DE2838372C2 - Kreiselmähmaschine - Google Patents
KreiselmähmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kreiselmähmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (DE-OS 17 57 541) ist pro Mähkreisel eine Mitnehmertrommel
vorgesehen, und die Trommeln sind so angeordnet und ausgebildet, daß nur ihr Mantel für die Mitnahme und
Weirerfördening" des Mähgutes wirksam ist. Bei gegensinnigem
Antrieb benachbarter Mähkreisel sind darum deren Mitnehmertrommeln mit ihren Mantelflächen so
nahe nebeneinander angeordnet, daß sich ein verhältnismäßig schmaler Durchgangsspalt ergibt, wodurch die
Ablage des Schnittgutes behindert werden kann. Ein größerer DurchgaEjsspalt würde die Mitnahmefunktion
der Trommeln beeinträchtigen.
Es ist auch ein Kreiselmähwerk mit zwei gegensinnig angetriebenen Mähkreiseln bekannt (FR-PS 15 00 062),
bei dem an jedem Kreisel oberhalb des Messerträgers Scheiben, eine Schnecke oder Flügel oder auch kurze
Vorsprünge an einer Trommel vorgesehen sind. Diese Einrichtungen dienen zur Konditionierung des geschnittenen
Gutes und zum Lüften des abzulegenden
w Schwads. Sie fördern dabei das Gut nach hinten und
wirken daher auch als Mitnehmer; ihre Funktion besteht aber in der für beide Kreisel gemeinsamen, direkten
Einwirkung auf das Gut, beispielsweise durch Knikken der Stengel, so daß auch bei diesem Kreiselmähwerk
ein verhältnismäßig schmaler Durchgangsspalt für das Gut gegeben ist.
Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das
aus den Mähkreiseln und den Mitnehmertrommeln bcstehende Kreiselmähwerk so auszubilden, daß das geschnittene
Gut ohne Beeinträchtigung der Mitnahmefunktion der Trommeln ungehindert nach hinten und
insbesondere zu Schwaden abgelegt werden kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausbildung mit gruppenweiser Anordnung von Mähkreiseln und insgesamt zwei
Mitnehmertrommeln erlaubt einen größeren Abstand zwischen den Mantelflächen der Trommeln, so daß der
Durchtritt des Mähgutes nicht behindert wird. Dabei sorgen die an den Trommeln angeordneten Mitnehmer
dafür, daß das Schnittgut trotzdem vollständig nach hinten gefördert wird und dort zum Schwad abgelegt werden
kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemiißen
Kreiselmähmaschine werden im folgencicn anhand
b5 der Zeichnungen niihcr erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die an einen Schlepper angeschlossene Mähmaschine,
F i g. 2 einen Schnitt nach H-Il in F i g. 1, vergrößert
dargestellt,
Fig. 3 einen Schnitt nach W-III in Fig. 2,
Fig.4 eine andere Ausführungsform eines Mähkreiscls und der zugehörigen Mitnehmertrommel in einem axialen Tcilschnitt,
Fig.4 eine andere Ausführungsform eines Mähkreiscls und der zugehörigen Mitnehmertrommel in einem axialen Tcilschnitt,
F i g. 5 eine Teil-Draufsicht in Richtung des Pfeiles V
in F i g. 4.
F i g. 6 eine abgewandelte Ausführungsform eines Mähkreisels mit Mitnehmertrommel in einer Darstellung
entsprechend F i g. 4,
F i g. 7 eine Draufsicht auf den Mähkreisel nach F i g. 6 mit teilweiser Darstellung des Nachbarkreisels.
Die Mähmaschine hat einen Haupttragbalken 1, der das aus zwei Mähkreisel-Gruppen 22 und 26 bestehende
Kreiselmähwerk abstützt und über einen Träger 2 und einen Anbaubock 3 an die Dreipunkt-Hebevorrichtung
4 eines in Richtung A fahrenden Schleppers 5 angeschlossen ist. Am Anbaubock 3 ist unten eine Stütze 6
befestigt, an der der Träger 2 mittels einer aufwärts gerichteten Achse 7 so angeordnet äst, daß er zusammen
mit dem Haupttragbalken t aus der dargestellten Arbeitsstellung
in eine Transportstellung geschwenkt werden kann. Das Zurückschwenken ist auch möglich, wenn
das Mähwerk auf ein Hindernis aufläuft. Hierfür ist zwischen der Stütze 6 und dem Träger 2 eine Scherbolzen-Überlastungssicherung
vorgesehen (nicht dargestellt). In dem Träger 2 ist eine Antriebswelle 8 gelagert, die ein
an die Schlepperzapfwelle 10 angeschlossenes Hauptgetriebe 9 mit einem zu der inneren Mähkreisel-Gruppe
22 gehörigen Kegelradgetriebe über ein Kardangelenk 12 verbindet. Das Kardangelenk liegt innerhalb eines
den Haupttragbalken 1 mit dem Träger 2 verbindenden Gelenkes, dessen durch Zapfen 11 gebildete Achse in
Fahrtrichtung liegt. Von dem Kegelradgetriebe 1 liegende Welle 25 zu dem Kegelradgetriebe der äußeren
Mähkreisel-Gruppe 26 geführt (F i g. 2).
Die beiden Mähkreisel-Gruppen sind gleich ausgebildet.
Wie F i g. 2 für die Gruppe 26 zeigt, ist auf den Haupttragbalken 1 ein Stützring 20 aufgeschraubt, an
dem eine nach unten gerichtete Achse 21 befestigt ist, die den Träger der Mähkreisel-Gruppe bildet. Das in
einem Lager 33 abgestützte Tellerrad des Kegelradgetriebes ist um die Achse 21 drehbar und starr mit einem
Lagergehäuse 38 verbunden, mit dem eine kegelstumpfförmige Trommel 40 verschraubt ist. Die Spitze des gedachten
Kegelmantels der Trommel liegt genau über dem oberen Ende der Achse 21 auf deren Mittelachse
214, wobei der Neigungswinkel des Trommelmantels etwa 35° beträgt. An einem unteren Ringflansch 41 der
Trommel 40 ist die obere, zur Achse 21Λ senkrechte Wandung eines Gehäuses 42 befestigt, das als Ölwanne
für ein Getriebe dient, über das drei zu der Gruppe gehörige Mähkreisel 43 angetrieben werden, die je drei
Messer 60 tragen. Der Mantel des Gehäuses 42 ist ebenfalls kegelstumpfförmig mil nach unten geöffnetem Kegclwinkel
ausgebildet und koaxial zur Achse 21/4 angeordnet, wobei die gedachte Kegelspitze unterhalb des
Stützringes 20 liegt und der Neigungswinkel des Kegelmantels etwa 50° beträgt.
Die drei Mähkreisel 43 jeder Gruppe haben jeweils eine Antriebswelle 44, die am oberen Ende in einem
Lager 45 an der Deckwand des Gehäuses 42 und etwa mittig in einem Lager 53 am Boden 54 des Gehäuses 42
und etwa mittig in "inem Lager 53 am Boden 54 des Gehäuses gelagert ist Auf der Gehäusedeckwand ist
zentral ein Lagergehäuse. 46 befestigt, dessen Lager 47 das Gehäuse 42 auf einer Nabe 48 abstützt, die auf dem
genuteten unteren Ende der Achse 21 sitzt. Die Nabe 48 trägt unterhalb des Lagers 47 ein zu einem Planetengetriebe
gehöriges feststehendes Sonnenrad 49, in das drei stirn verzahn te Planetenräder 5t eingreifen, von denen
je eines auf einer der Kreiselwe'Ien 44 sitzt. Der Boden
54 ist mit dem Mantel des Gehäuses 42 verschraubt, so daß die Kreiselwellen 44 mit den Lagern 45 und 53 von
unten in das Gehäuse eingesetzt und umgekehrt wieder demontiert werden können. Die Kreiselwelien 44 sind
parallel zur Achse 21 angeordnet.
