DE2829124A1 - Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen - Google Patents

Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen

Info

Publication number
DE2829124A1
DE2829124A1 DE19782829124 DE2829124A DE2829124A1 DE 2829124 A1 DE2829124 A1 DE 2829124A1 DE 19782829124 DE19782829124 DE 19782829124 DE 2829124 A DE2829124 A DE 2829124A DE 2829124 A1 DE2829124 A1 DE 2829124A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pair
wheels
machine according
chassis
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782829124
Other languages
English (en)
Other versions
DE2829124C2 (de
Inventor
Reinhard Wirtgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782829124 priority Critical patent/DE2829124A1/de
Publication of DE2829124A1 publication Critical patent/DE2829124A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2829124C2 publication Critical patent/DE2829124C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/02Endless track vehicles with tracks and additional ground wheels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/06Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
    • E01C23/08Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades
    • E01C23/085Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades using power-driven tools, e.g. vibratory tools
    • E01C23/088Rotary tools, e.g. milling drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Maschine zum Abfräsen oder Abschälen von
  • Straß enbelägen Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Abfräsen oder Abschälen von Straßenbelägen mit einem Fahrgestell mit einem Antriebsmotor, einem lenkbaren gummibereiften Radpaar und einem weiteren gummibereiften Radpaar sowie einer auf dem Fahrgestell zwischen den beiden Radpaaren angeordneten Fräs- bzw. Schäleinrichtung.
  • Zum Abschälen oder Abfräsen von durch Witterungseinflüsse oder starken Eraftfahrzeugverkehr beschädigten Straßenbelägen werden häufig Maschinen der oben beschriebenen Gattung verwendet. Bei entsprechendem Aufbau der Fräs- bzw. Schaseinrichtung kann mit diesen Maschinen der Straßenbelag von mehr als einer Fahrspurbreite einer Fahrbahn entfernt werden, wobei die maximale Vorschubgeschwindigkeit bei üblicher Fräs- oder Schältiefe durch die Verwendung der gummibereiften Radpaare verhältnismäßig gering ist. Darüber hinaus bereitet das Einhalten einer gleichbleibenden Schäl- bzw. Frästiefe mit diesen Maschinen eine gewisse Schwierigkeit, wenn nicht im Bereich der Fräs-oder Schäleinrichtung höhenverstellbar Sttz-räder vorgesehen werden.
  • Es sind des weiteren Maschinen zum Entfernen von Straßenbelägen bekannt, bei denen das Fahrgestell auf zwei Gleisketten ruht. Mit diesen Maschinen läßt sich eine im Vergleich zu den vorigen Maschinen nicht unwesentlich höhere Fräs- bzw. Schälgeschwindigkeit bei gleicher Fräs- bzw.
  • Schältiefe und -breite sowie ohne zusätzliche Mittel, wie hydraulisch höhenverstellbare Stützräder, eine gleichbleibende Schäl- bzw. Frästiefe erreichen. Auf eine Vorerwärmung des Straßenbelages bei besonders großer Frästiefe oder Vorschubgeschwindxgkest kann darüber hinaus bei diesen Maschinen im Gegensatz zu den vorerwähnten häufig verzichtet werden.Diese Maschinen haben jedoch den Nachteil, daß sie im reinen Fahrbetrieb, also wenn die Maschine von einem Einsatzort zum anderen verfahren werden soll, wesentlich langsamer und darüber hinaus schwerer lenkbar ist als die gummibereiften Maschinen. Da die Gleisketten den Straßenbelag beschädigen, ist die Benutzung öffentlicher Straßen nur mit einer Sonderfahrerlaubnis und unter weiteren behördlichen Auflagen zulässig. Aus diesem Grunde werden denn auch diese Maschinen im allgemeinen mittels besonderer Transportfahrzeuge von einem Einsatzort zum anderen verbracht, was nicht unerhebliche Kosten verursacht.
