DE2810902A1 - Hydrostatische lenkung mit drehschieber-lenkventil - Google Patents

Hydrostatische lenkung mit drehschieber-lenkventil

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DE2810902A1 DE19782810902 DE2810902A DE2810902A1 DE 2810902 A1 DE2810902 A1 DE 2810902A1 DE 19782810902 DE19782810902 DE 19782810902 DE 2810902 A DE2810902 A DE 2810902A DE 2810902 A1 DE2810902 A1 DE 2810902A1
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Anwendungsgebiet, Stand der Technik
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine hydrostatische Lenkung der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art. Derartige hydrostatische Lenkungen werden in relativ langsam fahrende Fahrzeuge eingebaut, hauptsächlich in selbstfahrende Arbeitsmaseninen, z. B. Ackerschlepper, Schaufellader, Mähdrescher, Gabelstapler.
  • Eine hydrostatische Lenkung mit Drehschieber-Lenkventil und Zahnringpunpe der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art ist schon aus der DE-AS 12 93 029 bekannt. Zur hydraulischen Unterstützung von Lenkbewegungen wird Druckflüssigkeit dem einen oder anderen Arbeitsraum des Stellmotors zugeführt. Dies geschieht durch Verdrehung des inneren Drehschiebers gegenüber dem äußeren Drehschieber entgegen der Wirkung der Zentrierfedern. Dagegen kann der äußere Drehschieber in der zylindrischen Bohrung des Gehäuses eine beliebige Stellung einnehmen.
  • Bei dem bekannten Drehschieber-Lenkventil sind an der Außenseite des inneren Drehschiebers als Kanäle achsparallele Längsnuten (54) vorgesehen, und zwar ist ein Satz derartiger Längsnuten über den Umfang des inneren Drehschiebers verteilt. Zwischen je zwei Längsnuten befinden sich radiale Durchbrüche, die zum Inneren des inneren Drehschiebers und damit zu einem drucklosen Ablauf für die Arbeitsflüssigkeit führen. Die Längsnuten werden bei einem Lenkeinschlag mit den sich verkleinernden Zellen der Zahnringpumpe verbunden.
  • Ihnen wird also unter Druck stehende und vor allem dosierte Arbeitsflüssigkeit zugeführt. Dadurch, daß die dosierte Arbeitsflüssigkeit führenden Längsnuten über den Umfang mit Ablauföffnungen abwechseln, wird bei jedem Lenkeinschlag ein eg für einen relativ breiten Leckstrom von den Längsnuten zu den radialen Durchbrüchen geschaffen. Dies ist besonders deshalb nachteilig, weil hier schon dosierte Druckflüssigkeit abfließt. Durch die unvermeidbaren Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung ändern sich im Betrieb die Leckspalte, dadurch einmal mehr, einmal weniger dosierte Druckflüssigkeit abfließt, was eine schwankende Lenkübersetzung zur Folge hat.
  • Das bekannte Drehschieber-Lenkventil ist nur für eine sogenannte geschlossene Ausführung der hydrostatischen Lenkung geeignet, d. h. eine Ausführung, bei der in Zentralstellung Zahnringpumpe und Stellmotor voneinander getrennt und je für sich abgesperrt sind, so daß ein Lenkeinschlag erhalten bleibt. Will man das bekannte Drehschieber-Lenkventil für eine offene Ausführung brauchbar machen, d.h. für eine Ausführung, bei der in Zentralstellung die beiden Seiten des Stellmotors mit beiden Seiten der Zahnringpumpe verbunden sind, so läßt sich dies nicht einfach durch eine Verbreiterung der Längsnuten erzielen. Täte man dies, so würde man sowohl beide Seiten des Stellmotors als auch beide Seiten der Zahnringpumpe für sich kurzschließen. Um die gewünschte Schaltung für eine offene Ausführung zu erhalten, müßte man statt jeder Längsnut zwei zueinander parallele und einander sehr dicht benachbarte Längsnuten anordnen. Jede der Längsnuten eines Paares würde dann die Verbindung von der einen Seite der Zahnringpumpe zur einen Seite des Stellmotors nerstellen. Leckflüssigkeit, die von der einen Längsnut zur anderen übertritt, würde dann als ein Nebenschluß wirken, der eine saubere Rückwirkung des Stellmotors auf die Zahnringpumpe und damit das Lenkhandrad beeinträchtigt. Dieser Fehler würde stark ins Gewicht fallen, da beide Längsnuten auf ihre gslze Länge sehr dicht benachbart sind..
  • Durch die Schmalheit der Längsnuten ergibt sich außerdem ein hoher Strömungswiderstand für die in Längsrichtung der Nuten strömende Arbeitsflüssigkeit.
  • Ein noch wesentlicherer ,nachteil liegt in der Herstellung derartiger Drehschieber-Lenkventile. Man muß die inneren Drehschieber wahlweise für eine offene oder geschlossene Ausführung der hydrostatischen Lenkungen liefern können.
  • Für eine rationelle Herstellung der inneren Drehschieber sind zum Fräsen der achsparallelen Längsnuten Sondermaschinen erforderlich, die alle Längsnuten gleichzeitig fräsen. Wollte man mit einer normalen Horizontalfräsmaschine alle Längsnuten einzeln fräsen, so würde der Arbeitsaufwand mit dem wiederholten Umspannen der Werkstücke, d. h.
  • der inneren Drehschieber, in der Fräsmaschine die Drehschieber untragbar verteuern. wendet man aber eine Sondermaschiene, so läßt sie sich nur für eine bestimmte Anzahl von Längsnuten bauen, die dann alle gleichzeitig gefräst werden.
  • Will man statt der einfacnen Anzahl von Längsnuten für die offene Ausführung die doppelte Anzahl Längsnuten fräsen, so ist eine zweite Sondermaschine erforderlich. Dies verteuert wiederum die Herstellung erheblich.
  • Aufgabe, Lösung Durch die vorliegende Erfindung soll bei einer hydrostatischen Lenkung der eingangs genannten Art das Drehschieber-Lenkventil derart ausgestaltet werden, daß die Leckströme, vor allem bei Lenke ins chlägen, wesentlich verringert werden, so daß sich eine gleichbleibende Lenkübersetzung ergibt. Weiterhin soll die Anordnung der Längsnuten und radialen Durchbrüche beider Drehschieber so getroffen werden, daß man mit derselben Sondermaschine innere Drehschieber sowohl für die offene als auch die geschlossene Ausführung einer hydrostatischen Lenkung herstellen kann, so daß die Drehschieber damit rationeller und billiger herstellbar werden.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung nach Anspruch 1 gelöst.
  • Nach der Erfindung sind also zwei getrennte Sätze von Längsnuten vorgesehen, von denen der eine nur bei Rechtsdrehung des Lenkhandrades, der andere nur bei Linksdrehung in Tätigkeit tritt. Der andere Satz Längsnuten wird jeweils nicht benutzt und ist gegenüber dem äußeren Drehschieber abgesperrt. Die Ablauföffnungen sind nun so zwischen den Sätzen von Längsnuten angeordnet, daß bei einem Lenkeinschlag nur diejenigen Ablauföffnungen in Funktion treten, die zwischen dem gerade unbenutzten Satz von Längsnuten angeordnet sind, während die anderen Ablauföffnungen gerade abgesperrt sind.
  • Infolgedessen bestehen extrem lange Leckwege zwischen denjenigen Längsnuten, denen dosierte Druckflüssigkeit zugeführt wird und den jeweils benutzten Ablauföffnungen. Die hierdurch wesentlich kleineren Leckverluste beeinträchtigen infolgedessen die Lenkübersetzung nicht mehr merkbar.
