DE2840657C3 - Lager für den Spinnrotor einer Offenend-Rotorspinnmaschine - Google Patents
Lager für den Spinnrotor einer Offenend-RotorspinnmaschineInfo
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Description
Bei dem im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Lager für den Spinnrotor einer Offenend-Rotorspinnmaschine
(DE-AS 23 33 555) gibt ein zwischen den beiden Wälzlagern bis nahe an die Welle heranreichender
Docht tropfenweise öl auf die Welle ab. Der innerhalb eines Schlauches verlaufende Docht taucht
anderen Endes in einen außerhalb der maschinenseitigen festlegestelle des Lagers angeordneten öltank ein.
Der Aufbau und die Wartung dieser Vorrichtung sind aufwendig, und durch die auch bei Stillstand der Welle
erfolgende ölzufuhr besteht die Gefahr einer Überschmierung und dadurch einer ölverschmutzung außerhalb
des Lagers, was den Spinnvorgang beeinträchtigt.
Bei einer diese Mängel nicht aufweisenden Schmiervorrichtung für ein Rotorlager, bei der das Lagergehäuse
ebenfalls innerhalb einer es teilweise mit Ringspaltabstand umgebenden, zum Festlegen in der Maschine
bestimmten Lagerhülse gehalten ist (DE-GM 75 15 805), sind innerhalb des Lagergehäuses nahe den Wälzlagern
im Querschnitt U-förmig ausgebildete Behälter angeordnet, die mit ihrer offenen Seite den Wälzlagern
zugekehrt sind und die mit einem den Schmierstoff speichernden Stoff gefüllt sind. Ein beim Lauf der Welle
z. B. durch den Lagerkäfig erzeugter Luftstrom löst Schmierstoff aus dem speichernden Stoff und führt ihn
den Wälzlagern zu. Bei diesem Lager muß jedoch das Lagergehäuse mit besonderen Ausnehmungen für die
Aufnahme und die Halterung der Behälter versehen sein.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erdindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spinnrotorlager zu schaffen, das
unter Beibehaltung eines üblichen, einfach gestalteten Lagergehäuses eine für lange Betriebszeit ausreichende
ölschmierung gewährleistet, ohne daß hier für außerhalb der Lagerhaltung anzuordnende Bauteile vorhanden
sind und ohne daß die Gefahr einer Überschmierung des Lagers besteht.
Dadurch, daß nun das für die ölschmierung erforderliche zusätzliche Bauteil als eine in den an sich
zwischen Lagergehäuse und Lagerhülse vorhandenen Ringspalt eingesetzte Zwischenhülse ausgebildet ist,
muß das Lagergehäuse nicht zusätzlich besonders ausgestaltet sein, und ebenso kann die zum Festlegen
des Lagers an der Maschine bzw. in dem Spinnrotorgehäuse bestimmte Lagergehäuse ohne irgendwelche
seitlich über sie hinausragende Bauteile beibehalten werden.
Zweckmäßige Weiterbildungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Bei Weiterbildung gemäß Anspruch 2 kann in einfacher Weise ein relativ großer Schmierölvorrat in
der Zwischenhülse aufgenommen werden, gemäß Anspruch 3 ist ein Speicherring angeordnet, der dem
beim Lauf des Lagers herrschenden Luftstrom das Schmieröl auf großer Oberfläche darbietet und damit
die Anreicherung dieses Luftstromes mit Schmieröl erleichtert Die im Anspruch 4 beschriebene Dichtung
verhindert in ihrer bei Nichtbetrieb des Lagers bestehenden Schließstellung, das Auslaufen des
Schmierölvorrats, wenn sich das Lager nicht in seiner Halterung befindet Durch die Weiterbildung gemäß
den Ansprüchen 5 und 6 ergibt sich in einfacher Weise die Möglichkeit der Einbeziehung der Zwischenhülse als
ein Bypaß-Bauteil.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 3 näher erläutert
Es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht im Schnitt längs der Linie II
der F i g. 2 ein Lager für den Spinnrotor,
Fig.2 eine Ansicht längs der Schnittlinie H-II der Fig. 1,
Fig.3 in vergrößerter Darstellung das durch den
strichpunktierten Kreis III der Fig. 1 eingeschlossene
Teilstück der Dichtung.
In den Figuren ist mit 1 eine Welle bezeichnet die in zwei nahe den Stirnseiten eines zylindrischen Lagergehäuses
2 angeordneten Wälzkörperreihen 3,4 gehalten ist, deren Käfige 5, 6 an ihrer einen Stirnseite plan
geschlossen ausgebildet sind und mit diesen Stirnseiten in etwa der Ebene der Stirnseiten des Lagergehäuses 2
liegen. Die Welle 1 steht beidendig aus dem Lagergehäuse 2 heraus und trägt am einen Ende den
Spinnrotor 7 einer Offenend-Rotor-Spinnmaschine. Das andere Wellenende ist zur direkten oder indirekten
Anlage an einem Tangentialantriebsriemen bestimmt.
Das Lagergehäuse 2 wird mit Ringspaltabstand von einer Lagerhülse 8 umschlossen, die zum Festlegen des
Lagers oder in einer Halterung bestimmt ist, die an der Spinnmaschine oder an einem die Spinnvorrichtung
aufnehmenden Gehäuse ausgebildet ist. In den Ringspalt ist eine Zwischenhülse 9 eingesetzt, in der das
Lagergehäuse 2 festgelegt ist und die ihrerseits unter Aufrechterhaltung eines Ringspaltes 10 mit zwei
elastischen Ringen 11, 12 in der Lagerhülse 8 befestigt ist. Die beiden Ringe 11 und 12 liegen mit ihren einander
zugekehrten Stirnseiten an den seitlichen Begrenzungskanten eines mittleren Abschnittes größeren Außendurchmessers
der Zwischenhülse 9 an, und ihre anderen Stirnseiten werden von abgewinkelten Randteilen der
Lagerhülse 8 übergriffen. Dadurch ist auch eine axiale Festlegung der Zwischenhiilse 9 in der Lagerhülse 8
gegeben. Die axiale Fixierung des Lagergehäuses 2 in der Zwischenhülse 9 erfolgt dadurch, daß sich an den das
Lagergehäuse 2 radial fest umschließenden mittleren Innenabschnitt der Zwischenhülse 9 beidseits Abschnitte
13abzw. 13i>geringeren Innendurchmessers anschließen,
deren Übergangskanten an den beiden Stirnflächen des Lagergehäuses 2 anliegen.
Wie ersichtlich, ist die axial länger als das Lagergehäuse 2 ausgebildete Zwischenhülse 9 aus zwei
einander gleichen Teilstücken 9a, 9b mit radial verlaufender Trennfuge 14 zusammengesetzt. D>e von
beiden Seiten her axial auf das Lagergehäuse 2 aufzuschiebenden Teilstücke 9a, 9b werden durch die
beschriebene Art der Halterung der Zwischenhülse 9 in der Lagerhülse 8 im Bereich der Trennfuge 14 fest
aneinandergehalten.
Die das Lagergehäuse 2 beidseitig axial überragenden Teile der Zwischenhülse 9 sind stirnseitig eingezogen
ausgebildet und mit im Abstand von den Stirnseiten des Lagergehäuses angeordneten, allgemein mit 15 bezeichneten
Dichtungen gegenüber der aus ihnen herausragenden Welle 1 versehen. Zwischen diesen Dichtungen
15 und den Stirnseiten des Lagergehäuses 2 bestehen innerhalb der Zwischen hülse 9 durch die Dichtungen 15
nach außen hin abgeschlossene Räume 16.
ίο Diese beidseitigen Räume 16 sind durch längs
innerhalb der Zwischenhülse verlaufende Kanäle 17 miteinander verbunden, die, wie aus F i g. 2 ersichtlich,
über den Zwischenhülsen-Umfang verteilt angeordnet und als die Innenwand der Zwischenhülse 9 eingebrachte
Axialnuten ausgebildet sind, die nach innen hin von der Außenwand des Lagergehäuses 2 begrenzt werden.
Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß im mittleren Bereich der Zwischenhülse 9 in deren Innenwand eine Ringnut 18
ausgebildet ist wodurch sich ein entsprechender Hohlraum innerhalb der Zwischenhülse 9 ergibt von
dem aus sich die Kanäle 17 nach beiden Axialrichtungen hin zu den Räumen 16 erstrecken. Innerhalb dieser
Ringnut 18 ist auf den Rippen der Zwischenhülse 9 ein aus porösem Material, z. B. Filz oder Kunststoff,
bestehender Speicherring 19 festgelegt, und in ihm ist außerdem auch ein der Trennfuge 14 zugeordneter, sie
nach außen hin abdeckender Dichtungsring 20 eingesetzt Der Speicherring 19 ist so angeordnet, daß seine
Innenfläche mit Spaltabstand zum Außenmantel der Lagergehäuses 2 verläuft und er auch Spaltabstand vom
Innenmantel der Zwischenhülse 9 und vom Dichtungsring 20 hat.
Im Bereich des durch die Ringnut 18 gegebenen Hohlraumes enthält das Lagergehäuse 2 eine mittig
zwischen den beiden Wälzlagern 3, 4 liegende öffnung 21.
Der Aufbau der Dichtungen 15 ist in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab dargestellt. In die Stirnseite der
Zwischenhülse 9 ist eine die Welle 1 mit Spaltabstand umschließende Dichtungsbuchse 22 fest eingesetzt, die
mit ihrem dem Lagergehäuse 2 zugekehrten Endstück den Befestigungsbund 23 einer fest auf die Welle 1
aufgesetzten Dichtungshülse 24 ebenfalls mit Spaltabstand übergreift. Die Dichtungshülse 24 ist mit einem
zurückgewinkelten, den freien Rand der Dichtungsbuchse 22 übergreifenden Teil 25 versehen, dessen freies
Endstück zu einer Halterung 26 für eine ringförmige Dichtungsmanschette 27 geformt ist. Die Dichtungsmanschette
27 besteht aus einem in sich elastischen,
so ölbeständigen Material. Sie liegt bei Stillstand der Welle 1 mit ihrem eine Dichtungslippe 28 bildenden freien
stirnseitigen Endbereich unter leichter Vorspannung an der Dichtungsbuchse 22, wodurch der Raum 16 nach
außen hin dicht verschlossen ist. Bei Rotation der Welle ergibt sich durch dann wirksame Zentrifugalkraft ein
Aufweiten und dadurch ein Ablösen der Dichtungslippe 28 von der Dichtungsbuchse 22, also eine dann
reibungsfreie Labyrinthdichtung.
Der Innenraum der Zwischenhülse 9 ist durch eine in ihre Wand eingebrachte öffnung 29 von außen her
zugänglich. In die öffnung 29 ist ein lösbarer Verschluß
30 eingesetzt.
Durch diese öffnung 29 kann vor der Ersi-Inbetriebnahhie
des Lagers oder auch später in die Zwischenhül-
se 9 eine ölfüllung eingebracht werden, die bei dem
beschriebenen Aufbau des Lagers eine ständige, für lange Betriebsdauer ausreichende Nachschmierung der
Wälzlager 3 und 4 gewährleistet, die vor dem Einbau des
Lagergehäuses 2 in die Zwischenhülse 9 eine Öl-Erstschmierung erhalten haben.
Die beschriebene Dichtung 15 verhindert, daß eine in die Zwischenhülse 9 eingebrachte Ölfüllung bei nicht
horizontaler Lage der stillstehenden Welle 1 wieder auslaufen könnte. In der Gebrauchsstellung des Lagers
mit horizontale Welle füllt die dosiert eingebrachte ölmenge die Hohlräume der Zwischenhülse 9 nur so
hoch, daß der Speicherring 19 mit seinem untersten Teilstück noch in das öl taucht, nachdem er sich ι ο
vollgesaugt hat, wie der in die F i g. 1 und 2 eingezeichnete ölspiegel 31 zeigt.
