DE2807788C2 - Digitaler Prozessor für eine Datenstation - Google Patents

Digitaler Prozessor für eine Datenstation

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DE2807788C2
DE2807788C2 DE2807788A DE2807788A DE2807788C2 DE 2807788 C2 DE2807788 C2 DE 2807788C2 DE 2807788 A DE2807788 A DE 2807788A DE 2807788 A DE2807788 A DE 2807788A DE 2807788 C2 DE2807788 C2 DE 2807788C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen digitalen Prozessor nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein solcher digitaler Prozessor, der aus der DE-AS 19 00 147 bekannt ist, wird zur Anzeige von Zeichen, Symbolen und dergleichen, die durch Digitaldaten dargestellt werden, auf dem Bildschirm einer Anzeigeröhre verwendet Er kann insbesondere Bestandteil einer Datenstation sein, die einen Datenbus aufweist auf dem Zeichencodes und Operationscodes übertragen werden. Zur Sichtdarsteilung der Zeichen, Symbole und dergleichen kann ein übliches Fernsehgerät verwendet werden, das über den Prozessor an den Datenbus angeschlossen ist Ein Schreib/Lese-Speicher ist zum Speichern der Zeichencodegruppen einer in Seiten aus X Spalten und Y Zeilen organisierten Nachricht vorgesehen. Diesem Speicher ist ein Festwertspeicher nachgeordnet in dem die anzeigbaren Zeichen jeweils in Form einer Matrix aus Ix ρ Punkten gespeichert sind. Der Prozessor enthält einen Synchronisationssignalgenerator zur Erzeugung der Synchronisationssignale des Fernsehgerätes und eine Adressierschaltung zum Adressieren des Schreib/Lese-Speichers sowie des Festwertspeichers. Die Adressierschaltung enthält Zähler, die durch mit den Synchronisationssignalen verzahnte Taktsignale inkrementiert werden.
Die Speicheradressen werden bei dem bekannten Prozessor in einem Speicheradressengenerator erzeugt, dessen Adressierausgänge mit den Adressiereingängen des als Kernspeicher ausgebildeten Zeichencode-Speichers verbunden sind. Die Adresse, an der die Zeichencodes in dem Kernspeicher gespeichert werden, wird durch die Zählstellung des Cursor-Zeichenzählers und des Zeilenzählers angegeben. Jede Zählstellung der 512 Zählstellungen der beiden Zähler legt eine Kernspeicheradresse fest Das Einspeichern erfolgt aber nur, wenn Koinzidenz zwischen den Zählraten der beiden Zähler vorhanden ist. Die Einspeicherung in den Kernspeicher erfolgt daher an der Stelle, die durch die Lage des Cursors bezeichnet wird. Pro Bildabtastung kann aber daher nur ein einziger Speichervorgang erfolgen, nämlich an der durch den Cursor bezeichneten Stelle. Bei dem bekamen Prozessor ist ciaher die Einschreibgeschwindigkeit sehr gering. Die Löschung bestimmter Teile einer so Textseite, ζ. B. ein Zeilenende oder ganze Zeilen, oder die Löschung ganzer Textseiten erfordert daher viel Zeit.
Bei dem bekannten Prozessor werden ferner aus dem Synchronisationssignalgemisch das Vertikal-Synchronisationsgemisch und das Horizontal-Synchronisationsgemisch gewonnen. Ausgehend von diesen beiden Synchronisationssignalen werden dann die Zähler der Adressierschaltung angesteuert. Durch diese Maßnahme ist zwar eine globale Synchronisation zwischen dem Fernsehgerät und der Adressierung der Speicher gcwährleistet, nicht jedoch eine streng genaue Synchronisation, die aber erforderlich ist, um eine flimmerfreie Anzeige auf dem Bildschirm zu erhalten.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen digitalen Prozessor der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art zu schaffen, der eine hohe Schreibgeschwiddigkeit beim Einschreiben in den Schreib/Lese(RAM)-Speicher, eine hohe Löschgeschwindigkeit beim Löschen der darin gespeicherten Zeichencodes und eine flimmerfreie Anzeige auf dem Bildschirm des Fernsehgerätes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei dem digitalen Prozessor der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs t gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßem Prozessor werden die Schreibadressen an den Schreib/Lese-Speicher bei jeder Zeilenablenkung angelegt. Am Ende jeder Zeile kann d'eser Speicher daher mit üen Scitreibadressen adressiert werden. Hierdurch wird ein sehr viel schnelleres Einschreiben als bei dem bekannten Prozessor erreicht. Überdies können als Sclireib/Lese-Speicher mögliche dynamische Speicher verwendet werden, die bekanntlich in kurzen Abständen aufgefrischt werden müssen.
Da ferner alle im Verlaufe der Anzeige eines Bildes erzeugten Synchronisationssignale von einem ein/igen, quarzstabilen Oszillator über Frequenzteiler abgeleitet werden, wird auch eine flimmerfreie Anzeige auf dem Bildschirm des Fernsehgerätes erreicht.
Der erfindungsgemäße Prozessor ist besonders geeignet zur Verwendung in einer Datenstation,die aus einem s Bildschirmkonsol, einer Tastatur zum Eingeben von Nachrichten, Befehlen und Prüfanweisungen, einem Fernsprechapparat sowie einer Elektronik zur Verarbeitung von elektronischen Signalen besteht.
Die potentiellen Anwendungen von solchen Terminals sind äußerst zahlreich: Abfrage von Datenbanken, Verbreitung und Austausch von Nachrichten, Dialog mit einem Rechner, Kontrolle von Prozessen, usw. Diese Terminals sollten möglichst als feste oder bewegliche Station benutzt werden können und allgemein leicht ίο transportierbar sein. Weil die Mehrzahl der potentiellen Benutzer über einen Fernsehempfänger und über einen Fernsprechteilnehmerapparat verfügt und die Anschaffungskosten einer Standardtastatur akzeptabel sind, bleibt noch das Problem zu lösen, zu erschwinglichen Kosten ausreichend leistungsfähige elektronische Einrichtungen zu schaffen, um den Datenverarbeitungseinrichtungen eine große Vielseitigkeit zu verleihen.
Gegenwärtig setzen sich auf dem Gebiet der elektronischen Einrichtungen, die in der Lage sind, die Hauptaufts gaben eines solchen Terminals zu erfüllen, zwei Prinzipien durch. Bei dem ersten wird von Universalmikroprozessoren (engl.: MPU, CPU, usw.) Gebrauch gemacht, die in Verbindung mit Standardbausteinen programmiert werden können und dem System eine große Vielseitigkeit verleihen, was allerdings mit hohen Kosten verbunden ist Das zweite Prinzip zielt darauf ab, einen spezialisierten und für den vorgesehenen Verwendungszweck spezifischer. Prozessor zu schaffen. Das wird durch die zweckmäßige Kombination von ausgeklügelten Bausteinen mit mittlerem Integrationsgrad (MSI) erzielt, wobei die Leistungsfähigkeit durch die Kosten begrenzt wird Der erfindungsgemäße Prozessor unterscheidet sich von den beiden vorgenannten Prinzipien insbesondere dahingehend, daß er Einrichtungen zum Realisieren eines Prozessors schafft, der zwar spezialisiert, aber leistungsfähig ist und in Verbindung mit einer begrenzten Anzahl von MSI-Standardbaustcincn in der Lage ist, die Aufgaben zu erfüllen, die für die Vielseitigkeit eines Nachrichtensystems mit Sichtanzeige durch einen BiIdschirm unerläßlich sind, wobei diese Einrichtungen einen großen Integrationsgrad (LSI) des Prozessors in Form eines einzigen Bausteins ermöglichen.
Der Prozessor erfüllt mehrere Hauptfunktionen:
1) Er codiert und decodiert die Signale, die aus der Quelle für codierte Nachrichten kommen.
2) Er ordnet diese codierten Nachrichten nach ihrer Art: Zeichen. Prüfanweisungen, Befehle.
3) Er speichert diese Nachrichten.
4) Er macht die Zeichen auf dem Bildschirm in Form eines Textes sichtbar.
Dabei ist es möglich
— eine sehr große Anzahl von Zeichen pro Textzeile und eine große Anzahl von Zeichenzeilcn pro Seite anzuzeigen;
— die Texte mit einer hohen Auffrischungstaktfrequenz ohne störende Flimmererscheinung anzuzeigen;
— einen blinkenden Schreibcursor (Schreibzeiger) anzuzeigen und diesen über den gesamten Bildschirm zu verschieben:
— über βϊηέ große Anzahl von verketteten oder nichtverkctteten Tcxtseiten in kontinuierlicher Weise zu verfügen;
— den Text am Ende der Seite automatisch zu verschieben (ROLL-UP-Modus) und
— die auf dem Bildschirm angezeigten Zeichenreihen teilweise oder vollständig zu löschen.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Geräte, aus denen eine vollständige Datenstation aufgebaut ist,
F i g. 2 die Hauptuntersysteme, aus denen ein Prozessor nach der Erfindung besteht,
F i g. 3 das Format des Bildes des auf dem Bildschirm angezeigten Textes,
F i g. 4 die Ar./eigearten des Schreib-Cursors, F i g. 5 die Anzeige von verketteten Seiten, F i g. 6 die automatische Verschiebung des Textes,
F i g. 7 anhand eines Gesamtblockschaltbildes die Architektur des Prozessors nach der Erfindung,
F i g. 8 in Form einer Übersicht die Zeitbasisgeneratoren und ein Zeitdiagramm der zugeordneten Schwingungen,
F i g. 9 in Form einer Übersicht die Einrichtungen zur Adressierung der Speicher in dem Lese/Sichtanzeige-Modus,
F i g. 10 in Form einer Übersicht eine Ausführungsform von Zeiterkennungseinrichtungen.