  • Diese Nachteile der bekannten Maschinen sollen durch die Erfindung überwunden werden. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Maschine zum Abfräsen oder Abschälen von Straßenbelägen zu schaffen, mit der der Straßenbelag mit einer möglichst großen Vorschubgeschwindigkeit auch bei großer Frästiefe gleichmäßig entfernt werden kann und die schnell und ohne besondere Transportfahrzeuge von einem Einsatzort zum anderen verfahren werden kann.
  • Ausgehend von einer Maschine der eingangs beschriebenen Gattung wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich des weiteren gummibereiften Radpaares ein Gleiskettenpaar vorhanden ist und Mittel zum Absenken und Anheben des weiteren gununibereiften Radpaares und/oder Gleiskettenpaares vorgesehen sind, dergestalt, daß das Fahrgestell in einer ersten Steuerstellung der Mittel auf den gummibereiften Rädern und in einer zweiten Steuerstellung der Mittel auf dem lenkbaren Radpaar und dem Gleiskettenpaar ruht.
  • Bei der erfindungsgemäßen Maschine befindet sich also wäh--rend des Fahrbetriebs, das heißt, wenn die Maschine von einem Einsatzort zum anderen gefahren wird, das Gleiskettenpaar im Verhältnis zu dem weiteren gummibereiften Radpaar inner angehobenen Stellung, so daß die Maschine wie ein normaler Lastkraftwagen auf vier gummibereiften Rädern rollt. Am Einsatzort angelangt, wird das Gleiskettenpaar in seine aktive Stellung gebracht, was dadurch gesch-ehen kann, daß entweder das Gleiskettenpaar abgesenkt oder das gummibereifte Radpaar, das dem Gleiskettenpaar benachbart ist, angahoben oder daß sowohl das Gleiskettenpaar abgesenkt als auch das gummibereifte Radpaar angehoben wird. Sobald das Fahrgestell der Maschine auf dem lenkbaren gummibereiften Radpaar und dem Gleiskettenpaar ruht, kann der Fräs- bzw. Schälbetrieb beginnen.
  • Wie ersichtlich, sind in der erfindungsgemäßen Maschine alle Vorteile der bekannten Maschinen vereinigt, nicht jedoch deren Nachteile: die Maschine läßt sich ohne Benutzung besonderer Transportfahrzeuge rasch von einem Einsatzort zum anderen verbringen; die Maschine erlaubt ein optimales Abfräsen bzw. Abschälen des Straßenbelages hinsichtlich Fräs- bzw. Schälgeschwindigkeit, Umfang und Konstanz von Fräs- bzw. Schältiefe und Fräs-bzw. Schälbreite.
  • Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, das weitere gummibereifte Radpaar absenk- und anhebbar am Fahrgestell zu befestigen. Das Gleiskettenpaar kann dann am Fahrgestell festgelegt werden, was fertigungstechnische Vorteile mit sich bringt sowie eine vereinfachte Antriebsverbindung zwischen dem auf dem Fahrgestell angeordneten Motor und den Triebrädern des Gleiskettenpaares. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß es für die erfindungsgemäße Maschine keine unabdingbare Voraussetzung ist, daß ein angetriebenes Gleiskettenpaar Verwendung findet. Vielmehr besteht an und für sich auch die Möglichkeit, das lenkbare gummibereifte Radpaar anzutreiben und das weitere gummibereifte Radpaar und das Gleiskettenpaar antriebslos auszuführen. Ein angetriebenes Gleiskettenpaar hat jedoch den Vorteil, daß wie bei der bekannten Maschine mit zwei Gleisketten auf eine Vorerwärmung des Straßenbelages bei besonders großer Frästiefe oder Vorschubgeschwindigkeit verzichtet werden kann, was sich günstig auf die Straßenbelagsräumkosten auswirkt. Aus den vorgenannten Gründen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das lenkbare gummibereifte Radpaar sowie das Gleiskettenpaar antreibbar auszuführen. Auf diese Weise steht für Sonderfälle während des Fräs- bzw. Schälbetriebs ein Vierradantrieb zur Verfügung, mit dem besonders große Fräs- bzw.
