DE2810872C2 - Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Bildverstärkerröhre - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Betrieb einer BildverstärkerröhreInfo
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Description
DIe Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung nach dem OberbegrifT.-ies Patentanspruches !.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist bekannt aus der US-PS 38 64 595. Durch die darin vorgenommene
Steuerung der Spannung zwischen Eingang und Ausgang der Mikrokanalplatte In Abhängigkeit vom
Leuchtschirmstrom wird die Vervielfacherwirkung der Mikrokanalplatte begrenzt, so daß in einem gewissen
Bereich ansteigender Beleuchtungspegel der Leuchtschirmstrom wesentlich langsamer als proportional
wächst. Ferner ist bei der bekannten Anordnung vorgesehen, die Spannung zwischen der Fotokathode und
dem Eingang der Mikrokanalplatte zu schalten, um Störlichteinflüsse zu verringern, insbesondere wenn es
sich um eine Impulsförmig beleuchtete Szene handelt,
bei der die Schaltung der genannten Spannung mit den Lichtimpulsen synchronisiert wird.
Bei der bekannten Anordnung erfolgt zwar In einem
gewissen Bereich der Beleuchtungspegel eine Anpassung der Lichtverstärkung der Röhre, jedoch Ist diese
auf kleine Bereiche begrenzt, und bei höheren Beleuchtungspegeln erfolgt eine Übersteuerung der Bildverstärkerröhre, die eine weitere Beobachtung der Szene praktisch unmöglich macht und bei noch höheren Beleuchtungsstärken die Bildverstärkerröhre beschädigen kann.
Zur Anpassung der Bildverstärkerröhre an verschiedene Beleuchtungspegel Ist es ferner aus der US-PS
36 66 957 bekannt, in Reihe mit der Fotokathode einen Strombegrenzungswiderstand anzuordnen.
Durch die sehr schwachen auftretenden Fotokathodenströme beträgt der ohmsche Wert des erwähnten
Widerstandes mehrere Gigaohm bis zu mehreren zehn Gigaohm. Außerdem wird eine automatische Herabsetzung der Verstärkung der Mikrokanalplatte mit Hilfe
einer Gegenkopplungsschleife verwendet, die einen Abfall In der Spannung zwischen den Klemmen der
Mikrokanalplatte bewirkt, wenn der Schlrmsirom größer
wird. Wenn jedoch der Beleuchtungspegel nach wie vor ansteigt, ohne daß eine gute direkte Beobachtung der
Szene ermöglicht wird, zeigen sich die beiden erwähnten Maßnahmen ungenügend und treten In der Röhrenwirkung Instabilitätserscheinungen auf. die eine weitere
Wirkung der Röhre verhindern. Es sei hler bemerkt,
daß während des Betriebs der notwendigerweise
begrenzte Bereiche der Verringerung der Verstärkung in
der Mtkrokanalplatte gewöhnlich dem Bereich vorangeht.
In dem die Instabilitätserscheinung auftritt, und zwar durch eine ungenügende Speisespannung der
Photokathode. In dem erwähnten letzten Bereich ist es so. daß die Spannung l', zwischen der Fotokathode und
dem Eingang der Mtkrokanalplatte. deren Wert viel geringer ist als cter Nennspannungswert, bis auf pur wenige
Volt zurückgefallen ist. Der InstabilitStsbereich tritt bei einer Spannung l\ auf, die kleiner ist oder
gleich einem Schwellweit von ungefähr 2 Volt, und macht sich durch einen »Pumpeffekt« mit sehr niedriger
Frequenz kenntlich, der beim Auftreten im Bild einen unangenehmen Einfluß auf das Auge ausübt. Um
diesen Nachteil zu beseitigen. Ist es aus der US-PS 37 39 178 bekannt, der Fotokathode eine Diode parallel
zu schalten, die bei einem Spannungswert V1 leitend
wird, der großer als die erwähnte Schwellenspannung ist. wodurch die Spannung Vx auf einem Spannungswert
genauen wird, der größer als die SchweHsnspan.nung ist.
Im Bereich der ansteigenden Beleuchtungsrsgel, der dem Bereich entspricht, in dem die Diode leitet, ist
eine derartige Röhre jedoch nicht mehr brauchbar durch den Verlust im Auflösungsvermögen infoige einer zu
niedrigen Spannung ΙΊ.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art anzugeben, mit der
die Bildverstärkerröhre in einem wesentlich größeren Bereich von Beleuchtungspegeln bis zu hohen Werten
zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist es möglich, ein gutes Auflösungsvermögen und eine
Schirmhelligkeit zu erhalten, deren Schwankungen vom menschlichen Auge in einem Bereich nicht wahrnehmbar
sind, der sich von den schwächsten Beleuchtungspcgel
der Szene zu einem Beleuchtungspegel von etwa 10 Lux erstreckt, von wo an die direkte Beobachtung
der Szene dadurch möglich ist.
Ausgestallungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend
an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Flg. I ein Diagramm, das in einem allgemeinen Fall
die Abhängigkeit zwischen dem mittleren Wert der drei erl'indungsgemäß erhaltenen Speisespannungen und
dem Beleuchtungspegel der Szene veranschaulicht.
Flg. 2 ein detaillierteres elektrisches Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemaßen
Schaltungsanordnung und
Fig. 3 das elektrische Schaltbild einer zweiten Auslührungsform der Schaltungsanordnung nach der
Erfindung.
In Fig. I werden die erfindungsgemäß erhaltenen
Spunnungspegel I·',. T2 und ΙΊ nicht maßstabgerecht
dargestellt. Wenn es sich z. B. um eine Röhre mit doppelter Nahfokusslerung handelt, beträgt die
zwischen dem Ausgang der Mlkrokanalplatte und dem Schirm angelegte Spannung ΙΊ etwa 5000 Volt,
schwankt die Spannung zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Mlkrokanalplatte von etwa 600 bis
etwa 700 Volt und der Mittelwert der Spannung Vx
/wischen der Photokathode und der Mikrokanalplatte vS
beispielsweise von 20 ml bis 200 Voll.
