DE2838191C2 - Handkurbel für Fahrzeuge, insbesondere zur Betätigung von Fensterhebern von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Handkurbel für Fahrzeuge, insbesondere zur Betätigung von Fensterhebern von Kraftfahrzeugen

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DE2838191C2
DE2838191C2 DE2838191A DE2838191A DE2838191C2 DE 2838191 C2 DE2838191 C2 DE 2838191C2 DE 2838191 A DE2838191 A DE 2838191A DE 2838191 A DE2838191 A DE 2838191A DE 2838191 C2 DE2838191 C2 DE 2838191C2
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Hans Benda
Christian Dipl.-Ing. 7261 Gechingen Grabner
Siegfried 7031 Steinenbronn Herzog
Rolf Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen Krügener
Gerhard 7031 Aidlingen Nüßle
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G1/00Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
    • G05G1/08Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
    • G05G1/085Crank handles

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Description

Die Erfindung bezieht sich at-f eine Handkurbel für Fahrzeuge, insbesondere zur Betätigung von Fe.-, _ :;ebern von Kraftfahrzeugen, der im Überbegn.; des Anspruchs 1 definierten Art
Bei Unfällen geht von derartig"", im Fahrzeug vorhandenen Handkurbeln, die z. B. —--;■ betätigung von Schiebedächern und vor a!* ·; η der Fensterheber vorgesehen sind, eine nicht uuerhe^Lche Verletzungsgefahr aus. weil im Interesse der Bedienbarkeit die Kurbelarme und vor altem die davon abstehenden Betätigungsknöpfe über die umgebende Fläche, z. L>. die der Innenseite des Dachbelages und vor allem diejenige der Türbeläge, in den Fahrgastraum hinein vorstehen müssen. Meist stehen überdies die Betätigungsknöpfe in Längsrichtung J.es Kurbelarmes gesehen über dessen freies Ende über. Dabei befindet sich dieser überstehende Teil, bedingt durch die Form des Kurbelarmes und/oder des Betätigungskr.opfes. zudem in Höhe einer solchen Längsebene, betrachtet z. B. etwa parallel zur Innenfläche eines Türbelages, die zum Fahrgastraum hin in so großem Abstand von besagter Innenfläche verläuft, daß eine z. B. in Fahrtrichtung wirkende Kraft, die durch in dieser Richtung aufstoßende Körperteile aufgebracht wird und verantwortlich für Verletzungen ist, an diesem überstehenden Teil mit einem zum Fahrgastraum hin weisenden Hebelarm in Abstand vom momentneutralen Punkt auf der Kurbelachse der zu drehenden Welle angreift. Diese Kraft hat ein Moment zur Folge, aufgrund dessen der Kurbelarm von der Innenfläche z. B. des Türbelages weg und etwa hakenartig noch weiter in den Fahrgastraum hinaingeschwenkt wird. Dadurch wird besagtes Oberstandsmaß und somit die davon ausgehende Gefährdung noch größer. Von Bedeutung für die Verletznngsgefahr ist natürlich ohnehin dasjenige Überstandsmaß, mit dem die Betätigungsknöpfe der Handkurbeln vom Kurbelarm zum Fahrgastraum hin überstehen. Dieses Clbeistandsmaß ist aber andererseits für eine angenehme Betätigung der Handkurbeln notwendig, kann aiso trotz des Sicherheitsinteresses aus Gründen der angenehmen Bedienbarkeit nicht reduziert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handkurbel der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung zu schaffen, die durch besondere Gestaltung von Kurbelarm und Beütigungsknopf trotz notwendigen Überstandsmaßes des letzteren eine von der Handkurbel ausgehende Gefahr von Verletzungen soweit wie möglich reduziert, bei nach wie vor einfachem und fertigungsgerechtem Aufbau der Handkurbel, so daß diese nach wie vor billig bleibt.
Die Aufgabe ist bei einer Handkurbel der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung erftndungsgemäß durrh die Merkmale im Kennzeichentei! des Anspruchs I gelöst
Der Erfindung liegt folgende Überlegung zugrunde.
