DE2835765C2 - Schaltung zur Befehlsdekodierung - Google Patents
Schaltung zur BefehlsdekodierungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Decodierung von Befehlen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
Beispielsweise bei Lichtdimmern müssen verschiedenartige
Befehle über eine vorhandene Zweidrahtleitung übertragen werden. Dies ist nur möglich, wenn die
Befehle an der Eingabestelle kodiert und von einer Auswerteschaltung wieder dekodiert werden. Da eine
Wechselspannung bei Lichtdimmern, beispielsweise die Netzspannung, vorhanden ist, empfiehlt es sich, aus dieser
Netzspannung verschiedene Signale abzuleiten, die definierten Befehlen entsprechen.
In der F i g. 1 ist dargestellt, wie eine derartige Befehlskodierung
erfolgen kann. Von der vorhandenen Wechselspannung wird durch Spannungsbegrenzung
ein rechteckförmiges oder trapezförmiges Wechselsignal abgeleitet
In der F i g. 1 ist zunächst ein Signal dargestellt, das gleichförmig aus positiven und negativen Impulsen zusammengesetzt
ist Diese Signalform, die immer dann vorhanden ist, wenn die Wechselspannung anliegt, bedeutet
daß kein Befehl vorhanden ist Werden, wie im zweiten Teil der F i g. 1 dargestellt ist die negativen
Teile des Wechselsignals abgetrennt so daß nur noch aus den positiven Halbwellen der Wechselspannung positive
Impulse abgeleitet werden, entspricht dies einer ersten Befehlsgruppe. Eine Differenzierung dieser Befehlsgruppe
in zwei unterschiedliche Befehle ist beispielsweise dadurch möglich, daß für die fehlenden negativen
Halbwellen eine Grenzzahl definiert wird. Wird diese Grenzzahl unterschritten, so handelt es sich um
den einen Befehl, wird diese Grenzzahl dagegen überschritten, so handelt es sich um einen zweiten Befehl.
In gleicher Weise wird eine zweite Befehlsgruppe dadurch definiert, daß die aus den positiven Halbwellen
der Wechselspannung abgeleiteten Teile des Signals abgeblockt werden, so daß nur noch die negativen Impulsteile
über die Signalleitung übertragen werden. Durch Benutzung des Zeitfaktors kann auch diese Signalgruppe
beispielsweise in zwei definierte Einzelbefehle aufgeteilt werden.
Werden sowohl die positiven als auch die negativen Halbwellen unterdrückt, wie dies im letzten Teil des
Diagramms der F i g. 1 dargestellt ist, entspricht dies einem 5. Befehl, der wiederum durch Einführung eines
Zeitfaktors aufgeteilt werden kann. Bei einem Lichtdimmer kann jedem der genannten 5 Befehle, die über die
Zweidrahtleitung übertragen werden, eine Bedeutung zugemessen werden, die auch noch vom Zustand des
gesteuerten Aggregats abhängig gemacht werden kann.
In der F i g. 2 ist schematisch dargestellt, wie die in der F i g. 1 angedeuteten Befehlsgruppen realisiert werden.
Die Netzspannung mit 50 Hz wird dabei als Träger verwendet. Die Wechselspannung kann zunächst über einen
Vorwiderstand und ein Zenerdiodenpaar auf einen niedrigeren Wert begrenzt werden, so daß bei nicht
betätigten Tasten ein trapezförmiges, niedervoltiges Signal auf die Logikschaltung gegeben wird. Durch Betätigen
eines ersten Tast-Schalters Tl können nun die negativen Halbwellen des Wechselsignals gegen Masse
abgeleitet werden, während die Diode D 3 eine Kurzschließung der positiven Halbwellen verhindert In diesem
Fall werden der Logik nur die positiven Halbwellen des Wechselsignals zugeführt, was je nach der Zeitdauer
der Schalterbetätigung dem Befehl 1 bzw. 2 entspricht In gleicher Weise werden mit Hilfe der Taste TI und
der Diode D 4 die positiven Halbwellen des Wechselsignals abgetrennt und so die Befehle 3 und 4 realisiert
Die Befehle 5 und gegebenenfalls 6 werden mittels der Taste Γ3, die einen Kurzschluß der Zweidrahtleitung
verursacht erzeugt
Bei einem Lichtdimmer können zur Realisierung der angegebenen Befehle zwei- oder dreiflächige Berührungssensoren
verwendet werden. Bei einer zweiflächigen Ausführung müssen zur Erzeugung des Befehls 5
beide Flächen gleichzeitig berührt werden, während zur Erzeugung der beiden anderen Befehlsgruppen jeweils
eine der Schaltflächen berührt oder betätigt werden.
Zur Unterdrückung von Fehlinformationen ist es sinnvoll, wenn eine minimale Befehlsdauer definiert
wird und Befehle, die diese Minimaldauer unterschreiten, als Störung oder Fehlinformation ausgeblendet
werden.
Die abgegebenen Befehle müssen nun auf der Empfängerseite wieder von einer Logikschaltung dekodiert
und ausgewertet werden. Hierzu sind analoge Schaltungstechniken bekannt, die das Eingangssignal über
ÄC-Glieder integrieren und beispielsweise über Schmitt-Triggerschaltungen dekodieren.
Der vorliegenden Patentanmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufwand an diskreten Bauelementen,
beispielsweise an ÄC-GIiedern, die zusätzlich zur eigentlichen
monolithisch integrierten Logikschaltung benötigt werden, zu senken bzw. auf ÄC-Gliedern ganz zu
verzichten
Die Dekodierschaltung soll ein Teil der Logikschaltung werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Bei diesem neuen Schaltungskonzept, wird auf eine Integration der Eingangssignale verzichtet, und die Signaldekodierung
erfolgt nur über Zähler und Logikschaltungen. Zur weiteren Signaldifferenzierung bei mit
einem Zeitfaktor behafteten Signalen, wird an jeden Eingangszähler vorzugsweise eine weitere Zählerkette
angeschlossen, durch die festgestellt wird, ob die Anzahl
der fehlenden Halbwellen einen bestimmten Wert unter- oder überschreitet, wobei jedem der beiden möglichen
Fälle eine definierte Signalbedeutung zugeordnet ist.
Den Ausgang3zählern wird vorzugsweise eine Logik nachgeschaltet, die zur Dekodierung des aus fehlenden
positiven und negativen Halbwellen im Signal bestehenden Befehls dient. Diese Logikschaltung kann beispielsweise
aus einem einfachen UND-Gatter bestehen, dessen Ausgang ein Taktflipflop ansteuert.
Bei einem Lichtdimmer werden beispielsweise 5 Befehle
wie folgt definiert:
Befehl 1: es fehlen negative Halbwellen während einer
Berührungszeit te i, wobei gilt:
40 ms < fB ι < 240 ms
Befehl 2: es fehlen negative Halbwellen während einer Berührungszeit iß2, wobei gilt:
Befehl 2: es fehlen negative Halbwellen während einer Berührungszeit iß2, wobei gilt:
ifl2 > 240 ms
Befehl 3: es fehlen positive Halbweilen während einer
Berührungszeit ίβ3, wobei gilt:
40 ms < fs3 < 240 ms
Befehl 4: es fehlen positive Halbwellen während einer Berührungszeit rs+, wobei gilt:
fs4 > 240 ms
Befehl 5: es fehlen positive und negative Halbwellen
Befehl 5: es fehlen positive und negative Halbwellen
während einer Berührungszeit tes, wobei gilt:
iss > 60 ms
Die Befehlsbedeutung hängt dabei noch zusätzlich vom Schaltzustand des gesteuerten Gerätes ab. was den
Befehlsvorrat im beschriebenen Beispiel verdoppelt. Den genannten Befehlen werden verschiedene Funktio-
!5 nen zugeordnet. Diese Funktionen sind beispielsweise
bei einer gesteuerten Lampe:
1. Einschalten auf maximale Helligkeit
2. Einschalten auf minimale Helligkeit
3. Einschalten auf einen gespt gierten Helligkeitswert
4. Erhöhen des Speicherwertes um Helligkeitsstufen. Diese Befehle werden beispielsweise aus dem Signal
abgeleitet, wenn die Lampe im Ausgangszus:and ausgeschaltet ist Bei einem eingeschalteten
Ausgangszustand haben die Befehle beispielsweise folgende Bedeutung.
5. Hochdimmen des Lichtes in einer definierten Anzahl von Schritten.
6. Ausschalten mit Speichern des Helligkeitswertes.
7. Abdimmen des Lichtes zur Minimalhelligkeit
8. Automatisches Abdimmen während einer relativ langen Zeitspanne mit nachfolgendem Ausschalten.
Die Erfindung und ihre weitere vorteilhafte Ausgestaltung
soll im weiteren anhand eines Ausführungsbeispieles unter Hinweis auf die F i g. 3 und 4 noch näher
erläutert werden.
Gemäß F i g. 3 ist die Wechselspannungsquelle über ein Widerstandsnetzwerk R\ und A2 einmal an den Signaleingang E und zum anderen an einen Null-Durchgangsdetektor Tv* angeschlossen. Der Null-Durchgangsdetektor N gibt bei jedem Null-Durchgang der anliegenden Wechselspannung einen Impuls ab. Diese Impulse werden von beiden Zählern Z\ und Z2, sofern keine Rückstellung erfolgt, aufsummiert. Am Signaleingang können nun mit Hilfe einer in Fig.2 dargestellten Schalteranordnung positive bzw. negative Halbwellen des Eingangswechselsignals unterdrückt werden.
Gemäß F i g. 3 ist die Wechselspannungsquelle über ein Widerstandsnetzwerk R\ und A2 einmal an den Signaleingang E und zum anderen an einen Null-Durchgangsdetektor Tv* angeschlossen. Der Null-Durchgangsdetektor N gibt bei jedem Null-Durchgang der anliegenden Wechselspannung einen Impuls ab. Diese Impulse werden von beiden Zählern Z\ und Z2, sofern keine Rückstellung erfolgt, aufsummiert. Am Signaleingang können nun mit Hilfe einer in Fig.2 dargestellten Schalteranordnung positive bzw. negative Halbwellen des Eingangswechselsignals unterdrückt werden.
Die im Signal enthaltenen positiven Halbwellen werden
über die Diode D2 auf eine Schmitt-Triggerschaltung
S2 gegeben, deren Ausgangsrechteckimpulse, die
den positiven Halbwellen im Signal entsprechen, dem Rücksetzeingang R des Eingangszählers Z2 zugeführt
werden. In gleicher Weise gelangen die negativen Halbwellen im Signal über die Diode D\ und eine Schmitt-Triggerschaltung
S\ in Form von Rechteckimpulsen zum Rücksetzeingang R des Eingangszählers Z\.
Die Zählerketten Z\ und Z2 werden beispielsweise aus hintereinander geschalteten Taktflipflops aufgebaut und bestehen im Ausführungsbeispiel aus sogenannten 23-Zählern, die nach 4 Eingangsimpulsen am Ausgang auf »High«-Potential umschalten, sofern in dieser Zeit kein Rücksetzimp' ils am Eingang R auftritt.
Die Zählerketten Z\ und Z2 werden beispielsweise aus hintereinander geschalteten Taktflipflops aufgebaut und bestehen im Ausführungsbeispiel aus sogenannten 23-Zählern, die nach 4 Eingangsimpulsen am Ausgang auf »High«-Potential umschalten, sofern in dieser Zeit kein Rücksetzimp' ils am Eingang R auftritt.
Geht man von der 50 Hz-Frequenz der zur Verfügung stehenden Wechselspannung aus, so gibt der Null-Durchgangsdetektor
bei jedem Null-Durchgang und somit nach jeweils 10 msec einen Impuls ab. Wenn beim
Wechsdeingangssignal weder positive noch negative Halbwollen unterdrückt werden, erhält der Rücksetzeingan;;
der Zählerketten Z\ und Zj auf jeweils 20 msec
einen Rücksetzimpuls. Fehlen wenigstens 2 derartige Rücksetzimpulse bei einem der beiden Zählerketten Z\
und Z2, was einer Mindestzeitspanne von 40 msec entspricht,
so schaltet die Zählerkette um und am Ausgang erscheint »High«-Potential bzw. eine logische 1. Fehlt
nur ein Rücksetzimpuls, so wird diese Information als Störung ausgeblendet.
Daraus ergibt sich, daß nach zwei fehlenden negativen Halbwellen die Zählerkette Z\ umschaltet und falls
wenigstens zwei positive Halbwellen im Signal fehlen, schalte: die Zählerkette Z1 um. Der Zählerkette Z\ sind
weitere Zählerketten nachgeschaltet, durch die festgestellt wird, ob eine definierte Anzahl fehlender negativer
Halbwollen im Signal unter- oder überschritten wird, was entweder dem Befehi i oder dem Befehi 2 ergibt.
Die seitliche Befehlsgrenze liegt beim Ausführungsbeispieii
bei 240 msec. Dies bedeutet, da alle 20 msec eine negative Halbwelle auftreten kann, daß bei 2 bis 12
fehlenden negativen Halbwellen das Signal als Befehl 1 dekodiert wird und bei mehr als 12 fehlenden negativen
Haibwcllen der Befehl 2 dekodiert wird. In gleicher Weise wird bei fehlenden positiven Halbwellen über die
an die Zählerkette Z2 angeschlossenen Zählerketten Z4
eine zeitabhängige Differenzierung des Signals vorgenommen und entweder der Befehl 3 oder der Befehl 4
dekodiert.
FehU:n im Signal sowohl positive als auch negative Halbwellen, so schalten beide Zählerketten Z\ und Z2
nach 40 msec auf »High«-Potential um. Beide Ausgänge sind üb;r eine Logik G\ miteinander verknüpft, die nur
dann zur Umschaltung eines Taktflipflops Tff\ führt, wenn während einer Rücksetzimpulsfreien Abfrageperiode
au beiden Ausgängen dzr Zähicrkcttcn Z\ und Zi
eine logische »I« erscheint. In diesem Fall wird durch den Ausgang des Taktflipflops Tm der Befehl 5 dekodiert,
de r wiederum in zwei verschiedene Befehle aufgeteilt we-den kann, wenn in nachgeschalteten Zählerketten
die Zeitdauer des Signals in der dargestellten Weise festgestellt wird.
Anhand der F i g. 4 wird dargestellt, wie die vom Eingangszähler
Z\ erkannte Befehlsgruppe durch nachgeschaitete Zählerketten in die Befehle 1 und 2 aufgeteilt
wird. Der Übersichtlichkeit halber wird auf die Darstellung dei Zählerkette Z4 (F i g. 3) verzichtet
Bei d:r Schaltung nach der F i g. 4 gelangen, wie bereits
erläutert, die vom Null-Durchgangsdetektor N abgegebenen Taktimpuise zum Summiereingang 7" der
Zählerkette Z1, während die negativen Halbwellen im
Signa! über die Diode D, und die Schmitt-Triggerschaltung S1 auf den Rücksetzeingang R der Zählerkette Z
gelangen. Fehlen beispielsweise mindestens zwei negative Ha'bwellen im Eingangssignal, so schaltet die Zählerkette
Zx um, wodurch ein Set-Reset-Flipflop FF2
gleichfalls auf »High«-Potential am Ausgang gesetzt wird.
Der Ausgang des R-S-Flipflops FF2 geht auf ein
UND-G atter G2, dessen Ausgang mit dem Takteingang
der Zählerkeite Zz3 verbunden ist Am Ausgang Q der
Zählerkette Zj3 steht zunächst_eine logische »0«, während
am invertierten Ausgang Q eine logische »1« steht Dieser Ausgang ζ) der Zähierkette Z3* ist wiederum mit
dem UND-Gatter G2 verbunden. Der Ausgang der Zählerkette
Zi wird direkt mit der UND-Schaltung H2 verknüpft,
so daß nach 40 msec oder nach zwei fehlenden negativen Halbwellen im Eingangssignal die Gatterschaltung
G2 durchgeschaltet wird und einen Impuls an den Takteingang T der Zählerkette Z3, abgibt. Nach
insgesamt 240 msec oder bei 12 fehlenden negativen Halbwellen im Eingangssignal wird auf die Zählerkette
Ζ), der dritte Eingangsimpuls gegeben, durch den infolge
der Auslegung dieser Zählerkette (23) eine Umschaltung am Ausgang erfolgt. Am Ausgang Q erscheint eine
logische »1«, die die nachgeschaltete Gatterschaltung G3, bei der es sich beispielsweise gleichfalls um ein
UND-Gatter handelt, freigibt. Am Eingang.Q entsteht eine logische »0«, durch die sowohl das UND-Gatter G$
als auch das UND-Gatter G2 gesperrt wird.
Der zweite Eingang des UND-Gatters G3 ist mit dem
Taktgeber bzw. Null-Durchgangsdetektor verbunden, so daß diese Gatterschaltung Gj nach der Freigabe
durch die Zählerkette Zj3 beim nächsten erscheinenden
Taktimpuls ein Ausgangssignal abgibt, das dem Befehl 1 entspricht.
Wenn im Signal weniger als 12 negative Halbwellen fehlen, so bleiben die Ausgänge der Zählerkette Zu in
ihrem Ausgangszustand und die Gatterschaltung G3 wird nicht freigeben.
In diesem Fall kann jedoch die Zählerkette Zh, voll
gezählt werden, da die dieser Zählerkette Z3* vorgeschaltete
UND-Verknüpfung G* über den Ausgang des R-S-Flipflops FF2 durchgeschaltet bleibt, so daß die vom
Null-Durc'^angsdetektor Nabgegebenen Signale vom
Zähler Z3* aufsummiert werden können. Dem Zähler
ZiB ist wiederum ein UND-Gatter G5 nachgeschaltet,
das mit dem invertierenden Ausgang des Zählers Z3,
und dem Taktgeber verbunden ist und freigegeben wird, sobald der Zähler Z3*, voll gezählt ist. Dies ist beispielsweise
der Fall nach 32 Taktimpulsen, also nach 320 msec, sofern im Signal weniger als 12 negative
Halbwellen, jedoch mehr als 2 negative Halbwellen fehlen. Sobald der Zähler Z36 voll gezählt ist, passiert der
nächste Taktimpuls das UND-Gatter G5 und der Befehl 2 wird am Ausgang des UND-Gatters G5 abgegeben,
während das Gatter G3 gesperrt bleibt.
Schließlich ist noch eine »Reset-Logik« vorgesehen, die ihre Eingangsinformation von der die Befehle auswertenden
Logik erhält Sobald diese Auswertelogik, die im einzelnen nicht dargstellt ist, den Befehl erkannt
und ausgewertet hat, wird die Befehlserkennung quittiert, und die »Reset-Logik« setzt die Zählerketten Z3*
und Z3J, sowie das R-S-Flipflop FF2 in den Ausgangszustand
zurück.
Bei den einzelnen Bausteinen der Schaltung gemäß den F i g. 3 und 4 handelt es sich um bekannte und in Her
Logiktechnik häufig verwendete Baueinheiten. Insofern erübrigt es sich, auf den Aufbau der Zählerketten, die
vorzugsweise aus Taktflipflops bestehen, und die Schmitt-Triggerschaltungen im einzelnen einzugehen.
Es ist auch bekannt, wie ein Null-Durchgangsdetektor und logische UND-Verknüpfungen zu realisieren sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schaltung zur Decodierung von Befehlen, die über eine Leitung der Schaltung zugeführt werden
und durch fehlende positive und negative Halbwellen in einem von einer Wechselspannung abgeleiteten
Wechselsignal definiert sind, wobei die Wechselspannung einer ohnehin der Stromversorgung von
elektrischen Verbrauchern dienenden Wechsel-Stromversorgungsquelle ausgenutzt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Eingangszähler (Z\, Z2) vorgesehen sind, die zur Aufsummierung
der Nulldurchgänge der Wechselspannung dienen, daß diese Zähler so an den Signal-Eingang (E)
angeschlossen sind, daß sie von jeder vorhandenen negativen bzw. positiven Halbwelle im Signal zurückgesetzt
werden, so daß eine Fortzählung in einem einer Halbwellenart zugeordneten Zähler und
damit eine Signalabgabe durch diesen Zähler nur beim Fehlen e??er bestimmten Anzahl entsprechender
Halbwellen erfolgt
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Signaldifferenzierung an
jeden Eingangszähler eine weitere Zählerkette (Z3)
angeschlossen ist, durch die festgestellt wird, ob die
Anzahl der fehlenden Halbweller; einen bestimmten Wert unter- oder überschreitet, wobei jedem der
beiden möglichen Fälle eine definierte Signalbedeutung zugeordnet ist
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, liaß eine Logik (Gi) vorgesehen ist,
durch die die Ausgänge der Ein^angszähler (Zx, Z2)
miteinander zur Dekodierung des sowohl aus fehlenden positiven wie fehlenden negf-jven Halbwellen
bestehenden Befehls verknüpft sind.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Logik (Gi) ein Taktflipflop (TFf\)
steuert.
5. Schaltung nach einem der vorangehenden An-Sprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Wechselspannungsquelle, deren positive und/oder negative
Halbwellen abgeblockt werden können, über ein Widerstandsnetzwerk (R\) an den Signaleingang (E)
angeschlossen ist, daß der Signaleingang (E) über eine die positiven und die negativen Halbwellen
trennende Schaltung (Du D2) an die Rückstelleingänge
(R) der Eingangszähler (Zi, Z2) angeschlossen
ist, während der Ausgang eines über ein weiteres Widerstandsnetzwerk (R2) an derselben Wechsel-Spannungsquelle
liegenden Nulldetektors (N) an den Summiereingang (T) der beiden Eingangszähler (Zs,
Z2) angeschlossen ist.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Eingangszähle.r (Zi, Zi) eine
Diode und ein Schmitt-Trigger (Du Sx bzw. D2, S2)
vorgeschaltet ist.
7. Schaltung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Eingangszähler (z. B. Z\)
zwei Zählerketten (Z31, Zu) nachgeschaltet sind, wobei
die eine Zählerkette (Z%a) beim Überschreiten
einer definierten Zahl fehlender Halbwellen ein erstes Ausgangsgatter (G3) für den zugehörigen Befehl
freigibt und ein zweites Ausgangsgatter (Gs) sperrt, während beim Unterschreiten der definierten Zahl
fehlender Halbwellen das erste Ausgangsgatter (Gi) blockiert bleibt und die andere Zählerkette (Zzb) bis
zur Abgabe eines Ausgangsimpulses, durch den das zweite Ausgangsgatter (G5) freigegeben wird, eine
bestimmte Anzahl der vom Nulldurchgangsdetektor abgegebenen Impulse aufaddiert
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rücksetzgatter (Reset) vorgesehen
ist, durch das nach der Befehlsauswertung in einer nachgeschalteten Logik die Zählerketten (Zz3, Zy) in
den Ausgangszustand zurückgesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2835765A DE2835765C2 (de) | 1978-08-16 | 1978-08-16 | Schaltung zur Befehlsdekodierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2835765A DE2835765C2 (de) | 1978-08-16 | 1978-08-16 | Schaltung zur Befehlsdekodierung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2835765A1 DE2835765A1 (de) | 1980-02-21 |
| DE2835765C2 true DE2835765C2 (de) | 1984-07-26 |
Family
ID=6047102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2835765A Expired DE2835765C2 (de) | 1978-08-16 | 1978-08-16 | Schaltung zur Befehlsdekodierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2835765C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ATE148812T1 (de) * | 1992-02-29 | 1997-02-15 | Scantronic Ltd | Stromversorgung, insbesondere für alarmsystem |
| FR2764420B1 (fr) * | 1997-06-10 | 1999-07-23 | Electricite De France | Procede de commande d'appareils esclaves a partir d'une unite maitre |
-
1978
- 1978-08-16 DE DE2835765A patent/DE2835765C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2835765A1 (de) | 1980-02-21 |
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