DE2816093C2 - Verfahren zur gesicherten Änderung von Kunden- und Programmdaten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen von einer zentralen Verwaltungsstelle aus - Google Patents

Verfahren zur gesicherten Änderung von Kunden- und Programmdaten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen von einer zentralen Verwaltungsstelle aus

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DE2816093C2 DE19782816093 DE2816093A DE2816093C2 DE 2816093 C2 DE2816093 C2 DE 2816093C2 DE 19782816093 DE19782816093 DE 19782816093 DE 2816093 A DE2816093 A DE 2816093A DE 2816093 C2 DE2816093 C2 DE 2816093C2
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    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
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Description

wird. Erst bei Obereinstimmung kann dann beispielsweise der Fernsprechapparat entsperrt werden.
Auch bei der Anordnung zum Prüfen der Berechtigung von Fernmelde-, insbesondere Fernsprechteilnehmern, nach der DE-AS 25 33 699 wird eine mißbräuchliche Benutzung einer Teilnehmerstelle vermieden. Dies erfolgt dadurch, daß eine Anordnung zum Prüfen der Berechtigung eiuzn Leser für Fingerabdrücke besitzt, der charakteristische Punkte des Abdruckmusters abtastet und einem Vergleicher zur weiteren Verarbeitung überträgt. Es wird also in diesem Fall der Fingerabdruck eines Teilnehmers als Berechtigungsnachweis herangezogen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Übertragung von Änderungsdaten in Anlagen sicherzustellen, in denen Änderungen von einer zentralen Fernverwaltungssteüe aus über normale Fernmeldeleitungen, die sonst anderen Zwecken dienen, in eine von mehreren Kundenanlager* übertragen werden. Diese Datenübertragung darf von keinem Außenstehenden gestört oder in unbefugter Weise vorgenommen werten können. Die Art der durchgeführten Änderung nviß der Fernverwaltungsstelle möglichst schriftlich bestätigt werden, so daß ein Beleg für evtL Reklamationen vorhanden ist.
Erreicht wird das gemäß der Erfindung dadurch, daß in der Verwaltungsstelle in einer Steuereinrichtung ein Anzeige- und ein Sendespeicher vorhanden sind, in welche gleichzeitig jeweils pro Kundenaniage eine Datciiänderung einer Art für einen oder mehrere Teilnehmer in einem Block eingespeichert werden, daß der Inhalt des Anzeigespeichers während des Einspeicherns auf einem Display angezeigt oder mit einem Blattschreiber ausgedruckt wird, daß bei Vorliegen eines vollständigen Blockes zur Datenänderung von der Steuereinrichtung zur zu ändernden Fernmeldeanlage eine Verbindung aufgebaut wird, über die das Vorliegen eines Datenänderungsblockes gemeldet wird, daß bei Aufnahme dieser Meldung die bisherige Verbindung ausgelöst wird und statt dessen von einem nur die Rufnummer der Fernverwaltungsstelle enthaltenden Nummerngebers eine neue, entgegengesetzt gerichtete Verbindung selbständig aufgebaut wird, daß nach einer Identifizierungsprozedur die Steuereinrichtung von der Fernverwaltungsstelle zur zu ändernden Fernmeldeanlage den Datenänderungsblock überträgt, daß jedes übertragene Zeichen zur Steuereinrichtung als Quittung zurücktbertragcn wird, wo es mit dem Übertragenen verglichen wird, daß bei Übereinstimmung das nächste Zeichen übertragen wird, bis der ganze Block abgearbeitet ist, bei Nichtübereinstimmung jedoch das zuletzt übertragene Zeichen wiederholt wird, daß nach Aufnahme des gan7xn Blocks die Datenänderung durchgeführt wird, was zur Fernverwaltungsstelle gemeldet und dort, von der Steuereinrichtung aufgenommen, auf dem Display angezeigt oder mit dem Blattschreiber ausgedruckt wird.