Gemäß der ,V-Achse, die die Beleuchtungspegel
aneiht. können drei benachbarte Zonen von Beleuchtungspegeln unterschieden werden, und zwar eine erste
Zone, in der die Spannungen IV !"2 und Γ. konstant
sind, eine zweite Zone, in der die Spannung 1 '2 absinkt,
und eine dritte Zone, in der die Spannung Vx absinkt.
Die Spannung Vi ist eine konstante Gleichspannung.
Die Spannung V1 ist eine Gleichspannung und zunächst
gleich der Summe der Spannungen IΊο und I ai„„,, die
beide konstant sind, und sinkt danach ungefähr auf die
Spannung Kj0, die aufrechterhalten bleibt. In einem
ersten Beleuchtungspegelbereich, In dem die Spannung V1 konstant ist und etwa 200 Volt beträgt, stellt die
erwähnte Spannung Vx entweder eine Gleichspannung
oder eine pulsierte Spannung (Zerhackerspannung) mit einem konstanten Tastverhältnis von etwa 1 und
anschließend in einem zweiten Beleuchtungspegelbereich eine pulsierte Spannung mit einem absinkenden
Tastverhältnis auf ungefähr Null dar, d. h. eine mittlere Spannung, die zwischen ungefähr 200 Volt und einigen
zehn Millivolt bei einem (nicht dargestellten) Beleuchtungspegel von ungefähr 10 Lux scisvankt. In Fig. 1
entspricht der nicht näher erläuterte Nullpunkt (Ursprung) der Α-Achse einem sehr schwachen
Beleuchtungspegel, der kleiner als 3.10~* Lux ist.
Die in Fig.2 dargestellte elektronische Anordnung
erlaubt uie Speisung einer Röhre mit einer Mikrokanalplatte und einer Photokathode, die nicht dargestellt
sind. Die Speisung zwischen der Photokathode und dem Eingang der Mlkrokanalplaite erfolgt mit der Spannung
Vx zwischen den Klemmen 10 und Ii. die Speisung
zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Mikrokanalplatte erfolgt mit der Spannung V1 zwischen
den Klemmen 11 und 12, und die Speisung zwischen dem Ausgang der Mlkrokanalplatte und dem Schirm
erfolgt mit der Spannung K1 zwischen den Klemmen 12
und 13, während vorzugsweise die Klemme 12 an Masse liegt. Diese Anordnung enthält zwei Oszillatoren
14 und 15, die auf gleiche Weise arbeiten, drei Spannungsvervielfacher
16, 17 und 18 und einen Zerhacker 19.
D:; Oszillatoren 14 und 15 sind Gegentakt-Oszillatoren.
Als Beispiel werden nachstehend kurzgefaßt Aufbau und Wirkung des Oszillators 14 beschrieben.
Der Oszillator 14 enthalt zwei PNP-Transistoren 16 und 17, die am Anfang der Schwingung im Gegentaktbetrieb
als Verstärker arbeiten. Die Emitter der erwähnten Transistoren sind mit einer Klemme 18 verbunden,
die eine positive ununterbrochene Gleichspannung Vn
von beispielsweise 10 Voll erhalten muß. Die Kollektoren
der Transistoren 16 und 17 liegen je über eine Primärwicklung 19 und 20 eines Transformators an
Masse. Der Widerstand 21 ist mit der Klemme 18 unti der Kondensator 22 mit Masse verbunden und dient
zum Starten des Oszillators durch das Vorspannen der Basis eines NPN-Transistors 23 mit eine; Spannung
über 0,6 Volt. Der Emitter des Transistors 23 ist mit
Masse und der Kollektor mit den Basen zweier Transistoren 16 und 17 über einen Widerstand 24 und einen
Kondensator 25 pL.allel dazu und über je eine Induktionsspule 25 bzw. 27 verbunden.
Zwischen der Basis des Transistors 23 und Masse Ist eine Serienschaltung angeordnet, die aus einem regelbaren
Widerstand 28, einem Widerstand 2!>, einer Diode 30 und einer Sekundärwicklung 31 eines Transformators
besteht, dessen Wicklung 19 die Primärwicklung Ist.
Ein Kondensator 32 verbindet die Anode 33 der Diode 30 mit Masse. Dieser Teil der Schaltung 28 bis 32 dient
zum Vorspannen der Basis des Translsibfs 23 mit Hilfe
eines Gegcnkopplungseffekts auf elner solchen Span-
nung, daß beim Betrieb bei der Spannung Ό keine
Begrenzung der Wechselspannungssignale auttritt, die
von den Transistoren 16 und 17 auf die Wicklungen 19
und 21) übertragen werden. Durch die Regelung des
ohmschcn Werts des Widerslandes 28 wird auf diese
Welse erreicht, daß die erwähnten Wechselspannungsslgnalc ungefähr sinusförmig sind und auf einem
gewünschten Spitzenwert unter J1, geregelt werden
Wnnen. In dieser Hinsicht sei bemerkt, daß zum Erreichen des Gegenkopplungseffekts beim Betrieb die Spannung am Punkt 33 negativ und in erster Annäherung
eine Gleichspannung ist. Wenn die Spannung l'o an die
Klemme 18 gelegt wird, ist der schwächste parasitäre
Übergungsbcrelch ausreichend zum Starten des Oszillators.
Über den Transformator 34 versorgt die Wicklung 19 und 20 die Wcchselslromspelsung zweier Sekundärwicklungen 35 und 36: die wicklung 35 ist mit den
Klemmen des Spannungsvervielfacher 16 und die Wicklung 36 mit den Klemmen des Spannungsvervielfacher 17 verbunden; beide Vervielfacher 16 und 17
sind von einem bekannten Typ. beispielsweise Spannungsvervielfacher vom LATOUR-Typ.
