DE2810716A1 - Anwendungsverfahren zur uebertragung der menschlichen sprache durch einen piezoelektrischen beschleunigungsaufnehmer und zwei zu dessen ausfuehrung dienende geraete - Google Patents

Anwendungsverfahren zur uebertragung der menschlichen sprache durch einen piezoelektrischen beschleunigungsaufnehmer und zwei zu dessen ausfuehrung dienende geraete

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piezoelectric
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DE19782810716
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Hima Dipl Ing Gopalakrishnan
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Meggitt GmbH
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Vibro Meter GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
    • H04R17/02Microphones
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/46Special adaptations for use as contact microphones, e.g. on musical instrument, on stethoscope

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Description

  • Titel: Anwendungsverfahren zur Uber-
  • tragung der menschlichen Sprache durch einen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer und zwei zu dessen Ausführung dienende Geräte Eigenes Zeichen: CA 103 Beschreibung: 1) Einleitung Die Erfindung bezieht sich auf ein Anwendungsverfahren, durch welches die menschliche Sprache, die in den Schädelknochen des Menschen mechanische Schwingungen erzeugt, mit Hilfe eines piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmers in elektrische Spannungen umgewandelt wird und damit mit Hilfe von Kabeln übertragen werden kann. Der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer, der in eine konische Plastikhülle eingebaut wird, die passend für das menschliche Ohr gearbeitet ist, nimmt die Schwingungen des Schläfenbeines auf und verwandelt diese in elektrische Spannungen, die mit zwei Drähten nach außen weitergeleitet werden. Der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer kann auch mit Hilfe eines Saugnapfes auf die Stirn, das Keilbein, das Scheitelbein, das Nasenbein oder auf einen anderen Schädelknochen aufgesetzt werden. Der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer wirkt somit im Ergebnis als Mikrophon, wodurch die menschliche Sprache aufgenommen und übertragen wird.
  • Piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer sind seit langem bekannt. Bisher sind diese Geräte jedoch nur zu Schwingungsmessungen verwendet worden, zum Beispiel sind sie auf.den Tragflächen der modernen Flugzeuge aufgeschweißt und geben mittels Kabelverbindung dem Piloten im Cockpit die Schwingungen der Tragflächen des Flugzeuges weiter, die der Pilot auf einem Zeigerinstrument ablesen kann. Der Pilot wird hierdurch darüber informiert, ob sich die Schwingungen der Tragflächen des Flugzeuges und auch des Rumpf es noch innerhalb der Grenzen der Festigkeitsbedingungen des Flugzeuges halten.
  • Neu ist, daß nunmehr ein piezoelektrischer Beschleunigungsaufnehmer als Mikrophon zur Aufnahme der menschlichen Sprache und zur Sprachübertragung verwendet wird. Ein an sich bekanntes Maschinenelement wird damit zu einem Zweck verwendet, zu welchem es bisher noch nicht verwendet worden ist. Diese neue Verwendung stellt einen wesentlichen technischen Fortschritt dar.
  • Diese neue Verwendung des piezoelektrischen Beschleunigungs aufnehmers ist von großem praktischen Interesse, da hierdurch die menschliche Sprache frei von auch sehr lauten Nebengeräuschen klar und deutlich aufgenommen und übertragen wird.
  • Durch den Einbau des piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmers in eine konische Plastikumhüllung, die dem menschlichen Ohr angepaßt ist, wird eine neue Raumform geschaffen, die dem neuen Zweck angepaßt und demgemäß neu gestaltet ist, sodaß zugleich ein schutzfähiges Gebrauchsmuster vorliegt.
  • Durch die Verbindung des piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmers, der in eine Plastikhülle eingebaut wird, mit einem Saugnapf zum Aufsetzen des Gerätes auf die Stirn oder einen anderen Schädelknochen wird ebenfalls eine neue Raumform geschaffen, die dem neuen Zweck angepaßt und demgemäß neu gestaltet ist, sodaß zugleich ein schutzfähiges Gebrauchsmuster vorliegt.
  • 2) Angabe des Standes der Technik zur Zeit der Anmeldung Bisher gibt es ein solches Verfahren zur Sprachübertragung und ein solches Sprachübertragungsgerät nicht. Es gibt nur Mikrophone, die vor den Mund gehalten, die Schallwellen in elektrische Ströme umsetzen und weiterleiten. Ferner gibt es Kehlkopfmikrophone, die die Bewegungen des Kehlkopfes beim Sprechen in elektrische Ströme umsetzen und weiterleiten.
