DE2812638A1 - Drachen - Google Patents

Drachen

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DE2812638A1
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clip
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Application number
DE19782812638
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Robert E Towan
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/06Kites

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

G 51 399
ROBERT E.TOWAN, Reddens Road, BALLIANG 4 Victoria, Australien
PERCY-NORMAL COOPER, 21 School Road, BALLIANG EAST, Victoria, Australien
Drachen
Die Erfindung betrifft Drachen und insbesondere einen verbesserten Drachen flacher Bauweise.
Flache Drachen werden üblicherweise aus hölzernen oder aus Kunststoff bestehenden Streben mit darauf ange- [ brachtem Papier oder dünner Kunststoff-Folie hergestellt. Diese bekannten Drachen verhalten sich grundsätzlich j wie ein umgekehrt wirkender Fallschirm, da sie auf ihrer ; Unterseite Luft ansammeln und sich ähnlich wie ein j Fallschirm oder ein Segel nach oben wölben, wodurch ein Auftrieb entsteht.
Es ist auch bekannt, Drachen in Form von Vögeln oder Tieren auszubilden, wobei die Schwingen eines derartigen Vogels einen aerodynamisch günstigen Querschnitt haben können.
Dieser Querschnitt weist eine konvexe Oberseite und eine flache Unterseite auf. Dabei soll nicht nur_ das Verhältnis zwischen Schwingen und Schwanz des Drachens
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relevant sein, sondern es müssen auch speziell geformte Löcher durch die Schwingen vorgesehen sein, welche Venturidüsen bilden, weil bei Fehlen derartiger Löcher der Drachen auf den Boden stürzen oder an der Halteleine außer Kontrolle geraten kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen flachen Drachen zu schaffen, der leicht hochgezogen werden kann, leicht gesteuert werden kann, wenn er sich in der Luft befindet, und nicht die Nachteile bekannter Drachen mit ! vollen Schwingen, welche einen aerodynamischen Quer- j schnitt haben, aufweist. ;
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Drachen j
gelöst, der im weitesten Sinne so geformt ist, daß er j
ein aerodynamisches Profil sowohl an der Oberseite als |
auch an der Unterseite aufweist, wobei die Oberflächen |
keine Unterbrechungen außer dort aufweisen, wo die j
Halteleine oder eine den Schwanz bildende Leine ange- j
bracht werden soll. !
Zweckmäßig besteht der Drachen aus festem und vollem Material, jedoch kann er auch aufblasbar ausgebildet sein.
Gemäß einer praktischen AusfUhrungsform der Erfindung kann der Drachen aus thermoplastischem Kunststoff wie Polystyrolschaum geformt sein.
Der Drachen kann im Rahmen der Erfindung zahlreiche Formen aufweisen. Seine Abmessungen und gegenseitigen Relationen können innerhalb der einem aeronautischen Ingenieur ohne weiteres erkennbaren Grenzen variiert werden, ebenso wie die Halteleine entweder an einer einzigen Stelle angeschlagen oder an einer Schnur oder
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dergleichen angebracht werden kann, die zwischen der Nase und dem hinteren Ende des Drachens befestigt ist, wobei sich die Schnur zwischen der Nase und einer vom hinteren Ende des Drachens entfernten Stelle der Längsachse des Drachens erstrecken kann,, ebenso wie die Schnur zwischen der Nase und dem hinteren Ende des Drachens an zwei auf der Längsachse des Drachens liegenden Stellen befestigt sein kann. <
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Drachens dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des Drachens,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach Linie 2-2 aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht nach Linie 3- 3 aus Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 aus Fig. 1,
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 aus Fig.1,
Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 aus Fig. 1,
Fig. 7 einen vergrößertem Teilschnitt eines in Fig. 2 dargestellten Klips zum Anbringen einer Schnur oder Leine,
Fig. 8 eine schaubildliche Anordnung des Klips mit daran angebrachtem Haltering, dessen Teile gemäß Fig. 2 und 7 am Drachen zusammengesetzt und angebracht werden,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungs- * -7-
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form des Drachens, woraus die Anbringung der
Halteleine mittels einer am Drachen angebrachten
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Schnur zu erkennen ist,
Fig.10 einen Längsschnitt durch die Nase des Drachens
aus Fig. 9,
Fig.11 eine Ansicht auf die Unterseite der in Fig. 10
dargestellten Nasenplatten,
: Fig,12 -"■"--.-"-' -"-".■■ - ' - '.