  • Schältiefen und/oder Vorschubgeschwindigkeiten bewältigt werden können.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist das weitere gummibereifte Radpaar zwischen dem Gleiskettenpaar angeordnet. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders breite Gleiskettenspur, was sich vorteilhaft im Fräsbetrieb auswirkt. Eine andere Anordnungsmöglichkeit besteht darin, die beiden Gleisketten zwischen das weitere gummibereifte Radpaar zu setzen. Bei dieser Ausführungsform ist die Spurbreite des gummibereiften Radpaares größer als bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform, was sich vorteilhaft im Fahrbetrieb der Xaschine auswirkt. Zudem besteht bei dieser Ausführungsform die vorteilhafte Möglichkeit, die beiden Gleisketten durch eine einzige überbreite Gleiskette zu substituieren. Welche der beiden vorgenannten Möglichkeiten der Anordnung von Radpaar und Gleiskettenpaar letztendlich gewählt wird, hängt von den an die Maschine gestellten Forderungen ab.
  • Zum Absenken und Anheben des weiteren gummibereiften Radpaares sind am zweckmäßigsten zwei um eine gemeinsame Achse drehbar am Fahrgestell gelagerte Doppelhebel vorhanden, an deren einem Ende jeweils eine der beiden Räder des weiteren Radpaares drehbar gelagert ist und an deren anderem Ende jeweils ein Zug- oder Schubmitteltrieb angreift.
  • Die beiden Doppelhebel sind in einer bevorzugten Ausführungsform so miteinander verbunden, daß eine Relativbewegung zwischen ihnen sicher unterbunden ist. Ohne eine solche Verbindung besteht die Gefahr, daß durch ungleich starkes Verschwenken der beiden Doppelhebel das Fahrwerk um seine Längsachse verschwenkt wird, was im allgemeinen unerwünscht ist. Müssen mit der Maschine jedoch häufig schräg zur Fräs- bzw. Schäleinrichtung verlaufende Flächen abgefräst oder abgeschält werden, so kann es sinnvoll sein, auf eine solche,eine Relativbewegung verhindernde Verbindung der Doppelhebel zu verzichten und durch ungleichmäßiges Verschwenken der beiden Doppelhebel die Fräs- bzw. Schäleinrichtung in die gewünschte Lage zu verschwenken.
  • Zum Verschwenken der Doppelhebel sind am zweckmänigsten hydraulische Stellzylinder vorhanden. An und für sich können auch andere, auf elektrischer oder pneumatischer Basis arbeitende Stellmotoren, handbetriebene Stellvorrichtungen oder anderes verwendet werden. Da jedoch im allgemeinen bereits ein hydraulisches Netz auf der Maschine existiert, empfiehlt sich die Verwendung hydraulischer Stellmotore. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die die Räder des weiteren Radpaares tragenden Arme der Doppelhebel länger als die anderen Arme ausgebildet. Dadurch wird erreicht, daß bei einem verhältnismäßig kleinen Hub des Stellmotors ein verhältnismäßig großer Radhub erzielt und mithin die Anlenkung des hydraulischen Stellzylinders an dem Doppelhebel vereinfacht wird.
  • Um ein unbeabsichtigtes Verschwenken der Doppelhebel während des Fahrbetriebs beispielsweise durch ein im hydraulischen System auftretendes Leck zu verhindern, sind am zweckmäßigsten Mittel zum Arretieren der in einer Absenkstellung verschwenkten Doppelhebel vorhanden. Derartige Kittel können beispielsweise von Hand einsetzbare Stahlbolzen, die durch ein entsprechendes Loch in mindestens einem der Doppelhebel und eine starr am Fahrgestell befestigte, mit einem entsprechenden Loch versehene Halterung hindurchgesteckt werden1 sein oder auch lös- und festziehbare Schraubverbindungen, die durch mindestens einen der Doppelhebel und eine am Fahrgestell befestigte Halterung mit einem Langloch ragen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die von den Gleisketten umschlungenell Räder in einem Gestell gelagert, das am Fahrgestell befestigt ist. Eine solche Ausführungsform, bei der die Gleisketten, die von diesen umschlungenen Räder und das Gestell selbst eine in sich geschlossene Baueinheit bilden, die am Fahrgestell befestigt ist, hat insbesondere montagetechnische und fertigungstechnische Vorteile. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, das Gestell dicht hinter der Fräs- bzw.