F i g. 11 ein Ausführungsbeispiel des Verschiebens einer Textseite und der Sequenzen von Reihen von Zeichenplätzen,
F i g. 12 sämtliche Generatoren für die Adressierung der Sichtanzeigeeinrichtungen,
Fig. 13 in Form eines vereinfachten Blockschaltbildes die Schaltungen für die Adressierung der Schreibeinrichtungen,
es Fig. 14 die Einrichtungen zum Erzeugen eines einfachen Schreibzyklus und ein Zeitdiagramm der zugeordneten Signale,
F i g. 15 die Einrichtungen zum Erzeugen von komplexen Schreibzyklen, F i g. 16 die Einrichtungen zum Erzeugen und Anzeigen des Schreib-Cursors, F i g. 17 die Einrichtungen für das Verschieben des Textes auf dem Bildschirm,
Fig. 18 die Einrichtungen für die Verkettung der Textseiten, die Art der Verkettung und ein Zeitdiagramm der zugeordneten Signale,
F i g. 19 eine Variante der Art des Verschiebens einer Textseite, F i g. 20 die Architektur des integrierten Prozessors und F i g. 21 ein Anwendungsbeispiel des Prozessors.
F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Geräte, aus denen ein Terminal besteht, das einem Benutzer gestattet. TJt einem Verarbeitungssystem in Verbindung und in Dialog zu treten. Ein solches Terminal enthält folgende Geräte-:
— ein im Handel weit verbreitetes Stardardmodell eines Schwarz-Weiß- oder Farbfernsehempfängers 1, auf dessen Bildschirm Zeichen, Buchstaben, Zahlen, Interpunktionszeichen, Vorzeichen, usw. angezeigt werden. Die Wahl der Größe des Bildschirms richtet sich hauptsächlich nach der Entfernung zwischen der Bedienungsperson und dem Bildschirm und, wenn das Fernsehgerät transportabel oder beweglich sein soll, kann es aus dem elektrischen Netz oder aus einer Batterie gespeist werden,
— einen Fernsprechteilnehmerapparat 2 mit seinem Handapparat 3. der den Hörer und das Mikrofon enthält, und eine Schnur 4 zum Anschluß an das Verbundnetz,
— einen akustischen Koppler 5, der die Verbindung zwischen dem Handapparat 3 und dem Prozessor 7 hers'.?!!·.. Pi?SCr Koppler '?·. fakultativ, wenn Her Prozessor direkt mit dem Fernsprechapparat oder mil Hem System verbunden ist, mit welchem der Benutzer in Dialog treten möchte,
— eine Standardtastatur 6 mit beispielsweise 52 Tasten, die einen elektronischen Codierblock enthält und die Edition von Texten und von Operationscodegruppen gestattet,
— einen Prozessor 7 in Form einer Karte, der mit den anderen Geräten verbindbar ist, und zw;r über eine Verbindung R, einen UHF-Modulator 8 und einen Antennenkoaxialanschluß 9 mit dem Fernsehempfänger 1, über eine Verbindung Cmit der Tastatur 6 und über eine Verbindung Tmit dem Fernsprechsystem. Der UHF-Modulator 8 ist eine fakultative Einrichtung, wenn der Fernsehempfänger 1 einen direkten Videoeingang besitzt oder durch ein Sichtanzeigekonsol ersetzt ist, beispielsweise durch einen professionellen Videomonitor, der nach den Normen des kommerziellen Fernsehens arbeitet.
Weitere Konfigurationen von Terminals sind möglich. Insbesondere können sie außer Bildschirmen mit einem Lic' ^griffel, mit einer Druckeinrichtung, usw. versehen sein.
F i g. 2 zeigt in einer vereinfachten Übersicht die Untersysteme, aus denen der Prozessor 7 von F i g. 1 besteht. Der Prozessor kann als aus drei Teilen A, B. Cbestehend angesehen werden:
Der Teil A vereinigt in sich die Datenübertragungseinheiten: eine Datenübertragungseinheit 10 zum Paralleloder Seriellmachen der über die Eingänge/Ausgänge gehenden Daten (die englische Abkürzung für diese Einheit lautet UART, d. h. Universal Asynchronous Receiver Terminal); sie besteht aus einer Einheit des Typs AY-5-1013, die von der Fa. General Instruments vertrieben wird, empfängt außerdem die Nachrichten, die durch die Tastatur erzeugt werden, und ist einerseits mit einem Sende·Empfangsmodem U, das aus einer Einheit des Typs MC 14 412 besteht, welche von der Fa. Motorola vertrieben wird, und andererseits mit einem Taktgeber 12 für die Übertragung der codierten Nachrichten, der aus einer Einheit des Typs MC 14 411, die von der Fa. Motorola vertrieben wird, verbunden.
Der Teil B vereinigt in sich die weiter unten noch ausführlicher beschriebenen Schaltungen für die Führung der verschiedenen Signale.
Der Teil C enthält einen Speicherblock 20 zum Speichern der Zeichencodegruppen in digitaler Form und einen Zeichengenerator 21. 4s
Der Teil B besteht, mit Ausnahme einer geringen Anzahl von Bausteinen, aus einer einzigen Einheit 10, die in F i g. 1 dargestellt ist.
Die Hauptverbindungen sind:
der Ausgabebus AO der Tastatur, so
der Bus Al für die Eingabe der codierten Nachrichten in den Prozessor,
der Bus B2 für die Adressierung des Speichers 20, der die Zeichencodegruppen enthält,
der Bus A3 für die Adressierung des Zeichengenerators 21.
der Bus A4 für die Eingabe der Daten in den Speicher 20, und
der Verbindungsbus BS zwischen dem Speicherblock 20 und dem Zeichengenerator 21.
Die Hauptausgangssignale sind:
das Videosignal F(n) für die Sichtanzeige der Zeichen auf dem Bildschirm, und
das Synchronsignal 5VAVCfUr die Abtastung des Bildschirms.
Bevor mit der vollständigen und ausführlichen Beschreibung der Einrichtung nach der Erfindung begonnen wird, werden im folgenden die Kenndaten des Bildes des auf dem Bildschirm angezeigten Textes angegeben und die gebräuchlichsten Begriffe definiert
Fig.3 zeigt das Format des Bildes des auf dem Bildschirm angezeigten Textes. In Fig.3a begrenzt der Rahmen T. Kden Fernsehablenkbereich des Katodenstrahls. Dieser Ablenkbereich enthält m horizontale Zeilen minus der Anzahl von Zeilen, die sich während des Vertikalrücklaufes ergeben, und s Teilbilder pro Sekunde. Der Rahmen P.Tbegrenzt das Format einer Textseite, die Xu Spalten von Zeichenfeldern und YnZeilen von
Zeichenfeldern enthält. Die Textseite kann innerhalb des Rahmen« T.Velektronisch durch einen Rand CDC.H (Horizontalausrichtung) und durch einen oberen Schutzrand CD(7. V(VerliKalau»richtung) ausgerichtet werden, was weiter unten noch näher erläutert ist.
F i g. 3b zeigt in größerem Maßstab das Format eines Zeichen Feldes der Stelle /V,„ das der Zeichcnspalte der s Stelle X, und der Zeichenzciie der Stelle Y1 entspricht. Ein Zcichenfeld enthält /Spalten von Punktfcldcrn D und pZeilen von PiJnktfeldern.indiedurchBeleuchtungmitdenriKatodenstrahlderRehreeingeschrieben werden kann. Es gehen folgende Beziehungen:
0 £ IS Im Os pS pN
0 S X S xM 0 S YS Yn
wobei die Stelle des Zeichenfeldes Nn gegeben ist durch
N„ - (Xm +0 Yj+ Xi
und wobei die Stelle des letzten Zeichenfeldes N(XM, Yn) gegeben ist durch
N(XM, Yn) - (Xm + 1) Yn + Xm
In dem gewählten Anwendungsbeispiel gilt:
Im -7, Pn- U1Xm = M1Yn- 15
was einer angezeigten Textseite mit 1024 Zeichenfeidern entspricht, von denen jedes aus 96 Punkten besteht, die >5 durch den Elektronenstrahl der Röhre adressierbar sind und in die daher eingeschrieben werden kann.
Das Format eines Zeichens ist eine Matrix von 35 Punkten (5 κ 7) und die Zeichenfclder grenzen aneinander an, so daß in dem gewählten Beispiel der horizontale Abstand zwischen den Zeichen drei Punkte und der vertikale Abstand fünf Punkte beträgt.
In F i g. 3b ist zur Veranschaulichung der Buchstabe A des Alphabets dargestellt, der zwischen den Punktzeilen der Stelle 1 und 7 und einem besonderen Zeichen lokalisiert ist, bei welchem es sich um den Schreib-Cursor handelnder in der Punktzeile der Stelle 9 lokalisiert ist und aus einem horizontalen Strich aus fünf Punkten besteht Die Gesamtzahl der Punkte auf der Abszisse der Textseite beträgt daher:
n, -8(Xm+ I)-512 Punkte
Die Gesamtzahl der Punkte auf der Ordinate der Textseitc betiriigt daher:
Tiy - \2(Yn + Ο ~ 192 Punkte oder Fernsehzeilen.
Die Gesamtzahl η der Punkte in einer Textseite beträgt:
η - η, ■ ny « 98304 Punkte.
In dem gewählten Beispiel beträgt die Anzahl m der horizontalen Fernsehzeilen 315 und die Anzahl von Bildern pro Sekunde, s, oder die Vertikalfrcquenz beträgt 50 Hz. Bei dieser Art der Anwendung einer Fernsehabtastung ist es nicht erforderlich, die Bilder gerader und ungerader Ordnung mach dem Zeilensprungverfahren zu verkämmen.
Die Werte der Modulationssignale des Katodcnstrahls der Röhre sind binär und die Wahl der H- und L-Werte hängt davon ab, ob die Zeichen in Schwarz oder in Weiß angezeigt werden oder ob die europäische Fernsehnorm benutzt wird oder nicht.
