DE2829885A1 - Faelschungssicheres kennzeichen - Google Patents
Faelschungssicheres kennzeichenInfo
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- DE2829885A1 DE2829885A1 DE19782829885 DE2829885A DE2829885A1 DE 2829885 A1 DE2829885 A1 DE 2829885A1 DE 19782829885 DE19782829885 DE 19782829885 DE 2829885 A DE2829885 A DE 2829885A DE 2829885 A1 DE2829885 A1 DE 2829885A1
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- B60R13/00—Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
- B60R13/10—Registration, licensing, or like devices
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Fälschungssicheres Kennzeichen
- Die Erfindung betrifft ein fälschungssicheres Kennzeichen, insbesondere Kraftfahrzeug-Kennzeichen, bestehend aus einer ersten Folie als Kennzeichenträger, die zumindest im Bereich der aufgedruckten Kennzeichensymbole Materialschwächungen aufweist, die beim Abtrennen der mit dem Kraftfahrzeug oder einer sonstigen Unterlage durch Kleben verbundenen Folie aufbrechen und so deren unbeschädigtes Ablösen verhindern.
- Kennzeichen dieser Art werden unter anderem als amtliche Kraftfahrzeug-Kennzeichen verwendet und beispielsweise an der Innenseite der hinteren Fahrzeugscheibe dauerhaft durch Kleben angebracht. Nach den heute geltenden Bestimmungen muß ein folienartiger Kennzeichenträger so ausgebildet werden, daß nach seinem Anbringen am Kraftfahrzeug ein Ablösen nur möglich ist, wenn dabei gleichzeitig der Träger oder.dessen Beschriftung bleibend zerstört wird.
- Zu diesem Zweck sind die bisher gebräuchlichen Kennzeichen bzw.
- Kennzeichenträger in ihrem Materialgefüge geschwächt, also etwa mit Perforationen, Anstanzungen, Anschnitten oder Ausschnitten versehen, so daß sie bei einem gewaltsamen Ablösen zumindest im Bereich der die Symbole una Kennzeichen tragenden Materialschwächung zerstört werden und sich in Einzelteile zerlegen sollen. Damit ist dann das Kennzeichen für eine erneute Anbringung an einem Fahrzeug nicht mehr zu gebrauchen.
- Es hat sich allerdings bei diesen Kannzeichenträgern herausgestellt, daß sie bei geschicktem Vorgehen dennoch unzerstört abzulösen sind.
- Dies geschieht im allgemeinen in der Weise, daß man hinter dem im Material geschwächten Kennzeichenträger eine stark selbstklebende Folie aufbringt. Diese Folie verstärkt dann die geschwächten Stellen des Kennzeichenträgers und hebt dessen an sich beabsichtigte Zerstörung beim Ablösevorgang auf. Beim vorsichtigen Anheben der beiden so verklebten Folien läßt sich nämlich die Trägerfolie zusammen mit der aufgebrachten Klebefolie mit einigem Geschick von der Unterlage mit Hilfe von geeigneten Werkzeugen abschälen, ohne daß dabei eine Beschädigung des Kennzeichenträgers auftritt. Also kann nicht in jedem Fall vermieden werden, daß das Kraftfahrzeug-Kennzeichen vom Fahrzeug abgelöst wird und dann für Fälschungszwecke bei anderen Fahrzeugen wieder zum Einsatz kommt.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung dieser Nachteile, also in der Schaffung eines fälschungssicheren Kennzeichens, bei dem Manipulationen der beschriebenen Art ausgeschlossen sind.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird das eingangs erwähnte Kennzeichen nach der Erfindung so ausgebildet, daß der Kennzeichenträger als erste Folie an seinem nicht geschwächten Randbereich mit einer zweiten-Folie verbunden ist und daß die erste Folie mittels einer Klebstoffschicht auf ihrer der zweiten Folie abgewandten Seite mit dem Kraftfahrzeug zu Verbinden ist.
- Auf diese Weise wird erreicht, daß die die Kennzeichensymbole tragende erste Folie nach dem Anbringen am Kraftfahrzeug nicht mehr von aussen zugänglich ist oder mit einer verstärkenden Klebefolie zwecks unbefugten Ablösens abgedeckt werden kann. Die erste Folie und damit die in ihrem geschwächten Materialbereich befindlichen Kennzeichen werden also in jedem Fall bei gewaltsámer Entfernung zwangsläufig zerstört.
- Weiterhin kann so vorgegangen werden, daß der die Materialschwächungen aufweisende innere Bereich der ersten Folie nicht oder nur so schwach mit dem benachbarten Bereich der zweiten Folie verbunden wird, daß diese Verbindung schwächer ist als die zwischen der ersten Folie und dem Kraftfahrzeug bzw. einer sonstigen Unterlage.
- Auf diese Weise und außerdem dadurch, daß sich der Kennzeichenaufdruck-auf der ersten Folie über deren Materialschwächungsbereich hinaus erstrecken könnte, wird weiterhin die Sicherheit gegen ein zerstörungsfreies Ablösen des Kennzeichens erhöht.
- In der anliegenden Zeichnung ist anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch dargestellt, wie das erfindungsgemäße Kennzeichen aufgebaut und schließlich an einer Kraftfahrzeugscheibe angebracht wird. Es zeigen: Figur 1 Eine Aufsicht auf die mit den Materialschwächungen versehene erste Folie, Figur 2 eine Aufsicht auf die zweite Folie, Figur 3 den Vorgang der Verklebung der ersten und zweiten Folie sowie deren gegenseitige Ausrichtung und Anordnung bei diesem Vorgang, Figur 4 die Aufsicht auf ein Kraftfahrzeug-Kennzeichen und Figur 5 ein an einer Kraftfahrzeugscheibe befestigtes Kennzeichen nach der Erfindung.
- Der zweckmäßigerweise aus retroreflektierendem Material bestehende Kennzeichenträger 1 als erste Folie hat gemäß der Figur 1 einen inneren mit Materialschwächungen in Form von zusammenhängenden Quadraten versehenen Bereich 2 und einen von solchen Schwächungen freien Randbereich 3. Diese erste Folie wird gemäß Figur 3 mit ihrer Rückseite auf eine in Figur 2 gezeigte zweite Folie 4 gebracht, wobei beide Folien an dem schraffiert angelegten Bereich 5 der Folie 4 miteinander verbunden werden, und zwar beispielsweise durch Kleben, Verschweißen oder dergleichen.
- Im Anschluß daran wird der so entstandene Aufbau mit den Kennzeichensymbolen für das jeweilige Fahrzeug bedruckt, wofür die Figur 4 ein Ausführungsbeispiel gibt. Dabei ist es übrigens nicht unbedingt erforderlich, daß sich dieser.Aufdruck innerhalb des durch die Materialschwächungen gegebenen Bereiche 2 der ersten Folie 1 hält, da sich der Aufdruck auch über diesen Bereich hinaus erstrecken kann, um aus ersichtlichen Gründen die Sicherheit gegen ein unbeschädigtes Ablösen des Kennzeichens zu erhöhen.
- Zum Anbringen der aus der ersten und zweiten Folie aufgebauten Kennzeichen-Doppelfolie am Kraftfahrzeug wird entsprechend Figur 5 die erste Folie 1 auf ihrer der zweiten Folie 2 abgewandten Seite mit einer vorzugsweise durchgehenden Klebstoffschicht 6 beschichtet, die sich vor allem mit dem im Material geschwächten Bereich 2 der ersten Folie 1 verbinden soll und über die die Doppelfolie beispielsweise von innen mit einer Kraftfahrzeugscheibe 7 fest verbunden wird.
- per die Materialschwächungen aufweisende innere Bereich 2 der ersten Trägerfolie 1 muß nicht unbedingt mit dem unmittelbar benachbarten Bereich der zweiten Folie 4 verbunden sein. Falls trotzdem aus beliebigen Gründen eine Verbindung dieser Art gewünscht wird, sollte diese beispielsweise durch Kleben hergestellt werden und zweckmäßigerweise schwächer sein als die Verbindung der ersten Folie 1 mit der Unterlage 7.
- Zur weiteren Sicherung gegen unbefugte Verwendung eines solchen Kennzeichens kann entweder auf dem geschwächten Materialbereich 2 der ersten Folie 1 oder auf bzw. in der Klebstoff schicht 6 ein Wasserzeichen oder ähnlicher Aufdruck bzw. Eindruck vorgesehen werden.
- Falls das Kennzeichen nach der Erfindung dem gezeigten Ausführungsbeispiel entsprechend von innen an einer Fahrzeugscheibe 7 angebracht werden soll, müßte die Klebeschicht 6 transparent sein. Dies wäre nicht erforderlich, wenn das Kennzeichen etwa an einer gesondert vorzusehenden Metallplatte des Fahrzeugs angebracht wird. In solchen Fällen müßte dann allerdings die Deckfolie 4 transparent sein und der Kennzeichenaufdruck entsprechend anders angeordnet werden.
- Der Aufdruck der Kennzeichensymbole kann mit für solche Zwecke üblicher Farbe erfolgen. Es kann aber auch eine spezielle Farbe gewählt werden, die sich bei Einwirkung hoher Temperaturen verfärbt oder die bei solchen Temperaturen verläuft. Falls nämlich versucht werden sollte, das Kennzeichen unter Wärmeeinwirkung von seiner Unterlage abzulösen, würde dies zwang.släufig zu einer leicht festzustellenden Verfärbung oder Verformung der Kennzeichensymbole führen, so daß das Kennzeichen auch unter solchen extremen Bedingungen fälschungssicher ist. In solchen Fällen wären die Werte der verwendeten Farbe so einzustellen, daß bei normalen Temperaturen, also auch bei Sonneneinwirkung, keine Veränderung auf tritt, während bei einem darüber liegenden Temperaturwert die erwähnte Veränderung einsetzt.
- Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß das beschriebene Kennzeichen zwar bevorzugt als Kraftfahrzeug-Kennzeichen zur Anwendung kommen wird, daß aber andere Anwendungsbereiche für fälschungssichere Kennzeichen nicht ausgeschlossen sind.
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Fälschungssicheres Kennzeichen, insbesondere Kraftfahrzeug-Kennzeichen, bestehend aus einer Folie als Kennzeichenträger, die zumindest im Bereich der aufgedruckten Kennzeichensymbole Materialschwächungen aufweist die beim Abtrennen der mit dem Kraftfahrzeug durch Kleben verbindenen Folie aufbrechen und so deren unbeschädigtes Ablösen verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennzeichenträger (1) als erste Folie an seinem nicht e3cscllwichten Ralldbereicll (3) mit einer zweiten Folie (4) verbunden ist und daß die erste Folie mittels einer Klebstoffschicht (6) auf ihrer der zweiten Folie abgewandten Seite mit dem Kraftfahrzeug zu-verbinden ist.
- 2. Kennzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß d<r die Materialschwächungen aufweisende innere Bereich (2) der ersten Folie (1) nicht oder nur so schwach mit dem benachbarten Bereich der zweiten Folie (4) verbunden ist, daß diese Verbindung schwächer ist als die zwischen der ersten Folie und dem Kraftfahrzeug.
- 3. Kennzeichen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kennzeichenaufdruck über den Materialschwächungsbereich (2) der ersten Folie (1) hinaus erstreckt.
- 4. Kennzeichen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß entweder auf dem Materialschwächungsbereich (2) oder auf bzw. in der Klebstoffschicht (6) ein Wasserzeichen oder ähnlicher Aufdruck bzw. Eindruck vorgesehen ist.
- 5. Kennzeichen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufdruck der Kennzeichensymbole aus einer Farbe besteht, die sich bei Einwirkung hoher Temperaturen verfärbt oder die bei solchen Temperaturen verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829885 DE2829885A1 (de) | 1978-07-07 | 1978-07-07 | Faelschungssicheres kennzeichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829885 DE2829885A1 (de) | 1978-07-07 | 1978-07-07 | Faelschungssicheres kennzeichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2829885A1 true DE2829885A1 (de) | 1980-01-24 |
Family
ID=6043793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782829885 Withdrawn DE2829885A1 (de) | 1978-07-07 | 1978-07-07 | Faelschungssicheres kennzeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2829885A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1978
- 1978-07-07 DE DE19782829885 patent/DE2829885A1/de not_active Withdrawn
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