  • Im Gegensatz zum Stand der Technik werden hier zwar anstelle je einer Längsnut zwei Längsnuten verwendet. Diese Anordnung hat aber den Vorteil, daß die Längsnuten breiter oder schmaler ausgeführt werden können, je nach dem ob man eine offene oder eine geschlossene Ausführung wünscht. Infolge der Anordnung der Längsnuten und der Ablauföffnungen am inneren Drehschieber und der zugehörigen Kränze von Durchbrüchen am äußeren Drehschieber stellen die breiteren Längsnuten die erwünschte Verbindung der sich verkleinernden Zellen der Zahnringpumpe mit dem einen Arbeitsraum des Stellmotors und der sich vergrößernden mit dem anderen Arbeitsraum her, bohne daß dabei Kurzschlüsse entstehen.
  • Gleichgültig, ob man schmale Längsnuten für eine geschlossene Ausführung oder breite Längsnuten für eine offene Ausführung benötigt, immer braucht man nur die Gleiche Anzahl von Nutenfräsern. an kommt also mit einer einzigen bondermaschine aus und braucht lediglich schmale oder breite Fräswerkzeuge einzusetzen.
  • ilteiterbildungen der Erfindung Gemäß einer Weiterbildung nach Anspruen 2 werden Zulauflängsnuten am inneren Drenschieber vorgesehen, die für den Zulauf von Druckfldssigkeit zur Zahnringpumpe sorgen. Sie sind zwischen den Längsnuten des ersten und zweiten Satzes angeordnet. Damit greifen sie aber auch in die Leckweoe von den Längsnuten des einen Satzes zu den Ablauföffnungen ein, die sich zwischen den Längsnuten des anderen Satzes befinden.
  • Somit unterbrechen die Zulaufnuten diese Leckwege, vermindern das Abfließen von dosierter Druckflüssigkeit über die Leckwege und tragen zu einer weiteren Herabsetzung der an sich schon geringen Schwankungen der Lenkübersetzung bei.
  • Diese wirkung wird durch die Anordnung der Ablauföffnungen gemäß einer Weiterbildung nach Anspruch 3 noch erhöht.
  • Erläuterung der Erfindung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden annand der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Axialschnitt in den Ebenen 1-1 nach Fio. 3 durcn ein erfindungsgemäßes Drehschieber-Lenkventil mit seiner Zahnringpumpe, ihren mechanischen Antriebe und zeiQt schematisch weitere Teile der zuOehörigen hydraulisenen Lenkanlage.
  • r'i. 2 bis 5 sind Querschnitte nach den Linien II-II bis V-V in Fig. 1.
  • Fig. 6 und 7 zeigen in Seitenansicht den äußeren bzw. inneren Drehschieoer und zugehörige Teile der hydrauliscnen Lenkanlage.
  • Fig. 8 bis 10 zeigen in Abwicklungen Längsschlitze und Ablauföffnungen des inneren Drehschiebers und, scnraffiert, die zugenörigen radialen Durchbrüche des äußeren Drehschiebers, und zwar Fig. 9 in Zentralstellung, Fig. 8 bei Lenkeinschlag in der einen und Fig. 1G bei Lenkeinschlag in der anderen Drehrichtung.
  • Wie die Figuren 1 bis 7 zeigen, ist das Gehäuse 1 des Drehschieber-Lenkventils mit einem Gehäuse 2 der Zannringpumpe 15 fest verbunden. In einer zylindrischen Bohrung 4 des Gehäuses 1 ist der als Verteiler wirkende äußere Drehschieber 6 drehbar und axial unverscniebbar gelagert. In einer konzentrischen zylindrischen Bohrung 8 des äußeren Drehschiebers o ist der zum Umsteuern dienende innere Drehschieber 10 unverschiebbar gelagert. Er ist durch zwei Zentrierfedern 12 (Fi,. 1 und 5) mit dem äußeren Drehschieber 6 derart verbunden, daß er aus einer Zentralstellung gegenüber dem äußeren Drenschieber nach beien Seiten unter Spannung jeweils einer der Federn 12 beschränkt drehbar ist. Der innere Drehschieber 10 ist drerifest mit der Lenkspindel 14 verbunden.
  • Die im Gehäuse 2 untergebrachte Zahnringpumpe 15 hat einen außen angeordneten Zahnring 16, innerhalb dessen in bekannter Weise für eine exzentrische Umlaufbewegung ein Innenzahnrad 17 untergebracht ist. Zwischen ihnen befinden sich die Zellen 19, die die eigentlichen Arbeitsräume der Zahnringpumpe darstellen und von den sich bei jeder Drehbewegung etwa die Hälfte verkleinert, während sich die übrigen vergrößern.
  • Das Innenzahnrad 17 ist mit dem äußeren Drehschieber 6 radial verschiebbar aber drehfest verbunden, und zwar über eine Gelenkwelle 21 und einen Mitnehmerstift 23. Der Mitnehmerstift 23 sitzt im äußeren Drehschieber drehfest und durchquert konische Bohrungen 24 im inneren Drehschieber, die die Relativverdrehung beider Drehschieber begrenzen.
  • Jede der Zellen 19 der Zahnringpumpe ist durch einen Verbindungskanal 25 im Gehäuse 1 mit einer Steueröffnung 26 am Umfang der zylindrischen Bohrung 4 verbunden. Diese Steueröffnungen 2s wirken mit einem Kranz einander abwechselnder Längsnuten 28 und 29 (Fig. 1, 3 und 6) des äußeren Drenschiebers zusammen. In bekannter Gleise wird hierdurch erreicht, daß bei einem Lenkeinschlag die sich vergrößernden Zellen der Zahnringpumpe mit einem Zulauf für Druckflüssigkeit und die sich verkleinernden Zellen mit dem Druckraum des Stellmotors verbunden werden.
  • Im Gehäuse 1 sind ferner Überströmkanäle vorgesehen, die zu Ringnuten de3 äußeren Drehschiebers 6 führen. So wird Druckflüssigkeit aus einem Ausgleichsbehälter 31 Aber eine Hochdruckpumpe 32 durch Überströanäle 34 und 35 zwei Zulaufringnuten 37 und 33 des äußeren Drehschiebers zugeführt.
  • Ein überströmkanal 40 führt von einem Ablaufringkanal 42 zum Ausgleichsbehälter 31. Schließlich führen Überströmkanäle 44 und 45 von Ringnut 47 und 48 im. äußeren Drehschieber zu den beiden Arbeitsräumen des Stellmotors 50.
  • Die beiden Zulaufringnuten 37 und 38 sind durch axial miteinander fluchtende Zulaufbohrungen 53 und 54 mit dem Innenraum des äußeren Drenschiebers verbunden. Die Ringnuten 47 und 43 sind durch radiale Bohrungen 56 bzw. 57 mit dem Innenraum 58 (Fig. 1) verbunden, wobei diese Bohrungen in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt sind.
  • Weitere Einzelheiten werden am besten annand der Funktionsweise beschrieben.
  • In Zentralstellung des inneren gegenüber dem äußeren Drehschieber strömt Drucköl durci? -den Überströmkanal 34 in die Ringnut 37, von dort durch die Zulaufbohrungen 53 und weiter durch radiale Bohrungen 60 des inneren Drehschiebers in dessen Innenraum 58, der als Ablaufraum dient und von dort durch die konische Bohrung 24, die den Mitnehmerstift 23 umgibt, in einen inneren Ringkanal 64 des äußeren Drehschiebers (Fig. 1) und von dort durch radiale Bohrungen 66 und den Ablauf-Ringkanal 42 des Gehäuses sowie den Überströmkanal 40 zum Ausgleichsbehälter 31 zurück.
  • Wird dagegen der innere Drehschieber von der Lenkspindel 14 her gegenüber dem äußeren Drehschieber verdreht, so wird der Strömungsquerschnitt zwischen den radialen Bohrungen 53 und 60 beider Drenschieser mehr und mehr gedrosselt und bei vollem Verstellweg des inneren Drenschiebers abgesperrt, wodurch sich ein Arbeitsdruck im Lenksystem aufbaut. Druckflüssigkeit strömt nun durch den Uberströmkanal 35 zur Ringnut 33, von dort durch die Zulaufbohrungen 54 zum rechten Ende von Zulauflängsnuten 68 im inneren Drehschieber. Diese Zulauflängsnuten liegen in Zentralstellung zwischen radialen Bohrungen 70 und 71, die zu den Längsnuten 28 bzw. 29 des äußeren Drehschiebers führen. Bei einer Verdrenung des inneren Drenschiebers stellen die Zulauflängsnuten o8 dagegen eine Verbindung zwischen den Zulaufbohrungen 54 und den Bohrungen 70 oder 71 des äußeren Drehschiebers her. Wird der innere Drehschieber gegenüber dem äußeren nach rechts verdreht, so ergibt sich eine Lage nach Fig. 8. Dort sind die Längsnuten und Bohrungen des inneren Drehschiebers als nichtausgefüllte Rechtecke oder Kreise dargestellt, die Bohrungen des äußeren Drehschiebers dagegen als schraffierte Kreise.
  • Wie Fig. 8 zeigt, verbinden die Zulauflängsnuten 68 nun die Zulaufbohrungen 54 mit den Bohrungen 70 des äußeren Drehschiebers und damit über die zugehörigen äußeren Längsnuten 29 des äußeren Drehschiebers und die Verbindungskanäle 25 im Gehäuse mit den sich erweiternden Zellen der Zahnringpumpe 15. Die sich verkleinernden Zellen der Zahnringpumpe werden auf einem entsprechenden Wege mit den Bohrungen 71 im äußeren Drehschieber verbunden. Diese überlappen sich nun mit Steuer-Längsnuten 73 im inneren Drehschieber, wodurcn Verbindungen zu Bohrungen 57 im äußeren Drehschieber hergestellt werden und damit zum Druckraum des Stellmotors 50. Der drucklose Arbeitsraum des Stellmotors 50 steht über die Ringnut 47 und die Bohrungen 56 im äußeren Drehschieber mit Ablaufbohrungen 75 in Verbindun, die zum Innenraum des inneren Drehschiebers und damit zum Ausgleichsbehälter 31 führen.
  • Entsprechendes gilt für einen Lenkeinschlag im Gegensinne.
  • Wie Fig. 10 zeigt, treten hier anstelle der oben beschriebenen Steuer-Längsnuten 73, die jetzt funktionslos sind, Steuer-Längsnuten 77 in Funktion. In diesem Falle wird Druckflüssigkeit aus der Zulaufbohrungen 54 von den Zulauf-Längsnuten 68 den Bohrungen 71 im äußeren Drehschieber und damit den sich erweiternden Zellen der Zahnringpunpe 15 zugeführt. Von den sich ver-Kleinernden Zellen wird dosierte Druckflüssigkeit über die Bohrungen 70, die Steuer-Lingsnutetl 77 und die bohrungen 56 dem Druckraum des Stellmotors zugeführt. Von der drucklosen Seite des Stellmotors strömt die Flüssigkeit durch die Ringnut 48 und die Bohrungen 57 im äußeren Drehschieber zu Ablaufbohrungen 79 im inneren Drehschieber und zurück zum Ausgleichsbenälter.
  • Fig. 9 zeigt die Zentralstellung, bei der sich die Ablaufbohrungen 53 und 60 beider Drehschieber überlappen und die Zulauf-Längsnuten 68 keine Verbindung lait den zur Zahnringpumpe 15 führenden Bohrungen 70 oder 71 des äußeren Drehscniebers naben, also wirkungslos sind.
  • In den Figuren 8 bis 10 sind die Steuer-Längsnuten 73 u. 77 in ausgezogenen Linien so eingezeichnet, wie sie für die geschlossene Ausführung von hydrostatischen Lenkungen benötigt werden, nämlich schmal. Fig. 9 zeigt, daß die schmalen Nuten 73 und 77 in bentralstellung keine Verbindung zu den radialen Bohrungen 70 und 71 haben, die zur Zahnringpumpe 15 führen und aucn keine Verbindung zu den radialen Bohrungen 5 und 77, die zum Stellmotor 50 fuhren. Die Figuren 8 bis 10 zeigen, daß es ohne weiteres möglich ist, die Nuten 73 und 77 zu verbreitern. In jede dieser Figuren ist je eine verbreiterte Nut 73b bzw. 77b eingezeichnet. An der Wirkungsweise dieser Nuten bei Lenkeinschlägen ändert sich gegenüber der bisherigen Darstellung nichts, wie die Figuren 8 und 10 zeigen. In der Zentralstellung nach Fig. 3 dagegen stellt die verbreiterte Nut 73b eine Verbindung über die radialen Bohrungen 71 und 57 von der einen Seite der Zahnringpumpe zum einen Arbeitsraum des Stellmotors her. Entsprechend stellt die verbreiterte Nut 77b über die radialen Bohrungen 70 und 56 eine Verbindung von der anderen Seite der Zahnringpumpe zum anderen Arbeitsraum des Stellmotors 50 her. Infolgedessen kann der Stellmotor auch in der Zentralstellung, und zwar bei beliebigen Stellungen der gelenkten Räder, auf das nichtbetätigte Lenkhandrad einwirken.
  • Bei einen Lenkeinschlag, der z. B. zu einer Betriebsstellung nach Fig. 8 fünrt, führt die Längsnut 73 oder 73b dosierte Druckflüssigkeit. Zan erkennt, daß die Spaltverluste hier besonders klein sind, weil einerseits die benachbarte Längsnut 77 oder 77b außer Betrieb, also abgesperrt, ist und die nächstgelegenen öffnungen, die druckloses öl führen, die Bohrungen 75 sind, die sich in erheblicher Entfernung von den Längsnuten 73 oder 73b befinden. Zusätzlich wird der Leckstrom dadurch vermindert, daß die ruckflüssigkeit führenden Zulaufnuten 63 den eg des beckstromes unterbrechen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche 9 Hydrostatiscne Lenkung mit einem Drehschieber-Lenkventil und einer Zahnringpumpe, wobei das Lenkventil ein Gehäuse mit einer zylindrischen Bohrung hat, in der ein äußerer Drehschieber frei drehbar gelagert ist, während ein innerer Drehschieber in einer zylindrischen Bohrung des äußeren Drehschiebers begrenzt drehbar gelagert ist und von Zentrierfedern in eine Zentralstellung gegenüber dem äußeren Drehschieber gedrückt wird, wobei eine Lenkspindel mit dem inneren Drehschieber drehfest verbunden ist, während das Innenzahnrad der Zahnringpumpe mit dem äußeren Drehschieber drehfest verbunden list, wobei ferner im Gehäuse Überströmkanäle vorgesehen sind, die verschiedene Punkte der Zylinderbohrung des Gehäuses mit einer Hochdruckleitung, einem Ablauf für die Arbeitsflüssigkeit, den Zellen der Zahnringpumpe und Anschlüssen zu beiden Arbeitsräumen eines Stellmotors verbinden und wobei der innere und der äußere Drehschieber mit radialen Durchbrüchen und an ihren Außenseiten verlaufenden Längsnuten versehen sind> derart; daß Arbeitsflüssigkeit in der Zentralstellung aus der Hochdruckleitung drucklos zum Ablauf zurückströnt, dagegen bei Verdrehung des inneren gegenüber dem äußeren Drehschieber unter Spannung der Zentrierfedern die Verbindung zum Ablauf zunehmend gedrosselt und Druckflüssigkeit über die Zahnringpumpe und den Stellmotor geführt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß im inneren Drehschieber ein erster Satz Längsnuten (73) und ein zweiter Satz gleicher Anzahl von Längsnuten (77) vorgesehen sind, daß die Längsnuten beider Sätze in axialer Richtung miteinander fluchten, während die Längsnuten jedes Satzes in Umfangsrichtung miteinander fluchten, daß die Längsnuten jedes Satzes mit radialen Ablauföffnungen (79, 75) abwechseln, daß im äußeren Drehschieber zwei Paar Kränze radialer Durchbrüche (71, 57; 70, 56) vorgesehen sind, daß die Durchbrüche jedes Paares in axialer Richtung miteinander fluchten und gegenüber denen des anderen Paares in Umfangsrichtung versetzt sind, daß die Durchbrüche (71, 57) des einen Paares dem einen Satz Längsnuten (73) und den zwischen diesen angeordneten Ablauföffnungen (79) und die Durchbrüche des anderen Paares (70, 56) dem anderen Satz Längsnuten (77) und den zwischen diesen angeordneten Ablauföffnungen (75) zugeordnet sind, derart, daß bei einer Verdrehung des inneren gegenüber dem äußeren Drehschieber in der einen Drehrichtung nur der eine, in der anderen Drehrichtung nur der andere Satz Längsnuten (73, 77) über die ihm zugeordneten Paare von Durchorücnen (71, 57 bzw. 70, 56) die sich verkleinernden Zellen der Zahnringpumpe (15) mit dem Druckraum des Stellmotors (50) verbindet, während der drucklose Arbeitsraum des Stellmotors über den einen Kranz Durchbrüche (56 bzw.
    57) des anderen Paares mit denjenigen Ablauföffnungen (75 bzw. 79) verbunden wird, die sich zwischen den jeweils unbenutzten Längsnuten (77 bzw. 73) befinden.
  2. 2. Hydrostatiscne Lenkung nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß im inneren Drehschieber (10) ein Satz Zulauflängsnuten (68) vorgesehen ist, die in Umfangsrichtung mit den Längsnuten (73, 77) des ersten und zweiten Satzes abwechseln und die einander benachbarten Enden des ersten und zweiten Satzes überlappen und daß die beiden mittleren Kränze der radialen Durchbrüche (71, 70) im äußeren Drehschieber (6) über die im Gehäuse (1) vorgesehenen Überströmkanäle (25) eine Verbindung von den Zulauflängsnuten zu den sich vergrößernden Zellen der Zahnringpumpe (15) herstellen.
  3. 3. Hydrostatische Lenkung nach Anspruch 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Ablauföffnungen (79, 75) im inneren Drehschieber (10) beiderseits der Zulauflängsnuten (68) und in axialer Richtung mit diesen fluchtend angeordnet sind.
  4. 4. Hydrostatische Lenkung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , da?ß die Längsnuten (73b, 77b) des ersten und zweiten Satzes so breit sind, daß sie in Zentralstellung jeweils den Kranz radialer Durchbrüche (57 bzw. 56) im äußeren Drehschieber (6), die zu den Arbeitsräumen des Stellmotors führen, mit dem Kranz radialer Durchbrüche (71 bzw. 70) verbinden, die zu den sich verkleinernden und sich vergrößernden Zellen der Zahnringpumpe (15) führen und diese dadurch mit den Arbeitsräumen des Stellmotors (50) verbinden. (Fig. 9)
  5. 5. Hydrostatische Lenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Längsnuten (73, 77) des ersten und zweiten Satzes so schmal sind, daß sie in Zentralstellung die zu den Arbeitsräumen des Stellmotors (50) führenden Kränze radialer Durchbrüche (57, 56) des äußeren Drehschiebers (6) von den zur Zahnringpumpe (15) führenden Kränzen von Durchbrüchen (71, 70) trennen und dadurch die Zahnringpumpe vom Stellmotor trennen.
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SU792739106A SU940639A3 (ru) 1978-03-14 1979-03-14 Гидростатическое рулевое управление транспортного средства
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