DE2829112A1 - Verfahren und einrichtung zur herstellung profilierter polsterbahnen sowie mittels des verfahrens erzeugte, profilierte polsterbahn - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur herstellung profilierter polsterbahnen sowie mittels des verfahrens erzeugte, profilierte polsterbahn

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DE2829112A1 DE19782829112 DE2829112A DE2829112A1 DE 2829112 A1 DE2829112 A1 DE 2829112A1 DE 19782829112 DE19782829112 DE 19782829112 DE 2829112 A DE2829112 A DE 2829112A DE 2829112 A1 DE2829112 A1 DE 2829112A1
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    • B68G7/00—Making upholstery
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    • B68G7/04—Making upholstery from waddings, fleeces, mats, or the like by conveyor-line methods

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Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung profilierter
  • Polsterbahnen nach Patent 28 07 865 sowie mittels des Verfahrens erzeugte, profilierte Polsterbahn.
  • Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung eines Verfahrens und einer Einrichtung zur Herstellung profilierter Polsterbahnen nach Patent 28 07 865.
  • Nach dem Vorpatent werden Begrenzungsflächenbereiche vorgefertigter, mit gegenseitigen Abständen aufgereihter und bewegter Füllprofile und mindestens eine deren Bewegungsform oder annähernd dieselbe aufweisende.. Polsterbahn zur einander berührenden Anlage und gegenseitigen Verbindung gebracht.
  • Hiervon ausgehend kennzeichnet sich vorliegende Erfindung dadurch, daß eine bereits mit den Füllprofilen verbundene erste Polsterbahn mit kleineren Krümmungshalbmessern letzterer und mit größeren Krümmungsmessern der Füllprofile ausgewölbt wird, daß dadurch die Fullprofilabstandräume aufgespreizt und in die so aufgeweiteten Abstandräume eine zweite Polsterbahn unter Berührung freier, einander gegenüberliegender Füllprofilstirnflächen und an einen Abstandraum jeweils angrenzender Flächen der Erstprofilbahn unter Verbindungsbildung eingeführt werden.
  • Gegenüber dem Vorschlag des Hauptpatenteß wird dadurch erreicht, daß die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu der Möglichlreit führt, ausschließlich endlose Bänder zur pratischer Durchführung des Verfahrens benutzen zu können, so daß die bewegten Massen ein Kleinstmaß annehmen, ätißerst geringfügige BelJegungswiderstande zu überwinden sind und der Gesamtaufbau der Einrichtung äußerst einfach, übersichtlich und daher im Betriebe gut zu überwachen ist.
  • Werden die Flächen, die nach den einleitenden Ausführungen miteinander zu verbinden sind, unter Druckausübung aneinandergelegt, so können Verschiebungen der Flächen im Verhältnis zueinander nicht eintreten und es gelingt mühelos, die erforderliche Verbindungsfestigkeit zu erreichen. Alle nach den Stande der Technik vorhandenen Verbindungsverfahren sind dabei ohne weiteres aruvendbar, im einfachsten Falle genügend einfache Verklebungen der miteinander zu verbindenden Flächen, wobei au ch Kaltkleber zur Anwendung kommen können. Dadurch jedoch, daß in den meisten Betrieben Wärmequellen aller Art vorhanden sind, kann beispielsweise auch eine Eeißversiegelung durchgeführt werden. Besonders geeignet sind auch Verbindungen mittels hochfrequenter VerschweiPJungen. Sind die zu verbindenden Werkstoffe nicht selbst unmittelbar hochfrequent verschweißbar, so können Schweißhilfsmittel an- undXoder eingelagert werden, mittels derer die SchBreißverbindung erzeugt wird. An Schlreißhilfsmitteln stehen Kunststoffe, insbesondere Kunstharze zur Verfügung, mit deren Hilfe die Verschweißungsfestigkeit auf die Reißfestigkeit der Werkstoffe selbst und darüber hinaus gesteigert werden kann.
  • Bei Durchführung des Verfahrens hat es sich, wie anhand eines zeichnerisch ausgeführten und noch zu beschreibenden Ausführungsbeispieles dargelegt werden kann, als besonders zweckmäßig erwiesen, die Zweitpolsterbahn vor und während des Anlegens an die Füllprofile und an die Erstpolsterbahn zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Füllprofilen frei ausgespannt zu halten, bis die Füllprofile mit der Zweitpolsterbahn mit Ausnahme ihrer Verbindungsflächen mit der Erstpolsterbahn belegt sind.