Die Adresse der Kundenanlage sowie die Daten für die Änderung der Angaben in dem Kundenspeicher werden also zunächst in der Fernverwaltungsstelle so vollständig eingegeben und gespeichert, bis ein vollständiger Ändcrungsblock vorliegt. Dabei werden die eingegebenen Daten gleich kontrolliert, so daß keine fehlerhaften Daten in diesem Block vorhanden sind und deshalb auch nicht zur Kundenanlage übertragen werden können.
Sobald ein solcher Block vollständig vorliegt, wird eine Verbindung zur Kun tenanlage aufgebaut, über die der zuständigen Einrichtung mitgeteilt wird, daß Änderungsdaten von der FernverwältungssteUe aus übertragen werden sollen. Sobald das geschehen ist, wird die Verbindung ausgelöst und von der Kundenanlage aus mit einem Impulssender eine gezielte Verbindung zur zentralen Fernverwaltungsstelle aufgebaut Das hat den Vorteil, daß, wenn auch von einer anderen Stelle aus diese Einrichtung der Kundenanlage angewählt worden ist, nur die Fernverwaltungsstelle aufgefordert wird, die vorliegenden Daten zu übertragen, und, falls wegen einer "i Falschwahl keine Änderungsdaten vorliegen, der Fehlanruf keinen Schaden anrichten kann.
Zur Sicherstellung, daß die beiden zusammengehörenden Stellen miteinander verbunden sind, wird danach eine Identifizierungsprozedur, teilweise mit einer Frequenzkombination, die in der normalen Sprache nicht vorkommt, durchgeführt, so daß nunmehr absolut sichergestellt ist, daß keine Wählfehler in der Kundenanlage nicht gewünschte Änderungen vornehmen.
Nach der Kontrolle der einzelnen übertragenen Zeichen wird zum Schluß zur Fernverwaltungsstelle zurückgemeldet, daß die Änderungsbefehle aufgenommen und die Änderungen durchgeführt worden sind. Diese Bestätigung kann zusammen mit den Datenänderungsbefehlen ausgedruckt werden, so daß ein schriftliches Protokoll der zentralen Fernverwaltungsstelle mit allen Einzelheiten vorliegt
Ein Beispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben. Dabei stcik FV eine Fernver* waltungsstelle dar, von der aus mehrere Anlagen von Kunden verwaltet werden, wozu auch die Änderung von Kunden- und Programmdaten gehört Eine solche Kundenanlage ist mit NK bezeichnet Diese Kundenanlage soll eine Fernsprechne.benstellenanlage sein, deren Kunden- und Programmdaten in einem Datenspeicher DSP abgelegt sind. An diese Nebenstellenanlage NK sind eine Anzahl von Teilnehmern Tn sowie ein oder mehrere Vermittlungsplätze VPL angeschlossen.
Die Nebenstellenanlage NK hat Zugang zu einem öfferjlichen Wählnetz OV.
An dieses öffentliche Wählnetz OV ist auch eine Nebenstellenanlage NV angeschlossen, über drs eine Anzahl von Teilnehmern Tn erreicht werden kann. Die Fernverwaltungsstelle FV ist ebenfalls an diese N-eben-Stellenanlage /VVangeschlossen.
Die Fernverwaltungsstelle FV hat in diesem Bereich mehrere Aufgaben zu erfüllen, von denen die eine, wie schon beschrieben, die Änderung von Kunden- und Programmdaten ist. Diese Fernverwaltungsstelle ist auch die Zentrale eines Stördaten-Meldesystems, das beispielsweise in der DE-PS 27 13 937 beschrieben ist. In diesen" derartigen Stördaten-Meldesystem werden bei Auftreten einer Störung die Daten dieser Störung zur zentralen Fernverwiltungsstelle hin gemelcJe«, woraufhin von dort aus gezielt Spezialisten zur Störungsbeseitigung zu dem jeweiligen Kunden mit den für die Beseitigung der Störung benötigten Bauteilen geschickt werden. Da in beiden Hallen in ähnlicher Weise Daten ausgetauscht werden, können die dazu benötigten Geräte für beide Aufgaben gemeinsam benutzt werden bzw. benötigen nur einer geringen Ergänzung. £k> besitzt die Fernverwaltungsstelle FV mehrere Mehrfrequenzverkehr-Zusätze MFZ, von denen hier zwei gezeigt sind. Außerdem sind mehrere Blattschreiber BS vorgesehen, und ein Display D. Alle diese Geräte sind zusammengefaßt und werden gesteuert von einer Steuerung SFV, in der auch noch weitere Geräte enthalten sind, die hier nicht näher aufgeführt sind aber zum Betrieb und zur
Aufbereitung der Daten notwendig sind, wie beispielsweise eine Tastatur zur Dateneingabe, Kodierer, Speicher, Wählimpulsgeber und so weiter.
In der Nebenstellenanlage des Kunden NK befinden sich weitere Geräte für das Stördaten-Meldesystem, von denen hier nur ein Teil SMS angedeutet ist, der einen Impulsgeber enthält, in dem die Rufnummer der Fernverwaltungsstelle FV gespeichert ist, so daß auf Aufforderung hin eine Verbindung vollkommen selbständigaufgebaut wird.
Da der Datenaustausch mit der Fernverwaltungsstelle FV im Mehrfrequenzkode abgewickelt wird, sind außer diverser Speicher auch noch Sender und Empfänger für die betreffenden Frequenzen vorgesehen.
Dekommt nun die Fernverwaltungsstelle FVden Auf- is trag, in einer der von ihr betreuten Nebenstellenanlage NK beispielsweise eine Berechtigungsänderung für einen oder niehrere Teilnehmer VorZunehni^n, so wird in der Steuerung SFV zunächst die Teilnehmerrufnummer der Einrichtung in der Nebenstellenanlage NK eingegeben, die für die Änderung der Daten im Datenspeicher DSPzuständig ist. Danach werden alle für die Änderung erforderlichen Daten eingegeben und genauso, wie die vorhin genannte Rufnummer, eingespeichert. Alle diese Daten erscheinen nacheinander auf einem Display D oder werden auf einem der Blattschreiber 55 gleich ausgedruckt. Damit hat der Eingebende die Möglichkeit, diese Daten sofort zu überprüfen und gegebenenfalls nach Löschung der fehlerhaften Daten zu korrigieren. Dieser komplette Datenblock wird entweder mit einem Kodewort für Start abgeschlossen oder durch Betätigen einer Starttaste beendet.
Daraufhin baut sich die Steuerung SFV über die Nebenstellenanlage NV und das öffentliche Wählnetz OV über einen Sprechweg eine Verbindung zur Nebenstellenanlage NK und zur Einrichtung zur Datenänderung eine Verbindung auf.
Soll nun dieser Verbindungsaufbau nicht vollautomatisch erfolgen, so gibt ein berechtigter Teilnehmer der Fernverwaltung FV erst nach dem Datenblock zur Berechtigungsänderung die Nummer der Nebenstellenanlage NK ein und baut damit gleichzeitig eine Verbindung zum Vermittlungsplatz VPL auf. Der Vermittlungsplatz VPL fragt die Leitung ab und nimmt die Mitteilung der Fernverwaltungsstelle FVentgegen, daß im Datenspeicher DSP eine Änderung vorgenommen werden soll. Durch Belegung einer Hausleitung und Wahl einer vorgegebenen Kennziffer durch den Vermittlungsplatz VPL wird der Einrichtung SMS der Befehl gegeben, eine Verbindung zur Fernverwaltungsstelle FV aufzubauen, über den anschließend ein Dialogverkehr abgewickelt werden soll.
Daraufhin wird die Verbindung von der Fernverwaltungsstelle FV zur Nebenstellenanlage NK ausgelöst und eine neue Verbindung von der Einrichtung SMS über den gezeichneten Weg zur Steuerung 5FV der Fernverwaltungsstelle FV aufgebaut. Nach Meldung des Teilnehmers oder der Steuereinrichtung SFVin der Fernverwaltungsstelle FV wird von einem Mehrfrequenzverkehr-Zusatz AiFZ ein Bestätigungston von ω beispielsweise 420 Hz von einer bestimmten Dauer zurück zur Einrichtung SMSabgegeben.
Daraufhin stellt sich die Einrichtung SMS beispielsweise mit einer Kennzahl im zwei-mal-eins-aus-vier-Kode vor. In der Fcrnverwaltungsstelle FV wird diese Identifizierung (Anlagenummer) ausgewertet Im Anschluß daran sendet die Fernverwaltungsstelle FV wieder einen Kennungsimpuis mit der Frequenz von 420 Hz, jedoch mit einer anderen Dauer, der in der Einrichtung SMSempfangen wird und die Umschaltung auf Empfang des ersten Zeichens veranlaßt. Durch diese Identifizierungsprozedur ist sichergestellt, daß keine unerlaubte Änderung vorgenommen wird und nur die Änderungsdaten übertragen werden, die für diese Nebenstellenanlage NK bestimmt sind.
Sodann erfolgt die Übertragung der Zeichen einzeln nacheinander mit beispielsweise 420 Hz. Diese Zeichen werden jeweils in der Einrichtung SMS aufgenommen, ausgewertet und als Quittung jeweils im zwci-nial-cinsaus-vier-Kode zur Fernverwaltungsstelle FVzurückgcsendet und dort empfangen. Bei Übereinstimmung des gesendeten mit dem empfangenen Zeichen wird das nächste Zeichen übertragen. Dies wiederholt sich so oft. bis der gesamte Block abgearbeitet ist.
Daraufhin wird im Datenspeicher DSP die Bercchtigungsändfirung durchgeführt und diese Tatsache der Fernverwaltungsstelle FV in einem Datcnblock quittiert. Nach Empfang dieses Blockes erfolgt die Protokollierung der Änderung entweder durch Ausdrücken mit einem Blattschreiber BS oder durch Anzeige auf einem Display D. Daraufhin werden weitere ÄikIcrungsblöcke mit dem beschriebenen Ablauf übertragen, falls in der Fernverwaltungsstelle FV noch welche vorliegen.
Nachher Protokollierung der letzten Änderung wird ein Auslöseblock von der Fernverwaltungsstelle FVzur Nebenstellenanlage NK gesendet und als Quittung von der NebenstellenanJage NK zur Fernverwaltungsstelle FV in dem bis dahin benutzten Kode zurückgesendet. Darauf lösen die Nebenstellenanlage NK und die Fernverwaltungsstelle FVaui.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, werden für die Eingabe und die Übertragung der Änderungsdaten strenge Maßstäbe zum Schutz gegen Mißbrauch angewendet. Die geschilderten Maßnahmen können noch durch weitere ergänzt werden. Beispielsweise kann die berechtigte Person der Fernverwaltungsstelle FV mit einem Lochkarten- oder Magnetbandausweis ausgestattet sein, so daß die Änderungsdaten nur dann entgegengenommen werden, wenn dieser Ausweis in der Steuereinrichtung SFV steckt. In diesem Fall wird im Protokoll der Datenänderung auch der Name der Person mit vermerkt, der die Änderung vorgenommen hat.
Anstelle eines derartigen Ausweises ist es auch möglich, dem Berechtigten einen entsprechenden mechanischen Freigabeschlüssel auszuhändigen, mit dem er die Anlage vor ihrer Inbetriebnahme entsperren muß.
Es sind auch noch andere Möglichkeiten des Betcchtigungsnachweises denkbar, beispielsweise mit Hilfe eines Fingerabdruckes, wobei im letztgenannten Fall die größte Sicherheit gegeben ist, weil Ausweißkarte oder Freigabeschlüssel entwendet oder verloren werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Die Fernmeldeanlage, in der die Daten zu ändern Patentansprüche: sind,, ist in der Regel von der zentralen Fernverwal- tungsstelle räumlich weit entfernt und nur über Fern-
1. Verfahren zur gesicherten Änderung "von Kun- Sprechleitungen erreichbar, die üblicherweise anderen den- und Programmdaten in Fernmelde-, insbeson- 5 Zwecken dienen. Wären die beiden Stellen mit direkten dere zentralgesteuerten Fernsprechanlagen von ei- Datenleitungen verbunden, die nur für diesen Zweck ner zentralen Fernverwaitungsstelle aus über Lei- vorhanden wären, gäbe es dieses Problem nicht. Eine Hingen, die normalerweise dem Fernmelde-, insbe- derartige Leitung wäre jedoch wegen der geringen Aussondere Fernsprechverkehr dienen, dadurch nutzung zu teuer. Aus diesem Grunde ist es zweckmägekennzeichnet, daß in der Fernverwattungs- io Big, von einer solchen Sonderleitung abzusehen und die stelle (FV) in einer Steuereinrichtung (SFV) ein An- Übertragung der Änderungsdaten über eine beliebige zeige- und ein Sendespeicher vorhanden sind, in wel- der normalen, ohnehin schon vorhandenen Leitung vorche gleichzeitig jeweils pro Kundenanlage (NK) eine zunehmen.
Datenänderung einer Art für einen oder mehrere Es ist schon beispielsweise aus der DE-PS 27 58 722 Teilnehmer (Tn) in einem Block eingespeichert wer- 15 bekannt ferngesteuert Daten zur Änderung von Kunden, daß der Inhalt des Anzeigespeichers während dendaten einzugeben, mit denen beispielsweise Berechdes Einspeicherns auf einem Display (D) angezeigt tigungen, Rufweiterleitadressen, Sammelanschlußdaten oder mit einem Blattschreiber (BS) ausgedruckt und so weiter geändert werden. Eine solche Datenüberwird, daß bei Vorliegen eines vollständigen Blockes tragung ist jedoch nur innerhalb einer Fernsprechnezur Datenäbrjerung von der Steuereinrichtung 20 benstellenanlage vorgesehen, in der bei einem Verbin-(SFV) zur zu ändernden Fernmeldeanlage (NK) eine dungsaufbau zwischen zwei Sprechstellen, bzw. zwi-Verbindung aufgebaut wird, über die das Vorliegen sehen einer Sprechstelle und einer Vermittlungsstelle eines Datenänderungsblockes gemeldet wird, daß die Brechtigung sowohl der anrufenden als auch der bei Aufnahme dieser Meldung die bisherige Verbin- angerufenen Stelle geprüft wird, wobei in Abhängigkeit dung ausgelöst wird und statt dessen von einem nur 25 von der Berechtigungskennzeichnung beider an der die Rufnummer der FernverwalUsngsstelle (FV) ent- hergestellten Verbindung beteiligten Teiliiehmerstellen haltenden Nummerngebers (SMS) eine neue, entge- bestimmte Sonderfunktionen, beispielsweise die Aktigengesetzt gerichtete Verbindung selbständig auf- vierung von für den Empfang von Daten vorgesehenen gebaut wird, daß nach einer Identifizierungsproze- Einrichtungen, mittels Nachwahl ermöglicht wird, dur die Steuereinrichtung (SFV) von der Fernver- 30 Aus der DE-AS 24 50 189 ist auch schon eine Schalwaltungsstelle [FV) zur zu ändernden Fernmeldean- tungsanordnung zur Einleitung einer Informationsüberlage (NK) den Datenändcrungs'i'nck überträgt, daß tragung zu einer außenliegenden Aufnahmeeinrichtung jedes übertragene Zeichen zur Steuereinrichtung bekannt, bei der während einer über eine Verbindungs-(SFV) als Quittung zurücküöerti gen wird, wo es leitung bestehenden Fernsprechverbindung durch eine