DE2807331A1 - Verfahren zum anbringen einer zierleiste an eine metallische grundflaeche durch kleben sowie zierleiste - Google Patents

Verfahren zum anbringen einer zierleiste an eine metallische grundflaeche durch kleben sowie zierleiste

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Description

  • Verfahren zum Anbringen einer Zierleiste an eine
  • metallische Grundfläche durch Kleben sowie Zierleiste Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anbringen einer Zierleiste an eine metallische Grundfläche durch Kleben sowie eine Zierleiste zur Durchführung des Verfahrens, insbesondere für Blechkarosserien von Kraftfahrzeugen Da bei der Befestigung von Zier- und Schutzleisten mittels Klammern dieselben Beschädigungen der Befestigungsstellen vearsachen können, erfolgt die Befestigung solcher Leisten in zunehmenden Maße durch Kleben.
  • Als Klebemittel dient meist ein doppelseitig klebendes Haftband. Dieses Haftband findet auch Anwendung, wenn die Klebung durch einen eine wesentlich höhere Haftkraft aufweisenden Polyurethan-Kleber erfolgt. Dabei dient das Haftband als Lagesicherung bis zur Aushärtung des Polyurethan-Klebers.
  • Da die meisten Zier- und Schutzleisten ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen und folglich einen sogenannten Weichmacher, der lösend auf das doppelseitig klebende Haftband wirkt, enthalten,ist zwischen den Kunststoffteilen der Leiste und dem Haftband eine Diffusionssperre für den Weichmacher erferderlich. Die Sperre wird meist als eine Metallfolie aiisgefuhrt.
  • Diese bekannten Anordnungen weisen den Nachteil auf, daß sie aufwendig und, hauptsächlich des doppelseitig klebenden Haftbandes wegen, sehr teuer sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfähren entsprechend der Gattung des Anspruches 1 zu schaffen, das es ermöglicht, in einfacher Weise wahrend der Verfestigung der Klebung die Zierleiste provisorisch festzulegen. Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, eine Zierleiste, insbesondere zum Anbringen an Blechkarosserien von Eraftfahrzeugen so auszubilden, daß sie einfach und dadurch kostengunstig herstellbar ist.
  • Der das Verfahren betreffende Teil der Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß die Zierleiste einen magnetisierbaren Werkstoff enthält welcher vor dem Aufkleben der Zierleiste auf die Grundfläche magnetisiert wird. Dadurch wird vermieden, daß zur provisorischen Festlegung der Zierleiste an der Grundfläche bis zur Aushartueg der Klebung zusätzliche Mittel angebracht oder etwa eine Schutzfolie für ein doppelseitig klebendes Raftband abgezogen werden muß. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Anbringen solcher mit llaftbändern versehenen Zierleisten liegt darin, daß nach dem Andrücken der Leiste noch kleinere Korrekturen vorgenommen werden können. Dies ist besonders von Bedeutung bei Reparaturbetrieben, die die Leisten ohne Hilfsvorrichtungen anbringen. Außerdem kann die Leiste bei Reparaturarbeiten abgehoben werden, ohne die feste Verbindung zu unterbrechen.
  • Der die Zierleiste betreffende Teil der Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens ein der Befestigungsfläche nahegelegener Teil der Zierleiste magnetisierbaren Werkstoff enthält. Bei dieser Ausführung der Zierleiste sind binde zusätzlichen Mittel - wie etwa ein doppelseitig klebendes Haftband - erforderlich, die Zierleiste bis zur Verfestigung des Klebers provisorisch an der Grundfläche festzulegen. Sofern die Zierleiste aus Kunststoff besteht, kann auch die Diffusionssperre für den Weichmacher entfallen.
  • In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist in der Zierleiste ein Stahlband eingeformt. Das Stahlband kann dabei als durchgehendes Band oder nur in Form von Plättchen in der aus Kunststoff bestehenden Leiste eingeformt sein. Den Kunststoffüberzug wird man möglichst dünn ausfuhren, um die Haftkraft nicht wesentlich zu verringern. Durch das Einformen des Stahlbandes wird gegenüber dem Ankleben des Stahlband des an die Leiste ein zuverlässiger Korrosionsschutz erreicht und der Arbeitsgang des Anklebens eingespart.
  • Wird eine Leiste mit Ziereffekt gewünscht, so kann ein in die Leiste eingelegtes metallenes Profilband einen Teil der Sichtfläche der Leiste bilden, wie es bei herkömmlichen, allerdings nicht magnetisierten Profilbändern bekannt ist. Für diesen Verwendungszweck ist nur zu beachten, daß das Profilband in einem Bereich möglichst nahe den Befestigungsflächen der Leiste verläuft.
  • Besonders vorteilhaft kann die Leiste wenigstens im Bereich der Befestigungsflächen aus eisenpigmentierten Kunststoff bestehen, so daß auch das magnetisierte Stahlband bzw. -profil entfallen kann.
  • Schließlich kann die Befestigungsfläche der Zierleiste eine in Längsrichtung verlaufende Aussparung zur Aufnabme eines glebemittels aufweisen. Diese Ausführung verhindert, daß das Klebemittel neben der Zierleiste austreten kann.
  • Mehrere Busführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend naher beschrieben.
  • Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch eine perspektivisch dargestellte Leiste mit einem in die Leiste eingeformten Stahlband, Fig. 2 eine Leiste mit eingelegtem Profilband das die äußeren Teile der Leiste überdeckt, Fig. 3 ein weiteres Beispiel, wobei der den Befestigungsflächen nahegelegene Bereich der Leiste aus eisenpigmentierten Kunststoff besteht, Fig. 4 eine Leiste, die gänzlich aus eisenpigmentierten Kunststoff aufgebaut ist, Fig. 5 die Leiste aus Fig. 4 im montierten Zustand.
  • Alle in den figuren dargestellten Leisten 7 weisen etwa den gleichen Querschnitt mit einer in Längsrichtung verlaufenden Aussparung 9 auf, die der Aufnahme eines Klebemittels 11 dient.
  • Fig. 1 zeigt zwei Varianten mit einem magnetisierten Stahlband 13, einmal als durchgehendes Band und zum anderen als plättchen ausgeführt. In beiden Fällen ist das Stahlband 13 nahe den Befestigungsflächen 15 in die Leiste 7 eingeformt, so daß sich eine gute Haftwirkung bei einer einfachen Herstellweise ergibt. Die Dimensionierung des Stahlbandes ist abhängig vom Magnetisierungsgrad, dem Gewicht der Leiste und der gewünschten Haftwirkung.
  • Zur Befestigung der Leiste wird das Klebemittel 11, vornehmlich ein solches auf Polyurethan-Basis, in die Aussparung 9 eingebracht und die Leiste an die vorgesehene Stelle gedrückt. Dadurch verteilt sich das Klebemittel, bis es die gesamte Aussparung 9 ausfüllt. Bis zur Aushärtung des Klebemittels läßt sich die Lage der Leiste, die durch die magnetische Raftwirkung des Stahlbandes 13 gesichert wird, noch korrigieren.
  • Ein weiteres Beispiel zeigt die Fig. 2. Hier überdeckt ein eingelegtes magnetisiertes Profilband 17 einen Teil der Sichtfläche 19 der Leiste 7, wodurch in einfacher Weise ein Ziereffekt erreicht wird.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Leiste ist im Bereich der Befestigungsflächen mit einer Auflage aus eisenpigzentrierten Kunststoff versehen während die Leiste in Fig. 4 gänzlich aus diesem Werkstoff besteht. Da die letztgenannte Leiste nur einen Werkstoff enthält, der zusätzlich noch die erforderliche Haftwirkung aufweist, ist sie besonders kostengünstig herstellbar.
  • Diese Leiste in montiertem Zustand zeigt Fig. 5.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Anbringen einer Zierleiste an eine metallische Grundfläche durch Kleben sowie Zierleiste Ansprüche Verfahren zum Anbringen einer Zie1eiste an eine metallische Grundfläche durch Kleben, bei dem die Zierleiste während der Verfestigung der Klebung an der Grundfläche provisorisch festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierleiste einen magnetisierbaren Werkstoff enthält welcher vor dem Aufkleben der Zierleiste auf die Grundfläche magnetisiert wird.
  2. 2. Zierleiste, insbesondere zum Anbringen an Blechkarosserien von Kraftfahrzeugen, die eine der Auflage auf eine Metallfläche dienende Befestigungsfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein der Befestigungsfläche (15) nahegelegener Teil der Zierleiste (7) magnetisierbaren Werkstoff enthält.
  3. 3. Zierleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zierleiste (7) ein Stahlband (13) eingeformt ist.
  4. 4. Zierleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Zierleiste (7) eingelegtes metallenes Profilband (17) einen Teil der Sichtfläche (19) der Leiste bildet.
  5. 5. Zierleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierleiste (7) wenigstens im Bereich ihrer Befestigungsfläche (15) aus eisenpigmentiertem Kunststoff besteht.
  6. 6. Zierleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsfläche (15) eine in Längsrichtung verlaufende Aussparung (9) zur Aufnahme eines glebemittels (11) aufweist.
DE19782807331 1978-02-21 1978-02-21 Verfahren zum Anbringen einer Zierleiste, insbesondere Zierleiste zum Anbringen an Blechkarosserien von Kraftfahrzeugen, die eine der Auflage auf eine Metallfläche dienende Befestigungsfläche aufweist, an eine metallische Grundfläche durch Kleben sowie Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens Expired DE2807331C3 (de)

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