DE281443C - - Google Patents

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DE281443C
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DE
Germany
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lock
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insert lock
case
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing
    • E05B9/084Fastening of lock cylinders, plugs or cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 281443 -KLASSE 68 0. GRUPPE
PAUL ARNHEIM in HAMBURG.
Leicht auswechselbares Einsatzschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1913 ab.
Es sind auswechselbare Schlösser bekannt, bei welchen das Auswechseln des ganzen Schlosses durch Entfernen eines besonderen Sperrteiles ermöglicht wird, welcher das Schloß an der Kassette o. dgl. festhält. Es muß dabei, um diesen Sperrteil entfernen zu können, das Schloß freigelegt werden, d. h. es ist das Öffnen der Kassette, des Schließfaches o. dgl. erforderlich. Zu dieser Umständlichkeit kommt als
ίο weiterer Nachteil hinzu, daß bei herausgenommenem Schloß der Sperrteil einen unabhängigen, losen Gegenstand bildet, daher leicht verwechselt wird und verloren geht.
Es sind ferner Schlösser bekannt, bei denen nur das Einsatzschloß des Schlosses, nämlich der die Sicherung und Führung des Schlüssels bildende Teil ausgewechselt wird, während der Schloßkasten untrennbar mit der Kassette o. dgl. verbunden ist. Bei diesen Schlössern wird das Einsatzschloß mit dem Schloß durch ein Kupplungsglied verbunden. Dieses stellt demnach gleichfalls einen zusätzlichen inneren Teil dar, welcher beim Auswechseln des Einsatzschlosses eine besondere Behandlung und
das Öffnen der Kassette erfordert.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden auswechselbaren Schloß wird ebenfalls nur das Einsatzschloß ausgewechselt; die das Herausnehmen ermöglichende Freigabe des letzteren wird aber lediglich dadurch bewirkt, daß der Schloßriegel in eine Mittelstellung gebracht wird. Mit dieser Anordnung ist erreicht, daß ein besonderer Sperrteil bzw. Kupplungsteil in Fortfall kommt und demnach beim Auswechseln die in dem Entfernen bzw. Ausschalten eines solchen und in dem dafür erforderlichen Öffnen der Kassette, des Schließfaches o. dgl. bestehenden Umständlichkeiten vermieden werden.
Diese Vereinfachung ist dann von außerordentlicher Bedeutung, wenn es sich um Anlagen handelt, bei denen eine große Anzahl Kassetten, Schließfächer u. dgl. getrennt vorhanden ist, wie es beispielsweise bei Hotels der Fall ist, wo die Kassetten oder Schließfächer getrennt und in sämtlichen Zimmern verteilt sind und das Auswechseln der sehr vielen Schlösser sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel ein gemäß der Erfindung eingerichtetes Zylinderschloß. Fig. 1 stellt das herausnehmbare, den Zylinder enthaltende, an sich bekannte Eingerichte eines Yale-Schlosses für sich allein in der Seitenansicht dar, und Fig. 2 zeigt die innere Endansicht des Einsatz-Schlosses mit dem ihn aufnehmenden Hülsenteil des Schloßkastens im Schnitt; Fig. 3 veranschaulicht den geöffneten Schloßkasten mit dem Schloßriegel, Fig. 4 einen Schnitt durch den Schloßkasten bei herausgenommenem Einsatzschloß, und Fig. 5 · eine gegen die Zylinderhülse gesehene, innere Ansicht des Schloßkastens bei herausgenommenem Einsatzschloß.
An der Innenseite des Einsatzschlosses α ist am Stirnende des nicht sichtbaren Zylinders ein Mitnehmer b befestigt, und zwischen diesem und dem Eingerichte ist auf dem Zylinder ein mit einem Bart c versehener Ring d drehbar geführt (Fig. 1 und 2). Außen an dem Bart c sitzt ein . Zapfen e, gegen dessen eine oder andere Seite der Mitnehmer b treffen kann, so daß mittels des in den Zylinder ein-
geführten Schlüssels der Bart c nach der einen oder nach der anderen Seite bewegt werden kann.
Das Einsatzschloß α ist in eine zylindrische Hülse f einsetzbar, die an der Deckplatte g des Schloßkastens h befestigt ist. Durch zwei innen an der Hülse f angeordnete, mit federnden Backen versehene Leisten i, welche den Gehäuseteil k des Einsatzschlosses zwischen
ίο sich halten, wird die richtige Stellung des letzteren in der Hülse f bestimmt.
Bei in die Hülse f eingesetztem Einsatzschlosse α greift der Bart c in den Ausschnitt χ des Schloßriegels I, der in dem Schloßkasten h verschiebbar ist und in bekannter Weise mittels einer in Rasten einfallenden Feder m in der Offenstellung und in der Schließstellung gehalten wird, je nachdem der Bart c nach der einen oder nach der anderen Richtung durch den Schlüssel gedreht wird.
In der Deckplatte g ist ein Ausschnitt vorgesehen, der den Mitnehmer b und den Ring d in den Schloßkasten h hineintreten läßt. Dieser Ausschnitt ist aber so angeordnet und ausgeführt, daß bei denjenigen Stellungen des Bartes c, in welchen sich der Schloßriegel I in der Offenstellung und in der Schließstellung befindet, der Bart c die Deckplatte g hintergreift, so daß dadurch das Herausziehen des Einsatzschlosses verhindert wird. Um aber zwecks Auswechselns des Einsatzschlosses a das Herausziehen desselben zu ermöglichen, bildet der Ausschnitt in der Deckplatte g an einer solchen Stelle einen schlitzartigen Durchgang η, daß bei der. Mittelstellung des Bartes c bzw. des Schloßriegels I der Bart die Deckplatte g nicht hintergreift und mit dem Eingerichte durch den Durchgang η herausgezogen werden kann.
Um das genaue Einstellen des Schloßriegels bzw. des Bartes in die Mittellage zu erleichtern, kann ersterer zwischen den beiden gewöhnlichen Rasten mit einer dritten Rast versehen sein, in welche die Feder m bei der Mittelstellung des Schloßriegels einschnappt.
Beim Einsetzen eines anderen Einsatzschlosses α ist nur dafür Sorge zu tragen, daß der Bart sich in der Mittelstellung befindet, was durch Drehen leicht bewirkt werden kann. j Nach dem Einsetzen des Einsatzschlosses in die Hülse f und nach erfolgter Einstellung des Schloßriegels in die volle Schließlage, hintergreift der Bart c die Deckplatte g, so daß nun das Herausnehmen des Einsatzschlosses unmöglich ist; dasselbe findet auch statt, wenn sich der Schloßriegel in der Offenlage befindet.
Der Ring d kann auch zwei sich diametral gegenüberstehende Barte c besitzen, so daß die Deckplatte g an zwei Stellen hinterfaßt und eine bessere und sichere Befestigung des Einsatzschlosses erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Leicht auswechselbares Einsatzschloß, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzschloß'(«) durch den die Verschiebung des Schloßriegels (I) bewirkenden oder veranlassenden Teil (Bart c) in dessen Endstellungen mit dem Schioßkasten verkuppelt bzw. am Herausnehmen verhindert wird, während bei der Mittelstellung dieses Teiles · eine Entkupplung stattfindet und ein Herausnehmen des Einsatzschlosses ermöglicht ■ wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6662606B2 (en) * 2001-06-20 2003-12-16 Newfrey Llc Lock cylinder retainer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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