einen Längschnitt durch das hintere Ende des
'-.■_'.- ■"...- Drachens aus Fig.9,
Fig.12 eine Draufsicht auf das auch in Fig. 12 erkenn
bare T-förmige Halteelement,
Tig.14 eine Seitenansicht noch einer anderen Ausführungs
form des Drachens, wobei die Anbringung der \
Halteleine -gegenüber den beiden vorherigen :
Ausführungsbeispielen nochmals abgewandelt ■
ist, -τ-....-"'
vFig.^15 einen Teilschnitt durch den Drachen aus Fig. 14,
woraus der im Schwanzbereich des Drachens in
einen Schlitz seines Körpers eingesetzte Klip
zum Anbringen der/Halteleine vorgesehenen Schnur
zu erkennen ist,
Fig.i6 eine Seitenansicht noch einer anderen Ausführungs
:"/-"- .".""-■ form des Drachens, wobei die Schnur zum An- ;
bringen der HalteleinQ&wischen zwei Klips ange- ;
- . . '" ordnet ist, die jeweils in einem im Drachenkörper
vorgesehenen Schlitz verankert sind,
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Fig.17 eine Seitenansicht von zwei übereinander fliegenden, miteinander verbundenen Drachen und
Fig.18 eine Draufsicht auf einen weiteren Drachen einer bestimmten Formgebung, wobei die äußere Form des Drachens nicht erfindungswesentlich ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Draufsicht auf einen Drachen }
zeigt nur eine Ausführungsform erfindungsgemäßer Drachen,
die jedorch grundsätzlich gleiche aerodynamische Eigen- '■
schäften aufweisen. Dabei ist die Anbringung der Halte- |
leine in der einfachsten Form vorgesehen, und es werden ; weiter unten andere Möglichkeiten der Anbringung der Halteleine erläutert.
Der Drachen 20 ist aus vollem Material hergestellt und besteht vorzugsweise aus Polystyrolschaum. Außerdem ist der Drachen 20 sowohl um seine horizontale Mittelebene als auch seine vertikale Mittelebene symmetrisch , wobei die Lage dieser Ebenen für den Fall angegeben ist, daß sich der Drachen in der in Fig. 1 dargestellten Position befindet.
Aus dem in Fig. 2 dargestellten Längsschnitt durch Fig. 1 ist zu erkennen, daß der Drachen 20 über den größten Teil seiner Länge in der vertikalen Achse eine gleichförmige Dicke aufweist, daß sich jedoch hinter dem breitesten Teil 21 auf beiden Seiten jeweils ein verdünnter Abschnitt mit aerodynamischem Querschnitt 22 befindet, der am besten aus Fig. 5 zu erkennen ist. Am hinteren Ende befindet sich ein Endabschnitt 23, der einen kreisßrmigen bzw. zylindrischen Querschnitt aufweist ,und in die Form des Körpers des Drachens 20 übergeht.
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Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß der Drachen 20 einen Grundriß aufweist, der üblichen Drachen entspricht, und daß seine maximale Breite vor dem Mittelpunkt seiner Längsachse liegt* Fig. 2 zeigt in unterbrochenen Linien die aerodynamische Form der äußeren Abschnitte 24 der äußersten Enden 25 des Drachens 20. Fig. 4 zeigt diese aerodynmaische Form, da an dieser Stelle der ver- j hältnismäßig flache mittlere Abschnitt des Drachens j dazu neigt, einen aerodynamischen Querschnitt anzu- j
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nehmen, und es ist wiederum erkennbar, daß der Drachen ! um diese aerodynamische äußere Formgebung symmetrisch ! ist. In Fig. 1 ist außerdem das obere Ende eines zwischen ' den Enden des Drachens angebrachten Klips 31 zu erkennen.