  • 3)- Mängel des-bisherigen Standes Diebisheri-gen Mikrophone, die vor den Mund gehalten werden und die Schallwellen in elektrische Spannungen umsetzen, haben den ganz bedeutenden Nachteil, daß sie die Umgebungsgeräusche ganz oder -teilweise mitübertragen. In lärmender Umgebung, zum Beispiel in Flugzeugen, Panzern, Lastkraftwagen, auf Kriegsschiffen im Gefecht, aufdem Schlachtfeld usw. nehmen diese Mikrophone auch den Lärm-der Umgebung auf, sodaß man oftmals die Sprache nicht mehr richtig oder garnicht mehr verstehen kann.
  • Die Kehlkopfmikrophone geben die menschliche Sprache nur undeutlich und eingeschränkt wieder, sie bestimmte Laute und Frequenzen ganz oder teilweise völlig unterdrücken. Die Sprache wird -dadurch verstümmelt weitergegeben.
  • 4) Die sich daraus ergebende Aufgabe Die Erfindung dient dem Zweck, die Nachteile der bisherigen Mikrophone zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die menschliche Sprache frei von allen Nebengeräuschen aufzunehmen und weiterzuübertragen.
  • 5) Die Lösung der Aufgabe Die Erfindung besteht darin, die beim menschlichen Sprechen entstehenden mechanischen Schwingungen der Schädelknochen, nämlich des Schläfenbeines, des Scheitelbeines, des Stirnbeines, des Nasenbeines oder der anderen Schädelknochen, mit einem piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer aufzunehmen und in elektrische Spannungen umzuwandeln, die mit zwei Drähten nach außen geleitet werden.
  • Vorzugsweise eignet sich zur Aufnahme der mechanischen Schwingungen der Schädelknochen und zur Umwandlung in elektrische Ströme ein piezoelektrischer Beschleunigungsaufnehmer mit folgenden Werten: Neßbereich:- 0,1 - 2000 g Empfindlichkeit: 2,5 pc/g Frequenzgang: 5 - 10000 Hz mit Verstärkung im Bereich von 400-1500 Hz Gewicht: 3 Gramm -Der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer wird in eine konische Plastikhülle eingebaut, die passend für den äußeren Gehörgang des menschlichen Ohres gearbeitet ist. Diese Plastikhülle enthält vorn kein Loch, sondern ist rundum völlig geschlossen. Die beim Sprechen entstehenden mechanischen Schwingungen des Schläfenbeines werden über die Plastikhülle -auf das Kristall des piezoelektrischen Besc-hleuni6ungsaufnehmers übertragen, welches diese Schwingungen in elektrische Spannungen umwandelt, die mit zwei Drähten nach außen geleitet werden und unter Zwischenschaltung eines Verstärkers mit Hilfe von Kabeln in einen Lautsprecher weitergeleitet werden, der sich im Ohrhörer des Gesprächspartners befindet. Die aus dem Kristall kommenden Spannungen können auch unter Verwendung eines Verstärkers über Punk an den Gesprächspartner weitergegeben werden.
  • Zu dem gleichen Zweck kann der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer, der in eine Plastikhülle eingebaut-wird, auch mit Hilfe eines Saugnapf-es auf die Stirn, das Keilbein, das Scheitelbein, das Nasenbein oder auf einen anderen Schädelknochen aufgesetzt werden. Die beim Sprechen entstehenden mechanischen Schwingungen werden mit Hilfe eines im Saugnapf befindlichen Stiftes auf das Kristall des piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmers übertragen und von diesem in elektrische Spannungen umgewandelt, die mit zwei Drähten nach außen geleitet werden.
  • Zwei zum Ausführen des Verfahrens verwendbare Geräte zeigen die beiden Zeichnungen. Die beiden abgebildeten Geräte sind zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens.
  • Abbildung 1 zeigt einen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer, der in eine konische Plastikhülle eingebaut ist, die passend für das menschliche Ohr gearbeitet ist. Das piezoelektrische Kristall 1 mit dazugehöriger Resonanzmasse bestehend beispielsweise aus gesintertem Wolfram 2 befindet sich in einer aus zwei Teilen aus Metall zusammengeschraubten Hülle 3 und 4. An das Kristall sind die Kabel 5 und 6 angeschlossen, die die Spannungen nach außen leiten, welche durch die Schwingungen von dem Kristall erzeugt werden. Das Kristall 1, die Resonanzmasse 2, die metallischen Hüllen 3 und 4 und die Kabel 5 und 6 sind in den Plastikkörper 7 eingebaut, der zum Ohr hin keine Öffnung hat und rundum geschlossen ist.
  • Abbildung 2 zeigt ein Gerät, bei welchem der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer vorn mittels eines Stiftes mit einem Saugnapf verbunden ist und wiederum in eine Plastikhülle eingebaut ist-. Mit Hilfe des Saugnapfes kann das Gerät auf die Stirn, das Keilbein, das Seheitelbein, das Nasenbein oder auf andere Schädelknochen aufgesetzt werden. Das piezoelektrische Kristall 1 mit dazugehöriger Resonanzmasse bestehend beispielsweise aus gesintertem Wolfram 2 befindet sich in den beiden zusammengeschraubten Metallhüllen 3 und 4. Die durch die Schwingungen von dem Kristall erzeugten Spannungen werden durch die Kabel 5 und 6 nach außen geleitet. Der Saugnapf 7 ist durch den Stift 8 mit der metallischen Hülle 3 verbunden, wodurch die Schwingungen der Schädelknochen auf das Eristall 1-. übertragen werden Der piezoelektrische -Beschleunigungsaufnehmer ist in den Plastikkörper 9 fest eingebaut.
