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Automatischer Handtuchspender
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Die Erfindung betrifft einen automatischen Handtuchspender mit einem
Gehäuse und darin untergebrachtem Wasch- und Trockenrauin für ein dadurch hindurchführendes
Endloshandtuch, das mit einem zur jeweiligen Benutzung dienenden , gereinigten Teilabschnitt
zwischen einem Austrittsschlitz und einem Eintrittsschlitz außerhalb des Gehäuses
führbar ist, wobei - in Bewegungsrichtung des Handtuches gesehen - zwischen Eintrittssclllitz
und Waschratun ein Vorratsraum für die variable Stapelung mehrerer benutzter Hmldtuch-Teilabsclmitte
und zwischen Trockenraum und Austrittsschlitz ein zur variablen Stapelung mehrerer
gereinigter Handtuch-Teilabschnitte dienender Vorratsraum vorgesehen ist, nach dessen
hinreichender Entleerung das Endloshandtuch mit verschmutzten Abschnitten durch
den Wasch- und Trockenraum bei Inbetriebsetzung des Wasch- und Trockenprozesses
hindurchzuleiten und im Vorratsraum für sauberes Handtuch abzulegen ist und im Waschraum
innerhalb wenigstens eines Wasch- und eines Spülbottiches das Handtuch schleifenförmig
geführt ist.
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Derartige Handtuchspender, wie sie durch die US-PS 2 295 955 bekannt
geworden sind,haben die einzelnen Sektionen - in der Reihenfolge der Aufzählung
- übereinander angeordnet - nämlich Waschbottich, Vorratsraum für die variable Stapelung
von gebrauchtem Handtuch, Spülbottich, Trockenraum und Vorratsraum für die variable
Stapelung von gewaschenen und getrockneten Handtuchteilabschnitten.
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Dabei erfolgt die Trocknung des Handtuches in der Trockenkammer durch
einen Bügelprozeß, wofür das Handtuch zwischen einer Trommel und einer beheizten
Haubc hindurchgeführt wird. Nachteilig bei derartigen Einrichtungen ist jedoch,
daß der beim Trocknen entstehende Wasserdampf zum Teil unkontrolliert aus dem Gerät
entweicht und dabei eine unangenehme. Atmosphäre verursacht bzw. sich an den Gehäusewänden
und dem bereits getrockneten und gestapelten Handtuch niederschlägt. Der vorliegenden
Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen automatischen
Handtuchspender zu schaffen, der sich durch optimale Trocknung des Handtuches, Erhaltung
des Trocknungsgrades, einen wirtschaftlichen Trotz nungsprozeß und einen die Umgebung
nicht beeinflussenden Wasch- und trockenprozeß gewährleistet.
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Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erzielt, daß bei einem Handtuch
spender der eingangs erwähnten Art eine Vorkehrung zur Reduzierung des Wassergehaltes
der im Trocken- und/oder Waschraum sich mit Wasser anreichendcn Luft vorgescllell
ist.
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Dics kann in besonders einfacher Weise dadrdi erfolgen, daß die im
Trocken- und / oder Waschraum mit Wasser angereicherte Luft über ein dem Trockenvorgang
zugeordnetes Gebläse an der Vorkehrung zur Reduzierung des Wassergehaltes zwangsläufig
hindurch-bzw. vorbeiführbar ist.
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Dies kann sowohl bei sogenannten Kontakttrocknern, also beispielsweise
Trommeltrocknern wie in der genannten US-PS,vorgenommen werden, jedoch hat sich
herausgestellt, daß es besonders vorteilhaft sein kann, wenn die Trocknung des Handtuches
durch erhitzte Luft erfolgt, wobei Handtuch und Luft im Gegenstromprinzip zu führen
sind, wobei die von einem Gebläse umwälzbare und einer diesem zugeordneten Heizung
erhitzbare Luft auf das in Schleifenform geführte Handtuch auftrifft, durch einen
vom Trockenraum getrennten Ansaugschacht vom Gebläse wieder ansaugbar ist und die
Vorkehrung zur Reduzierung des Wassergehaltes - in Strömungsrichtung - nach dem
Austritt des Luftstromes aus den zu trocknenden Gewebelagen und vor dem Eintritt
in das Gebläse vorgesehen ist. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt,
wenn die Handtuchschleifen im Trockenraum zumindest annähernd waagrecht geführt
sind, das Gebläse ist/ im oberen Bereich des Trockenraumes vorgesehenf der am Gebläse
mündende, vom Trockenraum abgeteilte Ansaugschacht zumindest annähernd senkrecht
verläuft und in dessen unteren Bereich die Übergangsöffnung vom Trockenraum zum
Schacht vorgesehen ist.
