DE2807357C3 - Sterile Einweghülle zur Aufnahme einer die Temperatur und die Atemfunktion eines Patienten erfassenden Meßsonde - Google Patents
Sterile Einweghülle zur Aufnahme einer die Temperatur und die Atemfunktion eines Patienten erfassenden MeßsondeInfo
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Description
hülle umfaßt demnach mindestens zwei separate Bauteile, einen rohrförmigen bzw. hohlzylindrischen
Hauptkörper mit einem sich verjüngenden konischen Abschnitt und ein darauf aufgesetztes Atemauffangelement.
Zur Temperaturmessung schließt der sich konisch r. verjüngende Spitzenabschnitt der Einweghülle mit
einem metallischen Einsatz ab, der das offene Vorderende des konisch sich verjüngenden Spitzenabschnitts
verschließt. Die Wandstärke des sich konisch verjüngenden Abschnitts ist im wesentlichen gleich κι
groß und umgibt die Sondenspitze unter Einhaltung eines Spiels. Zum Zusammenbau einer solchen Einweghülle
sind aufgrund der mindestens zweiteiligen Auslegung aufwendige Montageschritte erforderlich.
Auch ist die Fertigung des konisch sich verjüngenden Spitzenabschnitts mit dem metallischen Einsatz kompliziert,
was im Hinblick auf die nur einmalige Verwendung der Hülle zu aufwendig und zu teuer ist. Sowohl
die Handhabung als auch der Aufbau dieser sterilen Ein weghülle sind zu kompliziert. ?i>
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sterile
Einweghülle der gattungsgemäßen Art hinsichtlich des Aufbaus und der Handhabung zu vereinfachen, fertigungstechnisch
kostengünstiger auszulegen und insbesondere die Zuverlässigkeit der Temperaturmessung r>
und der Messung der Atemfunktion zu verbessern.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch den kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. jii
Zur Vereinfachung der Fertigung und der Herstellung sowie des Aufbaus einer derartigen Einweghülle ist nach
der Erfindung eine einstückige Auslegung vorgesehen. Zum Zusammenbau von Einzelteilen erforderliche
Montageschritte entfallen somit. Auch geht nach der r> Erfindung das Atemauffangelement über einen im
wesentlichen abgeflachten Ubergangsabschnitt in den länglichen hohlzylindrischen Hauptkörper über. Der
abgeflachte Ubergangsabschnitt nach der Erfindung erstreckt sich von dem hohlzylindrischen Hauptkörper
ausgehend von der Nähe des Beginns des sich konisch verjüngenden Abschnitts bis etwa zu der gegenüberliegenden
gekrümmten Wand des Atemauffangelements, so daß sich der Übergangsabschnitt in Längsrichtung
der Einweghülle, d. h. in Richtung des einzuführenden kombinierten Meßgeräts, erstreckt. Gerade durch eine
solche Auslegung wird erreicht, daß die Lippen des Patienten eine ebene Auflagefläche haben, die von der
Oberseite des Übergangsabschnitts gebildet wird. Somit können die Lippen des Patienten geringfügig in den von vt
der Atemauffangschale begrenzten Raum eintreten, so daß die gesamte Einweghülle verdrehsicher durch den
Lippenanpreßdruck gehalten ist und nich' zur Seite verschwenkt werden kann. Hierdurch wird gewährleistet,
daß die Meßbedingungen für die Atemfunktion und w für Temperatur im wesentlichen immer gleich sind und
sich insbesondere während des Meßvorgangs nicht ändern können. Hierdurch wird eine wesentlich höhere
Meßgenauigkeit gewährleistet.
