DE2847149B2 - Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten Information - Google Patents

Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten Information

Info

Publication number
DE2847149B2
DE2847149B2 DE2847149A DE2847149A DE2847149B2 DE 2847149 B2 DE2847149 B2 DE 2847149B2 DE 2847149 A DE2847149 A DE 2847149A DE 2847149 A DE2847149 A DE 2847149A DE 2847149 B2 DE2847149 B2 DE 2847149B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type
clock
transitions
counter
receiving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2847149A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2847149C3 (de
DE2847149A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Precision Mecanique Labinal SA
Original Assignee
Precision Mecanique Labinal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Precision Mecanique Labinal SA filed Critical Precision Mecanique Labinal SA
Publication of DE2847149A1 publication Critical patent/DE2847149A1/de
Publication of DE2847149B2 publication Critical patent/DE2847149B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2847149C3 publication Critical patent/DE2847149C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4904Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems using self-synchronising codes, e.g. split-phase codes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/02Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information
    • H04L7/033Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information using the transitions of the received signal to control the phase of the synchronising-signal-generating means, e.g. using a phase-locked loop
    • H04L7/0331Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information using the transitions of the received signal to control the phase of the synchronising-signal-generating means, e.g. using a phase-locked loop with a digital phase-locked loop [PLL] processing binary samples, e.g. add/subtract logic for correction of receiver clock

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemoduliert empfangenen Information, die in einem Signal mit Phasen-Übergängen einer ersten Art, die mit der Frequenz eines sendeseitigen Taktgebers auftreten, enthalten ist, wobei in den Intervallen zwischen Übergängen der ersten Art auftretende Übergänge einer zweiten Art die Information darstellen, mit einem empfangsseitigen Taktgeber mit höherer Frequenz als die des sendeseitigen Taktgebers, mit einer Einrichtung zum periodischen Feststellen der Anzahl m der Perioden des empfangsseitigen Taktgebers zwischen zwei aufeinander folgenden Übergängen der ersten Art und zum Laden eines Rückwärtszählers mit dieser Anzahl, mit einer Einrichtung zürn Verringern des Inhalts des Rückwärtszählers mit einer höheren Frequenz als derjenigen des empfangsseitigen Taktgebers und mit einer Einrichtung
zum Feststellen eines Übergangs der zweiten Art während eines mit einem Übergang der ersten Art beginnenden, einer Anzahl m von Perioden des empfangsseitigen Taktgebers entsprechenden Zeitintervalls, in dem der Inhalt des Rückwärtszähiers größer als ein vorbestimmter Wert ist
Das bevorzugte Anwendungsgebiet ist ein Informationsaustausch (-übertragung) im Zeitmultiplexverfahren.
Das Pulscodemodulations-Verfahren (PCM-Verfahren) wird immer häufiger zur Übertragung nicht nur analoger, sondern vor allem numerischer Information angewandt, weil es besonders unempfindlich gegen Störungen ist
Eine PCM-Übertra^ung in einem zweiphasigen Code erfordert sendeseitig einen Taktgeber, der die Sendefolge festlegt, wobei in jeder Periode des Taktgebers eine Information ausgesendet wird. Jeder zweite Taktsignal-Übergang wird als Übergang der ersten Art bezeichnet und ständig zur Empfangsseite übertragen. Die dazwischen liegenden Taktsignal-Übergänge entsprechen den Zeitpunkten, in denen man von einem zum nächsten Wert der zu übertragenden Information übergeht In diesen Zeitpunkten, die als Zeitpunkte der zweiten Art
bezeichnet werden, kann effektiv ein Übergang, der als Übergang der zweiten Art bezeichnet wird, in dem übertragenen Signal (wenn sich die Phase nicht ändert) oder kein derartiger Übergang (wenn sich die Phase ändert) vorhanden sein.
