DE2811773A1 - Verfahren zur durchfuehrung einer elektronenstrahlschweissung - Google Patents
Verfahren zur durchfuehrung einer elektronenstrahlschweissungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
Ol PL-ING.
H. KlNKELDEY
DR-ilSJG.
281177 3 W. STOCKMAIR
Oft-ING. - AoE(CAUiCHJ
K. SCHUMANN
DR RER NAT. · OPL-PHYS
t>. H. JAKOB
DCPU-INa
G. BE2OLD
DR PERNST-CJPL-CKEM.
8 MÜNCHEN
MAXIMILIANSTRASSE
17. März 1978 PH 12
KAWASAKI JUKOGYO KABUSHIKI KAISHA
Higashikawasaki-cho 2-chome, Ikuta-ku, Kobe-shi, Hyogo-ken
Verfahren zur Durchführung einer Elektronenstrahlschweißung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Elektronenstrahlschweißungen
und insbesondere auf ein Verfahren zum effektiven und aufeinanderfolgenden Durchführen von
Elektronenstrahlschweißungen.
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TELEFON (OBS) 22 28 62 TELEX OS-20 38O TELEGRAMME MONAPAT TELEKOP1ERER
Es wurde erkannt, daß eine Elektronenstrahlschweißung
gegenüber allen anderen Arten von Schweißverfahren hinsichtlich der Schweißgeschwindigkeit und -zuverlässigkeit
von Vorteil ist. Insbesondere wurde das Elektronenstrahlschweißen als geeignet zur Herstellung von geschweißten
Baukörpern mit großen Abmessungen erachtet. In den letzten Jahren erhielt das Elektronenstrahlschweißen
angesichts der industriellen Entwicklung und einer hieraus erfolgenden Zunahme im Umfang der Industrie
erhöhte Bedeutung, was zu einem erhöhten Bedarf derartiger geschweißter Baukörper mit großer Abmessung führte.
In herkömmlicher Weise " wird eine derartige Elektronensbrahlschweißung
unter Verwendung einer Schweißkammer durchgeführt, in der die zu verschweißenden Teile angeordnet
werden. Die Schweißkammer weist eine Wand auf, an der ein Elektronenstrahlerzeuger angebracht ist,
und die zu schweißenden Teile werden in der Kammer gedreht oder bewegt, um kontinuierlich die Verbindungsstelle
zwischen den Teilen dem Elektronenstrahl aus dem Erzeuger auszusetzen. In üblicher Weise umfaßt eine
Elektronenstrahlschweißeinrichtung eine Schweißkammer, die mit einem Elektronenstrahlerzeuger ausgerüstet ist.
Man war daher der Ansicht, daß die hohen Kosten für einen Elektronenstrahlerzeuger es vom · Gesichtspunkt der
Wirtschaftlichkeit nicht auszulassen,-mehrere derartiger
Schweißeinrichtungen vorzusehen.
Da ferner die Schweißkammer selbst ebenfalls teuer ist und deshalb die Kammer eine verhältnismäßig große Bemessung
aufweist, so daß sie an verschiedenartige For-.mate von Töilen angepaßt werden kann, wurde normalerweise
ein wesentlicher Zeitraum zur Arbeitsvorbereitung und
zur Entfernung der geschweißten Teile verbraucht. Genauer
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gesagt, es wurde Zeit beim Evakuieren der Schweißkammer verbraucht, nachdem die Teile an ihre Plätze gebracht
waren, und auch beim öffnen der Kammer, nachdem die Schweißtätigkeit fertiggestellt wurde.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren zum Durchführen einer Elektronenstrahlschweißung auf eine effektive und wirtschaftliche Weise vorzusehen.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Verfahren zur Elektronenstrahlschweißung vorzusehen, wobei die Kosten für Ausrüstungen wesentlich verringert
werden können, aber die Schweißtätigkeit auf eine im wesentlichen kontinuierliche Weise durchgeführt werden
kann.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung können die oben
erwähnten und auch andere Ziele durch ein Verfahren zum Elektronenstrahlschweißen erreicht werden, das die folgenden
Verfahrensschritte umfaßt: Einsetzen der zu verschweißenden Teile in eine Schweißkammer, Evakuieren
der Kammer, Zusammenschweißen der Teile an einer Verbindungsstelle zwischen diesen durch Erregen eines
Elektronenstrahlerzeugers, der an der Kammer derart angebracht
ist, daß der Elektronenstrahl auf die Teile an der Verbindungsstelle aufgebracht wird, öffnen der
Kammer und Entnehmen der verschweißten Teile aus der Kammer, wobei die Erfindung das Merkmal umfaßt, daß
mehrere Kammern zum Betrieb unter unterschiedlichen AblaufStadien der genannten Verfahrensschritte vorgesehen
sind und daß ein einziger Elektronenstrahlerzeuger nachfolgend auf die eine der Kammern zur Anwendung gebracht
wird, die sich gerade beim Verfahrensschritt der Schweißung befindet. Zu diesem Zweck wird der Elektronen-
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strahlerzeuger derart von einer Kammer zur andern bewegt,
daß er im wesentlichen während der gesamten Arbeitszeit in vollen Betrieb versetzt werden kann.