F i g. 4 zeigt die Arten der Sichtanzeige des Schreib-Cursors. Bei A, in dem Modus für das Schreiben eines neuen Zeichens, ist der Cursor normalerweise in demjenigen Feld angeordnet, das sich neben dem zuletzt geschriebenen Zeichen befindet, und bei B ist der Cursor in eimern späteren Zeitpunkt dargestellt In diesem Modus blinkt allein der Schreib-Cursor mit niedriger Taktfrequenz (beispielsweise 2 Hz). In dem Modus, in welchem ein geschriebenes Zeichen modifiziert wird, bei C befindet sich der Schreib-Cursor in dem Feld, in welchem sich das zu modifizierende Zeichen befindet, wobei der Cursor und das Zeichen gegenphasig blinken. Bei D ist der Schreib-Cursor in einem späteren Zeitpunkt nach de m M odifiziereri des Zeichens dargestellt
F i g. 5 veranschaulicht die Sichtanzeige von verketteten Seiten. Der Bildschirm der Katodenstrahlröhre des Fernsehgerätes verhält sich wie ein Fenster, das sich kontinuierlich auf einer Rolle von aneinander angrenzenden Seiten verschiebt
F i g. 6 zeigt die automatische Verschiebung des Textes am Ende einer Seite (»ROLL-UP«-Modus). Um zu verhindern, daß am Seitenende der Schreib-Cuuor zu dem oberen Teil der Seit« zurückkehrt und ein neuer Text auf den früheren geschrieben wird, wird:
&5 a) der Schreäb-Cursor auf der letzten Zeichenzeüe blockiert gehalten,
b) bewegt sich der Text fortschreitend nach oben und die neuen Zeichenzeilcm kommen von unten, wobei die oberen Zeilen normalerweise gelöscht werden, außer wenn, im Speicher mehrere unbeschriebene Textseiten zur Verfügung stehen.
Fig.6A zeigt die Betriebsweise ohne den ROLL-UP Modus, während Fig.6B den Betrieb mit ROLL-UP-Modus zeigt
Eine wehere Möglichkeit, die die Erfindung bietet, ist das teilweise oder gesamte Löschen der Zeichen einer Textseite. Bei dem Überschreiten einer bereits geschriebenen Zeichenzeile durch eine neue Zeichenzeile nehmen die neuen Zeichen den Platz der früheren ein. Wenn die neue Zeile kürzer ist als die frühere, kann sich eine s störende Situation ergeben, die es notwendig macht, Teile der Testscite verschwinden zu lassen, und zwar durch vollständiges Löschen einer Zeichenzeile, durch Löschen eines Zeichenendes oder der gesamten Seite durch Löschen der Seite.
Es werden jetzt die Architektur des Prozessors und die Haupteinrichtungen nach der Erfindung beschrieben, die in Fig.7 in Form eines Gesamtblockschaltbildes dargestellt sind. Die Architektur des Prozessors enthält zwei Teile:
— den in dem unteren Teil von F i g. 7 angeordneten Teil, der die Schaltungen für das Lesen der Zeichencodegruppen in dem Speicher lOO und die Schaltungen enthält, die die Zeichen auf dem Bildschirm mittels des Zeichengenerators 200 sichtbar machen; und is
— den im oberen Teil von F i g. 7 angeordneten Teil, der die Schaltungen für das Einschreiben der Zeichencodegruppen in den Speicher und die Schaltungen für die Steuerung der Prüfmodi, die durch die Codegruppen für das Schreiben und Löschen der Zeichen sowie die Codegruppen für die Bewegung des Schreib-Cursors angegeben werden, enthält.
Diese bcLen Teile arbeiten in Zeitteilung mit der Taktfrequenz der Fernsehzeilenabtastung durch Zeitmultiplexierung über einen Multiplexer 300, der durch das Steuersignal /Λ'/gesteuert wird.
Die Eingangsdaten des Prozessors, die durch die Tastatur geliefert oder über die Fernsprechleitung übertragen werden, sind digitale Signale, welche Zeichencodegruppen oder Prüfcodegruppen entsprechen. Diese Signale Sin sind parallel auf sieben Drohten verfügbar und werden von einem Zeitsignal STR (oder »Strobe«-Signal) begleitet, welches das Vorhandensein eines Codewortes in dem Standardcode ASCII oder EBDIC angibt Die Wörter des 7-Bit-Codes werden einem Speicher 400 zugeführt, bei welchem es sich um einen Festwertspeicher (ROM) handelt und welcher gestattet, ein 3-Bit-Wort C0. Q, d zu erzeugen, das den Schreibmodus angibt Die Eingangsdaten werden außerdcn dem Speicher 100 zugeführt. In dem gewählten Beispiel werden lediglich sechs ■•1er sieben Bits festgehalten, um eine Zeichencodegruppe anzugeben, was gestattet, über 64 Arten von angezeigten Zeichen zu verfügen.
Der Speicher 100 für die Zeichencodegruppen besteht aus einem Direktzugriffsspeicher (RAM) für USeiten mit 1024 Wörtern aus jeweils 6 Bits. Er ist beliebig adressierbar, und es handelt sich um einen statischen oder vorzugsweise um einen dynamischen Speicher. Der Schreibeingang des Speichers ist mit dem Bezugszeichen W bezeichnet Dem Speicher 100 vorgeschaltet ist eine Operationsschaltung 150, die das Löschen von Zeichen durch Einschreiben von »Leerstellen« gestattet.
Der Zeichengenerator 200 besteht aus einem Festwertspeicher (ROMV der gestattet, 64 verschiedene Zeichen in einem Format von 5x7 Punkten in einer Matrix von 5x8 Punkten zu erzeugen, wobei die Punktezeile der Stelle 000 leer ist Die Eingabe der dem Speicher 100 zugeführten Zeichencodegruppei* erfolgt parallel und die Ausgabe der Punkte F(„) oder Videopunkte erfolgt seriell über einen Parallel-Serienumsetzer.
Der Ablauf der Operationen wird durch zwei Zeitbasen kontrolliert, und zwar durch die Zeitbasis für die Taktfrequenz der Sichtanzeige der Punkte und durch die Zeitbasis für die Synchronisierung der Fernsehabtastung. Die Zeitbasis für die Taktfrequenz der Punkte besteht aus einem Taktgeber Ha der mit der Zeitbasisder Fernsehabtastung pseudo-synchron ist und dessen Schwingungsfrequenz Fd einstellbar ist, damit die Breite der Zeichen und gleichzeitig der rechte Rand der Textseite eingestellt werden können. Die Pseudo-Synchronisierung des Taktgebers Hp erfolgt durch das Blockieren des Taktgebers durch das Signal INI und durch sein Wiederstarten durch die Horizontalausrichtsignale CDCH.
Die Zeitbasis für die Synchronisierung der Fernsehabtastung besteht aus einem Taktgeber Ho, dessen Schwingung kontinuierlich ist Die Ausgangsfrequenz F0 dieses Taktgebers wird in einer Reihe von verketteten Zählern geteilt, wobei der Zähler 510 die Synchronsignale Sn der Fernsehhorizontalablenkung und die Horizontalaus- so richtsignale CDG.H liefert wobei der Zähler 520 die Synchronsignale Sv der Fernsehvertikalablenkung und die Vertikalausrichtsignale CDG. V liefert, wobei der Zähler 530 die Steuersignale Set für das Löschen einer Zeichenzeile liefert und wobei schließlich der Zähler 540 die Steuersignale Scs für das Löschen des Bildschirms liefert.
Die Schaltungen für die Sichtanzeigeadressen, die gestatten, den Speicher 100 und den Zeichengenerator 200 zu adressieren, bestehen aus vier Zählern Y.CNT, X.CNT, p.CNTuna I.CNTdie so verkettet sind, daß ihr Inhalt die Adressierung der 98 304 einschreibbaren Punkte gestattet Die Zähler LCNT und X.CNT, die der Abszisse der Textseite entsprechen, haben eine Modulo-512-Zählkapazität und zählen bei jeder Fernsehzeile einmal durch, was die Verwendung von dynamischen Direktzugriffsspeichern gestattet. Die Zähler p.CNTund Y.CNT, die der Ordinate einer Textseite entsprechen, haben eine Modulo-192-Zählkapazität und zählen bei jeder Vertikalablenkung einmal durch.
Die Schaltungen für die Schreibadressen oder Schreibzeiger, die gestatten, den Speicher 100 zu adressieren, bestehen aus Registern PTx und PT/, die durch die Schreibbefehle fortgeschaltet werden.
Die Schreibschaltungen enthalten eine Decodierschaltung 600 für die Zeichencodegruppen, die den Schreibbefehl erzeugt, welcher durch das Codewort Ca, C„ C2 angegeben wird. Diese Schaltung gestattet, den Schreib- as zeiger fortzuschalten. Die Schreibsteuerschaltung 700 enthält Schreibzyklusgeneratoren, deren Betriebsweise durch das Vorhandensein des Kontrollsignals STR bedingt wird. Diese Schaltung gestattet, einfache Codegruppen zu erzeugen, wie Einschreiben eines Zeichens in den Speicher 100, Fortschalten (d. h. Inkrementieren) des
Schreibzeigers, was die Bewegung des Schreib-Cursors gestattet Sie gestattet auch, komplexe Zyklen zu erzeugen, wie diejenigen, die dem teiiweisen oder völligen Löschen des Bildschirms entsprechen, entweder auf Befehl oder automatisch im ROLL-UP-Modus bei dem Löschen der letzten Zeile der angezeigten Zeichen.
• Die Schaltung 800 für die Erzeugung des Schreib-Cursors besteht aus einem 10-Bit-Vergleicher, der ein Signal pTo abgibt, wenn die Inhalte der Sichtanzeige- und Schreibadreßschaltungen gleich sind, wobei das Sichtanzeigesignal pTdes Schreib-Cursors durch den Inhalt des Zählers p.C7VTbedingt wird.
Der Prozessor enthält außerdem Schaltungen 900, die gestatten, den Betriebsmodus ROLL-UP zu erzeugen und die Textseiten zu verketten.
Fig.8 zeigt in Form einer Obersicht die Generatoren für die beiden Zeitbasen, nämlich die Fernsehablenkzeitbasis und die Zeitbasis für die Positionierung der anzuzeigenden Zeichenpunkte.
