DE2811155A1 - Brennkraftmaschine - Google Patents

Brennkraftmaschine

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DE2811155A1
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engine
shaft
driven
clutch
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Application number
DE19782811155
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English (en)
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Robert K Catterson
Robert K Mitchell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Briggs and Stratton Corp
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Briggs and Stratton Corp
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B67/00Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for
    • F02B67/04Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for of mechanically-driven auxiliary apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft Brennkraftmaschinen, insbesondere Maschinen, die üblicherweise zum Antrieb von Motorrasenmähern verwendet werden, bei denen die Bedienungsperson hinterherlaufend lenkt und bei denen die Fahrwerksräder ihren Antrieb von einer Antriebswelle der Mäherantriebsmaschine empfangen.
Brennkraftmaschinen mit einer aus dem Kurbelgehäuse vorragenden Zapf- oder Hilfsantriebswelle sind seit vielen Jahren bekannt. Bei diesen vorbekannten Maschinen rotieren die Zapfwellen ständig bei laufender Brennkraftmaschine. Wenn die Antriebskraft kontinuierlich irgendwelchen von der Zapfwelle anzutreibenden Hilfsvorrichtungen oder Geräten zuzuführen ist, kann eine solche Anordnung durchaus annehmbar sein. In vielen Situationen, beispielsweise wenn die Zapfwelle Antriebsenergie zu den Fahrwerksrädern eines manuell gelenkten, motorisch vorgetriebenen Motorrasenmähers überträgt, muß die Kraftübertragung zum Fahrwerk eine Unterbrechung ermöglichen. Um diesem Erfordernis zu genügen, war es bisher erforderlich, eine lösbare Antriebsverbindung zwischen der kontinuierlich umlaufenden Zapfwelle und der von ihr angetriebenen Vorrichtung vorzusehen.
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Die meist verwendete Lösung in diesem Sinne besteht aus einer lösbaren Antriebsverbindung in Form eines frei über eine Antriebsriemenscheibe der Zapfwelle laufenden Riemens, einer Antriebsriemenscheibe an der anzutreibenden Vorrichtung und einer manuell verschwenkbaren, leerlaufenden Spannrolle, mit der man die Kraftübertragung über den Riemen glaubt steuern zu können.
Im allgemeinen liegt der Riemen völlig frei, so daß er durch abgemähtes Gras verschmutzt. Der sich hierdurch ergebende Schlupf und die Unzuverläßlichkeit der Energieübertragung zu den Fahrwerksrädern ist stets Grund für zahlreiche Beschwerden der Kunden von Mäherherstellern. Da es bisher keine befriedigende Alternative gibt, verwenden die Mäherhersteller weiterhin die anspannbare Riemenübertragung und geben sich mit dem oft von Kunden zum Ausdruck gebrachten Mißfallen über das häufig erforderliche Reinigen von Riemen und Riemenscheiben als unausweichliche Konsequenz zufrieden. In der Hoffnung, diese Unbequemlichkeiten bezüglich der periodischen Reinigung von Riemen und Riemenscheiben von angesammeltem Schmutz zu vermindern, gingen einige Mäherhersteller kürzlich dazu über, die Riementriebe zu kapseln, indem sie den
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Riemen im Zwischenraum zwischen den übereinanderliegenden Blechen eines doppelt abgedeckten Gehäuses unterbrachten. Eine solche Lösung des Problems ist nicht viel anders, als wenn man als Heilmittel gegen einen leckenden Füllfederhalter Gummihandschuhe empfiehlt.
Die einzige bisher bekannte Konstruktion für eine steuerbare Antriebsenergieübertragung von einer Zapfwelle zu den angetriebenen Rädern eines Motorrasenmähers ohne Verwendung einer Riemenspannvorrichtung offenbart die US-PS 3 493 088. Wenn auch die Lösung nach diesem Patent zweifellos eine Verbesserung gegenüber der Verwendung einer Riemenspannvorrichtung darstellt, muß bei der gemäß US-PS 3 493 088 verwendeten Kupplung die normalerweise kraftschlüssig angreifende Schraubenfeder von der treibenden und auch von der getriebenen Kupplungshälfte gelöst werden, wenn man den Mäher manuell rückwärts bewegen will. Durch dieses Erfordernis wird die Kupplung gemäß dem vorgenannten US-Patent recht kompliziert. Im übrigen ist auch die räumliche Anordnung der Kupplung bei dieser Konstruktion anfällig für Luftverschmutzungen, so daß diese Kupplung nicht in staubiger und sandiger Umgebung verwendet werden kann.
Durch die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale überwindet die Erfindung die Nachteile aller vorbekannten Zapfwellensysteme und befriedigt somit die seit langem erkannte Forderung nach einer besseren und verläßlicheren
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Energieübertragung von der Zapfstelle der Brennkraftmaschine zu den Fahrwerksrädern eines manuell geführten Motorrasenmähers, hinter dem die Bedienungsperson hergeht.
Wenn auch die Erfindung die Verwendung beliebiger Kupplungsarten zuläßt, ist doch die Schraubenfederkupplung, wie sie die US-PS 3 493 088 offenbart, hervorragend geeignet, da solche Kupplungen nicht nur einwandfrei im öligen Innenraum eines Kurbelwellengehäuses arbeiten können, sondern aus dieser Öligen Umgebung noch Vorteil ziehen.
Eine solche Kupplung ist nicht nur hervorragend für den Betrieb im öligen Inneren des Brennkraftmaschinen-Kurbelgehäuses geeignet, sondern hat auch noch den Vorteil, daß sie sich sehr gut, beispielsweise über den Lenkergriff an der Rückseite des Mähers, fernsteuern läßt. Gemäß der Erfindung ist das Betätigungsorgan für die Kupplung, genauso wie die Kupplung selbst, Teil der Brennkraftmaschine. Bei der eigentlichen Mäherherstellung braucht der Mäherhersteller nur noch einen Bowdenzug anzubringen, der von einem manuell bedienbaren Hebel am Handgriff des Mähers zu einem Betätigungshebel an der Außenseite der Brennkraftmaschine führt.
Weiterhin ist beachtlich, daß überraschenderweise nur wenige Modifikationen an der Brennkraftmaschine erforderlich sind, um diese erfindungsgemäß auszugestalten. Wenn auch die Erfindung besonders gut für Viertakt-Brennkraftmaschinen geeignet ist, so läßt sie sich aber auch mit
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Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektiviscne Ansicht einer mit vertikaler Abtriebswelle versehenen Brennkraftmaschine, an der eine horizontale Zapfwelle vorgesehen ist, die gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gesteuert antreibbar ist,
Fig. 2 einen horizontalen Querschnitt gemäß der Schnittlinie II-II der Fig. 1 , wobei diese Schnittebene genau die Grenzfläche zwischen dem Zylindergußteil und der Ölwanne ist, so daß Fig. 2 in der Zeichnung als Draufsicht auf den dargestellten Ölwannenteil erscheint,
Fig. 3 einen vertikalen S hnitt gemäß der Schnittlinie III-III der Fig. 2 unter Fortlassung einiger Bauteile ,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den unteren Abschnitt einer mit vertikaler Abtriebswelle ausgebildeten
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Brennkraftmaschine gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 einen vertikalen Schnitt gemäß der Schnittlinie V-V der Fig. 4 ,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines teilweise zerlegten Abschnittes an der Unterseite der Brennkraftmaschine und
Fig. 7 eine perspektivische Teilansicht des Außenabschnittes der Kupplungsbedienungsmittel.
Die in Fig. 1 dargestellte Brennkraftmaschine 7 ist eine Viertakt-Brennkraftmaschine mit vertikaler Welle, die ähnlich ausgebildet ist, wie es die kanadische Patentschrift 577 zeigt. Entsprechend dieser Patentschrift besteht die Brennkraftmaschine aus einem Kurbelgehäuse-Zylinder-Teil 8 und einem Basisteil 9. Die beiden Teile 8 und 9 sind vorzugsweise Gußstücke, die in einer Ebene 10 aneinander stoßen, welche sich senkrecht zur Achse der Brennkraftmaschinenwelle 11 erstreckt. Der Basisteil 9 verschließt die Unterseite des Kurbelgehäuses und bildet dessen Ölwanne und dient ferner auch als Lagerplatte für die Brennkraftmaschine.
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Da es sich um eine Brennkraftmaschine mit vertikaler Abtriebswelle handelt, ragt das untere Ende der Kurbelwelle 11 nach unten, damit dort das Mähmesser eines Sichelmähers befestigt werden kann, sofern man die Brennkraftmaschine zum Antrieb eines Rasenmähers verwenden will. An der einen Seite des Basisteiles 9 ragt eine Zapfwelle 12 vor. Diese Zapfwelle 12 verwendet man zum Antrieb von Vorrichtungen, die nicht unmittelbar von der Kurbelwelle angetrieben werden. Im Falle eines Motorrasenmähers , welcher einen motorischen Vortrieb hat und von einer hinter dem Mäher gehenden Bedienungsperson geführt wird, handelt es sich um den Antrieb der Fahrwerksräder des Mähers. Zu diesem Zwecke trägt die Zapfwelle 12 an ihrem Außenende (Fig. 2 und 3) ein Antriebsritzel 13, welches in nicht näher dargestellter Weise über eine Kette mit den Fahrwerksrädern des Mähers verbunden ist.
Wie am besten in Fig. 2 zu erkennen, ruht das innere Ende der Zapfwelle 12 innerhalb des Kurbelgehäuses in Lagern 14 und 15, die fester Bestandteil des Basis-Ölwannen-Gußstückes sind . Wie aus Fig. 6 zu ersehen, wird eine Axialverschiebung der Zapfwelle 12 mit einer Wellenhalterung 16 verhindert, deren gegabeltes Ende in eine Umfangsnut 17 der Zapfwelle eingreift. Diese Wellenhalterung 16 greift mit gegenüberlxegenden Seitenkanten gleitend in eine Rinnenführung 18 ein, die in dem Gußteil neben
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dem inneren Lager 15 vorgesehen ist.
Eine verschließbare Öffnung 19 im Boden der Ölwanne (Fig. 6) ermöglicht das Aufsetzen eines Schneckenrades 21 auf die Welle 12. Ein solcher Zusammenbau erfolgt selbstverständlich, bevor man die Zapfwelle 12 mit der Wellenhalterung 16 an eine Axialverschiebung hindert. Das Festsetzen des Rades 21 auf der Welle 12 geschieht mit einem Rollenstift 22, welcher in diametral aufeinander ausgerichtete Bohrungen der Nabe des Rades 21 und der Welle 12 eingreift. Durch das Aufsetzen eines Deckels 23 (Fig. 1) auf die Öffnung 19 wird die Wellenhalterung 16 in ihrer Lage gesichert.
Neben der Öffnung 19 ist im Boden 24 des OlwannengußStückes das untere Lager 25 für die Nockenwelle 26 ausgebildet. Neben dem Lager 25 befindet sich das untere Kurbelwellenlager 27, an dem die Kurbelwelle am Boden der Brennkraftmaschine vorragt. Die Nockenwelle wird in bekannter Weise über ein übliches Zahngetriebe von der Kurbelwelle angetrieben.
Gemäß dem vor der Erfindung liegenden Stand der Technik wurde das auf der Zapfwelle befestigte. Schneckenrad 21 mit einer Schnecke in Eingriff gebracht, welche die Nockenwelle trug. Bei einer solchen Konstruktion rotierten bei laufender
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Brennkraftmaschine die Zapfwelle 12 genauso wie die Kurbelwelle und die Nockenwelle. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die zugehörige Schnecke auf der Nockenwelle durch eine Schnecke 28 ersetzt, welche Teil des Abtriebselementes einer Kupplung 29 ist, so daß die Zapfwelle nur dann angetrieben wird, wenn die Kupplung eingerückt ist.
Obwohl die Kupplung 29 beliebig ausgebildet sein kann, ist die Schraubenfederkupplung gemäß der einleitend genannten US-Patentschrift in idealer Weise für diesen Zweck geeignet, da diese Kupplung nicht durch die ölige Umgebung im Inneren eines Brennkraftmaschinenkurbelgehäuses beeinträchtigt wird, vielmehr sogar aus der öligen Umgebung besonderen Nutzen zieht.
Solche Kupplungen sind keineswegs neu. Sie sind beispielsweise in den alten US-Patentschriften 2 298 970 , 2 951 und 3 648 810 offenbart.
Die in Fig. 3 gezeigte Kupplung 29 besteht aus einer treibenden Kupplungshälfte 30 , die mit einem Rollenstift 31 an der Nockenwelle 26 befestigt ist, und einer getriebenen Kupplungshälfte 32 , die frei drehbar auf der Nockenwelle 26 gelagert ist. Die beiden Kupplungshälften sind mit axial benachbarten und
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koaxial aufeinander ausgerichteten Zylinderteilen versehen, welche von einer schraubenförmigen Kupplungsfeder 33 umgeben sind. Die Feder 33 ruht in axialer Richtung unverschieblich zwischen Flanschen 34· und 35, die an der treibenden bzw. getriebenen Kupplungshälfte angeformt sind. Das Verhältnis der Durchmesser von Feder und zylindrischen Abschnitten der treibenden und getriebenen Kupplungshälften, welche von der Feder umgeben werden, sind so gewählt, daß die Feder trotz ihres gemeinsamen Umlaufes mit der treibenden Kupplungshälfte das getriebene Kupplungselement nicht kraftschlüssig beaufschlagt. Daher ist die Kupplung normalerweise ausgerückt, mit dem Ergebnis, daß die Zapfwelle nur dann in Umlauf versetzt wird, wenn die Kupplung eingerückt wird.
Um die Kupplung einzurücken und das Drehmoment auf die
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Zapfwelle übertragen, ist die Kupplungsfeder 33 mit einer Hülse 35 umgeben, an der das eine Ende 36 der Feder 33 befestigt ist. Ohne Einwirkung zusätzlicher Kräfte läuft die Hülse 35 zusammen mit der Feder 33 und der treibenden Kupplungshälfte 30 um, so daß es nicht zu einer Beeinträchtigung des ausgerückten Zustandes der Kupplung kommt. Wenn die Hülse 35 jedoch daran gehindert wird, gemeinsam mit der Feder 33 umzulaufen, verengen sich die Windungen der Feder und ergreifen die getriebene Kupplungshälfte 32. Durch diesen Vorgang wird die Kupplung vom ausgerückten in den eingerückten
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Zustand umgeschaltet. Zum Umschalten der Kupplung dient eine Steuerung , die mit dem SammeIbezugszeichen 37 versehen ist.
Zur Kupplungssteuerung gehört eine zweite Schraubenfeder 38, die die Hülse 35 umgibt und in deren ringförmiger Rinne 39 an der Umfangsflache der Hülse 35 liegt. Der freie Innendurchmesser dieser Feder 38 ist so gewählt, daß sie die Hülse so umfaßt, daß deren Drehbewegung behindert wird. Ohne Einwirkung äußerer Kräfte läuft daher die Feder 38 zusammen mit der Hülse 35 um. Wenn man jedoch den freien Umlauf der Feder verhindert, ergibt sich durch das drehbehindernde Umfassen der Hülse eine Abbremsung der letzteren.
Eine Möglichkeit , den Umlauf der Feder 38 zu verhindern, liegt darin, einen Sperrzapfen 41 in den Umlaufweg eines Ansatzes 40 zu bewegen, welcher auf einer vorgegebenen Kreisbahn umläuft und von einem radial gerichteten Vorsprung am einen Ende der Feder 38 gebildet wird.
Durch entsprechende Auswahl der Wickelrichtung der Feder 38 ergibt sich bei einem Festhalten des Ansatzes 40 durch den Sperrzapfen 41, daß die Windungen der Feder 38 enger werden und eine erhebliche Bremskraft an der umlaufenden Hülse 35 ausüben.
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Durch das Abbremsen und Festhalten der Hülse 35 kommt es wegen der Verbindung der Hülse 35 mit dem Ende 36 der Kupplungsfeder 33 dazu, daß die Windungen der Feder 33 sich verengen und sowohl die getriebene Kupplungshälfte 32 als auch die treibende Kupplungshälfte 30 fest umfassen. Die Kupplung wird daher auf diese Weise eingerückt.
Wenn auch der Sperrzapfen 41 beliebig ausgebildet sein kann, handelt es sich bei ihm zweckmäßigerweise um das abgeflacht ausgebildete Ende einer runden Stange 42, die durch eine Bohrung in der Seitenwand des Olwannengußteiles nach außen geführt ist und in inneren und äußeren Lagern 43 und 44 dieses Gußstückes gelagert ist. Eine Verdrehung der Stange um 90° bewegt das abgeflacht ausgebildete Ende der Stange von einer ersten Stellung, die außerhalb des Umlaufweges des Ansatzes 40 liegt, in eine zweite Stellung , die in dem erwähnten Umlaufpfad liegt und dann vom Ansatz 40 beaufschlagt werden kann.
Die Stange 42 wird mit einer Torsionsfeder 45 federnd in der ersten Schaltstellung gehalten. Die Feder 45 ist um das äußere Ende der Stange 42 herumgewickelt und ruht dann mit ihrem einen Ende an einem benachbarten Widerlager 46 an der Außenseite des Olwannengußteiles. Das andere Ende der Feder 45 ist über einen Hebel 48 gehakt, der an der Stange
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befestigt ist, um den Hebel 47 federnd gegen ein entgegengesetztes Widerlager 48 zu drücken, das die erste Stellung des abgeflachten Endes der Stange definiert.
Der Abstand zwischen den Widerlagern 46 und 48 ist so gewählt, daß durch die Anlage des Hebels 47 die Drehung der Stange auf 90° beschränkt wird. Eine axiale Verschiebung der Stange wird in der einen Richtung durch einen Sprengring 50 verhindert, der am inneren Ende auf die Stange 42 aufgesetzt ist und am benachbarten Ende des inneren Lagers 43 zur Anlage kommt. Inder entgegengesetzten Richtung wild die Axialverschiebung der Stange 42 durch die Torsionsfeder 45 verhindert, da diese zwischen dem Hebel 47 und der benachbarten Außenwand des Ölwannengußteils liegt. Im äußeren Lager 44 befindet sich auf der Stange 42 ein O-Dichtungsring 51 , welcher in der Außenwand des Olwannengußteiles das Lager vor einem Ölverlust schützt.
Vom Hebel 47 führt eine Bowdenzug-Verbindung 47' zu irgendeiner geeigneten Fernsteuerung, mit der man die Kupplung immer dann einrücken kann, wenn es erwünscht ist, mit der Zapfwelle eine weitere Vorrichtung anzutreiben.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung befindet sich die Kupplung 29 auf der Nockenwelle.
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Abweichend hiervon könnte die Kupplung aber auch, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, auf der Zapfwelle angeordnet werden. Die in Fig. 4 und 5 mit 29' bezeichnete Kupplung entspricht in ihrem Aufbau und ihrer Funktion der Kupplung 29 . Die treibende Kupplungshälfte ist hier aber nicht mehr mit der Nockenwelle verbunden, sondern wird, wie Fig. 4 erkennen läßt, von der Kurbelwelle 11 angetrieben. Zu diesem Zweck greift eine mit der Kurbelwelle verkeilte Schnecke 52 in ein Schneckenrad 53 der treibenden Kupplungshälfte 30' der Kupplung ein. Zur besseren Platzausnutzung befindet sich die Schnecke 52 auf dem Teil der Kurbelwelle, welcher im unteren Lager 27 gelagert ist. Zur Aufnahme der Schnecke 52 dient eine Ausnehmung 54 seitlich des Lagers.
Die Steuerung, mit der man den Schaltzustand der Kupplung 29' gemäß Fig. 4 und 5 selektiv ändern, d. h. vom gekuppelten in den entkuppelten Zustand und umgekehrt schalten kann, ist genauso ausgebildet, wie bei der erst beschriebenen Ausführungsform der Erfindung.
Für den Fachmann ist es offensichtlich, daß dieErfindung auch noch im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche abgewandelt werden kann, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
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Claims (9)

  1. Brennkraftmaschine Patentansprüche:
    m Brennkraftmaschine mit einem mindestens einen Teil der Maschinenabtriebswelle aufnehmenden Kurbelgehäuse, in welchem ein innerer Endabschnitt einer aus dem Kurbelgehäuse herausragenden Zapfwelle zum Antrieb von Hilfsvorrichtungen liegt, welche nicht permanent von der Brennkraftmaschinen-Abtriebswelle angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zapfwelle (12) und der Maschinenabtriebswelle (11) oder einer von dieser Abtriebswelle (11) angetriebenen Nockenwelle (26) eine innerhalb des Kurbelgehäuses (8,9) liegende Schaltkupplung (29; 29') angeordnet ist, die außerhalb des Maschinengehäuses eine manuell bedienbare Betätigungsvorrichtung (47; 47') aufweist.
  2. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkupplung (29;29') in der Oelwanne des Kurbelgehäuses (8,9) angeordnet und als Schrauben-
    KC iTEN: DRESDNER BANK, BLZ 200 800Θ0, KO
    ECK BLZ 200 100 20 HAMBURG 1985 23-2Ό4
    federkupplung ausgebildet ist, deren koaxial aufeinander ausgerichtete treibende und getriebene Kupplungshälften (30,32) von einer kontraktierbaren Schraubenfeder (33) umfaßt werden.
  3. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die treibende Kupplungshälfte (30) drehfest mit der Maschinenabtriebswelle (11) oder einer von dieser Abtriebswelle (11) angetriebenen Nockenwelle (26) verbunden ist.
  4. 4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die treibende und die getriebene Kupplungshälfte (30,32) auf der Nockenwelle (26) gelagert sind, daß die Nockenwelle (26) drehfest mit der treibenden Kupplungshälfte (30) verbunden ist und die getriebene Kupplungshälfte über eine Zahnradverbindung mit der Zapfwelle (12) verbunden ist.
  5. 5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die treibende und die getriebene Kupplungshälfte (30,32) auf dem inneren Ende der Zapfwelle (12) gelagert sind, daß die Zapfwelle (12) drehfest mit der getriebenen Kupplungshälfte (32) verbunden ist und die treibende Kupplungshälfte (30) über eine Zahnradverbindung mit der Maschinenabtriebswelle (11) oder einer von dieser Abtriebswelle (11) angetriebenen Nockenwelle (26) verbunden ist.
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  6. 6. Brennkraftmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradverbindung ein Schneckengetriebe ist, von der die Schnecke (28) oder das Schneckenrad (53) von einem axialen Ansatz einer Kupplungshälfte (32;30!) getragen werden.
  7. 7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungshälfte (32;30') mit einer einteilig ausgebildeten Schnecke (28) bzw. einem einteilig ausgebildeten Schneckenrad (53) versehen ist.
  8. 8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplungsbetätigung eine Schaltstange (42) vorgesehen ist, die über eine Bohrung (44) in der Wand des Kurbelgehäuses (8,9) nach außen ragt und mit einer manuellen Betätigungsvorrichtung (47) verbunden ist.
  9. 9. Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich net, daß die Schaltstange (42) um ihre Längsachse verdrehbar gelagert ist und am inneren Ende einen Sperrzapfen (41) aufweist, den man in den Bewegungspfad eines Kupplungsteiles (40) hineinbewegen kann, der in der einen Schaltstellung der Kupplung (29,29') mit umläuft und bei einer Verhinderung des Umlaufes die Kupplung (29,29') in die entgegengesetzte Schaltstellung umschaltet.
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    ORIGINAL !1S1S
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