Wie Fig.3 zeigt, ist das Gehäuse 42 sechseckig mit
abgerundeten Ecken ausgebildet, wobei die drei Ecken, in denen die Kreiselwellen angeordnet sind, einen kleineren
Winkel haben als die dazwischen liegenden Ekken. Die Radialen dieser Ecken schneiden jeweils die
Achse einer Doppelwendel, deren Einzelwendeln 55 und 56 zu je einem von zwei lotrecht übereinanderliegenden
Zinken 58 bzw. 59 gehören, die gemeinsam einen Mitnehmer 57 bilden (F i g. 2). Der obere Zinken 58 ist von
seiner Wendel 55 aus im Winkel vnn etwa 15° nach
unter, abgebogen, und der untere Zinsen 59 ist mit Abstand
von der zugehörigen Wendel 56 ebenfalls nach unten abgebogen, wobei der Winkel etwa 20° beträgt.
Das freie Ende jedes unteren Zinkens 59 liegt mi; sehr geringem Abstand über der Drehebene der Messer 60
(Fig.2) und hat von deren äußerer, um die Achse 21
beschriebenen Umlaufbahn — in Draufsicht — einen Abstand von etwa 2 cm. Die Doppelwendeln 55,56 sind
jeweils mit ihrem Verbindungsstück 61 mittels einer Schraube 62 an einem abgewinkelten Steg 63 befestigt,
der am Mantel der Trommel 40 angebracht ist. Die äußere Umlaufbahn der oberen Zinken 58 geht durch die
Randbegrenzung der Ecken des Gehäuses 42, in denen die Kreiselwellen liegen (F i g. 3).
Die Mähkreisel 43 haben je zwei runde, zur Kreiselwelle
senkrechte und übereinander liegende Tragscheiben 64 und 65, die in ihrem zentralen Bereich aneinander
anliegen und von drei Gelenkzapfen 66 durchsetzt sind, um weiche die etwa 2 mm dicken Messer 60 frei
schwenkbar sind. Der Spalt zwischen den beiden Scheiber 64 und 65 ist so bemessen, daß die Messer um 360Q
schwenken können. Die obere Tragscheibe 64 besteht aus Federstahl.
Am unteren Ende jeder Kreiselwelle 44 ist ein nach unten konvexer Stützteller 72 frei drehbar gelagert. Die
Stützteller reichen bis nahe an die Achse 21 und haben einen Durchmesser von 31 cm. Der durch die äußersten
Punkte der Messer-Umlaufbahnen bestimmte Kreiseldurchmesser beträgt 82 cm, und der Achsabstand zwischen
der Mittelachse 21/4 der Kreiselpumpe und den Kreiselwellen 44 ist 22 cm.
Wie Fig. 1 zeigt, ist am Haupttragebalken 1 ein
Schubbügel 74 mit zwei horizontalen Trägern 73 befestigt. Zwei vom Haupttragbalken aus schräg nach hinten
verlaufende Streben 75 sind mit dem Schutzbügel und an ihm befestigten Platten 76 bzw. 77 verbunden, an
denen je eines von zwei aus Federstahlstäben aufgebauten Schwadbrettern 78 und 79 schwenkbar gehaltert ist.
Das Kreiselmäh vverk hat eine Arbeitsbreite von etwa 160 cm. Die Kreiselgruppen 22 und 26 werden von der
Schlepperzapfwelle mit einer Drehzahl von etwp 500 U/ min angetrieben. Die von den Gelenkzapfcsn 11 gebildete
Schwenkachse erlaubt eine Bodenanpassung des Mährwerks. Die beiden Mitnehmertrommeln 40 der
Mähkreiselgruppen werden gegensinnig angetrieben
ö5 und rotieren in Richtung der Pfeile B bzw. C(F ig. l)um
ihre Achse 21A
Infolge der Dimensionierung der Planetengetriebe rotieren die Mähkreisel 43 mit einer Drehzahl von etwa
4500 U/min in Richtung E bzw. D (Fig. 1), wobei die
drei Kreisel jeder Gruppe gleichsinnig mit ihrer Trommel 40 umlaufen. Die Mitnehmer 57 laufen also langsam
um. verglichen mit den Mähkreiseln, deren Messer 60 eine hohe Umfangsgeschwindigkeit haben. Das Verhältnis
der Umfangsgeschwindigkeiten der Mitnehmer 57 und der Messer 60 beträgt etwa I : 9. Langhalmiges Gut,
das von den Messern 60 geschnitten wird, behält im wesentlichen seine ursprüngliche Lage und wird fast
gleichzeitig mit dem Schnitt von den relativ langsam umlaufenden Mitnehmern erfaßt und in Richtung der
Pfeile D und Cgefördert. Auf diese Arbeitsweise wirkt sich unterstützend aus, daß die äußeren Umlaufbahnen
der Zinken im vorderen Arbeitsbereich bis in die Nähe der von den freien Messerenden beschriebenen Bahnen
reichen. Ebenso ist es zweckmäßig, daß die Messerbahnen und die Zinkenbahnen einander in Draufsicht kreuzen.