Die Fernsehablenkzeitbasis enthält den Taktgeber H0, der aus einem Oszillator besteht, dessen Ausgangsfrequenz F0 vorzugsweise quarzgesteuert ist eine Folge von Frequenzteilern, die aus den Zählern CNTi, CNTi, CNT% und CNTa bestehen, deren Teilungsfaktoren 4 bzw. 16 bzw. 5 bzw. 63 sind, und einen Zähler CVVTs. dessen Funktion weiter unten erläutert ist Der Zähler CNT2 hat zwei Ausgänge, von denen der eine die Synchronsignals Ie 5h der Fernsehhorizontalfrequenz und der andere die Horizontalausrichtsignale CDC.H liefert Der Zähler CYvTi hat ebenfalls zwei Ausgänge, von denen der eine die Vertikalsynchronsignale Sy der Fernsehvertikalfrequenz und der andere die Vertikalausrichtsignale CDG. V der Textseite liefert Die Synchronsignale oder -impulse Sh werden an einen Zähler CNTs angelegt der gestattet. Signale für die Steuerung der Schaltungen für das Löschen der auf dem Bildschirm angezeigten Zeichen zu erzeugen. Diese Schaltungen sind weiter unten beschrieben. Der Zähler CZvT5 hat zwei Ausgänge Qs und Q9, wobei der Ausgang Q5 gestattet, die Taktfrequenz der Signale Sh durch einer. Faktor 64 zu teilen, und wobei der Ausgang Qs gestattet, die Taktfrequenz der Signale Sh durch einen Faktor 1024 zu teilen.
Die Zeitbasis für die Positionierung der Z_-ichenpunkte enthält einen Taktgeber Hd, der aus einem Oszillator besteht, dessen Ausgangsfrequenz FD einstellbar und dadurch pseudo-synchron gemacht ist daß die Schwingung desselben durch die Horizontalausrichtsignale CDG.Hausgelöst wird. Der Oszillator wird durch die Zeilenendesignale X.CNT der angezeigten Zeichen gestoppt Die Verknüpfung der Ausrichtsignale CDC.H und der Zeichenzeilenendesignale in einer digitalen Operationsschaltung lOS ergibt ein Signal INI, das den Punktetaktgeber Hd sperrt Außerdem wird dieses Signal INI zum Zeitmultiplexieren der Lese/Sichtanzeige-Perioden der Zeichen und der Perioden für das Einschreiben der Zeichen in den Speicher benutzt Die Dauer des Signals INI nimmt ungefähr ein Drittel der Zeit der Fernsehzeilenperiode ein, und das Vorhandensein dieses Signals steuert den Betrieb des Einschreibens der Zeichen in den Speicher 100.
In F i g. 8b sind die den Zeitbasisschaltungen zugeordneten Kurven dargestellt Die Horizontalsynchronsignale Sh haben eine Periode, die gleich 64 T0 ist, wobei To die Periode des Taktgebers H0 der Frequenz F0 ist Die Vertikalsynchronsignale Sv haben eine Periode Ty - mTn, wobei m die Anzahl der Fernsehzeilen pro Teilbild und in dem vorliegenden Beispiel gleich 315 ist. Die Dauer einer Periode Tv ist außerdem gleich 20 ms bei einer Fernsehnorm von 50 Hz.
Die Sägezahnsignale B.L und ATfOr die Ablenkung des Katodenstrahls enthalten eine aktive oder Schreibperiode Ta und eine Rücklaufperiode tA. Die Horizontalausrichtsignale CDC.H sind um eine Zeit Ti gegenüber den Horizontalsynchronsignalen Sn verzögert Die Zeichenzeilenendesignale X.CA/Twerden nach einer Periode Tc - 512 To erzeugt, wobei Td die Periode des Punktetaktgebers Hn ist und wobei die Periode Tc dem Lese/ Sichtanzeige-Modus entspricht Die Periode T„, die der Periode entspricht, welche für den Modus des Einschreibens von Zeichen in den Speicher 100 verfügbar ist, ist gleich Ti + T2 + Tj und wird durch das Sperrsignal INI des Punktetaktgebers Ho gesteuert
Aus den Zeitdiagrammen von F i g. 8b läßt sich folgendes entnehmen:
Die Dauer Tp der Anzeige einer Seite von Zeichen ist gleich 192 Tu - 12 288 T0.
Die Dauer eines Teilbildes eines Fernsehbildes ist gleich 20 160 T0 - 20 ms, woraus sich die Frequenz F0 des Taktgebers Ho der Fernsehablenkung: Fp - 1/T0 - 1,008 MHz die Periode T)/ einer Fernsehzeile: Tu - 64 μβ ergeben. Die Dauer Trder Sichtanzeige einer Zeichenzeile ist gleich
so Tf - Th-(T, + T7+ T3)
mit T3 - Ta, der Rücklaufzeit der Ablenkung, ^ 12 μ$ und mit T, a T2 von ungefähr 5 ns, worauf sich ergibt, daß die Frequenz F0 des Punktetaktgebers Hd etwa gleich 12 MHz ist Die Wiederholperiode der Signale Scs und Scl des Zählers CNTi sind gleich 64 ms bzw. 4 ms.
Es werden jetzt die Einrichtungen beschrieben, die gestatten, den Direktzugriffsspeicher der Zeichencodegruppen und den Festwertspeicher für die Erzeugung der Zeichen in dem Lese/Sichtanzeige-Modus zu adressieren.
Fig.9a zeigt in Form einer vereinfachten Übersicht die Organisation des Blockes für die Adressierung des Direktzugriffsspeichers 100 und des Festwertspeichers 200. Im Verlauf eines Sichtanzeigezyklus durchquert der Katodenstrahl sequentiell alle η Punkte, die in einer Textseite einschreibbar sind (0 < π S 98 303). Dafür stehen vier Zähler zur Verfügung, die in folgender Reihenfolge verkettet sind:
ein 3-Bit-Modulo-8-Zähler LCNT, dessen entsprechende Adreßausgänge U. L\ und Li sind;
ein 6-Bit-Modulo-64-Zähler X.CNT, dessen entsprechende Adreßausgänge A0 bis As sind;
ein4-Bit-Modulo-12-Zählerp.C/vT.dessen Adreßausgänge/?o./?ι und A2 sind; und
ein4-Bit-Modulo-l6-Zähler Y.CNT,dessen Adreßausgänge Ab bis A9 sind.
Die Fortschaltung oder Inkrementierung des Blockes der Zähler erfolgt mit der Taktfrequenz der Signale CKa die der Punktetaktgeber Hd liefert
Die Zähler sind so verkettet, daß der Maximalwert, der an dem vorangehenden Zähler erkannt wird, die Inkrementierung des nächsten Zählers freigibt In der Organisation der Speicher und der Adressierungsschaltungen, wie sie in F i g. 9a dargestellt ist, ist es erforderlich, verschiedene Obertragungs- oder Ausführungsverzögerungen zu berücksichtigen: die Zugriffszeit auf den Direktzugriffsspeicher 100, die Zeit für das Durchqueren des Festwertspeichers 200 und die Zeit der Auswahl der 5 χ 12-Matrix eines Zeichenfeldes. Wenn die Bausteine benutzt werden, die sich aufgrund der gegenwärtigen Technologie ergeben, sind diese Verzögerungen größer als 0,8 us. Zur Beseitigung dieser Beschränkung werden zwei Pufferregister 110 und 210 in der in F i g. 9b gezeigten Weise vorgesehen. Das Register HO ist zwischen den Direktzugriffsspeicher 100 und den Festwertspeicher 200 eingefügt Das Register 210 ist zwischen den Festwertspeicher 200 und ein Parallel-Serienumsetzregister 220, das durch den Zähler LCNTadressiert wird, eingefügt Die Adressierung der Pufferregister ItO und 210 erfolgt durch die Inkrementierungssignale des Zählers XCNT: das Aufzeichnen in diesen Registern erfolgt eine kurze Zeit vor der Modifizierung ihrer Daten, & h. vor der Inkrementierung des Zählers XCNT.
Die Konfiguration der Verkettung der Sichtanzeigezähler, die in F i g. 9b dargestellt ist, eliminiert die Auswirkung der verschiedenen Verzögerungen.
Die Inkrementierung des Blockes der Zähler soll synchron mit der Fernsehzeitbasis erfolgen! Betrachtji man die Horizontalanzeige der Zeichehpunkte, so muß der Block der Zähler um 512 Einheiten pro Punktezeile inkrementiert, & h. erhöht werden. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, den Punktetaktgeber H0 in Synchronismus mit den Synchronsignalen 5/; oder, genauer gesagt mit den Ausrichtsignalen CDG.H zu starten, die den Anfang einer Zeichenzeiie einer Textseite angeben, und dann den Taktgeber Hd zu stoppen, sobald der Block der Zähler eine Erhöhung um 512 Einheiten aufgezeichnet hat Das entsprechende Schaltbild für die Steuerung des Punktetaktgebers H0 ist in F i g. 9c dargestellt Eine digitale Operations- oder Funktionsschaltung 105, bei welcher es sich um eine Kippschaltung oder um eine Verknüpfungsschaltung handelt, wird durch die Signale CDG.H betätigt und in ihrem Zustand rückgesetzt, wenn die Zähler LCNT und X.CNT 512 Erhöhungen registriert haben. Der Ausgang der Operationsschaltung liefert ein Sperrsignal INI für den Taktgeber Hd, das außerdem benutzt wird, um den Schreibmodus zu aktivieren.
Die Vertikalsynchronisierung kann in einer Weise erfolgen, die der Horizontalsynchronisierung gleicht allerdings ist es vorzuziehen, anders vorzugehen, um die Verwendung eines dynamischen Direktzugriffsspeichers für Jie Zeichen zu ermöglichen. Das Sperren des Punktetaktgebers Hd würde nämlich die Adressierung des Direkt-Zugriffsspeichers 100 für ungefähr 8 ms verhindern, was bei einem dynamischen Direktzugriffsspeicher störend wäre, der eine Auffrischung der 64 Spalten alle 2 ms verlangt Zum Stoppen der Adressierung der Zeilen des Direktzugriffsspeichers 100 genügt es, den Inkrementierungseingang des Zählers p.CNT am Seitenende des Textes bis zu dem Zeitpunkt zu sperren, in welchem das Vertikalausrichtsignal CDG. V ankommt wie in F i g. 9c dargestellt
Die Ausgangssignale des Zählers p.CNT, die den Festwertspeicher 200 für die Erzeugung der Zeichen adressieren, müssen dem gewählten Direktzugriffsspeichertyp angepaßt sein. Wenn es sich beispielsweise bei diesem Speicher um einen Typ mit 5 Punktespalten und 8 Punktezeilen handelt wobei die Zeile der Stelle 0 nicht eingeschrieben wird, ist es zur Erzielung eines vertikalen Abstandes von fünf Punkten zwischen den Zeichen erforderlich, eine digitale Interface- oder Schnittstellenschaltung zwischen den Zähler p.CNT und den Festwertspeicher 200 einzufügen. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Interface-Schaltung ist in Fig.9d dargestellt Die Werte der Signale po—pi des Zählers p.CNT werden invertiert und an einen der Eingänge von NOR-Schaltungcn angelegt während der andere Eingang der NOR-Schaltungen das Signal pj empfängt. Die Ausgangssignale Ro-Ri dieser NOR-Schaltungen werden an die Adressierungseingänge des Festwertspeichers 200 angelegt, und die Signale po—pi werden den Zustandserkcnnungseinrichtungen des Zählers p.CNT zugeführt. F i g. 9e zeigt in Tabellenform das Diagramm der entsprechenden Adressierungssequenzen.