  • Zur Vorfertigung der Füliprofile stehen die verschiedensten Möglichkeiten zur Verfügung. Besonders einfach ist jedoch die Vereinzelung der Füliprofile dadurch, daß sie aus einem zusammenhängenden Füllprofilstrang abgetrennt werden. Die Vereinzelung tritt dadurch ein, daß die Fördergeschwindigkeit der vom Strang abgetrennten Füliprofile höher als die Stranges schazindigkeit gehalten wird. Werden anschließend an die Einführung der Zweitpolsterbahn in die Abstandräume der Füllprofile auf der Erstpolsterbahn beide Bahnen und die Füllprofile gemeinsam in einer Tangentialebene zur Wölbung auf einem zur Verbindungsfestigkeit der profilierten Polsterbahn führenden Bereich weiterbewegt, so wird die Aufspreizung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden FullDrofilen selbsttätig rückgängig gemacht, so daß die einander gegenüberliegenden Stirnflächen zweier aufeinanderfolgender Füllprofile ihre planparallele Lage zueinander wieder einnehmen, so daß dadurch eine exakte Lage der Füllprofile im Verhältnis zueinander und damit ein gutes Bild der fertigen Ware entsteht.
  • In analoger Weise kann auch bei der Vereinigung der Erstpolsterbahn mit den Füllprofilen vorgegangen werden, womit sich dieser Verfahrensgang dadurch kennzeichnet, daß anschließend an die Abtrennung der Füllprofile vom FullDrofilstrang und an die Vereinzelung der Füllprofile diese in einer Parallelebene zur Erstpolsterbahnebene auf einem zur Verbindungsfestigkeit von Erstpolsterbahn und Füllprofilen führenden Bereich gemeinsam bewegt werden.
  • Wiederum führt es zu einer nochmaligen Vereinfachung der zur Durchführung des Verfahrens dienenden Einrichtung, wenn die Ebene, in der Abtrennung und Vereinzelung der Füllprofile durchgeführt werden, die Tangentialebene an die Wölbung, der die Erstpolsterbahn und die Füllprofile gemeinsam unterworfen werden, und die Ebene, der vor der Belegung mit der Zweitpolsterbahn noch freie, planparallel zur angentialebene verlaufende Begrenzungsflächen der Fullprofile angehören, ihren Höhenabständen nacgestaffelt werden.
  • Eine zur Durchführung der vorstehend gekennzeichneten Arbeitsverfahren dienende Einrichtung ist beispielsweise in der anliegenden Zeichnung veranschaulicht, sie wird anschließend wie folgt beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt die gesamte, erfindungsgemäß ausgebildete Einrichtung zur Herstellung profilierter Polsterbahnen nach Patent 28 07 865; Fig. 2 veranschaulicht in einer Darstellung mit größerem Maßstab das rechtsgelegene Ende der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung.
  • Figur 1 zeigt, daß die zur Durchführung der geschilderten Verfahren dienende Einrichtung drei Hauptteile aufweist, deren erster zur Vorfertigung der Füllprofile, zu deren Vereinzelung/dazu dient, die vorgefertigten Büllprofile mit der Erstpolsterbahn zu verbinden.
  • Der zweite Hauptteil der Einrichtung dient zur Zuführung der Zweitpolsterbahn zu der mit den Fiillprofilen belegten Erstpolsterbahn und dazu, die Zweitpolsterbahn dem Konturenverlauf der Fullprofile und der Erstpolsterbahn anzupassen, und zwar derart, daß die Zweitpolsterbahn für den Fall, daß sich um die Herstellung gerippter Bezugsstoffe für die Sitze von Xraftfahrzeugen handelt, diese Rippen quer zur Fortbewegungsrichtung der Kraftwagens verlaufen, das beim plötzlichen Beschleunigen oder Bremsen des Fahrzeuges dessen Insassen allein aufgrund der Schwer- und Reibungskräfte ihre jeweilige Stellung behalten und sich nicht abzustemmen bzw. festzuhalten brauchen, Notfälle natürlich ausgenommen. Es gibt auch die Möglichkeit einer entgegengesetzten Anordnung, die sich beispielsweise dann empfiehlt, wenn zur Vereinheitlichung der Ausstattung eines Wagens mit Bezugsstoffen letztere in Laderaum Amrendting finden sollen. Elier erleichtern Rippen, die in Fahrtrichtung verlaufen, die Verschiebung von Lasten, Koffern usw. Ein unmittelbarer Einfluß der Rippenrichtungen auf das erstellunsverfahren, die Einrichtung und auf das Erzeugnis ist nicht vorhanden, da es nur des optimalen Zuschnittes des Erzeugnisses und seiner Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck bedarf, um optimale Verhältnisse verwirklichen zu können.
