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Verfahren und Einrichtung zur Herstellung profilierter
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Polsterbahnen nach Patent 28 07 865 sowie mittels des Verfahrens
erzeugte, profilierte Polsterbahn.
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Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung eines Verfahrens und
einer Einrichtung zur Herstellung profilierter Polsterbahnen nach Patent 28 07 865.
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Nach dem Vorpatent werden Begrenzungsflächenbereiche vorgefertigter,
mit gegenseitigen Abständen aufgereihter und bewegter Füllprofile und mindestens
eine deren Bewegungsform oder annähernd dieselbe aufweisende.. Polsterbahn zur einander
berührenden Anlage und gegenseitigen Verbindung gebracht.
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Hiervon ausgehend kennzeichnet sich vorliegende Erfindung dadurch,
daß eine bereits mit den Füllprofilen verbundene erste Polsterbahn mit kleineren
Krümmungshalbmessern letzterer und mit größeren Krümmungsmessern der Füllprofile
ausgewölbt wird, daß dadurch die Fullprofilabstandräume aufgespreizt und in die
so aufgeweiteten Abstandräume eine zweite Polsterbahn unter Berührung freier, einander
gegenüberliegender Füllprofilstirnflächen und an einen Abstandraum jeweils angrenzender
Flächen der Erstprofilbahn unter Verbindungsbildung eingeführt werden.
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Gegenüber dem Vorschlag des Hauptpatenteß wird dadurch erreicht,
daß
die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu der Möglichlreit führt, ausschließlich
endlose Bänder zur pratischer Durchführung des Verfahrens benutzen zu können, so
daß die bewegten Massen ein Kleinstmaß annehmen, ätißerst geringfügige BelJegungswiderstande
zu überwinden sind und der Gesamtaufbau der Einrichtung äußerst einfach, übersichtlich
und daher im Betriebe gut zu überwachen ist.
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Werden die Flächen, die nach den einleitenden Ausführungen miteinander
zu verbinden sind, unter Druckausübung aneinandergelegt, so können Verschiebungen
der Flächen im Verhältnis zueinander nicht eintreten und es gelingt mühelos, die
erforderliche Verbindungsfestigkeit zu erreichen. Alle nach den Stande der Technik
vorhandenen Verbindungsverfahren sind dabei ohne weiteres aruvendbar, im einfachsten
Falle genügend einfache Verklebungen der miteinander zu verbindenden Flächen, wobei
au ch Kaltkleber zur Anwendung kommen können. Dadurch jedoch, daß in den meisten
Betrieben Wärmequellen aller Art vorhanden sind, kann beispielsweise auch eine Eeißversiegelung
durchgeführt werden. Besonders geeignet sind auch Verbindungen mittels hochfrequenter
VerschweiPJungen. Sind die zu verbindenden Werkstoffe nicht selbst unmittelbar hochfrequent
verschweißbar, so können Schweißhilfsmittel an- undXoder eingelagert werden, mittels
derer die SchBreißverbindung erzeugt wird. An Schlreißhilfsmitteln stehen Kunststoffe,
insbesondere Kunstharze zur Verfügung, mit deren Hilfe die Verschweißungsfestigkeit
auf die Reißfestigkeit der Werkstoffe selbst und darüber hinaus gesteigert werden
kann.
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Bei Durchführung des Verfahrens hat es sich, wie anhand eines zeichnerisch
ausgeführten und noch zu beschreibenden Ausführungsbeispieles dargelegt werden kann,
als besonders zweckmäßig erwiesen, die Zweitpolsterbahn vor und während des Anlegens
an die Füllprofile und an die Erstpolsterbahn zwischen je zwei aufeinanderfolgenden
Füllprofilen frei ausgespannt zu halten, bis die Füllprofile mit der Zweitpolsterbahn
mit
Ausnahme ihrer Verbindungsflächen mit der Erstpolsterbahn belegt sind.