Es ist dargelegt worden, daß der Zustand der Zähler der Sichtanzeigeadressen erkannt werden muß. Es ist deshalb erforderlich, Erkennungseinrichtungen vorzusehen. Diese Erkennungseinrichtungen können aus Verknüpfungsschaltungen aufgebaut werden, die die boolesche Summe der Ausgangssignale der Zählei bilden. Eine andere Methode, die auf der zeitlichen Erkennung basiert, ist in Form einer Übersicht in F i g. 10 dargestellt Zum Realisieren einer zeitlichen Erkennungseinrichtung des Werte: K eines Modulo-W-Zählers, mit 0 ^ K ^ Λ/, kann eine boolesche Erkennungseinrichtung für den Wert K'benutzt und dbser Wert um eine Größe Modulo- N (K- K') verzögert werden. Als Beispiel versorgen die Ausgänge eines Modulo- 16-Zählers Z, der durch ein Signal 5 inkrementiert wird, eine UND-Schaltung U, der eine Reihe von durch dasselbe Signal 5 getriggerten Kippschaltungen /C zugcordnetistdiedas AusgangssignalderUND-Schaltung U sequentiell verzögert ss
Es werden jetzt die Schaltungen beschrieben, die gestatten, die Textseite nach oben zu verschieben, d. h. die den Betrieb des Terminals im ROLL-UP-Modus gewährleisten. Bei den vorangehenden Konfigurationen der Verkettung der Sichtanzeigeadreßzähler wird jedes Zeichenfeld der Stelle Np in entsprechender Weise in dem Speicher der Zeichencodegruppen gespeichert. Damit ein Betrieb im ROLL-UP-Modus möglich ist müssen die Zeichenzeilen auf dem Bildschirm nach oben verschoben werden können, w
Eine Maßnahme zur Realisierung dieser Verschiebung besteht darin, die Inkrementierung der Zähler p.CNT und Y.CNTmw. einem Register zu bedingen, dessen Inhalt der Nummer der letzten einzuschreibenden Zeichenzeile entspricht.
Fig. lla zeigt ein Beispiel für die Ausführung dieser Operation der Steuerung der Inkrementierung der Zähler p.CNTund Y.CNT. Das Ausgangssignal eines Registers FL, dessen Inhalt K(O £ K <, Yn) ist, wird in einem Vergleicher Cmit dem Inhalt des Zählers Y.CNT verglichen. Es ist zu erkennen, daß, wenn der Inhalt des Registers FL gleich »1111« ist man dann wieder bei den vorangehenden Konfigurationen ist.
F i g. 11 b zeigt ein Zeitdiagramm der Sequenzen, die dem ROLL-UP-Modus zugeordnet sind, und zwar an der
Stelle A für den Fall, daß der inhalt des Registers FL gleich 15 Einheiten ist und an der Stelle B für den Fall, daß der Inhalt des Registers FL gleich 4 Einheiten ist
Die Modifizierung des Inhalts des Registers FL ist mit dem Schreibmodus verknöpft, der weiter unten erliutsrt ist Die Teilbeschreibung der Elemente, die dem Block für die Erzeugung der Lese/Sichtanzeige-Adressen der Zeichen bilden, gestattet, das vollständige Blockschaltbild dieses Blockes zu erstellen, das in Fig. 12 dargestellt ist
Es werden jetzt die Einrichtungen zum Einschreiben der Zeichen und zu allererst die Einrichtungen zum Adressieren des Direktzugriffsspeichers für die Zeichencodegruppen beschrieben. Diese Adressierungseinrichtungen, die in sehr vereinfachter Form als Blockschaltbild in Fig. 13 dargestellt sind, bestehen air einem
ίο Schreibzeiger, der zwei verkettete Register ΡΤχ und ΡΤγ mit einer Kapazität von 10 Bits enthält, deren Inhalt die Adresse des als nächstes in den Direktzugriffsspeicher einzuschreibenden Zeichens angibt das danach optisch angezeigt wird. Eine Schreiboperation beinhaltet daher ein Eintragen oder Einschreiben in den Direktzugriffsspeicher der Zeichencodegruppen und dann die Modifizierung des Inhalts des Schreibzeigers. Eine Schreiboperation wird durch das Vorhandensein des Signals STR (Abkürzung des englischen Ausdrucks STROBE) bedingt bei welchem es sich um ein Dienstsignal handelt das die empfangene Zeichencodegruppe freigibt wobei die Art der Operation durch das 3-Bit-Wort Co1Ci1C2 oder die Schreibcodegruppe angegeben wird. Diese Schreibeinrichtungen sind nur während derjenigen Zeitspanne aktiv, die dem Vorhandensein des den Punktetaktgeber Hp sperrenden Signals INI entspricht Die Adreßwörter, die von den Registern ΡΤχ und ΡΤγ geliefert werden, werden durch den Multiplexer 300 zeitmultiplcxiert, der durch das Sperrsignal INI gesteuert wird. Die Schreiboperatioi&a, die durch die Schreibcodegruppe Co, Cj, Ci angegeben werden, können in zwei Klassen eingeteilt werden: eise, die nur einen einfachen Zyklus enthält der während des Vorhandenseins des Sperrsignals INI ausgeführt wird, während die andere komplexe Zyklen enthält die in mehreren Perioden des Sperrsignals INI ausgeführt werden.
Eine Schreiboperation gemäß einem einfachen Zyklus verlangt:
das eventuelle Einschreiben eines Zeichencodewortes in den Direktzugriffsspeicher,
und/oder eine Verschiebung des Schreib-Cursors (+1, — 1, + 64, — 64), 4\e einer Verschiebung nach rechts bzw. nach links bzw. der Abwärtsbewegung bzw. der Aufwärtsbewegung einer Zeichenzeile entspricht
Fig. 14a zeigt in Form eines Blockschaltbildes die Einrichtungen, die für die Erzeugung eines einfachen Zyklus erforderlich sind. Sie umfassen beispielsweise drei Kippschaltungen S, W. P, bei welchen es sich um Master-Slave-Kippschaltungen handelt wobei die Slave-Kippschaltung die Master-Kippschaltung abbildet wenn der Zustand des Taktgebers dem L-Wert, d. h. dem niedrigen Wert entspricht Das Horizontalsynchronsignal Sh der Fernsehablenkung tastet mit Hilfe der Kippschaltung W das Ausgangssignal Qs einer Kippschaltung S ab, die durch das Signal STR. positioniert wird. Das Ausgangssignal W0 der Kippschaltung W ist ein Signal, das eine durch die Schreibcodegruppe Co, Q, Ci angegebene Schreiboperation freigibt Das Ausgangssignal Qw der Kippschaltung P wird durch das Signal Sh abgetastet was gestattet ein Signal CK. W zur Inkrementierung des Schreibzeigers ΡΤχ, ΡΤγ zn erzeugen und die Kippschaltungen W und 5 auf Null rückzusetzen. Die Kippschaltung P wird durch das Horizontalausrichtsignal CDC.H auf Null rückgesetzt und so ein einfacher Zyklus abgeschlossen. Je nach dem Schreibcodewort Co, C\, Ci wird entweder das anzuzeigende Zeichen in den Direktzugriffsspeicher eingeschrieben oder der Schreibzeiger inkrementiert
Fig. 14b zeigt das Zeitdiagramm der Signale, die in den Schaltungen von Fig. 14a benutzt werden. Die ansteigende Flanke des Signals Sh tastet die Kippschaltung W, während die abfallende Flanke die Kippschaltung P tastet Die Vorderflanke des Signals CDG.H setzt die Kippschaltung P auf Null zurück, durch welche
Operation ein einfacher Schreibzyklus abgeschlossen wird. Die komplexen Zyklen werden ebenfalls durch das Vorhandensein eines Signals STR bedingt. Sie gestatten:
das Rücksetzen des Schreibzeigers auf Null, dann das Einschreiben von 1024 »Leerstellen« in den Zeichencodegruppendirektzugriffsspeicher, um sämtliche in diesen Speicher eingeschriebenen Zeichen zu löschen
so und infolgedessen eine leere Seite von Zeichen auf dem Bildschirm anzuzeigen;
das Einschreiben von 64 »Leerstellen« in den Direktzugriffsspeicher ohne Änderung des Inhalts des Schreibadreßregisters ΡΤγ, um eine vollständige Zeirhenzeile zu löschen, und
das Inkrementieren des Inhalts des Schreibadreßregisters ΡΤχ und das Einschreiben von »Leerstellen« in den Direktzugriffsspeicher bis zu dem Augenblick, in welchem der Inhalt des Registers ΡΤχ der Rückkehr des Schreib-Cursors an den Zeichenzeilenanfang entspricht.
