DE2812475C2 - Zeitzähler - Google Patents

Zeitzähler

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DE2812475C2
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Peter 7742 St Georgen Schonhardt
Fritz 7612 Haslach Thoma
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Dieter Graesslin Feinwerktechnik
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    • G07C3/02Registering or indicating working or idle time only
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Description

Die Erfindung betrifft einen Zeitzähler mit einem Zeitmeßglied, mit einer Anzeige, und mit einer im Gehäuse des Zeitzählers angeordneten Betätigungseinrichtung, die den Zeitzähler in Abhängigkeit von der Dauer eines Vorganges steuert, insbesondere für die Ermittlung der reinen Betriebszeit eines elektrischen Verbrauchers.
Aus der DE-OS 22 19 057 ist ein Zeitzähler mit einem Zeitmeßglied, mit einer Anzeige und mit einer Betätigungseinrichtung bekannt. Die Betätigungseinrichtung, die zusammen mit dem Zeitzähler dort unmittelbar in einem Gehäuse angeordnet ist, steuert in Abhängigkeit von der Dauer eines Vorganges den Zeitzähler, der für die Ermittlung der reinen Lauf- oder Betriebszeit einer elektrischen Maschine oder Anlage vorgesehen ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Zeitzähler der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er auch von einem Nichtfachmann in einfacher Weise zwischen die elektrische Energiezufuhr und einen Verbraucher geschaltet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Gehäuse des Zeitzählers ein Stecker für die elektrische Energiezufuhr, und eine Steckdose zum Anschluß des elektrischen Verbrauchers angeordnet sind.
Der Stecker und die Steckdose sind dort unmittelbar, insbesondere koaxial zueinander am Gehäuse angeordnet. Es ist jedoch auch vorgesehen, daß die elektrische Energiezufuhr und/oder der Anschluß eines elektrischen Verbrauchers am Zeitzähler über Kabel erfolgen kann, die dort jeweils an die Stelle des Steckers oder der Steckdose treten kennen. Außerdem ist es vorgesehen, daß der Zeitzähler mittelbar über ein Kabel oder unmittelbar an einem Verbraucher angebaut sein kann. Die Betätigungseinrichtung besteht dort aus einem elektromagnetischen Wandler, oder einem elektrothermischen Wandler, oder einem Hallgenerator, die nur dann in Funktion tritt, wenn ein bestimmter Mindeststrom zwischen der elektrischen Energiezufuhr und dem elektrischen Verbraucher fließt.
Vorteilhaft bei einem derartigen Zeitzähler ist nicht nur die einfache und nichtfachmännische Handhabung,
so die es aufgrund der vorgesehenen Mittel und Ausführungen ermöglicht, einen solchen Zeitzähler handlich vor jeden Verbraucher zu schalten und dessen Betriebs- und/oder Ruhezeiten zu ermitteln, sondern auch deren selbsttätig arbeitende Betätigungseinrichtung in Abhängigkeit eines fließenden Stromes, insbesondere bei einer Verwendung eines elektromagnetischen, oder eines elektrothermischen, oder eines elektronischen Wandlers, der eben beim Fließen eines bestimmten Mindeststromes den Zeitzähler und dessen Anzeige in Funktion
•»ο setzt, sondern auch der einfache und übersichtliche Aufbau des Zeitzählers, insbesondere in einer Ausführung mit einem Stecker und mit einer Steckdose, die koaxial zueinander unmittelbar am Gehäuse angeordnet sind, wobei", insbesondere eine manuelle, von außen zu bedienende Betätigungseinrichtung, ein Schalter und/ oder eine Vorwahl- oder eine Rückstelltaste für die Anzeige des Zeitzählers ringförmig ausgebildet ist, die Steckdose und/oder den Stecker umschließend, um diese herum drehbar angeordnet ist. Vorteilhaft ist
so ferner die einfache und übersichtliche Ablesung der Anzeige, insbesondere an Zahlenrollen, sowie die wirtschaftliche und konsumgerechte Herstellung eines derartigen Zeitzählers.