Ein derartiger Vervielfacher, beispielsweise der Vervielfacher 16. enthält einerseits Kondensatoren wie
den Kondensatoren 39, die von der Klemme 37 an in Serie geschaltet sind, und andererseits Kondensatoren
wie den Kondensator 40, die zwischen den Klemmen 38 und 41 In Serie geschaltet sind. In Serie geschaltete
Dioden wie die Diode 42 verbinden die Klemme 38 mit der Klemme 41 derart, daß jeder Kondensator mit
Ausnahme des mit der Klemme 37 verbundenen Kondensators jeweils von der Klemme 38 an zwischen
der Anode einer Diode und der Kathode der benachbarten Diode mit dieser letzten Diode verbunden ist, die
mit der änderen Diode In Serie geschaltet ist. Die
Kondensatoren 39 und 40 können gleiche Kapazitäten besitzen, und die Ladespannung der erwähnten
Kondensatoren Ist gleich dem doppelten Wert der Spitzenspannung des in der Wicklung 35 erzeugten Signals.
Der Vervielfacher arbeitet durch aufeinanderfolgende Ladungsübertragungen auf eine solche Welse, daß die
gewünschte hohe Spannung zwischen den Klemmen 41 und 38 auftritt, wobei die Elementarspannungen an den
Elektroden der Kondensatoren 48 ungefähr gleich sind und einander verstarken. Beispielsweise bei einer Spannung von rn von 10 Voll, einem Spitzenwert des
Signals von 6 Volt in der Wicklung 20. einem Spitzenwert des Signals von 300 Volt in der Wicklung 35, was
ein Trensformationsverhältnis = 50 für den Transformator 34 bedeutet, führen die Elektroden jedes Kondensators 40 eine Spannung von 600 Volt (Spitze-zu-Spitze-Wert). während bei acht Kondensatoren 40 die Spannung zwischen den Klemmen 38 und 41 gleich 4800
Volt ist.
Wie sich nachstehend feststellen läßt, ist die Klemme 38 auf einem schwach veränderlichen Potential von 5
bis 8 Volt vorgespannt, so daß die Spannung Kj zwischen dem mit Masse verbundenen Ausgang der
Mikrokanalplatte und dem Schirm bis auf 13 Volt, was
vernachlSssigbar klein ist. 4800 Volt beträgt. Der ohmsche Wert des Strombegrenzungswiderstandes 43
beträgt beispielsweise 10 Mi2. Die Spannung V, bleibt
bei gleichbleibendem Beieuchtungspege! der Szene
ungefähr konstant.
Der Vervielfacher 17 ist ebenfalls vom LATOUR-Typ. bei dem die Polaritäten denen des Vervielfachers
16 entgegengesetzt sind. Dieser Vervielfacher 17 muD
nämlich den Ausgang der Mikrokanalplatte auf einer
Spannung vorspannen, die notwendigerweise negativ
Ist, da für eine Verbindung des Ausgangs der Mikrokanalplatte mil Masse gewählt wurde.
Dieser mit den Klemmen der Wicklung 36 verbundene Vervielfacher, von denen die Klemme 14 mit
Masse verbunden Ist, versorgt die Mlkrokanulplaiie mit
einer minimalen Speisegleichspannung Γ:ο.
Der Oszillator 15 vom gleichen Typ wie der Oszillator
14 dient zum Erzeugen einer komplementären Speisespannung zur Mikrokanalplatte und zum Speisen der
Photokathode.
Zum Erzeugen dieser komplementären Speisespannung enthält die Anordnung einen dritten Vervielfacher
18 vom gleichen Typ wie der Vervielfacher 17 und Ist
mit diesem in Serie geschaltet und durch einen Kondensator 45 entkoppelt; der Vervielfacher 18 wird
von der Wicklung 46 gespeist, die eine Sekundärwicklung eines Transformators bildet, von der ein Ende mit
Masse verbunden Ist. Die erwähnte komplementäre Gleichspannung Ι'.ί, die zunächst beim schwächsten
Beleuchtungspegelberelch der Szene konstant ist. sinkt
bei einem mittleren Beleuchiungspegelberelch um einen
Wert von ungefähr !O3 Lux auf Null und bleibt gleich
Null. Der Wert der Spannung Γ, wird durch nachstehende Formel gegeben:
Der Aufbau des Oszillators 15 ist gleich der des Oszillators 14. und die Funktion ist dieselbe für die
Dauer des gesperrten Zustands der Diode 47: dadurch hat die Spannung l'n und also die Spannung Γ» einen
konstanten Maximalwert Im schwächsten Beleuchtungs
pegelbereich.
Der Zerhacker !9 enthält einen Feldeffekttransistor
48. dessen Source-Elektrode die Spannung V0 erhält
und dessen Drain-Elektrode 49 mit der Kathode der Diode 47 und ebenfalls mit dem Punkt 33 mit negativer
Spannung über einen Widerstand 50 verbunden ist. Die Gate-Elektrode 51 des Transistors 48 Ist einerseits mit
der Klemme 38 und zum anderen über einen Kondensator 52 mit Masse und ebenfalls mit dem Schleifer
eines Potentiometers 53 Ober einen Widerstand 54
verbunden, wobei das erwähnte Potentiometer 53 selbst
einerseits zwischen der Quelle, die die Spannung Γ»
erzeugt, und andererseits der Masse angeordnet Ist. Der Leuchtschirmstrom kehrt über Masse, die Elemente 53
und 54 und die mit dem Punkt 51 verbundene Klemme
so 38 zurück. Da der Lsuchtschirmstrom eine bestimmte
WelÜgkelt durch den periodischen Betrieb der Rohre infolge der Speisung durch Impulse aus der Photokathode aufweist, dient der Kondensator 52 zum Filtern
des erwähnten welligen Stromes derart, daß im Punkt
51 eine in erster Annäherung ununterbrochene Spannung gehalten wird, die für den mittleren Schirmsirom
repräsentativ ist. Wenn sich dieser Strom durch einen höheren Beleuchtungspegel der Szene vergrößert, sinkt
die Spannung am Punkt 51 und somit die Spannung am
Punkt 49, wobei der Verstarkungskoefflzlent des Transistors 48 gleich 1 ist. Wenn sich im Punkt 49 das
Potential dem um 0,6 Volt herabgesetzten Potential der Basiselektrode 55 des Steuertransistors des Oszillators
15 angleicht, wird die Diode 47 von einem Strom über
den Widerstand 50 durchflossen, wodurch die Im Punkt
55 auftretende Spannung absinkt und der Verstärkungskoeffizient der Mikrokanalplatte über den Oszillator 15
und den Vervielfacher 18 niedriger wird und die Inten-
des Schlrmsiroms durch die Erschöpfung der
durch die Mikrokanaiplatte hindurch gesandte Sekundärelektronen verringert. Es tritt auf diese Welse eine
gev.isse Abhängigkeit auf, die sich In einer progressiven
Abschwachung des vom Oszillator 15 erzeugten Signals
auOert. wobei die erwähnte Abschwächung vom
Bele;:/atungspegel der Szene abhängig Ist, d. h. von
den duith die Photokathode ausgesandten Prlmärelektronen. die am Eingang der Mikrokanaiplatte ankommen. Die Wahl des Beleuchtungspegelbercrchs, die sich
auf diese besondere Wirkungswelse des Oszillators 15 bezieht und bis zum Außerbetrlebsetzen dieses Oszillators 15 andauert, erfolgt durch Kalibrierung, Indem
zunächst der Abgriff des regelbaren Widerstandes 28 und danach der Schleifer des Potentiometers 53 abgeglichen wird.