F i g. 15 zeigt in Form eines Blockschaltbildes die Einrichtungen, die das Erzeugen der komplexen Schreibzyklen gestatten. Oben ist bereits dargelegt worden, daß der Eingang Dw der Kippschaltung Wgestattet wenn er auf den Η-Wert gesetzt ist einen Schreibzyklus mit der Taktfrequenz des Horizontalablenksignals Sn des
Μ Bildschirms zu erzeugen. Wenn dann dieser H-Wert an dem Eingang Dw der Kippschaltung W für eine vorbestimmte Zeitdauer aufrechterhalten wird, die von der Anzahl der einzuschreibenden Zeichen (oder »Leerstellen«) abhängig ist, können komplexe Zyklen erzeugt werden, wofür die Signale SCs und 5a. benutzt werden, die von der Synchronisierzeitbasis der Fernsehablenkung geliefert werden, wobei daran erinnert sei, daß die Dauer der Signale Scs und Sa. gleich dem 1024- bzw. 64fachen der Wiederholperiode des Horizontalsynchronsignals Sn ist Es ist zu erkennen, daß es bei diesen komplexen Zyklen erforderlich ist Leerzeichen in den Direktzugriffsspeicher einzuschreiben und daß das Einschreiben jedes Zeichens verlangt, daß ein einfacher Schreibzyklus erzeugt wird. Zusätzlich sei angemerkt, daß bei den Zyklen des Löschens einer Zeichenzeile und des Löschens des Endes einer Zeichenzeile es erforderlich ist, den Übertrag des Inhalts des Registers ΡΤχ in das Register ΡΤγ
zu sperren, um jede Zeilenänderung des Schreib-Cursors zu vermeiden.
Die vorstehenden Erläuterungen gestatten in Verbindung mit den obigen Anmerkungen, das Blockschaltbild der Schaltungen für die Erzeugung der komplexen Zyklen zu erstellen, wie es in F i g. 15 dargestellt ist Während eines komplexen Zyklus muß ein Signal mit dem hohen oder H-Wert einem der Eingänge D der Kippschaltungen RQ, CL\ und ELt zugeführt werden. Die Ankunft eines Signals STR realisiert einen einfachen Schreibzyklus und das Signal C/Cw speichert den entsprechenden Befehl in einer der Kippschaltungen. Wenn die Schreiboperation, die das Schreibcodewort Co, Q, Ci angibt das »Löschen des Endes einer Zeichenzeile« bedeutet, dann wird die Kippschaltung RCi auf den Η-Wert bis zu dem Zeitpunkt gesetzt in welchem der Inhalt des Registers PTx des Schreibzeigers einen Wert Null erreicht Zu diesem Zweck wird der Inhalt des Registers PTx ermittelt und dem Eingang CK der Kippschaltung AC2 zugeführt Während des gesamten Zyklus wird das Ausgangssignal PB der ODER-Schaltung 401 an eine Operationsschaltung 402 angelegt die aus der Codegruppe Ca, Cu C? die normale Zeichenschreibcodegruppe macht, und außerdem an die Operationsschaltung ISO, die dem Direktzugriffsspeicher der Zeichencodegruppen vorgeschaltet ist und aus dem Zeichencodewort das »Leer«-Codewort macht
Die Betriebsweise der beiden anderen komplexen Zyklen bleibt gleich. Die Kippschaltungen CLi und EL\ speichern den entsprechenden Befehl, bis die Ankunft einer Flanke der Signale Scl oder Scs den Inhalt dieser Kippschaltungen in den Kippschaltungen CL 2 und EL 2 speichert in allen Fällen mächt das Signal PB aus der Codegruppe Cb, Ci, Cz die Codegruppe 000, die »Leer«-Codegruppe. Die Kippschaltungen Ct 2 MaA EL 2, die den Schreibcodegruppen für das Seitenlöschen und für das Zeichenzeilenlöschen entsprechen, werden auf dem Η-Wert gehalten, bis die zweite ansteigende Flanke der Signale Scs und Sa. erscheint. Es sei außerdem angemerkt daß das Einfügen einer U N D-Schaltung 406 zwischen die Register PTx und PTy gestalt, den Übertrag des Inhalts des Registers PTx in das Register PTy während der Dauer der komplexen Zyklen »Lischen einer Zeichenzeile« und »Löschen eines Zeichenzeilenendes« zu sperren.
Das Element 405 ist eine Decodiermatrix, die gestattet das Codewort nach Operationsbefehlen auszudrücken, die in der folgenden Tabelle angegeben sind:
C2 C, C0 Operationsbefehl
0 0 0 Seite löschen
0 0 1 Zeichenzeilenende löschen
0 I 0 Abwärtsbewegung um eine Zeile
0 1 1 Sperren eines abgegebenen Zeichens
1 0 & Cursor-Rücklauf
1 0 1 Zeile löschen oder übertragen
1 1 0 Aufwärtsbewegung um eine Zeile
1 1 1 Normales Zeichen
im folgenden werden die Einrichtungen für die Sichtanzeige des Schreib-Cursors anhand des Blockschaltbildes vonF: g. 16 beschrieben. Die Schaltung, die das Erzeugen des Schreib-Cursors gestattet, besteht aus einem ΙΟ-Bit-Vergleicher 800, der den Inhalt des Schreib-Zeigers, welcher aus den Registern PTx und PTy besteht, mit dem Inhalt der Sichtanzeigeadreßzähler AlCWT*und Y.CNTvergleicht, wobei daran erinnert sei, daß der Inhalt des Schreibzeigers der Adresse des als nächstes einzuschreibenden Zeichens entspricht und daß der Schreib-Cursor auf dem Bildschirm durch einen horizontalen Strich aus fünf Punkten dargestellt wird, die in der Zeile der Stelle 9 der Punktmatrix eines Zeichenfeldes erscheinen. Die Sichtanzeige des Schreib-Cursors erfolgt während der Anzjjigephase, indem der Eingang des Pufferregisters 210 auf den Wert »1« gesetzt wird. Das Ausgangssignal PT0 des Vergleichers 800 wird um eine Inkrementierungsperiode des Zählers X.CNT verzögert, und zwar wegen der Einfügung des Pufferregisters 210. Diese Operation wird durch eine Kippschaltung 810 ausgeführt, die durch die Inkrementierungssignale CKx des Zählers p.CA/Tgesteuert wird.
Es werden jetzt die Einrichtungen beschrieben, die für den Verschiebemodus des Textes oder ROLL-UP-Modus erforderlich sind und in F i g. 17 in Form eines Blockschaltbildes dargestellt sind.
Es sei daran erinnert, daß das Register FL bei der Sichtanzeige für den ROLL-UP-Modus erforderlich ist und die Nummer der letzten Zeile unten auf der Seite des Textes enthält (Inhalt von FL 6{0,15}). Später genügt es für die Realisierung dieses ROLL-UP-Modus, das Register FL gleichzeitig mit dem oberen Teil PTy des Schreibzeigers zu inkrementieren. Der Vergleich des Inhalts des Registers FL mit dem oberen Teil PTy des Schreibzeigers erfolgt durch den Vergleicher C, der eine Kapazität von 4 Bits hat. Im Anschluß an die Inkrementierung des Registers FL entspricht die neue letzte Zeile der frühesten Zeile der Textseite. Diese ist im allgemeinen in Form von Zeichencodegruppen eingeschrieben. Es ist daher erforderlich, sie zu löschen oder zum Verschwinden zu bringen, damit die Zeilen, die von unten auf dem Bildschirm erscheinen, kontinuierlich frei von Zeichen erscheinen (wie wenn sie von einer Papierrolle kommen). Zu diesem Zweck vird bei der Inkrementierung des Registers FL automatisch ein »Zeile Iöschen«-Zyklus ausgelöst. Zu diesem Zweck ist die Rippschaltung EL 1 für das Registrieren eines Zeilenlöschbefehls mit einer ODER-Schaltung 601 verbunden. Bei einer Steuerr.'odegruppe »Bildschirmlöschen« wird der entsprechende Befehl durch die Kippschaltung CL1 und anschließend durch die Kippschaltung CL 2 aufgezeichnet, und außerdem wird der Inhalt des Schreibzeigers zu Null gemacht (RAZ), und das Register FL wird auf die Codegruppe »1111« gesetzt, die der Zeichinzeile des Ranges 15 Einheiten entspricht
Es wird jetzt die Verkettung von mehreren Seiten beschrieben, die in dem Speicher der Zeichencodegruppen erfolgt.
Während des Betriebes des Prozessors im ROLL-UP-Modus kann es erwünscht sein, Teile von geschriebenen Texten aufzubewahren. Die Lösung besteht darin, einen Speicher für ί/Seiten mit 1024 Wörtern von jeweils 6 Bits vorzusehen, der in U - 2" Seiten organisiert ist. Es müssen daher das Schreiben und das Lesen der Seite der Stelle Up erfolgen. Ein Ausführungsbeispiel der Verkettung der Seiten ist als Blockschaltbild in Fig. 18a s dargestellt. Ein Zähler U.CNTder die Stelle (den Rang) der laufenden Seite angibt, wird durch den Obertrag RP des Registers FL inkrementiert. Die Adresse der wirklichen Seite wird ihrem Wert entnommen, indem eine Einheit subtrahiert wird oder nicht, je nachdem, ob man sich unten auf der vorhergehenden Seite (oberer Teil des Bildschirms) oder oben auf der neuen Seite (unterer Teil des Bildschirms) befindet. Das ergibt sich aus dem Vergleich der »Zeichenfeldzeile«-Adresse mit dem Wert des Inhalts des Registers FL Ein Addierer A DD ist in den Bus der Seitenadresssn des Direktzugriffsspeichers 100 der Zeichencodegruppen eingefügt und wird durch das Ausgangssignal RS des Vergleichers Cgesteuert. Das Signal ÄS hat den L-Wert, wenn der Teil der Textseite, der auf dem Bildschirm angezeigt wird, zu der vorhergehenden Seite gehört, und das Signal AS hat den H-Wert, wenn der angezeigte Teil der Textseite zu dem oberen Teil der laufenden Seite gehört.
F i g. 18b zeigt bei A die Position des Bildschirms auf den verketteten Textseiten und bei S die entsprechende
is Position der Zeichenfelderzeilen auf dem Bildschirm. Die Betriebsweise der Verkettung der Textseiten ist in Fig. 18c in Form eines Zeitdiagramms der Zeichenfeldzeüen einerseits über den Vertikalsynchronsignalcn der Fernsehablenkung und andererseits über der Sequenz der Seiten Ui des Ranges Up und Up-\ aufgetragen. Eine Verkettungseinrichtung, wie sie vorstehend beschrieben ist, ist hinsichtlich der Anzahl der Textseiten nur durch die Kosten des Speichers !QQ der Zeichencodegruppen begrenzt.
Oben ist dargelegt worden, daß die Verwendung des ROLL-UP-Modus zwei Adressenvergleicher erforderte: einen ersten Vergleicher zwischen dem Register FL und der Adresse der angezeigten Zeichenzeilen, der gestattet, die Sichtanzeige bei der Anzeige der letzten Zeichenzeile auf dem Bildschirm zu stoppen, und ein zweiter Vergleicher zwischen dem Register FL und der Schreibadresse, der dazu dient, festzustellen, ob es angebracht ist, das Register FL zu inkrementieren. Es ist möglich, diese beiden Vergleicher in einem einzigen Vergleicher zu vereinigen, indem die Sichtanzeige- und Schreibadressen zeitmultiplexiert werden. Allerdings kann es sein, daß bei einem Schreibvorgang, der eine Inkremenlierung des Registers FL verursacht, eine parasitäre Zeile unten auf dem Bildschirm erscheint, und zwar allein bei dem ersten Teilbild. Zur Eliminierung dieser Erscheinung wird das Register FL verdoppelt, wobei da.' nrste Register FLv für die Sichtanzeige und das zweite Register FLw für das Schreiben benutzt wird, wie es in F i g. 19 dargestellt ist Das Register FLv wird nur am Anfang dir Fernsehvertikalablenkung modifiziert, d. h. in einer Phase, während der die Sichtanzeigeeinrichtungen gesperrt sind. Zu diesem Zweck werden die Vertikalsynchronisignale Sv der Fernsehablenkung an das Register FLv angelegt. Die Register FLw und FLv werden durch den Multiplexer 350 multiplexiert. dessen Ausgangssignal in dem Vergleicher C verglichen wird, der andererseits den Bus der Adressierungssignale des Direktzugriffsspeichers 100 der Zeichencodegruppen empfängt
Es wird jetzt die Art der Großintegration eines Prozessors nach der Erfindung beschrieben. Jede Anwendung einer Großintegration unterliegt verschiedenen Beschränkungen, und zwar hinsichtlich der maximalen Anzahl von Eingabe/Ausgabe-Klemmen eines Gehäuses der Schaltung, dem maximalen Aufnahmevermögen an auf dem Siliciumchip integrierbaren Bauelementen, der oberen Betriebsfrequenz, der nicht integrierbaren Bauelemente, der Vielseitigkeit der Anordnung und der Anzahl an Stromquellen.
Es erscheint vernünftig, die Anzahl der Eingangs-/Ausgangsstifte auf den Standardwert 28 zu begrenzen, da der nächste Standardwert der Anschlußstifte von handelsüblichen Gehäusen 40 ist Die Speicher für die Zeichencodegruppen, für die Erzeugung der Zeichen und für die Bestimmung der Steuercodegruppen können nicht in das Gehäuse integriert werden, wenn die Benutzungsvielseitigkcit des Prozessors erhalten bleiben soll. Außerdem sind diese Einrichtungen auf dem Markt weitgehend verfügbar. Deshalb bringt es der Bus der Eingabeda-
ten, der dem Speicher der Zeichencodegruppen und dem Speicher für die Identifizierung der Steuercodegruppen zugeführt wird, mit sich, daß die Operationsschaltung für das Löschen der Zeichencodegruppen außerhalb des Gehäuses angeordnet wird. Weil die Betriebsfrequenz des Punktetaktgebers H0 und des Sichtanzeigezählers LCNT größer als 10 MHz ist werden diese Elemente vorzugsweise außerhalb des Gehäuses angeordnet. Der Block für die Verkettung der Seiten, dessen Kapazität von dem vorgesehenen Verwendungszweck abhängig ist,
so muß außerhalb des Gehäuses angeordnet werden. Der Quarz, der die Frequenzstabilität des Taktgebers W0 der Fernsehabk-Jikzeitbassis steuert wird ebenfalls außerhalb des Gehäuses angeordnet
Zur Begrenzung des Wertes der Stiftzahl des Gehäuses auf 28 ist es zweckmäßig, gewisse Eingangs-/Ausgangssignale zu multiplexieren, die zeitlich orthogonal sind, beispielsweise das Signal PB, das benutzt wird, um aus den Zeichencodegruppen die Leercodegruppe zu machen, wenn die Operationen des Loschens der Zeichen,
welche während eines Schreibzyklus benutzt werden, mit dem Adreßsignal A2 des Festwertspeichers multiplexiert werden können, welches ein Zeichengenerator ist der allein während der Sichtanzeigeperiode benutzt wird. Zu diesem Zweck kann das Sperrsignal //V/benutzt werden.
F i g. 20 zeigt eine Art der Verbindung zwischen dem Prozessorgehäuse und den Elementen, die ihm zugeordnet sind, um den gesamten Prozessor zu bilden. Der Eingangs-/Ausgangssignale sind im folgenden zusammen mit den Nummern der Anschlußstifte angegeben.
Ao- Aa 18 bis 22 Adressen des Speichers der Zeichencodegruppen
A5-Ag 8bis4 A0-Ai — Adressen, die von dem »Bestands«-Zähler X.CNTständig geliefert werden, um gegebenenfalls das Auffrischen der dynamischen Direktzugriffsspeicher zu gestatten.
Die Zyklusdauer der Speicher soll kleiner als 500 ns sein.
R0-R2 11-13
15
C, -C2 23 bis 25
STR W CK INI
Q- Qo
SYNC
R.P
R.S
VSS
\DD
16
17 9
1-2 26 27 3
14 28
Adressen des »Zeilen«-Teils des Festwertspeichers, der Zeichen erzeugt. Die Zeile 000 muß für alle Zeichen leer sein. Die Zugriffszeit des Festwertspeichers soll unter 600 ns liegen. Die Adresse R2 wird mit dem Befehlssignal PB multiplexiert.
Einschreiben des Schreib-Cursors, der dem Zeichen erzeugenden Festwertspeicher zugeführt wird.
Eingaben der Codegruppe für Schreiben, Zeichenschreiben, Verschiebung des Cursors, Löschen (vgl. die Tabelle auf Seite 41).
Freigabesignal für die Schreibcodegruppen. Signal für das Einschreiben in den Direktzugriffsspeicher der Zeichencodegruppen. Signal für die Inkrementierung der Zähler X.CNT, p.CNT. Y.CNT
Ausgang des Signals zum Sperren des Punktetaktgebers Hd, Dauer ungefähr 20 \\s — Folgeperiode 64 \is.
Verbindungen mit dem Steuerquarz des Taktgebers Wo der Fernsehablenkung,
zeitmultiplcxiertc FernsehsynchronsignaleSnund Sv
Ausgang für die Inkrementierung eines Seitenzählers
Ausgang für die Identifizierung der angezeigten Seite; vorhergehende Seite oder laufende Seite
Versorgung + 5 V Masse
Ein solcher Prozessor kann beispielsweise in einer N-MOS-Technologie mit Siliciumgate integriert werden.
Zur Vervollständigung der Beschreibung der Erfindung wird ein Anwendungsbeispiel eines Prozessors beschrieben, der auf einem Siliciumchip integriert ist, das in ein Gehäuse mit 28 Anschlußstiften eingeschlossen ist, die, ähnlich wie oben angegeben, angeschlossen sind. Der Prozessor und seine zugeordneten Bausteine, die in Form von Funktionsblöcken in Fig-21 dargestellt sind, gestatten, 4 Textseiten mit 1024 Zeichencodegruppen von jeweils 6 Bits anzuzeigen, unter Verwendung eines dynamischen Direktzugriffsspeichers und eines Festwertspeichers, der in der Lage ist, ein Alphabet von 64 Zeichen zu erzeugen. Die Bausteine, die dem integrierten Teil /des Prozessors zugeordnet sind, sind im folgenden angegeben:
A-B-C-D-E-F - Dynamische Direktzugriffsspeicher des Typs 2107 Bder Fa. Intel
G — Pufferstufe des Typs 74 174 der Fa. Sescoscm, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
H — Zeichen erzeugender Festwertspeicher des Typs RO-3-2513 der Fa. General Instruments
/ — Parallel-Serienumsetzer des Typs 74 165 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
K — Zähler des Typs DM 8556 der Fa. National Semiconductors
L — Festwertspeicher des Typs 71 301 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF M — Addierer des Typs 7483 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
N — Register des Typs 74 193 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
O — Operationsschaltung des Typs 7400 der Fa. Sescos^m, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF P — Operationsschaltung des Typs SFC 5452 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
Q — Operationsschaltung des Typs 74 132 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
R — Inverter des Typs 7404 der Fa. Sescosem, einer Tochtergesellschaft der Fa. Thomson-CSF
S - UARTdCsTyPsAY-S-IOUdCrFa-A-M.!.
T — Taktgeber des Typs MC 14 411 der Fa. Motorola
U — Verknüpfungsschaltungen des Typs MC 1488 der Fa. Motorola
V — Verknüpfungsschaltungen des Typs MC 1489 der Fa. Motorola
W — NPN-Transistor des Typs 2N 2222, der die Video-Multiplexierungsstufe der Zeichenpunkte und der Synchronsignale Sv und Sh der Fernsehablenkung bildet.
Die Liste der oben angegebenen Elemente dient lediglich als Beispiel. Elemente von anderen Firmen können ebenfalls völlig geeignet sein.
Die Ausführungsform, die Zahlenwerte der Hauptparameter und die Nomenklatur der Elemente in der vorstehenden Beschreibung sind lediglich zur Veranschaulichung angegeben worden. Insbesondere kann das Format der Textseiten modifiziert werden, und zwar sowohl hinsichtlich der Anzahl von Zeichenfeldzeilen als
10
25 30 35
45 50 55 60
auch hinsichtlich der Anzahl der Zeichenspalten. Die Kenndaten der Fernsehablenkung können an andere Normen angepaßt werden. Die Kapazität des Direktzugriffsspeichers der Zeichencodegruppen wird allein durch die Betriebsbedingungen bei der Benutzung diktiert. Die Programmierung des Festwertspeichers zur Decodierung der Operationsbefehle kann geändert werden, um die Betriebsmöglichkeiten des Systems zu
s vergrößern oder zu verringern.
Der Prozessor nach der Erfindung findet Anwendung, wenn es erforderlich ist, über ein Übertragungsterminal mit Bildschirm zu verfügen, damit ein Benutzer mit einer Maschine in Dialog treten kann. Wenn sich diese Maschine *n der Nähe des Terminals befindet, können die Teile des Fernsprechnetzes weggelassen werden, in Anwendur.gsfällen wie bei lokalen Kontrolleinheiten, Steuerpulten und, allgemein, jeder Einrichtung für den
ίο Dialog zwischen Mensch und Maschine. Ein Terminal nach der Erfindung kann vorzugsweise einen Fernschreiber ersetzen.
Die Vorteile, die die Erfindung gegenüber dem Stand der Technik bietet, sind groß, insbesondere: die Taktfrequenz des Einschreibens in den Zeichenspeicher, die Regulierung der Breite der angezeigten Zeichen, die Möglichkeit der Verwendung eines Speichers für Zeichencodegruppen von mehreren Seiten durch die Verwendung von verketteten dynamischen Direktzugriffsspeichern, die Architektur der Einrichtungen, die eine Großintegration der Verarbeitungs- und Steuereinrichtungen gestattet, und eine große Vielseitigkeit in der Benutzung, die gestattet die Einrichtungen dem Niveau der Betriebsaufgaben anzupassen, die absolut notwendig sind.
Hierzu 17 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Digitaler Prozessor für eine Datenstation mit einem Datenbus (B\\ auf dem Zeichencodes und Operationscodes übertragen werden, mit einem üblichen Fernsehgerät, das über den Prozessor an diesen Datenbus angeschlossen ist, mit einem Schreib/Lese(RAM)-Speicher (100) zum Speichern der Zeichencodegruppen einer in Seiten aus X Spalten und Y Zeilen organisierten Nachricht und einem diesem nachgeordneten Festwert(ROM)-Speicher (200), in dem die anzeigbaren Zeichen jeweils in Form einer Matrix aus Ix ρ Punkten gespeichert sind, wobei der Prozessor einen Synchroi.isationssignalgenerator zur Erzeugung der Synchronisationssignale des Fernsehgerätes und eine Adressierschaltung zum Adressieren des Schreib/Lese(RAM)-Speichers (100) und des Festwert(ROM)-Speichers (200) aufweist und diese Adressierschaltung Zähler enthält, die durch mit den Synchronisationssignalen verzahnte Taktsignale inkrementiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Synchronisationssignalgenerator einen stabilisierten Oszillator (Ho) umfaßt, dessen Ausgangssignal an die Eingänge von Frequenzteilern (510,520) abgelegt ist, von denen der eine (510) das Zeilensynchronisationssignal (Sh) und der andere (520) das Bildsynchronisationssignal (Sv) abgibt;
b) den Frequenzteilern (510, 520) Decoder zugeordnet sind, weiche Rand-Abstandssignale (CDG.H. CDG.V) für den Seitenrand und den oberen Rand einer angezeigten Seite vom Seitenrand bzw. oberen Rand der Bildschirmfläche abgeben (F i g. 8);
c) dit Adressierschaltung enthält:
Ci) einen Schreibadresstn-Signaigeneratör zain Adressieren des Schreib/Lese(RAM)-Spcichcrs (100). mit einem Modulo-A-Register (PTx), dem ein Modulo- V-Register (PTy) nachgeschaltet ist, dessen Eingänge wie die des Modulo-X-Registers (PT,) über einen Decoder (600) an den Datenbus (Si) angeschlossen sind;
C2) einen Punktfrequenz-Oszillator (Ho), der ein Signal (CKo) mit der Punktfrequenz der Punkte der
auf dem Fernsehgerät angezeigten Zeichen abgibt und dessen Schwingung jeweils durch das Seitenrand-Abstandssignal (CDG.H) ausgelöst wird;
C3) einen Leseadressen-Signalgenerator zum Adressieren des Schreib/Lese(RAM)-Speichers (100) und des Festwert(ROM)-Speichers(200), mit vier hintereinandergeschaltcten Zählern:
— einem Modulo-AZähler (LCNT), dessen Zähleingang an der» Ausgang des Punktfrequenzoszillators (Hd) angeschlossen ist und dessen Ausgänge an die Spaiten-Adreßeingänge des Festwert(ROM)-5peichers (200) angeschlossen sind,
— einem Modulo-X-Zähler (X.CNT), dessen Ausgänge an die Spaiten-Adreßeingänge des Schreib/LeseC^.AMJ-Spcichers (100) angeschlossen sind,
— einem Modulo-p-Zähler (p.CNTX dessen Ausgänge an die Zeilen-Adreßeingänge des Festwert(ROM)-Speichers (200) angeschlossen sind, und
— einem Modulo- V-Zähler (Y.CNT), dessen Ausgänge an die Zeilen-Adreßängänge des Schreib/ Lese(RAM)-Speichers (100) angeschlossen sind;
C4) einen Multiplexer (300), der die Lese- und Schreib-Adreßsignale zu dem Schreib, Lese(RAM)-Speieher (100) multiplext;
es) eine Operationsschaltung (105), die an einem Eingang das Rand-Ausrichtsignύ (CDG.H)empfängt und an einem weiteren Eingang mit icm Oberlauf-Ausgang des Modulo-X-Zählers (X.CNT) verbunden ist und die diese Eingangssignale zu einem SperrsignaI (INI) verknüpft, das zwei stabile Zustände aufweist und
— an den Punktfrequenz-Oszillator (Hd) angelegt ist und dessen Schwingung unterbindet, wenn es in einem der beiden stabilen Zustände ist, sowie
— an den Steuereingang des Multiplexers (300) angelegt ist, der in dem genannten einen Zustand des Sperrsignals (INI)d'ie Schreib-Adreßsignale und in dem anderen Zustand des Sperrsignals (7N/;dieLese-Adreßsignalc zu dem Sc:hreib/Lese(RAM)-Spcicher(100)durchschaltet.
2. Prozesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Datenbus (B\) und den Schreib/ Lese(RAM)-Speicher (100) eine Lösch-Operationsscl.altung (150) eingefügt ist, die an den Schreib/Lese(RAM)-Speicher(100) Signale zum Einschreiben von Leerstellen in diesen abgibt.
3. Prozessor nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsfr equenz des Punktfrequenz-Oszillators (Hd) einstellbar ist.
4. Prozessor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leseadreiisen-Signalgenerator eine Decodiereinrichtung enthält, die aus Verknüpfungsschaltungcn und synchronen Kippschaltungen aufgebaut ist und bestimmte Zählerzustände erkennt (F i g. 12).
5. Prozessor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreib/Lese(RAM)-Speicher (100) ein dynamischer Speicher ist,
6. Prozessor nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Codeumsetzer (F i g. 9d) zwischen die Ausgänge des Modulo-p-Zählers (p.CNT) und die Zcilen-Adrußeingänge des Fcstwert(ROM)-Speichers (200) eingefügt ist.
7. Prozessor nach Anspruch 6, mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Schreibcursors, dadurch gekcnnzeichnet, daß diese Einrichtung zur Erzeugung des Schreibcursors einen Vergleicher (800) enthält, der die an ihn angelegten Schreibadressen und Leseadressen für den Schreib/Lesc(RAM)-Speicher (100) miteinander vergleicht und dessen Ausgangssignal (pTQ), das gleiche Schreib- und Lcscadresscn anzeigt, an den ersten Eingang einer Verknüpfungsschaltung (104) angelegt ist, an deren zweiten Eingang das Ausgangssignal eines
Decoders angelegt ist, der in dem Modulo-p-Zähler (p.CNT) enthalten ist, und daß der Ausgang dieser Verknüpfungsschaltung (104) an einen Eingang des Festwert(ROM)-Speichers (200) angelegt ist, über den die aus diesem Speicher ausgegebenen Signale auf den Wert»1« gesetzt werden (F i g. 16).
8. Prozessor nach Anspruch 2, mit einer Einrichtung zur Löschung von auf dem Fernsehgerät angezeigten Zeichen, gekennzeichnet durch eine Löschschaltung zum Löschen des Endes einer Zeichenzeile, eine Löschschaltung zum Löschen einer ganzen Zeichenzeile und eine Löschschaltung zum Löschen aller K-Zeichenzeilen, wobei die Ausgänge dieser Löschschaltungen zum einen mit dem Steuereingang der Lösch-Operationsschaltung (150) und zum anderen mit einer Operationsschaltung (402) verbunden sind, welche die Operationscodes iuf die Betriebsart »Einschreiben« setzt (F i g. 15).
9. Prozessor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschschaltung zum Löschen einer Zeichenzeile und die Löschschaltung zum Löschen aller V-Zeichenzeilen synchronisiert sind mit dem Ausgangssignal eines Niodulo-A'-Zählers (CNTs) bzw. das Ausgangssignal eines diesem nachgeschalteten Modulo- K-Zählers, die durch die Zeilensynchronisationssignale (Sh) inkrementiert werden (F i g. 8).'
10. Prozessor nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Einrichtung für den Vorschub (ROLL-UP) der auf dem Bildschirm des Fernsehgerätes angezeigten Textseite, gekennzeichnet durch ein komplementäres Register (FL), das eine Kapazität von V-Bits aufweist und die Adressen der letzten Zeichenzeile einer auf dem Bildschirm des Fernsehgerätes angezeigten Seite enthält und jeweils um 1 inkremehtiert Wird, wenn sein Inhalt gleich der Schreibadresse des Modulo- V-Registers (FTy) ist, wobei die Inkrementicrürig des Modulo- V-Zählers (YXZp/T) und des Modulo-p-Zählers (p.CNT) gesperrt wird, wenn der Inhalt dieses komplementären RegisTers (FL)gleich dem Inhalt des Modulo- V-Zählers (Y.CNT)\st (F i g. 17\
1!. Prozessor nach einem der vorstehenden .Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dab zumindest die Adressierschaltung in GroßintegrationstC;:hnik auf einem Halbleiterchip angeordnet ist
12. Verwendung eines Prozessors nach einem der vorstehenden Ansprüche in einem Datenübertragungsterminal mit Bildschirm.
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