DE2825152C2 - Ringkernübertrager oder Ringkernspule mit Halterung - Google Patents
Ringkernübertrager oder Ringkernspule mit HalterungInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ringkernübcrlrager oder
Ringkernspule mit Halterung, aus der achsparallclc Anschlußstifte zum Einstecken in gedruckte Schaltungen
herausragen, wobei der Ringkern mn mehreren Wicklungen versehen ist, die in mehreren auf dem
Umfang verteilten Abschnitten räumlich fixiert angeordnet sind.
Ein derartiger Ringkernüberlrager oder Ringkernspule mit Halterung ist bekannt aus der GB-PS 8 5b 14b.
Diese Anordnung ist wie folgt aufgebaut.
Ein aus zwei Hälften bestehendes Ringkerngehäuse, in dessen Innenraum der magnetische Ringkern
angeordnet ist, ist außen entlang seinem Umfang mit radialen Rippen versehen, zwischen denen die Wicklungen,
die um das Ringkerngehäuse herum geführt sind, räumlich fixiert sind. Dieses mit Wicklungen versehene
Ringkerngehäuse ist zwischen zwei isolierende Backen, die auf seiner Ober- und Unterseite angeordnet und
miteinander verschraubt sind, eingespannt. Aus der Halterung des Ringkernübertragers oder der Ringkernspule,
d.h. aus den Backen ragen achsparallclc Anschlußslifte heraus, mit denen die Enden der
Wicklungen leitend verbunden sind, und die zum Einstecken in gedruckte Schaltungen dienen.
Diese bekannte Anordnung hat somit einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau und läßt sich daher nur
schwierig in der Mengenfertigung herstellen.
Aus der US-PS 29 62 678 ist eine Ringkernanordnung
bekannt, bei der der bewickelte Ringkern zusammen mit den Anschlußstiften in ein Gehäuse eingegossen ist. Die
Wicklungen sind dabei vor dem Eingießen nicht räumlich fixiert, so daß solche Anordnungen nicht mit
reproduzierbaren elektrischen Eigenschaften herstellbarsind.
Aus der US-PS 28 23 360 ist eine Ringkernanordnung bekannt, bei der der Ringkern mittels seiner Wicklungen
auf der Leiterplatte befestigt ist. Diese Ringkernanordnung hat den Nachteil, daß sich die Wicklungen nicht
genau genug auf dem Umfang des Ringkernes fixieren
ίο lassen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Ringkernübertrager oder Ringkernspule der erstgenannten Art
anzugeben, die einfach aufgebaut und damit leicht herstellbar ist
Die Aufgabe wird mit dem in Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst. Weilerbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Figur der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiei
eines Ringkernübertragers oder einer Ringkernspule nach der Erfindung in auseinandergezogener
Darstellung.
Die Halterung ist ein Topf 1 aus einem nichtleitenden und unmagnetischen Werkstoff, beispielsweise einem
thermoplastischen Kunststoff. In diesem Topf, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Ringkernes
2 angepaßt ist, ist dieser Ringkern 2 eingelegt und liegt auf der Bodenfläche 3 des Topfes auf. Der
Boden de~> Topfes weist in der Mitte ein kreisrundes Loch 4 auf, dessen Durchmesser etwa gleich dem
Innendurchmesser des Ringkerns 2 ist. Die hohlzylinderförmige
Wand des Topfes 1 ist mit ächsparallelen, entlang dem Umfang verteilten Schlitzen oder Nuten
versehen. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um acht Schlil/e 5, die gleichmäßig entlang dem Umfang des
Topfes I verteill sind. Diese Schlitze dienen dazu, die Wicklungen des Ringkcrncs auf einfache Weise
räumlich zu fixieren. Dies geschieht dadurch, daß entlang der Außenseite des Ringkerns 2 die Wicklungen
6 ausschließlich durch die Schlitze 5 geführt sind. Zum Zwecke der Befestigung des Ringkcrns an der
Halterung 1 verlaufen die Wicklungen 6 von der Innenseite des Ringkernes 2 durch das Loch 4 im Boden
des Topfes I und umfassen das Bodentcil. Anders ausgedrückt: Der Ringkern ist gemeinsam mil der
Halterung bewickelt und dadurch mit dieser mechanisch verbunden.
In die durch die Schlitze 5 voneinander getrennten Rippen 7 sind metallische Stifte eingebetlet, die parallel
zur Topfwand aus der Unterseite des Topfes als Anschluß· und llaltestifte 8 des Bauelements hcrausragen.
Die räumliche Anordnung dieser Stifte stimmt mil dem Rastennaß der Leiterplatte der gedruckten
Schallung überein, in der das Ringkern-Bauclcmenl verwendet werden soll.
Die Enden der Wicklungen 6 des Ringkcrns sind — je
nach Art der Wicklungen — an einzelne Stifte angelötet, die somit nicht nur Haltcstifte, sondern gleich/eilig noch
Anschlußstifte für den clcklrischen Anschluß des Bauelements sind.
Damit die Wicklungen 6, die entlang der Außenseite des Ringkerns wie erwähnt durch die Schlitze 5 in der
Topfwand fixiert sind, noch zusätzlich am Bodenteil des Topfes 1 fixiert werden können, ist das Bodenteil an
seiner Unterseite mit Hohlkehlen und Zäpfchen 9 versehen, zwischen denen die Wicklungen 6 hindurchgerührt
sind. Die Zäpfchen dienen außerdem als Abstandselemente zwischen der Leiterplatte und den
Wicklungen.
'I Sollen die Wicklungen darüber hinaus noch an der
I Oberseite des Rlngkerns fixiert sein, so geschieht dies
I mittels einer Isolierscheibe 10 mit Führungskerben 11.
I die auf die Oberseite des Kerns vor dem Bewickeln
f aufgeklebt wird, und in deren Führungskerben die
* Wicklungen 6 wie in der Zeichnung gezeigt verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Ringkernübertrager oder Ringkernspule mit Halterung, aus der achsparallele Anschlußstifte zum
Einstecken in gedruckte Schaltungen herausragen, wobei der Ringkern mit mehreren Wicklungen
versehen ist, die in mehreren auf dem Umfang verteilten Abschnitten räumlich fixiert angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung des Ringkerns (2) ein dessen Außendurchmesser
angepaßter Topf (1) aus einem nichtleitenden und unmagnetischen Material ist, daß die hohlzylinderförmige
Wand des Topfes achsparallele, entlang dem Umfang verteilte Schlitze (5) oder Nuten aufweist, daß der Boden (3) des Topfes (1) in
der Mitte ein kreisrundes Loch (4) hat, dessen Durchmesser etwa gleich dem Innendurchmesser
des Ringkerns (2) ist, und daß die Wicklungen (6) des
Ringkerns (2) in den Schlitzen (5) oder Nuten und um das Bodenieil des Topfes (1) herum verlaufen und an
die Anschlußslifle (8) angelötet sind, derart, daß der Ringkern (2) mittels der Wicklungen (6) mechanisch
mit dem Topf (I) verbunden ist.
2. Ringkernübertrager oder Ringkernspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unterseite des Topfes (1) mit Hohlkehlen und Zäpfchen (9) zur zusätzlichen Fixierung der Wicklungen
(6) versehen ist.
3. Ringkernüberlrager oder Ringkernspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich
auf der Oberseite des Ringkerns (2) eine Isolierscheibe
(10) mit Führungskerben (11) entlang ihrem Umfang befindet, durch die die Wicklungen entsprechend
der Führung auf der Unterseite geführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782825152 DE2825152C2 (de) | 1978-06-08 | 1978-06-08 | Ringkernübertrager oder Ringkernspule mit Halterung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782825152 DE2825152C2 (de) | 1978-06-08 | 1978-06-08 | Ringkernübertrager oder Ringkernspule mit Halterung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2825152B1 DE2825152B1 (de) | 1979-12-13 |
| DE2825152C2 true DE2825152C2 (de) | 1980-08-28 |
Family
ID=6041343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782825152 Expired DE2825152C2 (de) | 1978-06-08 | 1978-06-08 | Ringkernübertrager oder Ringkernspule mit Halterung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2825152C2 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3220737A1 (de) * | 1982-06-02 | 1983-12-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Streufeldarme funk-entstoerdrossel |
| DE4239818C2 (de) * | 1992-11-26 | 2001-11-29 | Epcos Ag | Bewickelter Ringkern |
| US7710228B2 (en) | 2007-11-16 | 2010-05-04 | Hamilton Sundstrand Corporation | Electrical inductor assembly |
| DE102015213499B4 (de) * | 2015-07-17 | 2024-07-04 | SUMIDA Components & Modules GmbH | Spulenkörper |
-
1978
- 1978-06-08 DE DE19782825152 patent/DE2825152C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2825152B1 (de) | 1979-12-13 |
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Legal Events
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