Der Teil des Zerhackers 19, der sich auf die Versor-
Vcrändcrung der Spannung am Punkt 49 gesteuert. Dieser Zerhackerteil enthalt eine Zenerdlode 57, deren
Anode mit der Drainelektrode 49 des Transistors 48 und deren Kathode mit einer Elektrode eines Kondensators 58. dessen andere Elektrode an Masse liegt, und
mi! dem positiven Eingang 59 eines Differenzverstärker! 60 verbunden Ist. Dieser Eingang wird durch den
Widerstand 61, der an die Spannung T0 angeschlossen
ist. und durch den mit Masse verbundenen variablen Widerstand 62 vorgespannt. Die Verringerung des
Potentials um Punkt 51 wird auf den Punkt 59 über die Zent. diode 57 übertragen. Gemäß Flg. 2 wird der
Differenzverstärker 60 von der positiven Spannung K0
und. dem negativen Punkt 33 gespeist. Der Ausgang dieses Verstärkers 60 Ist mit der Basiselektrode eines
NPN-Transistors 63 verbunden, dessen Emitterelektrode mit dem negativen Eingang rückgekoppelt und
Ober einen Widerstand 64 mit Masse verbunden ist. Die Kollektorelekirode des Transistors 63 ist mit der Spannung I11 Ober einen Kondensator 65 verbunden. Der aus
den Elementen 59 bis 65 der Anordnung bestehende Teil bildet «ilnen Generator, der einen Strom mit
konstanter momentaner Starke erzeugt. Da der Spannungsversiürkungskoeffizleni des Differenzverstärkers
60 gleich 1 ist, ist der Wert der Emitterspannung des Transistors 63 gleich der Spannung am Punkt 59. Der
Strom des Transistors 63 wird durch den ohmschen Wort des Widerstandes 64 bestimmt, wobei In erster
Annäherung die Kollektor- und Emitierströme proportional der Spannung am Punkt 59 sind. Das Aufladen
des Kondensators 65 erfolgt linear bei konstantem Strom. Die mit Hilfe des variablen Widerstands 62
verwirklichte Kalibrierung ist beispielsweise derart, daß bei einer Verdopplung des mittleren Schirmstroms die
Spannung am Punkt 59 von 7 Volt auf 0,007 Volt durch die Erhöhung des Beleuchtungspegels absinkt,
wodurch der konstante Aufladestrom des Kondensators 65 um den Faktor 1000 sinkt, beispielsweise von 10 mA
auf 10 μ A; der Faktor kann durch die Genauigkeit der von der Verbindung 38-51 verwirklichten Gegenkopplung sogar auf 10 000 ansteigen. Die Rolle des Kondensators 65 besteht im Erzeugen einer asymmetrischen
Sagezahnspannung mit konstanter Amplitude, so daß die Dauer der Sägezähne dem Ladestrom umgekehrt
proportional ist. wobei das Ende jedes Sägezahns mit der Erzeugung eines Spannungsimpulses zusammenfällt, dessen Amplitude und Dauer zunächst durch die
Speisung der Photokathode bestimmt wird. Diese Funktion wird durch den beschriebenen Teil des Zerhackers
19 verwirklicht. Die Kollektorelektrode 66 des Transistors 63 Ist mit der Gate-Elektrode eines Feldeffekttransistors 67 verbunden, dessen Source-Elektrode mit
der Spannung K0 und dessen Drainelektrode 68 über
einen Widerstand 69 mit Masse verbunden Ist.
Andererseits lsi der Punkt 66 mit der Gleichspannung I0 über die Kathode und Anode einer Diode 70
und die Emitterelektrode und die Kollektorclektrode eines NPN-Transistors 71 verbunden. Die IDrainelektrode 68 ist mit dem negativen Eingang eines Dilferen7-
Verstärkers 70 verbunden, den d'e gleichen positiven und negativen Spannungen wie den Verstarker 60 speisen; die positive Klemme dieses Verstilrkers 60 ist auf
einem positiven Spannungswert von zwei Widerstünden 7Γ und 72 vorgespannt, von denen der erste mit der
Spannungsquelle IO und der zweite mit Masse verbunden Ist, während der Ausgang des Verstärkers 70' mit
der Basiselektrode eines NPN-Translstors 73 über eine
nifMjp 74 verbunden sind.
