DE2832081C2 - Auskleidung für Feuerungsräume - Google Patents
Auskleidung für FeuerungsräumeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/0003—Linings or walls
- F27D1/0006—Linings or walls formed from bricks or layers with a particular composition or specific characteristics
- F27D1/0009—Comprising ceramic fibre elements
- F27D1/0013—Comprising ceramic fibre elements the fibre elements being in the form of a folded blanket or a juxtaposition of folded blankets
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auskleidung für Feuerungsräume, insbesondere, für Hochtemperatur-Industrieöfen,
mit Lagen aus Matwn von temperaturbeständigem Material, die durch Halterungen an der
Wand des Feuerungsraumes befestigt sind, wobei jeweils eine U-förmige Doppellage durch Falten eines
von einer Mattenbahn abgeschnittenen Mattenstreifens gebildet ist.
Bei einer solchen Auskleidung sind die Mitten in den sich durch die Faltung jeweils ergebenden Doppellagen
in der einen Richtung aneinandergelegt, während an beiden Seiten eines solchen Paketes aus
Doppellagen gleiche Pakete angrenzen. Die Breite derartiger Pakete ist jeweils durch die Breite der Mattenbahn
bestimmt, von der die Mattenstreifen abgeschnitten werden.
Diese Pakete stoßen jeweils stumpf aneinander und bilden eine Fuge oder zumindest einen Bereich geringerer
Mattendichte. Dies bedeutet eine Schwächung der Isolierwirkung in diesem Bereich. Auch
bieten die Mattenkanten an dieser Fuge oft Angriffspunkte für die Rauchgasströmung, an denen diese insbesondere
bei höheren Geschwindigkeiten zuerst den Faserverband der Matten lockern kann.
Hiervorn ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Auskleidung der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, daß sich zwischen zwei aneinandergrenzenden Paketen gefalteter Doppellagen
keine durchgehenden Fugenbereiche bilden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Mattenstreifen jeweils von der
Mattenbahn entlang einer gegenüber der Querrichtung in einem Winkel schräg verlaufenden Richtung
abgeschnitten ist und die Form eines Parallelogramms hat und daß die Faltlinie parallel zu einet der Seiten-
kanten des Parallelogramms verläuft.
Aufgrund dieser Ausbildung hat jede U-förmige Doppellage an einer Seite in einer Lage einen drejekkigen
Lappen, während die andere Lage an dieser Stelle einen Freiraum gleicher Form bildet. In diesen
greift beim Aneinandersetzen der Mattenpakete ein dreieckiger Lappen einer benachbarten Doppellage
ein. Es entsteht somit im Verbindungsbereich zwischen benachbarten Mattenpaketen eine Verzahnung
bzw. Verzinkung, so daß keine durchgehende Fuge mehr vorhanden ist und die Mattenpakete verhältnismäßig
gleichmäßig ineinander übergehen. Die eingangs genannten Nachteile sind damit in vollem Umfang
vermieden.
Vorteilhaft ist es ferner, daß sich durch die von der
Erfindung vorgeschlagene Ausbildung der Auskleidung insbesondere auch Eckverbindungen ohne die
Bildung durchgehender Fugen herstellen lassen. Ein nächster Vorteil besteht darin, daß die ineinandergreifenden
dreieckigen Lappen benachbarter Mattenpakete eine unterschiedliche Faserrichtung haben. Da
diese Lappen fest aufeinanderüegen, wird hierdurch
zu einem Teil auch dem Schrumpfprozeß entgegengewirkt. Die Schrumpfrichtungen der aufeinanderliegenden
Mattenteile sind nämlich unterschiedlich, so daß das Schrumpfen nicht ungehindert erfolgen kann.
Durch die Breite des jeweils abgeschnittenen Mattenstreifens läßt sich die Stärke bzw. die Tiefe der jeweiligen
Auskleidung vorgeben. Es ist im allgemeinen zweckmäßig, wenn die Faltlinie parallel zu den jeweils
längeren Seitenkanten des Parallelogramms verläuft und wenn die Mattenstreifen hälftig gefaltet sind.
Für das Abschneiden der Mattenstreifen von der Mattenbahn ist ein Winkel zwischen 20° und 50° zur
Querrichtung der Mattenbahn günstig.
Nachfolgend wird eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand einer Zeichnung
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Mattenbahn,
Fig. 2 einen abgeschnittene ii Mattenstreifen,
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung einen Teil einer Ofenwand mit der Auskleidung,
Fig. 4 eine Seitenansicht zu der Darstellung nach Fig. 3,
Fig. 5 in einer der Fig. 4 entsprechenden Darstellung
eine abgewandelte Ausführungsform.
Wie aus Fig. 1 erkennbar, werden von einer aufgerollten
Mattenbahn 10 Mattenstreifen 11 in einer Richtung abgeschnitten, die zur Querrichtung schräg
verläuft. Der entsprechende Winkel ist mit α bezeichnet und beträgt in diesem Fall etwa 45°.
Fig. 2 zeigt einen abgeschnittenen Mattenstreifen 11, dessen parallele Schnittkanten 12 langer sind als
die beiden anderen Längsseiten des durch den Mattenstreifen 11 gebildeten Parallelogramms. Die Mattenstreifen
11 werden entlang einer Faltlinie 13 hälftig gefaltet, die parallel zu den Schnittkanten 12 verläuft.
Es wird also aus jedem Mattenstreifen 11 eine U-förmige Doppellage gebildet. Derartige Doppellagen
sind entsprechend der Darstellung nach Fig. 3 in diesem Beispiel mit Hilfe von Stangen 14 an einer
Wand 15 eines Feuerungsraumes befestigt, wobei die Doppellagen zu einem Paket aufeinandergelegt sind.
Die Breite eines solchen Paketes ergibt sich aus der Breite einer Mattenbahn 11 bzw. der Länge der
Schnittkanten 12. Durch entsprechende Länge der jeweils abgeschnittenen Mattenstreifen 11 läßt sich die
Stärke der Auskleidung bestimmen.
Aufgrund der besonderen Faltung hat jede aus einem Mattenstreifen Il gebildete U-förmige Doppellage
an der einen Seite einen dreieckigen Lappen 16.. der im Bereich dieser Doppellage einen Freiraum bildet,
den ein anderer Lappen einer benachbarten Doppellage voll ausfüllt. Bei einer senkrechten Ofenwand,
wie sie in Fig. 3 teilweise dargestellt ist, ergibt sich somit für die dem Feucrungsraum zugewandte Seite
der Auskleidung eine Verzinkung bzw. Verzahnung zwischen den einzelnen Doppellagen.
Die Schraffierung der Stirnflächen der einzelnen Doppellagen im linken Teil der Fig. 3 entspricht dem
Faserverlauf in dem jeweiligen Mattenstreifen 11. Somit ist erkennbar, dali die Faserrichtung in den Latten
16 von benachbarten Mattenstreifen 11 eine andere sein muß als diejenige Faserrichlung, die in den in
Fig. 3 gezeigten freien Lappen 16 dieses Mattenpaketes vorhanden ist.
Fig. 4 entspricht einem Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 3. Aufgrund der hälftigen Faltung der
Mattenstreifen 11 ergibt sich an der dem Feuerungsraum zugewandten Seite eine durchgehende ebene
Fläche.
Es ist aber auch denkbar, die Mattenpakete so anzuordnen, daß diese Fläche stumpf an die Wand 15
des Feuerungsraumes stößt. In diesem Fall kann die Auskleidung auch durch Kleben mit der Wand 15 ver-I»
bunden werden.
Bezugsziffernliste
10 Mattenbahn
11 Mattenstreifen
ι "> 12 Schnittkante
ι "> 12 Schnittkante
13 Faltlinie
14 Stange
15 Wand
16 Lappen
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Auskleidung für Feuerungsräume, insbesondeie
für Hochtemperatur-Industrieöfen, mit Lagen aus Matten von temperaturbeständigem Material,
wobei jeweils eine U-förmige Doppellage durch Falten eines von einer Mattenbahn abgeschnittenen
Mattenstreifens gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mattenstreifen (11)
von der Mattenbahn (10) entlang einer gegenüber der Querrichtung in einem Winkel schräg verlaufenden
Richtung abgeschnitten ist und die Form eines Parallelogramms hat und daß die Faltlinie
(13) parallel zu einer der Seitenkanten (12) des Parallelogramms verläuft.
2. Auskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dies die jeweils längere Seitenkante (12) des Parallelogramms ist.
3. Auskleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mattenstreifen
(11) hälftig gefaltet ist.
4. Auskleidung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mattenstreifen
(11) in einem Winkel zwischen 20° und 50° zur Querrichtung der Mattenbahn (10) schräg
abgeschnitten ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782832081 DE2832081C2 (de) | 1978-07-21 | 1978-07-21 | Auskleidung für Feuerungsräume |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782832081 DE2832081C2 (de) | 1978-07-21 | 1978-07-21 | Auskleidung für Feuerungsräume |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2832081B1 DE2832081B1 (de) | 1979-11-29 |
| DE2832081C2 true DE2832081C2 (de) | 1982-03-18 |
Family
ID=6045006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782832081 Expired DE2832081C2 (de) | 1978-07-21 | 1978-07-21 | Auskleidung für Feuerungsräume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2832081C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4411621A (en) * | 1980-12-05 | 1983-10-25 | Miller Thomas M | Furnace wall construction |
-
1978
- 1978-07-21 DE DE19782832081 patent/DE2832081C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2832081B1 (de) | 1979-11-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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