DE2811173C2 - - Google Patents
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Impuls
zähler nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Impulszähler zählen beispielsweise die Arbeitstakte von
Werkzeugmaschinen. Nach jedem Arbeitstakt wird die Spule
von einem Stromstoß durchflossen und infolge des dabei
entstehenden Magnetfeldes wird der am Gehäuse gelagerte
Anker angezogen. Der Anker steuert den Schaltanker, der
über das Zahnradgetriebe das Rad einen Schritt weiterdreht.
Für einen einwandfreien Impulszähler ist die Größe des
Luftspaltes zwischen dem Anker und dem Eisenkern maßgebend.
Bei einem bekannten Impulszähler der gattungsbildenden
Art (DE-AS 25 21 372) ragt der eine Schenkel des U-förmigen
Eisenkernes in ein Rohr des einen Gehäuseteiles, auf dem
die Magnetspule sitzt, während der andere Schenkel zwischen
Leisten eines zweiten Gehäuseteiles gehalten ist. Zur Axial
sicherung und zur Justierung des Eisenkernes gegenüber dem
Gehäuseteil 1 ist an der Innenseite des anderen Schenkels
eine Kerbe vorgesehen, in die ein Exzenterstift eines Exzenter
zapfens ragt. Er ist durch eine Stegöffnung des Gehäuseteiles 1
gesteckt. Der Exzenterzapfen bzw. der Exzenterstift und die
Kerbe liegen bei montiertem Eisenkern mit Abstand vom Luft
spalt, der zwischen den freien Enden und dem Anker gebildet
ist. Dieser bekannte Impulszähler hat den Nachteil, daß sich
die Breite des Luftspaltes bei Temperaturschwankungen, die
beim Betrieb des Impulszählers unvermeidbar sind, relativ
stark ändern kann. Infolge der unterschiedlichen Wärmeaus
dehnungskoeffizienten zwischen dem Kunststoffmaterial des
Gehäuses und dem Eisenkern dehnt sich das Gehäuse bei Temperatur
erhöhung relativ stark aus, während sich der Eisenkern fast
nicht dehnt. Da die Formschlußverbindung zwischen dem
Eisenkern und dem Gehäuseteil mit Abstand vor dem Luft
spalt erfolgt, kann sich bei Erwärmung oder Abkühlung
des Gehäuses der zwischen dem Luftspalt und der Form
schlußverbindung liegende Gehäuseabschnitt gegenüber
dem über die Formschlußverbindung ragenden Schenkelab
schnitt des Eisenkernes mehr oder weniger stark aus
dehnen oder zusammenziehen, was zu einer Veränderung
der Breite des Luftspaltes führt. Es besteht dann die
Gefahr, daß der Impulszähler nicht mehr den genauen Wert
angibt. Bei einem zu großen Luftspalt reicht das auf
tretende Magnetfeld nämlich nicht aus, den Anker anzu
ziehen und damit das Ziffernrad zu drehen. Bei einem
zu kleinen Luftspalt kann der Anker am Eisenkern hängen
bleiben, so daß inzwischen ankommende weitere Impulse
nicht gezählt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Impuls
zähler dieser Art so auszubilden, daß der Luftspalt
zwischen dem Anker und dem Eisenkern auf eine optimal
kleine Breite ohne Justage eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Impulszähler der gattungs
bildenden Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung des Impulszählers
ist der Eisenkern unmittelbar im Bereich des Luftspaltes
am Gehäuse eingehängt bzw. arretiert. Dadurch wirken sich
die verschiedenen Temperaturausdehnungskoeffizienten von
Eisen und Kunststoff und auch Verformungen des Gehäuse
teiles nicht aus, so daß die Breite des Luftspaltes un
abhängig von den auftretenden Temperaturänderungen und
mechanischen Beanspruchungen des erfindungsgemäßen Impuls
zählers konstant gehalten wird. Der erfindungsgemäße
Impulszähler hat daher eine hohe Zählgenauigkeit und ist
dennoch konstruktiv so einfach ausgebildet, daß ein zu
sätzliches Bauteil, wie der Exzenterstift entfällt.
Außerdem ist eine Justierung nicht erforderlich und
die Herstellungskosten sind entsprechend günstig.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dar
gestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Impulszählers,
Fig. 2 eine Ansicht längs der Linie IV-IV in Fig. 1.
Der in Fig. 1 dargestellte elektromechanische Impuls
zähler hat ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse 1.
Im unteren Teil des Gehäuses 1 ist ein Träger 4
angeordnet, der in seinem Mittelbereich eine Erhöhung 5
aufweist, auf der ein Spulenkörper 6 gelagert ist.
Der vorteilhaft aus Kunststoff bestehende Spulenkörper 6
trägt eine Wicklung 7.
Der
Träger 4, die Erhöhung 5 und der Spulenkörper 6 sind
vorzugsweise einstückig ausgebildet. Die Erhöhung 5
weist an zwei einander gegenüberliegenden Seiten
Rastnasen 9 auf (Fig. 1), die in entsprechende Aus
nehmungen 10 im Gehäuse 1 eingreifen. Der Träger 4
hat rechteckigen Umriß und bildet in seiner Einbau
lage den Boden des Gehäuses 1. Infolge der
einstückigen Ausbildung des Trägers 4, der Erhöhung 5
und des Spulenkörpers 6 und der lösbaren Rastverbin
dung 9, 10 ist eine einfache Montage gewährleistet.
In der Einbaulage stützen sich die Erhöhung 5
und der Spulenkörper 6 mit seinem flanschartigen
oberen Rand 11 an der Innenseite des Gehäuses 1 ab.
Der Träger 4 und der Spulenkörper 6 sind dadurch sicher
im Gehäuse 1 gehaltert.
Der Spulenkörper 6 und die Wicklung 7 umgeben den
einen Schenkel 12 eines U-förmigen Eisenkerns 13, des
sen anderer Schenkel 14 im Bereich neben dem Spulen
körper 6 an der Innenwandung des Gehäuses 1 anliegt und
an seinem freien Ende eine entgegengesetzt zum anderen
Schenkel 12 vorstehende Nase 15 aufweist. Der Eisen
kern 13 greift mit der Nase 15 in eine Öffnung 16 in
der Gehäusewandung 17 ein. Die Lage des Spulenkörpers 6 und
die Abmessungen des Eisenkerns 13 sind so gewählt, daß
der Schenkel 14 an der Innenwandung des Gehäuses 1 an
liegt. Der die beiden Schenkel 12, 14 verbinden
de Steg 18 des Eisenkerns liegt über einen Teil seiner
Länge formschlüssig in einer Vertiefung 19 des Trägers 4
und der Erhöhung 5. Dadurch ist der Eisenkern 13 genau
gegenüber dem Spulenkörper 6 ausgerichtet. Der Eisen
kern 13 ist in Längsrichtung seiner Schenkel 12, 14
gegenüber dem Spulenkörper 6 bewegbar.
Dem Eisenkern 13 liegt unter Bildung eines Luftspaltes 20
ein Magnetanker 21 gegenüber, der im wesentlichen
rechteckförmig ausgebildet ist und mit einer Seite
in einer Vertiefung 22 in der Innenwandung 23 des
Gehäuses 1 beweglich gelagert ist. Mit dem gegenüber
liegenden Rand greift der Magnetanker 21 in eine Ver
tiefung 24 eines Schaltankers 25 ein. Der
Schaltanker 25 liegt an der Innenwandung der recht
winklig zur Gehäusewandung 23 liegenden Gehäusewan
dung 17 an und ist an dieser mit einer Achse 26
schwenkbar gelagert. Der Schaltanker 25 greift mit
einer Schaltgabel 27 in ein an der Innenseite der Wan
dung 17 drehbar gelagertes Zahnrad 28 ein und schaltet
dieses in bekannter Weise schrittweise.
Im Betrieb sind an die Anschlüsse des Impulszählers
die elektrischen Zuleitungen angeschlossen. Bei einem
auftretenden Impuls wird die Spule 6, 7 erregt, und das
dabei entstehende Magnetfeld zieht den Magnetanker 21
an. Der Magnetanker 21 schwenkt dabei in der Vertiefung
22 der Gehäusewandung 23 aus der mit ausge
zogenen Linien dargestellten Ausgangsstellung in die mit
gestrichelten Linien dargestellte Schaltstellung. Infolge
des Verschwenkens des Magnetankers 21 wird der Schaltanker
25 um die Achse 26 in die Schaltstellung gegen die Kraft
einer Feder 69 geschwenkt und dreht dabei das Zahnrad 28
um eine Zahnung weiter. Die Feder 69 kann als Zugfeder,
als Druckfeder oder als Schenkelfeder ausgebildet sein.
Vorteilhaft ist die Feder 69 eine Schenkelfeder, die auf
der Achse 26 sitzt und den Schaltanker 25 in Richtung auf
seine Ausgangsstellung belastet. Bei Ausbildung als
Schenkelfeder kann die Feder 69 platzsparend innerhalb
des Gehäuses 1 untergebracht werden.
Der Eisenkern 13 ist mit seiner Nase 15 unmittelbar im
Gehäuse 1 gelagert, an dem auch der Magnetanker 21
schwenkbar gelagert ist. Dabei liegen die beiden Stirn
flächen 79 und 80 der beiden Eisenkernschenkel 12, 14
in einer gemeinsamen Ebene und bilden die eine Begren
zung des Luftspaltes 20. Im Betrieb des Impulszählers
lassen sich Temperaturschwankungen nicht vermeiden, so
daß sich das Gehäuse 1 ausdehnt oder zusammenzieht.
Diese Wärmedehnungen des Gehäuses 1 haben keinen Einfluß
auf die Breite des Luftspaltes 20, weil der Eisenkern 13
mit der Nase 15 und der Magnetanker 21 am Gehäuse 1
gelagert sind und der Spulenkörper 6 mit der Wick
lung 7 relativ beweglich auf dem Eisenkern gelagert
ist. Wenn sich das Gehäuse dehnt oder zusammenzieht,
werden diese Bewegungen im gleichen Maße vom Eisenkern
13 und dem Magnetanker 21 mitgemacht, so daß die Größe
des Luftspaltes 20 aufrechterhalten bleibt. Der Luft
spalt kann daher auf ein für einen geringen Stromver
brauch günstiges Maß eingestellt werden. Toleranzen
hinsichtlich der Wärmedehnungen des Gehäuses oder des
Spulenkörpers 6 brauchen hierbei nicht berücksichtigt
zu werden. Darüberhinaus ist mit der Nase 15 eine ein
fache Montage des Eisenkernes und des Spulenkörpers 6
möglich. Die Öffnung 16 in der Gehäusewandung 17 be
stimmt die Einbaulage des Eisenkernes 13 und zusammen
mit der Vertiefung 22 in der Gehäusewandung 23 die
Größe des Luftspaltes 20. Da komplizierte und aufwen
dige Justierarbeiten zur Einstellung des Luftspaltes 20
entfallen, kann die Montage des Impulszählers auch
von ungeübten Kräften durchgeführt werden.
Der erfindungsgemäße Impulszähler dient zur Stückzahl- und
Zeiterfassung. Als Stückzahlzähler wird er in der Industrie,
hauptsächlich in Maschinen und Anlagen eingesetzt, bei denen
die Stückzahl erfaßt werden muß. Zur Zeiterfassung kann er
in allen Bereichen der Wirtschaft verwendet werden, und
zwar zur Zählung von Sekunden, Minuten und Stunden, also
z. B. um Anwesenheit- oder Fehlzeiten festzuhalten, wobei er
z. B. Sekunden- oder Minuten-Impulse erhält.
Claims (3)
1. Elektromagnetischer Impulszähler mit einem Gehäuse,
in dem eine stromdurchflossene Spule gehäusefest ge
lagert ist, die einen Eisenkern umgibt, der unter
Bildung eines Luftspaltes einem vorzugsweise platten
förmigen, auf das Magnetfeld der Spule ansprechenden
Anker gegenüberliegt, der an einem Gehäuseteil be
weglich gelagert ist und einen Schaltanker steuert,
dessen Ankergabel über ein Zahnradgetriebe mindestens
ein Ziffern aufweisendes Ziffernrad schrittweise dreht,
bei dem der Eisenkern an dem einen den Anker halten
den Gehäuseteil formschlüssig gehalten und gegenüber
der Spule bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern (13) zur
Bildung der Formschlußverbindung mit dem einen Gehäuse
teil (1) an seinem dem Luftspalt (20) benachbarten
Ende ein Einhängeglied (15) aufweist, mit dem er in
eine Aussparung (16) des Gehäuseteils (1) eingehängt
ist.
2. Impulszähler nach Anspruch 1, bei dem der Eisenkern
U-förmig ausgebildet ist und mit einem Schenkel in der
Spule liegt,
dadurch gekennzeichne, daß das Einhängeglied (15)
eine nach außen ragende Nase des freien Endes des
anderen Schenkels (14) ist.
3. Impulszähler nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der die Schenkel (12, 14)
des Eisenkernes (13) verbindende Steg (18) wenigstens
über einen Teil seiner Länge formschlüssig in einer
Vertiefung (19) eines die Spule (6, 7) tragenden Trägers
(4) liegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782811173 DE2811173A1 (de) | 1978-03-15 | 1978-03-15 | Elektromechanischer impulszaehler |
| US06/020,934 US4264806A (en) | 1978-03-15 | 1979-03-15 | Electromechanical pulse counter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782811173 DE2811173A1 (de) | 1978-03-15 | 1978-03-15 | Elektromechanischer impulszaehler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811173A1 DE2811173A1 (de) | 1979-09-20 |
| DE2811173C2 true DE2811173C2 (de) | 1987-07-23 |
Family
ID=6034461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782811173 Granted DE2811173A1 (de) | 1978-03-15 | 1978-03-15 | Elektromechanischer impulszaehler |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE2811173A1 (de) |
Families Citing this family (4)
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| GB8806369D0 (en) * | 1988-03-17 | 1988-04-13 | Unilever Plc | Method & apparatus for volumetric dosing viscous products |
| JPH087399Y2 (ja) * | 1988-07-01 | 1996-03-04 | 旭光学工業株式会社 | 感光体ドラムカウンタのリセット機構 |
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Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
| US3648028A (en) * | 1968-11-30 | 1972-03-07 | Matsushita Electric Works Ltd | Electromagnetic counter |
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| FR2232803A1 (de) * | 1973-06-08 | 1975-01-03 | Irion & Vosseler | |
| DE2521372C2 (de) * | 1975-05-14 | 1979-01-04 | Irion & Vosseler Zaehlerfabrik, 7220 Schwenningen | Elektromagnetisches impulszaehlwerk mit kunststoffgehaeuse |
-
1978
- 1978-03-15 DE DE19782811173 patent/DE2811173A1/de active Granted
-
1979
- 1979-03-15 US US06/020,934 patent/US4264806A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2811173A1 (de) | 1979-09-20 |
| US4264806A (en) | 1981-04-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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