DE2811789C2 - Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial

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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording-members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat or to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/14Inert intermediate or cover layers for charge-receiving layers
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Description

Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches ίο Aufzeichnungsmaterial mit einer elektrisch leitenden Schicht, mehreren Zwischenschichten und einer photoleitfähigen Schicht in der angegebenen Reihenfolge.
Elektrophotographische Verfahren und hierfür geeignete Aufzeichnungsmaterialien sind aus einer Vielzahl von Patentschriften und anderen Literaturstellen, beispielsweise der US-PS 22 97 691 sowie ferner dem Buch von R. M. Schaffen, »Electrophotography«, 2., überarbeitete Ausgabe, Verlag Focal Press, Ltd., 1975 und dem Buch von Dessauer und Clark -.Xerography and Related Process«, Verlag Focal Press, Ltd., 1965, bekannt
in typischer Weise besteht ein zur Durchführung elektrophotographischer Verfahren geeignetes Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger, der selbst r> elektrisch leitend ist oder eine elektrisch leitende Schicht aufweist und einer photoleitfähigen Schicht, die im Dunkeln ein Isolator ist und bei Belichtung so leitfähig wird, daß eine Ladung durch die Schicht abfließen kann.
Es ist des weiteren bekannt, beispielsweise aus den US-PS 29 01 348, 35 73 906, 36 40 708, 39 32 179 sowie den GB-PS 10 59137 und 1225525, zwischen dem elektrisch leitenden Schichtträger oder der elektrisch leitenden Schicht und der photoleitfähigen Schicht eine Zwischenschicht anzuordnen. Diese Zwischenschicht kann nachteilige elektrische Effekte zwischen der äußeren photoleitfähigen Schicht und der elektrisch leitenden Schicht vermeiden, d. h. ein Aufeinandereinwirken der beiden Schichten, das oftmals zu beobachten ist. Durch Verwendung eine Zwischenschicht mit elektrischen Trenneigenschaften in Kombination mit bestimmten photoleitfähigen Schichten und elektrisch leitenden Schichten, die ansonsten nur verwendbar sind, wenn sie in einer Richtung aufgeladen werden, d. h. positiv oder negativ, lassen sich ferner oftmals auch vorteilhafte elektrostatische Bilder sowohl bei negativer als auch positiver Aufladungen herstellen. Alternativ oder zusätzlich kann die Zwischenschicht auch der Verbesserung der Haftung der photoleitfähigen Schicht auf dem Träger oder der elektrisch leitenden Schicht dienen. Infolgedessen hat sich die Verwendung einer Zwischenschicht in vielen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien als vorteilhaft erwiesen.
Zur Herstellung der Zwischenschichten lassen sich die verschiedensten Polymeren sowie bestimmte Mischungen von Polymeren verwenden. Einige dieser Zwischenschichten dienen dabei insbesondere als Haftschichten, andere insbesondere als elektrische Trennschichten und einige insbesondere als Flüssigkeit fernhaltende Schichten. Aus Beispiel 6 der US-PS 34 28 451 ist es des weiteren bekannt, daß ein 2schichtiges System aus einer Cellulosenitratschicht und einer dünnen Gelatine-Haftschicht eine wirksame elektrische Barriere bildet und eine gute Haftung zwischen einer organischen photoleitfähigen Schicht und einer Kupferiodid sowie ein Bindemittel enthaltenden elektrisch leitenden Schicht eines mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials her·
beiführt.
Die Eigenschaften eines mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials hängen von der Natur einer jeden Schicht und der Einwirkung der Schichten auf die anderen Schichten des Aufzeichnungsmaterials ab. Die Zwischenschicht zwischen der elektrisch leitenden Schicht und der photoleitfähigen Schicht soll geeignete elektrische Eigenschaften, adhäsive sowie kohäsive Eigenschaften und vorteilhafte Beschichtungseigenschaften aufweisen. Es ist bekannt, daß die genaue Zusammensetzung von derartigen Zwischenschichten in vielen Fällen die Eigenschaften des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials bestimmt. Die Gründe jedoch, weshalb eine Zwischenschicht in vorteilhafter Weise wirkt, sind bis heute noch nicht geklärt und es ist praktisch unmöglich vorauszusagen, in welcher Weise eine Zwischenschicht wirkt.
Im Hinblick auf die verschiedenen elektrischen, chemischen und physikalischen Kriterien, z. B. Flexibilität, Adhäsion. Beschichtungsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber vergleichsweise hohen Temperaturen und Feuchtigkeitsbedingungen, denen die Zwischenschichten unterliegen, ist es besonders schwierig einzelne Schichten herzustellen, die durch vorteilhafte ausgewogene Eigenschaften gekennzeichnet sind. Aus diesem Grunde hat es, wie sich aus der bereits erwähnten US-PS 34 28 451 ergibt, nicht an Versuchen gefehlt, aus mehreren Teilschichten aufgebaute Zwischenschichten herzustellen. Obgleich sich die aus zwei Teilschichten aufgebauten Zwischenschichten der US-PS 34 28 451 zur Herstellung elektrophotographischer Aufzeichnungsmaterialien als geeignet erwiesen haben, hat ihre Verwendung doch auch NachHle. Nachteilig an dem aus Beispiel 6 der US-PS 34 28 451 bekannten zweischichtigen System ist nämlich, daß es aufgrund des Vorhandenseins einer Gelatine-Haftschicht praktisch unmöglich ist, die Zwischenschichten ausgehend von Beschichtungsmassen mit typischen organischen Lösungsmitteln herzustellen, so daß die Herstellung der Zwischenschicht die üblichen Beschichtungso^erationen nicht behindert, die zur Herstellung üblicher mehrschichtiger elektropholographischer Aufzeichnungsmaterialien angewandt werden, insbesondere solchen mit einer photoleitfähigen Schicht mit einem organischen Photoleiter. Nachteilig an der aus der US-PS 34 28 451 bekannten zweiteiligen Zwischenschicht ist ferner, daß die acihäsiv-n und kohäsiven Eigenschaften der Schichten sowie ihre Feuchtigkeitsund Temperaturbeständigkeit noch zu wünschen übrig lassen.
Aufgabe der Erfvdung ist es, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit einer elektrisch leiten 1en Schuht, mehreren Zwischenschichten und einer photoleitfähigen Schicht in der angegebenen Reihenfolge anzugeben, bei dem die Erzeugung der Zwischenschichten die Herstellung der Aufzeichnungsmaterialien nicht behindert und das Zwischenschichten mit vorteilhafter Feuchtigkeitsbeständigkeit und vorteilhafter Temperaturbeständigkeit sowie guten Hafteigenschaften aufweist.
