DE281274C - - Google Patents

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DE281274C
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shaft
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shafts
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 281274 -■ KLASSE A7h. GRUPPE
Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Wendegetriebe für gleichachsige Wellen mit einem entweder frei umlaufenden oder mit der Antriebswelle oder einem festen Gestell zu kuppelnden Gehäuse, in welchem die Kupplung für die Wellen angeordnet ist. Diese Kupplung besteht in an sich bekannter Weise aus einem auf einer im Gehäuse festen Achse drehbar und verschiebbar gelagerten
ίο Glied, welches mit den zu kuppelnden Wellen doppelgelenkig verbunden ist.
So hat man schon vorgeschlagen, die Verbindung (vgl. z. B. Patent 221863) durch in Kreuzgelenken oder dergleichen ruhende Gleitlager vorzunehmen. Auch ist schon vorgeschlagen worden, jede der beiden zu kuppelnden Wellen am Ende mit einem verdickten Bund zu versehen, in welchem exzentrisch zur Wellenmitte eine kreisförmige Ausdrehung vorgesehen ist, in welcher eine Büchse sich drehen und gleichzeitig achsial verschieben kann. Diese Büchse ist mit einer Querführung ausgerüstet, in welcher am Gleitstück befestigte Ouerzapfen eingreifen (vgl. Patent
•25 245783, Zusatz zu Patent 221863).
Insbesondere zur letzteren Klasse von Wendegetrieben gehört die den Erfindungsgegenstand bildende. Ihr Wesen besteht darin, daß die verdickten zylindrischen Enden der zu; kuppelnden Wellen durch eine Lamellenkupplung mit einem mit der Welle in derselben Richtung umlaufenden Gehäuse gekuppelt werden, wenn die Welle auf Druck und Verdrehung beansprucht wird, während das achsial verschiebbare Gehäuse bei einer Beanspruchung der Welle auf Zug und Verdrehung durch eine Reibungskupplung festgestell wird, so daß nunmehr die beiden zu kuppelnden Wellenteile durch ein in, dem Gehäuse angeordnetes doppeltes räumliches Kolbengetriebe entgegengesetzt zueinander gedreht werden. Die Vorzüge dieser Anordnung bestehen, insbesondere wenn es sich bei Verwendung des Getriebes für Schiffsschraubenantriebe handelt, darin, daß bei Vorwärtsantrieb, d. h. bei gleichem Drehsinn der getriebenen und der Antriebswelle durch den Schraubenlängsdruck die Lamellenkupplung eingeschaltet bleibt, so daß das Steuergestänge für die Kupplung selbst entlastet ist; bei Vorwärtsgang dagegen, d. h. bei entgegengesetztem Drehsinn von getriebener Welle und Antriebswelle, wird durch den Zug der Schraube das Getriebegehäuse mit dem Ring einer festen Kegelkupplung in Eingriff gebracht, so daß wieder das Steuergestänge für die Kupplung entlastet ist.
In einer beispielsweisen Ausführungsform ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 im Schnitt dargestellt, während Fig. 2 im Schnitt die kugelförmige Ausgestaltung . des Gleit-Stückzapfens zeigt und Fig. 3 und 4 eine besondere Ausgestaltung der kreisförmigen exzentrischen Aussparung im verdickten Kopf der antreibenden bzw. der angetriebenen Welle zwecks Ausgleiches von Ungenauigkeiten der in die Aussparung eingreifenden kugelförmigen Körper.
