DE281977C - - Google Patents
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- DE281977C DE281977C DENDAT281977D DE281977DA DE281977C DE 281977 C DE281977 C DE 281977C DE NDAT281977 D DENDAT281977 D DE NDAT281977D DE 281977D A DE281977D A DE 281977DA DE 281977 C DE281977 C DE 281977C
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B37/00—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00
- F04B37/10—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use
- F04B37/14—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use to obtain high vacuum
- F04B37/16—Means for nullifying unswept space
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B1/00—Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
- F15B1/02—Installations or systems with accumulators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Fluid Mechanics (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JKl 281977-KLASSE 27b. GRUPPE
Dr. WOLFGANG GAEDE in FREIBURG i. Br.
Vakuum - Kolbenpumpe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1913 ab.
Die Erfindung betrifft Vakuum-Kolbenpumpen, bei denen die Gase durch eine selbsttätige
Ventilsteuerung verteilt werden. Bei Pumpen dieser Art ist es bekanntlich notwendig,
daß zwischen dem Arbeitsgang der Ventile und dem des Kolbens eine bestimmte Phasenverschiebung eingehalten wird, und dies
ist bisher dadurch angestrebt worden, daß man die Ventile, also beispielsweise ein Schieberventil,
durch den Kolben zwangläuftg antrieb. Bei bekannten Vakuumpumpen dieser
Art, zumal bei allen bekannten Pumpen mit Schiebersteuerung, wird aber entsprechend der
Länge der Luftwege zwischen dem Stiefel und dem Schieberspiegel ein verhältnismäßig großer
schädlicher Raum erhalten, der es unmöglich macht, mit solchen Pumpen hohe Vakua zu
erzeugen.
Man hat daher zu dem Mittel gegriffen, öl
oder eine andere geeignete Flüssigkeit in solcher Menge in die Pumpe einzuführen, daß
der schädliche Raum bei jedem Hub damit, gefüllt wird. Dadurch kann dann allerdings,
die Leistungsfähigkeit der Pumpe sehr wesentlieh erhöht werden. Aber man begegnet dem
Nachteil, daß öldämpfe das Vakuum erfüllen, sowie daß das öl Gas aufnimmt und in die
mit. dem Vakuum in Verbindung stehenden Räume der Pumpe überführt. ... .
Die Erfindung vermeidet beide Übelstände und gestattet, hohe Vakua ohne die Benutzung
von Füllflüssigkeit zu erzielen. Sie bestellt darin, daß dem Kolben auf der Kolbenstange
etwas toter Gang gegeben wird, so daß er sich beim Beginn jedes Druckhubes und jedes Saughubes
darauf verschiebt, und diese Verschiebung zu benutzen, um durch öffnung eines
Ventils und Einführung eines Teiles der Kolbenstange mit verengtem Querschnitt in die Stopfbuchse
zwischen dem Hochvakuum und einem Vorvakuum o. dgl. einen Austrittsweg für die
beim Druckhub im Stiefel zusammengedrückten Gase zu schaffen und diesen beim Beginn des
Saughubes zu schließen.
In der Zeichnung sind beide Figuren sehematisch gehaltene Längsschnitte durch verschiedene
Aüsführungsformen der Pumpe
In Fig. ι ist der mit A bezeichnete Raum durch eine Öffnung O an seinem unteren Ende
mit dem Rezipienten in freier Verbindung. In dem durch eine Querwand C vom Raum A
getrennten Raum B wird in bekannter Weise ein Vorvakuum aufrecht erhalten. Die Kolbenstange
D paßt genügend dicht in ein Loch E in der Querwand C. Nur ihr unteres
Ende F ist wesentlich dünner, so daß zwischen dem Raum über dem.Kolben G und dem Vorvakuum
B eine ringförmige Durchtrittsöffnung entsteht, wenn der Kolben so weit emporgezogen
wird, daß die Querschnittsverengung JP in die Öffnung E eintritt. Der dünnere Teil F
der Kolbenstange ist im Kolben G selbst genügend gasdicht verschiebbar.
Die Teile sind in der gegenseitigen Stellung gezeichnet, welche kurz vor dem Ende des
Druckhubes eintritt. Der dickere Teil D der Kolbenstange ist aus der öffnung E ausgetreten
und diese gewährt daher dem über dem Kolben komprimierten Gase freien Austritt
in das Vorvakuum B. Der Druckhub
wird fortgesetzt, bis der Kolben sich dicht an die -Querwand C angelegt und alles Gas in
das Vorvakuum ausgepreßt hat.
Beim folgenden Beginn des Abwärtshubes der -Kolbenstange bleibt der Kolben zunächst
in seiner höchsten Stellung stehen und der dünne. Teil F der Kolbenstange gleitet darin
abwärts, bis ihr dickerer Teil D in die öffnung E eingetreten ist und sie verschlossen
ίο hat. Unmittelbar daraif beginnt der Abwärtshub
des Kolbens, , durch ■ welchen im darüber befindlichen Raum ein Vakuum erzeugt
und mit dem Rezipienten- in Verbindung gesetzt wird, sobald der Kolben an der Öffnung O vorübergegangen ist.
. Bei der Ausführungsform nach .Fig. 2 wird der tote-Gang des Kolbens benutzt, um in
den geeigneten Zeitpunkten ein Ventil zu öffnen und. zu schließen. Die öffnung E in der
Querwand C ist in diesem Falle vorzugsweise kegeiförmig gestaltet und dfent einem ringförmigen
Ventilkörper H als Sitz, welcher auf der Kolbenstange D gasdicht verschiebbar ist.
Das untere Ende F der Kolbenstange ist nicht dünner, sondern dicker angenommen als der
tien Ventilkörper H durchsetzende Teil. Er ist wieder im Kolben frei verschiebbar und
der tote Gang wird durch einen Stift T begrenzt
Durch eine Feder K kann das Ventil H belastet werden, wenn dessen Gewicht
nicht genügend groß ist.
Die Wirkung der Einrichtung ist dieselbe wie bei der Einrichtung nach Fig. 1. Die
Teile sind in der gegenseitigen Stellung gezeichnet, in der sie sich am Ende des Aufwärtsliubes
befinden. Der verdickte Teil F der Kolbenstange ist im Kolben aufwärts geglitten
und hat das Ventil H angehoben, so 'daß das über dem Kolben komprimierte Gas
in das Vorvakuum B entweicht. Beim folgenden Abwärtshub wird zunächst das Ventil
H geschlossen, wobei sich der verdickte Teil F der Kolbenstange im Kolben verschiebt,
so daß dieser seine höchste Stellung erst dann verläßt, wenn das Ventil abgeschlossen und
den schädlichen Raum vollständig ausgefüllt hat.
Da stets ein wenig Schmieröl bis zur Querwand C- herunterfließt und beim Spiel des
Ventils in den Raum über dem Kolben und von da in das Vakuum gelangen könnte, wird
die Wirkung der Pumpe wesentlich verbessert, wenn das Ventil derart ausgeführt wird, daß
seine Oberfläche in der geschlossenen Stellung mit der Oberfläche der Scheidewand C vollständig
bündig ist, und wenn am oberen Teil D der Kolbenstange ein zweiter Kolben L angebracht
wird, der mit der Stange fest verbunden sein kann und beim Auf- und Abwärtshub der
Stange das erforderliche Vorvakuum, im Raum B erz'eugt. Zu diesem Zweck kann der Kolben L
mit" einem, Rückschlagventil M versehen sein,
das mit einem gleichartigen Rückschlagventil N in dem Deckel des Pumpenstiefels in bekannter
Weise zusammenwirkt.
Beim Niedergang der Kolbenstange wird dann der Kolben L jedesmal dicht auf die
Oberfläche der Scheidewand C gedrückt und preßt alles Öl, das sich etwa darauf angesammelt
hat, durch das Ventil 'M aus, so daß es nicht bei der folgenden Öffnung des Ventils
H in das Vakuum abfließen kann.
Gewünschtenfalls kann auch der Vorvakuumkolben L nach der Erfindung gesteuert sein,
und es können beliebig viele solche Kolben- 75' systeme übereinander geschaltet sein. Tandemanordnungen
sind zwar bei anderen Pumpen auch schon verwendet worden. Man erhält aber durch ihre Übertragung auf die Pumpe
nach der Erfindung"die gekennzeichnete fortschrittliche
Wirkung, die bei anders gesteuerten Pumpen nicht eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vakuum-Kolbenpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben auf der Kolbenstange toten Gang hat und durch seine Verschiebungen einen Durchfiußweg in ein Vorvakuum beim Druckhub öffnet und beim Saüghub schließt.Hierzu ι Blatt-Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281977C true DE281977C (de) |
Family
ID=537667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281977D Active DE281977C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281977C (de) |
-
0
- DE DENDAT281977D patent/DE281977C/de active Active
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