  • Bei einfachster Ausbildung der Polsterbahnen bestehen diese außer aus dem Bezugsstoff aus einer Polsterschicht, zu deren Verwirklichung zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, im einfachsten Balle besteht die Polsterschicht aus einer Schaumstoffschicht, die dann durchweg an den Bezugsstoff ankaschiert ist, ohne daß andere Möglichkeiten ausscheiden.
  • Jedoch hat Schaumstoff eine sehr niedrige Wärmeleitzahl, so daß Wärme stauungen zwischen Bezugsstoff und Schaumstoffschicht mit der Wirkung eintreten, daß die Bekleidung der Fahrzeuginsassen in Abhängigkeit von der Fahrtlänge durchfeuchtet oder durchnäßt wird. Derartige lSachteile lassen sich dadurch vermeiden, daß zwischen Bezugsstoff und Schaumstoffschicht Werkstoffschichten angeordnet sind, die, wie beispielsweise echte Schurwolle in der wärmeren Jahreszeit wärmeableitend, in der kälteren Jahreszeit erwärmend wirken. Zur Vereinfachung der zeichnerischen Darstellung sind Vorrichtungen, die zur Einlagerung derartiger Werkstoffe zwischen Bezug- und Polsterschicht dienen, nicht veranschaulicht, zumal sie grundßatzlich dieselbe Ausbildung besitzen wie die Vorrichtungen, die zur Verlegung einer Polsterbahn vorhanden sind.
  • Eine derartige Polsterbahn ist als Erstpolsterbahn mit 1 bezeichnet. Sie ist im Falle des zeichnerisch dargestellten Ausfuhrungsbeispiels.zweischichtig ausgebildet, weisen also eine Schaumstoffschicht 11 und einen durchweg textilen Bezugsstoff 12 auf. Eine federnd gelagerte Spannwalze 13 sorgt dafür, daß die Polsterbahn 1 ständig im gestrafften Zustand gehalten wird. Erfolgt die Verbindung zwischen der Polsterbahn 1 und den noch zu erwähnenden Füllprofilen durch Vermittlung von Drittstoffen wie Kalt-, Heißklebern, sonstigen Kunststoffen, Kunstharzen, Siegelschichten, so ist eine Beschichtungsstation 14 vorhanden, der das jeweilige Verbindungsmittel bei 15 zugeführt wird, so daß der Schaumstoff 11 die Außenbeschichtung 16 trägt. An die Stelle der Beschichtungsstation 14 treten Hochfrequenzelektroden, wenn die die Polsterbahn bildenden Teilschichten untereinander durch Hochfrequenzverschweißung verbunden werden sollen. Beginnend mit der Spannwalzenanordnung 13 wird ein endloses, umlaufendes Band 2 zum Trager der Polsterbahn 1, die durch die Umlenktrommeln 21, 22 sowohl ihre Führung als auch ihren Antrieb erhält. Auch und die Umlenlctromme]n21, 22 sind federnd,/zwar nach verschiedenen Richtungen, gelagert, um zunächst zu erreichen, daß sich das Förderband 2 ständig unter Spannung befindet.Sin weiteres, vertikal abgefedertes Widerlager 17 befindet sich der Breitschlitzdüse 18 des Vorratsbehälters für die Beschichtungsmasse gegenüber, wobei ein gegebenenfalls beheiztes Rührwerk 19 der Beschichtungsmasse die erforderliche Viszosität verleiht. Das führt dazu, daß die Erstpolsterbahn 1 eine Station erreicht, in der ihre Belegung mit vorgefertigten Büllprofile rfolgt.
  • Diese Vereinzelungs-,Belegungs- und Verbindungsstation weist außer dem Förderband 3 für die vorgefertigten und vereinzelten Füllprofile 5 ein Förderband 4 für den Strang 6 auf, den die Füllprofile 5 vor ihrer Fertigung im noch zusammenhängenden Zustand bilden. Der Strang 6 hat demgemäß den Querschnitt eines liegenden Rechteckes, dessen Kurzseite in der Zeichnung in Ansicht erscheint. Zur Ausbildung des Stranges 6 kommen die verschiedensten Leichtwerkstoffe in Betracht, vor allem leicht verdichtete Faserstoffansammlungen ausreichender Festigkeit, KLinststoffe, insbesondere Kunstharze, beispielsweise aus Styrol, Polystyrol oder dgl.
  • Das Förderband 4 führt den Strang 6 einer Schneid- oder Stanzvorrichtung zu, die als Ganzes mit 41 bezeichnet ist und den Betätigungstrieb 42, das Schneid- oder Stanzmesser 43, die Nesserführung 44 und das Widerlager 45 aufweist. Ein durch Schneiden oder Stanzen entstandenes Füllprofil 5 fällt aul das Förderband 3, das langsamer umläuft als das Förderband 4, so daß die zwischen den einzelnen Füllprofilen 5 auftretenden Zwischenräume in Bewegungsrichtung mittels Veränderung der Geschwindigkeitsdifferenz einstellbar sind. In der mit dem Förderband 3 und einem weiteren, abgefederten Widerlager 17 ausgerüsteten Vereinzelungs- und Verbindungsstation kommt es unter Wirkung der im Bereiche des Förderbandes 3 angeordneten Anpreßplatte 31 zur Vereinigung der Teile 1 und 5, und zwar unter Bildung gleichbleibender Abstandräume 51 zwischen jeweils aufeinanderfolgenden Füllprofilen 5.
  • Bezeichnet manie Iirksamg-.eitsbereiche der vorerwäiten Förderbänder in der gleichen Weise wie die Förderbänder selbst, spricht man also von einer Füllprofilbelegungsstation 2, der Vereinzelungsstation 3 und der Strangstation 4,so muß der rechtsgelegene Endbereich der Fullprofilbelegunggstation 2 als Zweitpolsterbahn - Verlegungsstation 7 bezeichnet werden.
  • Sie ist im vergrößerten Maßstab in Fig. 2 als Ausschnitt aus Fig. 1 veranschaulicht. Die Besonderheit besteht dabei darin, daß das endlose Band 7 nicht mehr wie die vorstehend beschriebenen Förderbänder ebene LBreit- und Schmalflächen aufeist, sondern das Band 7 trägt an seiner äußeren Oberfläche auf diese aufgesetzte, im übrigen abgerundete Zahnleisten 71, während das Förderband 7 im übrigen gleichartig mit den Bändern 2, 3 und 4 ausgebildet ist, also um die abgefederten Umlenktrommeln 72 und 73 endlos umläuft, wobei sein unteres Trum unter dem Einfluß eines abgefederten Druckbalkens 74 steht. Dem von den Bändern 2 und 7 gemeinsam gebildeten, eigenartigen Einlaufraum 2/7 vorgeordnet ist die als Ganzes mit 8 bezeichnete Zuführungsanordnung für die wiederum zweischichtige Z1zeitpolsterbahn 8 mit der aus Schaumstoff bestehenden Seilbahn 81 und der aus Bezugs stoff 82 bestehenden zweiten Teilbahn. Demgemäß weist die Zuführungsanordnung 8 wiederum eine Zweiwalzenspannvorrichtung 83, eine Beschichtungsstation 84, ein Leitrollenlineal 85 und ein Einlaufkeilstück 86 auf.