Die Dekodierung der Information auf der Empfangsseite erfordert die Verwendung eines Signals, das mit den Übergängen der ersten Art synchronisiert ist. Eine mögliche Lösung besteht in der Übertragung des sendeseitigen Taktsignals auf die Empfangsseite. Diese
Lösung erfordert jedoch eine zusätzliche Übertragungsleitung und erhöht die Störanfälligkeit.
Man hat daher bereits empfangsseitig zur Vermeidung einer zusätzlichen Übertragungsleitung ein Taktsignal mit der gleichen Periode wie das sendeseitige
to Taktsignal erzeugt. Von jedem Übergang des codierten Empfangssignals an wird festgestellt, ob innerhalb eines Intervalls mit vorbestimmter Dauer, die zwischen der halben und ganzen Taktperiode liegt, ein Übergang auftritt oder nicht. Auf diese Weise werden die
fehlenden Übergänge festgestellt, die zwangsläufig von der zweiten Art sind, so daß die Folge der übertragenen numerischen Werte wiedergegeben werden kann.
Um auf diese Weise eine möglichst fehlerfreie Wiedergabe zu erzielen, muß jedoch dafür gesorgt sein,
daß kein zu großer Gangunterschied zwischen dem sendeseitigen und dem empfangsseitigen Taktgeber auftritt. Wenn der Gangunterschied so groß ist, daß die benutzte Demodulationszeit kürzer als eine Halbwelle oder länger als eine vollständige Periode des sendeseitigen Codierungs-Taktgebers ist, wird empfangsseitig eine falsche Information wiedergegeben.
Das Problem wird noch dadurch erschwert, daß im allgemeinen empfangsseitig ein digitales Signalfilter verwendet wird, das eine Verzögerung eines Empfangs-
signalübergangs um eine Periode des empfangsseitigen Filter-Taktgebers, oder sogar um zwei Perioden beim Auftreten von Störimpulsen, gegenüber benachbarten Übergängen bewirken kann. Die relative Stabilität des sendeseitigen Taktgebers und der empfangsseitigen
Zeiteichung müssen daher um so größer sein, je wirksamer das Filter sein soll. Bei bislang hergestellten Einrichtungen war es schwierig, diese Abhängigkeit zu überwinden.
Eine weitere Schwierigkeil ergibt sich bei Einrichtungen mit zwar sich langsam ändernder, aber hoher Frequenzabweichung. Dies ist bei Einrichtungen von Kraftfahrzeugen der Fall, bei denen sich die Frequenz aufgrund von Temperailurschwankungen im Verhältnis von 1 :2,5 ändern kann.
Zur Lösung dieses Problems könnte daran gedacht werden, eine bekannte Lösung anzuwenden, die zur Kompensation von Geschwindigkeitsänderungen beim Abwickeln eines Magnetbandes dient (FR-PS 2136 906). Hierbei werden in der Zeit zwischen Übergängen der ersten Art die Impulse eines Taktgebers gezählt und mit einem Faktor, der kleiner als eins ist, multipliziert, um die Zeitintervalle festzulegen, in denen die Übergänge der zweiten Art festgestellt π werden. Eine derartige Lösung wäre jedoch unzureichend, wenn sich die Frequenz in weiten Grenzen ändert. Auch die Multiplikation mit einem anderen Fakcor als zwei ist äußerst kompliziert Wenn mit der gleichen Geschwindigkeit rückwärts gezählt wird, mit der vorwärts gezählt wird, müßte der Schwellwert geändert werden, um ein einwandfreies Funktionieren sicherzustellen, weil sich die Anzahl der Impulse in der Zeit zwischen zwei Übergängen der ersten Art in einem großen Bereich ändert.