Diese Aufgabe wird mit einem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial gelöst, das eine Zwischenschicht mit einem sauren Polymerisat, eine Zwischenschicht mit einem basischen Polymerisat und eine Zwischenschicht aus dem Reaktionsprodukt aus saurem und basischem Polymerisat an der Grenzfläche zwischen den beiden Zwischenschichten enthält.
Die Reihenfolge ner Zwischenschichten zwischen der elektrisch leitenden Scnicht und der photoleitfähigen Schicht des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial kann verschieden sein.
So kann beispielsweise die Zwischenschicht mit dem
sauren Polymerisat benachbart zur elektrisch leitenden Schicht oder zur photoleitfähigen Schicht angeordnet werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält das Aufzeichnungsmaterial die Zwischen
ίο schicht mit dem sauren Polymerisat jedoch benachbart zur elektrisch leitenden Schicht und die Zwischenschicht mit dem basischen Polymerisat benachbart zur photoleitfähigen Schicht
Die in einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmais terial vorhandenen Zwischenschichten weisen wirksame elektrische Trenneigenschaften auf, in dem sie die Injektion von positiven Ladungsträgern, d. h. sog. »holes« von der elektrisch leitfähigen Schicht in eine elektrostatisch aufgeladene pnotoleitfähige Schicht blockieren während sie gleichzeitig in vorteilhafter Weise eine schnelle und praktisch vollständige Entladung der photoleitfähigen Sch nt bei der Belichtung ermöglichen. Die vorteilhafte auhisive Eigenschaften aufweisenden Schichten verhindern in wirksamer Weise eine elektrische Reaktion zwischen der elektrisch leitenden Schicht und der photoleitfähigen Schicht, insbesondere einer einen organischen Photoleiter aufweisenden photoltitfähigen Schicht des Aufzeichnungsmaterials und führen zu einer Verbesserung der
jo Festigkeit des Aufzeichnungsmaterials. Des weiteren läßt sich ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung auch bei vergleichsweise hohen Temperaturen verwenden, z. B. Temperaturen von über 46°C sowie bei hohen relativen Luftfeuchtigkeiten. z. B. relativen Luftfeuchtigkeiten von über 70%, die beim Transport oder während der Lagerung der Aufzeichnungsmateiialien auftreten können und in manchen Fällen auch bei der Verwendung der Aufzeichnungsmaterialien in Bürokopier-Vorrichtungen.
Bei den zur Herstellung der Zwischenschichten verwendeten sauren und basischen Polymerisaten handelt es sich um in organischen Lösungsmitteln wie beispielsweise kurzkettigen Alkoholen, ?.. B. Methanol und Äthanol lösliche Polymerisate. Demzufolge können für die Beschichtungsoperation Beschichtungsmassen verwendet werden, die unter Verwendung derartiger organischer Lösungsmittel hergestellt sind. Da viele, wenn nicht die meisten, übliche organische Photoleiter
so enthaltenden Beschichtungsmassen vorzugsweise unter Verwendung organischer Lösungsmittel als Träger hergestellt werden, ist dies ein besonders vorteilhafter Aspekt der Erfindung. Dies bedeutet, daß die Zwischenschichten und die photoleitfähige Schicht im techni- >civen Maßstab unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln erzeugt werden können, so daß keine Herstellungsprobleme auftreten, die in der Rege! bei der Herstellung eines mehrschichtigen elektrophotogiaphi sehen Aufzeichnungsmaterial mit sowohl wäßrigen als auch organischen Beschichtungsmassen auftreten.
Zur Herstellung der Zwischenschicht mit einem sauren Polymerisat lassen sich die verschiedensten sauren Polymerisate, und zwar Homopolymerisate wie auch Copolymerisate verwenden, wie auch Mischungen von verschiedenen sauren Homopolymerisaten und/ oder Copolymerisaten. Die erforderliche Acidität der Polymerisate wird dabei durch Verwendung von Monomeren mit sauren Gruppen hervorgerufen. Bei-
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spielsweise können die zur Herstellung der Zwischen' schichten verwendeten Polymerisate als saure Gruppen Carboxylgruppen, Sulfonsäuregruppert, Phosplionsäufegruppen wie auch funktionell äquivalente Gruppen aufweisen, beispielsweise Säurcchlorid· und Säureanhy- r> dridgruppen, bei denen es sich um funktioneile Äquivalente der Carboxylgruppe handelt.
Typische, vorteilhafte saure Gruppen enthaltende Monomere für die Herstellung von vorteilhaften sauren Polymerisaten sind: Aconitsäure; 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure; 3-AcryIamidopropan-1 -sulfonsäure; Acrylsäure; Methacrylsäure; 4-Acryloyloxybutan-1-sulfonsäure; 3-Acryloyloxypropionsäure; 3-Acryloyloxybutan-1 -sulfonsäure; 3-Acryloxypropan-1 -sulfonsäure; 4-t.-Butyl-9-methyl-8-oxo-7-oxa-4-aza-9-de- is cen-1-sulfonsäure; a-Chloracrylsäure; Maleinsäure; Chloromaleinsäure; 2-Methacryloyloxyäthyl-l-sulfonsäure; Citraconsäure; Crotonsäure; Fumarsäure; Mesaecnsäure; ?i-M£ihy!eng!u'.3r?5i1"'p·, Mnnnnihylfumnrat: Monomethyl-Ä-methylenglutarat; Monomethylfumarat; Vinylsulfonsäure; Styrolsulfonsäure; 4-VinylbenzylsuI-fonsäure; Vinylphosphonsäure; Maleinsäureanhydrid und Citraconsäureanhydrid.
Auch zur Herstellung der Zwischenschicht mit einem basischen Polymerisat können die verschiedensten basischen Homopolymerisate wie auch Copolymerisate und deren Mischungen verwendet werden. In vorteilhafter Weise werden basische Polymerisate verwendet, deren Basizität auf dem Vorhandensein von Aminogruppen beruht, die in einem oder mehreren aliphatisehen, aromatischen oder heterocyclischen Aminen vorhanden sein können, die zur Herstellung der Polymerisate verwendet wurden. Bei diesen Aminogruppen kann es sich um primäre, sekundäre wie auch tertiäre Aminogruppen wie auch heterocyclische Aminogruppen handeln.
Typische, vorteilhafte Monomere mit primären Aminogruppen zur Herstellung der basischen Polymerisate sind beispielsweise: N-(2-Amino-2 mclhylpropyl)· methacrylamid; 2-Aminoäthylmethacrylat; p-Aminosty- -to rol; N-(2-Aminoäthyl)methacrylamid; N-(3-Aminopropyljmethacrylamid und N-Vinyl-N'-(2-amino-2-methyl-propyl)succinamid.