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Bei einer solchen Ausgestaltung kann in besonders wirkungsvoller Weise
ein sogenannter geschlossener Kreisprozeß gebildet sein, wobei die heißeste Luft
auf die bereits am trockensten gewordenen Handtucllabsclmitte auftrifft. Dabei hat
es sich als vorteilhaft herausgestellt, in dem dem Gebläse zugckehrten Bereich des
Trockenraumes durch das Handtuch einen Luftstauraum zu bilden, in welchem das Handtuch
zwischen dem Ausgang des Trockenraumes und der abgekehrten Begrenzungswand etwa
V-föriiiig gefülirt ist. Es hat sich gezeigt, daß - je nach Stcirke des Gebläses,
also der Luftströmung und der Heizung es vorteilhaft ist, wenn das Verhältnis der
im Stauraum befindlichen Länge des Handtuches zu der übrigen im Trockenraum befindlichen
Länge des handtuches im Verhältnis zwischen 1 : 2 bis 1 : 5 beträgt.
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Die heißeste Trockenluft wird, wie bereits erwälelt, vom Gebläse auf
die bereits am meisten getrockneten Stellen des Handtuches gefördert,durchdringt
sodann im Gegenstrom die nachfolgenden, feuchteren Handtuchbereiche im Trockenraum
und wird durch die im unteren Bereich des Trockenraumes zwischen diesem und dem
Ansaugschacht vorgesehene Ansaugvcrbindung bzw. Übergangsöffnung weiter durcll den
Ansaugschacht wieder vom Gebläse angesaugt.
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Zur Reduzierung des Feuchtigkeitsgehaltes der Trockenluft kann diese
nun - zweckmäßigerweise z. 13. im Ansaugschacht - einer Kühlung ausgcsetzt sein.
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Dafür kann ein Kühlmittel, beispielsweise Kühlwasser, zweckmäßigerweise
im Gegenstrom, durch den Ansaugschacht geleitet werden. So kann z. B. der Luftstrom
durch eine Wasserberieselung geführt und dadurch gekühlt werden, so daß das im Luftstrom
enthaltene Wasser kondensiert. Die Kondensierung kann aber auch dadurch erfolgen,
daß - gegebenenfalls zusätzlich - der Luftstrom an einer zu kühlenden Fläche vorbeigeführt
ist, wobei die zu kühlende Fläche durch mindestens eine der Wände des Handtuchspenders,
wie beispielsweise diesen Trockenraum vom Ansaugschacht trennende Wand sein kann.
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Die Trockenluft kann aber auch durch eine eigene Kondensiereinrichtung,
beispielsweise ein Kühler geführt sein.
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Es hat sich als besonders wirtschaftlich herausgestellt, wenn im unteren
Bereich des Ansaugschachtes ein Ablaufschlitz vorhanden ist, der in den lVaschraum,
z. B. den Wasch- oder Spülbottich mündet, so daß das Kondensat bzw. auch das zur
Kühlung herrulgezogene Wasser in den Wascllbotticll, insbesondere in den Spülbottich,
insbesondere an den an diesem nachgeordneten Spülbottich, ablaufen kann.
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Zweckmäßig ist es weiterllin, wenn der Trockenraum zum Vorratsraum
wld/oder der Trockenraum zum Waschraum im Bereich des hindurch zuführenden Handtuches
abgedichtet ist, z. B. mittels am Ilandtuch und/ oder den diesen Stellen zugeordneten
Walzen angreifenden Gummidichtlippen, da dann ein einwandfreier Kreisprozeß des
Trocken- und Kondensiervorganges ermöglicht ist.
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Dabei ist es von Vorteil, wenn der Ablauf für das Kondensat und/oder
das Kühlwasser unterhalb der Durchtrittsöffnung des Handtuches vom Wasch- bzw. Spülraum
zum Trockenraum vorgesehen ist.
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Anhand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles sei die
ERfindung näher erläutert.
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Der automatische Handtuchspender I besitzt ein kastenförmiges Gehäuse
1 mit darin untergebrachtem Waschraum 2 und Trockenraum 3. Ein dadurch hindurchzuführendes
Endloshandtuch 4 ist mit einem jeweils zur Benutzung dienenden Abschnitt 5 - der
bei Bedarf durch Knopfdruck oder durch Handzug herausgefördert werden kann - zwischen
einem Austrittsschlitz 6 und einem Eintrittsschlitz 7 außerhalb des Gehäuses geführt.
Zwischen dem Eintrittsschlitz 7 und dem Waschraum 2 ist - in Bewegungsrichtung des
Handtuches gesehen - ein Vorratsraum 8 für die variable Stapelung mehrerer benutzter
Handtuchteilabschnitte vorgesehen. Zwischen dem Trockenraum 3 und dem Austrittsschlitz
6 ist ein Vorratsraum 9 für die variable Stapelung mehrerer gereinigter Handtuchteilabschnitte
vorgesehen. Nach hinreichender Entleerung des Vorratsraumes 9 bzw. hinreichender
Füllung des Vorratsraumes 8 wird der Handtuchspender selbsttätig in Gang gesetzt
und aus dem Vorratsraum 8 ein entsI)rechender Betrag von verschmutzten HandtucIotcilabschnitten
zunächst durch den Wasch- und Trockenraum hindurchgeleitet und im Vorratsraum 9
für sauberes Handtuch wieder ab- und bereit gclegt.
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Der Waschraum 2 besteht aus einem Waschbotticll 2 a und einem Spülbottich
2 b, durch die das Handtuch in Fonn von zumindest annähernd senkrecht verlaufenden
Schlaufen und über Umlenkrollen 10 geführt ist. Im Ausgang des Wasdibottichs 2 a
sind Quetschwalzen 1o a vorgesehen und im Ausgang des Spülbottiches 2 b Quetschwalzen
11. Zur Aufheizung der Waschflotte 12 sind im Waschbottich 2 a Heizstäbe 13 vorgesehen.
Zwischen Wasch- und Spülbottich 2 a bzw. 2 b ist eine Trennwand 14 vorhanden.
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Im Anschluß an die Quetschwalzen 11 gelangt das IlandtucIl in den
Trockenraum 3, wo es über Umlenkwalzen 3a in Schlaufenform geführt ist. Ein Gebläse
15 mit Heizeinrichtung 16 ist im oberen Bereich des Trockenraumes 3 vorgesehen,
welches Trockenluft in Richtung der Pfeile 17 auf das Handtuch bläst. Wie noch nachstehend
zu erläutern sein wird, wird die Trockenluft nach unten gedrückt und durch einen
durch die Trennwand 18 vom Trockenraum 3 getrennten Ansaugschacht die Trockenluft
wieder vom Gebläse angesaugt. Ein Förderwalzenpaar 20 fördert das getrocknete Handtuch
durch einen Eintrittsschlitz 21 in den Vorratsraum 9, wo das Handtuch in Schleifenform
abgelegt wird. Bei Bedarf an frischem Handtuch wird entweder durch Drücken eines
Betätigungsknopfes das Walzenpaar 22 für einen bestimmten Umdrehungsbetrag in Bewegung
gesetzt oder aber durch Zug von Hand am Teilabschnitt 5 frisches Handtuch durch
den Schlitz 6 herausgezogen, wobei frisches im Vorratsraum 9 befindliches Handtuch
aus den unteren Lagen heraus nach ollen durch den Entfaltungsschacht 23 und gegebenenfalls
vorbei an einer Plätteinrichtung 24, weiter zu den Walzen 22 und durch den Schlitz
6 aus dem Gehäuse herausgefördert wint.
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Die durch das Gebläse 15 bewegte und durch die Heizung 16 aufgeheizte
Luftströlnung in Richtung der Pfeile 17 trifft in einem durch die Ausgangswalzen
20 im Trockenraum und die oberste,der Trennwand 18 zugekehrte Walze 3 a gebildeten
Stauraum 26 auf die bereits am meisten getrockneten Handtuchabschnitte auf und wird
nach unten durch die Handtuchscillaufen hindurch und durch die zwischen Trockenraum
3 und Ansaugschacht 19, und zwar im unteren Bereich des Trockenraumes 3, vorgesehene
Übergangsöffnung 25 vom Gebläse 15 durch den Ansaugschacht 19 wieder angesaugt.
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Es ist ersichtlich, daß durch den durch die V-förmige Führung des
Handtuches gebildeten Stauraum 26 etwa zwischen 20 und 40 % des Trockenraumes 3
beansprucht sind.
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Im Bereich zwischen Obergangsöffnung 25 und Gebläse 15 ist eine Vorkehrung
27 zur Reduzierung des im Trockenluftstrom befindlichen Feuchtigkeitsgehaltes vorgesehen.
Über ein Sprührohr 28 wird sowohl die Trennwand 18 als auch die Gehäuse außenwand
I a und der Trockenluftstrom gekühlt, wodurch die in letzterem enthaltene Feuchtigkeit
zumindest weitgehend kondensiert. Durch einen Überlauf 29 im unteren Bereich des
Trockenraumes kann das Kondensat als auch das Kühlwasser in den Spülbottich 2 b
ablaufen, wodurch weiterhin der Vorteil verbunden ist, daß dem Spülprozeß kein oder
zumindest entsprecllend weniger Frischwasser zugeführt zu werden braucht.
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Im Bereich zwischen Trocknereingang und Trocknerausgang sind DIchtlippen
30 und 31 vorgesehen - wobei die Dichtlippen 30 im unteren Bereich des Trockenraumes
3 in der Region vorgesehen sind, in der die geringste Luftströmung und damit der
geringste Unterdruck herrscht - wodurcll eine Abdichtung des Trockenraumes 3 erfolgt
und ein in sich geschlossener Kreisprozeß für die Trocknung erzeugt wird.
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Ein sich eventuell im Wasch- bzw. Spülrauni bildender Dampf oder Dunst,der
gegebenenfalls durch die Öffnung 29 oder Undichtigkeiten in den Trockenraum 3 übertreten
kömlte, wird ebenfalls in der Kondensiereinrichtung entfeuchtet, d. h. der Wassergehalt
entzogen.