DE283230C - - Google Patents

Info

Publication number
DE283230C
DE283230C DENDAT283230D DE283230DA DE283230C DE 283230 C DE283230 C DE 283230C DE NDAT283230 D DENDAT283230 D DE NDAT283230D DE 283230D A DE283230D A DE 283230DA DE 283230 C DE283230 C DE 283230C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reed
sticks
reeds
narrow
wide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT283230D
Other languages
English (en)
Publication of DE283230C publication Critical patent/DE283230C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay
    • D03D49/62Reeds mounted on slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 283230 KLASSE 86g. GRUPPE
EDUARD SCHELLENBERG in BERN, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11.JuIi 1913 ab.
Bekanntlich werden Webblätter in der Weise hergestellt, daß man zwei parallele Stäbe gleichmäßig mit Draht umwickelt und die Rietstäbe zwischen beide Stäbe und in die einzelnen Windungen einfügt, worauf durch Eintauchen in ein Lötbad die Fixierung des Ganzen erfolgt. Beim Herstellen von Webblättern mit Zähnen von ungleicher Breite, d. h. mit abwechselnd angeordneten breiten und schmalen Rietstäben, ergeben sich bei dem Arbeiten nach dem bekannten Verfahren wesentliche Schwierigkeiten und Nachteile. So ist z. B. beim Eintauchen in das Lötbad die Wärmeleitung und die thermische Aus-
!5 dehnung bei den verschieden dimensionierten Rietstäben eine ungleiche, was ein Durchbiegen einzelner Rietstäbe verursacht. Infolgedessen ist die Anschlagsfläche des Webblattes nicht mehr glatt und die Rietstäbe selbst nicht mehr an allen Stellen in gleichem Abstand. Das Blatt wird streifig und kann kaum mehr egalisiert werden. Da ferner die Vorderlängsseiten aller Rietstäbe in einer Ebene liegen müssen, so ist es nach der Fixierung der Rietstäbe nicht mehr möglich, etwa beschädigte schmale Rietstäbe auf ihrer Rückseite noch zu schleifen und zu polieren, so daß Beschädigung des Zettels eintreten kann. Endlich erfordert auch das abwechselnde Einsetzen der schmalen und breiten Rietstäbe größte Aufmerksamkeit bei der Herstellung der Blätter.
Diese Schwierigkeiten und Nachteile beseitigt das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren. Gemäß demselben werden zunächst die Rietstäbe der verschiedenen Breiten in der bekannten Weise für sich zu Webblättern zusammengesetzt, so daß also jedes dieser Webblätter nur Rietstäbe von gleicher Breite 'aufweist, worauf man die Webblätter mit schmalen Rietstäben in diejenigen mit breiten Rietstäben eindrückt oder umgekehrt. Die Rietstäbe gleicher Breite werden in bekannter Weise je zu Webblättern bis auf das Verlöten zusammengestellt. Jedes der so hergestellten Webblätter wird dann egalisiert, geschliffen und poliert. Die so je für sich fertig bearbeiteten Webblätter mit verschieden breiten Rietstäben werden nach Herausziehen der Querstäbe aus den Drahtspiralen und gleichmäßigem geringen Auseinanderziehen der letzteren bzw. der Rietstäbe Flachseite gegen Flachseite aneinandergelegt, so daß die Rietstäbe des einen Webblattes je zwischen zwei Rietstäbe des andern Webblattes zu liegen kornmen. Hierauf wird das Webblatt mit den schmäleren oder breiteren Zähnen in das andere hineingedrückt, bis seine Rietstäbe auf der einen Seite mit denen des andern Webblattes bündig sind. Nachher werden die Drahtspiralen bis auf zwei entfernt, indem sie von den Rietstäben heruntergeschoben werden. Die übrigbleibenden zwei Drahtspiralen werden dann an die Endteile der Rietstäbe geschoben und je von zwei neuen Querstäben durchzogen. Das Fertigstellen des Webblattes, Verlöten der Rietstäbe und Drahtspiralen mit den Webblattrahmen geschieht in bisher üblicher Weise.

Claims (1)

  1. ■ Irgendwelche Nacharbeitung, wie Schleifen und Breite, dadurch gekennzeichnet, daß man
    Richten des so hergestellten Webblattes, ist die schmalen und breiten Rietstäbe in be-
    nicht erforderlich. kannter Weise für sich zu Webblättern
    .ρ . . : zusammensetzt, worauf man die Web-
    Ι-Άτεντ- An Spruch: j blätter mit schmalen Rietstäben in die-Verfahren zur Herstellung von Web- jenigen mit breiten Rietstäben eindrückt
    blättern mit Rietstäben von ungleicher j oder umgekehrt.
    BERMN. GEDRUCKT IN DER HütCHSDRUCKEREI.
DENDAT283230D Active DE283230C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE283230C true DE283230C (de)

Family

ID=538811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT283230D Active DE283230C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE283230C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1207783B (de) Verfahren zur Herstellung der Quernaht zum Endlosmachen von Papiermaschinensieben mit Kunststoffkette
DE283230C (de)
DE829577C (de) Webstuhl-Geschirrahmen
DE293829C (de)
DE901256C (de) Verfahren zur Herstellung einer Webenaht zum Endlosmachen von Metalltuechern, insbesondere fuer Papiermaschinen
DE731344C (de) Waermeaustauscher mit aus Draht fortlaufend geformten Waermeleitgittern
DE512125C (de) Presswerkzeug zur Herstellung von Netzwerkstaeben aus Blech
DE332346C (de) Gegliederter metallener Traeger ohne Pfosten
DE514205C (de) Netzwerkstab
DE3504717A1 (de) Gitterelement
DE552753C (de) Verfahren zum Ziehen von Staeben
DE940746C (de) Handbiegemaschine fuer Stabeisen u. dgl.
AT72725B (de) Webblatt.
DE19815625B4 (de) Deckelstreifen
DE417420C (de) Bilderrahmen mit Rueckwand aus Sperrholz
DE322535C (de) Handwebvorrichtung
DE60142C (de) Breithalter für Drahtwebstühle
DE410990C (de) Siebzylinder, insbesondere Vordruckwalze fuer Papiermaschinen
DE189462C (de)
DE596211C (de) Aus einer flachgewalzten Schraubenfeder bestehendes Federband fuer Matratzenbespannungen
DE597104C (de) Kreuzriet
DE849677C (de) Webschaft
DE410463C (de) Verfahren zur Herstellung von Taschenbuegeln aus Zelluloid oder aehnlichem Stoff
AT138185B (de) Maschine zum Flechten oder Weben von Welldrahtgittern.
DE347063C (de) Verfahren zur Herstellung von Rostgittern