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Zur Vorfertigung der Füliprofile stehen die verschiedensten Möglichkeiten
zur Verfügung. Besonders einfach ist jedoch die Vereinzelung der Füliprofile dadurch,
daß sie aus einem zusammenhängenden Füllprofilstrang abgetrennt werden. Die Vereinzelung
tritt dadurch ein, daß die Fördergeschwindigkeit der vom Strang abgetrennten Füliprofile
höher als die Stranges schazindigkeit gehalten wird. Werden anschließend an die
Einführung der Zweitpolsterbahn in die Abstandräume der Füllprofile auf der Erstpolsterbahn
beide Bahnen und die Füllprofile gemeinsam in einer Tangentialebene zur Wölbung
auf einem zur Verbindungsfestigkeit der profilierten Polsterbahn führenden Bereich
weiterbewegt, so wird die Aufspreizung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden
FullDrofilen selbsttätig rückgängig gemacht, so daß die einander gegenüberliegenden
Stirnflächen zweier aufeinanderfolgender Füllprofile ihre planparallele Lage zueinander
wieder einnehmen, so daß dadurch eine exakte Lage der Füllprofile im Verhältnis
zueinander und damit ein gutes Bild der fertigen Ware entsteht.
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In analoger Weise kann auch bei der Vereinigung der Erstpolsterbahn
mit den Füllprofilen vorgegangen werden, womit sich dieser Verfahrensgang dadurch
kennzeichnet, daß anschließend an die Abtrennung der Füllprofile vom FullDrofilstrang
und an die Vereinzelung der Füllprofile diese in einer Parallelebene zur Erstpolsterbahnebene
auf einem zur Verbindungsfestigkeit von Erstpolsterbahn und Füllprofilen führenden
Bereich gemeinsam bewegt werden.
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Wiederum führt es zu einer nochmaligen Vereinfachung der zur Durchführung
des Verfahrens dienenden Einrichtung, wenn die Ebene, in der Abtrennung und Vereinzelung
der Füllprofile durchgeführt werden, die Tangentialebene an die Wölbung, der die
Erstpolsterbahn und die Füllprofile gemeinsam unterworfen
werden,
und die Ebene, der vor der Belegung mit der Zweitpolsterbahn noch freie, planparallel
zur angentialebene verlaufende Begrenzungsflächen der Fullprofile angehören, ihren
Höhenabständen nacgestaffelt werden.
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Eine zur Durchführung der vorstehend gekennzeichneten Arbeitsverfahren
dienende Einrichtung ist beispielsweise in der anliegenden Zeichnung veranschaulicht,
sie wird anschließend wie folgt beschrieben.
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Fig. 1 zeigt teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt die gesamte,
erfindungsgemäß ausgebildete Einrichtung zur Herstellung profilierter Polsterbahnen
nach Patent 28 07 865; Fig. 2 veranschaulicht in einer Darstellung mit größerem
Maßstab das rechtsgelegene Ende der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung.
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Figur 1 zeigt, daß die zur Durchführung der geschilderten Verfahren
dienende Einrichtung drei Hauptteile aufweist, deren erster zur Vorfertigung der
Füllprofile, zu deren Vereinzelung/dazu dient, die vorgefertigten Büllprofile mit
der Erstpolsterbahn zu verbinden.
