DE280978C - - Google Patents

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DE280978C
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DE
Germany
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support
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stereotype
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DENDAT280978D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D5/00Working, treating, or handling stereotype plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 280978 -KLASSE 15 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1909 ab.
Die Erfindung bezweckt die weitere Ausbildung der Vorrichtungen zum Abrichten gewölbter Stereotypplatten in einem Schabegehäuse, bei welchen die Stereotypplatten mit ihren beiden Längskanten auf auf und nieder beweglichen Stütz- und Führungsrollen stehen, die auf der einen Seite auf Federn ruhen, auf der anderen dagegen zum Zwecke des Ein- und Ausführens der Platte zwangläufig gehoben und
ίο gesenkt werden. Sobald der Längskantenabstand der Stereotype größer ist als der Abstand der Unterkanten des Schabegehäuses, findet bei diesen Vorrichtungen leicht eine Beschädigung der an den Längskanten der Stereotype stehenden Typen durch die Seitenwände des Schabegehäuses beim Ein- und Ausheben der Stereotype statt. Diesen Übelstand will die Erfindung beseitigen. Weiterhin ist es mit den bekannten Vorrichtungen auch nicht möglieh, die Stereotypplatte in zufriedenstellender Weise in das Schabegehäuse so einzupressen, daß sie sich fest an die Wandung desselben anschmiegt. Auch dies soll erreicht werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgt deshalb das Ein- und Ausheben der Stereotypplatte unter Zusammendrückung ihrer Längskanten, und gleichzeitig wird die Stützrollenseite, die bei den bekannten Vorrichtungen nur unter Federwirkung steht, unter Beibehaltung der Federn auch zwangläufig hochgedrückt. Dabei wird ferner die Tragwange der nachgiebigen Stützrollenseite höher gehoben als die der anderen Seite, so daß die an der einen Seite lediglich festgehaltene Stereotype an der anderen Seite mit starker Federung hochgedrückt wird. Besondere Eigenart zeigt noch 40
die spezielle Ausbildung der Vorrichtung zum Zusammendrücken der Plattenkanten und eine Vorrichtung zum Zurückziehen der Stützrolle in ihre Ruhelage.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsg'egenstandes dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Schabegehäuses und der Bewegungs- und Führungseinrichtungen von der linken Seite der Fig. 2 und 3 her gesehen.
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte durch das Schabegehäuse längs der Schnittlinien 2-2 und 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Teilansicht der linken Rollentragwangen nebst den Führungsrollen und den Greifern. %
Fig. 5 ist eine vergrößerte Ansicht der linken Tragwangen nebst einer Führungsrolle und der Stützfeder,
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht des rechten Greiferhebels.
Die rechtsseitigen Tragrollen 2 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, auf Tragwangen 21 befestigt1, während die linksseitige Tragrollenreihe auf Seitenwangen 22 angebracht ist. Sobald sich eine Stereotypplatte 3, die in bekannter Weise halbkreisförmigen Querschnitt besitzt (Fig. 3) unter dem Schabegehäuse befindet, gelangt eine Daumenscheibe 23 auf der zentralen Antriebswelle 10 (Fig. ι und 2) in Eingriff mit einer Rolle 24 eines Armes 25, welch letzterer die Welle 10 gabelförmig umfaßt und so von derselben geführt wird. Dieser Arm ist an der anderen Seite an einen Arm 26 angelenkt, welcher fest auf der Schwingwelle 27 sitzt.
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Auf diese Welle 27 sind Zahnsegmente 28 (Fig. 3) aufgekeilt. Die letzteren greifen in senkrechte Triebstangen 29 der rechten Seitenwange 21 ein, so daß beim Ausschwingen der Welle 27 die senkrecht verschiebbare Seitenwange 21 angehoben wird und somit die auf ihren Stützrollen 2 stehende Kante der Stereotypplatte hochebt.
Auf der Welle 10 ist konachsial mit der
ίο Daumenscheibe 23 eine weitere Daumenscheibe 30 verkeilt, die auf eine Laufrolle 31 eines Armes 32 wirkt. Der letztere ist ebenfalls durch die Welle 10 dadurch geführt, daß er sie gabelförmig umfaßt. Auf der anderen Seite ist der Arm 32 an einen Arm 33 angelenkt, der auf einer Schwingwelle 34 verkeilt ist. An dieser Welle sind Arme 35 (Fig. 3) befestigt, welche durch Lenker 36 an einer Querstange 37 (Fig. 1) angreifen.· Diese Stange trägt aufwärts stehende, senkrecht verstellbare Stangen 38, um welche je eine Schraubenfeder 39 gelegt ist, welche sich einerseits gegen die Seitenwange 22 und andererseits gegen die Querstange 37 stützt. Die Rolle 31 liegt für gewohnlich k näher zur Achse der Welle 10 als die Rolle 24. Diese Anordnung ist deshalb getroffen, um für die Daumenscheibe 30 einen größeren Hub zu bekommen und so die linke Seite der Stereotypplatte 3 in dem Schabegehäuse höher zu heben als die rechte Seite, die von der Seitenwange 21 unterstützt wird. Die Unterschiede in der Hebung der beiden Seitenkanten der Stereotypplatte werden bis zum gewissen Grade ausgeglichen durch die als Puffer wirkenden Federn 39, die auch bei ungleichen Größen der Stereotypplatten einen gewissen Ausgleich des Hubes der Seitenwangen und Stützrollen zu beiden Seiten ermöglichen.
