DE2829246C2 - - Google Patents
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L23/00—Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
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- G01L23/221—Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid for detecting or indicating knocks in internal-combustion engines; Units comprising pressure-sensitive members combined with ignitors for firing internal-combustion engines for detecting or indicating knocks in internal combustion engines
- G01L23/222—Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid for detecting or indicating knocks in internal-combustion engines; Units comprising pressure-sensitive members combined with ignitors for firing internal-combustion engines for detecting or indicating knocks in internal combustion engines using piezoelectric devices
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung nach der Gattung des
Hauptanspruchs. Die Eignung eines einseitig eingespannten piezoelek
trischen Biegeschwingers als Beschleunigungsfühler ist aus dem Buch:
"Technologie und Anwendungen von Ferroelektrika", A. Bauer et al, Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig KG, Leipzig 1976, Seite 392, bekannt. In der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung DE-P 28 01 969.4 ist ein solcher piezoelektrischer Biegeschwinger zur Er fassung der beim Klopfen einer Brennkraftmaschine auftretenden Schwin gungen beschrieben. Der Biegeschwinger ist an einem Ende fest mit der Brennkraftmaschine verbunden und durch konstruktive Maßnahmen auf die Frequenz der Klopfgeräusche abgestimmt, so daß die Klopfsignale selek tiv aufgenommen werden. Mit diesem auf Resonanz abgestimmten Biege schwinger wird eine große Empfindlichkeit in der Detektierung klopfen der Verbrennungszyklen erreicht. Die große Güte hat jedoch den Nach teil, daß der Biegeschwinger auch über das Ende der Anregung hinaus weiterschwingt. Dadurch läßt sich beispielsweise bei mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen keine genaue Aussage machen, ob in jedem einzelnen Zylinder der Brennkraftmaschine eine klopfende Verbrennung stattfand, oder ob die Klopfgeräusche nur von der Verbrennung in einem Zylinder der Brennkraftmaschine herrührten. Außerdem kann der auf Resonanz ab gestimmte Biegeschwinger auch durch Störungen, beispielsweise durch Schließen des Einlaßventiles, zum Schwingen angeregt werden.
"Technologie und Anwendungen von Ferroelektrika", A. Bauer et al, Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig KG, Leipzig 1976, Seite 392, bekannt. In der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung DE-P 28 01 969.4 ist ein solcher piezoelektrischer Biegeschwinger zur Er fassung der beim Klopfen einer Brennkraftmaschine auftretenden Schwin gungen beschrieben. Der Biegeschwinger ist an einem Ende fest mit der Brennkraftmaschine verbunden und durch konstruktive Maßnahmen auf die Frequenz der Klopfgeräusche abgestimmt, so daß die Klopfsignale selek tiv aufgenommen werden. Mit diesem auf Resonanz abgestimmten Biege schwinger wird eine große Empfindlichkeit in der Detektierung klopfen der Verbrennungszyklen erreicht. Die große Güte hat jedoch den Nach teil, daß der Biegeschwinger auch über das Ende der Anregung hinaus weiterschwingt. Dadurch läßt sich beispielsweise bei mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen keine genaue Aussage machen, ob in jedem einzelnen Zylinder der Brennkraftmaschine eine klopfende Verbrennung stattfand, oder ob die Klopfgeräusche nur von der Verbrennung in einem Zylinder der Brennkraftmaschine herrührten. Außerdem kann der auf Resonanz ab gestimmte Biegeschwinger auch durch Störungen, beispielsweise durch Schließen des Einlaßventiles, zum Schwingen angeregt werden.
Eine Aufteilung der Meßzeit in wenigstens zwei Zeitintervalle ist aus
der DE-AS 24 45 067 bekannt. Es ist ein mit dem Zündzeitpunkt der
Brennkraftmaschine beginnendes und mit dem Zeitpunkt des höchsten
Druckes im Zylinderraum endendes Zeitintervall vorgesehen, in dem der
Mittelwert des erfaßten Signals gebildet wird, der im darauffolgenden
Zeitintervall, in dem Klopfen erwartet wird, vom Gesamtsignal subtra
hiert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine präzise Klopfsignaler
fassung mit einem auf Resonanz abgestimmten piezoelektrischen Biege
schwinger zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Einrichtung hat den Vorteil, daß die Klopfschwin
gung nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters erfaßt wird, in dem
normalerweise die Klopfschwingung zu erwarten ist, Störanregungen da
gegen weitgehend ausgeschlossen sind. In den zwischen den Meß-Zeit
fenstern liegenden Meßpausen erfolgt eine Bedämpfung des Biegeschwin
gers, so daß Fehlmessungen ausgeschlossen sind und die Klopfschwingun
gen genau einzelnen Zylindern einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine
zugeordnet werden können. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß mit
derselben Schaltung, die dem Biegeschwinger zugeordnet ist, während
eines ersten Zeitintervalls eine Auswertung des Klopfsignales erfolgt
und während eines zweiten Zeitintervalls, den Meßpausen, dieselbe
Schaltung dazu benutzt werden kann, den Biegeschwinger elektrisch zu
dämpfen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher er
läutert. Es zeigt
Fig. 1 verschiedene Diagramme zur Er
läuterung des Meßvorganges und der sich daran anschließen
den Dämpfungsphase des Biegeschwingers und
Fig. 2 das
Ausführungsbeispiel einer Schaltung zur Auswertung des Meß
signales und zur Bedämpfung des Biegeschwingers.
In Fig. 1a ist der Druckverlauf in zwei Zylindern einer
Mehrzylinderbrennkraftmaschine über der Zeit t aufgetragen.
Der Zündzeitpunkt des komprimierten Kraftstoff-Luft-Ge
misches ist durch einen Pfeil bei 10 angedeutet. Danach
wächst der Druck im Zylinder der Brennkraftmaschine an,
erreicht ein Maximum und nach diesem Maximum treten die
Klopfschwingungen auf.
Für die Ermittlung des Klopfens einer Brennkraftmaschine
sind dabei die in Fig. 1b aufgetragenen Zeitfenster bei 11
und 12 interessant. Durch die beachtliche Güte von Biege
schwingern, die zur Ermittlung von Klopfgeräuschen in Brenn
kraftmaschinen eingesetzt werden, schwingen derartige Meß
einrichtungen auch über das Ende der Anregung hinaus weiter.
Dies ist in Fig. 1c dargestellt. Die Schwingung eines Biege
schwingers wird durch das Klopfen angeregt, wobei nach Abklin
gen der anregenden Schwingung nun eine außerordentlich geringe
Dämpfung des Biegeschwingers eintritt. Dies ist unerwünscht,
da sich bei mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen keine genaue
Aussage darüber machen läßt, ob bei jedem einzelnen Zylinder
eine klopfende Verbrennung stattfindet. Es kann sogar durch
ungünstige Überlagerungen der erneuten Anregung vom klopfen
den Betrieb des folgenden Verbrennungsauflaufs zum Auslöschen
der Schwingung oder zu Schwebungen kommen. Um auch Störungen
vom Schließen eines Einlaßventils der Brennkraftmaschine zu
unterdrücken, wird, wie in Fig. 1b schon angedeutet, nur
innerhalb eines bestimmten Meßfensters das Klopfen ermittelt.
Dabei wird ein Ausgangssignal gewünscht, wie es in Fig. 1d
aufgetragen ist. Ein derartiges Ausgangssignal wird mit einer
Schaltungsanordnung nach Fig. 2 gewonnen.
In Fig. 2 ist ein Biegeschwinger 13 aus piezoelektrischem
Material dargestellt. Der Biegeschwinger 13 ist einseitig
mit Hilfe einer Spannvorrichtung 14 und 15 fest eingespannt
und wird über die Spannvorrichtung beispielsweise mit dem
Zylinderkopf der Brennkraftmaschine verbunden. Treten Klopf
schwingungen in der Brennkraftmaschine auf, wird der Biege
schwinger 13 zu Schwingungen auf seiner Resonanzfrequenz an
geregt. Der Biegeschwinger hat drei Elektroden 16, 17 und 18
und kann beispielsweise als sogenannter Bimorph oder Multi
morph ausgebildet sein. Die erste Elektrode 16 dient als Meß
elektrode, die zweite Elektrode 17 dient als Dämpfungselek
trode und die dritte Elektrode 18 ist auf ein Bezugspoten
tial, beispielsweise auf Masse oder, wenn ein symmetrisches
Signal gewünscht werden sollte, auf die halbe Betriebsspan
nung der Schaltungsanordnung gelegt. Mit der Meßelektrode
16 ist ein Pulsbreitenmodulator 19 verbunden, der einen
Operationsverstärker 20 und ein Rückkopplungsnetzwerk mit
einem Widerstand 21 und einem Kondensator 22 aufweist. Die
Meßelektrode 16 ist an den nicht invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 20 angeschlossen, während der Rück
kopplungszweig mit dem invertierenden Eingang des Operations
verstärkers 20 verbunden ist. Das RC-Glied 21, 22 bestimmt
die Frequenz des Pulsbreitenmodulators. Der Ausgang des Ope
rationsverstärkers 20 ist über einen Schalter 23 mit der
zweiten Elektrode 17 verbunden. Der Schalter 23 wird von einer
bei 24 angedeuteten Zündeinrichtung betätigt. Dies kann bei
spielsweise bei einer digital gesteuerten Zündeinrichtung 24
mit einem Drehzahl-Impulsgeber dadurch geschehen, daß bei
einer bestimmten Winkelstellung der Kurbelwelle der Brenn
kraftmaschine, also ausgehend von einer Bezugsmarke bei einer
bestimmten Impulszahl der Schalter 23 geschlossen wird und
bei einer anderen Winkelstellung der Kurbelwelle also bei
einer weiteren Bezugszahl wieder geöffnet wird. Durch diese
Steuerung über die Zündanlage 24 kann das in Fig. 1b dar
gestellte Meßfenster 11 bzw. 12 gebildet werden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltungsanordnung ist
folgende. Während des Meßintervalls, also innerhalb der Meß
fenster 11, 12 ist der Schalter 23 geöffnet. Der Pulsbreiten
modulator 19 arbeitet als Auswerteschaltung und an einer Aus
gangsklemme 25 kann ein Ausgangssignal abgenommen werden,
dessen Impulsbreite eindeutug von dem Signal des Biege
schwingers 13 abhängt. Die Weiterverarbeitung dieses Aus
gangssignales kann beispielsweise analog durch Mittelwert
bildung oder digital durch ein Auszählverfahren erfolgen.
Bei geeigneter Wahl der freien Parameter des Pulsbreiten
modulators vereinfacht sich die Auswertung dadurch, daß
die Schaltschwingung bei Überschreitung einer unzulässigen
Klopfintensität aussetzt.
Außerhalb der Meßfenster 11 bzw. 12 soll der Biegeschwinger
13 bedämpft werden, so daß die bedämpften Schwingungen ge
mäß Fig. 1d entstehen. Zu diesem Zweck wird, wie schon an
gedeutet, über die Zündanlage 24 der Schalter 23 geschlos
sen, so daß ein Lageregelkreis mit dem Sollwert 0 entsteht,
der eine Schwingung des Biegeschwingers 13 verhindert. Die
Stabilität dieses Lageregelkreises ist dadurch gewährleistet,
daß der Pulsbreitenmodulator infolge der Rückkopplung 21, 22
PD-Verhalten besitzt.
Mit der beschriebenen Einrichtung ist mit geringem Aufwand
eine digitale oder analoge Weiterverarbeitung des mit Hilfe
des Biegeschwingers 13 ermittelten Klopfsignales möglich.
Außerdem kann mit derselben Schaltung auf einfache Weise
eine Dämpfung des Biegeschwingers in den Meßpausen erfolgen.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Erfassung der beim Klopfen einer Brennkraftmaschine
auftretenden Schwingungen mit Hilfe eines Elektroden aufweisenden so
wie durch das Klopfen bei seiner Resonanzfrequenz anregbaren piezo
elektrischen Biegeschwingers, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste
Elektrode (16) des piezoelektrischen Biegeschwingers (13) mit dem Ein
gang eines Pulsbreitenmodulators (19) verbunden ist, an dessen Ausgang
während eines ersten Zeitintervalls ein den Klopfvorgang kennzeichnen
des elektrisches Signal abnehmbar ist und daß der Ausgang des Puls
breitenmodulators in einem zweiten Zeitintervall mit einer zweiten
Elektrode (17) des piezoelektrischen Biegeschwingers (13) zur Bedämp
fung des Biegeschwingers (13) verbindbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Ausgang des Pulsbreitenmodulators (19) und die zweite Elektrode
(17) des Biegeschwingers (13) ein Schalter (23) geschaltet ist, der
während des ersten Zeitintervalls geöffnet und während des zweiten
Zeitintervalls geschlossen ist und der von einer Zündeinrichtung (24)
der Brennkraftmaschine ansteuerbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Pulsbreitenmodulator (19) einen Operationsverstärker (20) aufweist, in
dessen Rückkopplungszweig ein RC-Glied (21, 22) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829246 DE2829246A1 (de) | 1978-07-04 | 1978-07-04 | Einrichtung zur erfassung der beim klopfen einer brennkraftmaschine auftretenden schwingungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829246 DE2829246A1 (de) | 1978-07-04 | 1978-07-04 | Einrichtung zur erfassung der beim klopfen einer brennkraftmaschine auftretenden schwingungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2829246A1 DE2829246A1 (de) | 1980-01-17 |
| DE2829246C2 true DE2829246C2 (de) | 1987-05-21 |
Family
ID=6043460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782829246 Granted DE2829246A1 (de) | 1978-07-04 | 1978-07-04 | Einrichtung zur erfassung der beim klopfen einer brennkraftmaschine auftretenden schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2829246A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2841553C2 (de) * | 1978-09-23 | 1982-08-26 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Biegeschwinger-Klopfsensor |
| DE3013770A1 (de) * | 1980-04-10 | 1981-10-29 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Sensor |
| US4437334A (en) | 1981-02-13 | 1984-03-20 | Franz Pischinger | Method and apparatus for detecting knocking combustion |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT993371B (it) * | 1973-09-24 | 1975-09-30 | Snam Progetti | Sistema automatico di soppressione del rumore di fondo su apparecchia ture per la misura del battito in testa |
| DE2801969C2 (de) * | 1978-01-18 | 1982-11-04 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Sensor für Schwingungen |
-
1978
- 1978-07-04 DE DE19782829246 patent/DE2829246A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2829246A1 (de) | 1980-01-17 |
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