Typische vorteilhafte Monomere mit sekundären Aminogruppen sind: 2-(t-Butylamino)äthyImethacryIat und N-Methyl-2-aminoäthyImethacrylat
Typische vorteilhafte Monomere mit tertiären Aminogruppen sind: 13-Bis(dimethylamino)isopropylmethacrylat: 4-(N.N-Diäthylamino)-l-methylbutylacrylat; 2-(N.N-Diäthylamino)äthylacrylat; 2-(N,N-Diäthylamino)äthylmethacylat; 3-(N.N-Diäthylamino)propylacrylat: N -(1.1 -Dimethyl-S-dimethylaminopropyÖacrylamid; 3,6-Dimethyl-3.6-diazaheptylacryIat; 2-(N,N-Dimethylamino)äthylacrylat; 2-(N,N-Dimethylamino)äthylmethacrylat; N-(2-N.N-Dimethylarmnoäthyi)acryIamid; N-(2-N,N-Dimethylaminoäthyl)methacrylamid: N-[3-(N,N-Dimethylamino)propyl]acrylamid und Vinylbenzyldimethylamin.
Typische vorteilhafte Monomere mit heterocyclischen Aminogruppen sind: N-Acryloyipiperidin; 2-(5-Äthyl-2-pyridyl)äthylacrylat; 2-PhenyI-l-vinylimidazol; 2-Methyl-l-vinyIimidazol; 1 -Vmylimidazol; 2-MethyI-5-vinylpyridin; 2-Vinylpyridin; 4-Vinylpyridin und N-(^- Dimethylaminopropyl)maleimid.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält das saure Polymerisat wiederkehrende Einheiten mit Carboxylgruppen, Sulfonsäuregruppen und/oder Phosphorsäuregruppen, und das basische Polymerisat wiederkehrende Einheiten mit basischen Stickstoffatomen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besieht das saure Polymerisat aus einem Mischpolymerisat mit wiederkehrenden Einheiten mit Carboxylgruppen und das basische Polymerisat ebenfalls aus einem Mischpolymerisat.
In vorteilhafter Weise können nämlich zur Herstellung der sauren wie auch basischen Polymerisate auch ein oder mehrere Monomere verwendet werden, die keine sauren oder basischen Gruppen aufweisen und zu vorteilhaften physikalischen Eigenschaften der Polymerisate führen, beispielsweise vorteilhaften Löslichkeitsund Flexibilitätseigenschaften und einer vorteilhaften Glasübergangstemperatur. Die Monomeren werden dabei derart ausgewählt, daß sie mit den saure und basische Gruppen enthaltenden Monomeren, mit denen sie copolymerisiert werden, verträglich sind und danach, daß sie die Bildung von Reaktionsprodukten aus saurem und basischem Polymerisat an der Grenzfläche zwischen den beiden Zwischenschichten nicht behindern.
Typische äthylenisch ungesättigte Monomere, die zur Herstellung der Polymerisate verwendet werden können, sind beispielsweise Vinylester, z. B. Vinylacetat; Alkyl- und Arylacrylsäureester, z. B. Methylacrylat und Butyiacrylat; Alkyl- und Arylmethacrytsäureester, z. B. Meth"lmethacrylat; Styrol und substituierte Styrolmonomere, z. B. Methylstyrol und Divinylbenzol; olefinische Monomere, z. B. Äthylen, Propylen, chlorierte Olefine, z. B. Vinylchlorid und Vinylidenchlorid; andere Vinylmonomere. z. B. Acrylnitril
Außer sauren oder basischen Polymerisaten können die Zwischenschichten eines erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial gegebenenfalls zusätzlich noch andere mit den erwähnten Polymerisaten verträgliche Polymere in physikalischer Mischung enthalten, beispielsweise um bestimmte physikalische Eigenschaften der Schichten zu erzielen.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials besteht das saure Polymerisat aus einem Methacrylsäuremethylester-Methacrylsäure-Mischpolymerisat, Äthylen-Maleinsäure-MischpoIymerisat, aus Polymethacrylsäure. Polyvinylhydrogenphthalat, Polystyrolsulfonsäure oder aus Polyacrylsäure und das basische Polymerisat aus einem Styrol^N-iy-DimethylaminopropyO-maleinsäureimidJ-Mischpolymerisat. Styrol-VinylbenzyldimethylaTiin-MischpoIymerisat, 2-Vinylpyridin-Methacrylsäuremethylester-Mischpolymerisat, (2-(N,N-DimethyI-aminoJ-methacrylsäureäthylesterJ-Methacrylsp'iremethylester-Mischpolymerisat aus Poly-(N-(3-(N.N-dimethylaminopropyl))-acrylamid oder aus Poly-(4-vinylpyridin).
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht das saure Polymerisat aus einem Methacrylsäuremethylester-Methacrylsäure-Mischpolymerisat und das bassiche Polymerisat aus einem 2-Vinylpyridin-Methacrylsäureriethylester-Mischpolymerisat.
Die Menge an wiederkehrenden Einheiten mit sauren und basischen Gruppen in den sauren bzw. basischen Polymerisaten soll derart bemessen sein, daß an der Grenzfläche der beiden Zwischenschichten ein Reaktionsprodukt aus saurem und basischem Polymerisat erzeugt werden kann.
Da die Bildung eines Reaktionsproduktes leicht visuell durch Oberprüfung einer Photomikrographie
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eines Querschnittes eines Äufzeichnungsmaterials von etwa 2500facher Vergrößerung festgestellt werden kann, läßt sich die Mindeslmenge an sauren bzw. basischen Monomeren für die Herstellung der Polymerisate leicht feststellen. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die zur Herstellung der sauren Schichten und der basischen Schichten verwendeten Polymerisate aus polymerisierbaren Monomerenmischßilgen hergestellt werden, die mindestens etwa lOMol-% saure bzw. basische Gruppen aufweisende Monomereil enthalten.
Im Gegensatz zu einem crfindungogemäßcn Aufzeichnungsmaterial liegt im Falle eines mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials des aus Beispiel 6 der US-PS 34 28 451 bekannten Typs kein Reaktionsprodukt an der Grenzfläche der beiden Zwischenschichten vor.
Die Zeichnung dient der näheren Erläuterung der Erfindung. Sie veranschaulicht die Unterschiede zwivermischt, z. B. bei 22°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50%. Führt ein solches Vermischen zur Bildung eines unlöslichen Reaktionsproduktes, so ist dies ein Anzeichen dafür, daß die beiden Polymerisate eine geeignete Kombination für die Herstellung der Zwischenschichten eines erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials darstellen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Aufzeichnungsmaterial eine photoleitfähige Schicht mit einem Photoleiter vom p-Typ auf, d. h. einen positive Ladungsträger transportierenden Phololeitcr, insbesondere einen organischen Photoleiter vom p-Typ.
In vorteilhafter Weise weist ein erfindungsgemäßes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial des weiteren eine elektrisch leitende Schicht aus oder mit einem elektrisch leitfähigen, positive Ladungsträger
injizierenden Stoff auf.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung
SCucir cincin
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graphischen Aufzeichnungsmaterial nach dem Stande der Technik und nach der Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 stellen die Schichten 2 und 6 jeweils einen leilfähigen Schichtträger bzw. eine photoleitfähige Schicht dar.
