DE281461C - - Google Patents

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DE281461C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/10Arrangements in buildings for the disposal of refuse
    • E04F17/12Chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVi 281461 KLASSE 37/. GRUPPE
ADOLF WODARRA in BERLIN.
Papierschlucker. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1914 ab.
Das abfallende Papier in Geschäftsräumen, bei Behörden, in Schulen usw. wird bisher meist noch von Hand eingesammelt, was nicht nur sehr umständlich ist, sondern auch beträchtliche Unkosten für die aufzuwendende Arbeit verursacht. Man hat bereits versucht, den den Müllschluckern zugrunde liegenden Gedanken auch für das Einsammeln von Papier- und anderen Abfällen auszunutzen. Es
ίο ist dabei in ähnlicher Weise wie bei den Müllschluckern ein senkrechter Schacht in das Haus eingebaut worden, in den von jedem Stockwerk aus zugängliche Zweigkanäle münden. Bei den bekannten Verschlüssen der Zweig-
jg kanäle ist die um untere Gelenke aufklappbare Tür innerhalb des Schachtes so weit verlängert, daß die Verlängerung bei geöffneter Tür, die dabei eine schräge Lage einnimmt, den Schacht abschließt. Die Tür bildet dabei mit dem Schacht und der Verlängerung eine Art Papierbehälter yon verhältnismäßig großer Tiefe. Dies führt dazu, daß die zu entfernenden Papier- und anderen Abfälle nicht genügend zusammengefaltet oder -gelegt werden, so daß der Schacht infolge zu langer Abfallstücke leicht verstopft werden kann.
Die Erfindung betrifft einen auch auf dem Grundgedanken einer Müllschluckeranordnung beruhenden Papierschlucker, der jedoch einen solchen Verschluß besitzt, daß das Einfüllen zu großer Abfälle verhindert wird. Um dies zu erreichen, bildet die Tür mit ihren seitlichen Wänden und einer an die Seitenwände angelenkten Klappe bei geöffneter Läge einen geschlossenen und nur nach dem Innenraum des Gebäudes zu offenen, sich nach unten trichterförmig verengenden Kasten, der sozusagen als Papierkorb bezeichnet werden kann. Die Klappe ist so geführt, daß sie beim öffnen.der Tür dicht schließend zwangläufig an deren Seitenwände angedrückt, dagegen beim Schließen der Tür so von diesen abgehoben wird, daß das eingefüllte Papier frei in den Schacht fallen kann. Bei geöffneter Tür ist es infolge der zwangläufigen Führung der Klappe nicht möglich, sie durch Stoßen mit irgendwelchen Abfallstücken von den Seitenwänden der Tür abzuheben, so daß die Bedienung gezwungen ist, größere Abfallstücke zunächst zu zerkleinern.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 und 2 im senkrechten Schnitt in geschlossener und offener Stellung dar.
Die in die Wand eingebaute Schüttkammer a mündet in üblicher Weise mit einem schrägen Anschluß a' in den nicht dargestellten, durch die Gebäudewand senkrecht hindurchgehenden Hauptschacht. An der Vorderseite der Schüttkammer α ist die um Gelenke b aufklappbare Tür c angebracht. Mit der Tür c sind Seitenwände V verbunden. An deren hinterer oberer Ecke ist die Klappe e bei d angelenkt, die bei geöffneter Tür (Fig. 2) so gegen die Seitenwände gedrückt wird, daß ein nach unten geschlossener und sich trichterförmig verengender Kasten entsteht. Die Klappe e ist mit Zapfen f in gekrümmten Schlitzführungen g ' geführt, die eine solche Krümmung haben, daß sie die Klappe e beim Aufklappen der Tür c zwingen, sich an diese heranzubewegen, wogegen die Klappe beim Schließen der Tür c durch die Schlitzführungen g gezwungen wird,
sich von den Seitenwänden V abzuheben. Die Schlitzführungen sind an den Seitenwandungen der Schüttkammer α angebracht.
Die Klappe e. nimmt also bei geöffneter Tür die in Fig. 2, und bei geschlossener Tür die in Fig. ι dargestellte Lage ein. Die zwangläufige Führung der Klappe e in den Schlitzführungen g verhindert, daß sie bei offener Tür gewaltsam zurückgestoßen werden kann. Die Klappe bildet
ίο bei geöffneter Tür einen dichten Abschluß der Schüttkammer a, so daß keine Zugluft entstehen kann. In dieser Stellung verhindert die Klappe, daß Abfallstücke, die länger sind, als die Höhe der Tür c beträgt, in den Schacht gelangen. Soll sich die Klappe β erst kurz vor dem Schluß der Tür c von den Seitenwänden abheben, dann werden die Schhtzführungen g nach einem Kreisbogen aus dem Gelenk b gekrümmt und nur auf ihrem hinteren Teil so gebogen, daß sie das Abheben der Klappe e von den Seitenwänden V in die in Fig. ι dargestellte Lage veranlassen. Es wird dann zweckmäßig ein Anschlag vorgesehen, gegen den ein Arm der Klappe e kurz vor dem Schluß der Tür trifft und die Rückwand & entgegen einer Feder von den Seitenwänden V abdrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Papierschlucker, dessen Tür mit ihren beiden Seitenwänden und einer an den Seitenwänden angelenkten Klappe einen trichterförmigen Kasten bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (e) mittels Zapfen (f) in seitlich an den Wandungen der Schüttkammer angebrachten gekrümmten Schhtzführungen (g) in der Weise geführt wird, daß sie beim öffnen der Tür (c) zwangläufig gegen deren Seitenwände (V) gepreßt, beim Schließen aber von den Seitenwänden zwangläufig abgehoben und somit der Kasten nach unten geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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