Ferner wird hierdurch die Handhabung vereinfacht, mj
da der Arzt oder der Behandelnde die zu behandelnde Person nicht ständig im Auge behalten muß, um
sicherzustellen, daß die Meßapparatur hinsichtlich ihrer Lage sich nicht verändert hai. Da die Einlaßöffnungen
bei der erfindungsgemäßen Einweghülle in dem hi abgeflachten Übergangsabschnitt vorgesehen sind,
stehen sie direkt mit dem Innenraum des länglichen hohlzylindrischen Hauptkörpers in Verbindung. Hierdurch
sind einerseits jegliche Übertragungsverluste, die strömungstechnisch immer zwangsweise bei langen
Leitungswegen vorhanden sind, auf ein Minimum reduziert und andererseits wird auch der Vorteil
erreicht, daß die Atemeinlaßöffnungen möglichst nahe der Austrittsstelle des aus der Nase ausgestoßenen
Atems liegen. Somit wird bei der erfindungsgemäßen Einweghülle nahezu das vollständige ausgestoßene
Atemvolumen bei der Messung berücksichtigt, so daß eine äußerst zuverlässige Erfassung der gewünschten
Funktionen gewährleistet ist.
Nach Anspruch 2 ist die den Lippen des Patienten zugewandte Fläche des Übergangsabschnitts aufgerauht,
um zu erreichen, daß der ebene Ubergangsabschnitt von den Lippen des Patienten fest ergriffen wird.
Damit der sich konisch verjüngende Abschnitt der erfindungsgemäßen sterilen Einweghülle auf der Spitze
der Sonde festsitzt, ist der Innendurchmesser des konisch sich verjüngenden Abschnitts auf den Außendurchmesser
der Spitze der zugeordneten Meßsonde derart abgestimmt, daß sich eine Paarung in Form einer
Preßpassung nach Anspruch 3 ergibt.
Bei der Auslegung der steriien Einweghülle nach Anspruch 4 werden die Einlaßöffnungen von Schlitzen
gebildet, die von mehreren Stegen begrenzt sind. Die Stege verhindern hierbei beim Einschieben der Meßsonde
in die Hülle gleichzeitig, daß die Spitze der Meßsonde nicht fälschlicherweise in die Atemeinlaßöffnung
eingeführt wird. Hierdurch könnte nämlich die Spitze der Meßsonde beschädigt werden.
Um eine zuverlässige Messung des Atems eines Patienten sicherzustellen, sind nach den Ansprüchen 5
und 6 einerseits eine Zuordnung des Atemauffangelements zu dem hohlzylindrischen Hauptkörper und zu
dem Übergangsabschnitt und andererseits eine bevorzugte Ausrichtung der Atemeinlaßöffnung angegeben.
Nach Anspruch 6 ist hierbei die Einlaßöffnung in der Bodenfläche des schalenförmigen Auffangelements
horizontal ausgerichtet. Hierdurch wird erreicht, daß nahezu der gesamte aus der Nase des Patienten
austretende Atemstrom aufgefangen und in die Atemeinlaßöffnung geleitet wird, die in Verbindung mit
der Meßeinrichtung für den Atem steht.
Da nach Anspruch 7 die erfindungsgemäße sterile Einweghülle aus Polyäthylen hergestellt ist, ist sie sehr
billig, was im Hinblick auf die einmalige Verwendung zweckmäßig ist.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigt
Fig.! in einer Draufsicht eine zum Messen der Temperatur und des Atemvolumens dienende Sonde,
die von der erfindiingsgemäßen Hülle umgeben ist,
Fig. 2 schaubildlich die Sonde zum Messen der Temperatur und des Atemvolumens und von dieser
Sonde getrennt, aber mit ihr fluchtend, die einstückige Wegwerfhülle gemäß der Erfindung,
Fig. 3 in einer Seitenansicht eine zum Messen der Temperatur und des Atemvolumens dienende Sonde,
die von der einstückigen Wcgwerfhülle gemäß der Erfindung umgeben ist, wobei strichpunktiert das
Gesicht eines Patienten angedeutet ist,
Fig. 4 in einer Untersicht eine zum Messen der Temperatur und des Atemvolumens dienende Sonde,
die von der Hülle umgeben ist,
Fig. 5 schaubildlich die von der Hülle umgebene Meßsonde, von hinten gesehen,
F i g. 6 in einer Rückansicht die sterile Wegwerfhülle
gemäß der Erfindung,
F i g. 7 einen Teil der Meßsonde mit der strichpunktiert angedeuteten Hülle,
F i g. 8 im Längsschnitt die Meßprobe mil der strichpunktiert angedeuteten Hülle gemäß der Erfindung
und
F i g. 9 im Querschnitt längs der Linie IX in F i g. 8 die
von der einstückigen Hülle gemäß der Erfindung umgebene Sonde.
Gemäß Fig. 1 ist eine Sonde 10 zum Messen der Temperatur und des Atemvolumens von der erfindungsgemäßen
Hülle 12 umgeben. Die zum Messen der Temperatur dienende, langgestreckte Spitze 15 der
Sonde befindet sich im Mund des Patienten und reicht bis unter die Zunge. Der unter der Zunge des Patienten
befindliche, freie Endteil 14 der Hülle hat eine viel kleinere Wandstärke als der übrige Teil der Hülle,
einschließlich des Bereichs 16. Der freie Endteil 14 der Hülle ist konisch verjüngt und umgibt gemäß F i g. 2 satt
passend den zur Temperaturmessung dienenden, freien Endteil 40 der Sonde, der im wesentlichen ebenso lang
ist wie der freie Endteil 14 der Hülle. In F i g. 1 erkennt man ferner den schaufelartig gekrümmten Teil 18, der
von dem Patienten durch die Nase ausgeatmete Luft auffängt und führt. Die Hülle hat einen oben
ebenflächigen Teil 20, an den sich die Lippen des Patienten so anlegen können, daß der schaufelartige
Teil 18 der Nase zugekehrt ist. Dieser ebenflächige Teil 20 kann bei 22 texturiert oder aufgerauht sein.
Zum Zuführen der von dem Patienten ausgeatmeten Luft in das Sondengehäuse ist die Hülle 12 mit Schlitzen
26,30 und 34 ausgebildet, die mit der Eintrittsöffnung 24 der Sonde 10 in Verbindung stehen (Fig. 2 und 8). Es
sind mehrere kleine Öffnungen vorgesehen, damit beim Einführen der Sonde 10 in die Hülle 12 der
Temperaturmeßteil der Sonde 10 nicht durch die Wand der Hülle hindurchtreten kann, wie dies bei einer
größeren öffnung möglich wäre. Aus der F i g. 2 erkennt man, daß beim Einführen der Sonde 10 in die Hülle 12
die Stege 28 und 32 bewirken, daß der freie Endteil 40 der Sonde 10 in den freien Endteil 14 der Hülle 12
gelangt.
In Fig. 2 ist eine Sonde 10 zum Messen der Temperatur und des Atemvolumens vor dem Einführen
in die einstückige Hülle 12 gezeigt, die einen schaufelartigen Teil 18 und eine texturierte. ebene
Fläche 22 für die Anlage der Oberlippe des Patienten besitzt. Durch die Schlitze der Hülle kann der konische
freie Endteil 40 der Sonde nicht hindurchtreten.
Fig. 3 zeigt, wie die Lippen des Patienten an dem ebenflächigen Teil 20 der Hülle anliegen, wobei die
Oberlippe die texturierte Fläche 22 berührt. Man erkennt, daß sich der schaufeiförmige Teil 18 direkt
unter den Nasenlöchern des Patienten befindet und daher den größten Teil der von dem Patienten
ausgeatmeten Luft auffängt.
Fig. 4 zeigt eine Hülle und eine von ihr umgebene Sonde von unten gesehen. Die Hülle kann aus
Polyäthylen oder Polypropylen bestehen. Die in der Hülle angeordnete Eintrittsöffnung 24 der Sonde 10 ist
auf der einen Seite von dem auch in Fig.8 gezeigten
Bodenteil 52 der Hülle 12 bedeckt.
F i g. 5 zeigt die Sonde und die sie umgebende Hülle von hinten gesehen. Man erkennt den schaufeiförmigen
Teil 18, durch dessen Schlitze die ausgeatmete Luft in die in der Sonde angeordnete Einrichtung zum Messen
des Atemvolumens eintreten kann.
In der Fig.6 ist die erfindungsgemäße Hülle von
hinten gezeigt. Man erkennt den schaufeiförmigen Teil 18 mit den Schlitzen 26, 30 und 34 sowie den
dünnwandigen konischen freien Endteil 14 zur Aufnahme des Tempei-atursensors.
Gemäß Fig. 7 hat der dünnwandige freie Endteil 14 der Hülle 12 dieselbe Länge wie der metallische freie
Endteil 40 des Temperatursensors der Sonde 10. Der Innendurchmesser dieses dünnwandigen freien Endteils
14 muß im entspannten Zustand etwas kleiner sein als der Außendurchmesser des metallischen Teils 40, damit
beim Einführen der Sonde in die Hülle diese beiden freien Endteile sich satt aneinanderlegen.
F i g. 8 zeigt die einstückige Hülle zusammen mit der Sonde, für welche die Hülle bestimmt ist. Man erkennt,
daß die ausgeatmete Luft, die allgemein durch die Pfeile 50 angedeutet ist, durch die Schlitze in die Eintrittsöffnung
24 der Sonde tritt.
F i g. 9 zeigt die die Sonde 10 umgebende Hülle gemäß der Erfindung. Es ist gezeigt, wie ausgeatmete
Luft durch die öffnungen 26, 30 und 34 in die Eintrittsöffnung 24 der Sonde 10 gelangt. Ferner ist
dargestellt, wie die quer angeordnete Eintrittsöffnung 24 der Sonde 10 auf der einen Seite mit dem Bodenteil
52 der Hülle 12 abgedeckt ist, so daß die ausgeatmete Luft nicht quer durch das Sondengehäuse hindurchtreten
kann, sondern in den Kanal geleitet wird, der die Einrichtung zum Messen des Atemvolumens enthält
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Sterile Einweghülle zur Aufnahme einer die Temperatur und die Atemfunktion eines Patienten
erfassenden Meßsonde, mit einem geschlossenen länglichen und die Meßelemente der Sonde umgebenden
hohlzylindrischen Hauptkörper, der an seinem zur Temperaturmessung bestimmten vorderen
Ende einen konisch verjüngten Abschnitt mit kleinerer Wandstärke als der Wandstärke der
restlichen Hülle und an seinem rückwärtigen Ende eine Einschuböffnung für die Meßsonde hat und ein
schalenförmiges Atemauffangelement trägt, das sich nach außen öffnet und wenigstens eine Atemeinlaßöffnung
hat, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche, hohlzylindrische Hauptkörper der
Hülle (12), das Atemauffangelement (18) und der konisch verjüngte Abschnitt (15) ein Stück bilden,
daß das Atemauffangelement (>8) über einen im wesentlichen abgeflachten Übergangsabschnitt (20)
in den länglichen hohlzylindrischen Hauptkörper übergeht, und daß die Atemeinlaßöffnung(en) (26,
30,34) in dem abgeflachten Übergangsabschnitt (20) vorgesehen ist (sind) und direkt mit dem Innenraum
des länglichen hohlzylindrischen Hauptkörpers der Hülle (12) in Verbindung steht(en).
2. Einweghülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Lippen des Patienten
zugewandte Fläche (22) des Übergangsabschnittes (20) aufgeraut ist.
3. Einweghülle nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmende Innendurchmesser
des konisch verjüngten Abschnitts (15) wenigstens im Bereich seines Spitzenabschnittes (14)
immer kleiner als der abnehmende Außendurchmesser des zugeordneten Abschnittes (40) der Meßsonde
(10) ist.
4. Einweghülle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Atemeinlaßöffnung
in der Bodenfläche des schalenförmigen Atemauffangselementes (18) von mehreren Stegen
(28, 32), begrenzten Schlitzen (26, 30, 34) gebildet wird, und daß die Stege (28, 32) die Spitze (40) der
Meßsonde (10) beim Einschieben in die Hülle (12) an der Atemeinlaßöffnung (24) vorbeiführen.
5. Einweghülle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige
Atemauffangelement (18) dem hohlzylindrischen Hauptkörper der Hülle (12) derart zugeordnet sowie ausgeformt und der Übergangsabschnitt
(20) derart bemessen ist, daß das Atemauffangelement (18) bei in die Hülle (12) eingesteckter
Meßsonde (10) den Atem in die Atemeinlaßöffnung (24) lenkt.
6. Einweghülle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Atemeinlaßöffnung
(24) im wesentlichen horizontal in der Bodenfläche des schalenförmigen Atemauffangelementes
(18) ausgerichtet ist.
7. Einweghülle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückig ausgebildete
und den länglichen hohlzylindrischen Hauptkörper, den Übergangsabschnitt (20) und das
schalenförmige Atemauffangelement (18) umfassende Hülle (12) aus Polyäthylen besteht.
Die Erfindung betrifft eine sterile Einweghülle zur Aufnahme einer die Temperatur und die Atemfunktion
eines Patienten erfassenden Meßsonde nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine sterile Einweghülle der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 26 15 113 bekannt. Diese sterile
Einweghülle ist für ein medizinisches Gerät a!s sterile Einwegabdeckung bestimmt das hinsichtlich seiner
Funktion gleichwertig mit einer die Temperatur und die
ίο Atemfunktion eines Patienten erfassenden Meßsonde
ist. Diese sterile Einweghülle hat einen biegsamen Teil und einen starren Teil. Der biegsame Teil hat eine
Öffnung, mit deren Hilfe der biegsame Teil auf die Sonde und das Gehäuse aufgezogen werden kann. Der
biegsame Teil besitzt ferner einen Fortsatz, der die Sonde umhüllt, und eine Auffangöffnung, durch welche
die Atemluft eintreten kann, um den in dem Windkanal angeordneten Heißleiter zu bestreichen. Hierdurch wird
eine Verbindung zwischen dem Windkanal und den Öffnungen in dem starren Teil hergestellt. Eine solche
sterile Einweghülle hat einen zusammengesetzten Aufbau und besteht daher aus zwei gesonderten
Bauteilen, einem biegsamen Teil und einem starren Teil. Auch sind die Atemeinlaßöffnungen nicht auf dem
flachen Abschnitt der sterilen Einweghülle, sondern an den bogenförmig gekrümmten Seitenwinden vorgesehen.
Die Atemeinlaßöffnungen stehen über eine Öffnung in dem Rohrteil in Verbindung und weitere
Öffnungen stehen mit dem Windkanal in Verbindung,
so der in der Meßsonde vorgesehen ist. Eine solche sterile Einweghülle hat einen fertigungstechnischen und
konstruktiv aufwendigen Aufbau, da sie aus zwei gesonderten Bauteilen mit verschiedenen Eigenschaften,
einem starren und einem biegsamen Teil, besteht.
Der bogenförmige, gekrümmte Rand des Atemauffangelementes fluchtet bei dieser sterilen Einweghülle mit
der Vorderkante des biegsamen Teils, in den die Meßsonde zur Temperaturmessung eingeführt wird und
der den sich konisch verjüngenden Abschnitt trägt.
Wenn nun eine derartige Einweghülle mit einer eingeführten Temperaturmeßsonde in den Mund eines
Patienten eingesetzt wird, können die Lippen des Patienten nur den sich konisch /erjüngenden Abschnitt
ergreifen, da der starre Teil bündig mit der Vorderkante des biegsamen Teils abschließt. Hierdurch besteht die
Gefahr, daß sich die Meßsonde im Mund verdrehen kann, so daß keine exakte Temperaturmessung mehr
möglich ist, und daß insbesondere der über die Nase ausgestoßene Atem nicht mehr sicher analysiert und
gemessen werden kann, da sich der starre Teil, der zum Auffangen des ausgestoßenen Atems dient, so verdrehen
kann, daß in die Atemeinlaßöffnungen nur noch ein geringer Anteil des insgesamt ausgestoßenen Atemvolumens
gelangt. Hierdurch wird die Messung der Atemfunktion verfälscht. Eine weitere Verfälschung der
Messung der Atemfunktion kann sich dadurch ergeben, daß Verluste bei der Übertragung über die Verbindung
von den Atemeinlaßöffnungen, der Öffnung und dem Windkanal in dem Meßgerät auftreten, die ihre Ursache
in Strömungswiderständen und ähnlichen Phänomenen haben.
Eine weitere Auslegungsart einer sterilen Einweghülle ist aus der DE-OS 24 13 621 bekannt. Diese
Einweghülle umfaßt einen geschlossenen, länglichen,
M rohrförmigen Teil mit einem konisch verjüngten Abschnitt am vorderen Ende und einer Einschuböffnung
für die Meßsonde am rückwärtigen Ende und ein schalenförmiges Atemauffangelement. Diese Einweg-
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