DE2838372C2 - Kreiselmähmaschine - Google Patents

Kreiselmähmaschine

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DE2838372C2
DE2838372C2 DE19782838372 DE2838372A DE2838372C2 DE 2838372 C2 DE2838372 C2 DE 2838372C2 DE 19782838372 DE19782838372 DE 19782838372 DE 2838372 A DE2838372 A DE 2838372A DE 2838372 C2 DE2838372 C2 DE 2838372C2
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Cornelis Van Der Zug Lely
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Patent Concern Nv Willemstad Curacao Nl
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/63Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis
    • A01D34/64Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
    • A01D34/66Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle with two or more cutters
    • A01D34/667Means for directing the cut crop
    • A01D34/668Means for directing the cut crop rotating

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Description

Die Erfindung betrifft eine Kreiselmähmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (DE-OS 17 57 541) ist pro Mähkreisel eine Mitnehmertrommel vorgesehen, und die Trommeln sind so angeordnet und ausgebildet, daß nur ihr Mantel für die Mitnahme und Weirerfördening" des Mähgutes wirksam ist. Bei gegensinnigem Antrieb benachbarter Mähkreisel sind darum deren Mitnehmertrommeln mit ihren Mantelflächen so nahe nebeneinander angeordnet, daß sich ein verhältnismäßig schmaler Durchgangsspalt ergibt, wodurch die Ablage des Schnittgutes behindert werden kann. Ein größerer DurchgaEjsspalt würde die Mitnahmefunktion der Trommeln beeinträchtigen.
Es ist auch ein Kreiselmähwerk mit zwei gegensinnig angetriebenen Mähkreiseln bekannt (FR-PS 15 00 062), bei dem an jedem Kreisel oberhalb des Messerträgers Scheiben, eine Schnecke oder Flügel oder auch kurze Vorsprünge an einer Trommel vorgesehen sind. Diese Einrichtungen dienen zur Konditionierung des geschnittenen Gutes und zum Lüften des abzulegenden
w Schwads. Sie fördern dabei das Gut nach hinten und wirken daher auch als Mitnehmer; ihre Funktion besteht aber in der für beide Kreisel gemeinsamen, direkten Einwirkung auf das Gut, beispielsweise durch Knikken der Stengel, so daß auch bei diesem Kreiselmähwerk ein verhältnismäßig schmaler Durchgangsspalt für das Gut gegeben ist.
Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das aus den Mähkreiseln und den Mitnehmertrommeln bcstehende Kreiselmähwerk so auszubilden, daß das geschnittene Gut ohne Beeinträchtigung der Mitnahmefunktion der Trommeln ungehindert nach hinten und insbesondere zu Schwaden abgelegt werden kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausbildung mit gruppenweiser Anordnung von Mähkreiseln und insgesamt zwei Mitnehmertrommeln erlaubt einen größeren Abstand zwischen den Mantelflächen der Trommeln, so daß der Durchtritt des Mähgutes nicht behindert wird. Dabei sorgen die an den Trommeln angeordneten Mitnehmer dafür, daß das Schnittgut trotzdem vollständig nach hinten gefördert wird und dort zum Schwad abgelegt werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemiißen Kreiselmähmaschine werden im folgencicn anhand
b5 der Zeichnungen niihcr erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die an einen Schlepper angeschlossene Mähmaschine,
F i g. 2 einen Schnitt nach H-Il in F i g. 1, vergrößert
dargestellt,
Fig. 3 einen Schnitt nach W-III in Fig. 2,
Fig.4 eine andere Ausführungsform eines Mähkreiscls und der zugehörigen Mitnehmertrommel in einem axialen Tcilschnitt,
F i g. 5 eine Teil-Draufsicht in Richtung des Pfeiles V in F i g. 4.
F i g. 6 eine abgewandelte Ausführungsform eines Mähkreisels mit Mitnehmertrommel in einer Darstellung entsprechend F i g. 4,
F i g. 7 eine Draufsicht auf den Mähkreisel nach F i g. 6 mit teilweiser Darstellung des Nachbarkreisels.
