DE2838332C2 - Antriebsrad für Zählwerke an Fahrrädern - Google Patents

Antriebsrad für Zählwerke an Fahrrädern

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DE2838332C2
DE2838332C2 DE2838332A DE2838332A DE2838332C2 DE 2838332 C2 DE2838332 C2 DE 2838332C2 DE 2838332 A DE2838332 A DE 2838332A DE 2838332 A DE2838332 A DE 2838332A DE 2838332 C2 DE2838332 C2 DE 2838332C2
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Description

sind. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Stirnansicht eines Antriebsrades nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
Die Erfindung betrifft ein Antriebsrad für Zählwerke F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der F i g. 1,
von Fahrrädern, für ein Zusammenwirken mit einem mit 30 F i g. 3 eine Stirnansicht eines weiteren Ausführungsdem Zählwerk verbundenen Abtriebsorgan, wobei das beispiels eines Antriebsrades, Antriebsrad durch Haken an seinem Umfang mit dem F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie ß-5der F i g. 3,
Laufrad des Fahrrads verbindba/ ^St. F i g. 5 eine Stirnansicht des Antriebsrades nach den
Bei einem bekannten Antriebsrad dieser Art (DE-PS Fig.3 und 4 in Verbindung mit einem Laufrad eines 4 34 952) sind die Haken von öffn? »gen am Umfang des 35 Fahrradesund
Antriebsrades gebildet, das aus einem Winkelprofilei- F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie C-Cder F i g. 5.
sen, einem starren Werkstoff, besteht. Die Haken des Im einzelnen umfaßt das Antriebsrad einen Ringteil 1,
bekannten Antriebsrades besitzen daher keine Elastizi- der auf seinem Außenumfang mit einer Nut 2 zur Auftäts- oder Flexibilitätseigenschaften, die für eine einfa- nähme eines nach Art eines Fadens oder Drahtes gebilche mechanische Kopplung des Antriebsrades mit dem 40 deten endlosen Bandes bzw. Riemens versehen ist. Laufrad des Fahrrades herangezogen werden könnten. Der Ringteil 1 ist ferner auf seinem Außenumfang mit
Die Befestigung am Laufrad, d. h. an den Radspeichen, Haken 3 versehen, die in Querrichtung des Ringteils 1 erfolgt bei der bekannten Ausgestaltung vielmehr unter derart versetzt angeordnet sind, daß sie auf dem UmAusnutzung der Elastizität der Radspeichen in Quer- fang des Flansches der Radnabe zum Einrasten gerichtung, indem zwei sich kreuzende Radspeichen für 45 bracht werden können.
ein Eingreifen in die jeweilige Hakenöffnung zusam- Um dieses Einrasten zu bewerkstelligen, sind die Ha
mengedrückt werden. Durch diese Art der Befestigung wird die Spannung der Speichen einseitig verändert, wodurch wiederum das Rad verzogen wird und eine Verwindung erfährt. Damit einher geht eine Verschlechterung der Laufeigenschaften des Rades.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Antriebsrad für Zählwerke an Fahrrädern zu schaffen, das bei einfacher und schneller Montage nachteilige Auswirkungen auf die Laufeigenschaften des Laufrades vermeidet.
Ausgehend von einem Antriebsrad für Zählwerke an
Fahrrädern der eingangs angegebenen Art wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Haken aus elastischem Werkstoff bestehen und mit dem Antriebsrad verbundene Zungen umfassen. Eine schnelle, einfache und problemlose Anbringung des Antriebsrads des Zählwerkes am Laufrad des Fahrrades erfolgt bei dieser Ausgestaltung unter Ausnutzung der Flexibiken 3 von elastischem Material gebildet, wobei vorzugsweise das Antriebsrad und die Haken insgesamt von einem einstückigun Kunststoff-Formkörper gebildet sind.
Nach dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Beispiel sind die Haken 3 in sechs Reihen 3|, 32,3i, 34,3s und 3e angeordnet, wobei jede Reihe einen zur Achse 4 des Antriebsrades bzw. dessen Ringteils 1 koaxialen Kreis begrenzt.
In jeder Reihe sind die am Ende von Zungen 5 gebildeten Haken regelmäßig derart verteilt angeordnet, daß eine gleichgewichtige Verriegelung mit dem Flanschumfang der Radnabe erreicht wird.
bo Da zudem die Haken 3 aus einem elastischen Material, insbesondere Kunststoff, bestehen, können einige Haken abgebrochen oder abgeschlagen oder zumindest in der Weise verformt werden, daß die Haken derjenigen Reihen unwirksam gemacht werden, die näher zur
lität der Hakenzungen und nicht unier Zuhilfenahme b5 Achse 4 des Antriebsrades angeordnet sind als diejenider Flexibilität der Radspeichen, so dall ein erfindungs- gen, die für die Befestigung des Antriebsrades am Umgemäß ausgestaltetes und am Laufrad des Fahrrades
befestigtes Antriebsrad für Zählwerke Verformungen
fang des Nabenflansches des Laufrades des Fahrrades verwendet werden müssen.
28 M
3
Die Auswahl der zu verwendenden Haken 3 wird somit vom Durchmesser efej Flansches der RadnäBe bestimmt, so daß ζ. B. die Haken der Reihe 3, (vgl F i g. 2) im Falle eines Flansches 6 und im Gegertsa'tz dazu die Haken der Reiht 3$ für einen Flansch 7 ζώη α Einsatz kommen.
Eine derartige Befestigung des Antriebsrades t auf dem Flansch einer Radna&e bringt ferner keine Erhöhung der Montagebreite mit sich, da die von den Haken' 3 gebildeten Befestigungsmittel zum Inneren der Nabe ιό gerichtet sind.
Ferner ist es möglich, anstatt die Haken 3 am Umfang des Flansches anzubringen, einige von ihnen an den' Speichen des Rades in (fern Fall zu befestigen, daß die Anordnung keines der Haien dem' Flanschdurchmesser entspricht.
Gemäß dem AusführungsbVtspiel nach den Fi g. 3 bis 6 umfaßt der Ringteil 8, der das eigentliche Antriebsrad" bildet und mit der Umfangsrfut 9 versehen ist, zwei Arten von Haken aus elastischem Material.
Die eine Hakenart besHieh't aus Haken 10, die einstükkig mit dem Ringteil 8" duröfr einen Formgebungsve'rgang eines elastischen Materials, insbesondere eines K unststoffes, gebildet siM
Die andere Hakenaft ist von elastischen Lameiferr oder Blättern 11 aus vorzugsweise Metall gebildet, die mit gleichmäßig entlang" dem Umfang des Ringteils § verteilten Schlitzen 12 ♦erhakt sind, so daß sie eine radiale Anordnung besitzen und mit ihrem äußeren Ende in Höhe der Kreuzung f J zweier Radspeichen umgebogen werden können.
Diese Ausgestaltung ermöglicht somit die BefeSffgung des Antriebsrades am Laufrad eines Fahrrades ungeachtet des Durchmessers der Nabe und in dom Maße, wie die Anordnung der Haken 10 nicht dem Flanschdurchmesser dieser Nabe entspricht.
Das die Lamellen bzw. f&fcrriden Blätter 11 bildende elastische Metall ist vorzugsweise ein leicht zu bearbeitendes Metall, insbesondere' Aluminium'.
^::
Hierzu 4 Bfsftt Zeichnungen
45
50
55
60
65

