DE283777C - - Google Patents

Info

Publication number
DE283777C
DE283777C DENDAT283777D DE283777DA DE283777C DE 283777 C DE283777 C DE 283777C DE NDAT283777 D DENDAT283777 D DE NDAT283777D DE 283777D A DE283777D A DE 283777DA DE 283777 C DE283777 C DE 283777C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scales
housing
seal
opening
widening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT283777D
Other languages
English (en)
Publication of DE283777C publication Critical patent/DE283777C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
    • G01G3/04Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring using a plurality of springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 283777 KLASSE 42/. GRUPPE
Firma GERHARDT-KIENHOLZ in HANNOVER.
für die Wagschalenstützstange.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1914 ab.
Die neue Federwage (besonders Wirtschaftswage) soll durch Abschluß der oberen Gehäuseöffnung, durch welche die Wagschalenstützstange nach außen tritt, während des Nichtgebrauchs einen dichten Abschluß der im Gehäuseinnern befindlichen Teile nach außen hin gewährleisten, und zwar durch einen Abschluß, der so beschaffen ist, daß während des Wagens eine Beeinträchtigung infolge von Reibung ίο völlig vermieden ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in vier Figuren veranschaulicht, und zwar . zeigt Fig. ι eine Vorderansicht bei abgenommener Vorderwand und im senkrechten Schnitt dargestelltem Fuß.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt, und
Fig. 3 ein Grundriß des Fußes.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Das Gehäuse wird durch die aus einem Stück bestehende Vorderwand β (aus Blech, Steingut oder sonstigem geeigneten Material), den gußeisernen Rückenteil d und den Fuß f gebildet. Der Rückenteil d besteht aus einem einzigen Gußstück mit den nach hinten ragenden Fortsätzen d1, dz, welche die bekannten Hohlräume zur Lagerung und Aufnahme der nach hinten ragenden Lenkerhebel des Wagenmechanismus bilden. Der Hauptteil des Gehäuses ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur von geringer Tiefe. Durch den breit ausgebildeten Flansch an der Vorderseite des Rückenteiles d wird ein glatter und dichtschließender Anschluß der Vorderwand e vermittelt. Die Befestigung dieser Vorderwand erfolgt durch beliebig angeordnete Schrauben. Die Vorderwand bildet zugleich das Zifferblatt. Da, wo die Schieberachse durch das Zifferblatt hindurchgeht, kann man in bekannter Weise eine geeignete bewegliche Scheibendichtung (vgl. Fig. 2) vorsehen.
Die obere Öffnung b, durch welche die Wagschalenstützstange α hindurchgeht, wird bei entlasteter Wage von unten her durch eine Erbreiterung c der Stange α abgeschlossen. Die flansch- oder bundartige, runde, ovale oder eckige Erbreiterung c legt sich selbsttätig bei unbelasteter Wage unter dem Einfluß der Wagenfeder vor den unteren Rand der Gehäuseöffnung. An der Innenfläche des Gehäuses kann eine der Form der Erbreiterung c entsprechende Aussparung i (Fig. 1 und 4) vorgesehen werden. Man kann auch die Erbreiterung c mit einem nach oben vorspringenden Rande versehen, wie Fig. 4 in vergrößertem Maßstabe deutlich erkennen läßt, und zur Aufnahme dieses Ringrandes eine entsprechende Ringnut im Gehäuseteil d anbringen. Hierdurch wird ein noch besserer Abschluß geschaffen. Man kann auch besondere Zwischenlagen (Leder-, Gummischeiben o. dgl.) an den Abschlußflächen vorsehen, auch die Erbreiterung c auf der Stange α in der Höhe verstellbar einrichten, z. B. ähnlich wie einen Stellring.
Der Fuß f der Wage ist in bekannter Art nach unten vollkommen geschlossen und hierzu mit einem Falz oder einer Rinne f1 versehen. Das Gehäuse d, e paßt mit seiner
Unterfläche genau auf den Fuß und ist mit ihm durch beliebig angeordnete Schrauben o. dgl. verbunden.
Besonders wichtig ist der dichte Abschluß
.5 der oberen Öffnung b, da diese öffnung ziemlich groß ist, um der Stange α den erforderlichen Spielraum zu lassen. Infolgedessen tritt bei Wagen ohne Abdichtung sehr viel Staub, Feuchtigkeit . und unter Umständen auch
ίο Flüssigkeit an dieser Stelle ein. Es können auch größere Fremdkörper (Steinchen, Sand, Schmutz o. dgl.) von hier aus in das Wageninnere gelangen und dadurch zur vorzeitigen Zerstörung der Wage führen.
Durch die neue Abdichtung wird dieser Übelstand vollkommen beseitigt, ohne daß Reibungswiderstände entstehen, die die Genauigkeit des Wagens beeinträchtigen. Wirkt diese Abdichtung zwar nur während des Nicht gebrauchs der Wage und nicht auch während des Wagens, so dauert das Wägen doch nur kurze Zeit.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Federwage (besonders Wirtschaftswage) mit Abdichtung der Gehäuseöffnung für die Wagschalenstützstange, dadurch gekennzeichnet, daß die' Wagschalenstützstange (a) unterhalb der Gehäuseöffnung (b) eine Erbreiterung oder Verdickung (c) besitzt, welche sich bei unbelasteter Wage von unten her gegen den Rand der Durchgangsöffnung (&) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT283777D Active DE283777C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE283777C true DE283777C (de)

Family

ID=539327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT283777D Active DE283777C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE283777C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE283777C (de)
DE691212C (de) Schwimmerventil
DE1043125B (de) Ventil fuer Weinheber, Likoerheber od. dgl.
DE387259C (de) Pumpenkolben
DE929364C (de) Metallisch selbstdichtende Koksofentuer
DE297455C (de)
DE370616C (de) Aschenkasten mit von aussen beweglicher Kippvorrichtung
DE302828C (de)
AT50967B (de) Schmierbüchse mit einem durch Erschütterungen der Maschine bewegten Auslaßventil.
DE634841C (de) Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen
DE221821C (de)
DE1023866B (de) Auf einen elektromotorischen Antriebsockel fuer hochtourige Kuechenmaschinen aufsetzbarer Mischbecher aus Glas, Kunststoff od. dgl.
DE435138C (de) Durch Druck auf den Tubeninhalt sich selbsttaetig oeffnender Tubenverschluss mit einem eine zentrale OEffnung aufweisenden, durch Federwirkung in der Schliesslage gehaltenen Verschlussstueck
DE268649C (de)
DE948920C (de) Schwimmer-Mengenmesser
DE21770C (de) Neuerung an Glockenhebern für Spülzwecke
DE500960C (de) Briefbeschwerer
DE693895C (de) Einrichtung an Absperrorganen zum Anzeigen der jeweiligen Groesse der Durchgangsoeffnung
DE503818C (de) Steuerventil fuer Sicherheitsventile
DE809341C (de) Geraet zur Pflege des Fussbodens
DE141803C (de)
DE439440C (de) Ventil mit Sickerwasserkammer und Nebenauslauf
DE443346C (de) Farbkissenbehaelter
DE6921289U (de) Ventil zur regelung eines warmwasserkreislaufes fuer die beheizung eines kraftfahrzeug-innenraumes.`
DE36238C (de) Selbstschliefsender Ventilhahn