Beim Lauf der Welle 1 ergeben sich durch die Rotation der Käfige 5 und 6 sowie auch der
Dichtungshülsen 24 die durch die Pfeile angedeuteten '5 Luftbewegungen in den Räumen 16, den Kanälen 17
und, durch die öffnung 21 hindurch, in den Raum zwischen der Welle 1 und dem Lagergehäuse 2 und
durch die Spalte der Wälzlager 3,4 hindurch wieder zu den Räumen 16. Dieser kreisende Luftstrom reichert
sich bei seinem Vorbeistreichen am mit öl gefüllten Speicherring 19 mit einer für die ständige Nachschmierung
der Wälzlager 3,4 ausreichenden ölmenge an.
Der Außenmantel der Zwischenhülse 9 enthält, wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, eine Mehrzahl von in
Achsrichtung verlaufenden Längsnuten 32, die sich vom mittleren Bereich der Zwischenhülse 9 bis zu deren
Stirnflächen erstrecken. Durch diese Längsnuten 32 wird eine die Ringe 11 und 12 unterlaufende Verbindung
zwischen dem Ringspalt 10 und den äußeren Stirnflä- *>
chen der Zwischenhülse 9 hergestellt.
An der Rotorseite des Lagers ist auf die Zwischenhülse 9 eine Kappe 33 aufgesetzt, die das Lager von dem
unter Luftunterdruck stehenden Gehäuseraum für den Spinnrotor 7 trennt und die zwischen sich und der
Stirnfläche der Zwischenhülse 9 einen Raum 34 schafft. Die Welle 1 durchgreift die Kappe 33 unter Bestehen
eines engen Spaltes 35. Dieser Spalt 35 bleibt auch bei durch die elastischen Ringe 11 und 12 möglichen
seitlichen Auslenkungen der Welle 1 gegenüber der Lagerhülse 8 und deren Halterung unverändert
bestehen, weil das Lagergehäuse 2 und die Zwischenhülse 9 und damit auch die auf ihr sitzende Kappe 33 an
diesen Auslenkungen teilnehmen. Der durch den Spalt 35 auf die von der Kappe 33 übergriffene Stirnseite der
Lagerung, also in den Raum 34 wirkende Luftunterdruck kann aber nicht durch die Dichtung 15 hindurch
auf das Innere der Zwischenhülse 9 und des Lagergehäuses 2 wirksam werden und zu einem Austrocknen
oder Aussaugen des Schmiermittels führen. Der Raum 34 steht nämlich durch die Nuten 32 des Zwischenhülsenteiles
9b, den Ringspalt 10 und die Nuten 32 des Zwischenhülsenteiles 9a mit der entgegengesetzten
Stirnseite des Lagers und damit mit dem das Lager umgebenden Raum mit Umgebungs-Luftdruck in
Verbindung. Dieser Bypaß hat einen wesentlich größeren Strömungsquerschnitt als die beim Wellenlauf
bestehenden Spalte zwischen den Dichtungen 15 und der Welle 1. Diese Bypaß-Wirkung ergibt sich auch,
wenn im Bereich, in dem die Nuten 32 des Zwischenhülsenteils 9bin den Ringspalt 10 münden, die
Lagerhülse 8 mit einer öffnung 36 versehen wird, die mit einer entsprechenden öffnung in der Halterung für
das Lager fluchtet, weil dann schon dort eine Verbindung des Raumes 34 mit dem Umgebungs-Luftdruck
hergestellt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Lager für den Spinnrotor einer Offenend-Rotorspinnmaschine, der auf dem einen Ende einer
beidendig durch Dichtungen hindurch aus einem Lagergehäuse herausstehenden, horizontal liegenden
Welle befestigt ist, die in zwei im axialen Abstand voneinander im Lagergehäuse jeweils nahe
dessen Stirnseiten angeordneten Wälzlagern gehalten ist, denen durch eine mittig zwischen ihnen im
Lagergehäuse befindliche öffnung Schmieröl aus einem Schmierölvorrat zuführbar ist und bei dem
das Lagergehäuse durch zwei elastische Abschnitte innerhalb einer es teilweise mit einem Ringspalt
umschließenden Lagerhülse gehalten ist, die ihrerseits zum Festlegen an der Offenend-Rotorspinnmarchine
bestimmt ist, gekennzeichnet durch eine in den Ringspalt eingesetzte, einerseits
am Lagergehäuse (2) anliegende, andererseits in der Lagerhülse (8) unter Bestehen eines Ringspaltes (10)
mit den zwei als Ringe (11, 12) ausgebildeten elastischen Abschnitten festgelegte Zwischenhülse
(9) größerer Länge als das Lagergehäuse (2), wobei die Zwischenhülse (9) an ihren das Lagergehäuse (2)
überragenden beiden Stirnseiten mit im Abstand von den Stirnseiten des Lagergehäuses (2) angeordneten
Dichtungen (15) gegenüber der Welle (1) versehen ist und die Zwischenhülse (9) zumindest einen Kanal
(17) enthält, der die beiden zwischen den Stirnseiten des Lagergehäuses (2) und den Dichtungen (15)
bestehenden Räume (16) verbindet, den Schmierölvorrat aufnimmt und mit der öffnung (21) in
Verbindung steht.
2. Lager nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Bereich der öffnung (21) in der Innenwand
der Zwischenhülse (19 verlaufende Ringnut (18) und von dieser zu den Räumen (16) beidseits der
Stirnseiten des Lagergehäuses (2) ausgehenden Kanälen (17), die in der Innenwand der Zwischenhülse
(9) verlaufende Axialnuten sind, die nach innen hin vom Lagergehäuse (2) begrenzt sind.
3. Lager nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in die Ringnut (18) eingesetzten, aus porösem
Material bestehenden Speicherring (19), dessen Innenfläche das Lagergehäuse (2) mit einem
Ringspalt umgibt.
4. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung (15)
zwischen der Zwischenhülse (9) und der Welle (1) an jeder Stirnseite der Zwischenhülse (9) eine die Welle
(1) mit einem Ringspalt umschließende, bis nahe an die Stirnfläche des Lagergehäuses (2) ragende
Dichtungsbuchse (22) festgelegt ist, die mit ihrem dem Lagergehäuse (2) zugekehrten Endstück einen
Befestigungsbahnd (23) einer auf die Welle (1) aufgesetzten Dichtungshülse (24) übergreift, die mit
Spaltabstand um den freien Rand der Dichtungsbuchse (22) herum zurückgewinkelt ist und am
zurückgewinkelten Teil (25) mit einer Halterung (26) für den stirnseitigen Endbereich einer elastischen
ringförmigen Dichtungsmanschette (27) versehen ist, die mit ihrem anderen stirnseitigen Endbereich eine
der äußeren Mantelfläche der Dichtungsbuchse (22) zugeordnete Dichtungslippe (28) bildet (Fig. 3).
5. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die dem Spinnmotor
(7) zugekehrte Stirnseite der Zwischenhühe (9)
eine diese Stirnseite überdeckende Kappe (33) gesetzt ist, die zwischen ihrer von der Welle (1) unter
Bildung eines Spaltes (35) durchgriffenen Wand und der Stirnseite der Zwischenhülse (9) einen Raum (34)
beläßt, von dem aus ein Kanal, der einen größeren Strömungsquerschnitt als die Dichtung (15) zwischen
der Welle (1) und der Zwischenhülse (9) hat, unter Umgehung der durch die elastischen Ringe (11,
12) gebildeten Befestigungsstelle der Zwischenhülse (9) in der Lagerhülse (8) eine Verbindung zur
Außenluft herstellt
6. Lager nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch in den Außenmantel der Zwischenhülse (9) eingebrachte,
den Kanal bildende Längsnuten (32).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782840657 DE2840657C3 (de) | 1978-09-19 | 1978-09-19 | Lager für den Spinnrotor einer Offenend-Rotorspinnmaschine |
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Publications (3)
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| DE2840657A1 DE2840657A1 (de) | 1980-03-27 |
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| DE2840657C3 true DE2840657C3 (de) | 1981-11-12 |
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ID=6049805
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