Die oben genannten und andere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung ersichtlich, in der:
Fig. 1 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung eine schematische Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Elektronenstrahleinrichtung zur
Durchführung des Verfahrens ist,
Fig. 2 bis 5 Teilansichten von Schnitten der Anordnung zum entfernbaren Anbringen eines Elektronenstrahlerzeugers
an einer Schweißkammer sind,
Fig. 6 die Teilansicht eines .Schnittes in vergrößertem
Maßstab durch den Sitz zur Aufnahme des Elektronenstrahler zeugers ist, und
Fig. 7 eine schematische Draufsicht ist und ein anderes Ausführungsbeispiel der Elektronenstrahlschweißeinrichtung
zeigt.
Es wird nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf Fig. 1 Bezug genommen; mehrere Schweißkammern 1 sind in
einem Kreis angeordnet. Zum Zweck der Beschreibung sind diese Kammern entsprechend mit den Bezugszeichen A bis F
bezeichnet. An der Mitte des Kreises ist ein drehbarer Schweißgerätturm 2 vorgesehen, der einen Arm 4 trägt,
an dessen äußerem Ende ein Elektronenstrahlschweißgerät 3 angebracht ist. Eine kreisförmige Schieneneinrichtung
5 ist koaxial zum Kreis angeordnet, längs dessen die Kammern 1A bis 1F angeordnet sind. An den Schieneneinrichtungen
5 sind drei Evakuierungspumpeinrichtungen 6 angeordnet, von denen jede ein Ventil 7 aufweist und
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längs der Schieneneinrichtung 5 beweglich ist.
Jede der Kammern weist eine Endöffnung auf, die von einem
Verschluß 8 abgedeckt ist. Ferner ist jede Kammer an ihrem obersten Abschnitt mit einer Aufnahme bzw.' .einem Behälter
9 für den Elektronenstrahlerzeuger 3 versehen. An dem Ende neben der.Schieneneinrichtung 5 ist jede
Kammer mit einem Paar Evakuierungsleitungen versehen,
von denen jede ein Ventil 10 aufweist. Jeweils zwei nebeneinanderliegende Kammern sind mittels einer Leitung
verbunden, die ein Ventil 11 aufweist. Ein Paar Schienen
12 ist für jede Kammer 1 derart vorgesehen, daß Arbeitsstücke oder Teile, die verschweißt werden sollen, in
die Kammer 1 durch die Endöffnung mittels eines Wagens
13 getragen werden können, der längs der Schienen 12
beweglich ist.
In Fig. 1 ist die Kammer 1A in einem Stadium gezeigt,
in dem der Verfahrensschritt der Schweißung durchgeführt
wird, so daß die Kammer bereits evakuiert ist, nachdem die zu verschweißenden Teile an Ort und Stelle plaziert
wurden, und das Vakuum in der Kammer 1A wird durch zwei
Pumpen 6 aufrecht erhalten, die über die Ventile 7 mit den Evakuierungsleitungen verbunden sind, die die Ventile
10 aufweisen. Der Elektronenstrahlerzeuger 3 ist mit der Aufnähme 9 an der Kammer 1A verbunden, um einen
Elektronenstrahl auf die in deren Innerem angeordneten Teile aufzubringen.
Die Kammer 1B ist in dem Stadium gezeigt, in dem der Verfahrensschritt des Evakuierens stattfindet. Genauer gesagt,
die Kammer 1B ist mit den zu verschweißenden Teilen beladen, und eine Evakuierungspumpe 6 ist an einer der
Evakuierungsleitungen zum Evakuieren der Kammer 1B ange-
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schlossen.
Die Kammer 1D ist in dem Stadium gezeigt, bei dem sie
mit zu schweißenden Teilen beladen ist, und die Endöffnung durch den Deckel 8 verschlossen ist. Diese
Kammer wird dann in einem späteren Stadium evakuiert.