In F i g. I ist ein typisches mehrschichtiges elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach dem Stande der Technik dargestellt, z. B. ein Aufzeichnungs material wie es in Beispiel 6 der US-PS 34 28 451 beschrieben ist, bestehend aus einem elektrisch leitenden Schichtträger 2 und hierauf aufgetragenen Sc!..chten 3,4 und 6. Die Schichten 3 und 4 stellen dabei die Zwischenschichten dar. Bei diesen Schichten handelt es sich um diskrete Schichten ohne Reaktionsprodukt zwischen den Schichten. Des weiteren zeigt Fig. I, daß die Grenzlinie zwischen den Schichten 3 und 4 des bekannten Aufzeichnungsmaterials in Form einer gleichförmigen Grenzlinie auftritt.
In F i g. 2 ist ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung dargestellt, bei dem ein sichtbares Reaktionsprodukt 5 an der Grenzfläche zwischen den beiden Schichten 3 und 4 vorliegt. Das Reaktionsprodukt 5 zwischen den Schichten 3 und 4 wird »in situ« erzeugt wenn die Schicht 4 auf die Oberfläche der Schicht 3 aufgebracht wird. Wie sich des weiteren aus F i g. 2 ergibt, führt das Reaktionsprodukt 5, das an der Grenzfläche der Schichten 3 und 4 erzeugt wird, oftmals zur Ausbildung einer ungleichmäßigen Schicht die charakteristisch für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung sein kann.
Die Auswahl einer geeigneten Kombination aus saurem Polymerisat und basischem Polymerisat die zur Herstellung erfindungsgemäßer elektrophotographischer Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden kann, kann des weiteren durch den im folgenden beschriebenen Test für die Bestimmung des Auftretens eines Reaktionsproduktes erleichtert werden.
2,0 g eines Polymerisates, das auf seine Verwendbarkeit als saures Polymerisat getestet werden soll sowie 2,0 g eines Polymerisates, das auf seine Verwendbarkeit als basisches Polymerisat getestet werden soll, werden getrennt voneinander in verschiedenen Gefäßen, enthaltend 100 ml eines üblichen organischen Lösungsmittels, für die beiden Polymerisate, z.B. Methanol, gelöst
Die beiden getrennt voneinander erhaltenen 100 ml Lösungen werden dann miteinander in einem Behälter £t> ucf cfiinuüng cmiräit uää MÜiZciCTiriungänitncf läf eine elektrisch leitende Schicht mit Kupferjodid.
Ein weiterer Vorteil der durch die Erfindung erreicht wird, ergibt sich aus folgendem. Obgleich ein saures Polymerisat enthaltende Schichten in gewissen Fällen geeignete elektrische Trenneigenschaften zwischen positive Ladungsträger injizierenden elektrisch leitfähigen Schichten und Schichten mit organischen Photoleitern vom p-Typ aufweisen, weisen in organischen Lösungsmitteln lösliche, ein saures Polymerisat enthaltende Schichten oftmals doch nicht die erwünschte Haftung gegenüber der aufgebrachten photoleitfähigen Schicht mit einem organischen Photoleiter vom p-Typ auf. Überdies wurde festgestellt, daß die sauren Gruppen oder andere Gruppen, die in dem sauren Polymerisat vorhanden sind und die als Folge einer Hydrolyse saure Gruppen bilden, oftmals die Ursache für unerwünschte chemische Reaktionen mit den organischen Photoleitern sind, die in photoleitfähigen Schichten mit organischen Photoleitern vom p-Typ vorhanden sind. Derartige unerwünschte chemische Reaktionen können zu einer frühzeitigen elektrische" Ermüdung der photoleitfähigen Schicht führen. Dies ist insbesondere im Falle von mit hohen Geschwindigkeiten arbeitenden Vervielfältigungsvorrichtungen nach-
•♦5 teilig, bei denen oftmals wiederverwendbare photoleitfähige Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden, die einer großen Anzahl von Vervielfältigungs-Zyklen unterliegen, bevor sie durch ein anderes Aufzeichnungsmaterial ersetzt werden.
Erfindungsgemäß lassen sich durch Verwendung von zwei Zwischenschichten die beschriebenen Haftungsprobleme und elektrischen Ermüdungsprobleme, die bei der Verwendung von Zwischenschichten mit lediglich sauren Polymerisaten auftreten, vermindern oder praktisch ganz eliminieren, da die ein saures Polymerisat enthaltende Schicht von der photoleitfähigen Schicht durch eine ein basisches Polymerisat enthaltende Schicht getrennt werden kann. Es hat sich ferner gezeigt daß in organischen Lösungsmitteln lösliche basische Polymerisate eine verbesserte Haftung zwischen organischen photoleitfähigen Schichten und den darunter liegenden Schichten eines mehrschichtigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials herbeiführen und daß derartige basische Polymerisate enthaltende Schichten eine höchstens sehr geringe oder keine vorzeitige elektrische Ermüdung der darüberliegenden photoieitfähigen Schichten mit organischen Photoleitern vom p-Typ bewirken.
Die näheren Gründe dafür, weshalb die beschriebenen Zwischenschichten zu den erwähnten Vorteilen führen, sind noch nicht restlos geklärt. Da die basischen Polymerisate, die zur Herstellung der Aufzeichfiuhgsmaterialien verwendet werden, in organischen Lösungsmittel löslich sind, beispielsweise in den gleichen Halogenkohlfnwasserstofflösungsmitteln, die in typischer Weise auch als Beschichtungsmedien für die Erzeugung der photoleitfähigen Schichten verwendet werden, mußte erwartet werden, daB das organische to Lösungsmittel, das zum Auftragen der photoleitfähigen Schicht verwendet wird, das basische Polymerisat der das basische Polymerisat enthaltenden Schicht lösen und durch die Ausbildung einer elektrischen Trennschicht verhindern würde. Dies ist jedoch nicht der Fall. Anzunehmen ist, daß die Bildung eines Reaktionsproduktes aus saurem und basischem Polymerisat an der Grenzfläche der Zwischenschichten für den auftretenden Effekt verantwortlich ist. Dieses Reaktionsprodukt ist in rler Regel in üblichen Halogenkohlenwasserstofflösungsmitteln, wie sie zum Auftrag der photoleitfähigen Schicht verwendet werden, unlöslich.
Es wird des weiteren angenommen, daß das Reaktionsprodukt aus saurem und basischem Polymerisat auch wesentlich zu der verbesserten Haftung zwischen den Schichten des Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung beiträgt sowie ferner zu der Festigkeit, durch welche ein solches Material gekennzeichnet ist.
Die beiden Zwischenschichten des erfindungsgemä· J0 Ben Aufzeichnungsmaterials sind ausreichend dünn, so daß sie den notwendigen elektrischen Kontakt zwischen der über den Zwischenschichten angeordneten photoleitfähigen Schicht und der darunter angeordneten elektrisch leitfähigen Schicht nicht stören.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Zwischenschichten aus den Polymerisaten, trocken gemessen, insgesamt 0,04—2.0 μπι, insbesondere 0,2—1,0 μπι dick.
Zur Herstellung erfindungsgemäßer Aufieichnungs- ·*ο materialien können die verschiedensten üblichen elektrisch leitenden Schichtträger verwendet werden, z. B. Schichtträger aus Papier (bei einer relativen Feuchtigkeit über 20%); Aluminium-Papierlaminaten. Metallfolien, z. B. aus Aluminium oder Zink. Metallplatten, z. B. aus Aluminium. Kupfer, Zink, Messing sowie galvanisierten Platten, ferner Schichtträger aus im Vakuum auf einem Träger niedergeschlagenen Metallschichten, beispielsweise aus Silber. Nickel. Chrom und Aluminium, wobei die Metallschichten beispielsweise auf Papierträger oder übliche photographische Schichtträger, beispielsweise aus Celluloseacetat. Polystyrol oder Polyethylenterephthalat) aufgetragen sein können. Metalle, wie beispielsweise Nickel, können im Vakuum auf transparenten Schichtträgern in ausreichend dünnen Schichten aufgetragen werden, so daß sich ausgehend von diesen Trägern elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien herstellen lassen, die gegebenenfalls durch den transparenten Schichtträger hindurch belichtet werden können.
Ein besonders vorteilhafter elektrisch leitender Schichtträger läßt sich durch Beschichtung eines Trägers, z. B. Polyethylenterephthalat) mit einer leitenden Schicht aus einem in einem Bindemittel dispergierten Halbleiter, z. B. Kupferiodid, herstellen. Derartige leitende Schichtträger mit und ohne eldctrische Trennschicht sind beispielsweise aus den US-PS 32 45 833 und 34 28 451 bekannt Andere vorteilhafte leitende Schichten sind solche des aus der US-PS 38 80 657 bekannten Typs. Des weiteren läßt sich eine leitende Schicht, z. B. aus dem Natriumsalz eines Carboxyesterlactones von Maleinsäureanhydrid und einem Vinyiacetalpolymeren herstellen. Derartige leitende Schichten sowie Verfahren zu ihrer Herstellung sind beispielsweise aus den US-PS 30 07 901 und 32 62 807 bekannt. Die leitenden Schichten können schließlich aus organischen Leitern und Halbleitern, beispielsweise den aus den US-PS 36 34 336 und 37 54 986 sowie der FR-PS 20 84 997 bekannten Leitern und Halbleitern bestehen.
Die photoleitfähige Schicht eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung kann ausgehend von den verschiedensten organischen Photoleitern, einschließlich metallorganischen Photoleitern und anorganischen Photoleitern, gegebenenfalls in Mischung mit einem elektrisch isolierenden, filmbildenden Bindemittel aufgebaut sein. Gegebenenfalls kann die Schicht unter Verwendung sensibilisierender Stoffe, z. B. unter Verwendung von spektral sensibilisierenden Farbstoffen und chemischen Sensibilisierungsmitteln hergestellt werden. In typischer Weise weisen die photoleitfähigen Schichten erfindungsgemäßer elektrophotographischer Aufzeichnungsmaterialien mindestens einen Photoleiter in einer Menge von mindestens etwa 1 Gew.-°/o. bezogen auf das Trockengewicht der photoleitfähigen Schicht auf. Vorzugsweise enthält die Schicht mindestens etwa 15 Gew-% Photoleiter, bezogen auf das Gewicht der photoleitfähigen Schicht. Die obere Konzentrationsgrenze des oder der Photoleiter in der photoleitfähigen Schicht kann verschieden sein, je nach der Empfindlichkeit des oder der im Einzelfalle verwendeten Photoleiter und der Verträglichkeit der Photoleiter mit dem verwendeten Bindemittel. Enthält die photoleitfähige Schicht als Photoleiter einen polymeren Photoleiter, kann dieser die einzige Komponente der photoleitfähigen Schicht sein, da in diesem Falle der Photoleiter gleichzeitig die Funktion eines polymeren Bindemittels übernehmen kann. In der Regel jedoch, und zwar auch dann, wenn polymere Photoleiter zur Herstellung der photoleitfähigen Schichten verwendet werden, hat es sich oftmals als zweckmäßig erwiesen ein Bindemittel zu verwenden, das vorteilhaft elektrisch isolierende, filmbildende Eigenschaften aufweist. Wird zur Herstellung einer photoleitfähigen Schicht ein separates polymeres Bindemittel verwendet, so wird dies zweckmäßig in einer Konzentration von 85 bis 10 Gew.-%. bezogen auf das Gesamt-Trockengewicht der photoleitfähigen Schicht, verwendet.
Zur Herstellung erfindungsgemäßer Aufzeichnungsmaterialien geeignete Photoleiter sind beispielsweise Zinkoxid, Bleioxid, Selen, die verschiedensten teilchenförmigen organischen Pigmente, z. B. Phthalocyaninpigmente und die verschiedensten organischen, metallorganischen polymeren organischen Photoleiter wie sie beispielsweise in der Zeitschrift »Research Disclosure«, Band 109. Mai ί 973, Seite 61. beschrieben werden.
AIs besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von organischen Photoleitern vom p-Typ erwiesen, die eine oder mehrere Arylamin- oder Polyarylalkangruppen aufweisen. Eine weitere vorteilhafte Gruppe von organischen Photoleitern vom p-Typ besteht aus Pyrrol-Photoleitern. beispielsweise des aus den US-PS 31 74 854 und 34 85 625 bekannten Typs.
Typische Arviamingruppen aufweisende organische Photoleiter vom p-Typ sind beispielsweise Diarvlamine,
die fiicht-potymeren Triphenylamine, beispielsweise die Triphenylamine des aus der US-PS 31 80 730 bekannten Typs, ferner Triarylamine mit mindestens einem Arylres:, der entweder durch einen Vinylrest, oder einen Vinylenrest substituiert ist mit mindestens einer ein aktives Wasserstoffatom enthaltenden Gruppe, beispielsweise des aus der US-PS 35 67 450 bekannten Typs, ferner Triarylamine mit mindestens einem Arylrest, der durch eine ein aktives Wasserstoffaiom aufweisende Gruppe substituiert ist, beispielsweise des aus der US-PS 36 58 520 bekannten Typs;Tritolylamine; sowie die verschiedensten polymeren Arylamingruppen «ufweisenden Photoleiter, beispielsweise des aus den US-PS 32 40 597 und 37 79 750 bekannten Typs.
Typische, erfindungsgemäß verwendbare Polyarylalkan-Photoisiter sind beispielsweise die Polyarylalkane des aus den US-PS 32 74 000, 35 42 547, 35 42 544, 36 15 402 und 38 20 989 bekannten Typs. Geeignete polyarylalkan-Photoleiter sind des weiteren beispielsweise aus der Zeitschrift »Research Disclosure«, Band 133, Mai 1P75, Seiten 7 bis 11 bekannt.
Besonl'ars vorteilhafte Polyarylalkan-Photoleiter zur Herstellung erfindungsgemäßer elektrophotographischer Aufzeichnungsmalerialien sind solche, die sich durch die folgende Formel wiedergeben lassen:
D
J —C—E
worin bedeuten:
D und G jeweils eine Arylgruppe, wobei gilt, daß die Arylgruppen gleich oder verschieden sein können und
J und E jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Arylgruppe, wobei J und E die gleiche oder eine voneinander verschiedene Bedeutung haben können
wobei gilt, daß mindestens einer der Substituenten D, E und G einen Amino-Substituenten aufweist
Besonders vorteilhafte Polyarylalkan-Photoleiter zur Herstellung erfindungsgemäßer Aufzeichnungsmaterialien sind solche der angegebenen Formel, in der J und E jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Aryl- oder Alkylgruppe darstellen und D und G substituierte Arylgruppen sind, die als Substituenten eine Gruppe der folgenden Formel aufweisen:
—Ν
worin R für eine nicht substituierte Arylgmppe steht, z.B. eine Phenylgruppe oder eine Alkyl-substituierte Arylgruppe, z. B. eine Tolylgruppe.
Typische organische Photoleiter vom p-Typ, die sich in vorteilhafter Weise zur Herstellung erfindungsgemäßer Aufzeichnungsmaterailien verwenden lassen, sind:
1. Tri-{p-to!yl)aniin;
2. Bis(4-diäthylaniino-2-methylphenyl)phenyImethan;
3. Bis(4-diälhylaminophenyl)diphenyli'nethan;
4. 4-(Di-p-toIylamino)-4'-(di-p-tolyIamino)-/?-styryl)-stilben:
5. 2,3,4,5-Tetraphenylpyrrol und
6. l,l-Bis(4-di-p-lolylaminophenyl)cyclohexan.
Zur Sensibilisierung der Photoleitu können die verschiedensten üblichen bekannten Sensibilisisrungsmittel verwendet werden.
in Zur Herstellung der photoleitfähigen Schichten können die verschiedensten üblichen bekannten Bindemittel verwendet werden, vorzugsweise filmbildende, hydrophobe Polymere mit mäßig hohen dielektrischen Festigkeiten und guten elektrisch isolierenden Eigen-
id schäften.
Zur Herstellung der photoleitfähigen Schichten lassen sich des weiteren übliche bekannte Lösungsmittel verwenden, insbesondere flüchtige organische Lösungsmittel.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die photoleitfähige Schicht des Aufzeichnungcmaterials aus einer festen Lösung eines organischen Photoleiters vom p-Typ in einem elektrisch isolierenden, polymeren Bindemittel. In vorteilhafter Weise kann die Schicht zusätzlich eine oder mehrere sensibilisierende Verbindungen enthalten, z. B. ein Pyrylium-, Bispyrylium-, Thiapyrylium- oder Selenapyrjliumsalz. Derartige photoleitfähige Schichten lassen sich leicht aus Beschicntungsmassen herstellen, die unter
jo Verwendung von organischen Lösungsmitteln hergestellt worden sind. Derartige Schichten liefern aufgrund ihrer optischen Homogenität sichtbare Bilder mit einem hohen Auflösungsgrad.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial eine photoleitfähige Schicht vom Aggregat-Typ, gegebenenfalls in Kontakt mit einer Ladungstranspcrtschicht. Derartige photoleitfähige Schichten sind beispielsweise aus den US-PS 36 15 414 und 36 15 396 bekannt. Sie weisen eine kontinuierliche Bindemittelphase auf. in der ein teilchenförmiger kristalliner Komplex aus (1) einem Farbstoffsalz vom Pyryliumtyp, z. B. einem 2.4,5-substituierten Thiapyryliumfarbstoffsalz und (2) einem Polymer mit wiederkehrenden Alkylidendiarylengruppen. z. B. eines 3isphenol-A-Polycarbonat, dispergiert ist Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise bilden ein oder mehrere organische Photoleiter mit der kontinuierlichen Bindemittelphase der photoleitfähigen Schicht vom Aggregat-Typ eine feste Lösung. Bezüglich der Herstellung derartiger photoleitfähiger Schichten sei auf die US-P: 36 15 414 und 36 15 396 verwiesen.
In vorteilhafter Weise kann die photoleitfähige Schicht des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials somit aus zwei oder mehreren separaten Schichten gebildet sein, wie es z. B. aus der BE-PS 8 36 892 bekannt ist Derartige photoleitfähige Strukturen weisen eine Ladungen erzeugende Schicht in elektrischen Kontakt mit einer Ladungstransportschicht auf. Bei der Ladungen erzeugenden Schicht handelt es sich dabei um eine mehrphasige Schicht vom Aggregat-Typ, wie oben näher beschrieben. Die Ladungstransportschicht enthält eine organische lichtempfindliche, Ladungen transportierende Verbindung oder einen
es organischen lichtempfindlichen, Ladungen transportierenden Stoff, wie in der BE-PS 8 36 892 beschrieben, beispielsweise einen organischen Photolerter vom p-Typ, z. B. ein Arylamin, Poiyarylalkan oder ein PyrroL
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Beispiel 1
Eine Lösung von 3,0 g eines Mischpolymerisates aus Methacrylsäuremethylester und Methacrylsäure in einer Mischung aus 50 ml 2-Butanon und 50 ml denaturiertem Äthanol wurde auf einen flexiblen, isolierenden Polyäthylenterephthalatschichtträger mit einer elektrisch leitenden Schicht aus einer Dispersion von Kupferiodid in einem Mischpolymerisat aus Methacrylsäuremethylester und Vinylacetat als Bindemittel aufgetragen. Die Schicht aus dem sauren Polymerisat war etwa 0,4 Mikron dick und wurde durch Verdampfen des 2-ButanoIs sowie des denaturierten is Äthanols erzeugt
Auf die erhaltene Polymerisationsschicht wurde dann eine Lösung von 1,5 g eines Mischpolymerisates aus 2-Vinylpyridin und Methacrylsäuremethylester, gelöst in 60 ml Methanol und 40 ml denaturiertem Äthanol aufgetragen. Nach Verdampfen des Lösungsmittels wurde eine etwa 0,2 Mikron dicke Schicht aus dem basischen Polymerisat erhalten. Auf diese zweite Zwischenschicht wurde nun eine photoleitfähige Schicht vom Aggregat-Typ aufgetragen. Das Auftragen der Schicht erfolgte unter Verwendung von Chlorkohlenwasserstoff-Lösungsmitteln sowie ausgehend von einer Beschichtungsmasse wie in Tabelle 3 des Beispieles 1 der US-PS 38 73 311 beschrieben.
Untersuchungen des hergestellten Aufzeichnungsmaterials zeigten, daß keine chemische Reaktion zwischen der photoleitfähigen und der elektrisch leitenden Schicht stattgefunden hatte und daß praktisch keine Veränderungen des elektrischen Widerstandes der elektrisch leitenden Schicht eingetreten war. Des weiteren zeigte sich, daß die Schichten des Aufzeichnungsmaterials fest miteinander verbunden waren.
Es wurden zwei Testmethoden zur Untersuchung der Haflungseigenschaften durchgeführt
In einem trockenen Haftungstest wurde auf das Aufzeichungsmaterial bei Raumtemperatur und einer 5O°/oigen relativen Luftfeuchtigkeit ein Klebeband befestigt, das danach von dem Aufzeichnungsmaterial abgezogen wurde, um festzustellen, ob sich die photoleitfähige Schicht von der darunterliegenden elektrisch leitenden Schicht abziehen läßt oder nicht.
Im Falle des hergestellten Aufzeichnungsmaterials wurde keine Trennung der photoleitfähigen Schicht von der darunterliegenden elektrisch leitenden Schicht festgestellt.
In einem zweiten, nassen Haftungstest wurde das hergestellte Aufzeichnungsmaterial in einer Kammer einer Temperatur von 49°C 60 Minuten lang mit Wasserdampf gesättigt. Daraufhin wurde das Aufzeichnungsmaterial aus der Kammer entnommen und unmittelbar darauf gefaltet, um festzustellen, ob dadurch eine Trennung der Schichten des Aufzeichnungsmaterials erfolgt.
Im Falle dieses Beispieles wurde keine Trennung der Schichten festgestellt.
Die sensitometrisehen Eigenschaften des hergestellten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials waren praktisch gleich denen eines Vergleichsmaterials, bei dem die photoleitfähige Schicht direkt auf eine elektrisch leitende Schicht aufgetragen wurde, z, B. einer im Vakuum aufgedampften NickelschichL
Das hergestellte erfindungsgemäße elektropholographische Aufzeichnungsmaterial zeigte des weiteren gute Eigenschaften in einem Regenerationstest mit 100 Zyklen, bei dem ein jeder Zyklus aus seiner gleichförmigen elektrostatischen Aufladung und einer sich anschließenden Belichtung unter Entladung des Aufzeichnungsmaterials bestand, wobei das Aufzeichnungsmaterial sowohl einer positiven als auch einer negativen Aufladung unterworfen werden konnte.
Von dem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung wurde line Photomikrographie des Querschnittes bei 2500facher Vergrößerung hergestellt Das Material zeigte die charakteristische Zwischenschicht aus dem Reaktionsprodukt aus saurem und basischem Polymerisat, wie sie in F i g. 2 schematisch dargestellt ist
Zu Vergleichszwecken wurden weitere Aufzeichnungsmaterialien A und B mit nur einer Zwischenschicht hergestellt
Im Falle des hergestellten Vergleichsmaterials A bestand die Zwischenschicht aus einem sauren Mischpolymerisat aus Methacrylsäuremethylester und Methacrylsäure. Diese Zwischenschicht zeigte unbefriedigende Haftungseigenschaften, d. It. von dem hergestellten Aufzeichnungsmaterial trennten sich die Schichten beim Falten des Aufzeichnungsmaterials unter normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen.
Im Falle des zweiten Vergleichsmaterials B bestand die Zwischenschicht aus einem basischen Mischpolymerisat aus 2-Vinylpyridin und Methacrylsäuremethylester. Die Zwischenschicht wurde praktisch zerstört, wenn auf die Zwischenschicht eine photoleitfähige Schicht vom Aggregat-Typ wie oben beschrieben aus einem Chlorkohlenwasserstofflösungsmittel aufgebracht wurde.
Zu Vergleichszwecken wurde ein weiteres Aufzeichnungsmaterial C mit Zwischenschichten wie in Beispiel 6 der US-PS 34 28 451 beschrieben, d.h. mit einer Cellulosenitratschicht über einer leitfähigen Kupferjodidschicht und emer Gelatine-Haftschicht über der Cellulosenitratschicht hergestellt Da Cellulosenitrat kenn saures Polymerisat ist war eine Ausbildung eines Säure-Basen-Reaktionsproduktes zwischen der Cellulosenitratschicht und der Gelatine-Haftschicht nicht zu erwarten. Tatsächlich ergab die Untersuchung des Querschnittes des Aufzeichnungsmaterials bei 2500facher Vergrößerung, daß kein Säure Basen-Reaktionsprodukt vorlag.
Beispiel 2
Zunächst wurde eine Lösung aus 3.0 g eines Mischpolymerisates aus Methacrylsäuremethylester und Methacrylsäure in einer Mischung von 50 ml 2-Butanon und 50 ml denaturiertem Äthanol hergestellt Die Lösung wurde dann auf einen flexiblen, isolierenden Polyäthylenterephthalatschichtträger mit einer elektrisch leitenden Schicht aus Kupferjodlid, dispergiert in einem PolyimethacrylsäuremethylesterJ-Bindemittel aufgetragen. Nach Verdampfen der Lösungsmittel wurde eine Schicht aus saurem Polymerisat einer Stärke von 0,4 Mikron erhalten. Auf diese saure Schicht wurde eine Lösung von 13 g eines Mischpolymerisates aus N.N-Dimethylaminomethacrylsäureätli.ylester und Methacrylsäuremethylester, gelöst in 60 ml Methanol und 40 mi denaturiertem Äthanol, aufgetragen; Nach Verdampfen der Lösungsmittel wurde eine Schicht aus basischem Polymerisat einer Stärke von 0,2 Mikron erhalten.
Auf die basische Polymerisalschichl wurde eine photoleitfähige Schicht wie in Beispid 1 beschrieben
aufgetragen. Das auf diese Weise hergestellte Aufzeichnungsmaterial wurde dann wie in Beispiel 1 beschrieben getestet Es wurden die gleichen vorteilhaften Eigenschaften wie im Falle des in Beispiel 1 beschriebenen Aufzeichnungsmaterials erhalten.
Beispiele 3 bis 13
Es wurden insgesamt 11 verschiedene Kombinationen von sauren und basischen Polymerisaten dem beschriebenen Test unterworfen, nach dem die Bildung eines Säure-Basen-Reaktionsproduktes bestimmt wer-
IO
den kann. Bei allen Versuchen wurde als gemeinsames organisches Lösungsmittel Methanol verwendet. In allen Fällen wurde die Bildung eines unlöslichen Reaktionsproduktes festgestellt (entweder in Form eines Niederschlages oder der Ausbildung eines schleirigen, gelatineösen Materials), woraus sich ergibt, daß eine jede dieser 11 Kombinationen zur Herstellung der Zwischenschicht eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials geeignet ist
Die 11 verschiedenen getesteten Kombinationen aus saurem Polymerisat und basischem Polymerisat sind in der folgenden Tabelle 1 zusammengestellt.
Tabelle 1
Kombination Saures Polymerisat
Nr.
Basisches Polymerisat
Methacrylsäuremethylester-Methacrylsäure-Mlschpolymerlsat
Poly-(N-(3(N,N-dImethyl-aminoproply)jacrylamld)
rviethacryisäuremeihyiesier-ivieihäefylsäufe-Mlschpolymerisat
Methacrylsäuremethylester-Methacrylsäure-Mlschpolymerisat
4 Polystyrolsulfonsäure
5 Polyslyrolsul fonsäure
6 Polystyrolsulfonsäure
7 Polystyrolsulfonsäure
8 Polyacrylsäure
9 Polyacrylsäure
10 Polyacrylsäure
11 Polyacrylsäure
malelnsäurelmld)-Mischpolymerisat
Styrol-Vlnylbenzyldlmethylamln-Mlschpolymerlsal
PoIy-(N-(3-(N,N-dlmethylamlnopropyI))-
acrylamld
2-VinyIpyrIdln-Methacrylsäuremethylester-
Mlschpolymerlsat
Styrol-IN-(Y-Dlmethylamlnopropyl)-
maIelnsäurelmld)-M Ischpolymerisat
Styrol-Vlnylbenzyldimethylamln-
Mlschpolymerlsat
2-Vlnylpyrldln-MethacrylsäurernethyIester-
Mlschpolymerisat
Poly-(N-(3-(N.N-dimethylamlnopropyl))-
acrylamld)
StyroI-(N-(y-Dlmethylamlnopropyl)-
maleinsäurelmld-MlschpoIymerisat
Styrol-Vlnylbenzyldlmethylamln-
Mlschpolymerlsat
Beispiele 14 bis 16
Um die Aussagekraft des beschriebenen Testes zur Feststellung der Ausbildung eines Säure-Basen-Reaktionsproduktes zu veranschaulichen, wurden die Polymerisat-Kombinationen Nr. 4, 8 und 11 der Tabelle 1 zur Herstellung von drei verschiedenen Aufzeichnungsmaterialien verwendet Da die Aufzeichnungsmateria- lien lediglich hergestellt wurden, um festzustellen, ob Säure-Basen-Reaktionsprodukte auftreten, wurde auf das Aufbringen elektrisch leitender Schichten und photoleitfähiger Schichten verzichtet
Die hergestellten mehrschichtigen Materialien bestanden somit aus einem flexiblen Poly(äthy!enterephthalat)schichtträger, auf den zunächst die Schicht aus saurem Polymerisat aus einer Lösung aus 2,0 g des verwendeten sauren Polymerisates, gelöst in 100 ml Methanol, aufgetragen wurde, worauf nach Verdampfen des Methanols aus der sauren Polymerisatschicht unmittelbar darauf die zweite Schicht aus dem basischen Polymerisat aus einer Lösung aus 2,0 g des basischen Polymerisaies gelöst in 100 ml Methanol, aufgebracht wurde. Nach Verdampfen des Methanols aus dieser Schicht wurden die drei hergestellten Materialien untersucht. Es wurde festgestellt, daß in sämtlichen Fällen ein Säure-Basen-Reaktionsprodukt an der Grenzfläche zwischen saurer Polymerisatschicht und basischer Polymerisatschicht des für ein erfindungsgemäßes Aufzeichnungsmaterial charakteristischen Typs Vorlag,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
230 225/305

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit einer elektrisch leitenden Schicht, mehreren Zwischenschichten und einer photoleitfähigen Schicht in der angegebenen Reihenfolge, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Zwischenschicht mit einem sauren Polymerisat, eine Zwischenschicht mit einem basischen Polymerisat und eine Zwischenschicht aus einem Reaktionsprodukt aus saurem und basischem Polymerisat an der Grenzfläche zwischen den beiden Zwischenschichten enthält
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Polymerisat wiederkehrende Einheiten mit Carboxylgruppen. Sulfonsäuregruppen und/oder Phosphorsäuregruppen, und das basische Polymerisat wiederkehrende Einheiten mit basischen Stickstoffatomen enthält.
3. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Polymerisat aus einim Methacrylsäuremethylester-Methacrylsäure-rviisL'hpuiymerisai, Äihyieri-malemsäurc-Mischpolymerisat, aus Polymethacrylsäure. Polyvinylhydrogenphthalat, Polystyrolsulfonsäure oder aus Polyacrylsäure und das basische Polymerisat aus einem StyroI-(N-(y-Dimethylaminopropy!)-maleinsäureimid)·Mischpolymerisat, Styrol-Vinylbenzyldimethylamin-Mischpolymerisat, 2-VinyIpyridin-Methacrylsäuremethylester-Mischpolymerisat (2-(N,N-Dimethylamino)-methacrylsäureäthylester)-Methacrylsäuremethylester-Mischpolyrnerisat aus PoIy-(N ;3-(N,N-dimethylaminopropyI))-acrylamid) oder aus Poly-(4- vinylpyridin) besteht
4. Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das saure Polymerisat aus einem Mischpolymerisat mit wiederkehrenden Einheiten mit Carboxylgruppen und das basische Polymerisat aus einem Mischpolymerisat besteht.
5. Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 3 und 4. dadurch gekennzeichnet, daß das saure Polymerisat aus einem Methacrylsäuremethylester-Methacrylsäure-Mischpolymerisat und das basische Polymerisat aus einem 2-Vinylpyridiri-Methacrylsäuremethylester-Mischpolymerisat besteht.
6. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die Zwischenschicht mit dem sauren Polymerisat benachbart zur elektrisch leitenden Schicht und die Zwischenschicht mit dem basischen Polymerisat benachbart zur photoleitfähigen Schicht enthält.
7. Aufzeichnungsmaterial nach · Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschichten aus den Polymerisaten, trocken gemessen, insgesamt 0.'»4-2,0 μΐη dick sind.
8 Aufzeichungsmatenal nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß es eine photoleitfähige Schicht mit einem Photoleiter vom p-Typ enthält.
9. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitfähige Schicht aus einer festen Lösung eines organischen Photoleiters vom p-Typ in einem elektrisch isolierenden, polymeren Bindemittel besteht.
10. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine photoleitfähige Schicht vom Aggregat-*Typ, gegebenenfalls in Kontakt mit einer Ladungentransportschicht, enthält.
II. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine elektrisch leitende Schicht mit Kupferiodid enthält
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