DE283777C - - Google Patents
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- Publication number
- DE283777C DE283777C DENDAT283777D DE283777DA DE283777C DE 283777 C DE283777 C DE 283777C DE NDAT283777 D DENDAT283777 D DE NDAT283777D DE 283777D A DE283777D A DE 283777DA DE 283777 C DE283777 C DE 283777C
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- scales
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- widening
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G3/00—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
- G01G3/02—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
- G01G3/04—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring using a plurality of springs
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 283777 KLASSE 42/. GRUPPE
Firma GERHARDT-KIENHOLZ in HANNOVER.
für die Wagschalenstützstange.
Die neue Federwage (besonders Wirtschaftswage) soll durch Abschluß der oberen Gehäuseöffnung,
durch welche die Wagschalenstützstange nach außen tritt, während des Nichtgebrauchs
einen dichten Abschluß der im Gehäuseinnern befindlichen Teile nach außen hin gewährleisten, und zwar durch einen Abschluß,
der so beschaffen ist, daß während des Wagens eine Beeinträchtigung infolge von Reibung
ίο völlig vermieden ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in vier Figuren veranschaulicht, und zwar
. zeigt Fig. ι eine Vorderansicht bei abgenommener Vorderwand und im senkrechten Schnitt
dargestelltem Fuß.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt, und
Fig. 3 ein Grundriß des Fußes.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Das Gehäuse wird durch die aus einem Stück bestehende Vorderwand β (aus Blech, Steingut oder sonstigem geeigneten Material), den gußeisernen Rückenteil d und den Fuß f gebildet. Der Rückenteil d besteht aus einem einzigen Gußstück mit den nach hinten ragenden Fortsätzen d1, dz, welche die bekannten Hohlräume zur Lagerung und Aufnahme der nach hinten ragenden Lenkerhebel des Wagenmechanismus bilden. Der Hauptteil des Gehäuses ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur von geringer Tiefe. Durch den breit ausgebildeten Flansch an der Vorderseite des Rückenteiles d wird ein glatter und dichtschließender Anschluß der Vorderwand e vermittelt. Die Befestigung dieser Vorderwand erfolgt durch beliebig angeordnete Schrauben. Die Vorderwand bildet zugleich das Zifferblatt. Da, wo die Schieberachse durch das Zifferblatt hindurchgeht, kann man in bekannter Weise eine geeignete bewegliche Scheibendichtung (vgl. Fig. 2) vorsehen.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Das Gehäuse wird durch die aus einem Stück bestehende Vorderwand β (aus Blech, Steingut oder sonstigem geeigneten Material), den gußeisernen Rückenteil d und den Fuß f gebildet. Der Rückenteil d besteht aus einem einzigen Gußstück mit den nach hinten ragenden Fortsätzen d1, dz, welche die bekannten Hohlräume zur Lagerung und Aufnahme der nach hinten ragenden Lenkerhebel des Wagenmechanismus bilden. Der Hauptteil des Gehäuses ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur von geringer Tiefe. Durch den breit ausgebildeten Flansch an der Vorderseite des Rückenteiles d wird ein glatter und dichtschließender Anschluß der Vorderwand e vermittelt. Die Befestigung dieser Vorderwand erfolgt durch beliebig angeordnete Schrauben. Die Vorderwand bildet zugleich das Zifferblatt. Da, wo die Schieberachse durch das Zifferblatt hindurchgeht, kann man in bekannter Weise eine geeignete bewegliche Scheibendichtung (vgl. Fig. 2) vorsehen.
Die obere Öffnung b, durch welche die Wagschalenstützstange
α hindurchgeht, wird bei entlasteter Wage von unten her durch eine
Erbreiterung c der Stange α abgeschlossen. Die flansch- oder bundartige, runde, ovale
oder eckige Erbreiterung c legt sich selbsttätig bei unbelasteter Wage unter dem Einfluß der
Wagenfeder vor den unteren Rand der Gehäuseöffnung. An der Innenfläche des Gehäuses
kann eine der Form der Erbreiterung c entsprechende Aussparung i (Fig. 1 und 4) vorgesehen werden. Man kann auch die Erbreiterung
c mit einem nach oben vorspringenden Rande versehen, wie Fig. 4 in vergrößertem Maßstabe deutlich erkennen läßt, und
zur Aufnahme dieses Ringrandes eine entsprechende Ringnut im Gehäuseteil d anbringen.
Hierdurch wird ein noch besserer Abschluß geschaffen. Man kann auch besondere Zwischenlagen
(Leder-, Gummischeiben o. dgl.) an den Abschlußflächen vorsehen, auch die Erbreiterung
c auf der Stange α in der Höhe verstellbar einrichten, z. B. ähnlich wie einen Stellring.
Der Fuß f der Wage ist in bekannter Art nach unten vollkommen geschlossen und hierzu
mit einem Falz oder einer Rinne f1 versehen. Das Gehäuse d, e paßt mit seiner
Unterfläche genau auf den Fuß und ist mit ihm durch beliebig angeordnete Schrauben o. dgl.
verbunden.
Besonders wichtig ist der dichte Abschluß
.5 der oberen Öffnung b, da diese öffnung ziemlich
groß ist, um der Stange α den erforderlichen Spielraum zu lassen. Infolgedessen tritt
bei Wagen ohne Abdichtung sehr viel Staub, Feuchtigkeit . und unter Umständen auch
ίο Flüssigkeit an dieser Stelle ein. Es können
auch größere Fremdkörper (Steinchen, Sand, Schmutz o. dgl.) von hier aus in das Wageninnere
gelangen und dadurch zur vorzeitigen Zerstörung der Wage führen.
Durch die neue Abdichtung wird dieser Übelstand vollkommen beseitigt, ohne daß
Reibungswiderstände entstehen, die die Genauigkeit des Wagens beeinträchtigen. Wirkt
diese Abdichtung zwar nur während des Nicht gebrauchs der Wage und nicht auch während
des Wagens, so dauert das Wägen doch nur kurze Zeit.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Federwage (besonders Wirtschaftswage) mit Abdichtung der Gehäuseöffnung für die Wagschalenstützstange, dadurch gekennzeichnet, daß die' Wagschalenstützstange (a) unterhalb der Gehäuseöffnung (b) eine Erbreiterung oder Verdickung (c) besitzt, welche sich bei unbelasteter Wage von unten her gegen den Rand der Durchgangsöffnung (&) legt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283777C true DE283777C (de) |
Family
ID=539327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT283777D Active DE283777C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE283777C (de) |
-
0
- DE DENDAT283777D patent/DE283777C/de active Active
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