Die Basiselektrode des Transistors 73 Ist über einen
Widerstand 75 mit Masse verbunden. Eine Primilrwlcklung 80 eines Transformators 81 Ist zwischen der Spannungsquelle I0 und der Kollektorclektrode des Transistors 73 geschaltet, und dieses Kollektorelektrode ist
über die Anode und die Kathode einer Diode 82 eben
falis an die Spannung In angeschlossen. Die Emitter
elektrode des Transistors 73 ist über eine Primärwicklung 83 eines Transformators 84 an Masse gelegt, der in
Serienschaltung mit einem Widerstand 86 an den Punkt 85 angeschlossen ist. Dieser Punkt 85 Ist über einen
Kondensator 87 mit Masse und über einen Widerstand
88 mit der Spannungsquelle Γ,> verbunden. Ein Ende
einer Wicklung 89. die die Sekundärwicklung des Transformators 84 bildet, liegt an Masse, während das
andere Ende dieser Wicklung über einen Widerstand 90
an die Basiselektrode des Transistors 71 angeschlossen
Ist.
Wenn beim Aufladen des Kondensators 65 die Spannung am Punkt 66 und damit an der Drainelektrode 68
des Transistors 67 unter einen gegebenen Wert absinkt,
wird die am positiven Eingang des Differenzverstärkers
70' auftretende Spannung größer als die Spannung an der negativen Klemme dieses Verstärkers 70', wodurch
sprunghaft eine positive Spannung an dessen Ausgang erzeugt wird. Die Diode 74 und der Transistor 73. der
als Schalter arbeitet, wird leitend, und es erreicht ein
Signal die Wicklungen 80 und 83. wobei der die Elemente 73, 80. 82. 83. 86. 87 und 88 enthallende Teil
einen Sperrschwinger vom bekannten Typ mit h.niiiier-Kollektorgegenkopplung bildet. Das erwähnte Signal.
das auf die Wicklung 89 über den Transformator 84
Obertragen wird, steuert den Transistor 71 durch, der
im Schalter-Betrieb arbeitet, und der Kondensator 65 entlädt sich sprunghaft in der Schleife mit den Elementen 65. 71. 70 und 66. Dabei dient die Diode 70 durch
ihre sehr schwache Kapazität dazu, den unerwünschten Effekt der parasitären Kollekior-Emiiterkapazitat des
Transistors 71 auf einen Mindestwert zu bringen. Die erwähnte Entladung bewirkt ein erneutes Spenen des
Transistors 73 über den von den Elementen 66. 67. 68,
70' und 74 gebildeten Weg. und der Zyt.iu; fängt von
neuem an. Das Signa! in den Wicklungen 80 und 83 ist ein Impulssignal. Mit Hilfe der Diode 82 überträgt die
Wicklung 80 einen gut kalibrierten Impuls auf eine Sekundärwicklung 91 über den Transformator 81. Auf
diese Weise wird auf proportionale Weise eine Frequenzänderung der kalibrierten Impulse von einer Stromsteuerung an Im Abzweig 65, 66, 63, 64 erreicht,
wodurch sich eine Impulsfrequenz mit einer Variation
um den Faktor 1000 bis 10 000 bei einer Szenenbeleuchtungspcgeländcrung ergibt, die sich um den Faktor 1000
bis 10 000 ändert, wodurch eine einfache Verdopplung
oder Verdreifachung des mittleren Schirmstroms wahrend der erwähnten Änderungen entsteht. Als
Beispiel sei angenommen, daß die Gesamiänderung der Intensität des initiieren Schirmstroms Im Arbeltsbereich, in dem das Tastverhältnis des Zerhackers kleiner
wird, /wischen 25 nA und 65 nA liegt. Eine derartige
Änderung ist durchaus zulässig hinsichtlich der Alterung der Rühre und Ist vom menschlichen Auge nicht
wahrnehmbar. Der oben herangezogene Beleuchtungsbereich längt beispielsweise bei 2.10 J Lux an und endet
bei 10 Lux. Eine Klemme der Wicklung 91 Ist mit einer
Elektrode eines Kondensators 92 verbunden, dessen andere Elektrode :in die Klemme II) zum Anschließen
der l'hotokalhodc und an die Anode einer Diode 93
und ein Kmie eines Widerstandes 94 angeschlossen Ist.
Die andere Klemme dieser Wicklung Ist an die
Eingangsklemme U der Mlkrokanalplatte. die Kathode der Diode 93 und das andere Ende des Widerstands 94
angeschlossen, der dazu dient, eine vorausbestimmte Photokathoden-Nennspannung in bezug auf den
Eingang der Mlkrokanalplatte beim Passlern eines jeden Impulses zu verwirklichen. Die Elemente 92 und 93
dienen dazu, dem an der Sekundärseile des Transforma-. tors 81 auftretenden Impuls die gewünschte Form zu
geben.
Die Dauer des Impulses über den Widerstand 94 wird
durch die Zeltkonstante RC der von diesem Widerstand
94 und von der parasitären Kapazität der Photokathode gebildeten Einheit bestimmt, wobei die erwähnte Kapazität beispielsweise 30 pF beträgt.
Wenn für die Impulse eine Mindestfrequenz von
beispielsweise 50 Hz gewünscht wird, um auf diese
Welse eine gute Beobachtung durch das menschliche Auge zu gewahrleisten, ist Im schwächsten Beleuchtungspegelbereich, d. h. im Bereich, in dem keine
Abhängigkeit zwischen dem Wert des mittleren Schlrmsiroms und der Zerhackerwlrkungsfrequenz besteht, die
Maxlmalfrcquenz von etwe 10' Hz. was einer Impulsdauer von 3 bis 4 us vergleichbar Ist; die erwähnte
Frequenz verhindert keineswegs die Beobachtung mit dem menschlichen Auge.