Befindet sich der in Richtung der Längserstreckung des Kurbelarmes zu dessen freiem Ende hin am weitesten überstehende Teil, an dem eine in Fahrtrichtung wirkende Kraft ja am ehesten angreift, in einer solchen, z. B. etwa parallel zur Innenfläche des Türbelages verlaufenden Längsebene, die zum Fahrgastraum hin in Abstand von der momentneutralen Langsebene verläuft so hat eine in Fahrtrichtung wirkende, am weitesten überstehende Teil angreifende Kraft da sie
to mit dem Hebelarm dieses besagten Überstandes zum Fahrgastraum hin am momentneutralen Punkt der Mittelachse der Welle angreift ein Moment um den momentneutralen Punkt auf der Achse der Welle zur Folge, aufgrund dessen der Kurbelarm von der innenfläche des Türbelages weg hakenartig noch weiter in den Fahrgastraum hineingeschwenkt wird. Das Überstandsmaß des Betätigungsknopfes zum Fahrgastraum hin vergrößert sich dadurch noch mehr. Wird nun statt dessen erfindungsgemäß der in Richtung der Längserstreckung des Kurbelarmes zu dessen freiem Ende hin am weitesten überstehende T.'il des Kurbelarmes und/oder des Betätigungsknopfes, dp- dabei unter in Gegenrichtung dazu, also in Fahrtrichtung, angreifender Kraft elastisch zumindest im wesentlichen unverformbar ist, in die neutrale Langsebene oder gar in eine solche Langsebene gelegt die in einem Abstand von der momentneufalen Längsebene zwischen letzterer und Innenfläche des Türbelages verläuft, so hat die eingangs beschriebene, in Fahrtrichtung wirkende Kraft dann entweder kein Moment im momentneutralen Punkt der Achse der Welle zur Folge oder aber sogar e:n Moment aufgrund dessen dann der Kurbelarm zur Innenfläche des Türbelages hingeschwenkt wird, so daß sich bei unfaüartiger Belastung das Uberstandsmaß des Betätigungsknopfes noch verringert. Mit dieser Gestaltung von Kurbelarm und Betätigungsknopf ist somit die von Handkurbeln besagter Gattung ausgehende Verletzungsgefahr so weit wie möglich reduziert, ohne daß es dabei praktisch eines zusätzlichen baulichen Aufwandes bedarf.
Die aus Anspruch 2 ersichtliche Ausführungsform sieht .or. daß der in Richtung der Längserstreckung des Kurbelarmes am weitesten überstehende Teil am Kurbslarm selbst gebildet ist.
Statt dessen kann die Anordnung auch gemäß Anspruch 3 getroffen sein, so daß auch der Betatigungskrsopf mit einem elastisch im wesentlichen unverfonnbaren Abschnitt in dessen Bereich größten Durchmes sers den in Richtung der Lätigserstreckung des
so Kurbelarmes an dessen freiem Ende am weitesten überstehenden Teil bilden kann. Es ist somit nicht zwingend notwendig, djß dieser am weitesten übersiehende Teil nun am freien Ende des Kurbelarmes geb'lde* ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch '. Bei dieser Gestaltung ist es möglich, den Betätigungsknopl und den Kuroeiarm im Bereich seines f-eien Endes auf gleicher Höhe abschließen zu lassen.
Aus Gründen der bequemen Bedienbarkeit von Handkurbeln hier in Rede stehender Art ist ein gewisses Überstandsmaß des Bedienungsknopfes zum Fahrgastraum hin unumgänglich, auch wenn dies ein gewisses Sicherheitsrisiko in sich birgt. Im Verein mit den vorgenannten, erfindungsgemäBen Maßnahmen kann jedoch auch insoweit die Verletzungsgefahr, so weit sie vom Bedienungsknopf ausgeht, noch weiter reduziert werden. Eine vorteilhafte Maßnahme in diesem Sinne
sieht Anspruch 5 vor. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine Gestaltung nach Anspruch 6 und Anspruch 7. Durch den Längenabschnitt aus weichelastischem Material, insbesondere aus einem Elastomer oder aus Weichgummi, bleibt zwar das für eine angenehme ßedienbarkeit der Handkurbel unumgängliche Überstandsmaß zum Fahrgastraum hin erhalten. Aus der Sicht der Verletzungsgefähr jedoch ist dieses gesamte Überstandsmaß des Betätigungsknopfes um das Maß verringert, über das sich der Längenabschnitt aus weichelastischem Material zum Fahrgastraum hin erstreckt; denn infolge der Gestaltung dieses weichelastischen Längenabschnmes. insbesondere mit der Härte, die Anspruch 6 angibt, geht von diesem weichelastischen Längenabschnitt keine Verletzungsgefähr aus. so daß unter dem Aspekt der Sicherheit nur noch dasjenige Überstandsmaß des Betätigungsknopfes v. banden ist. mit dem sich der Trägerteil aus hartem, elastisch zumindest im wesentlichen unverformbaren Material zum Fahrgastraum hin erstreckt.