Es ist auch schon eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art bekannt (DE-OS 26 42 422), bei der der Rückwärtszähler mit der 1,1 bis l,25fachen Frequenz des Vorwärtszählers heruntergezählt und festgestellt wird, ob vor dem Nulldurchgang ein jo Phasen-Übergang der zweiten Art stattfindet oder nicht. Auch hier bereitet es Schwierigkeiten, die Frequenz für den Rückwärtszähler festzulegen. Dies gilt insbesondere, wenn die Größe des für die Entscheidung maßgebenden Zeitintervalls änderbar sein soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß denn Oberbegriff anzugeben, bei der die Speisefrequenz des Rückwärtszählers auf einfachere Weise zur Verfugung gestellt und trotzdem die Größe des für die Entscheidung maßgeblichen Zeitintervalls -to frei gewählt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Speisefrequenz des Rückwärtszählers doppelt so groß ist wie diejenige des empfangsseitigen Taktgebers und daß eine Vergleichseinrichtung den Inhalt des RückwärtszäWers mit einem vorbestimmten negativen Schwellwert vergleicht, der so gewählt ist,
Da die Frequenzen für den Vorwärtszähler und für den Rückwärtszähler im Verhältnis 1 : 2 stehen, läßt sich die eine leicht aus der anderen gewinnen, beispielsweise mit Hilfe eines einfachen Teilers. Da im Vergleich zur Vorwärtszählung mit doppelter Frequenz rückwärts gezählt wird, ist das für den Vergleich maßgebende Zeitintervall irgendwo in der zweiten Hälfe des ν Intervalls zwischen zwei übergängen der ersten Art beendet. Durch Wahl des Schwellwerts kann man die Größe dieses Intervalls nach Belieben festlegen.
Wenn die Übergänge der zweiten Art genau in der Mitte zwischen zwei Übergängen der ersten Art w> auftreten, kann unter Einhaltung der erforderlichen Genauigkeit und Zuverlässigkeit ein fester Schwellwert, der nahe bei Null liegt verwendet werden.
Die Vorrichtung ist auch wenig empfindlich, wenn Abweichungen der Frequenz auftreten, auch solche mit μ großer Amplitude.
Hierbei werdeii die mit eventuellen Gangunterschieden zwischen sende- und empfangsseitigem Taktgeber verbundenen Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß empfansseitig ein periodischer Takt der Codierungstaktperiode gebildet wird. Dieser Takt kann dadurch gebildet werden, daß die Anzahl der Perioden des empfangsseitigen Taktgebers in ein oder mehreren Intervallen zwischen Übergängen der ersten Art mit so hoher Frequenz gezählt wird, daß eine Abweichung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Takten vernacnlässigbar ist. In der Praxis wird ein im wesentlich fester Takt gebildet, wobei jeder Takt einem Intervall zwischen Übergängen der ersten Art entspricht.
Wenn die Informationswiedergabevorrichtung (bzw. Demodulationsvorrichtung) eingangsseitig ein numerisches Filter aufweist, dient vorzugsweise der Taktgeber dieses Filters als empfangssekiger Taktgeber. Dies ergibt einen verhältnismäßig einfachen Aufbau der Wiedergabevorrichtung.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen ausführlicherbeschrieben. Es zeigt
F i g. 1 verschiedene Möglichsten der Übertragung von binärcodierten Werten in Forn einer zweiphasigen Pulscodemodulation,
Fig.2 ein schematisches Blockschaltbild der Bestandteile der erfindungsgemäßen Wiedergabevorrichtung und
Γ i g. 3 den zeitlichen Verlauf von Signalen, die an verschiedenen Stellen der Vorrichtung nach Fig. 2 auftreten.
Zunächst sei an Einzelheiten bezüglich der Übertragung von zweiwertigen numerischen Informationen in zweiphasiger Pulscodemodulation erinnert. Die Zeilen B und C der F i g. 1 stellen jeweils eine Folge zu übertragender Binärwerte als Beispiel dar. wobei die Informationsfolge im Richtungsschreibverfahren (ohne Rückkehr zu Null) dargestellt ist. Jeder Wert wird während der Dauer einer Periode Γ eines Codierungstaktgebers (Zeile A) übertragen. Dabei sind mehrere zweiphasige Codes anwendbar. In allen Fällen findet ein Phasen-Übergang, der nachstehend als »Übergang erster Art« bezeichnet wird, bei einer vorbestimmten Hanke des vom Taktgeber erzeugten Taktsignals statt. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Fall ist es die Rückflanke.
