DE2811488C2 - - Google Patents
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Classifications
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/02—Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
- H04L27/06—Demodulator circuits; Receiver circuits
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
- Shift Register Type Memory (AREA)
- Dc Digital Transmission (AREA)
- Manipulation Of Pulses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen integrierbaren Demodulator
für geträgerte Digitalsignale nach dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Die US-PS 39 97 847 beschreibt einen nach der Phasendifferenz
kodierung arbeitenden gattungsgemäßen Demodulator, bei dem das
Eingangssignal zunächst einen Amplitudendiskriminator durchläuft
und dann zur Demodulation jeder ankommende Schritt mit dem vor
hergehenden verglichen werden muß. Den eigentlichen Demodulator
bilden Zähler, die von den verzögerten und unverzögerten Signa
len angesteuert werden und denen logische Gatter und bistabile
Kippstufen nachgeschaltet sind. Aufgrund der vorgeschriebenen
Korrelation der Signale sind die Ausgänge des Schieberegisters
den Zählern fest zugeordnet.
In "Elektronik 1975, H. 10, S. 104/105" ist ein digitaler Demo
dulator beschrieben, bei dem ein Dekadenzähler mit dekodierten
Ausgängen eingangsseitig durch das zu demodulierende Signal über
die Parallelschaltung einer Diode mit einem ohmschen Widerstand
beaufschlagt ist, wobei zwischen dem Signaleingang des Dekaden
zählers und Masse eine Ladekapazität vorgesehen ist. Die Ausgän
ge des als Dekoder eingesetzten Dekadenzählers führen das be
reits in der Dioden-Widerstands-Kapazitätskombination demodulier
te Signal.
Solche durch eine extern vorgeschaltete Dioden- bzw. Widerstands-
und Kondensatorbeschaltung gekennzeichneten Demodulator setzen
nicht nur Versuchen, sie in monolithisch integrierter MOS-Tech
nik zu realisieren, erheblichen Widerstand entgegen, sondern füh
ren auch zu zeitabhängigen Entlade-Ladekurven, die durch die am
Eingang vorgesehene Kapazität bedingt sind. Die Entladezeitkon
stante führt außerdem zu Verzerrungen des demodulierten Signals.
Als weiterer Nachteil ist ein starker Einfluß auf die Schwell
werte des Vorverstärkers bei schwachen Eingangssignalen sowie
die Gefahr einer Verstümmelung des Code durch Signaleinbrüche
zu verzeichnen. Schließlich bildet die Dimensionierung der Wi
derstands-Kondensatorkombination am Eingang der bekannten Demo
dulatoren notgedrungen einen Kompromiß zwischen der Integra
tionszeitkonstanten, die gegen die Störeinbrüche groß sein soll,
und der Entladezeit, die für kleine Impulsverzerrungen klein
sein soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen integrierten
Demodulator der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem auf
eine Korrelation von Eingangssignalen und auf eine Dioden-Kapa
zitätsschaltung verzichtet werden kann und der eine geringe
Verzerrung, wählbare Störunterdrückung und einstellbaren Zeit
versatz zwischen Eingangs- und Ausgangssignal gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kenn
zeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Eine das zu demodulierende Signal dehnende Vorrichtung, die für
den Eingang des soeben definierten Demodulators besonders ge
eignet ist, wird durch eine taktgesteuerte
bistabile Kippstufe gebildet, die insbesondere als RS-
Flip-Flop ausgebildet ist. Auch die am Ausgang des Demo
dulators vorgesehene bistabile Kippstufe ist zweckmäßig
als RS-Flip-Flop ausgestaltet. Das Schieberegister hat
die Aufgabe, das von dem Eingangs-Schaltungsteil, also
insbesondere einem RS-Flip-Flop, gelieferte gedehnte
Signal abzutasten und die dadurch aufgenommene Informa
tion an das Ausgangs-Flip-Flop weiterzuleiten. Wesent
lich für die Entstehung eines verzerrungsarmen Ausgangs
signals sind die zwischen dem Flip-Flop am Ausgang des
Demodulators und dem Schieberegister liegenden logischen
Gatter, deren Datenausgänge am Setzeingang bzw. am Rück
setzeingang des Ausgangs-Flip-Flops liegen.
