DE2811656A1 - Unverfaelschbares kfz.-kennzeichen und verfahren zur herstellung und ueberpruefung - Google Patents
Unverfaelschbares kfz.-kennzeichen und verfahren zur herstellung und ueberpruefungInfo
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Description
- "Unverfälschbares Kraftfahrzeug-Kennzeichen
- und Verfahren zur Herstellung und über= prüfung" "Unverfälschbares Kraftfahrzeug-Kennzeichen und Ver= fahren zur Herstellung und Überprüfung" Die Erfindung betrifft ein unverfälschbares Kraftfahrzeug-Kennzeichen und Verfahren zu dessen Herstellung und Überprüfung. In erster Linie geht es darum, daß nur die Polizei im Außendienst erkennen kann, ob ein Nummernschild bzw. Kennzeichen echt ist oder nicht un slfer von mehreren Metern Entfernung. Zum anderen soll es der Polizei bei näherer Überprüfung zusätzlich möglich sein, anhand einer Folie die Echtheit bzw. Unechtheit eines Kfz.-Kennzeichens nachzuweisen. In beiden Fällen ist eine Veränderung des derzeitigen Nummernschildtyps einschließlich des Schrift typs an sich nicht nötig, sondern nur eine Ergänzung. Die= se besteht erstens darin daß die Buchstaben und Ziffern des Kennzeichens von einer unregelmäßigen aber fortlaufen= den Linienstruktur durchdrungen sind, die dem gesamten Druck des SchildeR mit Ausnahme des Bindestriches zugran= de liegt und die mit Hilfe einer Folie auftragbar und prüfbar ist, zweitens, daß an beliebiger Stelle des Randes des Schildes 1 fünf oder mehr Kreise 5 angeordnet ind, von denen einer oder auch mehrere eine Lochung 6 hat/haben, wobei durch einen bestimmten aber auch veränderbaren Code, der nur der Polizei bekannt ist, die Lochung auf Echtheit zu ermitteln ist. Die Polizei prüft also, ob in dem je@ weiligen Fall die richtige Lochung vorhanden ist. Dazu be nützt sie den Code, der z.B. lautet: "Kleinste Ziffer des Kennzeichens plus eins". Heist das Kennzeichen in diesem Fall BN-AS793, so ist die kleinste Ziffer die Drei, lt Code plus eins, ergibt den vierten Kreis im Nummerschild@ rand 2, der gelocht sein muß und kein anderer Hier gibt es je nach Code und Anzahl der Kreise 5 viele Variationsw möglichkeiten.
- Da unser Dezimalsystem zehn Ziffern hat, es wegen Delta lichkeit und schneller Übersicht aber keine zehn Kreise 5 auf dem Schild geben sollte, kann man eine Ziffer 4, die im Wert größer ist als fünf, dennoch an fünf Kreisen abt zählen, indem der erste Kreis sowohl der ttEinsII als auch der "Sechs" entspricht, der zweite Kreis eben auch der "Sieben" usw. Die Chance, auf gut Glück den richtigen, ge= lochten Kreis zu treffen, ist bei fünf Kreisen immerhin 1 : 5. Natürlich je mehr Kreise, um so geringer ist die Chance.
- Es sind also zwei ganz einschneidende Sicherheitsfaktoren gegeben, die die Verwendung gefälschter Kennzeichen 1,2, 3,4 geradezu unmöglich machen. Der Code und auch evtl. die Folie 7 können periodisch geändert werden.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung. Es zeigen: Fig.1 eine Vorderansicht eines Kennzeichenschildeas Fig.2 eine Strukturfolie, die der jeweiligen Struktur des Kennzeichens entspricht, Fig.3 die Schablone, mit welcher, zusammen mit der Folie1 die Struktur auf dem Kennzeichen erzeugt wird.
- Das zeichnerische Beispiel des Kennzeichens 1,2,3,4 und der Folie 7 soll deutlich machen, daß es keine allgemein gültige Oberflächenstruktur für ein Zeichen gibt. DiesefA ist anders als jenes, diese 7 ist anders als jene 7. Wie soll der Fälscher wissen, welche Struktur für seine Zeicher die richtige ist, wenn er doch nicht weist, wie sich dies se ergibt?. Und wenn er es weiß, muß er erst an die rich= tige Folie 7 herankommen, da man regional und zeitlich unterschiedlich die Struktur einsetzen kann.
- Das Schild 1 zeigt eine unregelmäßige aber fortlaufende Struktur, die derjenigen der Folie 7 entspricht0 Es ist geradezu unmöglich, diese Struktur der Buchstaben und Zif= fern ohne die richtige Folie nachzumachen.
- Das Schild 1 hat an beliebiger Stelle des Randes 2 fünf oder auch mehr Kreise 5, von denen einer oder auch mehrere eine Durchlochung 6 haben. Diese Lochung unterliegt einem bestimmten Code der z.B. lautet: t'Kleinste Ziffer plus eins. Hat das Kennzeichen in diesem Fall den Aufdruck BN-AS 793, so ist die kleinste Ziffer die Drei", laut Code plus 1, ergibt den vierten Kreis im Nummernschild der gelocht sein muß und kein anderer. Man kann die An zahl der Kreise und die Lochung je nach Wahl des Code vielfach variieren Der gode kann auch zeitlich immer wie= der geändert werden.
- Das Herstellungsverfahren: Für die Herstellung z.B. im Siebdruck benötigt man ein Positiv. Die Beschriftung auf dem Schild selbst erfolgt auf bekannte Art. Für die Struktuierung wird eine trans parente Folie 7 erstellt, ferner eine Schablone 8, bei der die Umrandung der Buchstaben und Ziffern enger gehalten ist als bei den Druckzeichen, damit die Strukturen vor der Umrandung der Druckzeichen 39 4 enden. Strukturiert sind nur die Buchstaben und Ziffern, nicht der Bindestrich, um w l t v Foliencharakter bei der Herstellung dem Falscher nicht zu verraten.
- Die Schilder werden in zwei Arbeitsgängen gemacht, Der erste Arbeitsgang in bekannter Weise - Aufdruck der Zeichen, zweieter Arbeitsgang, die Struktuierung der Buch3 staben und Ziffern. Dabei wird die Schablone 8 auf die Folie 7 gelegt und wenn ein Positiv erstellt werden soll, kommt darunter das Fotopapier, oder zur Erstellung der Struktuierung wird das vorgedruckte Schild darunter gen legt. Es ist ganz gleich, ob es sich uni gedruckte oder geprägte Schilder handelt, auch die festgelegten Abmes= sungen bleiben unverändert.
- Der Code bezieht sich auf Ziffern und/oder Buchstaben des jeweiligen Kennzeichens. Die Anzahl der Codemöglichkeiten ist praktisch unbegrenzt. Ein Code gilt für sämtliche lennzeichen und drückt sich auf dem Schild durch eine Anzahl Markierungen aus, die z.B. Kreise 5 sein können.
- Da nur vertrauenswürdige Beamten den Code, unter Schweigen pflicht wissen, ist eine Codeänderung grundsätzlich nicht nötig. Im Falle eines Verdachts oder gar Beweises einer Ver= letzung der Schweigepflicht, ist der Code natürlich zu ans dern. Alle neuen Kennzeichen erhalten dann die besondere Markierung nach dem neuen Code. Die Lochung selbst kann rund oder eckig sein je nach Vorschrift des Code.
Claims (4)
- Patentansprüche:Schutzansprüche: 1. Kraftfahrzeug-Kennzeichen dadurch gekennzeichnet, daß seine Buchstaben (j) und Ziffern (4) von einer unregel= mäßigen, endlosen Linienstruktur durchdrungen bzw. über zogen sird, die einer bestimmten, zugrundeliegenden Folie entspricht.
- 2.Kennzeichen nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (2) des Schildes (1) an beliebiger Stelle mit fünf oder mehr Kreisen (5) versehen ist, von denen einer oder mehrere nach festgelegtem Schema durchlicht istfsind.
- 3.Verfahren zur Herstellung und Überprüfung des Kenn= zeichens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn= zeichnet, daß nach dem normalen Druck des Kennzeichens, eine registrierbare, mit einer unregelmäßig verlaufen= den Linienstruktur versehene Folie zur Anwendung kommt, auf welche eine Schablone (8) gelegt wirdr die ent sprechend den Buchstaben und Ziffern des Kennzeichens Ausnehmungen hat, wobei diese Ausnehmungen zweckmäßig im Umriß kleiner gehalten sind als der Umriß der vorne druckten Buchstaben und Ziffern, um die damit farblich auf die Buchstaben und Ziffern aufgetragenen Strukturen kurz vor der Umrandung der Drucke enden zu lassen.
- 4.Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochung eines oder mehrerer Kreise (5) mittels eines Code erfolgt, der periodisch änderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782811656 DE2811656A1 (de) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Unverfaelschbares kfz.-kennzeichen und verfahren zur herstellung und ueberpruefung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19782811656 DE2811656A1 (de) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Unverfaelschbares kfz.-kennzeichen und verfahren zur herstellung und ueberpruefung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811656A1 true DE2811656A1 (de) | 1979-09-20 |
Family
ID=6034716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782811656 Pending DE2811656A1 (de) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Unverfaelschbares kfz.-kennzeichen und verfahren zur herstellung und ueberpruefung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2811656A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368979A (en) * | 1980-05-22 | 1983-01-18 | Siemens Corporation | Automobile identification system |
| US5073842A (en) * | 1990-01-25 | 1991-12-17 | Monroe Gary W | Anti-theft illuminated display device |
| WO1993019450A1 (en) * | 1992-03-26 | 1993-09-30 | Sir Harry Flashman & Associates A Division Of Francis De Neefe Holdings Pty. Ltd. | Identification plate and method of manufacture |
| AU662813B2 (en) * | 1992-03-26 | 1995-09-14 | Sir Harry Flashman & Associates | Identification plate and method of manufacture |
| US5759330A (en) * | 1992-03-26 | 1998-06-02 | Sir Harry Flashman & Associates, A Division Of Francis De Neefe Holdings Pty. Ltd. | Method for making a retro-reflective identification plate |
-
1978
- 1978-03-17 DE DE19782811656 patent/DE2811656A1/de active Pending
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| EP0040839A3 (de) * | 1980-05-22 | 1985-05-22 | Siemens Aktiengesellschaft | Identifikationssystem für Kraftfahrzeuge, Verfahren und Gerät zur Herstellung eines derartigen Systems und Verfahren und Gerät zur Wiedergabe einer in einem derartigen System enthaltenen kodierten Information |
| US5073842A (en) * | 1990-01-25 | 1991-12-17 | Monroe Gary W | Anti-theft illuminated display device |
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