  • Schäleinrichtung anzuordnen. Auf diese Weise kann die Schäl- bzw. Frästiefe besonders genau eingehalten werden, weil sich dann von der Fräs- bzw. Schäleinrichtung erzeugte Vi-brationen und während des Schäl- bzw. Fräsbetriebs auftretende Verwindungen des Fahrgestells besonders gut unterdrücken lassen.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Gestell um eine zur Achse des weiteren gummibereiften Radpaares parallele Achse verschwenkbar am Fahrgestell befestigt Der Vorteil einer solchen verschwenkbaren Anordnung des Gestells am Fahrgestell tritt insbesondere bei einer Fräs- bzw. Schäleinrichtung mit einer über eine Fahrspurbreite einer Fahrbahn hinausgehenden Arbeitsbreite auf. Eine solche Fräs- bzw. Schäleinrichtung ist im allgemeinen m eine horizontale Achse verschwenkbar auf dem Fahrgestell der Maschine befestigt, um sie aus ihrer Fräs- bzw. Schälposition, in der sie beidseitig weit äber die Fahrgestellbreite hinausragt, in eine für den Fahrbetrieb günstigere position, in der die über die Fahrgestellumrißlinie hinausragenden Teile der Fräs- bzw.
  • Schäleinriclltung innerhalb der iahrgestellumrißlinie zu liegen kommen, verschwenken zu können. Bei einer solchen verschwenkbaren Fräs- bzw. Schalvorrichtung wird vor dem Verschwenken derselben das Gestell mit den von den Gleisketten umschlungenen Rädern abgesenkt und danach die Fräs- bzw. Schäleinrichtung in ihre für den Fahrbetrieb günstigere Position geschwenkt. Hierbei rollt ein Teil der Fräs- bzw. Schäleinrichtung zwischen das-Fahrgestell und das Gestell mit den Gleisketten zu liegen. An und für sich ist es auch möglich, das Gestell starr am Fahrgestell zu befestigen. Jedoch muß es dann bei Vorhandensein einer überbreiten, verschwenkbaren Fräs- bzw. Schäleinrichtung in größerer Entfernung von der Fräs- bzw. Schäleinrichtung am Fahrgestell befestigt werden, um eine Verschwenkung der Fräs- bzw. Schäleinrichtung zu ermöglichen. Eine solche von der Fräs- bzw.
  • Schäleinrichtung entfernte Anordnung der Gleisketten wurde aber zu Nachteilen im Fräsbetrieb führen, da sich mit größer werdendem Abstand von Fräs- bzw. Schäleinrichtung und Gleiskettengestell das Einhalten einer gleich bleibenden Schäl- bzw. Frästiefe immer schwieriger gestaltet. Aus fertigungstechnischen Gründen hat es sich als zwecicmäßig erwiesen, das Gestell um die Doppelhebeldrehachse verschwenkbar auszubilden. Die Verschwenkung selbst kann mittels manuell betätigbarer Mittel oder mittels Stellmotore erfolgen, wobei es sich um Hinblick darauf, daß auf der Maschine bereits ein Hydrauliknetz vorhanden ist t als zweckmäßig erwiesen hat, zur Verschwenkung des Gestells mindestens einen hydraulischen Stellzylinder vorzusehen.
  • Die Erfindung sei anhand der Zeichnung, die in zum Teil schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel enthält, näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Seitenansicht einer Maschine zum Abfräsen von Straßenbelägen im Fräsbetrieb, Figur 2 eine Seitenansicht der Maschine nach Figur 1 im Fahrbetrieb und Figur 3 eine Aufsicht auf den hinteren Teil des Fahrwerks der Maschine.
  • Die Maschine besitzt ein aus zwei Längsholmen und mehreren Querstreben bestehendes Fahrgestell 1 mit einem lenkbaren und angetriebenen gummibereiften Vorderradpaar 2 und zwei gummibereiften Hinterrädern 3 und 4, die verschwenkbar am Fahrgestell 1 befestigt sind. Im rückwärtigen Teil des Fahrgestells 1 befindet sich der Antriebsmotor 5 sowie der Führerstand 6 mit Fahrersitz 7, Lenkrad 8 und Bedienungshebeln 9.
  • Zwischen den beiden Hinterrädern 3 und 4 einerseits und dem Vorderradpaar 2 andererseits ist eine Fräseinrichtung 10 angeordnet. Diese besteht aus einer überbreiten Fräswalze 11, die zwischen zwei Lagerwangen 12 und 13 einer Halterung 14 drehbar gelagert ist. Die Fräswalze 11 ist von einem Hydraulikmotor 15 angetrieben1 der auf der Langerwange 12 befestigt ist. Die Halterung 14 ist um eine vertikale Wachse mittels eines Hydraulikmotors 16 aus einer Frässtellung, wie sie in Figur 1 dargestellt ist, in eine Transportstellung, wie sie in Figur 2 gezeichnet ist, verschwenkbar. Weiterhin lässt sich die Fräseinrichtung 10 mittels nicht dargestellter Hubzylinder in die Arbeitsstellung absenken oder in die Transportstellung anheben.
  • Im Bereich der gummibereiften Räder 3 und 4 befinden sich zwei zueinander parallel laufende Gleisketten 17 und 18, deren Stütz-, Führungs- und Antriebsräder 19 in einem Gestell 20 gelagert sind. An dem Gestell 20 sind zwei zueinander parallele Wangen 21 und 22 vorhanden, mit denen das Gestell 20 um eine Welle 23 drehbar gelagert ist.
  • Die Welle 23 ruht in zwei am Fahrgestell 1 befestigten Lagerwangen 24 und 25. Zur Verschwenkung des Gestells 20 um die Welle 23 ist ein hydraulischer Stellmotor 26 vorhanden, dessen einer Teil am Gestell 20 und dessen anderer Teil an der Welle 23 angreift.
  • Auf derWelle 23 sind des weiteren zwei Doppelhebel 27 und 28 gelagert, die über einen Steg 29 so miteinander verbunde sind, daß eine Relativbewegung zwischen ihnen ausgeschlossen ist. An den einen Enden 30 der beiden Doppelhebel 27 und 28 sind die Räder 3 und 4 gelagert, während an den anderen Enden 31 jeweils ein hydraulischer Stellmotor 32 angreift, mit denen die beiden Räder 3 und 4 verschwenkt werden können.
  • Während des Frasbetriebs befindet sich die Fräswalze 11 mit ihrer Langsachse parallel zu den gummibereiften Rädern und das Fahrgestell ruht auf dem lenkbaren Vorderradpaar 2 und den beiden Gleisketten 17 und 18, die von dem Antriebsmotor 5 angetrieben oder mit einem eigenen hydraulischen Antrieb gekuppelt sind. Die Antriebsmittel sind der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
  • Soll die Maschine nach Beendigung des Fräsbetriebs an einen anderen Einsatzort gefahren werden, so werden zuerst die beiden gummibereiften Räder 3 und 4 durch Betätigen der beiden hydraulischen Stellmotore 32 nach unten verschwenkt, wodurch das Fahrgestell an seinem rückwärtigen Ende angehoben wird. Das Fahrgestell ruiit nunmehr ausschließlich auf gummibereiften Rädern, wovon das lenkbare Vorderradpaar 2 angetrieben ist. Um ein unbeabsichtigtes Zurückschwenken der Doppelhebel 27 und 28 während des Fahrbetriebs zu verhindern, wird ein Bolzen 33 durch ein Loch 34 im Längsholm 35 und iii ein mit diesem fluchtendes Loch im Doppelhebel gestecit.