Ls versteht sich, daß der weichelastische Längenabschnitt fest mit dem harten Trägerteil im Bereich der Kontaktflächen verbunden sein muß. da diese Verbindung maßgebend für die Formsteifigkeit des gesamten Bedienungsknopfes und damn auch für die Bedienbarkeit der Handkurbel ist. Besonders vorteilhafte Ausführungsformen unter diesem Gesichtspunkt sehen die Anspruches—10 vor. Dadurch ist ohne besonderen Mehraufwand eine feste Verbindung zwischen dem weichelastischen Längenabschnitt einerseits und dem harten Träger.^iI andererseits sichergestellt« und damit auch die notwendige Formsteifigkeit des gesamten Betätigungsknopfes.
Eine weitere vorteilhafte Ausführcngsform ergibt sich aus Anspruch 11 und insbesondere aus Anspruch 12. Bei der letztgenannten Gestaltung ist auf der Außenseite des Betäligungsknopfes keinerlei Trennfuge zwischen weichelastischem Längenabschnitt einerseits und hartem Trägerteil andererseits vorhanden, also weder sichtbar noch fühlbar.
Weitere, wesentliche Ausführungsformen ergeben sich aus den Ansprüchen 13 und S4. Dadurch, daß der weichelastische Längenabschnitt in Kappenform den harten Trägerteil in Hutform gänzlich übergreift, ist auch der harte Trägerteil auf seiner Außenfläche niit weichelastischem Material abgedeckt, was zusätzlich zur Reduzierung der Vecletzungsgefahr beiträgt
Weitere, ebenso vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Ansprüchen 15 — 20.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in der Zeichnung gezeigten Alisführungsbeispielen näher erJäuterL Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Handkurbel für Fahrzeuge, an der das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip erläutert ist und
Fig.2 einen schematischen Horizontalschnitt der Handkurbel.
Die gezeigte Handkurbel 10 ist z. B. zur Betätigung von Fensterhebern von Kraftfahrzeugen eingesetzt Sie weist einen langgestreckten und im Querschnitt relativ flachen Kurbelarm 11 mit Vorderfläche 12 und Rückenfläche 13 auf. Am freien, in Fig. 1 und 2 rechten Ende 14 des Kurbelarmes 11 ist ein Betätigungsknopf 15 drehbar um die Achse 16 gehalten, der zum Fahrgastraum 17 hin über die Vorderfläche 12 mit dem Maß a + b übersteht Im Bereich seines in Fig.2 linken Endes 18 weist der Kurbelarm 11 in üblicher Weise eine innen gezahnte Aufstecköffnung 19 auf, die zur Rückenfläche 13 hin offen ist Der Kurbelarm f 1 ist mit dieser Aufstecköffnung 19 auf den gezahnten Abschnitt
20 einer Welle 21 aufsteckbar, die in der Tür 22 des Fahrzeuges enthalten und durch deren Türbelag 23 hindurch geführt ist. Der Abichnitt 20 der Welle 2ί steht über die Innenfläche 24 des Türbelages 23 zum Fahrgastraum 17 hin über. Die Mittelachse 25 der Welle
21 verläuft im wesentlichen parallel zur Achse 16 des Betätigungsknopfes 15.
fo In F i g. 2 ist mit gestrichelten Linien eine bitgemomen. neutrale Längsebene 26 angedeutet, die etwa rechtwinklig tür Mittelachse 25 steht und im wesentlichen parallel zur Innenfläche 24 sowie Rückenfläche Π verläuft. Die moment-neutrale Langsebene 26 schneidet die Mittelachse 25 der Aufstecköffnung 19 auf der Höhe ihres momentneutralen Punktes 27. Dieser Punkt 27 ist als etwa auf der Mitte des gezahnten Abschnittes 20 liegend angenommen. Wie in F ι g. 1 verdeutlicht ist. führt eine Kraft Pi. die ir ' ahrtriciitung in Fig. I von rechts nach lirfks am Kurbelarm 11. und zwar dessen Ende 14. in (.ängsrichtung des Kurbelarmes 11 angreift, nicht zu "i Moment, da diese Kraft Pi innerhalb der neutralen langsebene 26 wirkt und somit ohne Hebelarm am neutralen Punkt 27 angreift.
Greift hingegen, wie in F ι g. I gestrichelt angedeutet ist. eine Kraft f.. die in gleicher Richtung wirkt, wie die Kraft P.. /edoch an einem Teil auf der Achse 16 an. der zum Fahrgastraum 17 hm von der momentneutralen Langsebene 26 in Abstand steht, so wirkt ein Moment.
χ das dazu führt, wie grstncnelt in Fig. 1 angedeutet ist. daß der Kurbelarm 11 mitsamt 3eiäiigungsknopf 15 unter der Wirkung der Kraft Pt etwa hakenartig noch weiter in den Fahrgastraum 17 hineingeschwenkt wird, wie der Pfeil 28 verdeutlicht.
Greift hingegen, wie punktiert in Fig. 1 angedeutet ist. eine Kraft Pam rechten Ende 14der Handkurbel 10 an. wobei die Kraft Pin einer solchen Länsebene 29 — in F i g. 2 strichpunktiert angedeutet — wirkt die auf der zur Innenfläche 24 hin weisenden Seite der momentneutrafen Langsebene 26 und mit Abstand t von dieser momentneutralen Langsebene 26 verläuft so ergibt sich aufgrund der geänderten Hebelarme unter der Einwirkung der Kraft P ein Moment das — wie Fig. 1 punktiert zeigt — dazu führt daß der Kurbelarm 11, statt zum Fahrgastraum 17 hin. noch näher an die Innenfläche 24 des Türbelages 23 herangeschwenkt wird, soweit es das Spiel zwischen der Aufstecköfinung 19 und dem Abschnitt 20 der Welle 21 erlaubt
Dieses letztgenannte Prinzip liegt der Erfindung
so zugrunde. Die Handkurbel 10 ist so gestaltet daß derjenige Teii 14 des Kurbelarmes 11 oder auch — w«e nicht gezeigt ist — derjenige Teil des Betätigungsknopfes 15. der in Richtung der Längsersireckung des Kurbelarm« 11 (F i g. 2 von links nach rechts) zu dessen freiem Ende hin am weitesten übersteht zumindest in Höhe der momentneutralen Langsebene 26 verläuft oder, was in F i g. 2 gezeigt und noch günstiger ist mit dem Abstand 1 in Abstand von dieser momentneutralen Langsebene 26 zwischen letzterer und der Innenfläche 24 des Türbelages 23. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 befindet sich der in Fig.2 nach rechts hin am weitesten überstehende Teil am freien Ende des Kurbelarmes 11 und ist durch dessen rechtes Ende 14 repräsentiert Die Längsebene 29, die mit Hebelarm 1 in Abstand von der momentneutralen Langsebene 26 und zwischen letzterer und der Innenfläche 24 verläuft und innerhalb der die Kraft P am am weitesten überstehenden Teil 14 angreift fällt
beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig,2 mit der Längsmitielebene des Kurbelarmes 11 zusammen. Unter der Einwirkung der Kraft P in F i g. 2, die in dort angezeigter Richtung v/irksam ist, wird somit der Kurbelarm 11 und mit diesem auch dessen Betätigungsknopf 15 infolge des Momentes weiter an die Innenfläche 24 des Türbelages 23 herangeschwenkt, wodurch sich der Überstand verkleinert, mit dem die Handkurbel 14 insbesondere im Bereich ihres Betätigüngsknoptes 15 in den Fahrgastraum 17 hineinragt.
Dieses gemäß der Erfindung gewollte Prinzip ist selbst dann noch verwirklicht, wenn statt de, Aüsföhrungsbeispieles gemäß Fig. 2 und statt des Kurbelarmes 11 der Betätigungsknopf 15 mit einem elastisch im wesentlichen unverformbaren Abschnitt in dessen Bereich größten Durchmessers über das Ende 14 des Kurbelarmes U hinaus in Fig. 2 nach rechts übersteht und mit diesem überstehenden Abschnitt den am weitesten überstehenden Teil bildet, sofern auch dann sichergestellt ist, daß dieser in F i g. 2 nach rechts hin am weitesten überstehende Teil des Betätigungsknopfes 15 dann zumindest innerhalb de- momentneutralen Längsebenc 26 oder besser noch zur Innenfläche 24 des Türbelages 23 hin in Abstand vrn der neutralen Längsebene 26 liegt
Eine so gestaltete Handkurbel verringert die Unfall- und Verletzungsgefahr, weil bei unfallartiger Belastung der Handkurbel an deren in Fig.2 nach rechts hin am weitesten überstehenden Teil 14 durch das sich unter der Wirkung der Kraft P mit Hebelarm 1 ergebende Moment das Oberstandsmaß des Betätigungsknopfes 15 zum Far.gastraum 17 hm noch verringert wird, statt es zu vergrößern, was bei bisher bekannten Handkurbeln und bei der in F ι g. 1 mit gestrichelten Linien angedeuteten Gestaltung der Fall ist.
Es versteht sich, daß als für diese Betrachtung am weitesten in F i g. 2 nach rechts hin überstehender Teil des Kurbelarmes 11 und/oder des Betätigungsknopfes 15 derjenige von Bedeutung ist, der aus elastisch zumindest im wesentlichen unverformbaren Material besteht, also entweder aus Metall oder hartem Kunststoff. Solche Teile jedoch, die aus sehr weichem und deswegen elastisch leicht verformbaren Material bestehen, können durchaus in Fig.2 nach rechts hin überstehen, da diese Teile sich unter Kraftangriff ja weichelastisch verformen, bis im Verfolg des Verformungsweges die wirksame Kraft dann docfi an demjenigen, am weitesten überstehenden Teil, z. B. 14 in Fig.2, angreift, der unter der Wirkung der Kraft elastisch zumindest im wesentlichen unverformbar ist.
Durch weitere, nachfolgende erläuterte Merkmale ist ebenfalls die durch die Handkurbel 10 bedingte Verletzungsgefahr reduziert. Damit man den Kurbelarm 11 von Hand bequem und ohne Zwangsstellung oder Zwangshaltung drehen kann, muß zwangsläufig der Betätigungsknopf 15 in Achsrichtung 16 über die Innenfläche 24 des Türbelages 23 zum Fahrgastraum 17 hin überstehen. Das ÜberstandsmaS, gemessen von der Vorderfläche 12 des Kurbelarmes H, ist in Fig.2 mit a + b eingezeichnet Dieses Überstandsmaß läßt sich im Sinne einer Reduzierung der Verleizungsgefahr kaum noch weiter reduzieren, ohne dabei nicht wesentliche Einbußen hinsichtlich der bequemen Bedienbarkeit der Handkurbel 10 hinnehmen zu müssen. Das Überstandsmaß a■ + b muß somit als notwendig bleiben. Um dennoch die Verletzungsgefahr nach Möglichkeit zu reduzieren, weist der Betätigungsknopf 15 einen vom Kurbelarm 11 abstehenden Längenabschnitt 30 auf, der aus weichelastischem Material, z. B, einem Elastomer oder einem Weichgummi, besteht. Der Längenabschnitt 30 aus weichelastischem Material besitzt eine Härte, die unterhalb 50Shore-A liegt. Ferner weist der Betätigungsknopf 15 einen Trägerteil 31 auf, der aus hartem, elastisch zumindest im wesentlichen unverformbaren Material besteht. Am Trägerteil 31 ist der weichelastische Langenabschnitt 30 kraft- und/oder formschlüssig gehalten. Wie erkennbar ist, bat der Trägerteit 31
ία lediglich das Überstandsmaß a. Der sich im Anschluß daran in Achsrichtung 16 anschließende Querschnittsteil des weichelastischen Längenabschnittes 30 erstreckt sich über das Maß b. Somit ist nach wie vor das für eine angenehme Betätigung der Handkurbel 10 erforderliche
ti Überstandsmaß a + b vorhanden, wobei jedoch das für Verletzungen maßgeDÜche Überstandsmaß durch den weichelastischen Materiaiquerschnitt auf das Überstandsmaß a reduziert ist. Der mit Überstandsmaß b überstehende Querschnittsteil des weichelastischen Längenabschnittes 30 ist wegen der weichelastischen Nachgiebigkeit des Materiales ungefährlich. Durch diese Gestaltung wird somit die vom Betätigungsknopf 15 ausgehende Verletzungsgefahr weiter reduziert
Der Langenabschnitt 30 aus weichelastischem Material ist auf dem Trägerteil 31 z. B. aufvulkanisiert oder aufgeklebt und/oder aufgeklipst oder in anderer Weise kraft- und/oder formschlüssig befestigt. Dabei kann es ausreichend sein, wenn der Längenabschniü 30 lediglich eine solche Querschnittsdicke hat, wie sie dem Überstandsmaß b entspricht. Beim gezeigten Ausführungsbeisr el gemäß Fig. 2 hingegen erstreckt sich der Längenabschnitt 30 aus weichela'tischem Material über einen wesentlichen Teil der in Achsrichtung 16 gemessenen Überstandslänge des Betätigungsknopfes
15. Es ist sogar ein übriges dadurch getan, daß der Längenabschnitt 30 aus weichelastischem Material sich vom freien Ende 32 des Betätigungsknopfes 15 bis hin zur Vorderfläche 12 des Kurbelarmes 11 erstreckt. Somit ist der gesamte, über die Vorderfläche 12 überstehende Teil des Betätigungsknopfes 15 aus weichelastischem Material gestaltet Der Längenabschnitt 30 ist als etwa umgekehrt topfförmige Kappe 33 ausgebildet, die das Trägerteil 31 hutartig übergreift. Das Trägerteil 31 besteht aus gegenüber der weichelastischen Kappe 33 hartem Kunststoffmaterial. Es ist ebenfalls als etwa umgekehrt topfförmiger Hut 34 ausgebildet, der von der Kappe 33 auf ganzer Länge übergriffen ist Der Hut 34 weist auf seiner Außenfläche 35 radial überstehende Riegelelemente 36 auf, die als umlaufende Ringschultern, ringsegmentförmige Riegelstege oder ähnliche Radialvorsprünge gestaltet sind und die in das weichelastische Material der Kappe 33 unter formschlüssiger Verbindung zwischen Kappe 33 und Hut 34 eingreifen. Die Kappe 33 ist fest über den Hut 34 gezogen, an letzterem angeklebt oder aufvulkanisiert und zusätzlich durch die Riegeletemente36 mit dem Hut 34 zu einer festen Einheit verbunden, da die Riegelelemente 36 in das Material der Kappe 33 mit formschiüssiger Verriegelung eingreifen.
Am Kurbelarm 11 ist im Bereich des Betätigungsknopfes 15 eine Lsigerhülse 37 angeformt, die über die Vorderfläche 12 des Kurbelarmes 11 in Achsrichtung 16 übersteht und im Inneren eine z.B. viereckige Riegelöffnung 38 aufweist In die Riegelöffnung 33 greift in Richtung zum Kurbelarm 11 hin ein Riegelzapfen 39 des Betätigungsknopfes 15 unter axialer Verriegelung ein. Der Riegelzapfen 39 weist zwei einander gegenüberstehende Riegelzungen 40, 41 auf, die auf ihrer
Länge federelastisch verformbar sind und am in Fi g. 2 unteren Ende widerhakenartige Hintergreifungsköpfe 42 bzw. 43 tragen. Letztere hintergreifen eine radial abgesetzte Schulter 44 der Riegelöffnung 38.
Auf diese Weise ist der Betätigungsknopf 15 axial verriegelt. Der Hut 34 ist mit einer zylindrischen Innenfläche 45 auf der Lagerhülse 37 um die Achse 16 drehbar gelagert. Der Riegelzapfen 39 erstreckt sich koaxial zur Innenfläche 45 und ist am Hut 34 verankert. Dies geschieht dadurch, daß ein Riegelzapfenhalter 46 in Gestalt einer Scheibe im Kopfbereich des Hutes 34 axial unverschiebbar, jedoch drehbar aufgenommen ist. Der Riegelzapfenhalter 46 trägt die Riegelzungen 40, 41, die mit letzterem einstückig sind. Somit sind die Kappe 33 aus weichelastischem Material und der Hut 34 aus hartem Kunststoffmaterial als eine Einheit relativ
zum Riegelzapfenhalter 46 und auf der Außenfläche der Lagerhüise 37 urehbar, wobei eine Sicherung gegen Axialverschiebung durch die Hintergreifungsköpfe 42, 43 der Riegelzungen 40 bzw. 41 und dadurch erreicht ist, daß der Riegelzapfenhalter 46 mit einer Ringfläche auf der in Fig.2 oberen Stirnfläche der Lagerhüise 37 aufsitzt.
Zu bemerken ist schließlich noch, daß zur Erfüllung gesetzlicher Vorschriften die außenliegenden, nach Entfernung des weichelastischen Materials, 33, 30 mit einer Kugel von 165 mm Durchmesser berührbaren Stellen des Trägerteils 31 einen Abrundungsradius von mindestens 3,2 mm aufweisen sollten. Dieses gilt insbesondere für die Stellen, die bei an der Fahrzeugtür
iä montierter Kurbel von der Prüfkugel berührt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (20)

  1. Patentansprüche-,
    \. Handkurbel für Fahrzeuge, insbesondere zur Betätigung von Fensterhebern in Kraftfahrzeugen, mit eirem langgestreckten Kurbelarm, an dessen freiem Endbereich ein über die Vorderfläche des Kurbelarmes überstehender Betätigungsknopf drehbar gehalten ist und der im Bereich seines anderen Endes eine zumindest an der Rückseite des Kurbelarmes offene Aufstecköffnung aufweist, mil der der Kurbelarm auf eine fahrzeugeigene, insbesondere der Fensterheberbetätigung dienende Welle aufsetzbar und auf der Welle befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige in Richtung der Längserstreckung des im wesentlichen steifen Kurbelannes (11) zu dessen freiem Ende hin am weitesten überstehende, dabei zugleich unter in Gegenrichtung dazu angreifender Kraft (P) in der Wirkungsrichtung dieser Kraft (P) elastisch im wesentlichen unverformbare Teil (14) des Kurbeiarmes (11) und/oder des Betätigungsknopfes (15) eine durch den Ar6 -iffspunkt der Kraft fund paralle'
    einer biegemomentneutraleri Längsebene (26) vl
    laufende Ebene (29) einschließt, die auf der zu der Rückseite (13) des Kurbelarmes (11) hin weisenden Seite der biegemomentneutralen Längsebene (26) liegt, wobei die biegemomentneutrale Längsebene (26) etwa parallel zur Rückseite (13) des Kurbelarmes (11) verläuft und die Mittelachse (25) der Aufstecköffnung (19) etwa rechtwinklig und auf der Höhe ihres momentneutralen Punktes (27), bezogen auf ein im Bereich der Welle (21) wirksames Moment, schneidet
  2. 2. Handkurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbeiarm (1·; im Bereich seines freien Endes sich über die Jrehachse (16) des Betätigungsknopfes (15) und desxn Teil größten Durchmessers radial hinaus erstreckt und mit diesem, zum freien Ende radial überstehenden Abschnitt den am weitesten überstehenden Teil (14) bildet
  3. 3. Handkurbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beiätigungsknopf (15) mit einem elastisch im wesentlichen unverformbaren Abschnitt in dessen Bereich größten Durchmessers in Richtung der LäfigsersireckiiRg dei Kurbeiarmes (!I) übe·· dessen freies Ende übersteht und mit diesem überstehenden Abschnitt den am weitesten überstehenden Teil (14) bildet.
  4. 4. Handkurbel nach den Ansprüchen 2 und 3, so dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (15) mit seinem elastisch im wesentlichen unverformbaren überstehenden Abschnitt in dessen Bereich größten Durchmessers auf der biegemomentneutralen Längsebene (26) oder in Abstand von der biegemomentneutralen Längsebene (26) zwischen
    (1») verläuft und daß der Kurbelarm (11) mit seinem Endbereich (14) am freien Ende mit diesem überstehenden Abschnitt des Betätigungsknopfes (15) abschließt.
  5. 5. Handkurbel für Fahrzeuge, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (15) einen vom Kurbelarm (11) abstehenden Längenabschnitt (30) aus weichelastischem Material, insbesondere aus einem Elastomer oder Weichgummi, aufweist.
  6. 6. Handkurbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das weichelastische Material eine unterhalb 50 Shore-A liegende Härte aufweist
  7. 7. Handkurbel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (15) ein Trägerteil (31) aus hartem, elastisch zumindest im wesentlichen unverformbaren Material aufweist, an dem der Längenabschnitt (30) aus weichelastischem MateriaS kraft- und/oder formschlüssig gehalten ist.
  8. 8. Handkurbel nach einem der Ansprüche 5—7, dadurch gekennzeichnet, daß der Längenabschnitt (30) aus weichelastischem Material auf das Tr-gerteil (31) aufvulkanisiert ist
  9. 9. Handkurbel nach einem der Ansprüche 5—7, dadurch gekennzeichnet daß der Längenabschnitt (30) aus weichelastiSi hem Material auf das Trägerteil (31) aufgeklebt ist
  10. 10. Handkurbel nach einem der Ansprüche 5—9, dadurch gekennzeichnet daß der Längenabschnitt (30) aus weichelastischem Material auf das Trägerteil (31) aufgeklipst ist
  11. 11. Handkurbel nach einem der Ansprüche 5—10. dadurch gekennzeichnet daß sich der Längenabschnitt (30) aus weiche'astischem Material über einen wesentlichen Teil der in Richtung der Drehachse (16) des Betätigungsknopfes (15) und in zur Vorderfläche (12) des Kurbelarmes (11) abgewandter Richtung gemessenen Überstandslänge (a + b)des Betätigungsknopfes(15) erstreckt
  12. 12. Handkurbel r...ch einem der Ansprüche 5—11. dadurch gekennzeichnet daß sich der Längenabschnitt (30) aus weicheiastischem Material vom freien Ende (32) des Betätigungsknopfes (15) bis zur Vorderfläche (12)des Kurbelarmes (11) erstreckt.
  13. 13. Handkurbel nach einem der Ansprüche 5—12, dadurch gekennzeichnet daß der Längenabschnitt
    (30) aus weichelastischem Material als etwa umgekehrt topfförmige Kappe (33) ausgebildet ist. die das Trägerteil (31) hutartig übergreift.
  14. 14. Handkurbel nach einem der Ansprüche / — 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (31) als etwa umgekehrt topfförmiger Hu. (34) ausgebildet ist der von der Kappe (33) aus weichelastischem Material auf ganzer Länge übergriffen ist
  15. 15. Handkurbel nach Anspruch 14. dadurch gekennzeichnet daß der Hut (34) auf seiner Außenfläche (35) überstehende Riegelelemente (36), insbesondere umlaufende Ringschultern, ringsegmentförmige Riegelstege o. dgl. Radialvorsprünge, aufweist die in das weichelastische Material der Kappe (33) unter formschlüssiger Verriegelung zwischen Kappe
    (31) und Hut (34) eingreifen.
  16. 16. Handkurbel nach einem der Ansprüche 5—15, gekennzeichnet durch eine am Kurbelarm (11) insbesondere angeformte, über dessen Vorderfläche (12) überstehende Lagerhülse (37) mit Riegelöffnung (38) darin, in die ein Riegelzapfen (39, 40, 41) des Rptätigungsknonfes (15) unter axialer Verriegelung eingreift.
  17. 17. Handkurbel nach Anspruch 16. dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (31), insbesondere Hut (34), mit einer zylindrischen Innenfläche (45) auf eier Lagerhüise {37} drehbar gelagert ist
  18. 18. Handkurbel nach Anspruch 16 oder i?, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelzapfen (39-41) am Trägerteil (31), insbesondere Hut (34), und koaxial zu dessen zylindrischer Innenfläche (45) gehalten ist
  19. 19. Handkurbel nach einem der Ansprüche 7—18,
    gekennzeichnet durch einen im Trägerteil (31), insbesondere Hut (34), drehbar gelagerten Riegelzapfenhalter (46), an dem der Riegelzapfen (39—41; einstückig angeformt ist.
  20. 20. Handkurbel nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelzapfenhalter (46) als Scheibe ausgebildet ist, die innerhalb des Kopfbereiches des Trägerteiles (31). insbesondere Hutes (34). axial unverschiebbar und drehbar aufgenommen ist.
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