Wie die Erfindung im einzelnen gedacht ist, wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Zeitzählers nach der Erfindung mit koaxial zueinander angeordnetem Stecker und Steckdose,
Fig.2 eine schaubildliche Ansicht eines Zeitzählers nach der Erfindung in einer Ausführung als tragbares Kabel,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht eines Steckers mit einem eingebauten Zeitzähler nach der Erfindung,
Fig.4 eine prinzipielle Schaltungsanordnung für einen Zeitzähler nach der Erfindung mit einer elektrischen Kontaktanordnung als Betätigungseinrichtung des Zeitzählers,
Fig.5 eine prinzipielle Schaltungsanordnung für einen Zeitzähler nach der Erfindung, mit einem elektromagnetischen Wandler als Betätigungseinrichtung des Zeitzählers,
Fig.6 eine prinzipielle Schaltungsanordnung für einen Zeitzähler nach der Erfindung, mit einem elektromagnetisch-elektronischen Wandler als Betätigungseinrichtung des Zeitzählers,
Fig.7 eine prinzipielle Schaltungsanordnung für einen Zeitzähler nach der Erfindung, mit einem elektrothermischen Wandler als Betätigungseinrichtung des Zeitzählrrs,
Fig.8 eine prinzipielle Schaltungsanordnung für einen Zeitzähler nach der Erfindung, mit einem Hallgenerator als Betätigungseinrichtung des Zeitzählers.
Der in der F i g. 1 dargestellte Zeitzähler ist im wesenllichen gekennzeichnet durch ein Gehäuse 1 mit einer, insbesondere quadratischen Vorderseite 2, in der unmittelbar und im Schnittpunkt der beiden Diagonalen, eine Steckdose 3 für den Anschluß eines Beti iebsmittels eingelassen ist. Koaxial zur Steckdose 3 ist auf der Gehäuserückseite ein Stecker 4 für die elektrische Energiezufuhr unmittelbar am Gehäuse I vorgesehen. 5 bezeichnet eine Anzeige, insbesondere mittels Zahlenrollen, die vorzugsweise räumlich im Bereich einer Kante des Gehäuses 1 angeordnet ist. 6 kann einen elektrischen Schalter darstellen, mit dem insbesondere der Zeitzähler in eine sogenannte Wartefunktion gebracht wird, so daß mit dem Anschließen eines Verbrauchers oder allgemein eines Betriebsmittels der Zeitzähler mit der vorgesehenen Messung der Betriebszeit beginnt. Mit dem Schalter 6 kann auch ein Betriebsmittel zusammen mit dem Zeitzähler ein- oder ausgeschaltet werden. 7 kennzeichnet eine Funktions- js lampe.
Eine derartige Ausführung eines Zeitzählers ermöglicht auch einem Nichtfachmann eine einfache Überwachung der Lauf- oder Betriebszeiten irgendeines Betriebsmittels, wie z. B. einer Waschmaschine, eines Raumheizgerätes, einer Tiefkühltruhe, eines Kühlschrankes, eines Fernsehers, einer Kochplatte, um nur einige Anwendungen zu nennen, ohne daß fachmännische Eingriffe an einem Betriebsmittel erforderlich wären. Ein Zeitzähler gemäß der Fig. 1 kann in jede Steckdose mittels des Steckers 4 eingesteckt werden, wobei der Verbraucher oder ein Betriebsmittel mittels des ihm eigenen Steckers an der Steckdose 3 des Zeitzählers angeschlossen wird, d. h. der Zeitzähler liegt quasi in Reihe mit der Energiezufuhr für ein Betriebsmittel.
In der Fig.2 ist der erfindungsgemäße Zeitzähler räumlich in einem tragbaren Verbindungskabel vorgesehen, wobei sein Gehäuse 1 eine beliebige, zweckmäßige Formgebung aufweisen kann. 5 bezeichnet acrt eine Anzeige. Die Enden des Verbindungskabels 8 weisen auf der einen Seite einen Stecker 4 und auf der anderen Seite eine Steckdose 3 auf.
In Weiterbildung der Erfindung kann es jedoch auch vorgesehen sein, daß gemäß der Fig.3 der Zeitzähler fco unmittelbar in einem Stecker 4 eingebaut sein kann, und daß ein Betriebsmittel über ein Kabel 9 angeschlossen ist. 5 bezeichnet dort eine Rollen-Anzeige.
Der schaltungstechnisiche Aufbau eines Zeitzählers nach der Erfindung, insbesondere mit einer integrierten Betätigungseinrichtung, kann, den jeweiligen Anwendungen entsprechend, reiaüv verschieden ausgelegt sein. So kann für eine Ausführung im Aufbau eines Zeitzählers nach Fig.) näher dargestellt eine elektrische Kontaktanordnung als Betätigungseinrichtung vorgesehen sein, die, wie die F i g. 4 zeigt, einerseits aus einem manuell steuerbaren elektrischen Schalter 6 bestehen kann, der in Reihe mit einem Strompfad 12 liegt Die Energiezufuhr erfolgt do.'t über einen Stecker 4 und der Anschluß eines Betriebsmittels ist über eine Steckdose 3 vorgesehen. Insbesondere kann im Bereich der Steckdose 3 am Strcmpfad 12 ein weiterer elektrischer Kontakt 10 vorgesehen sein, der in Serie liegt mit einem synchronmotorischen Antrieb als Zeitmeßglied für einen Zeitzähler, der parallel zur Steckdose 3 liegt. Der Kontakt 10 wird jedoch erst geschlossen, wenn ein Betriebsmittel mittels eines Steckers in der Steckdose 3 angeschlossen wird. Mit dem Schließen des Schalters 6 wird dann sowohl das angeschlossene Betriebsmittel als auch der Zeitzähler in Funktion gesetzt. Eine derartige Ausführung einer Betätigungseinrichtung ist jedoch nur für besondere Anwendungsfälle zur Messung der Lauf- oder Betriebszeiten von Betriebsmitteln mittels eines Zeitzählers geeignet.
Einen anderen schaltungstechnischen Aufbau einer Betätigungseinrichtung für die Steuerung eines Zeitzählers zeigt die F i g. 5. Dort beinhaltet die Betätigungseinrichtung einen elektromagnetischen Wandier 11, insbesondere einen sogenannten Stromwandler mit mindestens einer, /.. B. in Reihe mit dem Strompfad 12 liegenden, primären Induktivität 13. Es kann auch vorgesehen sein, daß in jedem der vorhandenen Strompfade 12 und 16 eine Induktivität 13, 13' eines Wandlers angeordnet ist.
Über eine sekundäre Wicklung 14 kann entweder unmittelbar ein Zeitzähler gespeist werden, der durch das Symbol 15 gekennzeichnet ist, oder es kann damit eine anderweitige Steuerschaltung in Funktion gesetzt werden, wie dies punktiert gezeichnet ist, die ihrerseits einen Zeitzähler 15' in Betrieb setzt, sobald bei einer derartigen Schaltungsanordnung ein bestimmter Mindeststrom, durch den Anschluß eines Verbrauchers oder allgemein eines Betriebsmittels, in der Induktivität 13, 13'fließt.
Über eine derartige Anordnung eines elektromagnetischen Wandlers kann das, beim Fließen eines bestimmten Mindeststromes, durch den Anschluß eines Betriebsmittels an der Steckdose 3 in der sekundären Wicklung 14 erzeugte, sogenannte Betätigungssignal auch elektronisch, zur Steuerung eines Zeitzählers, weiterverarbeitet werden, wie dies die Fig. 6 zeigt. Dort wird durch das sekundäre Steuersignal insbesondere eine optoelektronische Schaltungsanordnung 17 angesteuert, die ihrerseits wiederum einen Stromkreis eines Zeitzählers· 15 steuert, sobald ein bestimmter Mindeststrom in der Induktivität 13 eines Wandlers 11 fließt. Es ist dort natürlich auch möglich, über eine anderweitige Halbleiterschaltung einen Zeitzähler 15 mindeststromabhängig in Funktion zu setzen.
In der F i g. 7 wird eine Schaltungsanordnung gezeigt, bei der beim Fließen eines Stromes im Stroinpfad 12, bedingt durch den Anschluß eines Betriebsmittels an der Steckdose 3, ein Thermoschalter 18 eingeschaltet wird, der einen Zeitzähler 15 ansteuert.
Im weiteren zeigt die Fig.8 eine Schaltungsanordnung mit einem Hallgenerator 19 in mindestens einem Strompfad 12, der in Abhängigkeit des im Strompfad 12 fließenden Stromes an den Klemmen 20, 21 eine Hallspannung liefert, mit der ein Zeitzähler angesteuert werden kann.
Im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens ist es auch vorgesehen, daß eine Ausführung eines Zeitzählers mit einem elektromagnetischen Wandler als Betätigungseinrichtung derart weitergebildet ist, daß neben der Lauf- oder Betriebszeit eines zu messenden Betriebsmittels auch der Leistungsverbrauch des Betriebsmittels gemessen und angezeigt werden kann. Der
elektromagnetische Wandler kann zu diesem Zweck mit einem sogenannten Ferrarisläufersystem zur Leistungsmessung versehen sein, das über eine damit gekoppelte Anzeige den Leistungsverbrauch des Betriebsmittels anzeigt. Anstelle des Ferrarisläufersystems kann auch ein anderes System zur Leistungsmessung vorgesehen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Zeitzähler mit einem Zeitmeßglied, mit einer Anzeige, und mit einer im Gehäuse des Zeitzählers angeordneten Betätigungseinrichtung, die den Zeitzähler in Abhängigkeit von der Dauer eines Vorganges steuert, insbesondere für die Ermittlung der reinen Betriebszeit eines elektrischen Verbrauchers, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) des Zeitzählers ein Stecker (4) für die elektrische Energiezufuhr, und eine Steckdose (3) zum Anschluß des elektrischen Verbrauchers angeordnet sind.
2. Zeitzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker (4) und die Steckdose (3) unmittelbar am Gehäuse (1) angeordnet sind.
3. Zeitzähler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (1) der Stecker (4) zur Steckdose (3) koaxial angeordnet ist.
4. Zeitzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung, insbesondere ein Schalter (6) oder/und eine Vorwahl- oder eine Rückstelltaste für die Anzeige (5) des Zeitzählers, ringförmig ausgebildet ist, die Steckdose (3) oder/und den Stecker (4) umschließend, um diese herum drehbar angeordnet sind.
5. Zeitzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitzähler im Gehäuse eines Steckers (4) angeordnet ist, und daß der Verbraucher über ein Kabel (9) am Stecker (4) angeschlossen ist.
6. Zeitzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung einen elektromagnetischen Wandler (11) aufweist, und daß die Steuerung des Zeitzählers über diesen Wandler (11) unmittelbar oder mittelbar über eine elektromagnetische Kontaktschaltung oder eine elektronische, insbesondere optoelektronische Schaltungsanordnung erfolgen kann.
7. Zeitzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung aus einem elektrothermischen Wandler (18) gebildet ist.
8. Zeitzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung aus einem Hallgenerator (19) gebildet ist.
9. Zeitzähler nach Anspruch Ί bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Meßsystem zum Messen des Leistungsverbrauchs eines Verbrauchers, insbesondere mit einem Ferrarisläufersystem und einer damit gekoppelten Anzeige, vorgesehen ist.
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