  • Nach dem Verschwenken der beiden gummibereiften Räder 3 und 4 in ihre Transportstellung wird durch Betätigen des hydraulischen Stellmotors 26 das Gestell 20 in eine vorn abgesenkte Lage verschwenkt, wie sie in Figur 2 dargestellt ist. Danach wird die Fräseinrichtung 10 angehoben durch Betätigen des Stellmotors 16 so verschwenkt, daß die über die Fahrgestellumrißlinie ragenden Enden der überbreiten Fräswalze in den durch die Fahrgestellumrißlinie begrenzten Raum gelangen und so während des Fahrbetriebs nicht stören.

Claims (16)

  1. Patentansprüche 0Maschine zum Abfräsen oder Abschälen von Straßenbelägen mit einem Fahrgestell mit einem Antriebsmotor, einem lenkbaren gummibereiften Radpaar und einem weiteren gummibereiften Radpaar sowie einer auf dem Fahrgestell zwischen den beiden Radpaaren angeordneten Fräs- bzw. Schäleinrichtung, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß im Bereich des weiteren gummibereiften Radpaares (3,4) ein Gleiskettenpaar (17,18) vorhanden ist und Mittel (32) zum Absenken und Anheben des weiteren gununibereiften Radpaar res (3,4) und/oder des Gleiskettenpaares (17,18) vorgesehen sind1 dergestalt, daß das Fahrgestell (i) in einer ersten Steuerstellung der Mittel (32) auf den gummibereiften Rädern (2,3,4) und in einer zweiten Steuerstellung der Mittel 632) auf dem lenkbaren Radpaar (2) und dem Gleiskettenpaar (17,18) ruht.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das weitere gummibereifte Radpaar (3,4) zwischen dem Gleiskettenpaar (17,18) angeordnet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die beiden Gleisketten (17,18) zwischen dem weiteren gummibereiften Radpaar (3,4) angeordnet sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die beiden Gleisketten (17,18) durch eine einzige überbreite Gleiskette substituiert sind.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das weitere gulmnibereifte Radpaar (3,4) absenk- und anhebbar am Fahrgestell (i) befestigt ist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß zwei um eine gemeinsame Achse (23) drehbar am Fahrgestell (i) gelagerte Doppelhebel (27,28) vorhanden sind, an deren einem Ende (30) jeweils eines der beiden Räder (3,4) des weiteren Radpaares drehbar gelagert ist und an deren anderem Ende (31) jeweils ein Zug- oder Schubmitteltrieb (32) angreift.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die beiden Doppelhebel (27,28) eine Relativbewegung zwischen sich verhindernd miteinander verbunden sind.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß zum Verschwenken der Doppelhebel (27,28) hydraulische Stellzylinder (32) vorgesehen sind.
  9. 9. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die die Räder (3,4) des weiteren Radpaares tragenden Arme (30) der Doppelhebel (27,28) länger als die anderen Arme (31) sind.
  10. 10. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß Mittel (33,34) zum Arretieren der in einer Absenkstellung verschwenkten Doppelhebel (27,28) vorhanden sind.
  11. 11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die von den Gleisketten (17,18) umschlungenen Räder (19) in einem Gestell (20) gelagert sind, das am Fahrgestell (i) befestigt ist.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11 d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Gestell (30) dicht hinter der Fräs- bzw. Schäleinrichtung (10) angeordnet ist.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 11 oder 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Gestell (20) um eine zur Achse des weiteren gummibereiften Radpaares (3,4) parallele Achse verschwenkbar am Fahrgestell (1) befestigt ist.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Gestell (20) um die Doppelhebeldrehachse (23) verschwenkbar ist.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 13 oder 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zur Verschwenkung des Gestells (20) mindestens ein hydraulischer Stellzylinder (26) vorgesehen ist.
  16. 16. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das lenkbare gummibereifte Radpaar (2) und das Gleiskettenpaar (17,18) antreibbar ausgeführt sind.
