DE280814C - - Google Patents

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DE280814C
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DE
Germany
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pin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C5/00Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor
    • B25C5/02Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B25C5/0221Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation
    • B25C5/0257Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation without an anvil, e.g. using staples of particular shape bent during the stapling operation without the use of external clinching means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 87«. GRUPPE
ERNST WILLY GRAUPNER in HAMBURG.
Schläge eingetrieben werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1913 ab.
Zum Eintreiben der bekannten Sicherheitskiammern mit Doppelstift zum Befestigen der Deckel an Kisten bedient man sich bereits eines Werkzeuges, das zunächst die Klammer eintreibt, in die zuvor der Doppelstift mit umgebogenen Spitzen eingeführt ist, während mit einem zweiten Schlage der Stift eingetrieben wird. Gemäß der Erfindung besitzt der Schlagbolzen einen quer durchgehenden oder einseitigen Ansatz, mit dem er ein in die Hülse eingelegtes Zwischenstück zu erfassen vermag, um beim Ausüben des ersten Schlages die Klammer allein einzutreiben. Wird dann der Schlagbolzen gedreht, so kommt der Ansatz von dem Zwischenstück frei, und durch einen zweiten Schlag kann dann der Stift selbst . eingetrieben werden.
Fig. ι zeigt die Einrichtung im Höhenschnitt in einer Stellung zum Eintreiben der Klammer, und Fig. 2 zeigt dieselbe Einrichtung in der Stellung nach erfolgtem Eintreiben der Klammer und des Doppelstiftes. Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Einrichtung von unten gesehen.
In der Hülse α ist ein Einsatzstück b unten geführt, und zwar zweckmäßig mit Hilfe von Stiften c, die in dem Einsatzstück b befestigt sind und in lotrechten Schlitzen d der Wandung der Hülse α zu gleiten vermögen. Das Einsatzstück b besitzt in der Mitte eine Durchbohrung e für den Dorn f des Schlagbolzens g und am oberen Teil einen seitlichen Ausschnitt oder, wie dargestellt, eine Vertiefung h, in welche ein unterer Ansatz i des Schlagbolzens sich einlegen kann. Dieser Ansatz i ist, falls die Vertiefung h sich, wie dargestellt, in der Mitte befindet, im Querschnitt länger als breit gestaltet, derart, daß in der Stellung der Fig. 1 der Ansatz i sich auf den -oberen Rand des Einsatzstückes b legen kann, beim Drehen jedoch um 90° dieser Ansatz i über der Vertiefung h liegt und beim weiteren Senken in diesen Ausschnitt eingreifen kann. Kommt an Stelle der Vertiefung h ein seitlicher Ausschnitt am Schlagbolzen in Anwendung, so ist auch der Ansatz i einseitig anzubringen, und die genannte Drehung muß um 180° erfolgen. Das untere- Ende des Domes f entspricht in seiner Querschnittsform der Öffnung k der Klammer für den Doppelstift m.
Um das Werkzeug zu benutzen, wird der Schlagbolzen g in die Stellung Fig. 1 gedreht und unter Anheben des Einsatzstückes b die Klammer η von unten in das Werkzeug eingeführt, wobei der Doppelstift m in die Durchbohrung e des Einsatzstückes eingreift. Wird das Werkzeug in der richtigen Lage gehalten, so daß die Klammer über der Stelle sich befindet, in welcher sie eingesetzt werden soll, so wird dem Bolzen g von oben ein Schlag erteilt, demzufolge er mit seinem Ansatz i das Einsatzstück δ erfaßt und mit dessen Hilfe die Klammer η eintreibt. Es bedarf dann nur einer Drehung des Bolzens g, um den Ansatz i
von der erfaßten Fläche des Einsatzstückes b frei zu machen, so daß beim zweiten Schlag auf den Bolzen gder Ansatz i in die Lücke h eingreift, der Dorn f aber den Doppelhaken η erfaßt und niedertreibt, so daß er in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gelangt.
Um dem Arbeiter eine Gewähr dafür bieten zu können, daß er den Schlagbolzen vor Ausüben des zweiten Schlages um das gewünschte
ίο Maß dreht, können Federschnepper an der Innenwandung der Führungshülse vorgesehen sein, die in entsprechende Nuten am Schlagbolzen eingreifen. Man kann auch durch geeignete Formgebung des Kopfes des Schlag-' bolzens, beispielsweise durch Abflachungen, denselben Zweck erreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Werkzeug zum Eintreiben von Sicherheitsklammern mit Doppelstift in Kisten o. dgl., bei welchem die Klammer und der Doppelstift nacheinander durch ■ zwei besondere Schläge eingetrieben werden, gekennzeichnet durch einen besonderen Ansatz (i) des Schlagbolzens, der ein Zwischenstück (b) zu erfassen vermag, welches bei Ausübung des Schlages die Klammer selbst erfaßt und eintreibt, während nach erfolgter Drehung des Schlagbolzens der genannte Ansatz von dem Zwischenstück freikommt und bei Ausübung eines zweiten Schlages an ihm vorbeigleitet, um auch den Stift einzutreiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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