Die Mähmaschine hat einen Haupttragbalken 1, der das aus zwei Mähkreisel-Gruppen 22 und 26 bestehende Kreiselmähwerk abstützt und über einen Träger 2 und einen Anbaubock 3 an die Dreipunkt-Hebevorrichtung 4 eines in Richtung A fahrenden Schleppers 5 angeschlossen ist. Am Anbaubock 3 ist unten eine Stütze 6 befestigt, an der der Träger 2 mittels einer aufwärts gerichteten Achse 7 so angeordnet äst, daß er zusammen mit dem Haupttragbalken t aus der dargestellten Arbeitsstellung in eine Transportstellung geschwenkt werden kann. Das Zurückschwenken ist auch möglich, wenn das Mähwerk auf ein Hindernis aufläuft. Hierfür ist zwischen der Stütze 6 und dem Träger 2 eine Scherbolzen-Überlastungssicherung vorgesehen (nicht dargestellt). In dem Träger 2 ist eine Antriebswelle 8 gelagert, die ein an die Schlepperzapfwelle 10 angeschlossenes Hauptgetriebe 9 mit einem zu der inneren Mähkreisel-Gruppe 22 gehörigen Kegelradgetriebe über ein Kardangelenk 12 verbindet. Das Kardangelenk liegt innerhalb eines den Haupttragbalken 1 mit dem Träger 2 verbindenden Gelenkes, dessen durch Zapfen 11 gebildete Achse in Fahrtrichtung liegt. Von dem Kegelradgetriebe 1 liegende Welle 25 zu dem Kegelradgetriebe der äußeren Mähkreisel-Gruppe 26 geführt (F i g. 2).
Die beiden Mähkreisel-Gruppen sind gleich ausgebildet. Wie F i g. 2 für die Gruppe 26 zeigt, ist auf den Haupttragbalken 1 ein Stützring 20 aufgeschraubt, an dem eine nach unten gerichtete Achse 21 befestigt ist, die den Träger der Mähkreisel-Gruppe bildet. Das in einem Lager 33 abgestützte Tellerrad des Kegelradgetriebes ist um die Achse 21 drehbar und starr mit einem Lagergehäuse 38 verbunden, mit dem eine kegelstumpfförmige Trommel 40 verschraubt ist. Die Spitze des gedachten Kegelmantels der Trommel liegt genau über dem oberen Ende der Achse 21 auf deren Mittelachse 214, wobei der Neigungswinkel des Trommelmantels etwa 35° beträgt. An einem unteren Ringflansch 41 der Trommel 40 ist die obere, zur Achse 21Λ senkrechte Wandung eines Gehäuses 42 befestigt, das als Ölwanne für ein Getriebe dient, über das drei zu der Gruppe gehörige Mähkreisel 43 angetrieben werden, die je drei Messer 60 tragen. Der Mantel des Gehäuses 42 ist ebenfalls kegelstumpfförmig mil nach unten geöffnetem Kegclwinkel ausgebildet und koaxial zur Achse 21/4 angeordnet, wobei die gedachte Kegelspitze unterhalb des Stützringes 20 liegt und der Neigungswinkel des Kegelmantels etwa 50° beträgt.
Die drei Mähkreisel 43 jeder Gruppe haben jeweils eine Antriebswelle 44, die am oberen Ende in einem Lager 45 an der Deckwand des Gehäuses 42 und etwa mittig in einem Lager 53 am Boden 54 des Gehäuses 42 und etwa mittig in "inem Lager 53 am Boden 54 des Gehäuses gelagert ist Auf der Gehäusedeckwand ist zentral ein Lagergehäuse. 46 befestigt, dessen Lager 47 das Gehäuse 42 auf einer Nabe 48 abstützt, die auf dem genuteten unteren Ende der Achse 21 sitzt. Die Nabe 48 trägt unterhalb des Lagers 47 ein zu einem Planetengetriebe gehöriges feststehendes Sonnenrad 49, in das drei stirn verzahn te Planetenräder 5t eingreifen, von denen je eines auf einer der Kreiselwe'Ien 44 sitzt. Der Boden 54 ist mit dem Mantel des Gehäuses 42 verschraubt, so daß die Kreiselwellen 44 mit den Lagern 45 und 53 von unten in das Gehäuse eingesetzt und umgekehrt wieder demontiert werden können. Die Kreiselwelien 44 sind parallel zur Achse 21 angeordnet.
Wie Fig.3 zeigt, ist das Gehäuse 42 sechseckig mit abgerundeten Ecken ausgebildet, wobei die drei Ecken, in denen die Kreiselwellen angeordnet sind, einen kleineren Winkel haben als die dazwischen liegenden Ekken. Die Radialen dieser Ecken schneiden jeweils die Achse einer Doppelwendel, deren Einzelwendeln 55 und 56 zu je einem von zwei lotrecht übereinanderliegenden Zinken 58 bzw. 59 gehören, die gemeinsam einen Mitnehmer 57 bilden (F i g. 2). Der obere Zinken 58 ist von seiner Wendel 55 aus im Winkel vnn etwa 15° nach unter, abgebogen, und der untere Zinsen 59 ist mit Abstand von der zugehörigen Wendel 56 ebenfalls nach unten abgebogen, wobei der Winkel etwa 20° beträgt. Das freie Ende jedes unteren Zinkens 59 liegt mi; sehr geringem Abstand über der Drehebene der Messer 60 (Fig.2) und hat von deren äußerer, um die Achse 21 beschriebenen Umlaufbahn — in Draufsicht — einen Abstand von etwa 2 cm. Die Doppelwendeln 55,56 sind jeweils mit ihrem Verbindungsstück 61 mittels einer Schraube 62 an einem abgewinkelten Steg 63 befestigt, der am Mantel der Trommel 40 angebracht ist. Die äußere Umlaufbahn der oberen Zinken 58 geht durch die Randbegrenzung der Ecken des Gehäuses 42, in denen die Kreiselwellen liegen (F i g. 3).
Die Mähkreisel 43 haben je zwei runde, zur Kreiselwelle senkrechte und übereinander liegende Tragscheiben 64 und 65, die in ihrem zentralen Bereich aneinander anliegen und von drei Gelenkzapfen 66 durchsetzt sind, um weiche die etwa 2 mm dicken Messer 60 frei schwenkbar sind. Der Spalt zwischen den beiden Scheiber 64 und 65 ist so bemessen, daß die Messer um 360Q schwenken können. Die obere Tragscheibe 64 besteht aus Federstahl.
Am unteren Ende jeder Kreiselwelle 44 ist ein nach unten konvexer Stützteller 72 frei drehbar gelagert. Die Stützteller reichen bis nahe an die Achse 21 und haben einen Durchmesser von 31 cm. Der durch die äußersten Punkte der Messer-Umlaufbahnen bestimmte Kreiseldurchmesser beträgt 82 cm, und der Achsabstand zwischen der Mittelachse 21/4 der Kreiselpumpe und den Kreiselwellen 44 ist 22 cm.
Wie Fig. 1 zeigt, ist am Haupttragebalken 1 ein Schubbügel 74 mit zwei horizontalen Trägern 73 befestigt. Zwei vom Haupttragbalken aus schräg nach hinten verlaufende Streben 75 sind mit dem Schutzbügel und an ihm befestigten Platten 76 bzw. 77 verbunden, an denen je eines von zwei aus Federstahlstäben aufgebauten Schwadbrettern 78 und 79 schwenkbar gehaltert ist. Das Kreiselmäh vverk hat eine Arbeitsbreite von etwa 160 cm. Die Kreiselgruppen 22 und 26 werden von der Schlepperzapfwelle mit einer Drehzahl von etwp 500 U/ min angetrieben. Die von den Gelenkzapfcsn 11 gebildete Schwenkachse erlaubt eine Bodenanpassung des Mährwerks. Die beiden Mitnehmertrommeln 40 der Mähkreiselgruppen werden gegensinnig angetrieben
ö5 und rotieren in Richtung der Pfeile B bzw. C(F ig. l)um ihre Achse 21A
Infolge der Dimensionierung der Planetengetriebe rotieren die Mähkreisel 43 mit einer Drehzahl von etwa
4500 U/min in Richtung E bzw. D (Fig. 1), wobei die drei Kreisel jeder Gruppe gleichsinnig mit ihrer Trommel 40 umlaufen. Die Mitnehmer 57 laufen also langsam um. verglichen mit den Mähkreiseln, deren Messer 60 eine hohe Umfangsgeschwindigkeit haben. Das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeiten der Mitnehmer 57 und der Messer 60 beträgt etwa I : 9. Langhalmiges Gut, das von den Messern 60 geschnitten wird, behält im wesentlichen seine ursprüngliche Lage und wird fast gleichzeitig mit dem Schnitt von den relativ langsam umlaufenden Mitnehmern erfaßt und in Richtung der Pfeile D und Cgefördert. Auf diese Arbeitsweise wirkt sich unterstützend aus, daß die äußeren Umlaufbahnen der Zinken im vorderen Arbeitsbereich bis in die Nähe der von den freien Messerenden beschriebenen Bahnen reichen. Ebenso ist es zweckmäßig, daß die Messerbahnen und die Zinkenbahnen einander in Draufsicht kreuzen. Da die Zinken gleichmäßig verteilt zwischen den Mähkreisel angeordnet sind, behindern sie die Bewegung der Messer nicht. Die Messerbahnen und Mitnehmerbahnen benachbarter Kreiselgruppen überlappen einander, was durch die versetzte Anordnung der Messer bzw. der Mitnehmer ermöglicht wird. Das von den Mitnehmern nach hinten geförderte Schnittgut wird in Abhängigkeit von der Einstellung der Schwadbretter fächerförmig nach hinten abgelegt oder zu einem scharf begrenzten Schwad zusammengeführt.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 und 5 sind anstelle von Federstahlzinken je zwei zinkenartige Bleche 91 und 93 ah Mitnehmer 89 vorgesehen. Ein Verbindungsstück 90 der beiden Bleche liegt parallel zum Mantel der Trommel 40 und ist an ihn angebracht. Das obere Blech 91 erstreckt sich vom Trommelmantel aus etwa radial und endet in einer Spitze 92, wobei dieses zugesetzte Ende im Winkel von etwa 30" nach unten abgebogen ist. VVie F i g. 5 zeigt, endet die Spitze 92 in Draufsicht etwa an der Peripherie des Gehäuses 42. Das untere Blech 93 liegt lotrecht unter dem oberen Blech 91 und am inneren Ende parallel zu ihm. Es ist etwa von der Mitte ab im Winkel von ungefähr 40" nach unten gebogen. Das freie Ende dieses unteren Bleches liegt im abstand von einigen Zentimetern über der Messer-Drehebene und in Draufsicht innerhalb der äußeren Umlaufbahn, die von den Enden der Messer um die Achse 21A durchlaufen wird. Das untere Blech 93 endet ebenfalls in einer Spitze 94.
Bei dieser Ausführungsform ist die Kreiselpumpe von einem gemeinsamen Stützteller 98 abgestützt, der am unteren Ende der Achse 21 frei drehbar gelagert und im Mittelbereich flach ist. Die Spitzen der Zinken bzw. BIeehe 93 reichen in Draufsicht bis an die Peripherie des Stütztellers, dereinen Durchmesser von 148 cm hat.
Auch die Zinken bzw. Bleche 91 und 93 können das nach dem Schnitt noch aufrecht stehende Mähgut sofort mitnehmen. Sie bestehen aus Federstahlblech und sind daher federelastisch. Ihre endseitig dreieckige Form wirkt dem Hängenbleiben von Halmgut entgegen.
Die Mitnehmer 101 nach den Fig. 6 und 7 sind um aufwärts gerichtete Zapfen 100 schwenkbar. Die Zapfen sind parallel zur Achse 21.4 der Kreiselgruppe an Stützen 102 angeordnet. Wie Fig./ zeigt, ist jeder Mitnehmer 101 an der zugehörigen Stütze 102 mit einem Steckbolzen 103 in zwei Stellungen feststellbar. Die Mitnehmer 101 sind im Aüsführur.gsbeispie! als Zinken 104 und 105 ausgebildet, die den Zinken 58 und 59 nach F i g. 2 entsprechen. Sie erstrecken sich in der einen Stellung etwa radial und in der anderen Stellung, in der sie um etwa 20" geschwenkt sind, von der Stütze 102 aus in bezug auf die Drehrichtung B bzw. C nach hinten. Am unteren, im Durchmesser reduzierten Ende 106 der Achse 21 ist mit einer Halterung 107 ein Stiitzteller 108 befestigt, dessen Durchmesser etwas größer ist als der Achsabstand der beiden Kreiselgruppen und der mit seinem Zentrum 109 in geringem Abstand hinter der Achse 21A liegt, so daß die Umlaufbahnen der Messer im hinteren Bereich des Mähwerks oberhalb des Stütztellers verlaufen. Die beiden Stützteller sind an ihren einander zugewandten Seiten auf einem Tcilstück 110 ihres Randes miteinander verschweißt und bilden dadurch eine starre Abstützung des Kreiselmäh werks.
Die Mitnahme des Gutes wird durch die Stellung der Mitnehmer beeinflußt. Sind die Mitnehmer radial oder in bezug auf die Drehrichtung B bzw. C etwas nach vorne gerichtet, so wird das Schnittgut auf einem verhältnismäßig langen Weg mitgeführt und dabei gewendei. In der zweiten Stellung, ίπ der die Zinken vcn ihrer Befestigungsstelle aus in bezug auf die Drehrichtung nach hinten gerichtet sind, wird das Gut weniger weit mitgenommen und kann dann mittels der Schwadbretter 78 und 79 zum Schwad abgelegt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Kreiselmähmaschine mit Messer tragenden Mähkreiseln, die mit ihren Drehachsen exzentrisch zu gegensinnig angetriebenen Mitnehmertrommeln angeordnet und mit der jeweils ihnen zugeordneten Mitnehmertrommel gleichsinnig angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt zwei Mitnehmertrommein (40) vorgesehen sind und jeder Mitnehmertrommel (40) eine Gruppe von mit ihr gleichsinnig angetriebenen Mähkreiseln (43) zugeordnet ist, daß die Mitnehmertrommeln (40) mit von ihrer Wandung aus nach außen gerichteten Mitnehmern (57; 89; 101) versehen sind, und daß der die Schnittbreite jeder Mähkreisel-Gruppe bestimmende Gesamtdurchmesser der die Gruppe bildenden Mähkreisel (43) größer ist als der Durchmesser der äußeren Umlaufbahnen der dieser Gruppe zugeordneten Mitnehmer (57; 89; ίΟί) der zugehörigen Mitnehmertrommel (40).
2. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mitnehmer (57; 89; 101) aus lotrecht übereinander liegenden Teilen (58 und 59;91 und 92; 104 und 105) bes'.eht.
3. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Teile Zinken (58 und 59; 104 und 105) sind.
4. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Teile Bleche (91 und 92) sind.
5. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breche (91 und 92) an ihren freien Enden zugespitzt sind.
6. Krcisclmähmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Teile (58 und 59; 91 und 92; 104 und 105) an ihren Enden nach unten abgewinkelt sind.
7. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (57; 89; 101) aus Federstahl bestehen.
8. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (57; 89; 101) mit ihren unteren Enden nahe oberhalb der Drehachse der Mähmesser (60) liegen.
9. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mitnehmer (57; 89; 101) vom Trommelmantel aus in bezug auf die Trommelachse (21/4J etwa radial nach außen erstrecken.
10. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (101) in bezug auf die Drehrichtung der Mitnehmertrommel (40) umstellbar sind.
11. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelmantel der Mitnehmertrommeln (40) kegelstumpfförmigist.
12. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche I bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufbahnen der Mitnehmer (57; 89; 101) an der Vorderseite des Kreiselmähwerks in Draufsicht bis nahe an die äußeren Umlaufbahnen der Mähmesser (60) reichen.
13. Krciselmahmaschine nach einem der Ansprüche I bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß pro Mitnehmertrommel (40) drei in Umfangsrichuing des Trommelnmantcls gegeneinander versetzte Mitneh
mer (57; 89; 101) vorgesehen sind.
14. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähkreisel (43) mit größerer Drehzahl angetrieben sind als die Mitnehmertrommeln (40).
15. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Kreiselmähwerk zwei Führungen (78 and 79) zum Schwadlegen angeordnet sind.
DE19782838372 1977-09-06 1978-09-02 Kreiselmähmaschine Expired DE2838372C2 (de)

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DE2838372A1 DE2838372A1 (de) 1979-03-08
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