  • Dadurch, daß dem Werkstück 1,5 eine Wölbung aufgezwungm wirdX indem es bel ßt und planmäßig über die Umlenktrommel 22 des Umlenkpaares 21, 22 geführt wird, entsteht ein entsprechender Einfluß auf die Formge#Ppg der Abstandräume 51 zwischen den Füllprofilen 5. Während/in dem Bewegungsbereich 23 des Werkstückes 1, 5 zwischen einander zugekehrten Tangentialebenen an die Umlenktrommeln 21, 22, welche die Trommelscheitellinien 24, 25 enthalten, konstant bleibt, tritt die Veränderung des Abstandraumes auf, die der Figur 2 durch Vergleich der Formgebungen 51 und 52 zu entnehmen ist. Demgemäß ist es mit Hilfe des Zahnbandes 7 bzw. der Zahnleisten 71 möglich, die Zweitpdsterbahn 8 so in die Abstandräume 52 zwischen den Füllprofilen 5 des Werkstückes 1,5 einzutreiben, wie dies in Figur 2 veranschaulicht ist. Dadurch, daß der Schaumstoffschicht 81 der Zweitpolsterbahn die Beschichtungsstation 84 unter Erzeugung des Belages 87 vorgeordnet ist, kommt es, für den Ball, daß die Beschichtungsmasse aus einem Kleber oder einem sonstigen Verbindungsmittel besteht, zur Anlage des letzteren an die einander zugekehrten Stirnflächen 53 und 54 der Füllprofile und damit auch zur Abkleidung der Begrenzungsflächen 55 der Füllprofile 5, die bis zum Eindringen der Zweitpolsterbahn 8 in einen der aufgeweiteten Abstandräume 52 noch frei d.h. der Abkleidung mit der Zweitpolsterbahn noch zugänglich waren. Dadurch, daß die Umlenktrommeln 72, 73 für das Zahnband 7 den in Figur 1 dargestellten Abstand haben, besteht die Möglichkeìt, diesen in Abhängigkeit von der Beschichtungsmasse und deren Eigenschaften so zu bestimmen, daß das Fertigerzeugnis, nämlich die profilierte Polsterbahn 9, welche die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Einrichtung nach Passage der letzten Spann1salzenanordnung 91 verläßt, die Verbindungsfestigkeit ihrer einzelnen Lageschichten 1 und 8 untereinander und mit den Füllprofilen 5 aufweist, die den Beanspruchungen des jeweiligen Anwendungsfalles genügt.
  • Was für den Bereich 23 zwischen den Umleii1rommeln 21, 22 des Förderbandes 2 ausgeführt worden ist, gilt sinngemäß für den den Umlenktrommeln 33 und 34 zugeordneten Bewegungsbereich 32 des Förderbandes 3, da auch dem Bereich 32 eine solche Längserstrecitung erteilt werden muß, daß die Füllprofile 5 mit der Erstpolsterbalm 1 so fest verbunden sind, daß die mit den Füllprofilen ausgerüstete Polsterbahn den auf sie entfallenden Beanspruchungen zu widerstehen vermag. Das gilt jedoch nur dann, wenn das jeweils gewählte Verbindungsmittel, stofflich gesehen, sich heterogen zu den zu verbindenden Werkstoffen verhält. Treten confundierte Verschweißungszonen auf, so liegt es im Wesen der Hochfrequenzverschweißung, daß die erforderliche Verbindungsfestigkeit momentan vorhanden ist, so daß die Bewegungsbereiche 23 und 32 nur die körperlichen Abmessungen der sie bildenden Teile berücksichtigen müssen, womit sich die Baulänge der zur Durchführung des Verfahrens dienenden Maschine wesentlich verkürzt.
  • Es liegt im Wesen der Erfindung, daß sie sich nicht im Ausführungsbeispiel erschöpft, sondern in vielfachen Abwandlungen aufzutreten vermag, ohne daß der Erfindungsgedanke verlassen wird.
  • So war bereits darauf hingewiesen worden, dass es mit Hilfe einer erfindungsgemäss ausgeführten Einrichtung ohne weiteres möglich ist, zusätzlicn zu den die profilierte Polsterbahn abschliessenden aiaka ch eten Bezugsstoffen und an diese ypoisiernt wirkenden Schaumstoffbahnen Schichten aus Schaf- bzw. Lammschurwolle , die den Schaumstoff auf bezugstoffbahnabgekehten Begrenzungsflächen berühren, gemeinsam mit dem Schaumstoff zuzuführen, was dahin abgewandelt werden kann, die Wollschicht bereits im unmittelbaren Anschluss an den Bezugsstoff vorzusehen, sodass sie die bezugstoffzugewandte Begrenzungsfläche des Schuumstoffes berührt, womit der Vocteil entsteht, dass die sich hydrofil und hygroskopisch verhaltende Wolle die Transpiration, die vom Bezugsstoff durchgelassen worden ist, aufzufängt und die aufgenommene Feuchtigkeit parallel oder annähernd planparallel zu der Begrenzungsfläche des Beagstoffes, von der sie dadurch ummittelbar berührt ist, ableitet, während andererseits der sich hydophob verhaltende Schaumstoff als Sperrschicht wirkt und diese Querableitung der Feuchtigkeit aus der Wolischicht begünstigt, wobei dieser Effekt noch dadurch zu steigern ist, dass derartige Stoffolgen sogar in der Wiederholung auftreten, dass, m.a.W., auf den Bezugstoff eine Wollschicht, auf die Wollschicht eine Schaumstoffschicht, auf die Schaumstoffschicht wieder eine Wollschicht, auf die Schaumstoffschicht wieder eine Wolischicht folgen, bis dieser Stoffschichtenaufbau sein Ende an der Bahn aus dem Bezugstoffgegenstück auf der rückwärtigen Abschlussfläche des Profilpolsters findet, wobei die durch die Wiederholung auftretende Vergrösserung der Dicke der profilierten Polsterbahn kein Nachteil deshalb ist, weil sich dadurch die Polsterwirkung verstärkt oder, wenn dies unerwünscht ist, die Dicken der Schaumstoffschichten wesentlich bis auf die untere Grenze reduziert werden, solange der Grenzwert eingehalten bleiben kann, bei dem das hydrophobe Ver halten der Schaumstoffschichten beeinträchtigt werden würde. Die erwähnten, zum Aufbau dienenden Schichten brauchen nicht einmal im Verbund aufzutreten, trotzdem dieser wegen ausreichender Querfestij keit der Polsterung und erleichterter Herstellungsmöglichkeit ohne werden Not nicht aufgegeben/sollte, aber gerade Polsterkissen eignen sich zur Verwir-)ichung von Randnähten bzw. Randnahtbereichen vorzugsweise unter Benutzung den Kandbereichen angepasster HF - Blektroden, sodass die sehr erwünschten Eigenschaften von Polsterkörpern zu verwirklichen sind, die im Sommer wie Kühlkissen, im Winter wie Heizkissen wirken, es nicht zur Entstehu.ng nasser Rücken " im Erstfall kommen lassen und trotzdem die volle Polsterwirkung haber:

Claims (16)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zur Herstellung profilierter Polsterbahnen nach Patent 28 07 865 ( P 28 07 865.1 ), bei dem Begrenzungsflächenbereiche vorgefertigter , mit gegenseitigen Abständen aufgereihter und bewegter Füllprofile und mindestens eine deren Bewegungsform oder annähernd dieselbe auiweisende P&sterbahn zur einander berührenden Anlage und gegenseitigen Verbindung gebracht werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass eine bereits mit den Füllprofilen ververbundene erste Polsterbahn mit kleineren Krümmungshalbmessern letzterer und mit grösseren Krümmungshalbmessern der Füllprofile ausgewölbt wird, dass dadurch die Füllprofilabstandräume aufgespreizt und in die so aufgeweiteten Abstandräume eine zweite Polsterbahn unter Berührung freier, einander gegenüberliegender Füllproilstirnilächen und an einem Abstandraum jeweils angrenzender Flächen der BrstproSilbahn unter Verbindungsbildung eingeführt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , dass die Flächen unter Druckausübung aneiandergelegt und miteinander verbunden werden.
  3. 3. Verwahren nach den Ans rüchen 1 - 2 oder einem derselben, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t diss Verbindungen mittels hochfrequenter Verschweissungen hergestellt werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z ei c h -n e t , dass an oder in zu verbindende Werkstoffe, die selbst nicht unmittelbar hochirequent verschweissbar sind, Schweisshilismittel an- und/oder ein elagert werden, mittels derer die Schweissverbindung erzeugt wird.
  5. 5. Veriahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , dass die Zweitpolsterbahn vor und während des Anlegens an die Füllprofile und an die Erstpolsterbahn zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Füliprofilen frei ausgestreckt gehalten wird, bis die Füllprofile mit der Zweitpolsterbahn mit Ausnahme ihrer Verb.indunsfläc.hen mit der Erstpolsterbahn belegt sind
  6. 6. Verfahren nacil einem der Ansprüche 1 - 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c n n e t , dass die Füllprofile mittels Auftrennens eines zusammenhängenden Fullprofilstranges in Strangabscnnitte und unter Bildung zwischen ihnen auftretender Abstandräume vereinzelt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Fördergeschwindigkeit eines vom Strang abgetrennten Füllprofilabschnittes höher als die Geschwindigkeit:des Stranges gehalten wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass anschliessend an die Einführung der Zweitpolsterbahn in Abstandräume zwischen Füllprofilabschnitten beide Polsterbahnen und die Füllprofile in ein Tangentialebene zur Wölbung gemeinsam auf mindestens zur Verbindungsfestigkeit der gesamten profilierten Polsterbahn führendem Längsbereich weiterbewegt werden.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass anschliessend an die Abtrennung von r7üllprofilabs chnitten vom Strang und an die Vereinzelung der Füllprofile diese und die Erstpolsterbahn gemeinsam auf einem zur Verbindungsfestigkeit von Bahn und Profilen führenden Mindestbewegungsbereich geführt werden.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dassdie der Polster ung der profilierten Polsterbahn zugewandte Begrenzungsfläche eines die Bahn abschliessenden Bezugstoffes mit einem sich sowohl hydrophil als auch hygroskopisch verhaltenden Werkstoff wie Lamm-Schaf- und/oder/Schurwolle abgekeidet, dass ggf. Fasern desselben in eine sich hydrophob verhaltende Polsterschicht, etwa aus einem Schaumstoff, wenigstens ein-, wenn nichdurch- und wieder in eine wei.tere Lageschicht aus hydrophilen und hygros kopischen Werkstoffen eingeführt werden.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass Füllprofile,vor ihrer Auswölbung gemeinsam mit der Erstpolsterbahn, an einen eben geführten Bereich der Erstpolsterbahn in diesem Zustand derselben angelegt und mit ihr gefunden werden, dass anschliessend an die Durchführung der Wölbung die die Füllprofile tragende Erstpolsterbahn in einer Tangentialebene zur Wölbung planparallel zur vorwähnten Ebene weitergeführt und dass schlieslich die dadurch in eine dritte, zu den beiden vorerwähnten Ebenen wieder planparallele Ebene gebrachten, freien Begrenzungstlächen der Füllprofile mit der Zweitpolsterbahn belegt werden, jeweils unter Auskleidung eines zwischen zwei aufeinanderfolgenden Füllprofilen vorhandenen Abstantaumes mit ihr.
  12. 12. Einrichtung zur Durchführung von Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 11 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t dass einer Fördervorrichtung (2) für eine mit Püllprofilen (5) besetzte Erstpolsterbahn (1) , die eine zu deren Wölbung mit kleinerem Krümmungshalbmesser und der Füllprofile mt grössera Krümmungshalbmesser führende Ausbildung besitzt, eine weitere Fördervorrichtung (7) mit Zahnleisten (71),mit einer zum Eingriff der Zahnleisten in durch die Wölbung erweiterte Abstandräume (52) führenden Ausbildung, zugeordnet ist, die zur Anlegung der Zweitpolsterbahn (8) an die Erstpolsterbahn und an die Füllprofile (5) dient.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Fördervorrichtungen (2,7) als Bahdförderer awsgebildet sind.
  14. 14 Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 und 13, d a -d u r c h g e k e n n z e i c n e t , dass die Zahnleisten (71) des Förderbandes (7) aus Gummi bestehen oder einen Überzug aus Gumii aufweisen.
  15. 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 - 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Füllprofile (5) aus einem Schaumstoff, vorzugsweise aus einem Hartschaumstoff wie z.B. einem Polystyrol bestehen.
  16. 16. Durch Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 11 hergestellte profilierte Polsterbahn, d a d u r c h g e k e n n z e iö> n e t , dass sie zwischen sie begrenzenden Bezugstoffen (1 2,82)mit vorzugweise ankaschierten Polsterlagen (11,81) Lageschichten aus sich hydrofil und hygroskopisch verhaltenden Werkstoffen,ggf. im Wechsel mit hydrophoben Stoffen,uEF fasst.
DE19782829112 1978-02-23 1978-07-03 Verfahren und einrichtung zur herstellung profilierter polsterbahnen sowie mittels des verfahrens erzeugte, profilierte polsterbahn Ceased DE2829112A1 (de)

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