Die Erfindung wird nun mittels der Fig. 1 und 2 näher
dargestellt. Beide Figuren bringen je eine Ausgestaltung
des Demodulators im Blockschaltbild, wobei die in Fig. 2
gebrachte Darstellung etwas detaillierter als die gemäß
Fig. 1 ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anlage gelangt das zu
demodulierende Signal vom Signaleingang E an ein taktge
steuertes Schaltungsglied FF 1, das derart aufgebaut ist,
daß es die Signalzeit verlängert. Diese Funktion wird,
wie bereits bemerkt, zweckmäßig durch ein Flip-Flop, ins
besondere ein RS-Flip-Flop, geleistet. Dieses Eingangs-
Flip-Flop ist im Falle einer Ausgestaltung gemäß Fig. 1
symmetrisch aufgebaut. Es weist somit zwei Signalausgän
ge auf, die an je einem Signaleingang des in üblicher
Weise aufgebauten Schieberegister SR gelegt sind. Dieses
Schieberegister SR kann z. B. aus einer Kette hinterein
ander geschalteter gleicher Flip-Flopzellen mit jeweils
zwei Signaleingängen und den entsprechenden Signalaus
gängen bestehen, die in der bei Digitalzählern bekannten
Weise hintereinander geschaltet sind. Die Flip-Flopzel
len des Schieberegisters SR sind zudem so ausgebildet,
daß sie einen Takteingang aufweisen, was z. B. für Zwei-
Speicher-Flip-Flop zutrifft.
Der innere Aufbau eines solchen Schieberegisters läßt
neben dem durch den Ausgang der letzten Flip-Flopzelle
des Schieberegisters SR gegebenen Ausgang auch im Inne
ren liegende Anzapfungsstellen als Ausgänge zu, so daß
unterschiedlich angeschaltete Signalausgänge des Schie
beregisters SR verfügbar sind, die zur Beaufschlagung
der zwischen dem Schieberegister SR und dem Ausgangs-
Flip-Flop FF 2 vorgesehenen logischen Gatter (neben dem
Ausgang der letzten Flip-Flopzelle des Schieberegisters
SR) dienen.
Das Schieberegister kann auch in anderer Weise als durch
Flip-Flops realisiert sein. Eine Möglichkeit bilden z. B.
Eimerkettenspeicherschaltungen (BBD-Schaltungen) oder
auch CCD-Schaltungen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird
der Demodulatoreingang durch ein symmetrisches SR-Flip-
Flop FF 1 gebildet, dessen Signaleingang S durch das zu
demodulierende Signal und dessen Rücksetzeingang R durch
Rücksetzimpulse beaufschlagt ist, die periodisch erzeugt
werden. Dabei empfiehlt es sich, wenn die Frequenz die
ser Rücksetzimpulse der Trägerfrequenz des zu demodulie
renden Signals entspricht. Taktsignale werden ferner zum
Betrieb des Schieberegisters SR benötigt, die zweckmäßig
zu den Rücksetzimpulsen für das Eingangs-Flip-Flop FF 1
synchronisiert sind, so daß sich die Anwendung eines ge
meinsamen Taktgebers TG empfiehlt, der das Eingangs-Flip-
Flop am Reseteingang R und das Schieberegister SR am Takt
eingang TE mit Taktimpulsen versorgt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform weist
das Schieberegister SR vier verschiedene Ausgänge A 1, A 2,
A 3, A 4 auf, die paarweise zur Beaufschlagung der logischen
Eingänge zweier UND-Gatter U 1 und U 2 dienen. Der Ausgang
des einen dieser Gatter U 1 liegt am R-Eingang und der Aus
gang des zweiten Gatters U 2 am Signaleingang S des Aus
gangs-Flip-Flops FF 2. Der dem Signaleingang S zugeordne
te Ausgang Q von FF 2 führt das demodulierte Signal.
Das zu demodulierende Eingangssignal liegt somit am Setz
eingang des Eingangs-Flip-Flops FF 1, welches periodisch
zurückgesetzt wird, so daß am Ausgang von FF 1 ein Signal
zur Verfügung steht, dessen Impulse gegenüber dem Ein
gangssignal verlängert sind. Dieses Signal wird zwischen
den Resetimpulsen abgetastet und ins Schieberegister SR
übernommen. Je nach der Länge des Schieberegisters SR,
also nach der Anzahl seiner hintereinandergeschalteten
Speicherzellen, steht innerhalb des Schieberegisters SR
jeweils ein zeitlich bestimmter Abschnitt des bereits de
modulierten Eingangssignals zur Verfügung, das durch ent
sprechend angelegte Ausgänge am Schieberegister SR abge
nommen werden kann. Das am Ende der Schieberegisterkette
zur Verfügung stehende demodulierte Signal ist vollstän
dig; es kann aber um eine Schiebetaktperiode verlängert
sein.
Durch die Verwendung des Ausgangs-Flip-Flops FF 2 kann
die Ausgabe des demodulierten Signals von der Mindest
dauer des Eingangssignals bzw. von einer Mindestanzahl
von Eingangsimpulsen abhängig gemacht werden. Damit läßt
sich eine gewisse Störunterdrückung erreichen. Die durch
das Schieberegister SR mögliche zeitliche Vorverlegung
des Rücksetzimpulses für das Ausgangs-Flip-Flop FF 2, die
aufgrund der vorgeschlagenen Schaltung durch das Schiebe
register SR zumindestens mitgesteuert wird, erlaubt eine
Verkürzung des demodulierten Signals und damit eine Kor
rektur der durch das Eingangs-Flip-Flop FF 1 bedingten
Dehnung. Eine verbleibende Verfälschung wäre nur noch
durch die Asynchronität zwischen Eingangssignal und
Schiebetakt bedingt.
Damit resultieren als Vorteile der in Fig. 1 dargestell
ten Ausgestaltung eines Digitaldemodulators: geringe Ver
zerrung, wählbare Störunterdrückung und einstellbarer
Zeitversatz zwischen Eingangs- und Ausgangssignal.
Die Ausgestaltung des Demodulators ist sowohl in bipola
rer Halbleitertechnik als auch in MOS-Technik möglich.
Ein abgewandeltes Beispiel mit MOS-Feldeffekttransisto
ren soll nun anhand der Fig. 2 beschrieben werden. Diese
Ausführungsform zeichnet sich gegenüber der in Fig. 1
dargestellten Ausbildung durch eine unsymmetrische Aus
gestaltung bezüglich der Flip-Flops FF 1 und FF 2 sowie
der das Ausgangs-Flip-Flop FF 2 mit Signalen versorgenden
und durch das Schieberegister SR gesteuerten logischen
Gatter aus.
Die Basisteile der beiden Flip-Flops FF 1 und FF 2 sind
auch hier in üblicher Weise entweder durch kreuzgekop
pelte NAND-Gatter oder durch kreuzgekoppelte NOR-Gatter
realisierbar. Im Beispielsfalle ist die zweite Möglich
keit gewählt. Demzufolge besteht der Basisteil des Ein
gangs-Flip-Flops FF 1 aus den kreuzgekoppelten NOR-Gat
tern NOR 2 und NOR 3, der Basisteil des Ausgangs-Flip-
Flops FF 2 aus den kreuzgekoppelten NOR-Gattern NOR 5 und
NOR 6. Hingegen sind die der Taktversorgung und Signal
versorgung von FF 1 und FF 2 dienenden Schaltungsteile un
terschiedlich gewählt.
Das Schieberegister SR besteht aus einer Anzahl n (im
Beispielsfalle hat man n = 6) kettenartig hintereinander
geschalteter Speicherzellen, die aus jeweils einem takt
gesteuerten Feldeffekttransistor T ν (ν = 1, 2, . . . n) mit
je einem nachgeschalteten Inverter I ν bestehen. Die Feld
effekttransistoren, vor allem auch am Eingang des Schiebe
registers SR dienen zugleich auch als Transferstufen. Die
Inverter I ν setzen sich in bekannter Weise ebenfalls aus
MOS-Feldeffekttransistoren (z. B. aus der Serienschaltung
eines Enhancement-Transistors mit signalgesteuertem Gate
und eines als Lastelement geschalteten zweiten Feldef
fekttransistor, z. B. vom Depletiontyp) zusammen.
Ausgänge des Schieberegisters SR können, wie ein Blick
auf Fig. 2 zeigt, sowohl durch die Inverter-Ausgänge der
einzelnen hintereinander geschalteten Speicherzellen
von SR als auch zwischen dem Transfertransistor und dem
Inverter innerhalb der einzelnen Speicherzelle oder
Schieberegisterstufe vorgesehen sein.
