DE283735C - - Google Patents

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DE283735C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
    • G09F11/025Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles the members being rotated simultaneously, each face of the member carrying a part of the sign

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 283735 KLASSE 54g. GRUPPE
Zusatz zum Patent 283359.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1914 ab. Längste Dauer: 15. November 1928.
Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung des Gegenstandes des Patentes 283359. Es sollen die Inschriften oder Reklamebilder dadurch bequem auswechselbar gemacht werden, daß sie auf einem Wickelband angebracht sind, welches zwischen einer durchsichtigen Glasscheibe und den bekannten umklappbaren Farbenleisten oder Prismen hindurchgezogen wird. Die Inschriften oder Bilder sind auf dem vorzugsweise schwarz gehaltenen Bande durch Aussparungen gebildet, so daß, sofern die Leisten oder Prismen mit einer weißen oder farbig abstechenden Seite sich dem Bande zuwenden, die Inschriften oder Bilder sichtbar werden. Die Leisten sollen in der Arbeitslage der besseren Reklamewirkung wegen möglichst dicht an der Glasscheibe anliegen. Damit bei der Drehung der Prismen oder Leisten das zwischen der Glasscheibe und den Prismen befindliche Wickelband oder die Glasscheibe selbst nicht abgenutzt wird, und um das Band zwischen der Glasscheibe und den Leisten hindurchziehen zu können, liegt der Drehpunkt der Leisten oder Prismen nicht unmittelbar auf den Prismen, sondern in der Verlängerung ihrer Seiten oder Kanten, so daß das Prisma zur Freigabe ausgeschwenkt und umgelegt werden kann. Legt man dabei den Drehpunkt in die Verlängerung einer Prismaseite, so ist es möglich, diese Seite zur Anlage an das Band zu schwenken, während die andere Seite beim Umschwenken einen Abstand wahrt, uni die Reklame besser sichtbar und unsichtbar zu machen.
. In der Zeichnung stellt:
Fig. ι den Reklamekörper dar;
Fig. 2 zeigt ihn im Schnitt A-B von der Seite gesehen, und die
Fig. 3 bis 6 zeigen verschiedene Stellungen der Prismen.
In dem Gehäuse α sind die prismenförmigen Längsleisten δ um die Drehpunkte causschwingbar gelagert, sie können von der Zugstange, die -, gegebenenfalls von Motorkraft bewegt werden kann, gedreht werden. Die prismatischen Körper sind auf der einen Seite, b1, weiß und auf der anderen Seite, δ2, schwarz. Das Band k, welches zwischen der Glasscheibe e und den prismatischen Körpern b beispielsweise von links nach rechts bewegt werden soll, ist in beliebiger Weise gelagert. Aus Fig. 1 ist der Reklamebuchstäbe A ersichtlich, welcher auf dem Wickelband ausgespart gedacht ist. In Fig. 3 ist der Drehpunkt der prismatischen Längskörper in der Verlängerung der weißen Seite b1 gedacht, er kann aber noch weiter seitwärts liegen. Je weiter weg er von dem Prisma in der Verlängerung der weißen Seite liegt, desto schneller wird sich bei der Drehung der Leiste die Kante von dem Band und der Glasscheibe wegbewegen, und je mehr seitwärts der Drehpunkt liegt, desto mehr Raum wird bei der Ruhestellung zwischen Prisma und Glasscheibe und Band vorhanden
sein. Die Fig. 3 zeigt die Ruhestellung der prismatischen Körper, also diejenige Stellung,
. bei welcher das Band von links nach rechts (in Fig. 3 von unten nach oben) durchgezogen werden kann. Wird die Zugstange d bewegt, so ergeben sich die Lagen nach Fig. 4 und 5. Die Arbeitslage der prismatischen Körper ist in Fig. 6 ersichtlich. Hierbei ist das Band zwischen die prismatischen Körper und die Glasscheibe e festgepreßt, so daß durch die Aussparung der Rolle hindurch die weißen Prismenseiten δ1 sichtbar werden und die Inschrift oder das Bild deutlich hervortreten lassen. Die Punkte f sind Anschlagpunkte für die Zugstange d. Liegt der Drehpunkt eines jeden prismatischen Längskörpers in der Verlängerung der Mittelebene des Prismas, dann kommt sowohl die weiße als auch die schwarze Prismaseite in gleiche Entfernung von der Glasscheibe und dem Bande zu liegen.
Es findet hierbei bei Beginn der Drehung der Leisten oder Prismen weder nach der einen noch nach der anderen Seite eine Abnutzung des Bandes oder der Glasscheibe statt. Bei Anwendung eines Bandes fängt das Durchziehen desselben kurz nach Beginn der Leistendrehung an, und kurz vor Beendigung der Drehung hat das Band seine neue Stellung eingenommen. Es wird nur bewegt während der Drehung der Leisten von der schwarzen nach der weißen Seite zu; es steht still, wenn sich die Leisten von der weißen Seite nach der schwarzen zu drehen. Auch bei dieser Ausführungsform der Leistenlagerung findet bei der Drehung der . Leisten keine Abnutzung der Glasscheibe statt, und bei Benutzung eines Bandes kann dieses ohne Abnutzung durchgezogen werden, trotzdem es bei der Arbeitslage der Leisten von diesen gegen die Glasscheibe gepreßt wird.
Bei Benutzung von flachen Leisten wird die Lagerung derselben in demselben Sinne vorgenommen wie bei der Prismenform.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Erzeugen von Tagesreklame nach Art aufleuchtender elektrischer Lichtreklame nach Patent 283359, dadurch gekennzeichnet, daß die Inschriften oder Reklamebilder in Form von Aussparungen auf einem zwischen der Schaufläche und den drehbaren Farbenleisten oder Prismen (δ) beweglichen, vorzugsweise schwarz gefärbten Wickelband angebracht sind und zur Erscheinung gelangen, sobald eine helle Seite der drehbaren Prismen durch die Aussparungen sichtbar wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten oder Prismen : an Armen hängen oder auf solchen stehen und mit zwei Farbenseiten in eine zur Schaufläche parallele Lage umgeschwungen werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte (c) der Arme prismenförmiger Leisten in der Verlängerung der hellen Prismaseite liegen, die beim Umschwingen in die.Schaustellung zur dichten Anlage an das Wickelband kommt, während die andere Seite beim Zurückschwingen von dem Band absteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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