadurch ist es möglich, zwei identische gleiche Führungsschienen sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite des Führungsrahmens zu verwenden.
Zur Halterung der Leiterplatte 14 in ihrer eingeschobenen Stellung sind Arretierhebel 15 vorgesehen, die in die Außennuten 4 der Führungsschienen 1 einsprengbar sind, wobei angeformte Lagerzapfen 16 in entsprechende Ausnehmungen 17 einrasten. Die Stirnflächen der Lfigerzapfen 16 sind mit Abschrägungen 16a versehen, die als Führungsteile beim Einsprengen und Auseinanderbiegen der Führungsschienenschenkel 18 dienen. Am Arretierhebel 16 ist ein Federschenkel 19 angeformt, der beim Einsprengen verbogen wird, so daß die Arretiernase 20 durch die Ausnehmung 21 der Führungsschienenquerwand 22 in die Führungsnut 7 gedruckt wird. Die Arretiernase 20 ragt in entsprechende Rastausnehmungen 23 der Leiterplatte 14 ein und verhindert deren ungewolltes Herausziehen nach oben und damit eine ungewollte Trennung der Verbindungen zur Ansch'ußleiste 3. Der die Arretiernocke 20 tragende Arm des Arretierhebels 15 ist mit sich auf der Außenseite der Führungsschienenquerwand 22 abstützenden Anschlagschultern 25 versehen. Diese Anschlagschultern 25 bilden ebenso wie der abgewinkelte Abschnitt 26 des Betätigungsarms Schwenkbegrenzungsanschläge, die eine Überbeanspruchung des Arretierhebels verhindern und so sicherstellen, daß die für die Positionierung der Leiterplatte 14 wesentlichen Hebelteile sich nicht verformen können, wodurch unerwünschte Veränderungen der Arretierposition entstehen könnten. Beim Einschieben der Leiterplatte 14 in die Führungsnuten 7 stößt der untere Rand 27 auf die geneigte Auflauffläche 28 und verschwenkt den Arretierhebel selbsttätig in die Freigabestellung nach außen, aus der ja unter der Wirkung des Federschenkels 19 wieder in die Arretierstellung zurückschwenkt, so bald die Leiterplatte vollständig eingeschoben ist und die Rastausnehmungen 23, 24 mit der Ausnehmung 21 fluchten. Zum Herausziehen der Leiterplatte werden die Arretierhebel so weit verschwenkt, bis die abgewinkelten Betätigungsschenkel-Abschnitte 26 am oberen Ende der Führungsschienen anstoßen. In dieser Stellung sind die Arretiernasen 20 vollständig aus den Führungsnuten 7 zurückgezogen, so daß sie die Leiterplatte 14 freigeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verstellbarer Führungsrahmen für Leiterplatten in Verbindung mit einer Anschlußleiste, mit beidseits der Anschlußleiste zur kontaktierenden klemmenden Aufnahme eines Randes der Leiterplatte angeordneten Führungsschienen, die zumindest auf ihrem der Anschlußleiste abgelegenen Ende durch einen in unterschiedlichen Längsstellungen mit ihnen verbindbaren Verbindungssteg versteifbar ι ο sind (nach Patent 26 16 108), wobei an wenigstens einer der Führungsschienen ein unter Wirkung einer Feder in die Führungsnut einragender, zum Eingriff in eine Rastausnehmungder Leiterplatten dienender Arretierhebel aus Kunststoff schwenkbar gelagert '5 ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierhebel (15) aus elastischem deforn;ierbarem Kunststoff besteht und einen sich an der Außenseite der Führungsschienenquerwand (22) abstützenden Federschenkel (19) aufweist, daß am Arretierhebel (15) in Ausnehmungen (17) der Führungsschienenaußenschenkel (18) einsprengbare Lagerzapfen (16) angeformt sind und daß die Lagerzapfen (16) — in Einsteckrichtung der Leiterplatte gesehen — vor dem in die Rastausnehmungen (23, 24) der Leiterplatte (14) eingreifenden Rastarm angeordnet sind.
2. Führungsrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Lagerzapfen einseitig abgeschrägt sind.
3. Führungsrahmen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Überdehnung des Arretierhebels verhindernde Schwenkbegrenzungsanschläge.
4. Fiihrungsrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm des Arretierhebels derart abgewinkelt ist, daß er beim Ausrücken des Arretierarms aus der Führungsnut am Führungsrahmen anschlägt.
5. Führungsrahmen nach Ansprach 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierarm mit einer sich außen an der Führungsschienenquerwand abstützende Anschlagschulter (25) versehen ist.
DE19782807018 1978-02-18 1978-02-18 Verstellbarer Führungsrahmen für Leiterplatten in Verbindung mit einer Anschlußleiste Expired DE2807018C3 (de)

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DE2807018A1 DE2807018A1 (de) 1979-08-23
DE2807018B2 DE2807018B2 (de) 1980-02-28
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DE2807018A1 (de) 1979-08-23
DE2807018B2 (de) 1980-02-28

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