Auf den Wellen 27 und 34 sind Arme 54, 55 verkeilt, die abwärts gehen und durch eine ■: Schraubenfeder 53 miteinander verbunden sind.
Die Schraubenfeder wird demzufolge, wenn die Wellen 27, 34 ausgeschwungen werden, gespannt und sucht deshalb die Triebwellen 27, 34, die den Antrieb der Stützrollen bewirken, in ihre Ruhelage zurückzuziehen. Die Spannung der Rückzugsfeder 53 ist dadurch regelbar, daß ihr eines Ende mit einem Schlitz 57 auf einer Klemmschraube 56 des Armes 55 verschiebbar ist und durch Lockern und Wiederanziehen der Schraube 56 in ihrer wirksamen Länge verstellt werden kann.
Die Hebel 42 (Fig. 3, 4 und 6), die die Längskanten der Stereotypplatte beim Ein- und Ausheben aus dem Schabegehäuse zusammendrücken und wieder auseinanderfedern lassen, sind mit ihren unteren Enden bei 43 an die Seitenwangen 21, 22 angelenkt. Zum Erfassen der Längskanten der Stereotypplatte dienen Klauen 44 an den oberen Enden der Hebel 42, die in einer Ebene mit den Unterkanten 45 der Stereotypplatte liegen. Durch Federn 46 werden die klauenförmigen Enden 44 der Hebel 42 von dem Rande 45 der Stereotype zurückgebogen. An den Seitenrahmen 1 ist zur Seite der Hebel 42 je eine Anlauffläche 47 angebracht, die unten eine Vertiefung 49, darüber eine Erhöhung 50 und über dieser wieder eine kleine Vertiefung 51 besitzt. Auf diesen Erhöhungen und Vertiefungen der Anlauffläche 47 kufen Rollen 48 der Hebel 42, und zwar derart, daß, wenn diese Rollen in den Vertiefungen 49 und 51 stehen, die Klauenenden der Hebel von den Kanten der Stereotypplatte zurückgezogen sind, während, wenn die Laufrollen 48 auf der Erhöhung 50 der Lauffläche stehen, die Klauen 44 die Längskanten 45 der Stereotypplatte erfassen und sie nach innen so weit gegeneinanderdrücken, daß diese Kanten ohne Reibung an den Unterkanten des Schabegehäuses vorbeigehen.
Wenn die Stützrollenwangen 21 und 22 aufwärts gehen, um die Stereotypplatte 3 in das Schabegehäuse 16 zu heben, laufen die Rollen 48 der Klemmhebel 42 auf die Erhebungen 50 der Daumenplatte 47 auf und werden auf diese Weise nach innen gedruckt, so daß die eben erwähnte Zusammendrückung der Stereotypplattenränder 45 erfolgt, bis die Stereotypplatte durch die Stützrollen 2 fest in das Schabegehäuse eingedrückt ist. In diesem Augenblick fallen die Rollen 48 in die Vertiefungen 51 der Lauffläche 47 ein und lassen nunmehr wiederum die Kanten 45 der Stereotype auseinanderfedern, so daß sich die letztere fest in das Schabegehäuse 16 einlegt. Beim Rückgang der Seitenwangen 21, 22, d. h. beim Senken der Stereotype aus dem Schabegehäuse, laufen die Laufrollen 48 abermals auf die Erhöhungen 50 und drücken die Kanten der Stereotypplatte so lange zusammen, bis ohne eine Gefahr der Beschädigung der seitlichen Typen die Kanten 45 in der Tiefstellung der Stützrollen wieder auseinanderfedern können. Dies geschieht, sobald die Laufrollen 48 in die Vertiefungen 49 einfallen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abrichten gewölbter Stereotypplatten in einem Schabegehäuse, bei welcher die Platten mit ihren Längskanten auf Stütz- und Führungsrollen stehend durch diese gehoben und gesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausheben der Stereotypplatte (3) unter Zusammendrückung ihrer Kanten (45) erfolgt und dabei gleichzeitig die in bekannter Weise auf Federn ruhende Stützrollenseite (22) auch zwangläufig gehoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag wange der nachgiebigen Stützrollenseite höher gehoben wird als die der anderen Seite.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rollentragwangen (21, 22) mit Greiferklauen (44) versehene Hebel (42) angelenkt sind, die bei der Bewegung der Tragwangen (21, 22) durch feststehende, mit entsprechenden Vertiefungen (49, 51) und Erhöhungen (50) versehene Anlaufflächen (47) derart gesteuert werden, daß ihre Klauen die zum Zusammendrücken und Auseinanderfedern der Plattenkanten (45) erforderlichen Bewegungen ausführen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben der Tragwangen (21, 22) das Strecken einer Feder (53) bewirkt, die die Rückkehrbewegung der Stützrollen in ihre Ruhelage veranlaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2679279A (en) * 1952-05-23 1954-05-25 Westcott & Thomson Inc Apparatus and method for bending and straightening curved printing plates and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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