Die Kammer 1E ist in dem Stadium gezeigt, in dem das
Vakuum aufgehoben wird. Genauer gesagt, die Schweißtätigkeit wurde fertiggestellt und das Ventil 11 in der Leitung
zwischen den Kammern 1D und IE wird geöffnet, so daß der
Druck in der Kammer 1D in die Kammer 1E abgesaugt wird. Nachdem die Drücke in den Kammern 1D und 1E ausgeglichen
sind, wird das Ventil 11 in der Leitung zwischen diesen
Kammern geschlossen, und in der Leitung zwischen den Kammern 1E und 1F wird das Ventil 11 geöffnet, so daß
der Umgebungsdruck durch die Kammer 1F eingeleitet wird, bevor der Deckel 8 von der Kammer 1E entfernt wird. Dieses
Verfahren zum Aufheben des Unterdrucks ist dahingehend von Vorteil, daß die Kammer 1D teilweise evakuiert
werden kann, bevor sie an die Evakuierpumpe 6 angeschlossen wird.
Die Kammer 1F ist in dem Betriebsstadium gezeigt, in dem
die Kammer bereits ohne Unterdruck ist und der Deckel 8 entfernt wurde. Die geschweißten Teile werden aus der
Kammer 1F entnommen, indem man den Wagen 13 auf den Schienen
12 bewegt. Die Kammer IC ist als Reservekammer vorgesehen
.
Nachdem das Schweißverfahren in der Kammer 1A fertiggestellt
wurde, werden die Absaug- oder Evakuierungspumpen 6 von dieser Kammer entfernt, und eine von ihnen wird an
die verbleibende Evakuierungsleitung an der Kammer 1B angeschlossen,
so daß diese Kammer nun von zwei Pumpen 6 evakuiert wird. Die andere Pumpe 6, die von der Kammer
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1A entfernt wurde, wird an eine der Evakuierungsleitungen
der Kammer ID angeschlossen. Der Elektronenstrahlerzeuger 3 wird dann von der Kammer 1A entfernt
und an die Aufnahme 9 an der Kammer IB durch Schwenken
des Armes 4 im Gegenuhrzeigersinn angeschlossen.
Um einen überaus wirksamen Betrieb sicherzustellen, ist es wesentlich, daß man die Anzahl der Kammern, die für
den Betrieb verwendet werden müssen, in Übereinstimmung mit der Zeit bestimmt, die für das Schweißverfahren erforderlich
ist, sowie mit der Zeit, die jeweils zum Einladen der Teile in jede Kammer, zum Evakuieren einer
jeden Kammer, zum Aufheben des Vakuums in jeder Kammer und zum Entnehmen der geschweißten Teile aus der Kammer
erforderlich ist. Wenn beispielsweise die Zeit, die zum Elektronenstrahlschweißen erforderlich ist, so klein
ist, daß fünf Kammern nicht ausreichend sind, um das Schweißgerät in voller Tätigkeit zu halten, dann kann die
Kammer 1C zusätzlich verwendet werden. Wenn die Zeit zum
Schweißen verhältnismäßig lang ist, können auch nur vier oder weniger Kammern verwendet werden.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Mechanismus zum lösbaren Anbringen des Schweißgerätes
bzw. Elektronenstrahlerzeugers 3 an der Kammer 1. Wie vorausgehend beschrieben wurde, ist jede Kammer 1 mit
einer Aufnahme bzw. Behälter 9 für das Schweißgerät 3 versehen. Die Aufnahme 9 weist die Form eines Zylinders
auf, der einen nach innen vorspringenden Flansch 14 aufweist, der mit einer mittleren Öffnung 15 ausgebildet
ist, um es dem Elektronenstrahl zu erlauben, hindurchzutreten. Ein elektromagnetisch betätigtes Ventil 16
ist derart vorgesehen, daß es mit der Öffnung 15 derart zusammenwirkt, daß die Öffnung 15 vom Ventil 16 luft-
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dicht verschlossen wird, wenn das Schweißgerät 3 nicht auf der Aufnahme 9 angebracht ist.
Das Schweißgerät 3 weist eine zylindrische Außenoberfläche auf, die dazu eingerichtet ist, passend an der
Aufnahme 9 angebracht zu werden. Das Schweißgerät 3 ist mit einem sich nach außen erstreckenden Flansch
versehen, und die Aufnahme 9 weist einen entsprechenden Flansch 18 auf. Wie in Fig. 6 im einzelnen gezeigt ist,
ist der Flansch 17 am Schweißgerät 3 an der unteren Oberfläche mit einem ringförmigen Vorsprung 19 ausgebildet,
und der Flansch 18 ist an seiner oberen Oberfläche mit einer entsprechend geformten Ausnehmung 20
ausgebildet, so daß das Schweißgerät 3 zweckmäßig in der Aufnahme 9 dadurch zentriert werden kann, daß man
den Vorsprung 19 am Flansch 17 in Eingriff mit der Ausnehmung 20 am Flansch 18 bringt. Ferner kann der Eingriff
zwischen dem Vorsprung 19 und der Ausnehmung 20 eine luftdichte Abdichtung erbringen.
Die Aufnahme 9 ist mit einer Evakuierungsleitung 21 versehen,
die an die Pumpe 6 angeschlossen werden kann, falls gewünscht, so daß der Hohlraum in der Aufnahme 9 zwischen
dem Flansch 14 und dem Flansch 17 evakuiert werden kann,
nachdem das Schweißgerät 3 an der Aufnahme 9 angebracht wurde, wie in Fig. 3 gezeigt ist, und zwar zur gleichen
Zeit, wenn die Kammer 1 evakuiert ist. Anschließend wird das Ventil 16 elektromagnetisch betätigt, um die öffnung
15 zu öffnen, und der Elektronenstrahlerzeuger 3 wird für den Schweißvorgang erregt.
Sobald die Schweißtätigkeit fertiggestellt wurde, wird
die Leitung 21 zur Umgebungsluft hin geöffnet, so daß der Umgebungsdruck in den oben erwähnten Hohlraum in
der Aufnahme durch diese Leitung eingeleitet wird. Dann
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wird das Schweißgerät 3 von der Aufnahme 9 entfernt,
so daß es an einer anderen Kammer 1 verwendet werden kann.
Es wird nun auf Fig. 7 Bezug genommen; dort ist ein anderes
Ausführungsbeispiel einer Schweißanlage gezeigt, bei der das Verfahren der vorliegenden Erfindung durchgeführt
werden kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Schweißkammern 1A bis 1F in einer geradlinigen
Reihe parallel zu einer geradlinigen Schiene 5 angeordnet, an der die Evakuierungspumpen 6 zur Bewegung
längs dieser vorgesehen sind. Eine weitere Schiene 23 ist parallel zur Schiene 5 vorgesehen, und ein
Elektronenstrahlerzeugerwagen bzw. Schweißgerätewagen
2 ist zur Bewegung längs der Schiene 23 angeordnet. Ein Elektronenstrahlerzeuger- bzw. Schweißgerätarm 4
ist am einen Ende des Wagens 2 angebracht und trägt am anderen Ende einen Elektronenstrahlerzeuger 3. Wie
im vorhergehenden Beispiel ist jede Kammer 1 an der Oberseite mit einer Aufnahme 9 für das Schweißgerät 3
versehen, das so aufgebaut sein kann, wie es unter Bezugnahme auf Fig. 2 bis 6 beschrieben ist. Ferner
sind jeweils zwei nebeneinander liegende Kammern 1 miteinander mittels einer Leitung verbunden, die ein Ventil
11 aufweist. Jede Kammer weist an einem Ende neben der
Schiene 5 ein Paar Leitungen auf, die jeweils ein Ventil 10 zum Anschluß an die Evakuierungspumpen 6 aufweisen.
Am entgegengesetzten Ende weist jede Kammer 1 eine öffnung auf, die dazu eingerichtet ist, von einem Deckel
8 verschlossen zu werden. Ein Schienenpaar 12 ist in Zuordnung zu jeder Kammer 1 vorgesehen, um einen Werkstückwagen
13 in die und aus der Kammer 1 durch die Endöffnung zu bewegen. In Fig. 7 weist der Wagen 13, der
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der Kammer ID zugeordnet ist, entsprechend der Darstellung
zu verschweißende Steile 24 auf und wird gerade
in die Kammer ID bewegt. Der Wagen 13, der der Kammer
IF zugeordnet ist, weist ein verschweißtes Erzeugnis 25 auf und wurde gemäß der Darstellung gerade aus der
Kammer 1F bewegt.
Wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel befindet
sich die Kammer IA unter Schweißtätigkeit, so daß das
Schweißgerät 3 mit dieser Kammer IA verbunden ist. Ferner wird die Kammer 1A mittels zweier Evakuierungs—
pumpen 6 auf Vakuum gehalten. Die Kammer 1B wird mittels
einer einzigen Pumpe 6 evakuiert. Die Kammer IE befindet
sich in dem Stadium, in dem das Vakuum durch öffnen des Ventils 11 in der leitung zwischen den Kammern 1E und
1F beseitigt wird.
Aus den vorangegangenen Beschreibungen .ist es verständlich,
daß es die vorliegende Erfindung ermöglicht, den Elektronenstrahlerzeuger in voller Tätigkeit zu halten, indem
einem einzigen Schweißgerät bzw. Elektronenstrahlerzeuger mehrere Schweißkammern zugeordnet werden. Die vorliegende
Erfindung ist insbesondere geeignet für Schweißverfahren,
bei denen eine Menge gleicher oder ähnlicher geschweißter Erzeugnisse herzustellen sind. Die Schweiß—
kammern können ein großes Volumen aufweisen, so daß sie Werkstücke verschiedenartiger Abmessungen aufnehmen können,
und deshalb kann ein wesentlicher Zeitaufwand nicht nur beim Evakuieren der Kammern, sondern auch beim Transportieren
der Werkstücke in die Kammern und aus diesen und beim Aufheben des Vakuums in den Kammern betrieben werden.
Es werden allerdings entsprechend der vorliegenden Erfindung mehrere Kammern bei verschiedenen Betriebssta-
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dien derart verwendet, daß ein Elektronenstrahlerzeuger bezüglich der Kammern aufeinanderfolgend verwendet werden
kann, um eine wirksame und effektive Produktion vorzusehen.
Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsbeispiele
gezeigt und beschrieben, es wird allerdings festgehalten, daß die Erfindung in keiner Weise
auf die Einzelheiten der dargestellten Anordnungen begrenzt ist, sondern daß Änderungen und Anpassungen
vorgenommen werden können, ohne daß der Schutzbereich der Erfindung verlassen wird.
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Claims (6)
1.I Verfahren zum Elektronenstrahlschweißen, das
ixe folgenden Verfahrensschritte umfaßt: Einsetzen der zu verschweißenden Teile in eine Schweißkammer,
Evakuieren der Kammer, Zusammenschweißen der Teile an einer Verbindungsstelle zwischen diesen durch Erregen
eines Elektronenstrahlerzeugers, der an der Kammer derart angebracht ist, daß der Elektronenstrahl
auf die Teile an der Verbindungsstelle aufgebracht wird, öffnen der Kammer und Entnehmen der
verschweißten Teile aus der Kammer, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Kammern
(1A bis 1F) für den Betrieb bei unterschiedlichen Stadien der genannten Verfahrensschritte vorgesehen
sind, und daß ein einziger Elektronenstrahlerzeuger (3) aufeinanderfolgend jeweils an der einen Kammer Verwendung
findet, die sich bei dem Verfahrensschritt
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TELEFON (08ß)
des Zusamraenschweißens befindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen weiteren Schritt, der im Aufheben des Vakuums in
der Kammer (1A bis 1F) besteht, bevor der Verfahrensschritt des öffnens der Kammer stattfindet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß fünf Kammern (1A, 1B, 1D, 1E, 1F) derart verwendet
werden, daß die erste Kammer (1A) sich im Verfahrensschritt des Zusaimienschweißens befindet die zweite (1B) im
Verfahrensschritt des Evakuierens, die dritte (1D) im
Verfahrensschritt des Einsetzens der Teile, die vierte (1E) im Verfahrensschritt des Aufhebens des Vakuums und
die fünfte (1F) im Verfahrensschritt des Entnehmens.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Kammer (1C) als Reservekammer vorgesehen
ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche ' 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß derartige Kammern (1) verwendet werden, die eine Aufnahmeeinrichtung (9) aufweisen,
die das rasche Herstellen und Lösen einer Verbindung mit dem Elektronenstrahlerzeuger (3) ermöglichen.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum in der ersten Kammer (1A) durch zwei
Evakuierungspumpen (6) aufrecht erhalten wird, und daß der Evakuierungsschritt bei der zweiten Kammer (1D)
durch eine Evakuierungspumpe durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP2929277A JPS53114746A (en) | 1977-03-18 | 1977-03-18 | Electron beam welding mechanism |
| JP2929477A JPS53114748A (en) | 1977-03-18 | 1977-03-18 | Cycle system of electron beam welding |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811773A1 true DE2811773A1 (de) | 1978-09-21 |
| DE2811773C2 DE2811773C2 (de) | 1986-07-24 |
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2383747A1 (de) |
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