mit dem Übertragenen verglichen wird, daß bei 35 Sprechstelle einer Nebenstellenanlage nach Abgabe ci-Übereinstimmung das nächste Zeichen übertragen nes Einleitekennzeichens durch Wahl einer bestimmten wird, bis der ganze Block abgearbeitet ist, bei Nicht- Kennzahl die Weitergabe eines ganz bestimmten Kennübereinstimmung jedoch das zuletzt übertragene zeichens in Form einer Schleifenöfinung vorgegebener Zeichen wiederholt wird, daß nach Aufnahme des Dauer zu einer nachfolgenden Anlage dort die Anschalganzen Blocks die Datenänderung durchgeführt 40 tung und Vorbereitung einer Aufnahmeeinrichtung von wird, was zur Fernverwaltungsstelle (FV) gemeldet einem vor der Übertragung der Informationen von der und dort, von der Steuereinrichtung (SFV) aufge- diese Informationen aussendenden Sprechstelle genommen, auf dem Display (D) angezeigt oder mit wählten Kennzahl abhängig. Es kann also jede Teilnchdem Blattschreiber (BS) ausgedruckt wird. merstelle, der die Schlüsselkennzahl bekannt ist. Zugriff
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 45 zur Datenempfangseinrichtung erhalten. Um diesen zeichnet, daß die berechtigte Person der Fernver- Zugriff zum zentralen Datenspeicher, insbesondere zum waltungsstelle (FV) nur dann Änderungsdaten ein- Kundendatenspeicher einer Fernsprechanlage, in dem geben und/oder aussenden kann, wenn sie in be- teilnehmerindividuelle Daten, wie Berechtigung. Rufkannter Weise mit Hilfe eines Loch- oder Magnet- Weiterleitadressen und dergleichen gespeichert sind, nur kartenausweises oder mit anderen Mitteln seine Be- 50 dann einer berechtigten Person zu gestatten, sind weitcrechtigung nachgewiesen hat. re Maßnahmen erforderlich, die mit der vorgenannten
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- bekannten Anordnung nicht erreicht werden können, zeichnet, daß die Übertragung der Daten und der Durch die DE-AS 17 62 432 ist ein Verfahren bekannt, anderen Zeichen von der Fernverwaltungsstelle durch das in Fernsprechnebenstellenanlagen die miß-(FV)ZUT Kundenanlage (NK)mit einem Kode erster 55 bräuchliche Benutzung einer Sprechstelle unterbunden Art (420 Hz) und die Übertragung in der anderen werden kann. Zu diesem Zweck wird eine Änderung der Richtung mit einem Kode der zweiten Art (2 · 1 aus jeweiligen Verkehrsberechtigung eines Ncbcnstcllen-4-Kode) erfolgt. anschlusses vorgenommen. Dies erfolgt in der Weise,
daß mit einer bestimmten Kennzeichnung in einer Aus-
60 weiskarte die Verkehrsberechtigung fcstlegbar ist. So
kann man auf diese Weise den zugeordneten Fernsprechapparat beispielsweise mit Arbeitsbeginn amis-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gesicherten oder fernwahlberechtigt schalten und diese Verkehrs-Änderung von Kunden- und Programmdaten in Fern- berechtigung beim Verlassen der Arbeitsstelle wieder in melde-, insbesondere in zentralgesteuerten Fernsprech- « eine Hausberechtigung umwandeln. Das zusätzliche anlagen von einer zentralen Fernverwaitungsstelle aus Kennzeichen kann der Namenszug in dieser Auswcisüber Leitungen, die normalerweise dem Fernmelde-. karte sein, der dann mit Festlegung der Berechtigung insbesondere Fernsprechverkehr dienen. mit einem eingespeicherten Soll-Namenszug verglichen
DE19782816093 1978-04-13 1978-04-13 Verfahren zur gesicherten Änderung von Kunden- und Programmdaten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen von einer zentralen Verwaltungsstelle aus Expired DE2816093C2 (de)

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DE2816093A1 DE2816093A1 (de) 1979-10-25
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