Mehrere zweiphasige Codierungsarten uind anwendbar. Bei der Codierungsart L (Zeile U in F i g. i) tritt eine Phasenumkehr, die nachstehend »Übergang zweiter Art« genannt wird, mit der Vorderflanke (Anstiegsflanke) des Taktsignals auf, wenn der in dieser Periode zu übertragende Wert gleich dem in der vorhergehenden Periode übertragenen Wert ist. Bei der Codierungsart M (Zeile E) findet ein Übergang zweiter Art in einer bestimmten Periode statt, wenn der in dieser Periode zu übertragende Wert Null ist.
Andere Codierungsarten sind ebenfalls anwendbar.
Man sieht, daß in allen Fällen in gleichen Zeitabständen T Übergänge auftreten, wenn der sendeseitige Codierungstaktgeber stabil ist (Zeile F). Die Übergänge der zweiten Art treten zwischen bestimmten Übergängen der ersten *\rt auf (Zeile C), und zwar in der Mitte jeder Periode, wenn der Tastgeber ein Impuls-Pausen-Verhältnis von genau eins (bzw. ein Tastverhältnis von 0,5) hat. Die Wiedergabevorrichtung muß die gesendete Wertefolge von der Abwesenheit oder Anwesenheit dieser Übergänge an rekonstruieren bzw. wiedergeben, wobei die Wied-Tgabe selbst dann fehlerfrei bleibt, wenn sich das Zeitmaß des Codierungstaktgebers ändert, was zwangsläufig eine Änderung von T zur
Folge hat.
Die in F i g. 2 dargestellte Vorrichtung hat eingangsseitig ein digitales Filter 10, das in an sich bekannter Weise ausgebildet sein kann. Das als Beispiel dargestellte Filter 10 besitzt zwei D-Flipflops 11 und 12, die durch zwei NOR-Glieder und ein exklusives ODER-Glied 15 (auch ANTIVALENZ-Glied genannt) verbunden sind. Das Filter 10 ist an einen empfangsseitigen Taktgeber 16 angeschlossen, dessen Frequenz höher als die des sendeseitigen Taktgebers ist. In der Praxis genügt es. wenn die Frequenz etwa zwanzigmal höher als die des Codierungstaktgebers ist. Die am Ausgang 17 des Filters 10 auftretenden Signale werden dem einen Eingang eines exklusiven ODER-Gliedes 18 zugeführt. Der Einfachheit halber sei unterstellt, daß die empfangenen Signale entsprechend dem Code L moduliert sind und den in Zeile 17 der F i g. 3 dargestellten Verlauf haben. Das Ausgangssignal des exklusiven ODER-Glie-(JC5 IS wnii cine! Differeii/.ieiM.li<tiuiiig 19 /ugefüiiii, die bei jeder Anstiegsflanke des ihr vom exklusiven ODER-Glied 18 zugeführten Signals einen Impuls abgibt. Diese Impulse werden dem Null-Rückstelleingang 20 eines Vorwärtszählers 21 zugeführt. Als Beispiel ist ein Vorwärtszähler mit vier Binärstellen dargestellt. Die vier Stellen sind mit einem Vergleicher 22 verbunden, dessen Ausgang 23 so lange ein Signal abgibt, wie keine Identität zwischen dem Inhalt des Vorwärtszählers 21 und einem voreingestellten Wert besteht. Der voreingestellte Wert ist in Abhängigkeit von den relativen Frequenzen des sendeseitigen Codierungstaktgebers und des empfangsseitigen Taktgebers 16 gewählt. Der Zähleingang des Vorwärtszählers 21 ist mit dem Ausgang eines UND-Gliedes 32 verbunden. Dieses UND-Glied 32 erhält an seinem einen Eingang das Ausgangssignal des Vergleichers 22 und an seinem anderen Eingang das Taktsignal des Taktgebers 16 nach Halbierung seiner Frequenz über einen Frequenzteiler 33.
Der Vorwärtszähler 21 ist ferner mit einem programmierbaren Rückwärts/ahler 24 verbunden, dessen Ladeeingang die Ausgangsimpulse der Differenzierschaltung 19 ebenfalls zugeführt werden. Dem Zähleingang des Rückwärtszählers 24 wird das Taktsignal vom Taktgeber 16 zugeführt.
Der Rückwärtszähler 24. der ebensoviele Binärstellen wie der Vorwärtszähler 21 aufweist, ist mit einem Vergleicher 26 verbunden, der ein Ausgangssignal abgibt, wenn er eine Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Rückwärtszählers und einem voreingestellten Wert feststellt. Das Übereinstiinmungssignal wird einem D-Fl-nflop 27 zugeführt, dessen Ausgang Q einerseits mit dem zweiten Eingang des exklusiven ODER-Gliedes 18 und andererseits mit dem Ladeeingang eines Schieberegisters 28 verbunden ist, dessen Takteingang 29 mit dem Ausgang des exklusiven ODER-Gliedes 18 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nachstehend anhand von F i g. 3 beschrieben, in der zur Bezeichnung der Zeilen die gleichen Bezugszahlen verwendet sind, die in F i g. 2 zur Bezeichnung der
Bauteile verwendet werden, deren Signale in der gleichbezeichneten /eile in F i g. 3 dargestellt sind.
Das dem exklusiven ODF.R-Glied 18 über das Filter 10 zugeführte Eingangssignal (Zeile 17 in Fig. 3) wird vom exklusiven ODER-Glied 18 invertiert, wenn dem Schieberegister 28 über die Leitung 30 ein I-Signal zugeführt wird. d. h. das exklusive ODER-Glied 18 gibt immer dann ein I-Signal ab. wenn seine beiden Eingangssignale antivalcnt (ungleich) sind. Die Differenzicrschaltung 19 tastet alle Anstiegsflankcn des Wiedcrgabetaktsignals in der Weise ab. daß diese Anstiegsflankcn Übergängen der ersten Art entsprechen.
Der Vorwärtszählcr 21 erhält daher bei jedem Übergang erster Art einen Null-Rückstellimpuls von der Differenzierschaltung 19. Unmittelbar danach beginnt der Zähler 21 mit der halben Frequenz des Taktgebers 16 zu zählen (Zeile 21 der Fig. 3). Wenn der Inhalt des Viii wäi is/.ähieis 21 einen vui bestimmten Wert erreicht, der so gewählt ist, daß er die Hälfte der maximalen Anzahl der Perioden des empfangsseitigen Taktgebers überschreitet, die in der Periode des Codierungstaktgebers auftritt, sperrt der Vergleicher 22 das UND-Glied 32.
Der folgende Ausgangsimpuls der Differenzierschaltung 19 bewirkt sukzessiv die Übertragung des Inhalts Πι/2 des Vorwärtszählers 21 in den Rückwärtszähler 24 uni ί dann die Rückstellung des Vorwärtszählers 21 auf Null, wobei dieser sofort wieder zu zählen beginnt. Die dem Rückwärtszähler 24 zugeführten Taktimpulse bewirken, daß dieser mit dem doppelten der Geschwindigkeit rückwärtszählt, mk der der Vorwärts/ähler vorwärtszählt. Bei Abwesentheit eines Übergangs zweiter Art geht der Zählerstand bzw. Inhalt des Zählers am Ende eines Zeitintervalls durch Null, das merklich kleiner als die Dauer T einer Periode des Codierungstaktgebers ist. Der an den Rückwärtszähler 24 angeschlossene Vergleicher 26 ist so programmiert, daß er nicht schon beim Nulldurchgang des Vorwärts-Zählers ein Ausgangssignal abgibt, sondern erst bei einem etwas negativen Wert. z. B. 1100 im Falle eines Vorwärtszählers und eines Rückwärtszählers mit vier Bits (Zeile 24). Auf diese Weise wird vermieden, daß ein Auslöseimpuls am Eingang des D-Flipflops 27 erscheint, obwohl ein Übergang zweiter Art vorhanden ist. der relativ zu dem unmittelbar vorhergehenden Übergang erster Art durch das Filter verzögert wäre. Das vom Vergleicher 26 ausgelöste D-Flipflop 27 führt dem Eingang des Schieberegisters (Zeile 30 in Fig. 3) ein Signal zu. daß beim Auftreten des nächsten Impulses am Ausgang des exklusiven ODER-Gliedes 18. der eine Rekonstruktion des Taktsignals darstellt, in das Schieberegister übernommen wird.
Wenn dagegen ein Übergang zweiter Art auftritt und den Rückwärtszählvorgang des Rückwärtszählers 24 durch Zuführung eines Signals am Eingang 31 (im Zeitpunkt U in F i g. 3) sperrt, gibt der Vergleicher 26 kein Ausgangssignal ab und weiterhin das gesendete Signal im Richtungsschreibverfahren (ohne Rückkehr zu Null) am Ausgang des D-Flipflops 27 wieder.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemoduliert empfangenen Information, die in einem Signal mit Phasen-Übergängen einer ersten Art, die mit der Frequenz eines sendeseitigen Taktgebers auftreten, enthalten ist, wobei in den Intervallen zwischen Obergängen der ersten Art auftretende Übergänge einer zweiten Art die Information darstellen, mit einem empfangsseitigen Taktgeber mit höherer Frequenz als die des sendeseitigen Taktgebers, mit einer Einrichtung zum periodischen Feststellen der Anzahl n\ der Perioden des emfpangsseitigen Taktgebers zwischen zwei aufeinanderfolgenden Übergängen der ersten Art und zum Laden eines Rückwärtszähiers mit dieser Anzahl, mit einer Einrichtung zum Verringern des Inhalts des Rückwärtszählers mit einer höheren Frequenz als derjenigen des empfangsseitigen Taktgebers und mit einer Einrichtung zum Feststellen eines Übergangs der zweiten Art während eines mit einem Übergstrcg der ersten Art beginnenden, einer Anzahl P2 von Perioden des empfangsseitigen Taktgebers entsprechenden Zeitintervalls, in dem der Inhalt des Rückwärtszählers größer als ein vorbestimmter Wert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisefrequenz des Rückwärtszählers (24) doppelt so groß ist wie diejenige des empfangsseitigen Taktgebers (16, 33) und daß eine Vergleichseinrichtung (26) den Inhalt des Rückwärtszählers mit einem vorbestimmten negativen Schwellwert vergleicht, der so gewählt ist, daß /j|/2 <ni<n\ ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellw.vt nahe bei Null liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie e·: e Auslöseeinrichtung aufweist, die auf die Übergänge der ersten Art anspricht, die ein exklusives ODER-Glied (18) enthält, dessen einer Eingang (17) so geschaltet ist, daß er die Information empfängt, und dessen anderer Eingang so geschaltet ist, daß er ein Signal erhält, wenn der Inhalt des Rückwärtszählers (24) gleich dem Schwellwert ist, und eine Differenzierschaltung (19) enthält, deren Eingang mit dem Ausgang des exklusiven ODER-Gliedes (18) und deren Ausgang mit dem Null-Rückstelleingang (20) des Vorwärtszählers (21) verbunden ist.
DE2847149A 1977-11-02 1978-10-30 Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten Information Expired DE2847149C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7732908A FR2408255A1 (fr) 1977-11-02 1977-11-02 Perfectionnements aux procedes et dispositifs de restitution d'informations

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2847149A1 DE2847149A1 (de) 1979-05-03
DE2847149B2 true DE2847149B2 (de) 1980-04-24
DE2847149C3 DE2847149C3 (de) 1981-01-08

Family

ID=9197150

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2847149A Expired DE2847149C3 (de) 1977-11-02 1978-10-30 Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten Information

Country Status (5)

Country Link
DE (1) DE2847149C3 (de)
ES (1) ES475088A1 (de)
FR (1) FR2408255A1 (de)
GB (1) GB2007944B (de)
IT (1) IT1099896B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4380761A (en) 1980-02-04 1983-04-19 Xerox Corporation Digital phase decoder with collision detection
EP0087664B1 (de) * 1980-02-04 1985-09-11 Xerox Corporation Phasendekodierer für Datenübermittlungssysteme
DE3172394D1 (en) * 1980-02-04 1985-10-31 Xerox Corp Data communication system
EP1721406A1 (de) * 2004-02-27 2006-11-15 Koninklijke Philips Electronics N.V. Rücksetzschaltung, datenträger und kommunikationseinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
GB2007944B (en) 1982-04-21
DE2847149C3 (de) 1981-01-08
DE2847149A1 (de) 1979-05-03
IT1099896B (it) 1985-09-28
FR2408255B1 (de) 1981-08-07
FR2408255A1 (fr) 1979-06-01
IT7829357A0 (it) 1978-11-02
ES475088A1 (es) 1979-04-01
GB2007944A (en) 1979-05-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2427225C3 (de) Schaltungsanordnung zur Demodulation digitaler Information
DE2512161C2 (de) Digitaler Frequenzverschiebungs-Demodulator
DE2643692C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur schnelleren Zeitbasisfehler-Korrektur
DE3012400C2 (de) Verfahren zur Überwachung der Bitfehlerrate
DE1499842C3 (de) Einrichtung zur Codeumwandlung eines einfachen NRZ-Signals in ein selbsttaktierendes NRZ-Signal
DE3200491A1 (de) Phasentoleranter bitsynchronisierer fuer digitale signale
DE3004799C2 (de)
DE2734762A1 (de) Codierungs-/decodierungseinrichtung fuer datenaufnahmevorrichtungen
DE2702047C3 (de) Schaltungsanordnung zur Wiedergewinnung von Daten
DE3611175A1 (de) Anordnung zur datenuebertragung mit adaptiver bitentscheidungsschaltung
DE2437390B2 (de) Verfahren zur Übertragung von binären Daten
DE2847149C3 (de) Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten Information
DE68909717T2 (de) Verfahren zur Synchronisation und Anordnung zur Synchronisationsrückgewinnung für Übertragung in Zeitgetrenntlage.
DE2719309C3 (de) Serielle Datenempfangsvorrichtung
DE2461380A1 (de) Lesevorrichtung fuer codierte informationen
DE3102782A1 (de) Schaltung zum verzoegern der impulse einer impulsfolge in einem festen verhaeltnis
DE2161326C3 (de) Schaltungsanordnung zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors
DE2457435A1 (de) Schaltung zur wiedergewinnung von daten aus einem daten- und taktsignale enthaltenden signalzug
EP0015031B1 (de) Anordnung für die Taktgebersynchronisation mittels eines seriellen Datensignals
DE2933322C2 (de) Schaltungsanordnung zum Ableiten eines Bittaktsignals aus einem Digitalsignal
DE2554025A1 (de) Null-unterdrueckung in impulsuebertragungsanlagen
DE2616398B1 (de) Schaltungsanordnung zur regelung der impulsfolgefrequenz eines signals
DE2456178A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine automatische verstaerkungsreglung fuer codierte daten
DE1449427C3 (de) Schaltungsanordnung zur Auswertung von phasenmoduliert aufgezeichneten Daten
DE1462858B2 (de) Verfahren zur umsetzung von mit einer ersten folgefrequenz auftretenden pcm eingangsimpulsen in mit einer zweiten folgefrequenz auftretende pcm ausgangsimpulse

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee