DE2811388B2 - Schaltungsanordnung zur Ruf spannungszuführung in Fernsprech-Vermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Ruf spannungszuführung in Fernsprech-VermittlungsanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Art
Es ist bekannt, daß zum Rufen eines Teilnehmers eine
Rufspannung von z. B. 25 Hz und einer Amplitude von einigen -zig Volt verwendet wird. Die Rufspannung wird
in die bei der Vermittlungszentrale gelegene Teilnehmerschaltung des gerufenen Teilnehmers eingespeist
und muß so lange ausgesendet werden, bis der gerufene Teilnehmer seinen Handapparat abhebt, oder eine
Zeitabschaltung erfolgt. Während bis zum Abheben die Teüneitfnerschleife nur für die niederfrequente Rufspannung durchlässig sein muß, was z. B. durch einen in Serie
mit dem Wecker des Teilnehmerapparates Siegenden Kondensator erreicht wird, wird im Augenblick des
Abhebens des Handapparates die Teilnehmerschleife auch für Gleichstrom durchlässig und es beginnt in den
Adern der Teilnehmerleitung ein Gleichstrom zu fließen, der sich mit dem Rufwechselstrom überlagert.
Um zu verhindern, daß der abhebende Teilnehmer noch die Rufwechselspannung im Handapparat hört, ist es
notwendig, daß sofort nach dem Abheben die Aussendung des Rufwichselstromes unterbrochen wird.
Die Feststellung des Schleifen-Gleichstromes, dem sich der Rufwechselstrom überlagert, stößt jedoch auf
technische Schwierigkeiten, da die Amplitude des Rufwechselstromes relativ hoch ist im Vergleich zum
Schleifengleichstrom und außerdem die Frequenz des
Rufwechselstromes relativ niedrig ist.
Zur Abschaltung des Rufwechselstromes können z. B. Relais verwendet werden, die nur auf den Schleifen-Gleichstrom, jedoch nicht auf den Rufwechselstrom
ansprechen. Die Verwendung von Relais beansprucht jedoch viel Platz und macht genaue Einstellungen
notwendig. Außerdem sind Relais teuer. Auch im Zusammenhang mit der stets umfangreicher werdenden
Verwendung von elektronischen Bauelementen stellt die Verwendung von Relais eine im Wesen unpassende
Lösung dar.
Zum Abschalten des Rufwechselstromes ist auch die Verwendung von Schwellwert-Einrichtungen bekannt
geworden, weiche unterscheiden können, zwischen dem alleinigen Vorhandensein des Rufwechselstromes einerseits und der gleichzeitigen Anwesenheit von Rufwechselstrom und Schleifen-Gleichstrom andererseits. Es ist
jedoch schwierig, solche Schwellwertschaltungen gegen Störspannungen zu schützen, welche einen Schleifenstrom vortäuschen, wie z. B. Längs-Störspannungen.
Der oben beschriebene Stand der Technik zeigt, daß bisher ausschließlich Analog-Schaltungen zur Verwendung kamen, welche auf Messungen der Stromverhältnisse in der Teilnehmerschleife beruhen. Es ist klar, daß
solche Schaltungen nur unter bestimmten, vorgegebenen Bedingungen gut funktionieren können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Rufspannungszuführung und insbesondere zur Feststellung des
Abhebens eines gerufenen Teilnehmers anzugeben, welche auf Logik-Prinzipien beruht.
Die Lösung dieser Aufgabe ist durch im Kennzeichen des Anspruchs 1 beschriebene Einrichtung gekennzeichnet.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß zum Abschalten des Rufwechselstromes nach dem Abheben beim
gerufenen Teilnehmer logische Werte verwendet werden können, d. h. von Werten, deren genaue
Amplitude unwesentlich ist und die nur eine Ja-Nein-Aussage vermitteln sollen. Hierdurch kann eine sehr
hohe Genauigkeit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung bei relativ niedrigem Aufwand erzielt
werden. Bei vergleichbarer Genauigkeit müßte nach den bekannten Techniken ein sehr hoher Aufwand
getrieben werden, da genaue Schweiiwertschaltungen oder genaue Zeitmeßeinrichtungen nur mit hohem
Aufwand zu realisieren sind.
Außerdem hat die erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil der Symmetrie und der Unempfindlichkeit
gegenüber Längs-Störspannungen.
Infolge des erfindungsgemäßen Prinzips ist die Schaltungsanordnung auch von der Frequenz der
Rufwechselspannung unabhängig, was speziell dann von Vorteil ist, wenn die Schaltung unter verschiedenen
Landes-Normen einsetzbar sein soll. Dieser Vorteil resultiert aus der Tatsache, daß die steuernden Signale,
soweit sie mit der Ruffrequenz zusammenhängen, direkt aus der Rufwechselspannung abgeleitet werden und
somit automatisch die richtige Frequenz haben.
Schließlich hat die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung auch den Vorteil, daß sie gegen Kurzschluß
geschützt ist
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nun an
Hand von Figuren beschrieben werden.
Es zeigt
F i g. 1 eine Teilnehmerschaltung mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
Fig.2a den Strom- und Spannungsverlauf in der in
Fig. 1 gezeigten Schaltung für einen Teilnehmerappa-'. rat mit kapazitiver Impedanz,
F i g. 2b den Strom- und Spannungsverlauf in der in Fig. 1 gezeigten Schaltung für einen Teilnehmerapparat mit induktiver Impedanz,
F i g. 3 Einzelheiten der in F i g. 1 gezeigten Logtkan-Hi Ordnung,
F i g. 5b logische Signale in diesem Detektor,
i) F i g. 6a eine logische Schaltung zur Rufaussendung,
Fig.6b und 6c in dieser logischen Schaltung verwendete logische Signale,
Fig. 7b von dieser Schutzschaltung verwendete -μ logische Signale,
F i g. 8b von dieser Leitungsschutzschaltung verwendete logische Signale,
Fig.9a Einzelheiten der in Fig. 3 gezeigten Schalj. tungsg.nordnung zum Feststellen des Abhebens und
F i g. 9b und 9c von dieser Schaltung verwendete logische Signale.
An Hand der Fig. 1 soll nun eine Teilnehmerschaltung und die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
»· zur Rufspannungszuführung und zum Feststellen des Abhebens beim gerufenen Teilnehmer beschrieben
werden.
In der in Fig. 1 gezeigten Teilnehmerschaltung sind
einige der gebräuchlichen Schaltungselemente gezeigt. γ. Die Schleife ist an einem Punkt GNDgeerdet und weist
die Reihenschaltung von folgenden Elementen auf: Ein erster Widerstand RA, eine erste Übertrager-Halbwicklung WA des Leitungsübertragers LT, den Teilnehmerapparat TS, eine zweite Halbwicklung WB des
•ι· Leitungsübertragers LT, einen zweiten Widerstand RB
und den negativen Pol - V einer Speisespannung. Zwischen der Wicklung Wßund dem Widerstand /?ßist
ein Kontakt des Relais SB, dessen Funktion nachstehend noch beschrieben wird, angeordnet. Die Schaltung
■<■· weist ferner einen Kopplungskondensator C auf.
welcher auf bekannte Weise zwischen die beiden Anschlüsse A und B der Widerstände RA und RB
geschaltet ist. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist zusätzlich zu der gebräuchlichen Tei'neh-5n merschaltung einen Widerstand R 1 auf, welcher an dem
Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand RA und der ersten Halbwicklung WA geschaltet ist, ferner einen
Transistor TA, einen Widerstand R 2 und einen ersten
Detektor DA der die Kollektorspannung des Transistors als logisches Niveau abfühlL Zwischen Basis und
Emitter des Transistors TA ist noch ein Vorspannungswiderstand R 3 geschaltet, welcher durch eine im
Vergleich zur Basis-Emitter-Sperrzone in Sperr-Richtung geschaltete Diode überbrückt wird. Die Basis des
Transistors TA ist mit Masse verbunden.
Die Teilnehmerschaltung weist fernerhin eine zweite ' Zusatzeinrichung auf, weiche aus den Widerständen R 4,
/75 und RS besteht, welche in Serie zwischen dem
versorgungsspannungsseitigen Punkt / der Wicklung WB und dem Emitter eines zweiten Transistors TB
angeordnet sind Der Kollektor dieses Transistors ist über einen Widerstand R 7 mit einem zweiten Detektor
DB verbunden, welcher in gleicher Weise wie der erste
Detektor die Kollektorspannung des Transistors zu einem logischen Niveau umformt. Der Emitter des
Transistors TB ist mit dem negativen Pol der Versorgungsspannung verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R 6 und R 5 ist mit
der Basis des Transistors verbunden und der Widerstand /ΐβ ist durch eine Diode D2 überbrückt, welche in
gleicher Weise wie die zuerst beschriebene Diode D i die Basis des npn-Transistors vor negativen Sperrspannungen
schützt.
Die Sekundärwicklung VVS des Leitungsübertragers Z.Tist mit dem Verbindungsnetzwerk verbunden. Eine
Abfühleinrichtung SCgestattet es, den Zustand der mit
der Sekundärwicklung verbundenen Leitung jederzeit abfühlen zu können und liefert ein logisches Signal Y, \">
welches den Zustand dieser Leitung angibt, wie nachfolgend noch an Hand der Fig. 3 beschrieben
werden wird.
Die Rufspannung wird dem gerufenen Teilnehmer von einer Sammelleitung RBUS zugesandt, welche ein
Sinussignal von z. B. 50 HZ liefert, das dem negativen Wert der Versorgungsspannung - V überlagert ist. Die
Rufsammelleitung kanu eine ganze Gruppe von Teilnehmerschaltungen speisen. Zur Einspeisung des
Rufsignales von der Rufsammelleitung RBUS in die 2ί
Teilnehmerschleife ist diese Sammelleitung über einen Relaiskontakt RS mit dem Verbindungspunkt K
zwischen den Widerständen R 5 und R 4 verbunden. Der Kontakt KS wird von einer Steuereinrichtung RSC
gesteuert, welche ihrerseits wieder von einer in Fig.3
näher gezeigten Logikeinrichtung über das Rufsteuersignal RGgesteuert wird.
Zur Erzeugung des Rufsteuersignals RC wertet die
Logikeinrichtung die ihr zugeführten Logiksignale aus. Diese stammen von den beiden Detektoren DA und DB, r>
sowie von der erwähnten Abfühleinrichtung SC, welche das Signal Y sendet. Der Beginn der Aussendung der
Rufspannung erfolgt dabei vorzugsweise bei einem Nulldurchgang der Rufspannung, um eine zu große
Beanspruchung des Kontaktes RS zu vermeiden. In ■»<
> gleicher Weise wird die Kadenz der Rufspannung so gewählt, daß die Rufspannung unterbrochen wird, wenn
sie durch Null geht. Diese Arbeitsweise wird ermöglicht durch einen ersten Impulsgenerator RTGi, welcher
eine Impulsreihe liefert, deren Wiederholungsfrequenz gleich ist der Frequenz der Rufspannung und deren
Impulse etwas vor den Nulldurchgängen der Rufspannung erzeugt werden. Hierdurch kann die durch das
Relais RSC hervorgerufene Verzögerung ausgeglichen werden. Die Impulse des Generators RTG 1 werden in
von der Logikeinrichtung als zusätzliche Logikeingänge ausgewertet
In Fig.2a ist stark ausgezogen der Verlauf der
Spannung Vt im Punkt K der F i g. 1 gezeigt Die Kurve des Stromverlaufes /durch die Teilnehmerschleife ist in
F i g. 2a gestrichelt gezeigt
An Hand der F i g. 1 und 2a soll nur erklärt werden,
wie das Abheben eines Teilnehmers, der das Rufsignal erhält, durch den Beginn des Fließens von Gleichstrom
durch die Teilnehmerschleife erkannt werden kann, ω
Hierbei soll zunächst von einem Teilnehmerapparat mit kapazitiver Impedanz ausgegangen werden.
Ist der Handapparat beim Teilnehmer aufgelegt fließt kein Gleichstrom durch die Teilnehmerschleife
(der Fall von Längs-Störspannungen soll erst weiter es
unten erklärt werden). Da kein Strom fließt geben auch die beiden Detektoren DA und DB kein Signal ab.
wird ein Rufsteuersignal RG mit Beginn des nächsten Impulses RTG1 ausgesendet. Die Impulse RTGi
werden der Logikeinrichtung zu jedem Zeitpunkt, d. h. also unabhängig vom Zustand der Teilnehmerschaltung
zugeführt. Durch das Rufsteuersignal spricht das Relais RSCan und es wird der Kontakt RSgeschlossen.
Während der ersten Halbwelle, weiche positiv verläuft gegenüber dem negativen Potential - V fließt
der Rufstrom im wesentlichen von der Sammelleitung RBUS über den Widerstand /?4,die Halbwicklung WB,
die Ader »b«, den Wecker des Teilnehmerapparates TS (welcher hierdurch zu läuten beginnt), die Ader »a«, die
Halbwicklung WA, den Widerstand RA und schließlich zum Massepunkt GND. Ein Teil des Rufstromes fließt
außerdem über die Widerstände Λ 5 und R 6 zum negativen Pol - Vder Speisespannung. Hierdurch wird
der Transistor TB in die Sättigung getrieben und liefert hierduch ein Signal zum Detektor DB. Aus Y1 g. 2a ist
ersichtlich, daß das Ausgangssignal des Detektors DB zur Logikeinrichtung in Phase ist mit der Rufspannung,
was sich im übrigen auch daraus erklärt, daß der Rufstrom nur durch die ohmschen Widerstände R 5 und
R 6 fließt und somit in Phase ist mit der Spannung im Punkt K. Ein Teil des Stromes fließt auch über den
Widerstand R i und die Diode D1 zum Massepunkt,
wodurch der Transistor TA gesperrt wird. Während der zweiten Halbwelle, welche negativ in Bezug auf das
Potential - V verläuft, fließt der Rufstrom /s im
wesentlichen vom Massepunkt GND über den Widerstand RA, die Halbwicklung WA, die Ader »a«, den
Wecker des Teilnehmerapparates TS (der hierdurch läutet), die Ader »b«, die Halbwicklung WB und den
Widerstand RA zur Rufsammelleitung RBUS. Ein Teil des Rufstromes fließt vom Massepunkt GND über die
Widerstände R 3 und R 1, wodurch der Transistor TA in die Sättigung getrieben wird und den ersten Detektor
DA betätigt. Das Ausgangssignal dieses Detektors DA zur Logikeinrichtung, das in Fig.2a schematisch
dargestellt ist, weist gegenüber der Rufspannung einen gewissen Vorlauf auf, da angenommen wurde, daß die
Impedanz des Teilnehmerapparates kapazitiv ist. Der Strom, der durch den Widerstand R 3 fließt, weist somit
gegenüber der Rufspannung einen gewissen Vorlauf auf.
Ein anderer Teil des Rufstromes fließt vom negativen Pol der Speisespannung über die Diode D 2 und den
Widerstand R 5 zur Rufsammelleitung RBUS, wodurch der Transistor TB gesperrt wird.
Da somit das Ausgangssignal des Detektors DA gegenüber der Rufwechselspannung einen Vorlauf
aufweist, sind die Ausgangssignale der beiden Detektoren DA und DB während eines kurzen Zeitintervalles
gleichzeitig vorhanden. Dieses kurze Zeitintervall liegt dabei etwas vor den negativen NuHdurchgängen der
Rufspannung, wie aus Fig.2a, Zeile DA und DB
ersichtlich ist
Aus F i g. 2a ist auch ersichtlich, daß die vom ersten Impulsgenerator RTGi gelieferten Impulse zum
Zeitpunkt des positiven Nulldurchganges der Rufwechselspannung erzeugt werden. Während des Aussendens
der Rufwechselspannung besteht also niemals Gleichzeitigkeit zwischen den gleichzeitigen Ausgangssignalen der beiden Detektoren und der Impulse vom
Generator RTG i.
Umgekehrt ist diese Gleichzeitigkeit in Bezug auf die vom zweiten Impulsgenerator RTG2 gelieferten
Impulse sehr wohl vorhanden. Diese Impulse werden nämlich kurz vor den negativen NuHdurchgängen der
Rufwechselspannung erzeugt so daß die in der
drittletzten Zeile von F i g. 2A dargestellte Gleichzeitigkeit vorhanden ist. Die Signalkoinzidenz wird durch ein
UND-Glied 90 (Fig.9a) festgestellt und in einer Kippschaltung L 2 (F i g. 9a) gespeichert.
Wenn der gerufene Teilnehmer seinen Handapparat abhebt, beginnt ein Gleichstrom der Amplitude IDC
vom Masseanschluß GND über den Widerstand RA, die Halbwicklung WA, die Ader »a«, den Teilnehmerapparat, die Ader »b«, die Halbwicklung WB und die
Widerstände RA, R5, R6 zum negativen Pol d>sr
Versorgungsspannung - V zu fließen. Dieser Gleichstrom überlagert sich in der Teilnehmerschleife dem
Rufwechselstrom.
In Fig. 2a wurde als willkürliches Beispiel angenommen, daß das Abheben ungefähr zur Zeit des
Spitzenmomentanwertes der Rufwechselspannung erfolgt. Während dieser Halbwelle ändert also der Strom
Nachdem jedoch der Strom in diesem Zweig seine Richtung geändert hat (Punkt H, Fig. 2a), beginnt ein
Strom durch die Widerstände R 3 und Ri vom
Massepunkt zum Punkt A zu fließen, wodurch der Transistor TA entsperrt wird und den Detektor DA
aktiviert.
Während der folgenden negativen Halbwelle wird der Detektor DB deaktiviert (d. h. sein Ausgangssignal
verschwindet), da ein Strom vom negativen Pol -V über die Diode D 2 und den Widerstand Λ 5 zum Punkt
K zu fließen beginnt und damit den Transistor TB sperrt. Der erste Detektor DA bleibt jedoch aktiviert, und zwar
so lange als ein Gleichstrom /dc in der Leitung fließt.
Aus F i g. 2a (Zeile DA und Zeichen DB) ist ersichtlich,
daß die beiden Detektoren wiederum während einer kurzen Zeitspanne gleichzeitig aktiviert werden, die
zeitlich etwa vor dem negativen Nulldurchgang der Spannung VK liegt. Da während dieser Koinzidenzzeit
auch ein Impuls vom Generator RTG2 geliefert wird, stellt das UND-Glied 90 neuerlich diese Koinzidenz fest
und speichert sie in der Kippschaltung L 2.
Vom Beginn der folgen-jen, positiven Halbwelle an,
wird der Detektor DB neuerlich aktiviert. Da jedoch auch der Detektor DA aktiviert geblieben ist, wird
sofort eine Koinzidenz der Ausgangssignale der beiden Detektoren, sowie eines vom Impulsgenerator RTG i
gelieferten Impulses vom UND-Glied £T92 festgestellt. Ein weiteres Signal zum UND-Glied 92 wird vom
Ausgang der Kippschaltung L 2 geliefert, so daß das Ausgangssignal des UND-Gliedes 92 anzeigt, daß der
gerufene Teilnehmer abgehoben hat
Die Zentralsteuerung der Vermittlungsanlage stellt das Ausgangssignal des UND-Gliedes 92 fest und
beendet das Rufsteuersignal RG. Beim nächsten Nulldurchgang der Rufspannung wird das Relais RSC
zum Abfallen gebracht Die Spannung VK nimmt nun einen Ruhewert Vko und der Strom durch die
Teilnehmerschleife nimmt den Gleichstromwert lpe an.
Die Wirkungsweise der Anordnung für den Fall, daß der Teilnehmer zu einem anderen Zeitpunkt, als dem oben
genannten abhebt, geht unschwer aus F i g. 2a hervor.
In Fig.2b sind die in Fig.2a gezeigten Signale
nunmehr für den Fall einer Teilnehmerstation mit induktiver Impedanz dargestellt Der Rufwechselstrom
eilt deshalb der Rufwechselspannung um einen gewiss an
Betrag nach. Ebenso wie im vorhergehenden Fall wird auch hier der Zeitpunkt des Abhebens dadurch
festgestellt daß die Koinzidenz zwischen den Signalen von den beiden Detektoren DA und DB sowie vom
Impulsgenerator UTG 1 festgestellt wird, nachdem eine Koinzidenz zwischen den Signalen der beiden Detektoren DA und DB sowie eines Impulses vom Impulsgenerator RTG 2 festgestellt worden war.
Die in F i g. 1 gezeigte Logik in der Teilnehmerschaltung liefert also alle Befehle und logische Funktionen,
die zur Überwachung der Teilnehmerschleife notwendig sind. In Fig.3 ist ein Ausführungsbeispiel dieser
Logikeinrichtung gezeigt.
ίο Diese Logikeinrichtung erhält folgende Eingangssignale:
— Das Ausgangssignal des ersten Detektors DA,
— das Ausgangssignal des zweiten Detektors DB,
—
die vom ersten Impulsgenerator RTG 1 gelieferten
Impulse,
— die vom zweiten Impulsgenerator RTG 2 gelieferten
Impulse und
— das Ausgangssignai Y der Abtasteinrichtung SC,
welche den Stromfluß durch die Sekundärwicklung WS des Leitungsübertragers an die betreffende
Teilnehmerschaltung angeschlossen ist oder nicht.
Ausgehend von den genannten Eingangssignalen liefert die in Fig.3 gezeigte Logikeinrichtung die
folgenden Ausgangssignale:
— Ein Signal X, das den Gleichstromfluß durch die Teilnehmerschleife angibt.
ίο Fließen eines Speisestromes durch die Teilnehmerschleife kann verschiedene Gründe haben, so daß das
Signal X erst von der Zentralsteuerung interpretiert werden muß. Beginnt ein Schleifenstrom zu fließen,
stellt die Zentralsteuerung fest, ob ein Teilnehmer
abgehoben hat, der eine Wahl vornehmen möchte, ob
ein gerufener Teilnehmer abgehoben hat, oder ob es sich um Wahlimpulse handelt. Ferner kann es sich in
bestimmten Fällen auch um die Anforderung eines Mehrfrequenzempfängers für eine Tastwahl handeln.
Wird umgekehrt der Schleifenstrom unterbrochen, kann
es sich um das Auflegen eines Teilnehmers, der ein Gespräch geführt hat, oder um Wahlimpulse handeln. In
all diesen Fällen ist also der Zustand der Teilnehmerschleife im vorhergehenden Abtastzyklus als Ver-
gleichszustand wichtig.
— Ein Signal SBC, das zur Steuerung eines Relais mit
dem Ruhekontakt SB verwendet wird,
— ein Signal RG, das das Steuersignal für die Rufaussendung darstellt.
Die Arbeitsweise der in Fig.3 gezeigten Logikeinrichtung soll nun näher beschrieben werden. Die
Einrichtung weist folgende Einheiten auf: LCD, GBD, TD, RG, LPund PR, die nachfolgend näher beschrieben
werden.
Detektor LCD zum Feststellen des Schleifenstromes
(F ig. 4a, 4b)
Diese Einheit stellt das Fließen eines Stromes durch die Teilnehmerschleife fest (Ausgang AB), wobei
Störspannungen auf der Leitung möglichst außer Betracht bleiben sollen. Die Einheit stellt auch kurze
I'nterbrechungen des Stromes in der Ader »a« fest
es weiche durch das Betätigen der Erdtaste beim
Teilnehmer hervorgerufen wurden (Ausgang XG).
Die Einheit LCD enthält drei Eingangssignaie: DA,
DB und X2. Die beiden ersteren Signale wurden schon
Il
besprochen. Das Signal X2 wird in der in Fig.3
gezeigten Einrichtung erzeugt und ist während der gesamten Zeitdauer vom Abheben bis zum zusammengehörigen
Auflegen des Teilnehmers vorhanden. Dies soll weiter unten noch näher beschrieben werden.
Unter Längs-Störspannungen sollen nachfolgend Störspannungen verstanden werden, welche in die
beiden Adern der Teilnehmerschleife von äußeren Störquellen (Netzleitungen, Hochspannungsleitungen,
etc.) induziert werden. Diese Störspanriungen sind
dadurch gekennzeichnet, daß sie zugleich und in Phase in beide Adern a und öder Teilnehmerschleife induziert
werden.
Bezüglich der beiden Detektoren soll hier wiederholt werden, daß der Detektor DA den Strom in der Ader
»a« feststellt, der eine negative Polarität in bezug auf Masse hat, während der Detektor DB die Spannung
vorher ein Abheben festgestellt worden war. Der Integrator INTi ruft eine Verzögerung von 50 ms
hervor, so daß Längs-Störspannungen ein solches Signal nicht simulieren können. Die monostabile Kippschaltung
SS erzeugt einen genau definienen Impuls mit einer Zeitdauer von 75 ms, der durch den nachgeschaheten
Inverter 50 das Signal auf der Leitung X3 während der Impulszeit verschwinden läßt. Die Leitung X3 stellt
zusammen mit der Leitung X 2, welche den Zustand «abgehoben« definiert, die Eingangssignale zum UND-Glied
30 (F i g. 3) dar, welches am Ausgang das Signal X erzeugt. Das kurzzeitige Verschwinden des Signales X3
pjft also auch ein entsprechendes kurzzeitiges Verschwinden
des Signales X hervor und simuliert damit eine Unterbrechung des Schleifenstromes während de.·
Dauer von 75 ms.
Die Einheit GBD liefert außerdem ein Ausgangssi-
Die Einheit GBD liefert außerdem ein Ausgangssi-
ίΙΙΙίβ I UIIIMV3 III Ul.1 nut.1 ffUW I LlISlLIIt, UIU UIIIt- }/W3lll VV.
Polarität in bezug auf den negativen Wert der Versorgungsvannung — Vhat.
Im Ruhezustand (Handapparat aufgelegt) werden daher die beiden Detektoren DA und DB niemals zur
gleichen Zeit durch Längs-Störspannungen betätigt. Während des Gesprächszustandes erfolgt die Überwachung
auf Beendigung dieses Zustandes dahingehend, 2* daß beide Detektoren DA und DB deaktiviert werden.
Hierdurch wird das Auflegen des sprechenden Teilnehmers festgestellt, und zwar dad'irch, daß keines der
UND-Glieder 40, 41 und 42 ein Ausgangssignal liefert und daher auch das ODER-Glied 43 nicht durchgeschal- «)
tet ist. Auch das Auflegen eines sprechenden Teilnehmers kann also durch Längs-Störspannungen nicht
vorgetäuscht werden.
Eine Unterbrechung des Stromes durch die Teilnehmerschieife,
bzw. das Verbinden der Ader »a« mit Masse, wie es durch Betätigung der Erdtaste beim
Teilnehmer erfolgt, werden mit dem UND-Glied 44 festgestellt. Die notwendigen Bedingungen für eine
solche Schleifenunterbrechung sind nämlich:
— Der Teilnehmerapparat muß sich im Zustand »abgehoben« befinden, d.h. das Signal X2 ist
vorhanden,
— der Detektor DB liefert ein Ausgangssignal und
— der Detektor DA liefert kein Ausgangssignal. 4_
Die ersten beiden Bedingungen werden dadurch erfüllt, daß ein Eingang des UND-Gliedes 44 mit dem
Ausgang des UND-Gliedes 42 verbunden ist. Die driüe Bedingung wird dadurch erfüllt, daß der andere Eingang
des UND-Gliedes 44 über einen Inverter 45 mit dem w Ausgang des UND-Gliedes 41 verbunden ist.
Diese Bedingungen sind in schematischer Form in F i g. 4b dargestellt, die auch zeigt, daß das Ausgangssignal
AB unabhängig ist von Störspannungen, und zwar im Ruhezustand als auch während des Gesprächs.
Die beiden Störimpulse, die am Ausgang XG vor dem
durch Betätigung der Erdtaste hervorgerufenen Signal erscheinen, werden von der Logikeinrichtung dank der
logischen Einheit GBD, die nachfolgend beschrieben wird, nicht erfaßt w>
Erdtasten-Detektor GBD
(F ig. 5a, 5b)
(F ig. 5a, 5b)
Durch die Betätigung der Erdtaste wird im allgemei- *5
nen die Ader »a« im Teilnehmerapparat mit Masse verbunden. Die hierdurch hervorgerufene Zustandsänderung
darf nur in Betracht gezogen werden, wenn glim KJ, uaa vuni nuagaiigaaigiiai uu iiiiLgiaiuia tt « ι ■
abgeleitet wird und dazu bestimmt ist, das Relais SBC (siehe F i g. 3) zu betätigen und damit den Kontakt SB
während des Betätigens der Erdtaste zu öffnen (im Falle, daß im Teilnehmerapparat die Ader »b« durch die
Erdtaste an Erde gelegt wird). Die auf den Leitungen XG, X3 und G erscheinenden Signale sind in der
Fig. 5b dargestellt.
Rufsteuereinheit RG
(F ig. 6a, 6b, 6c)
(F ig. 6a, 6b, 6c)
Die zur Aussendung des Rufstromes nötigen Bedingungen werden nachfolgend aufgezählt:
— Auf der Leitung Ymuß ein Signal anliegen, da ja vor
der Aussendung des Rufstromes bereits ein Weg von der Teilnehmerschaltung über das Verbindungsnetzwerk
zu einem Verbindungssatz aufgebaut sein muß,
— der Handapparat muß aufgelegt sein,
— ein Rufsteuerimpuls (geliefert vom Impulsgenerator RTG I) muß vorhanden su-in.
Die notwendigen Bedingungen für das Beenden des Aussendens des Rufstromes sind die folgenden:
— Das Signal auf der Leitung Y ist weggefalle ■ (z. B.
wenn der rufende Teilnehmer auflegt) bevor der gerufene Teilnehmer abgehoben hat), oder
— Abheben des gerufenen Teilnehmers (diese Information
wird von einer logischen Einheit TD geliefert, die nachfolgend noch beschrieben wird), oder
— Anzeigen eines Fehlers (diese Information wird von
einer logischen Einheit LPgeliefert, die weiter unten
noch beschrieben wird).
Die erste obenbeschriebene Bedingung wird von einem UND-Glied 60 erfüllt, das als Eingangssignal die
Signale Y, TD invertiert (Inverter 61), LP invertiert (Inverter 62) erhält
Das UND-Glied 63 erfüllt die zweite und dritte obenbeschriebene Bedingung zum Aussenden des
Rufstromes, indem es als Eingangssignale das Ausgangssignal des UND-Gliedes 60 und die Impulse vom
Impulsgenerator RTGi erhält Wenn diese beiden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, setzt das Ausgangssignal
des UND-Gliedes 63 eine Kippschaltung L1, dessen Ausgang Q ein UND-Glied 64 steuert Ein
zweiter Eingang dieses UND-Gliedes 64 erhält das Signal XI über einen Inverter 65. Dieses Signal
entspricht dem Signal X 2 (F i g. 3 und 4a), ist jedoch um 150 ms verzögert an der Hinterflanke, um Störungen
während der Wahlzeichengabe zu vermeiden (die
Verzögerung von 150 ms ist langer als die Dauer der
Wahlzeichenimpulse). Dieser zweite Eingang erfüllt die zweite oben erwähnte Bedingung: Handapparat aufgelegt, und das UND-Glied 64 liefert also ein Ausgangssignal, wenn alle drei obenbeschriebenen Bedingungen
erfüllt sind.
Das Aussenden des Rufstromes wird beendet, wenn die Kippschaltung LX zurückgestellt wird, und/oder
wenn die Leitung XI aktiviert wird, d.h. wenn der
Zustand »abgehoben« festgestellt wird. Das Zurückstellen der Kippschaltung L1 erfolgt über ein UND-Glied
66, dessen Eingangssignale vom Impulsgenerator RTG1, und vom Ausgang des UND-Gliedes 60 über
einen Inverter 67 geliefert werden. Dabei ist es mit Hilfe der Impulse vom Generator RTG1 möglich, das
Aussenden des Rufstromes im Augenblick des Nulldurchganges der Rufspannung zu beenden. Das
invertierte Ausgangssignal des UND-Gliedes 60 stellt die Kippschaltung Li zurück, wenn der rufende
Teilnehmer auflegt (Signal Y verschwindet), wenn der gerufene Teilnehmer abhebt (Signal TD erscheint) oder
wenn ein Fehler festgestellt wird (Signal !./»erscheint).
Die auf den Leitungen der in Fig.6a gezeigten
Schaltung erscheinenden charakteristischen Signale sind in Fig.6b für den Fall gezeigt, daß der Rufstrom
zum gerufenen Teilnehmer ausgesendet wird, der rufende Teilnehmer jedoch vor einem eventuellen
Abheben beim gerufenen Teilnehmer auflegt.
In F i g. 6c sind die charakteristischen Signale für den
Fall dargestellt, daß der gerufene Teilnehmer abhebt
Rufstrom-Schutzschaltung PR
(F ig. 74,7b)
Diese Einheit enthält im wesentlichen einen Integrator INT2, welcher das Signal AG erhält und das
Verschwinden dieses Signales um 100 ms verzögert; einen Inverter 70, der ebenfalls das Signal /?Gempfängt;
ein UND-Glied 71, welches die Signale vom Integrator INT2 und vom Inverter 70 empfängt; einen Inverter 72,
der das Ausgangssignal des UND-Gliedes 71 empfängt und an seinem Ausgang ein Signal PR zum Schutz der
Ruf aussendung erzeugt.
In F i g. 7b sind logische Signale dargestellt, welche an den verschiedenen oben angeführten logischen Elementen als Funktion des Eingangssignales RG erzeugt
werden.
Aus F i g. 7b ist ersichtlich, daß nach Beendigung des Aussendens des Rufstromes die Leitung PR während
100 ms deaktiviert wird. Das Signal auf dieser Leitung wird mit dem Signal auf der Leitung AB vom
Schieifenstromdetektor LCD in einem UND-Glied 31 (Fig.3) kombiniert. Das Ausgangssignal Xi dieses
UND-Gliedes 31 und in der Folge auch die Signale X2
und X (F i g. 3) verschwinden zum gleichen Zeitpunkt. Das Verschwinden des Signales A" nach Beendigung der
Rufstromaussendung ermöglicht ein Entladen der Leitungskapazitäten und der Kapazitäten des Teilnehmerapparates über die Speisewiderstände, ohne daß
hierdurch die Detektion des Schleifenstromes gestört wird.
Leitungs-Schutzschaltung LP
(F ig. 84,8b)
Mit dieser Einrichtung werden zwei Arten von Fehlern festgestellt und Aktionen zur Abhilfe eingeleitet. Eine Verbindung der Ader »b« mit Masse während
des Ruhezustandes der Leitung und das Verbinden der Adern »a«und wo« während des Rufzustandes.
l.Fall
Wenn die Ader »tx< mit Masse während des Ruhezustandes verbunden wird, spricht der Detektor
DB an. Wenn nach einer Zeit von 50 ms, die durch den Integrator INT3 bestimmt wird, i;nd dazu dient,
Störsignale von kurzer Dauer auszuschalten, der
ι ο Detektor DB noch aktiviert ist, bringt das Signal LP auf
der Ausgangsleitung dieser logischen Schutzeinrichtung das Relais SBC (F i g. 3) zum Ansprechen. Hierdurch
wird der Speisewiderstand RB (von z.B. 300Ω)
abgeschaltet und es muß der Speisestrom über den
Widerstand RS (von z. B. 10 kil) fließen. Der Wert des
Speisestromes wird hierdurch stark herabgesetzt und die Schaltung geschützt
Das Signal LP wird von einem UND-Glied erzeugt,
dessen drei Eingangssignale vom Integrator INT3
μ (Signal DB, dessen Anstieg um 55 ms verzögert wurde),
vom Signal DB (nicht verzögert) und vom invertierten Signal A7(llnverter 81) geliefert werden.
Die beiden ersten Eingangssignale charakterisieren die Bedingung: »Dauer des Signales über DB 50 ms«,
während das dritte Eingangssignal den Ruhezustand des Teilnehmerapparates charakterisiert
2FaII
des Aussendens des Rufstromes verbunden werden, wird der Detektor DA auf Masse kurzgeschlossen und
nur der Detektor DB aktiviert Der Detektor DA wird also während des Rufstromes niemals aktiviert Dieser
Zustand wird vom Ausgangssignal des UND-Gliedes 82
angezeigt, welches als Eingangssignal das Signal Y
(anliegend während des Rufzustandes) und das invertierte Ausgangssignal (Inverter 83) des Detektors DA
empfängt
Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 82 wird dem
*o Integrator INT3 über ein ODER-Glied 84 zugeführt
welches außerdem als Eingangssignal das Signal vom Detektor DB erhält Daraus ergibt isch, daß wenn das
Signal am Ausgang des UND-Gliedes 84 länger als 50 ms dauert (um kurze Störimpulse auszuschalten), die
«s leitung LPein Signal führt
Sowohl im ersten oben geschilderten Falle als auch im
zweiten Falle verhindert das Signal LP die Steuerung des Rufstromes (siehe Fig.3 und 6a), d.h. das
Aussenden des Rufstromes im ersten Falle und das
In Fig.8b sind schematisch die logischen Signale in
der in Fig.8a gezeigten Schaltung für die beiden geschilderten Fehlerzustände dargestellt,
(F ig. 9a, 9b, 9c)
f>o Prinzip der Feststellung des Abhebens beim gerufenen
dargestellt An Hand der F i g. 9a soll nun die Erzeugung
des Signales TD, das das Abheben beim gerufenen
f>5 Das Und-Glied 90 stellt die Koinzidenz der Signale
vom Generator RTG 2 fest. Das Ausgangssignal des
(Eingang S) gespeichert, die vom invertierten Signal
RG, d. h. vom Signal zum Beenden der Rufstromaussendung, zurückgestellt wird.
Das UND-Glied 92 stellt die gleichzeitige Anwesenheit der folgenden Bedingungen fest:
1. Die Detektoren DA und DB erzeugen gleichzeitig
ein Ausgangssignal (Eingang des UND-Gliedes 92 wird mit der Leitung X1 verbunden).
2. Vorher wurde eine Koinzidenz zwischen den )0
Signalen der Detektoren DA und DB sowie zwischen den Impulsen vom Impulsgenerator
RTG 2 festgestellt (Eingang wird mit dem Ausgang <?der Kippschaltung L 2 verbunden).
3. Ein Impuls wird vom Generator RTG \ geliefert
Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 92 zeigt also das Abheben eines Teilnehmers an, während dieser
Teilnehmer Rufstrom erhält Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 92 läuft über ein ODER-Glied 93 und
wird in einer Kippschaltung L 3 gespeichert, deren Ausgangssignal Qüber ein weiteres ODER-Glied 94 das
Signal 72? erzeugt, das das Abheben des gerufenen Teilnehmers anzeigt Das Signal 77? wird mit Hilfe eines
UND-Gliedes 32 (F i g. 3) mit dem Signal X1, das vom 2s UND-Glied 31 erzeugt wird, kombiniert und ein Signal
X2 erzeugt
Am Ende jedes Rufes muß die Kippschaltung L 3 zurückgestellt werden, um bereitzusein zum Feststellen
eines späteren Abhebens während der Rufstromaussendung. Der Rückstelleingang R der Kippschaltung L 3 ist
daher mit dem Ausgang eines Inverters 95 verbunden, we&her am Eingang das Signal X erhält Die
Kippschaltung wird also jedesmal zurückgestellt, wenn
die Teilnehmerschaltung vom Verbindungsnetzwerk getrennt wird.
Der Zustand »abgehoben« außerhalb der Periode der
Rufstromaussendung wird von einem UND-Glied % festgestellt, dessen Eingänge mit der Leitung Xi und
mit dem Ausgang des Inverters 91 (keine Rufstromaus- ίο sendung) verbunden sind. Dieser Zustand wird direkt
am Ausgang 777 des Detektors Ober die ODER-Glieder
93 und 94 übertragen.
In Fig.9b sind die wichtigsten logischen Signale in
der Schaltung nach F i g. 9a schematisch dargestellt, und zwar für den Fall eines Teilnehmerapparates mit
kapazitiver Impedanz. In der Fig.9c sind dieselben
Signale für den Fall eines Teilnehmerapparates mit induktiver Impedanz dargestellt
Zusammenfassend kann die Wirkungsweise des in so F i g. 1 gezeigten Ausfuhrungsbeispieles der Erfindung
wie folgt dargestellt werden:
Die Rufspannung wird auf einer Sammelleitung zur Verfügung gestellt und in die Ader »b«der Teilnehmerschleife, d.h. in die mit dem negativen Pol der ss
Speisespannungsquelle verbundene Ader eingespeist Zur Einspeisung wird ein bidirektioneller Schalter
verwendet, dessen Schließung von Impulsen gesteuert wird, die von einem ersten Impulsgenerator periodisch
geliefert werden. Die Frequenz dieses Impulszuges ist gleich der Frequenz der Rufspannung und die Impulse
werden kurz vor dem positiven Nulldurchgang der Rufspannung erzeugt
Infolge ihrer endlichen Zeitdauer liegen diese Impulse dann ungefähr symmetrisch zum Augenblick des
Nulldurchganges in die positive Halbwelle der Rufspannung.
Ein zweiter Impulsgenerator liefert ebenfalls einen Impuiszug mit einer Wiederholungsfrequenz, die gleich
ist der Frequenz der Rufspannung, wobei jedoch die Impulse kurz vor den negativen Nulldurchgängen der
Rufspannung erzeugt werden.
Die Erfindung verwendet außerdem zwei logische Detektoren. Ein erster Detektor fühlt den Strom durch
die Ader »a« der Teilnehmerschleife ab. Diese Ader verbindet den Teilnehmerapparat mit Massepotential.
Ein zweiter Detektor ist mit der anderen Ad«;r »b« der
Teilnehmerschleife verbunden und fühlt eine Spannung an einem Punkt dieser Ader ab. Die genannte Strom-
und Spannungsabfühlung läßt sich natürlich auch vertauschen, was insbesondere dann sinnvoll ist, wenn
die Rufspannung nicht in die ö-Ader, sondern in die
a-Ader eingespeist wird.
Ist der Handapparat aufgelegt uad fließt Rufstrom durch die Leitung, detektiert der zweite Detektor die
positiven Halbwellen des Rufstromes ohne Phasenverschiebung zur Rufspannung. Andererseits detektiert der
erste Detektor die negativen Halbwellen des Rufstromes mit einer Phasenverschiebung zur Rufspannung,
welche sich dadurch ergibt, daß der Teilnehmerapparat eine kapazitive oder induktive Impedanz für die
Rufwechselspannung darstellt Die beiden genannten Polaritäten können natürlich auch vertauscht werden,
ohne daß sich hierdurch die Ausführung der Erfindung wesentlich ändert
Im Rufzustand werden also die beiden Detektoren zugleich während eines kurzen Zeitintervalls einmal pro
Periode der Rufwechselspannung aktiviert Dieses kurze Zeitintervall beginnt entweder oder endet bei
einem Nulldurchgang der Rufspannung, je nachdem, ob der Teilnehmerapparat eine induktive oder kapazitive
Impedanz hat Hierdurch fallen entweder die Impulse des ersten oder des zweiten Impulsgenerators außerhalb dieses Zettintervalls.
Hebt der gerufene Teilnehmer seinen Handapparat infolge eines Rufes ab, beginnt ein Strom in der
Teilnehmerschleife zu fließen, der sich dem Rufwechselstrom überlagert Hierdurch bleibt der erste Detektor
selbst nach dem Nulldurchgang der Rufwechselspannung aktiviert und hierdurch kann während eines
kurzen Zeitintervalls eine Koinzidenz festgestellt werden zwischen den logischen Ausgangssignalen der
beiden Detektoren und eines der beiden Impulsgeneratoren. Während eines darauffolgenden weiteren kurzen
Intervalles kann eine weitere zeitliche Koinzidenz zwischen den Ausgangssignalen der beiden Detektoren
und den Impulsen des anderen Impulsgenerators festgestellt werden.
Durch eine einfache logische Operation kann das sequentielle Erscheinen dieser Koinzidenzen festgestellt
werden und das öffnen des Schalters veranlaßt werden, der den Rufstrom zuführt
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Schaltungsanordnung zur Rufspannungszuführung und zur Feststellung des Abhebens eines gerufenen Teilnehmers zwecks Abschaltung des Rufstromes in Fernsprech-Vermittlungsanlagen, gekennzeichnet durch einen ersten Detektor (DA) zum Feststellen der negativen Halbwelle des Rufwechselstromes durch die den Teilnehmerapparat (TS) mit Masse (GND) verbindende a-Ader der Teilnehmerschleife, durch einen zweiten Detektor (DB)2am Feststellen der positiven Halbwelle der Rufwechselspannung an einem zwischen der Flufspannungsquelle (RBUS) und dem Zuführungspunkt (J) der Rufspannung an die den Teilnehmerappstrat mit dem negativen Pol (—V) der Versorgungsspannung verbindende 6-Ader der Teilnehmerschleife gelegenen Punkt (K),durch zwei Xmpulsgeneratoren (RTGX, RTG2), die jeweils beim positiven (RTG X) und beim negativen Nulldurchgang (RTG 2) der Rufwechselspannung einen Impuls erzeugen (F i g. 2a, 2b), durch eine Logikeinrichtung (Fig. 1, Fig.3) 211m Feststellen der zeitlichen Koinzidenz der Ausgamgssignale der beiden Detektoren und der beiden Impulszüge, sowie durch einen von der Logikcinrichtung gesteuerten Schalter (RS) zum Zuführen der Rufwechselspannung an die 6-Ader, derart, daß während des Läutens infolge der reaktiven Komponente der Impedanz des Teilnehmerapparates nur Koinzidenz zwischen den beiden Detektoren und dem eirvn Impulsgenerator besteht (z.B. RTG2, Fig.2a), daß ; -doch nach dem Abheben durch die Überlagerung des Speisegleichstromes und des Rufwechselstromes eine Koinzidenz zwischen den beiden Detektoren und dem anderen Impulsgenerator (RTGX, Fig.2a) festgestellt wird und hierdurch der Schalter (RS) geöffnet wird.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den beiden Impulsgeine· ratoren (RTGX, RTG 2) erzeugten Impulse von kurzer Dauer sind und symmetrisch zu den Nulldurchgängen der Rufwechselspannung liegen.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Logikeinrichtung (F i g. 3) ein UND-Glied (90, Fig.9a) enthält, welches ein erstes logisches Signal bei der gleichzeitigen Anwesenheit der Ausgangssignale der beiden Detektoren (Signal XX) und eines Impulses des zweiten Impulsgenerators (RTG 2) erzeugt, daß ferner eine erste Verriegelungsschaltung (L 2) vorgesehen ist, welche durch das erste logische Signal gesetzt wird und ein zweites logisches Signal abgibt, daß ein weiteres UND-Glied (92, Fig.Ua) vorgesehen ist, das ein drittes logisches Signal abgibt, bei gleichzeitiger Anwesenheit des Signales X X und des zweiten logischen Signales (Ausgang Q von L 2 in F i g. 9a), sowie eines Impulses vom ersten Impulsgenerator (RTGX) und daß eine zweite Verriegelungsschaltung (L3) vorgesehen ist, welche durch das dritte logische Signal gesetzt wird, und deren Ausgangssignal des Abheben durch den gerufenen Teilnehmer anzeigt.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein UND-Glied (96, F i g. 9a), das «in viertes logisches Signal abgibt, wenn das Signal X X anliegt und ein Signal (RG) anzeigt, daß kein Rufzustand vorliegt, wobei das genannte dritte und vierte logische Signal über ein ODER-Glied (93) dem Stelleingang (S) der zweiten Verriegelungs- > schaltung (L 3) zugeführt werden.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein ODER-Glied (94), dessen Eingänge mit dem Ausgang der zweiten Virriegelungsschaltung (L 3) und dem Ausgang des ODER- Gliedes (93) verbunden sind, wobei das Ausgangssignal des ODER-Gliedes (94) ein Signal (TD) abgibt, welches einen Stromfluß durch die Teilnehmerschleife anzeigt6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekenn-ϊ zeichnet durch ein UND-Glied (41, Fig.4a), dessen einer Eingang mit dem ersten Detektor (DA) verbunden ist, und dessen anderer Eingang ein Signal empfängt, wenn der Handapparat abgehoben ist und das ein fünftes logisches Signal abgibt; durch2<) ein UND-Glied (42, F i g. 4a), dessen einer Eingang mit dem zweiten Detektor (DB) verbunden ist und dessen anderer Eingang ebenfalls ein Signal erhält, wenn der Handapparat abgehoben ist und das ein sechstes logisches Signal abgibt, sowie durch ein2~> weiteres UND-Glied (44), dessen erster Eingang das sechste logische .Signal und dessen anderer Eingang das fünfte jedoch invertierte logische Signal empfängt und das ein logisches Signal (XG) abgibt, das die Betätigung der Erdtaste anzeigt«ι 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein UND-Glied (40, F i g. 4a), dessen erster Eingang mit dem ersten Detektor (DA), dessen anderer Eingang mit dem zweiten Detektor (DB) verbunden ist und das ein siebentes logisches<> Signal abgibt, sowie durch ein ODER-Glied (43), dessen Eingänge mit dem fünften, sechsten und siebenten logischen Signal verbunden sind und das an seinem Ausgang ein logisches Signal f/idj abgibt, das das Schließen der Teilnehmet schleife anzeigt«1 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurchgekennzeichnet, daß das Signal (XG) eine monostabile Kippschaltung (SS, Fig.5a) anstößt, deren Ausgangssignal invertiert wird (Inverter 50, Signal X3).> 9. Schaltungsanorndung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Unterbrecher (SB, F i g. 1), welcher die Zuführung des Speisestromes in die Teilnehmerschleife über einen Widerstand (RB) mit relativ niedrigem Wert unterbricht so daß derι» Speisestrom nur mehr über einen Widerstand mit relativ hohem Wert (R S) fließen kann.10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein UND-Glied (82, Fig.8a), dessen einer Eingang ein Signal (Y) empfängt, das>Γ· eine Verbindung der Teilnehmerschleife mit einem Verbindungssatz der Vermittlungszentrale anzeigt und dessen anderer Eingang ein Signal vom ersten Detektor (DA) n&ch Inversion empfängt und das ein achtes logisches Signal abgibt; durch eine Schaltungw> (INT3) zur Verzögerung der Anstiegsflanke des achten logischen Signals und durch ein UND-Glied (80), dessen Eingänge mit dem Ausgang der Verzögerungsschaltung (INT3), dem achten logischen Signal und dem Signal XX invertierth! verbunden sind und das ein logisches Signal (LP) abgibt, das zur öffnung des Unterbrechers (SB) verwendet wird.11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, daß das achte Signal einem Eingang eines ODER-Gliedes (84, Fig.8a) zugeführt wird, dessen anderer Eingang mit dem zweiten Detektor (DB) verbunden ist, wobei das Ausgangssignal des ODER-Gliedes (84) der Verzögerungs- ί schaltung (INT3) und dem UND-Glied (80) zugeführt wird.12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal (XG) einer zweiten Verzögerungsschaltung (INTi, F i g. 5a) zur 11* Verzögerung der Anstiegsflanke zugeführt wird, wobei das Ausgangssignal (G) der Verzögerungsschaltung zur öffnung des Unterbrechers (SB) verwendet wird.13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, π gekennzeichnet durch ein UND-Glied (60, F i g. 6a), dessen Eingänge mit dem Signal Y, dem Signal TD invertiert und dem Signal LP invertiert verbunden sind und das ein neuntes logisches Signal abgibt; durch ein UND-Glied (63). dessen Eingänge mit dem neunten logischen Signal und dem ersten Impulsgenerator (RTGt) verbunden sind und das ein zehntes logisches Signal abgibt; durch eine dritte Verriegelungsschaltung (L 1), die von dem zehnten logischen Signal gesetzt wird; durch ein UND-Glied (64), dessen Eingänge mit dem Ausgang der dritten Verriegelungsschaltung (Li) und dem Signal Xi invertiert verbunden sind und durch ein UND-Glied (66), dessen Eingänge mit dem neunten logischen Signal invertiert und dem ersten Impulsgenerator »1 (RTGi) verbunden sind und dessen Ausgang mit dem Rückstelleingang der dritten Kippschaltung (L 1) verbunden ist, wobei das Ausgangssignal des UND-Gliedes (64) ein Signal (RG) abgibt, das die Rufspannungszuführung in die Teilnehmerschleife r> steuert14. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Rufsteuersignal (RG) auch zur Öffnung des Unterbrechers (SB) verwendet wird. i<>15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Verzögerungsschaltung (INT2, Fig.7a) zur Verzögerung des Rufsteuersignales (RG) und durch ein UND-Glied (71), dessen Eingänge mit dem Ausgang der Vcrzögerungsschal- ■'"> tung (INT2) und dem invertierten Rufsteuersignal verbunden sind und das ein elftes logisches Signal abgibt, das nach Inversion ein Schutzsignal (PR) abgibt.16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, ~>u gekennzeichnet durch ein UND-Glied (31) dessen Eingänge mit dem Signal AB und dem Schutzsignal (PR) verbunden sind und das das Signal X1 abgibt; durch ein UND-Glied (32), dessen Eingänge mit dem Signal X i und dem Signal TD verbunden sind und v, das ein Signal X2 erzeugt und durch ein UND-Glied (30), dessen Eingänge mit dem Signal X 3 und dem Signal X 2 verbunden sind und das ein Signal X abgibt, das den Zustand der Teilnehmerschleife frei von allen Störspannungen angibt m>17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Detektor (DA) von einer ersten Abfühlschaltung gesteuert wird, die einen ersten Widerstand (R 1) enthält, der an einem Ende mit dem Emitter eines ersten Transistors (TA) m und am anderen Ende mit einem Punkt A der a-Ader verbunden ist, daß der Kollektor des ersten Transistors den ersten Detektor (DA) steuert, daß der Punkt A über einen Speisewiderstand RA mit Masse verbunden ist und daß der Emitter des ersten Transistors über einen weiteren Widerstand (R 3) mit dessen Basis verbunden ist, derart, daß der erste Transistor (TA) leitet, wenn das Potential des Punktes A negativer ist als Masse.18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Detektor (DB) von einer Abfühlschaltung gesteuert wird, welche einen zweiten Widerstand (R 6) aufweist, der einerseits mit dem Emitter eines zweiten Transistors (TB) und andererseits über einen dritten Widerstand R 5 mit dem Einspeisepunkt (K) der Rufspannung verbunden ist, daß die Basis des zweiten Transistors (TB) mit dem Verbindungspunkt zwischen den zweiten und dritten Widerständen (R 6 und RS) verbunden ist und daß der Kollektor des zweiten Transistors den zweiten Detektor (D 3) steuert, derart, daß der zweite Transistor leitet, wenn das Potential des Punktes K positiver Lt als der negative Pol (- V) der Speisespannung.19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: Die Speisespannung der Teilnehmerschleife ist negativ in Be=Jg auf Masse, der erste Transistor (TA) ist ein Transistor vom Typ NPN, die Basis des Transistors (TA) ist mit seinem Emitter über eine Diode (Di) verbunden, deren Durchlaßrichtung umgekehrt liegt zur Durchlaßrichtung der Basis-Emitter-Sperrlage.20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:Der zweite Transistor (TB) ist ein Transistor vom Typ NPN, der Emitter des Transistors ist mit dem negativen Pol (— V) der Speisespannung verbunden, die Basis des Transistors ist mit seinem Emitter über eine Diode (D 2) verbunden, wobei die Diode und der Basis-Emitter-Obergang des Transistors antiparallel liegen.
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