DE282013C - - Google Patents

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DE282013C
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music
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/06Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon combined with other apparatus having a different main function

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-■ JVr 282013 KLASSE 42g. GRUPPE
HENRY AUGUST PREUSS in HAMBURG und FRANCISCO VILMAR in RIO DE JANEIRO.
Die Erfindung bezieht' sich auf die Verbindung einer Sprechmaschine mit einem mechanischen Notenbandmusikwerk, bei der der Antrieb des Musikwerkes von der Sprechmaschine geregelt wird, und besteht darin, daß die Förderung des Notenbandes, um durchaus synchron mit der Sprechmaschine vor sich zu gehen, durch den (zwangläufig wirkenden) Eingriff eines mit dem Antrieb der Sprechmaschine
ίο zwangläufig verbundenen Sternrades in Durchbrechungen des Notenbandes erfolgt.
Zu diesem Zweck ist . das Notenband am besten an beiden Seiten mit je einer Lochreihe versehen, in die Spitzen eines doppelten Sternrades eingreifen, welches' bei seiner Umdrehung das Notenband, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit befördert. Bei der Verwendung dieser Einrichtung haben die durch Temperatur oder den Feuchtigkeitsgehalt der Luft bewirkten Längenveränderungen des Notenbandes ' keine nachteilige Wirkung, da die Änderungen in dem kurzen Zwischenraum zwischen den Öffnungen der Lochreihen zu gering sind, um den rechtzeitigen Eingriff des Sternrädchens in die Lochreihe zu behindern.
Fig. ι zeigt einen Teil eines selbsttätigen
Klaviers in Verbindung mit einem Grammophon in Ansicht, teilweise im Höhenschnitt. Fig. 2 zeigt den Grundriß dieser Einrichtung und Fig. 3 die vordere Ansicht des unteren Teiles.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird
das Notenband α von dem Triebwerk b des Grammophons c angetrieben. Das von dem
■ Triebwerk in Umdrehung versetzte Rad d steht im Eingriff mit einem Rade e, welches in einem drehbaren Arm f gelagert ist und weiter mit einem Rad g im Eingriff steht, auf dessen Welle h der Arm f drehbar sitzt. Dieser Arm steht unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Feder, um den Eingriff der Räder e und d zu sichern. An ihrem unteren Ende trägt die Welle h ein Kegelrad i, das mit dem Kegelrad k im Eingriff steht, auf dessen Welle sich noch das Zahnrad k1 befindet. Letzteres steht im Eingriff mit einem auf der Welle m und der Sterntrommel n- sitzenden Rad 0. Die Notenrolle ft wird in bekannter Weise von einer Antriebswelle q eines pneumatischen Hilfsantriebes aus durch die Zahnräder r und r1 angetrieben, mit dem Unterschied, daß das Rad r1 nicht auf der Welle p1 der Rolle ft festsitzt, sondern diese durch Reibung mitnimmt. Dadurch wird bewirkt, daß das von der Sterntrommel mitgenommene Notenband zwar von der Rolle ft aufgewickelt, nicht aber durch diese unter Aufwendung von Kraft fest angezogen werden kann.
. Vorsorge ist getroffen, das Klavier auch unabhängig von dem Grammophon arbeiten zu lassen, zu welchem Zweck die Sterntronimel η abgenommen wird,. und mit Hilfe eines Stiftes s das Zahnrad r1 mit der Notenrolle ft gekuppelt wird. Beim Zusammenspiel jedoch mit dem Grammophon wird der zweckmäßig als Schraubenstift ausgebildete Kupplungsstift s zurückgezogen.
Wie bereits oben erwähnt, ist die Welle des Rades β nicht fest gelagert, sondern in einem
um die Welle h drehbaren Arm f. Dadurch ist man in der Lage, das Rad e außer Eingriff mit dem Rad d zu bringen. Es geschieht dieses zweckmäßig mit Hilfe eines Schiebers t, welcher mit einem Griff t1 ausgestattet ist. An dem Schieber t ist unten ein schräger Ansatz t'2 angebracht, welcher auf einen Stift f1 des Armes f einzuwirken vermag. Durch Einwärtsschieben des Schiebers t wird der Stift f1 durch die schräge Fläche des Ansatzes t2 beiseite gedrückt, wodurch das Rad β außer Ein-. griff mit dem Rad d gelangt. Der Schieber kann auch benutzt werden, um das zur Zeit im Umlauf befindliche Grammophon anzuhalten. Zu diesem Zweck erfaßt der Schieber t mit Hilfe zweier oberer Ansätze tz eine Rolle u, welche an einem drehbaren Arm ν sitzt, der über seinen Drehpunkt hinaus eine Sperrklinke oder Bremsbacke w besitzt. Diese Bremsbacke oder Klinke w wirkt auf den Rand einer mit dem Grammophon in Verbindung stehenden Scheibe % ein, so daß beim Ausschalten der Antriebsvorrichtung das Notenband durch Eindrücken des Schiebers t und gleichzeitig das Grammophon durch die Bremsbacke w festgehalten wird.
Offenbar kann der Antrieb des Musikinstrumentes durch Sternrädchen und Lochreihen ■ im Notenbande ebenso vorteilhaft bei der Aufnähme wie bei der Wiedergabe benutzt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verbindung einer Sprechmaschine mit einem mechanischen Notenbandmusikwerk, bei der der Antrieb des Musikwerkes von der Sprechmaschine geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung des Notenbandes (a) durch Eingriff eines mit dem Antrieb (&) der Sprechmaschine (c) zwangläufig verbundenen Sternrades (n) in Durchbrechungen des Notenbandes (a) erfolgt.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb (q) und der von ihm angetriebenen Aufwickelwalze (p) eine nachgiebige Kupplung (r1, p1) eingeschaltet ist.
3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die zwangläufige Verbindung zwischen dem Antrieb [V) der Sprechmaschine (c) und dem Sternrad (η) eine ausrückbare Kupplung (d, e)
. eingeschaltet ist.
4. Verbindung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelwalze (ρ) noch eine zweite Kupplung (s) trägt, die es erlaubt, sie bei abgeschalteter Sprechmaschine in gewöhnlicher Weise mit dem Eigentriebwerk des Musikwerkes zu verbinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE282013C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6114271A (en) * 1998-01-22 2000-09-05 Ticona Gmbh Process for the preparation of a polymerization and copolymerization of ethylene to give ultrahigh molecular-weight ethylene polymers
US6384159B1 (en) 1997-07-31 2002-05-07 Buna Sow Leuna Olefinverbund Gmbh Production of polyethylene with a titanium amide catalyst

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6384159B1 (en) 1997-07-31 2002-05-07 Buna Sow Leuna Olefinverbund Gmbh Production of polyethylene with a titanium amide catalyst
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