  • 6) Die sich-aus der Lösung ergebenden Vorteile Durch-die beschriebene Verwendung des piezoelektischen Beschleunigungsaufnehmers als Mikrophon zur~Ubertragung der menschlichen Sprache ergibt sich der Vorteil, daß mehr oder minder laute Umgebungsgeräusche nicht mitübertragen werden Der piezoelektrische Beschleunigungsaufnehmer nimmt lediglich die beim Sprechen entstehenden Schwingungen der Schädelknochen auf und setzt diese in elektrische Spannungen um, er nimmt jedoch nicht Schallwellen auf, sodaß diese nicht als Nebengeräusche in Erscheinung treten können.
  • Die Erfindung bringt ganz erhebliche Vorteile bei der Ubertragung der menschlichen Sprache in lärmender Umgebung, zum Beispiel in Fabriken, in Flugzeugen, Panzern, Lastkraftwagen, auf Eriegsschiffen im Gefecht, auf dem Schlachtfeld usw.
  • Die Verständigungsmöglichkeit wird durch die Ubertragung der menschlichen Sprache frei von Nebengeräuschen in ganz entscheidendem Maße verbessert.
  • Gegenüber den Kehlkopfmikrophonen bringt die Erfindung den Vorteil, daß die menschliche Sprache voll mit allen Lauten übertragen wird und nicht einzelne Frequenzbereiche wie beim Kehlkopfmikrophon unterdrückt werden.
  • Durch diesen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer werden gerade die Frequenzen, die im Sprachbereich liegen, nämlich 400-1500 Hz, besonders betont. Dieses wird erreicht durch die Resonanzmasse, bestehend beispielsweise aus gesintertem Wolfram.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Titel: Anwendungsverfahren zur Ubertragung der menschlichen Sprache durch einen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer und zwei zu dessen Ausführung dienende Geräte Eigenes Zeichen: CA 103 Patentansprüche: 9 Verfahren zur Ubertragung der menschlichen Sprache durch einen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Sprechen entstehenden mechanischen Schwingungen in den Schädelknochen des Menschen durch Andrücken eines piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmers an die Schädelknochen auf das Kristall des piezoelektrischen Beschleunigungsaufnebmers übertragen und von diesem in elektrische Spannungen umgewandelt werden, die mit zwei Drähten nach außen geleitet werden und mittels Verstärker, Kabel oder Punk und Lautsprecher dem Gesprächspartner als menschliche Sprache wiedergegeben werden. Vorzugsweise eignet sich zur Aufnahme der mechanischen Schwingungen der Schädelknochen und zur Umwandlung in elektrische Ströme ein piezoelektrischer Beschleunigungsaufnehmer mit folgenden Werten: Meßbereich: 0,1 - 2000 g Empfindlichkeit: 2,5 pc/g Frequenzgang: 5 - 10000 Hz mit Verstärkung im Bereich von 400 - 1500 Hz Gewicht: 3 Gramm
  2. 2. Gerät zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein piezoelektrisches Eristall (1) mit dazugehöriger Resonanzmasse (2), das sich in einer aus zwei Teilen aus Metall zusammengeschraubten Hülle (3) und (4) befindet und an welches die Kabel (5) und (6) angeschlossen sind, die die durch die Schwingungen von dem Eristall erzeugten Spannungen nach außen leiten. Das Kristall (1) und die dazugehörige Resonanzmasse (2) und die metallischen Hüllen (3) und (4) und die Kabel (5) und (6) sind in den konischen, dem menschlichen Ohr angepaßten Plastikkörper (7) eingebaut, der zum Ohr hin keine Öffnung hat und rundum geschlossen ist.
  3. 3. Gerät zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein piezoelektrisches Eristall (1) mit dazugehöriger Resonanzmasse (2), das sich in einer aus zwei Teilen aus Metall zusammengeschraubten Hülle (3) und (4) befindet und an welches die Kabel (5) und (6) angeschlossen sind, die die durch die Schwingungen von dem Kristall erzeugten Spannungen nach außen leiten. Der Saugnapf (7) ist durch-den Stift (8) mit der metallischen Rülle (3) verbunden, wodurch die Schwingungen-der Schädelknochen auf das Kristall (1) übertragen werden. Der piezoelektrische BeschleunigungsauSnehmer ist in den Plastikkörper (9) fest eingebaut.
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