DE2829114A1 - Vorrichtung fuer fenster - Google Patents

Vorrichtung fuer fenster

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DE2829114A1
DE2829114A1 DE19782829114 DE2829114A DE2829114A1 DE 2829114 A1 DE2829114 A1 DE 2829114A1 DE 19782829114 DE19782829114 DE 19782829114 DE 2829114 A DE2829114 A DE 2829114A DE 2829114 A1 DE2829114 A1 DE 2829114A1
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DE
Germany
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ratchet
closing
spring
ratchet segment
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Withdrawn
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DE19782829114
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English (en)
Inventor
Ingrid Kleinle
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/002Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass controlled by automatically acting means
    • E05F1/008Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass controlled by automatically acting means by time control

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Fenster
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Fenster aller Art.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, um Fenster nach einer bestimmten Zeit zu schließen, um so Wärmeenergie einzusparen.
  • Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch mindestens ein in Verschlußrichtung des Fensters kontinuierlich einwirkendes mit diesem kraftschlüssig verbundenes Zug- oder Druclcmittel, wobei die beim Öffnen des Fensters gespeicherte Energie (Kraft) zum Schließen des Fensters verwendet und durch eine Zeitschaltuhr steuerbar ist.
  • Eine derartige Vorrichtung dient zum Einsparen von Heizmaterial. Sie verhindert, daß das zum Lüften geöffnete Fenster unnötig lange in der Offenstellung verbleibt, wodurch bekanntlich keine Lüftung mehr, sondern lediglich eine Unterkühlung der Raumwände bewirkt wird. Häufig wird das rechtzeitige Schließen von Fenstern vergessen. Oft hat eine Person aber auch so viele Fenster zu überwachen - beispielsweise bei Räumen für die Tierhaltung - daß ein rechtzeitiges Schließen aus Zeitmangel nicht durchgeführt werden kann. Beispielsweise benötigt man für Bade- bzw.
  • Toilettenräume nur eine relativ kurze 3'elüftungszeit; dies gilt sinngemäß für Schlafzimmer und dgl. Damit wird auch unterbunden, daß Wasserleitungen einfrieren. Eine derartige Vorrichtung ist auch für solche Personen günstig, die berufstätig sind und z.B. morgens nicht oder nur kurzzeitig die Wohnräume lüften können.
  • Erfindungswesentlich ist auch, daß eine Selbstarretierung nach dem Schließen möglich ist. Das Fenster kann dann - bzw. grundsätzlich - nicht von außen geöffnet werden, beispielsweise auch dann nicht, wenn das Fenster von innen nicht veb regelt wird.
  • Eine spezielle erfindungsgemäße Ausführungsform ist gekennzeichnet durch mindestens ein am Fensterrahmen befestigtes teil drehbares, federbelastetes Ratschensegment, das mit dem Fensterstock über Zwischenelemente verbunden ist, wobei eine dem Ratschensegment zugeordnete Ratschenstange von einer Zeitschaltuhr Steuerimpulse z.B. Kippbewegungen vermittelt bekommt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung an einer speziellen Variante ergeben sich aus der Zeichnung und Beschreibung, und zwar zeigt: Fig. 1 schematisch die Anordnung einer Vorrichtung an einem Fensterrahmen und Fig. 2 eine schematische Anordnung ähnlicher Art nach Fig. 1.
  • Am Fensterstock 1 ist eine Gelenkplatte 2 befestigt. Am Gelenk 3 der Gelenkplatte 2 greift ein Schenkel 5 an, der an seinem anderen Ende im Gelenk 4 mit dem Schenkel 6 verbunden ist. Dieser ist seinerseits an einem Gelenk 7 mit dem anderen freien Ende verbunden, das einem Ratschensegment 8 zugeordnet ist. Damit ist das Ratschensegment 8 um das Gelenk 7 teildrehbar gelagert, denn das Gelenk 7 ist an einer Grundplatte 28 des Gehäuses 25 eines Schaltgerätes 22 befestigt. Zwischen einem Stift oder einem Loch 27 des Ratschensegmentes 8 und einem Stift oder einer Öse 26, der in der Grundplatte 28 des Gehäuses 25 befestigt ist, ist eine Zugfeder 12 angeordnet, die bestrebt ist, das Ratschensegment 8 in die gezeigte Stellung zu verbringen bzw. dort zu halten. Eine Arretierung, z.B. ein Anschlag 31, kann vorgesehen sein und sorgt dann dafür, daß diese bestimmte Endstellung eingehalten wird.
  • Dem Ratschensegment 8 ist eine Ratschenstange 9 zugeordnet. Diese ist kipp- bzw. teildrehbar im Drehpunkt 17 gelagert (z.B. ein Bolzen mit Lagerung, der ebenfalls in der Grundplatte des Gehäuses 25 vorgesehen ist).
  • Wird nun das Fenster geöffnet, dann bewegt sich auf dem entsprechenden Halbbogen auch das Schaltgerät 22, das am Fensterrahmen 16 befestigt ist. Die Schenkel 5, 6, die einen Gelenkhebel darstellen, entfernen sich damit voneinander und da der Schenkel 6 fest mit dem Ratschensegment 8 verbunden ist, macht dieses um den Gelenkpunkt 7 eine Teildrehung in Richtung "Ö" des Pfeiles. Dabei ratschen die Zähne des Ratschensegmentes 8 in den (oder die) Zahn der Ratschenstange 9, so daß das Fenster zunächst einmal nicht mehr geschlossen werden kann, denn eine Zugfeder 15 hält die Ratschenstange 9 in der gezeigten Stellung. Die Zugfeder 15 ist an Stiften oder Ösen 32/33 befestigt, wobei der St-ift oder eine Öse 32 z.B. an der Grundplatte des Gehäuses 25 und der Stift 33 an der Ratschenstange 9 befestigt ist. Statt des Stiftes 33 kann auch eine einfache Bohrung in der Ratschenstange zur Federbefestigung dienen.
  • Das Lösen der Verzahnung ist auf zwei Arten möglich. Einmal von Hand dadurch, daß der federbelastete Schaltstift 13 in Richtung zur Ratschenstange 9 bewegt wird; da diese am dem Schaltstift 13 zugekehrten Ende eine Schräge aufweist, macht die Ratschenstange 9 eine Teil- bzw. Kippbewegung in Richtung des Pfeiles 34. Die gleiche Bewegung wird dann ausgeführt, wenn der Nocken 11 der Zeitschaltuhr 14 gegen einen Bolzen 10 (oder Rolle oder gegen die Ratschenstange) verbracht wird. Dies geschieht dann, wenn die vorher eingestellte Zeit abgelaufen ist, denn der Nocken 11 sitzt zentrisch auf der Welle oder einer entsprechenden Welle der Zeitschaltuhr 14. Man kann also eine beliebige Dauer einstellen (z.B. 15 Minuten, eine oder zwei Stunden usw.) und dann werden die Zähne des Ratschensegmentes 8 freigegeben, die Zugfeder 12 zieht das Ratschensegment 8 wieder in die dargestellte Lage; damit werden die Schenkel 5, 6 in die gezeigte Stellung verbracht und das Fenster ist geschlossen.
  • Die gleiche beschriebene Wirkung tritt dann ein, wenn man beispielsweise eine Schubstange 19 verwendet, die am Gelenk 7 befestigt ist. Das andere freie Ende der Schubstange 19 gleitet mit einer Rolle 20 in einem Führungsgehäuse 30, das am Fensterstock 1 befestigt ist; hier gibt es nun zwei Lösungswege. Eventuell beläßt man die dem Ratschensegment 8 zugeordnete Zugfeder so wie in Fig. 1 beschrieben oder setzt eine Zugfeder 23 an, die an der Schubstange 19 angreift (Fig. 2).
  • Es ist zu verstehen, daß die Funktion auch in kinematischer Umkehrung erfolgen kann. Statt der Zugfeder 12 könnte sinngemäß (dann auf der Gegenseite) eine Druckfeder vorgesehen sein; dies gilt sinngemäß für die Zugfedern 15 und 23.
  • Der Schaltnocken wird so eingestellt, daß die Klinke bei abgelaufener Zeitschaltuhr wieder einrasten kann; das Fenster wird dann durch Federkraft geschlossen gehalten.
  • Wird das Fenster bei nicht aufgezogener Uhr geöffnet, so bleibt es dauernd offen; es kann dann zu beliebiger Zeit durch Drücken des Schaltstiftes 13 geschlossen werden.
  • Natürlich kann in kinematischer Umkehrung das Schaltgehäuse auch am Fensterstock 1 befestigt werden; alle Teile sind dann sinngemäß anzuordnen.
  • Bekannte Dämpfungsmittel können das Zuschlagen des Fensters bis zur Geräuschlosiglceit dämpfen (z.3. Gummizwschenlagen, Einschalten eines Systems ähnlich eines Türschließers usw.).
  • Alle Teile können aus metallischem oder nichtmetallischem oder aus einer Kombination aus solchen Materialien erstellt insbesondere gespritzt werden, so daß die Vorrichtung billig hergestellt werden kann.
  • sinngemäß könnte die Erfindung auch bei Halbttfren (geteilte Stalltüren sind gemeint), bei Baikontüren und dgl.
  • Verwendung finden.

Claims (14)

  1. A II 5 p r ü c h e 1. Vorrichtung ftir Fenster, gekennzeichnet lurch ein in Verschlußrichtung auf das Fenster Kontinuierlich ein-wirkendes, mit diesem l-raftschlüssig verbundenes Zug- oder Druckmittel, wobei eine mit dem Offen oes Fensters sich ergebende Energie (Kraft) zum Verschließen des fensters durch eine Zeitschaltuhr steuerbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkraft für das Fenster durch den Öffnungsvorgang erzeug- und speicherbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftschlüssige Verbindung diret oder indirekt vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein am Fensterflügel (1) befestigtes, teildrehbares, federbelastetes Ratschensegment (8), das mit dem Fensterstock (1) über Zwischenelemente verbunden ist, wobei eine dem Ratschensegment (8) zugeordnete Ratschenstange (9) von einer Zeitschaltuhr (14) Steuerimpulse, z.B. Kipp-oder Schwenkbewegungen, vermittelt bekommt (Fig. 1).
  5. 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ratschensegment in einem Gehäuse (25) um ein Gelenk (7) (Drehpunkt) teildrehbar und eine Zugfeder (12) so angeordnet ist, daß das Ratschensegment (8) in seine Ausgangsstellung verholt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei miteinander zu einem Gelenkhebel verbundene Schenkel (5, 6), wobei das eine freie Ende des Schenkels (5) am Fensterstock (1) und das andere Ende am Ratschensegment (8) drehbar befestigt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer zelle der Zeitschaltuhr (14) ein Steuernocken (11) befestigt ist, der direkt oder indirekt (z.B. über einen Stift oder Rolle (10)) auf die Ratschenstange (9) einwirkt.
  8. t. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rat schenstange (9) ein federbelasteter Schaltstift (13) zugeordnet ist, der vorzugsweise auf eine schräge Flache (35) einwir:t.
  9. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine dem Ratschensegment (8) zugeordnete in einer Führung (29) gleitbar angeordneten Schubstange (19) (Fig. 2).
  10. 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Ratschensegment (8) einwirkende Rückholfeder der Schubstange (19) zugeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dap die Rückholfeder eine Zugfeder (23) ist, die ilmer- oder außerhalb des Gdiäuses (30 ! liegt.
  12. 12. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem System eine bekannte Dämpfungseinrichtung zugeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungswinkel des Fensters einstellbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Umkehrfunktion statt der Zugfedern sinngemäß Druckfedern verwendet werden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2486140A1 (fr) * 1980-07-02 1982-01-08 Griesinger Gabriel Fermeture automatique differee de fenetres
CN112761449A (zh) * 2021-01-19 2021-05-07 邹年涛 一种外加式窗户安全锁

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2486140A1 (fr) * 1980-07-02 1982-01-08 Griesinger Gabriel Fermeture automatique differee de fenetres
CN112761449A (zh) * 2021-01-19 2021-05-07 邹年涛 一种外加式窗户安全锁
CN112761449B (zh) * 2021-01-19 2022-11-11 池州市经盛产业投资运营有限公司 一种外加式窗户安全锁

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