Die beiden kreuzgekoppelten NOR-Gatter NOR 2 und NOR 3
des Eingangs-Flip-Flops FF 1 weisen je einen freien logi
schen Eingang auf. Der freie logische Eingang des Gatters
NOR 2 liegt am Eingang E für das zu demodulierende Signal,
der freie logische Eingang des Gatters NOR 3 liegt am Aus
gang eines UND-Gatters U 3, dessen einer Dateneingang an
dem mit E 2 bezeichneten Takteingang und dessen anderer
Dateneingang am Ausgang eines weiteren NOR-Gatters NOR 1
liegt.
Der eine logische Eingang dieses weiteren NOR-Gatters
NOR 1 liegt wiederum am Eingang E für das zu demodulieren
de Signal, der zweite logische Eingang dieses Gatters
NOR 1 liegt an einem Schaltungspunkt ZR innerhalb der Spei
cherkette des Schieberegisters SR, so daß auf diese Wei
se eine Rückkopplung des Schieberegisters SR erreicht
ist.
Im Beispielsfalle liegt dieser Rückkopplungspunkt ZR im
Schieberegister SR zwischen dem Transfer-Transistor T 3
und dem Inverter I 3 der dritten Registerstufe. In Verbin
dung mit den Gattern NOR 1 und U 3 gestattet die soeben
erwähnte Rückkopplung eine zeitlich verzögerte Freigabe
der periodischen Rücksetzimpulse für das Eingangs-Flip-
Flop FF 1, so daß bei asynchron eintreffendem Signal das
Eingangs-Flip-Flop FF 1 bereits durch den ersten Träger
impuls sicher gesetzt wird, was im Falle periodisch an
dauernder Rücksetzimpulse bei zufälligem zeitlichen Zu
sammentreffen nicht mit Sicherheit gewährleistet wäre.
Damit ist auch sichergestellt, daß eine verbleibende Ver
fälschung nur aufgrund der Asynchronität zwischen Ein
gangssignal und Takt entstehen kann.
Der Ausgang des Eingangs-Flip-Flops FF 1 ist durch den lo
gischen Ausgang des unmittelbar durch das Eingangssignal
beaufschlagten (also an E liegenden) NOR-Gatters NOR 2 ge
geben, über den das gedehnte Eingangssignal an den Ein
gangstransistor T 1 der ersten Stufe des Schieberegisters
SR gelangt. Zwischen dem Eingangstransistor T 1 und dem
folgenden Inverter I 1 befindet sich eine Abzweigungsstel
le Z, die zugleich einen zu dem dem Schieberegister SR
nachgeschalteten und anstelle des Gatters U 1 in Fig. 1
vorgesehenen NOR-Gatter NOR 4 führenden Ausgang des Schie
beregisters SR bildet. Der zweite logische Eingang des
NOR-Gatters NOR 4 liegt am Ausgang der letzten Speicher
zelle des Schieberegisters SR, also im Bedarfsfall am
Signalausgang des Inverters I 6. Der Ausgang des NOR-Gat
ters NOR 4 dient zur Steuerung des Setzeingangs S des
Ausgangs-Flip-Flops FF 2, also des freien logischen Ein
gangs des Gatters NOR 5, an dessem Ausgang Q das demodu
lierte Signal erscheint.
Der freie logische Eingang des Gatters NOR 6, also der
Reseteingang R des Ausgangs-Flip-Flops FF 2, wird durch
den logischen Ausgang eines UND-Gatters U 4 gesteuert,
das dem Gatter U 2 in Fig. 1 entspricht und dessen beide
logische Eingänge so beaufschlagt sind, daß der eine Ein
gang an dem mit E 1 bezeichneten Takteingang des Demodu
lators liegt und der andere Eingang mit einem Schaltungs
punkt Z * verbunden ist, der zwischen zwei aufeinander
folgenden Speicherzellen, also Registerstufen des Schie
beregisters SR (im Beispielsfall zwischen die vierte und
die fünfte Registerstufe) gelegt ist. Hierdurch wird ei
ne Verkürzung des demodulierten Signals und damit eine
Korrektur der durch das Eingangs-Flip-Flop FF 1 bedingten
Dehnung erreicht.
Der Eingang E für das zu demodulierende Signal liegt
nicht nur an den beiden NOR-Gattern NOR 1 und NOR 2 son
dern auch noch an dem Gate eines Feldeffekttransistors
T * dessen Source an Masse und dessen Drain auf den Ab
zweigungspunkt Z zwischen dem ersten Transfertransistor
T 1 und dem ersten Inverter I 1 im Schieberegister SR und
somit auch auf den einen logischen Eingang des NOR-Gat
ters NOR 4 gelegt ist. Dieser Transfertransistor T * und
die angegebene Anschaltung bewirken, daß auch in den Zei
ten, in denen der Transfertransistor T 1 gerade kein Takt
signal erhält (d. h. gesperrt ist), die Information eines
am Eingang E vorhandenen geträgerten Signals sofort ins
Schieberegister SR übernommen wird. In diesem Falle wird
die Speicherfähigkeit der Gatekapazität des Transistors
im Inverter T 1 ausgenutzt, um die bereits obenerwähnte
Dehnung des an das Schieberegister SR abzugebenden Sig
nals zu erreichen.
Sowohl das zu demodulierende Signal am Eingang E als auch
die auf die Takteingänge E 1 und E 2 gegebenen Taktsignale
beziehen sich auf einen Pegel, der an Masse liegt.
Die Rücksetzimpulse für das Eingangs-Flip-Flop FF 1 werden
durch die am Eingang E 2 anfallenden Taktsignale ausgelöst,
die zugleich auch der Taktversorgung des Schieberegis
ters SR dienen. Aus diesem Grund sind die Gateelektroden
derjenigen Transfertransistoren T ν , die zu Speicherzel
len mit geradzahliger Nummerierung ν gehören, an den Ein
gang E 2 gelegt. Die Gateelektroden derjenigen Transfer
transistoren T ν , die zu Speicherzellen mit ungeradzah
liger Nummerierung ν gehören, liegen hingegen an dem
Takteingang E 1, der auch zur Beaufschlagung des einen
logischen Eingangs des dem Ausgangs-Flip-Flop FF 2 vor
geschalteten UND-Gatters U 4 vorgesehen ist.
Schließlich ist noch zu erwähnen, daß die an den beiden
Takteingängen E 1 und E 2 des Schieberegisters SR vorge
sehenen Signale derart ausgewählt sind, daß sie perio
disch sind, daß sie in fester Phase zueinander liegen
und daß sich ihre Arbeitspegel nicht überschneiden.
Damit ist die in Fig. 2 dargestellte Ausgestaltung des
Demodulators vollständig beschrieben. Sie weist gegenü
ber der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform den Vor
teil auf, daß es sich um eine MOS-gerechte Lösung han
delt, die problemlos und platzsparend auf einem Silicium-
Chip integrierbar ist.
Claims (11)
1. Integrierbarer Demodulator für geträgerte Digitalsignale
mit einem Demodulatoreingang, einem taktgesteuerten, mehrere
unterschiedliche Signalausgänge aufweisenden Schieberegister
und einer bistabilen Kippstufe, deren Ausgang den Demodulator
ausgang bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß das zu demodulierende Signal über einen die Signaldauer
vergrößernden und die Abtastung des Signals durch das Schiebe
register (SR) ermöglichenden Schaltungsteil (FF 1) an den
Schieberegistereingang gelegt ist, und daß die bistabile Kipp
stufe (FF 2) zwei Signaleingänge (RS) aufweist, die mit dem
logischen Ausgang je eines logischen Gatters (U 1, U 2; NOR 4,
U 4) direkt verbunden sind, wobei die logischen Eingänge der
logischen Gatter (U 1, U 2; NOR 4, U 4) von den Signalausgängen
(A 1-A 4; Z, Z *, Ausgang von I 6) des Schieberegisters (SR) gesteuert wer
den.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Ausgang des Demodulators bildende bistabile
Kippstufe (FF 2) als RS-Flip-Flop ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der dem Schieberegister (SR) vorgeschalte
te und das zu demodulierende Signal auf dieses übertra
gende Schaltungsteil (FF 1) als taktgesteuerte bistabile
Kippstufe, insbesondere als RS-Flip-Flop, ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die die Eingänge der den Ausgang (Q)
des Demodulators bildenden bistabilen Kippstufe (FF 2)
auf Ausgänge des Schieberegisters (SR) schaltenden logi
schen Gatter einander gleich sind und beispielsweise als
UND-Gatter (U 1, U 2) oder als NOR-Gatter ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden die Eingänge der den Aus
gang des Demodulators bildenden bistabilen Kippstufen
(FF 2) auf Ausgänge des Schieberegisters (SR) schalten
den logischen Gatter verschieden sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Schieberegister (SR) aus einer An
zahl n hintereinander geschalteter Speicherzellen besteht,
daß dabei die einzelne Speicherzelle durch die Source-
Drain-Strecke je eines Feldeffekttransistors (T ν ) mit
nachgeschaltetem Inverter (I ν ) gegeben ist, und daß die
Gateelektroden der Feldeffekttransistoren (T n ) der ein
zelnen Speicherzellen des Schieberegisters (SR) über
zwei Takteingänge (E 1, E 2) derart getaktet sind, daß die
Speicherzellen mit ungeradzahliger Nummerierung durch
die über den einen Eingang (E 1) gelieferten Taktsignale
und die Speicherzellen mit geradzahliger Nummerierung
durch die über den anderen Takteingang (E 2) gelieferten
Taktsignale gesteuert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeich
net, daß der die Speicherzellen mit ungeradzahliger Num
merierung des Schieberegisters (SR) versorgende Taktein
gang (E 1) an den einen logischen Eingang eines UND-Gat
ters (U 4) und dessen Ausgang an den einen Eingang (R) ei
ner aus zwei kreuzgekoppelten NOR-Gattern (NOR 5, NOR 6) ge
bildeten Flip-Flopzelle (Basis-Flip-Flop) gelegt ist,
daß der zweite logische Eingang des UND-Gatters (U 4) durch
den Ausgang einer im Inneren der das Schieberegister (SR)
bildenden Kette von Speicherzellen liegenden Speicherzel
le mit Signalen versorgt ist, daß außerdem der eine logi
sche Eingang eines NOR-Gatters (NOR 4) an den Ausgang der letz
ten Speicherzelle (I 6) des Schieberegister (SR), der an
dere logische Eingang dieses Gatters (NOR 4) an einen zwi
schen dem Transistor (T 1) und dem Inverter (I 1) der er
sten Speicherzelle des Schieberegisters (SR) liegenden
Schaltungspunkt (2) gelegt ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der das zu demodulierende Signal füh
rende Eingang (E) an je einen logischen Eingang zweier
NOR-Gatter (NOR 1, NOR 2) gelegt ist, daß dabei das erste
NOR-Gatter (NOR 1) über seinen zweiten logischen Eingang
auf das Schieberegister (SR) zurückgekoppelt ist, daß
durch den Ausgang des ersten NOR-Gatters (NOR 1) der eine
Eingang eines UND-Gatters (U 3) gesteuert ist, daß der
zweite Eingang dieses UND-Gatters (U 3) taktgesteuert
ist und sein Ausgang an den freien logischen Eingang
eines dritten NOR-Gatters (NOR 3) unter Kreuzkopplung mit
dem zweiten NOR-Gatter (NOR 2) eine bistabile Kippstufe
(FF 2) bildet, die an dem vom Eingang (E) für das zu de
modulierende Signal unmittelbar beaufschlagten zweiten
NOR-Gatter (NOR 2) ihren Signaleingang (S) und am Aus
gang dieses NOR-Gatters (NOR 2) ihren an den Eingang des
Schieberegisters (SR) gelegten Signalausgang hat.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingang für das zu demodulierende Signal (E) an
die Gateelektrode eines Feldeffekttransistors (T *) ge
legt ist, dessen Source an Masse und dessen Drain ge
meinsam mit dem zwischen dem Feldeffekttransistor (T 1)
und dem Inverter (I 1) der Eingangsstufe des Schiebere
gisters (SR) liegenden Schaltungspunkt (Z) an den einen
logischen Eingang des der bistabilen Kippstufe (FF 2) am
Ausgang des Demodulators vorgeschalteten und an seinem
anderen logischen Eingang durch den Ausgang der letzten
Stufe des Schieberegisters (SR) beaufschlagten vierten
NOR-Gatter (NOR 4) geschaltet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Rückkopplung des Schieberegisters (SR)
ein zwischen dem Feldeffekttransistor (T ν ) und dem zuge
hörigen Inverter (I ν ) innerhalb der ν-ten Speicherzelle
liegender Schaltungspunkt (ZR) mit dem einen logischen
Eingang des ersten NOR-Gatters (NOR 1) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß alle an den Eingängen bzw. Ausgän
gen des Demodulators erscheinenden Signale auf Masse
als Bezugspotential bezogen sind.
Priority Applications (6)
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| JP54029303A JPS5915590B2 (ja) | 1978-03-16 | 1979-03-13 | デイジタル信号に対する集積可能の復調器 |
| GB7909244A GB2022962B (en) | 1978-03-16 | 1979-03-15 | Demodulator for digital signals |
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