Es ist ι die Antriebswelle, 2 die getriebene Welle, 3 das Gehäuse, in welchem das die beiden Wellen verbindende Getriebe angeordnet ist. Das ganze Gehäuse 3 ist auf den Wellen 1 und 2 längsverschiebbar und weist im Innern die zweckmäßig in einem besonderen Einsatzstück 4 gelagerte Querachse 5 auf, auf welcher drehbar das Gleitstück 6 angeordnet ist mit Zapfen 7, auf welchen drehbar die kugel- oder
zylinderförmigen Körper 8 sitzen. Diese greifen in kreisförmige Aussparungen 9 der' verdickten Köpfe oder Bunde 10 der Wellen 1 und 2 ein. Der Durchmesser dieser Bunde 10 ist kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses 3. In dem ringförmigen hierdurch geschaffenen Zwischenraum 11 sind beiderseits des Gleitstückes, dieses entlastend, Lamellenkupplungen, bestehend aus mit dem Gehäuse durch Feder und Nut verbundenen Scheiben 12 und mit durch Nut und Feder mit den Bunden bzw. Köpfen 10 verbundenen Scheiben 13 angeordnet. Wird die Welle 2, die beispielsweise eine Antriebswelle für eine Schiffsschraube vorstellen kann, etwa mittels eines in Rille 14 eingreifenden Kupplungsringes in der Pfeilrichtung 15 achsial zum Gehäuse so verschoben, daß die Lamellen 13 sich kuppelnd gegen die Lamellen 12 legen, dann bewegt sich die Welle 2 gleich schnell und gleichsinnig mit Welle 1 im Gehäuse 3. Dabei wirkt der von der Schiffsschraube ausgeübte achsiale Schub auf Erhaltung der Kupplungslage zwischen den Lamellen 12 und 13, so daß das Kupplungsgestänge, welches in der Rille 14 angreift, entlastet werden kann. Wird umgekehrt die Welle 2 so verschoben, daß die La-■ mellenkupplung 12, 13 gelöst wird, dafür aber die Kegelkupplung 16, 17 eingerückt wird, so daß das Gehäuse 3 feststeht, so muß die Welle 2 umgekehrt zur Antriebswelle 1 umlaufen, λνεϋ ζ. B. bei RückwärtsbeAvegung des in die Welle 1 eingreifenden Körpers 8 der in die Welle 2 eingreifende Körper 8 infolge der Drehung um die jetzt feststehende Querachse 5 nach vorn bewegt wird und dadurch die Welle 2 beim Abwärtsbewegen auf der Querachse 5 zu entgegengesetzter Drehung zwingt. Dadurch dreht sich auch der Schub der Schraube um, so daß der Schraubenzug in
. Richtung des Pfeiles 18 wirkt, also die Kegelkupplung eingeschaltet zu erhalten sucht, so daß wieder das Kupplungsgestänge selbst entlastet werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist auf dem Zapfen 7 des Gleitstückes 6 zunächst ein kugelförmiger Zapfen 19 angeordnet und auf diesem erst der eigentliche kugelförmige Körper 8, der wieder in die exzenirische Aussparung des verdickten Kopfes 10 der Antriebswelle und der angetriebenen Welle eingreift. Durch diese Ausgestaltung der Kupplung zwischen Gleitstück und Welle wird eine vollkommene Rollbewegung des kugelförmigen Körpers erzielt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist in die exzentrische Aussparung des verdickten Kopfes der getriebenen Welle ein halbmondförmiges Stück 20 eingelegt, durch welches etwaige Ungenauigkeiten in der Herstellung der kugelförmigen Körper oder solche, die durch Verschleiß hervorgerufen werden, ausgeglichen werden sollen. Führt man einen kugelförmigen Körper dicht passend in seiner exzentrischen Aussparung 10, so bewegt sich der Kugelmittelpunkt auf einem zu der Achse der Wellen konzentrischen Zylinder. Würde auch die zweite Kugel dicht in ihrer Aussparung geführt, so würde sich ihr Mittelpunkt auf einem zur Wellenachse konzentrischen Zylinder bewegen. Lägen nun Ungenauigkeiten in der Ausführung der beiden Kugeln vor oder solche, die durch Verschleiß der Kugeln hervorgerufen werden, so würden sich die beiden Kugeln nicht auf dem gleichen Zylinder um die Wellenachse bewegen, wodurch bei dichter Führung der Kugeln in ihren exzentrischen Aussparungen Klemmungen eintreten könnten.
Um diese zu vermeiden, ist gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 in der exzentrischen Aussparung 9 des einen verdickten. Bundes -10, beispielsweise der angetriebe-η en Welle 2, ein besonderes halbmondförmiges, einpaßbares Führungsstück 20 eingelegt, während der andere kugelförmige Körper 8 in der gleichen exzentrischen Aussparung 9 mit genügendem Spielraum geführt ist, wodurch solche durch ■ Herstellung oder durch Verschleiß hervorgerufenen Ungenauigkeiten ausgeglichen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wendegetriebe für die. Trennungsstelle der beiden gleichachsigen Teile einer Welle, z. B. einer Schiffsschraubenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die verdickten zylindrischen Enden (10) der Welle (1,2) durch eine Lamellenkupplung (12, 13) mit einem mit der Welle (1, 2) in derselben Richtung umlaufenden Gehäuse (3) gekuppelt werden, wenn die Welle (2) auf Druck (Pfeile 15) und Verdrehung beansprucht wird, dagegen das achsial verschiebbare Gehäuse (3) bei einer Beanspruchung der Welle (2) auf Zug (Pfeil 18) und Verdrehung durch eine Reibungskupplung (16, 17) festgestellt wird, wodurch die beiden Wellenteile (1,2) durch ein in dem Gehäuse (3) untergebrachtes doppeltes räumliches Kurbelgetriebe (4, 5, 6, 7, 8, 9) in entgegengesetzte Drehung versetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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