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Der zweite Hauptteil der Einrichtung dient zur Zuführung der Zweitpolsterbahn
zu der mit den Fiillprofilen belegten Erstpolsterbahn und dazu, die Zweitpolsterbahn
dem Konturenverlauf der Fullprofile und der Erstpolsterbahn anzupassen, und zwar
derart, daß die Zweitpolsterbahn für den Fall, daß sich um die Herstellung gerippter
Bezugsstoffe für die Sitze von Xraftfahrzeugen handelt, diese Rippen quer zur Fortbewegungsrichtung
der Kraftwagens verlaufen, das beim plötzlichen Beschleunigen oder Bremsen des Fahrzeuges
dessen Insassen allein aufgrund der Schwer- und Reibungskräfte ihre jeweilige Stellung
behalten und sich nicht abzustemmen bzw. festzuhalten brauchen, Notfälle natürlich
ausgenommen. Es gibt auch die
Möglichkeit einer entgegengesetzten
Anordnung, die sich beispielsweise dann empfiehlt, wenn zur Vereinheitlichung der
Ausstattung eines Wagens mit Bezugsstoffen letztere in Laderaum Amrendting finden
sollen. Elier erleichtern Rippen, die in Fahrtrichtung verlaufen, die Verschiebung
von Lasten, Koffern usw. Ein unmittelbarer Einfluß der Rippenrichtungen auf das
erstellunsverfahren, die Einrichtung und auf das Erzeugnis ist nicht vorhanden,
da es nur des optimalen Zuschnittes des Erzeugnisses und seiner Anpassung an den
jeweiligen Verwendungszweck bedarf, um optimale Verhältnisse verwirklichen zu können.
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Bei einfachster Ausbildung der Polsterbahnen bestehen diese außer
aus dem Bezugsstoff aus einer Polsterschicht, zu deren Verwirklichung zahlreiche
Möglichkeiten zur Verfügung stehen, im einfachsten Balle besteht die Polsterschicht
aus einer Schaumstoffschicht, die dann durchweg an den Bezugsstoff ankaschiert ist,
ohne daß andere Möglichkeiten ausscheiden.
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Jedoch hat Schaumstoff eine sehr niedrige Wärmeleitzahl, so daß Wärme
stauungen zwischen Bezugsstoff und Schaumstoffschicht mit der Wirkung eintreten,
daß die Bekleidung der Fahrzeuginsassen in Abhängigkeit von der Fahrtlänge durchfeuchtet
oder durchnäßt wird. Derartige lSachteile lassen sich dadurch vermeiden, daß zwischen
Bezugsstoff und Schaumstoffschicht Werkstoffschichten angeordnet sind, die, wie
beispielsweise echte Schurwolle in der wärmeren Jahreszeit wärmeableitend, in der
kälteren Jahreszeit erwärmend wirken. Zur Vereinfachung der zeichnerischen Darstellung
sind Vorrichtungen, die zur Einlagerung derartiger Werkstoffe zwischen Bezug- und
Polsterschicht dienen, nicht veranschaulicht, zumal sie grundßatzlich dieselbe Ausbildung
besitzen wie die Vorrichtungen, die zur Verlegung einer Polsterbahn vorhanden sind.
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Eine derartige Polsterbahn ist als Erstpolsterbahn mit 1 bezeichnet.
Sie ist im Falle des zeichnerisch dargestellten
Ausfuhrungsbeispiels.zweischichtig
ausgebildet, weisen also eine Schaumstoffschicht 11 und einen durchweg textilen
Bezugsstoff 12 auf. Eine federnd gelagerte Spannwalze 13 sorgt dafür, daß die Polsterbahn
1 ständig im gestrafften Zustand gehalten wird. Erfolgt die Verbindung zwischen
der Polsterbahn 1 und den noch zu erwähnenden Füllprofilen durch Vermittlung von
Drittstoffen wie Kalt-, Heißklebern, sonstigen Kunststoffen, Kunstharzen, Siegelschichten,
so ist eine Beschichtungsstation 14 vorhanden, der das jeweilige Verbindungsmittel
bei 15 zugeführt wird, so daß der Schaumstoff 11 die Außenbeschichtung 16 trägt.
An die Stelle der Beschichtungsstation 14 treten Hochfrequenzelektroden, wenn die
die Polsterbahn bildenden Teilschichten untereinander durch Hochfrequenzverschweißung
verbunden werden sollen. Beginnend mit der Spannwalzenanordnung 13 wird ein endloses,
umlaufendes Band 2 zum Trager der Polsterbahn 1, die durch die Umlenktrommeln 21,
22 sowohl ihre Führung als auch ihren Antrieb erhält. Auch und die Umlenlctromme]n21,
22 sind federnd,/zwar nach verschiedenen Richtungen, gelagert, um zunächst zu erreichen,
daß sich das Förderband 2 ständig unter Spannung befindet.Sin weiteres, vertikal
abgefedertes Widerlager 17 befindet sich der Breitschlitzdüse 18 des Vorratsbehälters
für die Beschichtungsmasse gegenüber, wobei ein gegebenenfalls beheiztes Rührwerk
19 der Beschichtungsmasse die erforderliche Viszosität verleiht. Das führt dazu,
daß die Erstpolsterbahn 1 eine Station erreicht, in der ihre Belegung mit vorgefertigten
Büllprofile rfolgt.
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Diese Vereinzelungs-,Belegungs- und Verbindungsstation weist außer
dem Förderband 3 für die vorgefertigten und vereinzelten Füllprofile 5 ein Förderband
4 für den Strang 6 auf, den die Füllprofile 5 vor ihrer Fertigung im noch zusammenhängenden
Zustand bilden. Der Strang 6 hat demgemäß den Querschnitt eines liegenden Rechteckes,
dessen Kurzseite in der Zeichnung in Ansicht erscheint. Zur Ausbildung des Stranges
6 kommen die verschiedensten Leichtwerkstoffe in
Betracht, vor
allem leicht verdichtete Faserstoffansammlungen ausreichender Festigkeit, KLinststoffe,
insbesondere Kunstharze, beispielsweise aus Styrol, Polystyrol oder dgl.
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Das Förderband 4 führt den Strang 6 einer Schneid- oder Stanzvorrichtung
zu, die als Ganzes mit 41 bezeichnet ist und den Betätigungstrieb 42, das Schneid-
oder Stanzmesser 43, die Nesserführung 44 und das Widerlager 45 aufweist. Ein durch
Schneiden oder Stanzen entstandenes Füllprofil 5 fällt aul das Förderband 3, das
langsamer umläuft als das Förderband 4, so daß die zwischen den einzelnen Füllprofilen
5 auftretenden Zwischenräume in Bewegungsrichtung mittels Veränderung der Geschwindigkeitsdifferenz
einstellbar sind. In der mit dem Förderband 3 und einem weiteren, abgefederten Widerlager
17 ausgerüsteten Vereinzelungs- und Verbindungsstation kommt es unter Wirkung der
im Bereiche des Förderbandes 3 angeordneten Anpreßplatte 31 zur Vereinigung der
Teile 1 und 5, und zwar unter Bildung gleichbleibender Abstandräume 51 zwischen
jeweils aufeinanderfolgenden Füllprofilen 5.
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Bezeichnet manie Iirksamg-.eitsbereiche der vorerwäiten Förderbänder
in der gleichen Weise wie die Förderbänder selbst, spricht man also von einer Füllprofilbelegungsstation
2, der Vereinzelungsstation 3 und der Strangstation 4,so muß der rechtsgelegene
Endbereich der Fullprofilbelegunggstation 2 als Zweitpolsterbahn - Verlegungsstation
7 bezeichnet werden.
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Sie ist im vergrößerten Maßstab in Fig. 2 als Ausschnitt aus Fig.
1 veranschaulicht. Die Besonderheit besteht dabei darin, daß das endlose Band 7
nicht mehr wie die vorstehend beschriebenen Förderbänder ebene LBreit- und Schmalflächen
aufeist, sondern das Band 7 trägt an seiner äußeren Oberfläche auf diese aufgesetzte,
im übrigen abgerundete Zahnleisten 71, während das Förderband 7 im übrigen gleichartig
mit den Bändern 2, 3 und 4 ausgebildet ist, also um die abgefederten Umlenktrommeln
72 und 73 endlos umläuft, wobei sein unteres Trum unter dem Einfluß eines abgefederten
Druckbalkens 74 steht. Dem von den Bändern 2 und 7 gemeinsam gebildeten,
eigenartigen
Einlaufraum 2/7 vorgeordnet ist die als Ganzes mit 8 bezeichnete Zuführungsanordnung
für die wiederum zweischichtige Z1zeitpolsterbahn 8 mit der aus Schaumstoff bestehenden
Seilbahn 81 und der aus Bezugs stoff 82 bestehenden zweiten Teilbahn. Demgemäß weist
die Zuführungsanordnung 8 wiederum eine Zweiwalzenspannvorrichtung 83, eine Beschichtungsstation
84, ein Leitrollenlineal 85 und ein Einlaufkeilstück 86 auf.
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Dadurch, daß dem Werkstück 1,5 eine Wölbung aufgezwungm wirdX indem
es bel ßt und planmäßig über die Umlenktrommel 22 des Umlenkpaares 21, 22 geführt
wird, entsteht ein entsprechender Einfluß auf die Formge#Ppg der Abstandräume 51
zwischen den Füllprofilen 5. Während/in dem Bewegungsbereich 23 des Werkstückes
1, 5 zwischen einander zugekehrten Tangentialebenen an die Umlenktrommeln 21, 22,
welche die Trommelscheitellinien 24, 25 enthalten, konstant bleibt, tritt die Veränderung
des Abstandraumes auf, die der Figur 2 durch Vergleich der Formgebungen 51 und 52
zu entnehmen ist. Demgemäß ist es mit Hilfe des Zahnbandes 7 bzw. der Zahnleisten
71 möglich, die Zweitpdsterbahn 8 so in die Abstandräume 52 zwischen den Füllprofilen
5 des Werkstückes 1,5 einzutreiben, wie dies in Figur 2 veranschaulicht ist. Dadurch,
daß der Schaumstoffschicht 81 der Zweitpolsterbahn die Beschichtungsstation 84 unter
Erzeugung des Belages 87 vorgeordnet ist, kommt es, für den Ball, daß die Beschichtungsmasse
aus einem Kleber oder einem sonstigen Verbindungsmittel besteht, zur Anlage des
letzteren an die einander zugekehrten Stirnflächen 53 und 54 der Füllprofile und
damit auch zur Abkleidung der Begrenzungsflächen 55 der Füllprofile 5, die bis zum
Eindringen der Zweitpolsterbahn 8 in einen der aufgeweiteten Abstandräume 52 noch
frei d.h. der Abkleidung mit der Zweitpolsterbahn noch zugänglich waren. Dadurch,
daß die Umlenktrommeln 72, 73 für das Zahnband 7 den in Figur 1 dargestellten Abstand
haben, besteht die Möglichkeìt, diesen in Abhängigkeit von der Beschichtungsmasse
und deren Eigenschaften so zu bestimmen, daß das Fertigerzeugnis, nämlich die profilierte
Polsterbahn
9, welche die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Einrichtung nach Passage der letzten
Spann1salzenanordnung 91 verläßt, die Verbindungsfestigkeit ihrer einzelnen Lageschichten
1 und 8 untereinander und mit den Füllprofilen 5 aufweist, die den Beanspruchungen
des jeweiligen Anwendungsfalles genügt.
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Was für den Bereich 23 zwischen den Umleii1rommeln 21, 22 des Förderbandes
2 ausgeführt worden ist, gilt sinngemäß für den den Umlenktrommeln 33 und 34 zugeordneten
Bewegungsbereich 32 des Förderbandes 3, da auch dem Bereich 32 eine solche Längserstrecitung
erteilt werden muß, daß die Füllprofile 5 mit der Erstpolsterbalm 1 so fest verbunden
sind, daß die mit den Füllprofilen ausgerüstete Polsterbahn den auf sie entfallenden
Beanspruchungen zu widerstehen vermag. Das gilt jedoch nur dann, wenn das jeweils
gewählte Verbindungsmittel, stofflich gesehen, sich heterogen zu den zu verbindenden
Werkstoffen verhält. Treten confundierte Verschweißungszonen auf, so liegt es im
Wesen der Hochfrequenzverschweißung, daß die erforderliche Verbindungsfestigkeit
momentan vorhanden ist, so daß die Bewegungsbereiche 23 und 32 nur die körperlichen
Abmessungen der sie bildenden Teile berücksichtigen müssen, womit sich die Baulänge
der zur Durchführung des Verfahrens dienenden Maschine wesentlich verkürzt.
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Es liegt im Wesen der Erfindung, daß sie sich nicht im Ausführungsbeispiel
erschöpft, sondern in vielfachen Abwandlungen aufzutreten vermag, ohne daß der Erfindungsgedanke
verlassen wird.
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So war bereits darauf hingewiesen worden, dass es mit Hilfe einer
erfindungsgemäss ausgeführten Einrichtung ohne weiteres möglich ist, zusätzlicn
zu den die profilierte Polsterbahn abschliessenden aiaka ch eten Bezugsstoffen und
an diese ypoisiernt wirkenden Schaumstoffbahnen Schichten aus Schaf- bzw. Lammschurwolle
, die den Schaumstoff auf bezugstoffbahnabgekehten Begrenzungsflächen berühren,
gemeinsam mit dem Schaumstoff zuzuführen, was dahin abgewandelt werden kann, die
Wollschicht bereits im unmittelbaren Anschluss an den Bezugsstoff vorzusehen, sodass
sie die bezugstoffzugewandte Begrenzungsfläche des Schuumstoffes berührt, womit
der Vocteil entsteht, dass die sich hydrofil und hygroskopisch verhaltende Wolle
die Transpiration, die vom Bezugsstoff durchgelassen worden ist, aufzufängt und
die aufgenommene Feuchtigkeit parallel oder annähernd planparallel zu der Begrenzungsfläche
des Beagstoffes, von der sie dadurch ummittelbar berührt ist, ableitet, während
andererseits der sich hydophob verhaltende Schaumstoff als Sperrschicht wirkt und
diese Querableitung der Feuchtigkeit aus der Wolischicht begünstigt, wobei dieser
Effekt noch dadurch zu steigern ist, dass derartige Stoffolgen sogar in der Wiederholung
auftreten, dass, m.a.W., auf den Bezugstoff eine Wollschicht, auf die Wollschicht
eine Schaumstoffschicht, auf die Schaumstoffschicht wieder eine Wollschicht, auf
die Schaumstoffschicht wieder eine Wolischicht folgen, bis dieser Stoffschichtenaufbau
sein Ende an der Bahn aus dem Bezugstoffgegenstück auf der rückwärtigen Abschlussfläche
des Profilpolsters findet, wobei die durch die Wiederholung auftretende Vergrösserung
der Dicke der profilierten Polsterbahn kein Nachteil deshalb ist, weil sich dadurch
die Polsterwirkung verstärkt oder, wenn dies unerwünscht ist, die Dicken der Schaumstoffschichten
wesentlich bis auf die untere Grenze reduziert werden, solange der Grenzwert eingehalten
bleiben kann, bei dem das hydrophobe Ver halten der Schaumstoffschichten beeinträchtigt
werden würde. Die erwähnten, zum Aufbau dienenden Schichten brauchen nicht einmal
im Verbund aufzutreten, trotzdem dieser wegen ausreichender Querfestij keit der
Polsterung und erleichterter Herstellungsmöglichkeit ohne werden Not nicht aufgegeben/sollte,
aber gerade Polsterkissen eignen sich zur Verwir-)ichung von Randnähten bzw. Randnahtbereichen
vorzugsweise unter Benutzung den Kandbereichen angepasster HF - Blektroden, sodass
die sehr erwünschten Eigenschaften von Polsterkörpern zu verwirklichen sind, die
im Sommer wie Kühlkissen, im Winter wie Heizkissen wirken, es nicht zur Entstehu.ng
nasser Rücken " im Erstfall kommen lassen und trotzdem die volle Polsterwirkung
haber: