DE2811006A1 - Verfahren zur abwicklung von funktionsablaeufen in einem zentralgesteuerten fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten fernsprechnebenstellenanlage, mit zuteilung von leitungen - Google Patents
Verfahren zur abwicklung von funktionsablaeufen in einem zentralgesteuerten fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten fernsprechnebenstellenanlage, mit zuteilung von leitungenInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und München VPA78 ρ g Q 3 4 gRQ
Verfahren zur Abwicklung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere
in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abwicklung von Funktionsabläufen in Abhängigkeit einer bestimmten
Speicheraufteilung in einem Datenspeicher eines zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystems, insbesondere
in einer zentralgesteuerten Fernsprechneben- ^ Stellenanlage, mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und
mit zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk
übertragenen Daten, Adressen- und Steuerbefehlen zwischen
für unterschiedliche Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für Wahl-und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen
Steuereinrichtungen und verbindungszustandsindividuell veränderbaren und nicht verbindungsindividuell
veränderbaren Datenspeichern, mit Informationsaustausch
ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, sowie 25
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mit Vermittlungsplätzen, bei dem die Bedienungsperson des Vermittlungsplatzes und bestimmte, andere Teilnehmerstellen
mit Vermittlungstätigkeit ankommende und abgehende Verbindungen zu bzw. von internen und externen Teilnehmerstellen
vermitteln.
Durch die DT-PS 1 215 218 ist bereits eine Schaltungsanordnung bekannt, bei der eine angerufene Teilnehmerstelle
mit Vermittlungstätigkeit bei einem ankommenden Anruf durch ein besonderes Kennzeichen die Identifizierung der
anrufenden Teilnehmerstelle und die Verbindung dieser Teilnehmersteile mit einer freien Amtsleitung steuert.
Eine Vermittlung von Leitungen beliebiger, angewählter Bündel und eine Anrufspeicherung ist bei dieser bekannten
Technik nicht vorgesehen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
den Ablauf der Vermittlungsvorgänge an einem Vermittlungsplatz bzw. an Teilnehmerstellen mit Vermittlungstätigkeit
bei verschiedenen Leitungsbündeln zu vereinfachen.
Dies wird dadurch erreicht, daß das zentrale Steuerwerk sowohl bei Erkennen einer besonderen, von einer berechtigten
Teilnehmerstelle gewählten Ausscheidungskennzahl und einer Leitungs- bzw. Bündelkennzahl als auch bei Erkennen
dieser Kennzahlen nach einem während eines Gesprächszustandes übertragenen, zusätzlichen Sonderkennzeichens
(Flash) die unmittelbare Verbindung dieser Leitung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten Bündels mit
dem eigenen Anschluß bzw. mit der anrufenden Teilnehmerstelle
und bei nicht freier Leitung die Speicherung der gewählten Leitungs- bzw. Bündelkennzeichnung in Zuordnung
zum eigenen Anschluß bzw. zur anrufenden Teilnehmerstelle steuert.
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"vPA 78 P 6 O 3 4 BRD
Auf diese Weise ist sowohl ankommend als auch abgehend die Zuteilung von Leitungen unter Herbeiziehung einer
berechtigten Anschlußstelle, beispielsweise Vermittlung oder Teilnehmerstelle mit Vermittlungstätigkeit, mittels
Vorwahl und Nachwahl möglich. Mittels einer gewählten Ausscheidungskennzahl und einer Leitungs- bzw. Bündelkennzahl
oder bei Erkennen dieser Kennzahl nach einem während eines Gesprächszustandes übertragenen, zusätzlichen
Sonderkennzeichens, kann die unmittelbare Verbindung dieser Leitung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten
Bündels mit dem eigenen Anschluß bzw. mit der anrufenden Teilnehmerstelle und bei nicht freier Leitung
die Speicherung der gewählten Leitungs- bzw. Bündelkennzeichnung in Zuordung zum eigenen Anschluß bzw. zur
anrufenden Teilnehmerstelle vorgenommen werden. Hiermit ist also nicht nur die Zuteilung sondern auch das
Vormerken einer Leitung bzw. einer Leitung eines Bündels und die entsprechende Zuteilung vereinfacht möglich.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt bei Freiwerden der betreffenden Leitung bzw. einer Leitung
des betreffenden Bündels selbsttätig die Verbindung des betreffenden, berechtigten Anschlußes bzw. der betreffenden
Teilnehmerstelle mit der freigewordenen Leitung.
Anhand einer Systemübersicht ist eine Fernsprechnebenstellenanlage
mit einem mehrstufigen Koppelfeld und einer zentralen Steuereinrichtung, sowie Datenspeichern beschrieben,
in der die erfindungsgemäße Anordnung zur Anwendung kommt.
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- /β" VPA 78 P 6 0 3 4 BRD
Aus der dargestellten Systemübersicht einer zentral gesteuerten
Fernsprechnebenstellenanlage geht hervor, daß die Teilnehmerstellen N1 bis Nn der Nebenstellenanlage
in Abhängigkeit von der gewählten Gruppierung zu Teilnehmergruppen
zusammengefaßt sind und jede Teilnehmergruppe GT1/SK (N1) auch jeweils eine eigene Gruppe von
Amtsübertragungen AVSx, eine Gruppe von Wahlspeichern WSx, ein oder mehrere Bedienungsfernsprecher BFx je nach
Teilnehmergruppengröße zugeordnet ist. Daß dabei die Übertragung, Wahlspeicher oder Plätze in der jeweils anderen
Gruppe mit aushelfen können, ist natürlich selbstverständlich. Dies ist gruppierungsbedingt und im Koppelnetzwerk
SK nur angedeutet. Hierzu sei verwiesen auf die als Beispiel angegebenen Zwischenleitungen, welche
mit den Ziffern 1 bis 6 angegeben sind. Zu der Gruppierung sei noch erwähnt, daß als Beispiel die Teilnehmergruppen
GT1 und GTm angegeben sind. Jede Teilnehmergruppe kann dabei wieder in Teilnehmergruppen aufgeteilt
sein. Als Beispiel ist in der Figur angegeben, daß die Gruppe GT1 aus Teilnehmergruppen (G1 (1) bis G1 (n) bestehen
könnte. Für die als Beispiel angegebene Teilnehmergruppe GTm sind die Untergruppen zur Vereinfachung
der Darstellung nicht angezeigt. Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen GT1 bis GTm ist auch das
Koppelnetzwerk SK entsprechend aufgeteilt, wobei aus der Figur nur für die Teilnehmergruppe GT1 diese Aufteilung
gezeigt ist und der entsprechende Teil des Koppelnetzwerkes SK dann mit N1 bezeichnet ist. Der andere Teil
des Koppelnetzwerkes SK für die anderen Teilnehmergruppen und für die noch zu erwähnenden Sondereinrichtungen
ist der-Vereinfachung der Darstellung wegen nicht weiter
aufgeteilt und deshalb mit N bezeichnet. Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen ist der Netzwerkteil
N1 nochmals aufgeteilt in mehrere Koppelfeldteile N1 (1) bis N1 (n). In diesem Zusammenhang wird verwiesen auf
die ältere deutsche Patentanmeldung P 260- 21 59.0. Es
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-Ζ-? VPA 78 P β Ö 3 4 BRD
ist klar, daß der Koppelnetzwerkteil N ebenfalls entsprechend
vorhandener Teilnehmeruntergruppen mehrere parallele Koppelfeldteile aufweist bzw. aufweisen kann.
JederTeilnehmergruppe, z.B. der Teilnehmergruppe GT1,
welche aus mehreren Teilnehmeruntergruppen bestehen kann, sind, wie vorstehend erwähnt, bestimmte zentrale Einrichtungen
zugeordnet, wie beispielsweise eine Gruppe von Amtssätzen, von denen nur einer mit der Bezeichnung AVSx
dargestellt ist» ferner beispielsweise mehrere Wahlspeichersätze, von denen einer mit der Bezeichnung WSx gezeigt
ist und beispielsweise mehrere Bedienungsfernsprecher, von denen einer mit der Bezeichnung BFx mit dem
zugehörigen Anschaltesatz VMSx dargestellt ist. Jede andere Teilnehmergruppe hat ebenfalls eine Anzahl von Amtssätzen, Wahl.speichersätzen und Bedienungsfernsprecher
mit Anschaltesätzen, wobei die Anzahl abhängig ist von dem Verkehrswert. Je nach Verkehrswert und Bedarf ist es
gegebenenfalls nicht erforderlich, jeder Teilnehmergruppe
einen eigenen Bedienungsfernsprecher zuzuordnen, da die einer Teilnehmergruppe zugeordneten Bedienungsfernsprecher
auch in anderen Teilnehmergruppen aushelfen können. Die Teilnehmerschaltungen einer Teilnehmergruppe,
z.B. GT1, sind über entsprechende Anschalteleitungen mit einer Teilsteuerung für Teilnehmerschaltungen TS6 verbindbar.
Dieser Teilnehmersteuerung TSt für Teilnehmerschaltungen
sind Schaltmittel zugeordnet, die, wie noch beschrieben wird, durch zyklische Abtastung seitens dieser
Teilsteuerung TSt feststellen, ob sich der Schaltzustand der Teilnehmerschaltung, die gerade abgefragt
wird, geändert hat oder nicht. Ist eine Änderung aufgetreten und ein Vermittlungsvorgang vorzunehmen, so wird
über das der Teilnehmergruppe zugeordnete Datenübertragungsleitungsbündel B1 ein Informationsaustausch mit dem
zentralen Steuerwerk ZS1 vorgenommen. Das Datenübertragungsleitungsbündel ist für die kodierte Weitergabe von
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. " VPA 78 P 6 0 3 4 BRD
Informationen jeglicher Art vorgesehen und könnte auch wie bei einem PCM-Ringleitungssystem im PCM-Verfahren
betrieben werden.
In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß das zweite dargestellte zentrale Steuerwerk ZS2 nur als Ersatzsteuerwerk
im Falle einer Störung des zentralen Steuerwerkes ZS1 gedacht ist, so daß im Folgenden nur die Vorgänge im
Zusammenhang mit einem der beiden zentralen Steuerwerke, hier mit dem zentralen Steuerwerk ZS1, behandelt werden.
Ob das Datenübertragungsleitungsbündel B1 mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 zwecks Informationsaustausch und
Befehlsaustausch zwischen der Teilsteuerung TSt und dem zentralen Steuerwerk ZS1 durch Aktivierung entsprechender
Adern des Datenübertragungsbündels B1 im Rahmen eines Abtastzyklus seitens des zentralen Steuerwerkes ZS1
über die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An1 und die Datenübertragungsleitungen DS verbunden wird, hängt von
der Art des vorzunehmenden Vermittlungsvorganges und seiner Prioritätseinordnung im System der anderen Vermittlungsvorgänge
ab.
In der gleichen Teilnehmergruppe GT1 sind allen Amtssätzen AVSx eine gemeinsame Teilsteuerung für Amtssätze
ASt zugeordnet. Auch bei dieser Teilsteuerung findet bei Vorliegen von Zustandsänderungen, die in einem Last-Look-Verfahren
festgestellt werden, indem auch hier die Amtssätze nacheinander von dem zentralen Steuerwerk ZS1
abgetastet werden, ein Informationsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 statt. Gegebenenfalls ist, wenn
ein Amtssatz der Gruppe GT1 für die Herstellung einer Verbindung zu einem Teilnehmer einer anderen Teilnehmergruppe
verwendet wird, ein zusätzlicher Austausch von Informationen mit der Teilsteuerung der Teilnehmerschaltungen
der anderen Teilnehmergruppe, der dieser Teilnehmer
angehört, erforderlich. Dies erfolgt dann beispiels-
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-/-' VPA ^8 P 6 O 3 4 BRD
weise durch Kopplung des Datenübertragungsleitungsbün=-
dels B1 über die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung Anm und über
das Datenübertragungsleitungsbündel Bm mit der Teilsteuerung
TStm -was in der Figur nicht näher dargestellt und nur angedeutet ist -unter Einfluß des zentralen Steuerwerkes
ZS1.
Aus der Figur geht weiterhin hervor, daß sich der Amts» satz AVsx für die Herstellung von ankommenden und abgehenden
Amtsverbindungen Zugang zu Amtsleitungenj z.B. AIx verschafft. Dieser Amtssatz AVSx ist über den Koppelnetzwerkteil N1 (1), der im vorliegenden Beispiel nur
zweistufig dargestellt ist, aber natürlich auch drei und mehrstufig sein kann, mit jedem berechtigten Teilnehmer
der Anlage und gegebenenfalls auch mit einem zu einer
Unteranlage führenden Querverbindungssatz QV verbindbar.
Der dargestellte Wahlspeiehersatz WSx der Teilnehmergruppe
GT1 ist zur Aufnahme von Wahlinformationen über das Koppelnetzwerk SK mit einer Teilnehmerschaltung oder
einem Amtssatz oder Querverbindungssatz verbindbar. Je
nach Art der herzustellenden Verbindung handelt es sich dabei nur um eine Anschaltung über den Ausgang 7 des
Wahlspeichersatzes WSx oder aber um ein Einschleifen des Wahlspeichersatzes WSx, wie dies für Systeme mit einer
Umkehrgruppierung - bekannt ist. Der Wahlspeichersatz WSx weist dazu zwei mit dem Koppeinetzwerk in Verbindung
stehende Ausgänge 7 und 8 aufo
Der Anschaltesatz VMSx des Bedienungsfernsprechers BFx ist ebenfalls mit zwei Ausgängen 9 und 10 an das Koppel=
netzwerk N1 (1) angeschaltet«, Auf diese Weise ist der Anschaltesatz VMSx des Bedienungsfernsprechers BFx so-=
wohl einseitig mit einer Übertragung oder einem Wahlsatz verbindbar, als auch in einer Verbindung einschleifbar«
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-/- VPA 78 PB 0 3 k BRD ■
Sowohl den Wahlspeichersätzen WSx jeder Teilnehmergruppe
- hier der Teilnehmergruppe GT1 -- ist eine Teilsteuerung WSt als auch den Anschaltesätzen, z.B. VMSx, eine
Teilsteuerung VSt für Anschaltesätze der Bedienungsfern-Sprecher zugeordnet, welche Teilsteuerungen auch über
die Datenübertragungsleitungsbündel B1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An1 mit dem zentralen Steuerwerk
ZS1 sowie über weitere Zuteil- und Anschalteeinrichtungen mit anderen Datenübertragungsleitungsbündeln
und Teilsteuerungen verbindbar sind.
Handelt es sich bei dem Koppelnetzwerk SK um mechanisch betätigbare Koppelpunkte, so sind Haussätze HSx vorgesehen,
denen je Teilnehmergruppe ebenfalls eine Teilsteuerung für Haussätze HSt, wie in der Zeichnung mit
■ gestrichelten Linien angedeutet, zugeordnet ist. Handelt es sich dagegen, /ie im vorliegenden Beispiel angenommen,
um ein Koppelnetzwerk SK mit elektronischen Koppelpunkten, beispielsweise Thyristoren, so sind Haltesätze,
z.B. HS1, HS2 für die Koppelnetzwerkteile N1 (1) und N1 (n) sowie HSn, HSS, HSx, HSy für die Koppelnetzwerke N
und BK vorgesehen, welche auch die Funktionen eines Haussatzes übernehmen. Der Unterschied zum Haussatz ist
die andere Art der Anschaltung am Koppelnetzwerk. Die Haltesätze sind in Gruppen geteilt. Den Haltesätzen HS1,
HS2 der Koppelnetzwerke N1 (1), N1 (n) ist eine Teilsteuerung HStI zugeteilt, über die diese Haltesätze über
das Datenübertragungsleitungsbündel B1 und die Zuteil- und Ansehalteeinrichtung An1 mit dem zentralen Steuerwerk
ZS1 bzw. über die Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen, z.B. Anm, mit
anderen Datenübertragungsleitungsbündeln, z.B. Bm zwecks Informationsaustausch mit anderen Teilsteuerungen verbindbar
sind. Der Austausch der Information ist abhängig sowohl vom Abtastzyklus als auch von der Wertigkeit und
von den vorgesehenen Prioritäten für die Abwicklung von
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Vorgängen.
Im Vorstehenden sind nur die Teilnehmergruppen mit den zugehörigen Amtssätzen, Wahlspeichern und Anschaltesätzen
sowie Haltesätzen und die entsprechend zugeordneten Datenübertragungsleitungsbündel B1 bis Bm für Teilnehmergruppen
besprochen worden. Außer diesen Datenübertragungsleitungsbündeln B1 bis Bm für Teilnehmergruppen
sind aber auch Datenübertragungsleitungsbündel BSo und Bb für Gruppen von Sondereinrichtungen und besonderen
Übertragungen vorgesehen, die nachstehend behandelt werden.
So ist ein Datenübertragungsleitungsbündel BSo für eine Gruppe von Sondereinrichtungen und Übertragungen vorgesehen.
Diese Gruppe kann wie nachfolgend beschrieben zusammengestellt sein. Es sind dieser Gruppe mehrere Konferenzverbinder,
z.B. KV, zugeordnet, denen eine Teilsteuerung KVSt zugeteilt ist, welche über das Datenübertragungsleitungsbündel
BSo und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung AnS Informationen mit dem zentralen Steuerwerk
ZS1 bzw. über die Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen Informationen
mit einer entsprechenden, anderen Teilsteuerung austauscht.
Weiterhin sind der Gruppe mehrere Überwachungseinrichtungen, beispielsweise BD für die Verkehrsüberwachung
und für die Prüfung während des Verbindungsaufbaus zugeordnet, der die gemeinsame Teilsteuerung BDSt zugeteilt
ist, welche ebenfalls Informationen und Befehle über das Datenübertragungsleitungsbündel BSo austauscht. Ferner
sind der Gruppe von Sondereinrichtungen besondere Sondereinrichtungen So, denen eine gemeinsame Teilsteuerung
SoSt zugeteilt ist, sowie auch besondere Speicherplätze MS für Mehrfrequenzkode (wenn die Anlage sowohl wie für
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Impulswahl als auch für Mehrfrequenzkodewahl ausgerichtet
sein sollte) zugeordnet, denen die Teilsteuerung MSt zugeteilt ist..
Beim beschriebenen System ist vorausgesetzt, daß die genannten Wahlspeicher WSx für Impulswahl und die Wahlspeicher
MS für Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen sind. Wenn in der Anlage nur Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen
wird, sind die Wahlspeichersätze, z.B. WSx, entsprechend nur für Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen und es entfallen
die Speichersätze MS. Die Speichersätze MS sind je nach Bedarf für die Wahlaufnahme und gegebenenfalls Kodeumsetzung
der Wahlkennzeichen an Teilnehmerschaltungen, Amtssätze, Querverbindungssätze,, und dergleichen anschaltbar.
• Ferner kann diesem übertragungsleitungsbündel BSo eine
Gruppe von QuerverbindungsSätzen QV oder können auch mehrere Gruppen von Querverbindungssätzen, z.B. für verschiedene
Richtungsleitungsbündel zugeordnet werden,, wobei 3eder Gruppe dann eine Teilsteuerung zugeordnet
wird. Den Querverbindungssatzen QV ist die Teilsteuerung
QSt zugeteilt. Ferner können auch mehrere Datensätze D für den Datendialog über das Koppelnetzwerk N vorgesehen
sein. Ein solcher Datensatz ist in eine Verbindung einschleifbar. Diesen Datensätzen D ist eine Teilsteuerung
DSt zugeordnet.
Ist für den Datenaustausch eine Verbindung zu der Datenanlage erforderlich, so sind besondere Datensätze DM
notwendig, die zu den entsprechenden Datenverarbeitungseinrichtungen DVA einen besonderen Ausgang zwecks direkter
Verbindung aufweisen. Dabei können auf diese Weise die Einrichtungen die zum Austausch von Informationen
über das zusätzliche Koppelnetzwerk (BK) vorgesehen sind, außer über die entsprechenden Datenübertragungs-
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VPA7» P β 0^3 ^ BRD
leitungsbündel auch direkt mit Einrichtungen und/oder Teilsteuereinrichtungen der Teilnehmergruppen zwecks
Vereinfachung des Informationsaustausches und/oder Syn= chronisation bei Parallelverbindungen verbunden sein«
Das Datenübertragungsleitungsbündel BSo- ist über eine
entsprechende Zuteil- und Ansehalteeinrichtung Ans so= wohl mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 als auch über die
Datenschiene DS und eine der anderen Zuteil= und An= schalteeinrichtungen mit anderen Teilsteuerungen zwecks
Informations- und Befehlsaustausch verbindbar„ Die Aufteilung
des Koppelnetzwerkes zmsehen der Teilnehmergruppe GTm und der Gruppe von Sondereinrichtungen ist in der
Figur zur Vereinfachung nicht dargestellte Es ist klar
daß für diese Gruppe von Sondereinrichtungen ebenfalls eine Aufteilung des Koppelsetzwerkes entsprechend dem
Koppelnetzwerkteil Λ1 (1) vorgesehen werd ;n kann»
In der vorstehend beschriebenen Fernsprechnebenstellen= anlage kann jede Bedienungsperson eines Veraittlungs=
platzes bzw. jeder Teilnehmer der die Möglichkeit hat eine Vermittlungstätigkeit auszuüben, ankommende und ab=
gehende Verbindungen zu tzw„ von internen und externen
Teilnehmersteilen vermitteln. Zu dieser Vermittlungs=
tätigkeit gehört auch die Zuteilung von Leitungen bzw.
Leitungen bestimmter Bündel bei der Herstellung von ab= gehenden Verbindungen und die Belegung solcher Leitungen
bei ankommenden Verbindungen„
Das zentrale Steuerwerk steuert sowohl bei Erkennen einer besonderen, von einer berechtigten Teilnehmerstelle ge=
wählten Ausscheidungskennzahl und einer anschließend gewählten Leitungs- bzw. Bündelkennzahl, als auch bei Er=
kennen dieser vorgenannten Kennzahlen nach einem während eines Gesprächszustandes übertragenen, zusätzlichen Sonderkennzeichens, beispielweise eines Flash-Kennzeichenss
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- vf- VPA 78 PS 0*4 BRO
die unmittelbare Verbindung dieser Leitung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten Bündels mit dem eigenen
Anschluß bzw. mit der anrufenden Teilnehmerstelle. Im Falle einer angewählten, nicht freien Leitung wird die
Leitungs- bzw. Bündelkennzeichnung in Zuordnung zum eigenen Anschluß bzw. zur anrufenden Teilnehmerstelle
gespeichert. Hierdurch ist es möglich, eine Art Rückrufverbindung zwischen Leitung und vermittelnde Teilnehmerstelle
bzw. Vermittlungsplatz oder ursprünglich anrufende Teilnehmerstelle, welche die Vermittlungstätigkeit
gewünscht hat, zu steuern.
Wird bei Besetztsein der Leitung bzw. der Leitung des angewählten Bündels diese Leitung frei, so erfolgt aufgrund
der gespeicherten Kennzeichnung der Leitung und der Vermittlungsstelle bzw. der Teilnehmerstelle für
Vermittlungstätigkeit bzw. der ursprünglich angerufenen Teilnehmerstelle die Verbindung dieser Anschlußstelle
mit der freigewordenen Leitung.
Auf diese Weise ist sowohl bei einer freien Leitung bzw. einer freien Leitung eines Bündels als auch bei Besetztsein
einer derartigen Leitung eine vereinfachte Zuteilung dieser Leitung möglich.
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Claims (2)
- VPA T3 pb 0 3 4 BROPatentansprücheVerfahren zur Abwicklung von Funktionsabläufen in Abhängigkeit einer bestimmten Speicheraufteilung in einem Datenspeicher eines zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystems, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit einem Sprechwegekopp einet zwerk und mit zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk übertragenen Daten, Adressen- und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für Wahl- und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen Steuereinrichtungen und verbindungszustandsindividuell veränderbaren und nicht verbindungsindividuell veränderbaren Datenspeichern, mit dem Informationsaustausch ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, sowie mit Vermittlungsplätzen, bei dem die Bedienungsperson des Vermittlungsplatzes und bestimmte, andere Teilnehmerstellen mit Vermittlungstätigkeit ankommende und abgehende Verbindungen zu bzw. von internen und externen Teilnehmerstellen vermitteln, da durch gekennzeichnet , daß das zentrale Steuerwerk sowohl bei Erkennen einer besonderen, von einer berechtigten Teilnehmerstelle gewählten Ausscheidungskennzahl und einer Leitungs- bzw. Bündelkennzahl,als auch bei Erkennen dieser Kennzahlen nach einem während eines Gesprächszustandes übertragenen, zusätzlichen Sonderkennzeichens (Flash) die unmittelbare Verbindung dieser Leitung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten Bündels mit dem eigenen Anschluß bzw. mit der anrufenden Teilnehmerstelle und bei nicht freier Leitung die Speicherung der gewählten Leitungs- bzw, Bündelkennzeichnung in Zuordnung zum eigenen Anschluß bzw. zur anrufenden Teilnehmerstelle steuert.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e -90983 8/0261ORIGINAL INSPECTED1 1006- 2 - VPA 78 P 6 0 3 4 BRDkennzeichnet , daß bei Freiwerden der betreffenden Leitung bzw. einer Leitung des betreffenden
Bündels erfolgt selbsttätig die Verbindung des betreffenden, berechtigten Anschlußes bzw. der betreffenden Teilnehmerstelle mit der freigewordenen Leitung.9Q983B/0261
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| FR7906358A FR2420256B1 (fr) | 1978-03-14 | 1979-03-13 | Procede pour le deroulement de l'execution d'operations dans un systeme de telephonie a commande centrale, notamment dans une installation de telephonie a postes supplementaires, a commande centrale, avec affectation de lignes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2811006A DE2811006C2 (de) | 1978-03-14 | 1978-03-14 | Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen |
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| DE2811006A1 true DE2811006A1 (de) | 1979-09-20 |
| DE2811006C2 DE2811006C2 (de) | 1982-09-16 |
Family
ID=6034391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2811006A Expired DE2811006C2 (de) | 1978-03-14 | 1978-03-14 | Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE2811006C2 (de) |
| FR (1) | FR2420256B1 (de) |
| IT (1) | IT1110544B (de) |
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Legal Events
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