DE281868C - - Google Patents

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DE281868C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λϊ 281868-KLASSE 28 b. GRUPPE
CONRAD MÜLLER in REICHENBACH i.V.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entfetten von Tierfellen, Häuten u. dgl., bei der die Felle durch endlose Förderbänder zwischen Elektroden im alkalischen Bade hinbewegt werden, und kennzeichnet sich dadurch, daß die die Felle zwischen sich einschließenden, aus einem Netzwerk oder Geflecht bestehenden Förderbänder beim Hindurchgehen zwischen den ortsfesten Elektroden an diesen entlangstreichen. Die Förderbänder dienen hierbei gleichzeitig dazu, die ■ Elektroden an den inneren, den zu entfettenden Fellen zugekehrten Seiten, wo sich sonst leicht die Wirkung der Elektroden beeinträchtigende Unreinigkeiten ansetzen, rein und dadurch für eine lange Dauer gebrauchsfähig zu halten.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt veranschaulicht.
Der Laugenbehälter 1 wird von dem Gestell 2 getragen, an welchem ein Gestell 3 in lotrechter Richtung verschiebbar angeordnet ist. Dieses Gestell trägt die Elektroden 4 und verschiedene Leitwalzen für die Förderbänder 5, 6 sowie Antriebsräder für das eine dieser Bänder. Die Förderbänder oder Lauftische 5, 6 bestehen aus Netzwerk oder Geflecht und tragen an beiden Seiten endlose Ketten.
Letztere erhalten ihren Antrieb von den Riemenscheiben 7 aus, die mittels Rädergetriebes 8 und Kettengetriebes 9 die Achse 10 an treiben. Von der Achse 10 wird durch ein Kettengetriebe 11 die Walze 14 und durch ein Rädergetriebe die Achse 12 in Drehung versetzt, die ihrerseits durch ein Kettengetriebe
13 die Walze 25 antreibt. Durch die Walzen 14, 25 erhalten die Ketten und die mit ihnen verbundenen Förderbänder 5,6 ihre Bewegung. Das Förderband 5 ist um die Walzen
14 bis 24 und das Förderband 6 um die Walzen 25, 26 und 20 bis 23 geführt. Beide Förderbänder haben also die Leitwalzen 20 bis 23 gemeinsam, wobei sie auf diesen übereinander, und zwar wechselseitig außen und innen liegen. Beiderseits der zwischen den Walzen 20, 21 und 22, 23 befindlichen Trums der Förderbänder 5, 6 sind die Elektroden (die Anoden und Kathoden) 4 angebracht.
Die Zuführung der zu behandelnden Felle a oder Häute erfolgt am auf der Zeichnung linken Ende der Maschine zwischen den Walzen 18, 19, wo das Förderband 5 gewissermaßen einen Auflegetisch bildet. Das auf dieses Band gelegte Fell gelangt bei seiner Mitnahme unter das Band 6 und wird zwischen beiden Bändern an den Elektroden vorbei und durch die Lauge im Behälter 1 hindurchgeführt, wobei die Felle entfettet werden. Die beiderseits die Felle zwischen sich fassenden geflechtartigen Bänder 5, 6 verhindern, daß die Felle mit den Elektroden in Berührung kommen, wogegen die Geflechte selbst dicht an den Innenflächen der Elektroden hinstreichen.
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Claims (1)

  1. Es wird infolgedessen verhindert, daß sich an den Innenflächen der Elektroden Unreinigkeiten ansetzen.
    Das Band 5 ist auf dem Wege bis zur Walze 14, wo die-Felle aus der Maschine kommen, ;tn dem zwischen den Walzen 16, 17 liegenden Trum durch kleine Walzen 27 gestützt.
    Um in dem elektroiytiscb.cn Bade zur wirksamen Unterstützung der Entfettung eine lebhafte Strömung herbeizuführen, kann eine Pumpe 28 vorgesehen sein, die bei 29 die Lauge aus dem Behälter 1 absaugt und bei 30 wieder in diesen drückt.
    Das Gestell 3 kann mit den an diesem gelagerten Leitwalzen 20 bis 23 und 25, 26 und den Elektroden von den Riemenscheiben 33 aus mittels der Rädergetriebe 34 bis 26 und der Spindeln 32, die durch an dem Gestell befestigte Muttern 31 hindurchgeführt sind, aus dem Laugenbehälter herausbewegt werden.
    Ρλϊεν τ-Anspruch:
    Maschine zum Entfetten von Tierfellen, Häuten u.dgl., bei der die Felle durch endlose Förderbänder zwischen Elektroden im alkalischen Bade hinbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Felle zwischen sich einschließenden, aus einem Netzwerk oder Geflecht bestehenden Förderbänder beim Hindurchgehen zwisehen den ortsfesten Elektroden an diesen dicht entlangstreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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