DE19782829124 1978-07-03 1978-07-03 Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen Granted DE2829124A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782829124 DE2829124A1 (de) 1978-07-03 1978-07-03 Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782829124 DE2829124A1 (de) 1978-07-03 1978-07-03 Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2829124A1 true DE2829124A1 (de) 1980-01-17
DE2829124C2 DE2829124C2 (de) 1988-05-05

Family

ID=6043396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782829124 Granted DE2829124A1 (de) 1978-07-03 1978-07-03 Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2829124A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4004672A1 (de) * 1990-02-15 1991-08-22 Orenstein & Koppel Ag Fahrbare aufbereitungs- und/oder zerkleinerungsanlage
CN112878246A (zh) * 2021-01-22 2021-06-01 王瑞勋 一种适用于石板路的青苔刮除履带车
CN115467527A (zh) * 2022-09-10 2022-12-13 南通联源机电科技股份有限公司 一种多功能便于调节的途履带式混凝土布料机

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098023B (de) * 1956-02-06 1961-01-26 Max Pietsch Fa Gleisloser Strassenfertiger, insbesondere fuer Schwarzdecken
DE1949845A1 (de) * 1968-10-03 1970-04-09 British Jeffrey Diamond Ltd Strassenaufreissmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098023B (de) * 1956-02-06 1961-01-26 Max Pietsch Fa Gleisloser Strassenfertiger, insbesondere fuer Schwarzdecken
DE1949845A1 (de) * 1968-10-03 1970-04-09 British Jeffrey Diamond Ltd Strassenaufreissmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4004672A1 (de) * 1990-02-15 1991-08-22 Orenstein & Koppel Ag Fahrbare aufbereitungs- und/oder zerkleinerungsanlage
CN112878246A (zh) * 2021-01-22 2021-06-01 王瑞勋 一种适用于石板路的青苔刮除履带车
CN115467527A (zh) * 2022-09-10 2022-12-13 南通联源机电科技股份有限公司 一种多功能便于调节的途履带式混凝土布料机

Also Published As

Publication number Publication date
DE2829124C2 (de) 1988-05-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2514875B1 (de) Rangiervorrichtung zur Montage einer auswechselbaren Fräseinrichtung einer Strassenbaumaschine
EP2700747A1 (de) Straßenfräsmaschine zum Bearbeiten von Straßenbelägen, sowie Verfahren zum Verschwenken eines Laufwerks einer Straßenfräsmaschine
DE6905815U (de) Vorrichtung zum abtragen verschlissener strassendecken.
EP0065118B1 (de) Bagger
DE1949845A1 (de) Strassenaufreissmaschine
DE2035066A1 (de) An ein Zugfahrzeug kuppelbares Gerat fur den Unterhalt oder Bau von wassergebun denen Straßen
WO2017072170A1 (de) Selbstfahrendes nutzflächen-bearbeitungsgerät
DE2156282B2 (de) Maschine zum schichtweisen Abtragen von verschlissenen Straßendecken
EP1645690B1 (de) Vorrichtung zum Sanieren und Herstellen von tragfähigen Oberflächen
DE3642809A1 (de) Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen
DE9406572U1 (de) Fahrwerk, insbesondere für mobile Arbeitsgeräte und Fahrzeuge
DE2829124A1 (de) Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen
EP0067386B1 (de) Fräsvorrichtung
DE3409389A1 (de) Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen
DE2606019A1 (de) Rahmen fuer ein raupenfahrzeug
DE2643789C2 (de)
DE2851191A1 (de) Maschine zum abfraesen oder abschaelen von strassenbelaegen
DE102020115704A1 (de) Einachsige vorrichtung
DE3310352C2 (de) Vorrichtung zum Ausheben von Schächten, insbesondere von Gräbern
DE2248577C2 (de) Gerät zum Bearbeiten der unteren Tragschicht für eine Fahrbahn
DE2264710C3 (de)
DE102020216547B4 (de) Heckfräse für eine Pistenraupe
DE2040890C3 (de) Maschine zum Einschneiden von lütten in Fahr- oder Rollbahnoberflächen
DE2756478A1 (de) Fahrwerk fuer eine vorrichtung zum verlegen von pflastersteinen
DE2529528A1 (de) Vorrichtung zur bearbeitung von wasserlaeufen und deren boeschungen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee