DE2834190C2 - Rohrschelle mit Haltebügel - Google Patents

Rohrschelle mit Haltebügel

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DE2834190C2 DE19782834190 DE2834190A DE2834190C2 DE 2834190 C2 DE2834190 C2 DE 2834190C2 DE 19782834190 DE19782834190 DE 19782834190 DE 2834190 A DE2834190 A DE 2834190A DE 2834190 C2 DE2834190 C2 DE 2834190C2
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Description

Die Erfindung geht aus von einer schalldämmenden Rohrschelle mit Haltebügel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus dem Katalog der Firma dipa M. + R. Dick GmbH, Köln 90, sind unter der Bezeichnung »dipa-Schello Typ 120« Rohrschellen dieser Art bekannt. Diese Rohrschellen sind an ihrem an einer Wand oder Decke anzuschraubenden Haltebügel so befestigt, daß ein metallischer Kontakt vermieden ist und eine Schalldämmung erreicht wird. Die bekannten Rohrschellen weisen einen Haltebügel mit U-Profil auf, dessen freie Schenkel-Enden in eine zur Rohrschelle parallele Stellung aufgebogen und an dieser mittels Nietbolzen befestigt sind. Dabei sind zwischen der Rohrschelle und jedem Schenkel sowie auf der der Rohrschelle abgewandten Seite des Schenkel-Endes jeweils unter Druckspannung stehende Dämpfungskörper aus Gunimi angeordnet, die eine zylindrische Form haben. Der Durchmesser der Durchgangsbohrung für den Nietbolzen in dem Schenkel-Ende ist erheblich größer als der Durchmesser des Nietbolzens, so daß ein metallischer Kontakt zwischen dem Nietbolzen und dem Schenkel des Haltebügels ausgeschlossen ist.
Dadurch wird die Übertragung von Geräuschen aus der Rohrleitung über deren Befestigung auf die Gebäudewand verhindert.
Diese bekannten schalldämmenden Rohrschellen haben den Nachteil, daß sie wie ein Gelenk wirken, weil unter Belastung die Gummidämpfungskörper teils zusammengedrückt, teils auseinandergezogen werden. Dies hat zur Folge, daß bei fest auf dem Rohr montierten Rohrschellen das Rohr verdrillt wird. Die Spannung im Rohr kann durch Addition der von mehreren Rohrschellen verursachten Kräfte so hoch werden, daß insbesondere Kunststoffrohre beschädigt werden.
Aus der DE-OS 26 18 900 ist eine Rohrbefestigungsvorrichtung bekannt mit einem an einer Wand oder Decke zu befestigenden Befestigungsteil, einem das zu befestigende Rohr umgreifenden Trägerteil und einem zwischen Befestigungsteil und Trägerteil angeordneten Dämpferteil aus vorgespanntem gummielastischen Werkstoff, bei der das Trägerteil mindestens eine Rohrschelle und zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete Rohrträgerwinkel aufweist mit je einer Einspannplatte, die an der Einspannplatte des jeweils anderen Rohrträgerwinkels anliegt und mit einer jeweils nach außen abgewinkelten Auflageplatte die Befestigungsmittel für die Rohrschelle aufweist und bei der das Befestigungsteil aus zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten Befestigungswinkeln besteht, die zu den Einspannplatten parallele Schenkel und jeweils nach außen abgewinkelte Wandschenkel aufweisen und bei der das Dämpferteil aus zwei im wesentlichen rechteckigen Dämpferplatten besteht, die zwischen den Einspannplatten der Rohrträgerwinkel und den dazu parallelen Schenkeln der Befestigungs-
winkel angeordnet sind und die von Verbindungsgliedern unter Vorspannung gehalten sind, welche die Rohrträgerwinkel, die Dämpferplatten und die Befestigungswinkel zu einer Einheit verbinden.
Diese bekannte Rohrbefestigungsvorrichtung dient als Festpunkt-Rohrschelle, weil sie eine axiale Bewegung des Rohres nicht zuläßt. Sie hat den Nachteil, daß sowohl der Materialaufwand als auch clt Montageaufwand relativ hoch sind, weil die beiden Rohrträgerwinkel und die beiden Befestigungswinkel aus relativ dickem Stahlblech hergestellt sein müssen und cie beiden Befestigungswinkel jeder für sich an eine Wand oder Decke befestigt werden müssen.
Aus der DE-OS 23 37 772 ist eine Befestigungsvorrichtung für Abgasrohre bekannt, die sich zusammensetzt aus einer an einer Schiffswand anzuschweißenden Grundplatte, auf welcher ein Metallkonus befestigt ist, der über einen anvulkanisierten Ringkonus aus Gummi mit einem zweiten Metallkonus verbunden ist, der mittels eines Schraubenbolzens an eine Rohrpratze anschraubbar ist, und aus einem losen, konischen Gummipuffer, der mittels einer Stahlscheibe und dem Schraubenbolzen gegen den Innenkonus des mit der Grundplatte verbundenen Metallkonus gedrückt wird. Durch die konische Ausbildung der Gummi-Metall-Teile und des anpreßbaren Gummipuffers kann die Körperschall und Schwingungen isolierende Befestigungsvorrichtung auf Druck, Schub und Zug belastet werden. Diese für Abgasrohre von Schiffsmotoren bestimmte Befestigungsvorrichtung ist für den sanitären Rohrleitungsbau zu aufwendig und zur Befestigung einer Rohrschelle ungeeignet.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen Rohrschelle mit Haltebügel ist es Aufgabe der Erfindung, Rohrschellen dieser Art so zu verbessern, daß eine wirtschaftlich herstellbare, leicht montierbare Rohrschelle mit Haltebügel entsteht, die auch bei höheren Belastungen das Rohr fest umspannen und tragen kann, ohne im Rohr wesentliche Spannungen zu verursachen, und die in jeder Belastungsrichtung, also horizontal hängend, stehend, winklig zur Wand sowie für Steigbzw. Fallrohre verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Rohrschelle mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
In den Unteransprüchen 2 bis 10 sind für die Aufgabenlösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht, die teilweise Merkmalsgleichheiten mit dem Stand der Technik aufweisen.
Die Entwicklung des Gestaltungsprinzips bei der Erfindung bestehend aus der von dem zu verbessernden, im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch den Katalog der Firma dipa M. + R. Dick GmbH, Köln 90, dipa-Schelle 120, bekanntgewordenen Stand der Technik ausgehenden, noch zu lösenden und auf diesen Stand der Technik spezifizierten Aufgabe und den im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Lösungsmitteln war nicht ohne weiteres und ohne erfinderische Überlegungen möglich, weil zu dieser Entwicklung beim Stand der Technik keine ausreichenden technischen Hinweise zu erkennen sind. Insoweit es im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 Merkmalsgleichheiten mit dem Stand der Technik gemäß der DE-OS 23 37 772 gibt, ist die Übertragung der entsprechenden Merkmale vom genannten Stand der Technik nahegelegen, weil diese Merkmale bei diesem Stand der Technik in einem solchen Zusammenhang bekanntgeworden sind, daß die Übertragung ohne weiteres möglich ist, insoweit es jedoch im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 Merkmalsgleichheiten mit dem Stand der Technik gemäß der DE-OS 26 18 900 gibt, ist die Übertragung dieser Merkmale von dem zuletzt genannten Stand der Technik nicht nahegelegt, weil diese Merkmale bei dem zuletzt genannten Stand der Technik in ganz anderem technischen Zusammenhang bekanntgeworden sind.
Bei dieser Rohrschelle nach der Erfindung ist zwar auch die Belastung der Dämpfungskörper unterschiedlich. Beispielsweise werden bei Befestigung des
ίο Tragbügels an einer senkrechten Wand und horizontal verlaufendem Rohr die unteren Dämpfungskörper zusammengepreßt, während die oberen Dämpfungskörper entlastet werden. Durch die Winkelstellung der Schenkel des Haltebügels in Kombination mit den großen aneinanderliegenden Flächen der Dämpfungskörper und der Elemente, zwischen denen diese eingeklemmt sind, nämlich der Schenkel des Haltebügels und des Befestigungswinkels sowie der Druckplatten, wird erreicht, daß trotz elastischer Verbindung der Rohrschelle mit dem Haltebügel auch unter großer Belastung nur minimale Kippbewegungen an der zentralen Befestigung der Rohrschelle am Haltebügel auftreten können. Diese Kippbewegung ist so klein, daß sie nicht mehr nachteilig in Erscheinung tritt.
Dabei ist es vorteilhaft, daß die Druckplatten einstückig hergestellt und durch einen schmalen, zum Befestigungssteg parallelen Steg zu einem Druckelement verbunden sind, so daß anstelle von Einzelbefestigungen jeder Druckplatte eine zentrale Befestigung des Dmckelementes möglich ist. Dann kann in Weiterbildung der Erfindung die gesamte Halteeinheit, bestehend aus dem Haltebüge!, den Dämpfungskörpern, dem Druckelement und dem Trag-Winkel, mittels eines den Steg des Druckelementes, den mittleren Teil des Tragwinkels und die Rohrschelle durchsetzenden Bolzens auf der Rohrschelle befestigt sein.
Die erfindungsgemäße Rohrschelle hat ferner den Vorteil, daß der Haltebügel, der Tragwinkel und die Dämpfungskörper einen geschlossenen, formsteifen, dreieckigen Befestigungsfuß bilden und daß mit wenig aufwendigem Dämpfungsmaterial, nämlich plattenförmigen Dämpfungskörpem, insbesondere aus Gummi, die wegen ihrer großen Auflageflächen nur relativ geringe Dicke haben müssen, eine mindestens ebenso zuverlässige hohe Schalldämmung erreicht wird, wie bei der bekannten Rohrschelle mit zylindrischen Dämpfungskörpem. Dabei wird durch die Winkelstellung der Schenkel des Tragbügels erreicht, daß der Platzbedarf der Halteeinheit insgesamt eher geringer ist, als bei der bekannten Haltebügel-Konstruktion. Ein weiterer Vorteil der Winkelstellung der Schenkel liegt darin, daß eine zentrale Befestigung des Tragbügels an der Rohrschelle möglich ist.
Die kompakteste Halteeinheit mit größtmöglichen Auflageflächen der Dämpfungskörper wird erreicht, wenn nach der Erfindung der Winkel zwischen dem Befestigungssteg und den Schenkeln des Haltebügels 40 bis 50°, insbesondere 45", beträgt.
Der Bolzen kann erfindungsgemäß ein Nietbolzen sein, der so gestaucht ist, daß die Nietverbindung schwergängig verdrehbar ist, daß sich also die Rohrschelle gegenüber dem Tragbügel unter Anwendung einer nicht unbeachtlichen Kraft verdrehen läßt. Dadurch kann jeweils die vorteilhafteste Stellung des Haltphügels bzw. der Rohrschelle eingestellt werden. Beispielsweise muß bei einem steigenden Rohr die Rohrschelle zwangsläufig horizontal stehen, aber der Haltebügel kann quer dazu eingestellt werden, sofern er
die Last des Rohres aufnehmen soll. Soll dagegen bei einem senkrechten Rohr nur gegen seitlich wirkende Kräfte abgestützt werden, dann ist der Haltebügel ebenfalls horizontal einzustellen. In ähnlicher Weise kann für alle Arten von Anordnungen die Stellung des Haltebügels gegenüber der Rohrschelle vor der Montage eingestellt werden. Selbstverständlich darf die Verdrehung nicht ohne Kraftausübung möglich sein, weil bei der Montage Schwierigkeiten auftreten würden, wenn sich der Haltebügel von selbst verstellen könnte.
Die Merkmale der Erfindung und deren technischen Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf eine Rohrschelle mit Haltebügel,
F i g. 2 die Schnittansicht des Haltebügels.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Rohrschelle 1 mit einem Haltebügel 2 verbunden, der einen Befestigungssteg 3 aufweist und zwei Schenkel 4 und 5, die in einem Winkel von 45° zur Rohrschelle 1 hin abgewinkelt sind. Mit der Rohrschelle 1 ist ein Tragwinkel 7 fest verbunden, dessen Schenkel 8, 9 parallel zu den Schenkeln 4, 5 des Haltebügels 2 verlaufen. Auf beiden Seiten der Schenkel 4, 5 des Haltebügels 2 befinden sich plattenförmige Dämpfungskörper 6, die die Schenkel des Haltebügels 2 und des Tragwinkels 7 zum größeren Teil abdecken. Innerhalb des Haltebügels 2 befinden sich Druckplatten 10, 11. Zwischen diesen Druckplatten 10, 11 und den Schenkeln 8, 9 des Tragwinkels 7 sind die Schenkel 4, 5 des Haltebügels 3 mit den beiden sie abdeckenden Dämpfungskörpern 6 eingeklemmt.
Erfindungsgemäß ragen die Dämpfungskörper 6 über die freien Enden des Haltebügels 2 und des Tragwinkels 7 hinaus, so daß das Dämpfungsmaterial vor die freien Kanten gedrückt wird und so ein Verrutschen der Klemmteile und der Dämpfungskörper gegenüber dem Haltebügel verhindert wird.
Die Druckplatten 10, 11 können jede für sich mit den dazwischen befindlichen Schenkeln 4 bzw. 5 des Haltebügels 2 und den diese abdeckenden Dämpfungskörper 6 auf den zugehörigen Schenkeln 8 bzw. 8 des Tragwinkels 7 mittels Nietverbindung befestigt sein, wobei in bekannter Weise zur Verhinderung der Schall-Leitung metallische Berührung zwischen den Nietbolzen und den Schenkeln des Haltebügels 2 dadurch vermieden werden muß, daß der Durchmesser der Bohrung in den Schenkeln 4 bzw. 5 erheblich größer ist als der Nietbolzendurchmesser, so daß beim Festklemmen Dämpfungsmaterial in den Ringspalt gedrückt wird.
In der Zeichnung ist eine vereinfachte Klemmbefestigung gezeigt, bei der die seitlichen Einzelbefestigungen vermieden werden. Dadurch, daß die Druckplatten 10, 11 einstückig hergestellt und durch einen schmalen, zum Befestigungssteg 3 parallelen Steg 12 zu einem in sich steifen Druckelement 13 verbunden sind, wird in vorteilhafter Weise erreicht daß die Halteeinheit bestehend aus dem Haltebügel 2, den Dämpfungskörpern 6, dem Druckelement 13 und dem Tragwinkel 7 mittels eines den Steg 12 des Druckelementes 13, den mittleren Teil des Tragwinkels 7 und die Rohrschelle 1 durchsetzenden Bolzens 15 an der Rohrschelle 1 befestigt werden kann und dabei gleichzeitig die erforderliche Klemmbefestigung der Klemm- und Dämpfungsteile auf beiden Seiten erreicht wird. Durch entsprechende Dimensionierung dieser Teile wird den Dämpfungskörpern 6 eine optimale Vorspannung gegeben.
Diese Anordnung hat jedoch nicht nur den Vorteil, daß allein ein zentraler Bolzen zur Befestigung und Einspannung der gesamten Halteeinheit ausreicht, sondern es wird dadurch auch möglich, für diese zentrale Befestigung einen Nietbolzen 15 zu verwenden, der so gestaucht ist, daß die Nietverbindung schwergängig verdrehbar ist. Dadurch wird die vorher beschriebene Möglichkeit geschaffen, die Halteeinheit gegenüber der Rohrschelle zu verstellen und vor der Montage jeweils die Winkelstellung der Teile zueinander einzustellen, die für den vorliegenden Belastungsfall optimal ist.
Eine besonders sichere, beim Einstellen gut geführte und unter Belastung zusätzlich günstig wirkende zentrale Verbindung wird erreicht, wenn in der Rohrschelle 1 eine den Kopf des Bolzens 15 oder eines Schraubenbolzens 1 aufnehmende Mulde 14 eingeprägt ist, auf deren vorspringender Außenseite ein W-förmiger Tragwinkel 7 befestigt ist. Diese Anordnung ist nicht nur platzsparend, sondern auch besonders zuverlässig schalldämmend. In die Ausbuchtungen des W-förmigen Tragwinkels 7 unmittelbar neben der vorspringenden Außenwand der Mulde 14, drückt sich beim Festspannen das Dämpfungsmaterial hinein und bildet dort ein Polster, das auch bei ungünstigsten Belastungsverhältnissen metallische Berührung der Haltebügel-Schenkel 4,5 mit dem Tragwinkel ausschließt und gleichzeitig die Dämpfungskörper 6', die diese Polster bilden, zuverlässig gegen Verschieben sichert.
Vorteilhaft ist es, wenn die Druckplatten 10, U in unbelastetem Zustand um einige Winkelgrade von der Parallelität zu den Schenkeln 4, 5 des Haltebügels 2 abweichen, wobei sich der Abstand mit zunehmender Entfernung von der Befestigungsstelle verkleinert. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel würde bei derartiger Ausbildung vor dem Zusammenbau der stumpfe Winkel zwischen dem Steg 12 des Druckelementes 13 und den Druckplatten 10, 11 größer sein, als der gezeichnete Winkel (nach dem Zusammenbau), das heißt, der Abstand der Druckplatten 10, 11 von den Haltebügel-Schenkeln 4, 5 ist in der Nähe der Befestigungsstelle größer und verkleinert sich zu den freien Enden der Druckplatten hin. Durch die Montage werden die Druckplatten 10,11 in die (gezeichnete) zu den Schenkeln 4, 5 parallele Stellung gedrückt und dadurch wird ein gleichmäßiger Anpreßdruck über die Länge der Druckplatten erreicht Die erforderliche Größe der Abweichung von der Parallelität ist vom Fachmann ohne weiteres in Abhängigkeit von Abmessungen und Material der Druckeinheit Ϊ3 zu bestimmen. Um erforderlichenfalls eine verbesserte Sicherung der Dämmkörper gegen Verrutschen zu erreichen, können nach der Erfindung die Schenkel 4, 5 des Haltebügels 2, die Schenkel 8,9 des Tragwinkels 7 und die Druckplatten 10,11 Ausstanzungen aufweisen, in die beim Festklemmen das Dämpfungsmaterial der Dämpfungskörper 6 zur Verankerung hinein gequetscht wird. Ebenfalls eine zusätzliche Sicherung der Lage der Dämpfungskörper 6 wird erreicht wenn das Druckelement 13 seitlich über die darunter befindlichen Dämpfungskörper 6 greifende, abgewinkelte Ränder 16 aufweist Gleichzeitig wirken aber diese Ränder 16 auch als Versteifungen des Druckelementes 13, so daß sich der zusätzliche Vorteil ergibt daß für das Druckelement eine geringere Wandstärke ausreichend ist
Eine Vereinfachung der Montage der Rohrschelle mit Haltebügel sowie eine zusätzliche Sicherung gegen Verrutschen der Dämpfungskörper 6 und gegen metallische Berührung zwischen den Schenkeln 4, 5 des Haltebügels 2 und dem Tragwinkel 7 kann erreicht werden, wenn die Dämpfungskörper 6, 6' zu beiden Seiten eines Haltebügel-Schenkels 4 oder 5 einstückig aus einem Gummistreifen bestehen, der entlang der freien Kante des Schenkels 4 oder 5 gefaltet ist.
Die Rohrschelle ist vielseitig verwendbar und kann in sehr unterschiedlichen Größen hergestellt werden. Sie kann mit Vorteil für die Befestigung von Rohren mit großem Durchmesser und Gewicht eingesetzt werden, beispielsweise für Abwasserleitungen, Lüftungsrohre,
Heizungsrohre, Dampfrohre und auch für Wasserleitungen mit Durchmessern von 80 mm bis zu 150 mm. Anstelle der in der Zeichnung vorgesehenen Befestigungsbohrung 17 kann in dem Befestigungssteg 3 auch ein einseitig offener Schlitz vorgesehen sein, der in bekannter Weise zur Montage der Rohrschelle an einer Wand oder dergleichen über einen Befestigungsbolzen geschoben wird. Im Innern des erfindungsgemäßen Haltebügels 2 mit spitzwinklig abgebogenen Schenkeln 4, 5 ist ausreichend freier Raum, um ebenso einfach wie bei den bekannten rechtwinkligen Haltebügeln, durch Distanzringe auf dem Befestigungsbolzen den Wandabstand der Rohrschelle ausgleichen oder einstellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Rohrschelle mit Haltebüge!, der einen Befestigungssteg und zwei zur Rohrschelle hin abgewinkelte Schenkel aufweist, die unter Zwischenschaltung von zu beiden Seiten der Schenkel angeordneten Dämpfungskörpern mit der Rohrschelle verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4, 5) des Haltebügels (2) mit dem Befestigungssteg (3) spitze Winkel bilden, daß mit der Rohrschelle (1) ein Tragwinkel (7) fest verbunden ist, dessen Schenkel (8,9) parallel zu den Schenkeln (4, 5) des Haltebügels (2) verlaufen, und daß die Dämpfungskörper (6) als die Schenkel des Haltebügeis (2) und des Tragwinkels (7) zum größeren Teil abdeckende Platten ausgebildet sind, die zwischen diesen Schenkeln (3, 4 und 8, 9) und innerhalb des Haltebügels (2) befindlichen Druckplatten (10, 11) eingeklemmt sind, wobei die Druckplatten (10, 11) einstückig hergestellt und durch einen schmalen, zum Befestigungssteg (3) parallelen Steg (12) zu einem Druckelement (13) verbunden sind und die Halteeinheit, bestehend aus dem Haltebügel (2), den Dämpfungskörper (6), dem Druckelement (13) und dem Tragwinkel (7), mittels eines den Steg (12) des Druckelementes (13), den mittleren Teil des Tragwinkels (7) und die Rohrschelle (1) durchsetzenden Bolzen (15) auf der Rohrschelle (1) schwergängig verdrehbar befestigt ist.
2. Rohrschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen dem Befestigungssteg (3) und den Schenkeln (4, 5) des Haltebügels (2) 40 bis 50° beträgt.
3. Rohrschelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (6) über die freien Enden des Haltebügels (2) und des Tragwinkels (7) hinausragen.
4. Rohrschelle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen ein Nietbolzen (15) ist.
5. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rohrschelle (1) eine den Kopf des Bolzens (15) aufnehmende Mulde (14) eingeprägt ist, auf deren vorspringender Außenseite ein W-förmiger Tragwinkel (7) befestigt ist.
6. Rohrschelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten (10, 11) in unbelastetem Zustand um einige Winkelgrade von der Parallelität zu den Schenkeln (4, 5) des Haltebügels (2) abweichen, wobei sich der Abstand mit zunehmender Entfernung von der Befestigungsstelle verkleinert, derart, daß im montierten Zustand über ihre Länge ein gleichmäßiger Anpreßdruck erreicht ist.
7. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4,5) des Haltebügels (2), die Schenkel (8, 9) des Tragwinkels (7) und die Druckplatte (10, 11) Ausstanzungen aufweisen.
8. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (13) über die Seitenkanten der darunter befindlichen Dämpfungskörper (6) greifende, abgewinkelte Ränder (16) aufweist.
9. Rohrschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (6) zu beiden Seiten eines Haltebügel-Schenkels (4 oder 5) einstückig aus einem Gummistreifen bestehen, der entlang einer Kante des Schenkels (4 oder 5) gefaltet ist.
10. Rohrschelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummistreifen um die Stirnkante der Schenkel (4 oder 5) des Haltebügels (3) gefaltet sind.
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