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Antriebsrad für Zählwerke an Fahrrädern, für ein Zusammenwirken mit einem mit dem Zählwerk verbundenen Abtriebsorgan, wobei das Antriebsrad durch Haken an seinem Umfang mit dem Laufrad des Fahrrads verbindbar ist, dadurch gekennzeichne t, daß die Haken (3; 10) aus elastischem Werkstoff bestehen und mit dem Antriebsrad (1; 8) verbundene Zungen (5) umfassen.
2. Antriebsrad nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß es von einem mit den Haken (3; 10) und deren Zungen (5) einstückigen Kunststoff-Formkörper gebildet ist
3. Antriebsrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (3) mitsamt ihren Zungen (5) in mehreren, koaxiale Kreise des Rades (1) bildenden Reihen (3t, 32.3* 3«,3s 3b) angeordnet sind.
4. Antriebsrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken mitsamt ihren Zungen aus elastischem Werkstoff von mit dem Rad (8) verhakbaren Metallblättern (11) gebildet sind.
bzw. Verwindungen der Radspeichen vermeidet und somit auch nicht die Laufeigenschaften des Rades nachteilig beeinflußt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Antriebsrad von einem mit den Haken und deren Zungen einstückigen Kunststoff-Formkörper gebildet.
Zur Erzielung einer weitgehenden Unabhängigkeit von den Abmessungen und der Ausgestaltung des Laufrades können die Haken mitsamt ihren Zungen in mehreren, koaxiale Kreise des Rades bildenden Reiften angeordnet sein, wobei für eine abmessungsgerechte Befestigung jeweils Haken einer der Reihen verwendet werden.
Statt der mit dem von einem Kunststoff-Formkörper gebildeten Rad einstückigen Haken oder zusätzlich zu diesen können Haken mitsamt ihren Zungen aus elastischem Werkstoff von mit dem Rad verhakbaren Metallblättern gebildet sein, die mit den Radspeichen ungeachtet des Durchmessers des Radnabenflansches, mit dessen Umfang die von dem Kunststoff-Formkörper gebildeten Haken verriegelt werden, verbunden werden können.
Die Erfindung ist im folgenden in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, in der zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung veranschaulicht
DE2838332A 1978-05-22 1978-09-02 Antriebsrad für Zählwerke an Fahrrädern Expired DE2838332C2 (de)

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DE2838332A1 DE2838332A1 (de) 1979-11-29
DE2838332C2 true DE2838332C2 (de) 1984-07-26

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DE2838332A Expired DE2838332C2 (de) 1978-05-22 1978-09-02 Antriebsrad für Zählwerke an Fahrrädern

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GB (1) GB2022831B (de)
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FR2426906B1 (de) 1983-04-08
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Date Code Title Description
OD Request for examination
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HURET & SES FILS, NANTERRE, FR

8125 Change of the main classification

Ipc: G01P 1/04

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee