DE2829984C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B19/00—Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
- F16B19/04—Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
- F16B19/08—Hollow rivets; Multi-part rivets
- F16B19/10—Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically
- F16B19/1027—Multi-part rivets
- F16B19/1036—Blind rivets
- F16B19/1045—Blind rivets fastened by a pull - mandrel or the like
- F16B19/1054—Blind rivets fastened by a pull - mandrel or the like the pull-mandrel or the like being frangible
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Description
Die Erfindung betrifft ein Blindbefestigungselement aus einem
besonderen Metall zum Verbinden einer Vielzahl von Werkstücken
über einen großen Bereich von Klemmlängen, bestehend aus einer
hohlen rohrförmigen Hülse mit einem vorgeformten Kopf an
einem Ende und einer offenen rohrförmigen Verlängerung am
anderen Ende, einem in der rohrförmigen Hülse angeordneten,
einen Schaft aufweisenden Stift, an dem eine aus dem vorgeformten
Kopf vorstehende Zugeinrichtung ausgebildet und ein
aus dem anderen Hülsenende vorstehenden, einen vergrößerten,
einen Blindkopf bildender Abschnitt vorgesehen sind.
Eine Hauptschwierigkeit bei bekannten Blindbefestigungselementen
besteht darin, sie derart auszuführen, daß gleichbleibende
Vorspannungswerte für eine Vielzahl von Klemmlängen
erhalten werden, die sich aus den Gesamtdicken der zu vereinigenden
Werkstücke ergeben. Hierzu wird verwiesen auf die
US-PS′en 37 02 088, 31 48 578, 38 80 042 und 32 88 016,
von denen die letztere einer Ausführung der einleitend genannten
Art entspricht.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Blindbefestigungselement
derart auszuführen, daß mit einer einfachen Gestaltung der
Blindkopf für verschiedene Klemmlängen passend gestaltet wird.
Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einem Blindbefestigungselement
der einleitend genannten Art, gemäß der Erfindung
dadurch, daß der den Blindkopf bildende Abschnitt eine
Vielzahl von beabstandeten Rippen aufweist, zwischen denen
Nuten ausgebildet sind, daß die Rippen einen größeren Außendurchmesser
haben als der Durchmesser der Bohrung der Hülse
an dem vorgeformten Kopf entgegengesetzten Ende, daß die
Hülse in der Nähe des Endes, welches dem vorgeformten Kopf
entgegengesetzt angeordnet ist, einen Innendurchmesser hat,
gemäß dem die Rippen sich innerhalb der Hülse umlegen können,
und zwar für einen Teil der sich innerhalb der Werkstücke befindlichen
Hülse neben der Rückseite des dem genannten entgegengesetzten
Ende der Hülse am nächsten liegenden Werkstücks.
Ein Blindbefestigungselement der in Rede stehenden Art, bei
welchem der Blindkopf für verschiedene Klemmlängen passend
gebildet werden kann, ist aus der DE-AS 12 93 716 bekannt.
Die dort beschriebene Ausführung ist jedoch von der Ausführung
gemäß der Erfindung verschieden, so daß die Erfindung
durch sie nicht nahegelegt ist.
Entsprechend der Klemmlänge bzw. Dicke der Materialien, für
welche das Befestigungselement angewendet wird, erfassen die
Rippen fortschreitend das Ende der Buchse, den Blindkopf und
knicken um bzw. biegen sich nacheinander zurück, während der
Kopf entsteht. Am Ende des Zuges hat sich je nach Länge des
zu vereinigenden Materials genügend Zugkraft gebildet, daß
der Stift an der Sollbruchstelle des dafür vorgesehenen Halses
abbricht, wodurch das Einsetzen des Befestigungselementes
vervollständigt ist.
In der dargestellten Ausführungsform sind Stift und Buchse vorzugsweise
so vereinigt, wie es in der oben genannten US-PS
32 88 016 offenbart ist. Andere Formen des Ineinandergreifens
können ebenso verwendet werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert, wobei
auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen ist.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Befestigungselementes
mit teilweise geschnittenen und teilweise in Draufsicht
gezeigten Teilen, eingesetzt in zwei zu vereinigende
Werkstücke mit normaler Klemmlänge. Das
Befestigungselement ist noch nicht eingeführt,
Fig. 2 ist eine Fig. 1 ähnliche Ansicht in der Anfangsphase
des Einführens,
Fig. 3 ist eine Fig. 2 ähnliche Ansicht in weiter eingeführtem
Zustand,
Fig. 4 ist eine Fig. 2 und 3 ähnliche Ansicht, die den endgültigen
Zustand zeigt, wobei das Stiftende abgebrochen
ist und Stift und Buchse ineinandergreifen,
und
Fig. 5 ist eine Fig. 4 ähnliche Ansicht, wobei aber das
Befestigungselement im Werkstück von maximaler Dicke
bzw. maximaler Klemmlänge endgültig eingesetzt ist.
Nachstehend wird Bezug auf die Fig. 1 bis 4 genommen, in denen
ein Befestigungselement 10 gezeigt ist, das in zwei zu vereinigende
Werkstücke 12 und 14 eingeführt ist. Das Befestigungselement
10 besteht aus einer rohrförmigen Buchse 16 mit einer
zentralen Bohrung 18 und einem sich durch diese erstreckenden
Stift 20.
Die Buchse 16 besitzt an ihrem vorderen bzw. äußeren Ende
einen kegelstumpfförmig gebildeten Kopf 22, der in einer Aussenkung
24 an der Außenfläche des Werkstückes 14 liegt. Die
Buchse 16 weist einen zylindrischen Körperbereich 26 auf, welcher
sich rückwärts durch und im wesentlichen aus der Öffnung
28 im rückwärtigen oder inneren Werkstück 12 erstreckt.
Die Bohrung 18 endet am Kopf 22 in einer ringförmigen Schulter
30, mit welcher Material vorgesehen ist, um Stift 20 und Buchse
16 ineinandergreifen zu lassen und welche außerdem zwangsweise
einen Anschlag bildet, um die Vorwärtsbewegung des Stiftes 20
in der Buchse 16 zu begrenzen, wie in der oben genannten US-PS
32 88 016 offenbart ist.
Bei dem in die Buchse eingeführten Stift 20 ist der Kopf mit 32
bezeichnet, der Schaftbereich mit 34, die Schließnut mit 36, die
Bruchhalskerbe mit 38 und der in üblicher Weise aus ringförmigen
Zugnuten gebildete Zugbereich mit 40.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Bauweise des Kopfes 32
des Stiftes 20, seiner Anordnung in bezug auf das innere Ende
der Buchse und seiner Funktion, den blinden Kopf passend für
verschiedene Klemmlängen zu bilden.
Der Kopfbereich 32 besteht aus einer Vielzahl von ringförmigen
Rippen 42, 43, 44, 45 und endet in einer Endrippe 46. Diese
Rippen sind entstanden durch voneinander abgesetzte ringförmige
Kerben oder Nuten 48, deren Kerndurchmesser kleiner sind als der
Durchmesser des Schaftbereiches 34. Vorteilhaft ist auch, die
Rippen so auszubilden, daß sie schräg nach innen verlaufen und
pyramidenförmige Querschnitte haben, damit ihre Wurzelbereiche
die größte Festigkeit aufweisen. Dadurch wird die kontrollierbare
progressive Biegung der Rippen beim Einführen des Befestigungselementes
möglich.
Dadurch, daß die Tiefe bzw. der Kerndurchmesser der Kerben 48 und/
oder die Tiefe bzw. Form der Kerben beeinflußbar ist, kann die
Querschnittsform der Rippen und damit der Biegewiderstand
der Rippen geändert werden. Auf diese Weise kann die Ausweitung
der Buchse bzw. die Form des Kopfes für eine gewünschte
Konstruktion abgeändert werden, ebenso der Belastungswiderstand
an jedem beliebigen Bereich des Montierungsprogramms.
Die Rippe 42 ist fester als die Rippen 43, 44 und 45, weil der
Durchmesser des Schaftes 34 größer ist als der Kerndurchmesser
der benachbarten Kerbe 48. In der dargestellten Ausführungsform
besitzen die Rippen 43, 44 und 45 den gleichen Biegewiderstand.
Eine Abwandlung dieses Biegewiderstandes kann jedoch dadurch
bewerkstelligt werden, daß der Kerndurchmesser der Nuten oder
Kerben 48 abgeändert wird. Die Endrippe 46 hat vorzugsweise
die größte Dickenabmessung, so daß sie die festeste ist und
sich am Ende des Einführungsvorgangs nicht verbiegt.
In Fig. 2 ist der blinde Kopf bereits hergestellt und die erste
Rippe 42 zusammengedrückt bzw. zurückgebogen. In Fig. 3, die
einen weiter fortgeschrittenen Zustand des Einsetzungsvorgangs
zeigt, hat sich der Stift 10 weiter in die Buchse bewegt, und
die Rippen 42 und 43 wurden zurückgebogen bzw. zusammengedrückt.
In Fig. 4 hat der Stift 10 seine endgültige Stellung erreicht,
das Ineinandergreifen an der Schulter 30 hat sich vollzogen und
der Stift ist an der Bruchhalskerbe 38 abgebrochen. Für diese
Klemmlänge wurden die Rippen 42 und 43 zurückgebogen und die
Rippe 44 ist dabei, sich zurückzubiegen.
In Fig. 5 entsprechen die Werkstücke 13 und 15 den Werkstücken
12 und 14, sind jedoch dicker und sollen eine maximale Klemmlänge
darstellen. Nach vollständigem Einführen des Stiftes wurden
die Rippen 42, 43, 44 und 45 allesamt zurückgebogen bzw.
-gedrückt.
Claims (5)
1. Blindbefestigungselement aus einem besonderen Metall
zum Verbinden einer Vielzahl von Werkstücken über einen
großen Bereich von Klemmlängen, bestehend aus einer hohlen
rohrförmigen Hülse (16) mit einem vorgeformten Kopf
(22) an einem Ende und einer offenen rohrförmigen Verlängerung
(26) am anderen Ende, einem in der rohrförmigen
Hülse (16) angeordneten, einen Schaft (34) aufweisenden
Stift (20), an dem eine aus dem vorgeformten Kopf
(22) vorstehende Zugeinrichtung (40) ausgebildet und ein
aus dem anderen Hülsenende vorstehenden, einen vergrößerten,
einen Blindkopf (32) bildender Abschnitt vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der den
Blindkopf (32) bildende Abschnitt eine Vielzahl von beabstandeten
Rippen (42-46) aufweist, zwischen denen Nuten (48) ausgebildet
sind, daß die Rippen einen größeren Außendurchmesser
haben als der Durchmesser der Bohrung (18) der Hülse (16)
an dem vorgeformten Kopf (22) entgegengesetzten Ende, daß
die Hülse (16) in der Nähe des Endes, welches dem vorgeformten
Kopf (22) entgegengesetzt angeordnet ist, einen Innendurchmesser
hat, gemäß dem die Rippen (42-46) sich innerhalb
der Hülse umlegen können, und zwar für einen Teil der sich
innerhalb der Werkstücke befindlichen Hülse neben der Rückseite
des dem genannten entgegengesetzten Ende der Hülse am
nächsten liegenden Werkstücks.
2. Blindbefestigungselement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzahl der sich
zurückbiegenden ringförmigen Rippen gemäß einer gewünschten
Klemmlängenänderung gewählt wird, um dieser Proportion zu entsprechen.
3. Blindbefestigungselement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kerndurchmesser
der Nuten (48) zwischen den Rippen kleiner ist als
der Durchmesser des Schaftbereiches (34) des Stiftes.
4. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die letzte Rippe (46) des den Kopf bildenden Bereiches
die größte Festigkeit besitzt, und daß die erste bzw.
vorderste Rippe (42) eine gegen Zurückbiegen widerstandsfähigere
Festigkeit besitzt als die übrigen Rippen in der
Mitte zwischen der letzten und der ersten bzw. vordersten
Rippe.
5. Blindbefestigungselement nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die übrigen bzw. mittleren
Rippen (43-45) bei einem Zurückbiegen gleichstarken Widerstand
bieten.
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