In dieser bevorzugten Ausführungsform arbeitet der Zerhacker ungeachtet des Beleuchtungspegels der Szene
ununterbrochen zunächst (schwächste Beleuchtungspegel) hei vorgegebener Impulsdauer und Tastverhältnis,
anschließend (höhere Beleuchtungspegel) bei konstanter Impulsdauer gleich der vorangehend Impulsdauer und
einem Tastverhältnis, das durch die progressive Verlängerung der Dauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Impulsen mit steigendem Beleuchtungspegel absinkt (Variation der Dauer zwischen wenigen Mikrosekunden
bis einigen Hundertstel einer Sekunde). Eine derartige Zerhackerwirkung bei schwachen Beleuchtungspegeln
gehl auf Kos-en einer Verringerung der Lichtstärke am
Schirm im Vergleich zur Schirmiichtstärke einer Röhre, die mit einer Mikrokanalplattc ausgerüstet ist und deren
Kathode durch eine Nenngleichspannung gespeist werden würde. Dem laßt sich leicht abhelfen, wenn in
der Anordnung die nötigen Vorkehrungen getroffen werden, um die Spannung zwischen dem Eingang und
dem Ausgang der Mlkrokanalplatte derart zu kalibrieren, daß die erwähnte Lichtstärkedifferenz durch die
Erhöhung der Verstärkung der Mikrokanalplatte in umgekehn-jm Verhältnis ausgeglichen wird. In allen
Fällen kann sich das Tastverhältnis in diesem schwachen Beleuchtungsptgelbereich den maximalen Wen = 1
verhältnismäßig dicht nähern und dadurch wenig hemmend wirken.
Nur erläuterungshalber werden nachstehend belsplelsweise die Werte der zu verwendenden Elemente ange
geben:
16 - 2 N 2907
21 - lOkn
23 - 2 N 2222
24 - 1 kn
28 - lOkn
29 - 4,7 kn
32 - ImF
39 - 330 pF
20
25
30
40 - 330 pF
43 - Ι0ΜΩ
50 - lOOkfl
52 - 10 nF
53 - 1ΜΩ
54 - 200 ΜΩ
61 - 330 kn
62 - 1 ΜΩ
63 - 2 N 2484
64 -680 Ω
65 - 5000 pF
71 -220kΩ
72' - 22OkSl
75 - 47 kΩ
86 - 1 kn88 - 4.7
90 - 1 kΩ
92 - 330 pF
94 - 2.1 kΩ
In einer zweiten Ausführungsform der crflndungsgcmäßen Speiseanordnung gemäß Flg. 3 Ist die Speisespannung der Photokathode eine kontinuierliche Spannung für den schwachen Beleuchtungspegelbereich In
Fig. 3 und Flg. 2 haben gleiche Elemente gleiche
BezugszlfTern, und die Elemente 48. 49. 50. 51 52. 53.
54. 57. 58. 59, 60. 61. 62. 112 und 113 bilden eine elektronische Anordnung. Die Spannungsversorgung des
Schirms und der Mikrckanalplattc erfolgt nut' gleiche Welse wie in der bereits beschriebenen bevorzugten
AusfOhrungsform. In diesem Fall besteht die Speisung
der Photokainode aus einem dritten Oszillator 100. einem Sägezahngenerator 101 und einem Impulsgeber
102, die kaskadengeschaltei sind, einem vierten Spannungsvervielfacher 103, einem Feldeffekttransistor 105
so und einem Widerstand 107.
Der mit der Spannung I0 gespeiste Oszillator 100
1st ein Rechteckimpulsgeber vom bekannten Typ. der zum Erzeugen eines Signals über seinen Ausgang dient,
das aus gut kalibrierten Rechteckspannungsimpuiscn
mit konstanter und vorgegebener Frequenz besteht.
Vorzugsweise verträgt sich diese Frequenz gut mit einer guten Beobachtung durch das menschliche Auge und
beträgt beispielsweise 100 Hz. Das Signal, das schematisch bei MO in Fig. 3 angegeben wird, wird auf einen
bekannten Sägezahngenerator übertragen, der ein positives Spannungssignal 111 mit symmetrischen Sägezähnen mit gleicher Frequenz wie der der Impulse des
Signals UO erzeugt. Das Signal Ul gelangt an einen ehten Eingang eines Impulsgebers 102. von dem ein
zweiter Eingang eine positive Gleichspannung erhält, die im Betrieb der Röhre und bei sich erhöhenden
Beleuchtungspegeln der Szene zwischen einem Wen höher als der höchste Wen des Signals 111 und einem
11 12
Wert kleiner als der kleinste Wert des erwähnten Photokethode verbunden ist. Das andere Ende des
Signals 111 verläuft. Der Differenzverstärker 60. der die Widerstandes 107 ist mit der Source-Elektrode des
erwähnte variable Gleichspannung erzeugt, wird wie ein Transistors 105 und mit der Elngangsklcmme 11 der
Verstärker mit der Verstärkung 1 geschaltet. Zu diesem Mlkro'.analplaite verbunden. Der Ausgang 114 des
Zweck erhält der Differenzverstärker 60 an seinem posi- 5 Impulsgebers 102 ist an die Basiselektrode des Irantiven
Eingang 59 das veränderliche positive Spannungs- slstors 105 angeschlossen. Der Kondensator 118 hat
signal der Kathode der Zenerdlode 57. während der eine solche Kapazität, daß er an seinen Elektroden die
Ausgang 113 des erwähnten Verstärkers 60 direkt mit Nennspeisespannung der Phoiokathodc führt, und diese
dem negativen Eingang verbunden ist. Auf bekannte Bedingung bestimmt die Bemessung des Vervicllachers
Welse erzeugt der Impulsgeber 102 am Leiter 114 ein 10 103. Beim Fehlen von impulsen am Leiter 114. wobei
Spannungssignal, das aus Rechteckimpulsen mit einem der Transistor 105 dann gesperrt Ist, erhüll die Photokavorgegebenen
Nennspannungswert mit gleicher thode Ihre Nennspannung. Beim Auftreten eines Impul-Frequenz
wie der der Signale 111 besteht, wobei die ses leitet der Transistor 105 und verbindet die Photoka-Vorderflanke
jedes Impulses mit dem Schnittpunkt des thode direkt mit dem Eingang der Mikrokanalplatte.
erhaltenen Spannungspegels am zweiten Eingang des 15 Der Widerstand muß den Entladestrom des Konden^i-Gebcrs
102 und mit der Vorderflanke jedes Sägezahns tors Ober den Transistor 105 in den leitenden Perloden
zusammenfällt, während die Rückflanke jedes Impulses dieses Transistors 105 begrenzen, d. h. für die Dauer
mn dem Schnitinnnkt rjes erwähnten Spannungspegels jedes Impulses: diese Funktion ist besonders am
und der Rücktlanke jedes Sägezahns zusammenfällt. Anfang der Zerhackerwirkung sehr kritisch. Dies
Für die Dau,:j jedes Impulses am Leiter H4 leitet der 20 bedeutet einen minimalen ohmschen Wert des Wider-Transistor
105 und Ist die Spannung ΙΊ ungefähr gleich Standes 107, dessen maximaler ohmscher Wen durch
Null. Umgekehrt ist beim Fehlen von Impulsen am die Zeitkonstante bestimmt wird, die der Widerstand
Leiter 114 der Transistor 105 gesperrt und hat die Span- und die Streukapazitüt zwischen der Photokathodc und
nung 11 einen Nennwert von beispielsweise 200 Volt. dem Eingang der Mikrokanalplatte bilden und entsprc-Dicser
Arbeitsbereich der Röhre entspricht einem 25 chend der die Nennspannung zwischen den Klemmen
Zwischenberelch von Beleuchtungspegeln, der analog 10 und 11 aufgebaut wird. Es sei bemerkt, dali ungcodcr
identisch dem Bereich ist, der an Hand der Flg. 2 achtel des ohmschen Wertes des erwähnten Widcrstanbeschrieben
wurde. Durch die bereits beschriebenen des und ebenfalls ungeachtet des ohmschen Wertes des
Kalibrierungen und die Kalibrierungen der Schaltungen Widerstandes 94 in Fig. 2 der erwähnte ohmsche
100. 101 und 102 und bei sich erhöhenden Beleuch- 30 Widerstand um mehrere Größenordnungen kleiner als
tungspegeln fängt der erwähnte Bereich beispielsweise der ohmsche Wen ist, der notwendigerweise in der
bei einem Beleuchtungspegel von ungefähr 3.10~3 Lux Rückstromschaltung der Photokathode in einer bekannan.
wobei der Oszillator 15 stoppt oder Im Begriff 1st, ten Röhre mit Gleichspannungsspeisung in Serie geseincn
Betrieb auf die an Hand der Fig. 2 beschriebene schaltet ist.
Weise zu beenden, während der erwähnte Bereich bei 35 Im Zerhackerbetriebsbereich bekommt man also nach
Beleuchtungspegeln von ungefähr 10 Lux endet, von dieser zweiten Ausführungsform ein Tastverhältnis, das
welchem Wert an die gute Beobachtung durch das mit dem Zerhackerbetrieb veränderlich ist, indem die
menschliche Auge möglich ist. so daß die Röhre, die Dauer der Zerhackerimpul'= variiert wird, deren Fre-
mii einem Mikrokanal ausgerüstet ist und beispiels- quenz konstant bleibt und vorzugsweise derart gewählt
»eise für Fernrohre benutzt wird, nicht mehr nötig ist. 40 wird, daß sie sich mit einer guten Beobachtungsmög-
Für den erwähnten Beleuchtungspegelbereich schwankt lichkeit durch das menschliche Auge verträgt,
die Spannung am Punkt 113 beispielsweise zwischen 6,5 Es ist klar, daß andere bekannte elektronische Schal-
XoIt und 6.5 Millivolt, wobei diese Werte die maxima- tungen, die solchen aus obiger Beschreibung gleichwer-
len und minimalen Spannungswene des Signals 111 tig sind, eine Zerhackerspeisung der Kathode einer
sind. Für Beleuchtungspegel unter etwa 3.10"3 Lux ist 45 Röhre mit Mikrokanalplatte ermöglichen: beide
die am Punkt 113 vorhandene Gleichspannung höher beschriebene Ausführungsformen wurden nur beispiels-
als der Maximalwert des Signals 111, wodurch die weise erläutert.
Speisespannung der Photokathode nicht zerhackt wird. Es sei zu bemerken, daß hinsichtlich der beiden
d. h. die Röhre arbeitet ununterbrochen und ist mit der beschriebenen Ausführungsformen die zwei Beleuch-
Wirkung einer bekannten Röhre vergleichbar. 50 tungspegelbereiche, für die einerseits die Spannung I .·
In der beschriebenen zweiten Ausführungsform zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Mikroka-
erfolgt die Versorgung der Photokathode durch den in nalplatte schwankt, und zum anderen die Spannung I ,
Fig. 3 dargestellten Vervielfacher 103, der aus einer zwischen Photokathode und dem Eingang der Mikroka-
dritten Sekundärwicklung 115 des Transformators 34 nalplatte zerhackt wird, voneinander unabhängig sind,
gespeist wird, wobei ein Ende dieser Wicklung 115 an 55 Dieser Freiheitsgrad, der für die Regelungen zum Erhal-
den Punkt 44 mit Massepotential angeschlossen ist, ten einer optimalen Wirkung der Röhre vorteilhaft ist.
wahrend das andere Ende der erwähnten Wicklung 115 ist das Ergebnis davon, daß in Ausführungsformen des
mit einer Elektrode eines Kondensators 116 verbunden Elements, das die Spannung Γ, erzeugt, nämlich in der
ist. Dieser Vervielfacher enthält vorzugsweise eine Wicklung 21 (Fig. 2) bzw. im Kondensator 118
einzige Zelle, während die andere Elektrode des 60 (Fig. 3), das positivste Ende mil dem Eingang der
Kondensators 116 einerseits über die Anode und die Mikrokanalplatte verbunden ist. Die einzige Bedingung
Kathode einer Diode 117 mit der ersten Elektrode eines hinsichtlich der Spannungen I, und I _. ist. daß der
Kondensators 118 und mit einem Ende des Widerstan- Anfang des Abfalls der Spannung I, bei einem
des 107 verbunden und zum anderen über die Kathode Beleuchtungspegel erfolgt, der kleiner als oder gleich
und die Anode einer Diode 119 an die zweite Elektrode 65 dem Beleuchtungspegel ist. der dem Anfang des auf die
des Kondensators 118 mit der Drainelektrode des Spannung ΙΊ ausgeübten Clioppereffekts entspricht
Transistors 105 und schließlich mit der Klemme 10 (siehe Fig. 1). Insbesondere besteht eine nicht darge-
angeschlossen ist. die selbst mit der nicht dargestellten stellte Abwandlung der erwähnten zweiten Ausfüh-
13
ningsform darin, daß der dritte Vervielfacher 18 entfällt
und die von diesem Vervielfacher erzeugte zusätzliche Spannung Γ.·ι durch eine Spannung ersetzt wird, die aus
der an den Zerhackereffekt unterworfenen Photokathodenspannung narh Transformierung. Gleichrichtung $
und Glättung besieht, wodurch das Entfallen des Oszillators 15 (Fig. 3) es ermöglicht, sich auf die Verwendung
zweier Oszillatoren (14 und 100) zu beschränken. In einem derartigen Fall sind die Sägezähne, die das Signal
Ul bilden, derart, daß die Zerhackerwirkung immer erfolgt, wobei das Öffnungsverhältnis für den
schwächsten Belcuchtungspegelbereich konstant ist.
In bestimmten besonderen Anwendungen, in der sehr .schnelle Beleuchiungspegelschwankungen auftreten
können, müssen die erfindungsgemäßen Speiseschaltungen eine sehr kurze Ansprechdauer haben und sind
entsprechend dieser Ansprechzeit ausgelegt. Neben den beschriebenen Maßnahmen ist es in derartigen Fällen
möglich, eine bekannte Anordnung zum Schutz gegen ·"■:
Überbelichiungen vorzusehen, um auf diese Weise die 20 ä[
Röhre schneller abzuschauen. m
Vorzugsweise wird eine auf diese Weise verwirklichte
Anordnung für eine Röhre mit doppelter Nahfokussie- S>
rung vorgesehen, die selbst für die nächtliche Beobach- :
tung einer Szene über Fernrohre benutzt wird. Die 25 ; j
Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf eine derar- :\
tigc Anwendung und die auf diese Weise gespeiste Rohre kann beispielsweise ein Rohr mit Bildinversion
sein.
Im letzteren Fall ist eine Anwendung der erfindungs- 30 '
gemäßen Speiscanordnung unentbehrlich durch die ·
höheren Speisespannungen. Es kann sich ebenfalls um eine schnell arbeilende Röhre handeln, die mil einer
Photokaihode mit geringem Widerstand ausgerüstet ist.
35
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer mit einer Photokathode, einer Mikrokanalplatte und s
einem Leuchtschirm versehenen Bildverstärkerröhre,
mit einem ersten Oszillator und einem nachgeschalteten ersten Spannungsvervielfacher zur
Erzeugung einer konstanten Spannung zwischen dem Leuchtschirm und dem Ausgang der
Mikrokanalplatte.
mit einem zweiten Oszillator und einem nachgeschalteten zweiten Spannungsvervielfacher zur
Erzeugung einer Spannung zwischen dem is Eingang und dem Ausgang der Mikrokanalplatte,
wobei der zweite Oszillator vom mittleren Leuchtschinnstrom derart gesteuert wird, daß
von eifezn vorgegebenen Wert des Leuchtschirrnsiforris sb mit ansteigendem Leucht-
schirmstrom die Spannung zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Mikrokanalplatte
vermindert wird, und
mit einem Spannungszerhacker zur Erzeugung einer Impulsförmlgen Spannung zwischen der
Photokathode und dem Eingang der Mikrokanalplatie,
dadurch gekennzeichnet,
- daß dem ersten Oszillator (14) ein dritter Spannungsven ilfacher (17) nachgeschaltet Ist, der
mit dem zweiten Spannungsvervielfacher (18) In Reihe geschaltet ist und zusammen mit diesem
die Spannung zwischen dem Eingang (11) und dem Ausgang (12 der Mlkruianalplatte liefert,
und
- daß der Spannungszerhacker (19; 47 bis 60. 100 bis 107) zumindest von einem weiteren vorgegebenen Wert des Leuchtschirmstroms ab, der
zumindest gleich dem bereits genannten vorgegebenen Wert des Leuchtschirmstroms ist,
Spannungsimpulse mit konstanter Amplitude erzeugt, deren Tastverhältnis mit ansteigendem
Leuchtschirmstrom derart abnimmt, daß einer Verdopplung des Leuchtschirmstroms eine
Abnahme des Tastverhältnisses um mehrere Größenordnungen entspricht, wobei stets die
Frequenz der impulsförmigen Spannung für eine gute Beobachtung des Leuchtschirmbildes mit
dem Auge ausreichend ist.
50
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem vorgegebenen
Wert des Leuchtschirmstroms die Spannung zwischen dem Eingang und Ausgang der Mikrokanalplatte auf einen vorgegebenen Wert sinkt und daß
etwa anschließend das Tastverhältnis der Spannungs-Impulse des Spannungszerhackers abnimmt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgegebene Wert
und der weitere vorgegebene Wert des Leuchtschlrmstroms etwa gleich sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Leuchtschirmstrom unterhalb des weiteren vorgegebenen Wertes das Tastverhältnis der Spannungslm-
pulse des Spannungszerhackers etwa gleich i Ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer
der vom Spannungszerhacker erzeugten Spannungsimpulse konstant Ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Reihenschaltung aus einem dritten Oszillator, einem Sägezahngenerator und einem Impulsgeber und durch einen
vierten Vervielfacher, dessen Ausgangsspannung über einen Widerstand dem Ausgang der fc'ikrokanalplatte und der Fotokathode sowie der Source-Elektrode und der Drain-Elektrode eines parallel
dazu geschalteten Feldeffekttransistors zugeführt ist. wobei die Steuerelektrode des Feldeffekttransistors
mit dem Ausgang des Inipulsgebers verbunden Ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 0. dadurch gekennzeichnet, daß bei Leuchtschirmsirömen unterhalb dts weiteren vorgegebenen Wertes
der Feldeffekttransistor ständig gesperrt ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte
Oszillator Impulse mit konstanter Freouenz erzeugt.
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