DE283561C - - Google Patents

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DE283561C
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line
surface cooler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/16Controlling superheat temperature by indirectly cooling or heating the superheated steam in auxiliary enclosed heat-exchanger

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 283561 . KLASSE 13 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1914 ab.
Die bekannten Verfahren zur Regelung der Temperatur überhitzten Dampfes, die dadurch gekennzeichnet sind, daß dem Dampf in einem vor oder hinter dem Überhitzer eingeschalteten Oberflächenkühler durch das Kesselspeisewasser Wärme entzogen wird, sind nur in den wenigen Fällen benutzbar, wo die in Betracht kommende Anlage mit ununterbrochener Speisung betrieben wird. Beim Aussetzen der
ίο Speisung nämlich werden die Kühlflächen dadurch unwirksam, daß sich die verhältnismäßig kleine Wassermenge in dem Oberflächenkühler alsbald auf Dampftempefatur erwärmt. Gegenstand der Neuerung bezweckt nun, die Kühlung des Dampfes durch Speisewasser auch dann anwenden zu können, wenn mit der Speisung des Kessels ausgesetzt wird. Die neue Einrichtung soll also für alle nicht ununterbrochen gespeisten Anlagen, die durchaus in der Mehrzahl sind, geeignet sein, eine. Temperaturregelung überhitzten Dampfes mit Sicherheit herbeizuführen. Die Erfindung ist auf der Zeichnung durch die Fig. 1 und 2 schematisch verdeutlicht.
Wie in Fig. ι dargestellt ist, führt der Weg des Speisewassers bei Anwendung der bekannten Verfahren von der Speisepumpe 5 durch Vorwärmer E und den Oberflächenkühler A in den Kessel K. Selbstverständlich kann das Speisewasser auch zuerst in den Oberflächenkühler treten. Das Neue besteht nun darin, daß eine Umleitung b vorgesehen wird, um das Speisewasser, nachdem es den Oberflächenkühler A durchwärmt hat, für den Fall des Aussetzens der Speisung nicht in den Kessel gelangen zu lassen. Das Speisewasser wird 40
dann nämlich durch die Umführungsleitung b in die Pumpensaugleitung α oder in einen Behälter und von diesem in die Pumpensaugleitung zurückgeführt und vollführt einen Kreislauf durch Vorwärmer und Oberflächenkühler, oder auch umgekehrt.
Bei der Ausführung nach Fig. ι steht die Umlaufleitung δ mit der Saugleitung in unmittelbarer Verbindung, α ist die Saugleitung des Pumpensystems. Diese Saugleitung endet in einem Dreiweghahn D, und von hier aus führt sowohl die Umleitung b wie auch die Hauptleitung c weiter, letztere zur Pumpe S, zum Vorwärmer E und über den Oberflächenkühler A zum Kessel K. Bei Speisung des Kessels wird der Dreiweghahn so gestellt, daß die Leitung α mit c in Verbindung steht. Wird nun die Speisung durch Drehen des Hahnes D ausgeschaltet, so schließt der höhere Druck im Kessel sofort das Rückschlagventil R in der Leitung vor dem Kessel. Das Speisewasser wird dann durch die Pumpe S andauernd im Kreislauf durch Leitung b, Vorwärmer E und Oberflächenliühler A gedrückt. Die Leitung b und der Vorwärmer E sind so großräumig, daß, ehe die ganze Wassermenge einmal durch den Kühler gepumpt ist, die Zeit längst verflossen ist, während welcher man mit der Speisung aussetzen mußte.
Fig. 2 stellt ein Beispiel der neuen Anordnung dar für den Fall, daß die Speisung aus einem Behälter erfolgt, α ist wieder die Saugleitung des Pumpensystems; sie steht in Verbindung mit dem Behälter B. Hinter dem Oberflächenkühler A ist die Verbindungsleitung b angeschlossen, die ebenfalls in den Be-
halter B mündet. In der Leitung b befindet sich das Ventil c. Während der Speisung des Kessels wird das Ventil c geschlossen, so daß alles Speisewasser in den Kessel gelangen kann. Soll nun die Speisung ausgeschaltet werden, so wird das Ventil c geöffnet. Der höhere Druck im Kessel schließt dann sofort das Rückschlagventil R in der Leitung vor dem Kessel, das Speisewasser fließt in den Behälter B zurück, wird durch die Pumpe in. die Leitung α gesaugt und andauernd durch Vorwärmer und Oberflächenkühler im Kreislauf zurück zum Behälter B gefördert.

Claims (2)

  1. 15 Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur Regelung der Temperatur überhitzten Dampfes durch Wärme
    entziehung in einem vom Kesselspeisewasser durchströmten Oberflächenkühler, dadurch 20 gekennzeichnet, daß zwischen Saugleitung (a) und Oberflächenkühler (A) eine Umführungsleitung (b) eingebaut ist, die gestattet, beim Nichtspeisen des Kessels das Speisewasser aus dem Oberflächenkühler(^4) 25 und dem Vorwärmer (E) vermittels der Speisepumpe (5) im Kreislauf strömen zu lassen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umführungsleitung (b) und die Saugleitung (a) in einen Sammelbehälter (B) münden, so daß das von der Umführungsleitung kommende Wasser nicht in die Saugleitung, sondern zuerst in den Sammelbehälter strömt und von diesem in die Saugleitung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006860B (de) * 1954-10-27 1957-04-25 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Oberflaechenkuehler zur Regelung der Heissdampftemperatur bei Dampfkesseln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006860B (de) * 1954-10-27 1957-04-25 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Oberflaechenkuehler zur Regelung der Heissdampftemperatur bei Dampfkesseln

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