Da die Zinken gleichmäßig verteilt zwischen den Mähkreisel angeordnet sind, behindern sie die Bewegung
der Messer nicht. Die Messerbahnen und Mitnehmerbahnen benachbarter Kreiselgruppen überlappen
einander, was durch die versetzte Anordnung der Messer bzw. der Mitnehmer ermöglicht wird. Das von den
Mitnehmern nach hinten geförderte Schnittgut wird in Abhängigkeit von der Einstellung der Schwadbretter
fächerförmig nach hinten abgelegt oder zu einem scharf begrenzten Schwad zusammengeführt.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 und 5 sind anstelle von Federstahlzinken je zwei zinkenartige Bleche
91 und 93 ah Mitnehmer 89 vorgesehen. Ein Verbindungsstück 90 der beiden Bleche liegt parallel zum
Mantel der Trommel 40 und ist an ihn angebracht. Das obere Blech 91 erstreckt sich vom Trommelmantel aus
etwa radial und endet in einer Spitze 92, wobei dieses zugesetzte Ende im Winkel von etwa 30" nach unten
abgebogen ist. VVie F i g. 5 zeigt, endet die Spitze 92 in
Draufsicht etwa an der Peripherie des Gehäuses 42. Das untere Blech 93 liegt lotrecht unter dem oberen Blech 91
und am inneren Ende parallel zu ihm. Es ist etwa von der Mitte ab im Winkel von ungefähr 40" nach unten gebogen.
Das freie Ende dieses unteren Bleches liegt im abstand von einigen Zentimetern über der Messer-Drehebene
und in Draufsicht innerhalb der äußeren Umlaufbahn, die von den Enden der Messer um die Achse 21A
durchlaufen wird. Das untere Blech 93 endet ebenfalls in einer Spitze 94.
Bei dieser Ausführungsform ist die Kreiselpumpe von einem gemeinsamen Stützteller 98 abgestützt, der am
unteren Ende der Achse 21 frei drehbar gelagert und im Mittelbereich flach ist. Die Spitzen der Zinken bzw. BIeehe
93 reichen in Draufsicht bis an die Peripherie des Stütztellers, dereinen Durchmesser von 148 cm hat.
Auch die Zinken bzw. Bleche 91 und 93 können das nach dem Schnitt noch aufrecht stehende Mähgut sofort
mitnehmen. Sie bestehen aus Federstahlblech und sind daher federelastisch. Ihre endseitig dreieckige Form
wirkt dem Hängenbleiben von Halmgut entgegen.
Die Mitnehmer 101 nach den Fig. 6 und 7 sind um aufwärts gerichtete Zapfen 100 schwenkbar. Die Zapfen
sind parallel zur Achse 21.4 der Kreiselgruppe an Stützen 102 angeordnet. Wie Fig./ zeigt, ist jeder Mitnehmer
101 an der zugehörigen Stütze 102 mit einem Steckbolzen 103 in zwei Stellungen feststellbar. Die Mitnehmer
101 sind im Aüsführur.gsbeispie! als Zinken 104 und
105 ausgebildet, die den Zinken 58 und 59 nach F i g. 2 entsprechen. Sie erstrecken sich in der einen Stellung
etwa radial und in der anderen Stellung, in der sie um etwa 20" geschwenkt sind, von der Stütze 102 aus in
bezug auf die Drehrichtung B bzw. C nach hinten. Am unteren, im Durchmesser reduzierten Ende 106 der
Achse 21 ist mit einer Halterung 107 ein Stiitzteller 108 befestigt, dessen Durchmesser etwas größer ist als der
Achsabstand der beiden Kreiselgruppen und der mit seinem Zentrum 109 in geringem Abstand hinter der
Achse 21A liegt, so daß die Umlaufbahnen der Messer
im hinteren Bereich des Mähwerks oberhalb des Stütztellers verlaufen. Die beiden Stützteller sind an ihren
einander zugewandten Seiten auf einem Tcilstück 110 ihres Randes miteinander verschweißt und bilden dadurch
eine starre Abstützung des Kreiselmäh werks.
Die Mitnahme des Gutes wird durch die Stellung der Mitnehmer beeinflußt. Sind die Mitnehmer radial oder
in bezug auf die Drehrichtung B bzw. C etwas nach vorne gerichtet, so wird das Schnittgut auf einem verhältnismäßig
langen Weg mitgeführt und dabei gewendei. In der zweiten Stellung, ίπ der die Zinken vcn ihrer
Befestigungsstelle aus in bezug auf die Drehrichtung nach hinten gerichtet sind, wird das Gut weniger weit
mitgenommen und kann dann mittels der Schwadbretter 78 und 79 zum Schwad abgelegt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Kreiselmähmaschine mit Messer tragenden Mähkreiseln, die mit ihren Drehachsen exzentrisch
zu gegensinnig angetriebenen Mitnehmertrommeln angeordnet und mit der jeweils ihnen zugeordneten
Mitnehmertrommel gleichsinnig angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt
zwei Mitnehmertrommein (40) vorgesehen sind und
jeder Mitnehmertrommel (40) eine Gruppe von mit ihr gleichsinnig angetriebenen Mähkreiseln (43) zugeordnet
ist, daß die Mitnehmertrommeln (40) mit von ihrer Wandung aus nach außen gerichteten Mitnehmern
(57; 89; 101) versehen sind, und daß der die Schnittbreite jeder Mähkreisel-Gruppe bestimmende
Gesamtdurchmesser der die Gruppe bildenden Mähkreisel (43) größer ist als der Durchmesser der
äußeren Umlaufbahnen der dieser Gruppe zugeordneten Mitnehmer (57; 89; ίΟί) der zugehörigen Mitnehmertrommel
(40).
2. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mitnehmer (57; 89; 101)
aus lotrecht übereinander liegenden Teilen (58 und 59;91 und 92; 104 und 105) bes'.eht.
3. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Teile Zinken
(58 und 59; 104 und 105) sind.
4. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Teile Bleche (91
und 92) sind.
5. Kreiselmähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breche (91 und 92) an ihren
freien Enden zugespitzt sind.
6. Krcisclmähmaschine nach einem der Ansprüche
2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Teile (58 und 59; 91 und 92; 104 und 105) an ihren
Enden nach unten abgewinkelt sind.
7. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer
(57; 89; 101) aus Federstahl bestehen.
8. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer
(57; 89; 101) mit ihren unteren Enden nahe oberhalb der Drehachse der Mähmesser (60) liegen.
9. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mitnehmer
(57; 89; 101) vom Trommelmantel aus in bezug auf die Trommelachse (21/4J etwa radial nach
außen erstrecken.
10. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer
(101) in bezug auf die Drehrichtung der Mitnehmertrommel (40) umstellbar sind.
11. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelmantel
der Mitnehmertrommeln (40) kegelstumpfförmigist.
12. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche I bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufbahnen
der Mitnehmer (57; 89; 101) an der Vorderseite des Kreiselmähwerks in Draufsicht bis nahe
an die äußeren Umlaufbahnen der Mähmesser (60) reichen.
13. Krciselmahmaschine nach einem der Ansprüche
I bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß pro Mitnehmertrommel
(40) drei in Umfangsrichuing des Trommelnmantcls gegeneinander versetzte Mitneh
mer (57; 89; 101) vorgesehen sind.
14. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähkreisel
(43) mit größerer Drehzahl angetrieben sind als die Mitnehmertrommeln (40).
15. Kreiselmähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß hinter
dem Kreiselmähwerk zwei Führungen (78 and 79) zum Schwadlegen angeordnet sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: JACKISCH, W., DIPL.-ING., PAT.-ANW. KERKHOF, M., RECHTSANW. WASMUTH, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 7000 STUTTGART |
|
| 8331 | Complete revocation |