Die Querschnitte aus Fig. 5 und 6 zeigen ebenfalls die aerodynamische äußere Form des Drachenkörpers, wobei in j Fig. 6 auch der im Querschnitt zylindrische Endabschnitt j 23 zu erkennen ist.
In Fig. 1 bis 3 ist außerdem der vom Drachen ausgehende Schwanz 26 zu erkennen, der sich durch einen in Fig. 2 am besten erkennbaren Schlitz 27 erstreckt und sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite des Drachenkörpers liegt. Der Schwanz 26 ist mittels eines Ringes 28, Bandes oder dergleichen am Endabschnitt 23 befestigt, wobei jeder Teil des doppelt gelegten Schwanzes 26 in gleicher Weise über das hintere Ende des Schwanzes hinaus läuft, jedoch ist in Fig. 3 zu erkennen, daß ein Ende
29 unmittelbar hinter dem Ring 28 abgeschnitten ist.
Im vorderen Teil des Drachenkörpers befindet sich eine weitere schlitzartige Ausnehmung 30, die aus Fig. 2 und am besten aus Fig. 7 erkennen ist. In dieser Ausnehmung
30 ist ein Klip 31 angeordnet, der einen abgewinkelten Kopfteil 32 und einen Fuß 23 aufweist, welch letzterer
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über die Unterseite des Drachenkörpers übersteht. Dieser Fuß 33 enthält ein Loch 34, über dem einander gegenüberliegend zwei Schlitze 35 vorgesehen sind. Auf den Klip 31 ist ein Haltering 36 aufgesetzt, der als kreisförmiger Ring ausgebildet und am besten in Fig. 8 zu erkennen ist.Der Haltering 36 enthält eine zentrale öffnung 37, dessen Durchmesser dem Abstand zwischen den Schlitzen 35 entspricht und mit zwei Ausschnitten 38 versehen ist, die gemeinsam etwa die Weite des Fußes 33 des Klips 31 haben. Der Haltering 36 wird so auf den Klip 31 aufgesteckt, daß die Ausschnitte 38 über den Fuß 33 geschoben werden, woraufhin man den Haltering 36 mittels ^h ihm sitzenden Nasen 39 um etwa 90° verdreht, wodurch der Klip am Drachen befestigt ist. Dann wird eine Halteleine 40 durch das Loch 34 hindurchgesteckt und am Klip festgebunden, woraufhin der Drachen 20 in seiner einfachsten Ausführungsform fertig ist.
Die schlitzförmige Ausnehmung 30 ist nicht nur symmetrisch zur Längsachse des Drachens 20 angeordnet, sondern be- ! findet sich auch in einer derartigen Position, daß der Drachen gut ausbalanciert ist.
Es ist bekannt, daß die Länge und das Gewicht des Schwanzes 26 für ein gutes Ausbalancieren des Drachens kritisch ist, wobei der Schwanz entsprechend eingestellt werden kann um sicherzustellen, daß der Drachen zuverlässig fliegt.
Es wurde gefunden, daß ein Drachen dieser Ausführungsform selbst bei schwachem Wind allein dadurch gestartet werden kann, daß der Benutzer den Drachen e±fach in den Wind hält, woraufhin der Drachen wegen seiner aerodynamischen Eigenschaften ohne jegliche Bewegung hochsteigt. Selbst wenn der Wind außerordentlich schwach ist,
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genügt es vielfach, den Drachen zu halten und mit ihm zu gehen, um einen zum Hochsteigen des Drachens ausreichenden Auftrieb zu erhalten. Nachdem der Drachen einige Meter gestiegen ist, steigt er normal weiter und bleibt in der Luft, obwohl hierzu, wie beim Drachensteigen Üblich, einige Tätigkeiten von Hand erforderlich sind«
Der Drachen kann auf sehr einfache Weise in einen sehr viel besser manövrierbaren Drachen umgewandelt werden. Bei. dieser abgewandelten Drachenform kann der Drachenkörper praktisch identisch mit dem Draäienkörper des | beschriebenen Ausführungsbeispieles sein, jedoch mit j der Ausnahme, daß die Nase des Drachens etwas abge- ! wandelt ist. Der Drachen der ersten erläuterten Aus- j" führungsform kann selbst die abgewandelte Nase aufweisen, da dieselbe die Plugeigenschaften des Drachens offen- ! sichtlich nicht beeinträchtigt. j
Diese abgewandelte Ausführungsform, die in Fig. 9 in ] Seitenansicht dargestellt ist, hat als Halterung für die Halteleine 40 eine Schnur 41, welche von der Nase 42 des Drachens zu seinem zylindrischen Endabschnitt 23 läuft.
Die das Anbringen der Schnur ermöglichende Ausbildung derNase 42 ist am besten aus Fig. 10 zu erkennen. Das vordere Ende 43 der Nase 42 hat eine vertikale axiale Nut 44. Außerdem sind an der Oberseite und der Unterseite des Drachenkörpers Nuten vorgesehen. Außerdem sind zylindrische Ausnehmungen 45 vorhanden, ! von denen ;}ede eine querverlauf ende Nut 46 aufweist, wobei diese beiden Nuten 46 einander diametral gegenüberliegen.
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In die zylindrischen Ausnehmungen 45 sind Nasenplatten 47 eingesetzt, welche in Fig. 11 in Draufsicht am besten zu erkennen sind.
Die Nasenplatten 47 haben einen dem Durchmesser der zylindrischen Ausnehmungen 45 entsprechenden Durchmesser, sind mit einer querverlaufenden Rippe 49 versehen und enthalten rechtwinklig zu der jeweiligen Rippe 49 zwei Ausnehmungen 50, deren Breite und Tiefe der Nut 44 entsprechen. Wenn die Nasenplatten 47 in ihre vorgesehene Position eingebaut sind, entsprechen deshalb die Ausnehmungen 50 der Form der Nut 44 und dem vorderen Ende 43 der Nase und bilden am vorderen Ende 43 der Nase eine Verlängerung zur Nut 44.
Den Nasenplatten 47 ist ein Nasenklip 51 zugeordnet. Dieser Nasenklip 51 hat eine der kombinierten Nut 44 j und Ausnehmung 50 einsprechende Breite und ein abgerundetes vorderes Ende 52, in dessen Mitte sich ein Loch 53 befindet. An das vordere Ende 52 schließen zwei parallel verlaufende Arme 54 mit nach innen weisenden Enden 55 an. Der Abstand zwischen den Innenkanten der Arme 54 ist praktisch mit dem Abstand zwischen den Außenflächen der Nasenplatten 47 identisch, während die Länge der nach innen weisenden Enden 55 der Tiefe der Ausnehmungen 50 entspricht.
Dementsprechend kann der Nasenklip 51 durch leichtes Verformen der Arme 54 auf die Nasenplatten 47 aufgesteckt werden, wobei er nach innen geschoben wird, bis seine Innenkante in die Nut 44 und die entsprechenden nach außen weisenden Ausnehmungen 50 der Nasenplatten 47 eintritt. Ist der Nasenklip so weit aufgeschoben,
nach
gelangen die/innen weisenden Enden 55 in die hinten liegenden Ausnehmungen 50, woraufhin der Nasenklip
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Jji seiner gewünschten Position befestigt ist,
Es ist erkennbar, daß die Belastung Über einen verhältnismäßig großen Bereich des vorderen Endes 42 des Drachenkörpers verteilt ist, soweit nach innen gerichtete Beanspruchungen betroffen sind und über die Ausnehmungen 50 und die Rippen 49 der Nasenplatten
Die Anordnung des zylindrischen Endabschnittes 23 ist am besten aus den Figuren 12 und 13 zu erkennen, wobei der Schwanz 26 wiederum mittels eines Bandes auf dem Endabschnitt 23 befestigt ist.
Auf dem Band 28 ist ein relativ locker auf dem Schwanz 26 sitzender Ring 56 angeordnet. Dieser Ring 56 wird normalerweise gegen das vordere bzw. innere Ende des zylindrischen Endabschnittes 23 gehalten, jedoch ist zum Verhindern eines unbeabsichtigten und unerwünschten Heräbrutschens über das äußere Ende des Endabschnittes 23 ein T-förmiges Halteglied 57 vorgesehen, dessen Schaft
58 in das äußere Ende des zylindrischen Endabschnittes 23 eingetrieben ist und dessen quer verlaufender Kopf
59 beidseits über den Endabschnitt 23 übersteht. Um das T-förmige Halteglied 57 in genau die gewünschte Lage zu bringen, ist im zylindrischen Endabschnitt 23'ein Ausschnitt 60 vorgesehen. Rutscht der Ring 56 auf dem zylindrischen Endabschnitt 23 nach außen, gelangt er schließlichzur Anlage gegen den Kopf 59 des T-förmigen Haltegliedes57 und kann nicht vom zylindrischen Endabschnitt 23 abfallen. Am Ring 56 ist ein Ende 61 der Schnur 41 befestigt, deren anderes Ende 62 im Loch des Nasenklips 51 befestigt ist.
Die Länge der Schnur 41 kann nach persönlichem Wunsch gewählt werdens jedoch ist eine Schnur,, welche seitlich
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über den Drachen über dessen breitesten Abschnitt herumgeführt werden kann, am zweckmäßigsten. An der Schnur 41 ist ein Ring 63 beispielsweise in Form eines verschiebbaren Knotens angebracht, der jedoch, wenn auf ihn Druck ausgeübt wird, sich festzieht und den Ring 63 in der gewünschten Position festhält. An den Ring 63 ist die Halteleine 40 befestigt.
Die genaue Lage des Ringes 63 an der Schnur 41 ist j wiederum beliebig, jedoch ist es wiederum am zweckmäßigsten, daß sich der Ring 63 an der weitesten Stelle des Drachens befindet, wenn die Schnur 41 über diese weiteste Stelle : hinweggeführt werden kann, weil der Drachen dann stabil fliegt. Es ist aber durch Verstellungen in einfacher Weise möglich, den Drachen kunstflugtauglich zu machen. Wenn der Ring 63 hinter dieser Position liegt, ist der Drachen extrem stabil und neigt dazu, einen derartigen Angriffswinkel einzunehmen, daß er immer weiter steigt und eine große Kraft auf die Halteleine 40 ausübt, so daß er in dieser Lage leicht 100 bis 200 Meter hoch steigen kann und bei starkem Wind sogar eine Höhe bis zum Metern erreicht. Wenn der Ring 63 andererseits etwas vor dem ausbalancierten Punkt angeordnet ist, wird der Drachen unstabil, ermöglicht jedoch bei entsprechender Handhabung spektakuläre Kunstflugfiguren. Er kann leicht große Höhen erreichen, 100 Meter oder mehr abstürzen und durch geschickte Steuerung aus der Abstürzbewegung in einen horizontalen Flug übergehen oder sogar wieder zu steigen beginnen.
Falls die Schnur 41 genügend lang ist, kann ein Drachen dieser Ausführungsfοrm sich im Flug um seine Längsachse drehen und entweder mit der einen oder anderen Seite nach oben fliegen. Wenn beide Seiten des Drachens unterschiedliche Farbe haben, ergeben sich dadurch interessante
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optische Effekte.
Auch die Drachen nach den anderen hier beschriebenen Ausführungsbeispielen können während des Fluges umgedreht werden, haben jedoch nicht den Vorteil des Ringes 56, der locker auf dem zylindrischen Endabschnitt 23 sitzt und deshalb beim Wenden des Drachens sich auf dem Endabschnitt 23 dreht oder ein entsprechendes Verschieben des an ihn angebundenen Endes 61 der Schnur 41 zuläßt. Aufgrund der Anordnung und Ausbildung des Nasenklips 51 kann die Schnur 41 auch um diesen gedreht werden, wenn der Drachen an lockerer Halteleine 40 gehalten wird, und zwar ohne größere Gefahr eines Verhedderns.
Die in Fig. 14 und 15 dargestellte Ausführungsform des Drachens ist der Ausführungsform gemäß Fig. 9 bis 13 sehr ählich, jedoch ist diese Ausführungsform für die Benutzung in extrem hohen Winden besonders geeignet. Die Ausbildung der Nase ist identisch mit der des vorstehend erläuterten Ausführungsbeispieles, so daß sich eine erneute Beschreibung erübrigt. Der einzige Unterschied liegt im hinteren Bereich, denn ein Ring 56 und ein T-förmiges Halteglied 57 sind nicht vorgesehen und können gegebenenfalls abgenommen werden. Es ist jedoch nicht notwendig, sie zu entfernen, so daß sie beim Umrüsten des Drachens auf diese Ausführungsform in der Praxis im allgemeinen am Drachen verbleiben. Bei dieser Ausführungsform ist ein mit dem Klip 31 identischer Klip 64 vorgesehen, der in den Schlitz 27 eingesteckt ist, durch den sich auch der Schwanz 26 erstreckt. Der Klip 64 kann mit seinem abgewinkelten Kopf 65 entweder nach vorne oder nach hinten weisend am Drachen angebracht sein, was auch für den in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschriebenen Klip 31 zutrifft.
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Der Klip 64 ist ebenfalls mit einem Fuß 66 ausgestattet, der ein nicht näher gezeigtes Loch enthält, das ebenso wie das Loch 34 des Klips 31 ausgebildet ist. Mittels eines Halterings 67, der mit dem in Fig. 8 erkennbaren Haltering 36 übereinstimmt, ist der Klip 64 am Drachenkörper befestigt.
Bei dieser Ausführungsform ist die Schnur 41 zwisehen dem Loch im Fuß 66 des Klips 64 und dem Loch 53 im Nasenklip 51 befestigt, so daß der Abstand zwischen den Befestigungspunkten der Schnur kleiner als beim vorher erläuterten Ausführungsbeispiel ist.
Der Vorteil dieses AusfUhrungsbeispieles liegt darin, daß bei extrem hohen Windbedingungen die Belastung des zylindrischen Endabschnittes 23 verringert und dementsprechend die Gefahr von Beschädigungen des Drachens herabgesetzt wird. Trotzdem ist diese Ausführungsform des Drachens sehr gut und arbeitet aerodynamisch sehr befriedigend. Wiederum ist an der Schnur 41 ein Ring 63 angebracht, an den die Halteleine 40 angebracht ist. Auch bei dieser Ausführungsform können die Flugeigenschaften des Drachens durch Verändern der Lage des Ringes 63 an der Schnur 41 verändert werden.
Fig. 16 zeigt noch eine andere Ausführungsform des Drachens, wobei die Befestigungsarten für die Schnur aus dem ersten und dritten Ausführungsbeispiel kombiniert sind. Die Schnur 41 ist hier nämlich zwischen Klips 31 und 64 angebraht. Diese Ausführungsform ist insbesondere für gehbehinderte Personen geeignet, da der in einige Entfernung von der Person auf dem Boden liegende Drachen durch Ziehen an der Halteleine seine Nase anhebt, so daß, wenn etwas Wind vorhanden ist, dieses Anheben dem Drachen einen genügenden Auftrieb
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gibt, tun ihn In die Luft aufsteigen zu lassen, wo er dann fliegt.
Diese Ausführungsform des Drachens ist besonders für in Rollstühlen fahrende Personen oder in anderer Weise gehbehinderte Personen geeignet, die sich an einer Stelle aufstellen, an der genügend Platz zum Fliegen 1st, sich dann aber nicht von dieser Stelle wegbewegen
müssen. ;'
Fig. 17 zeigt schematisch eine andere Anordnung für ; die praktische Anwendung des Drachens. Es is-tyerlcnnbar, ! daß mehrere Drachen, nämlich zwei Drachen, mittels einer einzigen Halteleine fliegen gelassen werden.Aus Fig. 7 und 8 ist erkennbar, daß der Klip 31 in seinem oberen Bereich ein weiteres Loch 68 enthält. Venn man den Haltering 36 löst, den Klip 31 ein Stück nach oben aus der Ausnehmung 30 herauszieht, eine Halteleine oder Drachenschnur durch das Loch 68 steckt und festbindet und den Klip 31 dann in seine ursprüngliche Lage zurüoksteckt und mit dem Haltering 36 wieder befestigt, kann mit dieser Halteleine oder Drachenschnur eine Verbindung zum Loch 31* des Klips 31 eines zweiten Drachens hergestellt werden. Will man mehrere Drachen auf diese Weise miteinander verbinden, verfährt man bei den anderen Drachen entsprechend.
Um die so miteinander verbundenen Drachen fliegen zu lassen, ist es nur notwendig, den an die Halteleine angebundenen Drachen aufsteigen zu lassen, denn wenn die zwischen aneinariergebundenen Drachen befindliche Halteleine sich spannt, wird auch der nächste und übernächste Drachen usw. hochsteigen. Die Führung und Steuerung so angeordneter Drachen kann verhältnismäßig schwierig sein, jedoch kann man sagen, daß , wenn man den untersten,
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an die Halteleine angebundenen Drachen unter Kontrolle hält, die an diesen angebundenen anderen Drachen den Bewegungen des unteren Drachens folgen werden und daher entsprechend unter Kontrolle zu halten sind.
Wiederum kann man sich vorstellen, daß bei Verwendung verhältnismäßig langer Schwänze und auch bei Verwendung unterschiedlich gefärbter Schwänze und Drachen optisch interessante Aspekte erzielt werden können.
Der Drachen kann aus jedem beliebigen Material bestehen, so auch aus Kunststoffgewebe oder anderem Kunststoffmaterial."
Das Ausführungsbeispiel aus Fig. 18 ist einfach ein Beispiel für eine abgewandelte Form des Drachens. Dieser Drachen hat dieselben aerodynamischen Eigenschaften wie die Drachen der vorhergehenden Ausführungsbeispiele, hat jedoch mehr die Form eines Vogels mit vorstehenden "Schwingen". Besonders wenn diese Schwingen so angemalt sind, daß sie wie die Flügel eines Vogels aussehen, kann ein solcher Drachen 69 einem Vogel täuschend ähnlich sehen.
Unter Beibehaltung der aerodynamischen Prinzipien des Drachens kann dieser auch viele andere Formen erhalten, beispielsweise die Form einer fliegenden Untertasse oder anderer Objekte.
Auch kann die Größe der Drachen sehr unterschiedlich sein, denn es ist lediglich notwendig, die aufgrund aerodynamischer Verhältnisse erforderliche Form, nicht jedoch eine spezielle Größe einzuhalten.
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Die vorstehend erläuterten Drachen sind vorwiegend für Freizeitζwecke bestimmt, jedoch können derartige Drachen auch für andere praktische Anwendungsfälle ausgelegt und "benutzt werden. Da sie extrem gute Steigeigenschaften im Vergleich zu ihrer Größe haben, können sie auch als Träger für meteorologische Geräte, die in verhältnismäßig geringer Entfernung vom Boden gehalten werden sollen, benutzt werden, weil der Drachen in diesen Höhen eine Nutzlast tragen kann, die schwerer als er selbst ist. -.". --V.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die Verwendung als Warneinrichtung, beispielsweise für kleine, auf der See verloren gegangene oder außer Orientierung geratene Boote, da ein auffalßnd gefärbter , bei sp ielswei se gelber'.Drachen das Suchen sehr erleichtern würde. Auch j können derartige Drachen als Anzeiger für Skifahrer, j die einen Unfall im Schnee hatten, oder für Wanderer, j die sich in stark bewachsenen Gegenden verletzt haben, ; benutzt werden, so daß sie von Suchflugzeugen leicht ; gefunden werden.können. Auch kann ein derartiger Drachen für andere Freizeitbeschäftigungen wie Angeln benutzt werden, wobei ein Drachen ein verhältnismäßig schweres Sink=blei mit daran hängenden gezogenem Ankelhaken in verhältnismäßig stabiler Weise tragen und in einer Höhe halten kann, daß der Haken nahe an oder an der Wasseroberfläche bleibt, während der Drachen hin und her; pendelt, damit ein sich bewegender Fischköder entsteht. j
Obwohl es bevorzugt ist, den Drachenkörper aus Polystyrol-· schaum herzustellen, kann er auch aus anderen leicht zu formenden Materialien bestehen oder sogar aufblasbar sein. Polystyrolschaum ist besonders geeignet, weil lediglich eine kleine Menge unverschäumtes Ausgangsmaterial und ein Schäummittel in eine Form eingegeben zu
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werden brauchen, um einen extrem formgetreuen Drachenkörper zu erzeugen. Auch die verschiedenen Klips, Ringe usw. können aus Kunststoff gespritzt sein, wobei volles Polystyrol das bevorzugte Material ist.
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Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    Drachen, dadurch gekennzeichnet, daß er sowohl an der Oberseite als auch der Unterseite ein aerodynamisches Profil aufweist und seine Oberflächen ohne Unterbrechungen ausgebildet sind, mit Ausnahme der Stellen, an denen Verankerungen für die Anbringung einer Halteleine (40), einer als Verankerung für die Halteleine dienenden Schnur (41) und/oder einen Schwanz (26) angebracht ist.
  2. 2.) Drachen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Körper sowohl um seine Längs-ebene als auch seine durch die Längsachse verlaufende senkrechte Ebene symmetrisch ist und Halterungen (31;51;56;64; 27,28) zum Anbringen einer Halteleine (40) und eines Schwanzes (26) aufweist.
  3. 3.) Drachen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er zum Anbringen von Befestigungselementen wenigstens einen quer zu seiner Längsachse verlaufenden, diese schneidenden und sich symmetrisch auf beide Seiten der Längsachse erstreckenden Schlitz (27; 31) enthält, in den ein Klip (31;64) mit nach außen abgewinkeltem Kopf (32;65) und einem über die Unterseite des Drachenkörpers vorstehenden Fuß (33;66) eingesteckt ist, wobei der Fuß ein Loch (34) zum Anbinden der Halteleine (40) oder einer Schnur (41) enthält.
  4. 4.) Drachen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Fuß (33;66) jedes Klips (31;64) ein Haltering (36|67) aufgesteckt und zwischen dem Loch (34) und dem Kopf (32;65) mit dem Klip fest verbunden ist.
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  5. 5.) Drachen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er am vorderen Ende seines Körpers einen Nasenklip (51) mit einem Loch (53) darin und nahe seinem hinteren Ende einen auf ihm begrenzt verschiebbaren Ring (56) als Verankerungen aufweist, und zwischen dem Loch des Nasenklips und diesem Ring eine Schnur (41) befestigt ist, an die eine Halteleine (40) angebracht werden kann.
  6. 6.) Drachen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er am vorderen Ende einen Nasenklip (51) mit einem Loch (53) darin und nahe seinem hinteren Ende einen ihn durchsetzenden Schlitz (27) aufweist, wobei sich der Schlitz symmetrisch um die Längsachse des Drachenkörpers und quer dazu erstreckt und in derselben ein Klip (64) steckt, und daß zwischen dem Nasenklip (51) und dem Klip (64) eine Schnur (41) zum Anbringen der Halteleine (40) befestigt ist.
  7. 7.) Drachen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur (41) einen entlang ihrer Länge verstellbaren Ring (63) zum Anschließen der Halteleine (40) aufweist.
  8. 8.) Drachen nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Platten (47) einander gegenüber in Ausnehmungen der Nase (42) des Drachenkörpers liegen und der Nasenklip (51) zwei diese Platten übergreifende Arme (54) aufweist, deren abgewinkelte äußere Enden (55) in Ausnehmungen (50) der Platten (47) eingreifen.
  9. 9.) Drachen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Schwanz (26) aufweist, der durch einen quer zur Längsachse nahe dem hinteren Ende (23) des Drachen-körpers verlaufenden Schlitz
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    geführt iind sowohl auf der Oberseite als auch der Unterseite des Drachens liegend an dessen Körper befestigt ist.
  10. 10.) Drachen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide End nach hinten über den
    Drachenkörper überstehen.
  11. 11.) Drachen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ν ein Ende (29) des Schwanzes (26) nahe der Befestigung (28) des Schwanzes (26) am Drachenkörper (23) liegt.
    12i) Drachen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch .gekennzeichnet, daß wenigstens ein Klip (.31; 64) im oberen Bereich ein zusätzliches Loch (68) zum Anbringen «iaes weiteren Drachens an die Oberseite des Drachenkörpers enthält.
    G/K
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