DE2847149B2 - Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten Information - Google Patents
Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemodulierten InformationInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemoduliert empfangenen
Information, die in einem Signal mit Phasen-Übergängen einer ersten Art, die mit der Frequenz eines
sendeseitigen Taktgebers auftreten, enthalten ist, wobei in den Intervallen zwischen Übergängen der ersten Art
auftretende Übergänge einer zweiten Art die Information
darstellen, mit einem empfangsseitigen Taktgeber mit höherer Frequenz als die des sendeseitigen
Taktgebers, mit einer Einrichtung zum periodischen Feststellen der Anzahl m der Perioden des empfangsseitigen
Taktgebers zwischen zwei aufeinander folgenden Übergängen der ersten Art und zum Laden eines
Rückwärtszählers mit dieser Anzahl, mit einer Einrichtung zürn Verringern des Inhalts des Rückwärtszählers
mit einer höheren Frequenz als derjenigen des empfangsseitigen Taktgebers und mit einer Einrichtung
zum Feststellen eines Übergangs der zweiten Art während eines mit einem Übergang der ersten Art
beginnenden, einer Anzahl m von Perioden des empfangsseitigen Taktgebers entsprechenden Zeitintervalls,
in dem der Inhalt des Rückwärtszähiers größer als ein vorbestimmter Wert ist
Das bevorzugte Anwendungsgebiet ist ein Informationsaustausch (-übertragung) im Zeitmultiplexverfahren.
Das Pulscodemodulations-Verfahren (PCM-Verfahren)
wird immer häufiger zur Übertragung nicht nur analoger, sondern vor allem numerischer Information
angewandt, weil es besonders unempfindlich gegen Störungen ist
Eine PCM-Übertra^ung in einem zweiphasigen Code erfordert sendeseitig einen Taktgeber, der die Sendefolge
festlegt, wobei in jeder Periode des Taktgebers eine Information ausgesendet wird. Jeder zweite Taktsignal-Übergang
wird als Übergang der ersten Art bezeichnet und ständig zur Empfangsseite übertragen. Die dazwischen
liegenden Taktsignal-Übergänge entsprechen den Zeitpunkten, in denen man von einem zum nächsten
Wert der zu übertragenden Information übergeht In diesen Zeitpunkten, die als Zeitpunkte der zweiten Art
bezeichnet werden, kann effektiv ein Übergang, der als Übergang der zweiten Art bezeichnet wird, in dem
übertragenen Signal (wenn sich die Phase nicht ändert) oder kein derartiger Übergang (wenn sich die Phase
ändert) vorhanden sein.
Die Dekodierung der Information auf der Empfangsseite erfordert die Verwendung eines Signals, das mit
den Übergängen der ersten Art synchronisiert ist. Eine mögliche Lösung besteht in der Übertragung des
sendeseitigen Taktsignals auf die Empfangsseite. Diese
Lösung erfordert jedoch eine zusätzliche Übertragungsleitung und erhöht die Störanfälligkeit.
Man hat daher bereits empfangsseitig zur Vermeidung einer zusätzlichen Übertragungsleitung ein Taktsignal
mit der gleichen Periode wie das sendeseitige
to Taktsignal erzeugt. Von jedem Übergang des codierten Empfangssignals an wird festgestellt, ob innerhalb eines
Intervalls mit vorbestimmter Dauer, die zwischen der halben und ganzen Taktperiode liegt, ein Übergang
auftritt oder nicht. Auf diese Weise werden die
fehlenden Übergänge festgestellt, die zwangsläufig von der zweiten Art sind, so daß die Folge der übertragenen
numerischen Werte wiedergegeben werden kann.
Um auf diese Weise eine möglichst fehlerfreie Wiedergabe zu erzielen, muß jedoch dafür gesorgt sein,
daß kein zu großer Gangunterschied zwischen dem sendeseitigen und dem empfangsseitigen Taktgeber
auftritt. Wenn der Gangunterschied so groß ist, daß die benutzte Demodulationszeit kürzer als eine Halbwelle
oder länger als eine vollständige Periode des sendeseitigen Codierungs-Taktgebers ist, wird empfangsseitig
eine falsche Information wiedergegeben.
Das Problem wird noch dadurch erschwert, daß im allgemeinen empfangsseitig ein digitales Signalfilter
verwendet wird, das eine Verzögerung eines Empfangs-
signalübergangs um eine Periode des empfangsseitigen
Filter-Taktgebers, oder sogar um zwei Perioden beim Auftreten von Störimpulsen, gegenüber benachbarten
Übergängen bewirken kann. Die relative Stabilität des sendeseitigen Taktgebers und der empfangsseitigen
Zeiteichung müssen daher um so größer sein, je wirksamer das Filter sein soll. Bei bislang hergestellten
Einrichtungen war es schwierig, diese Abhängigkeit zu überwinden.
Eine weitere Schwierigkeil ergibt sich bei Einrichtungen
mit zwar sich langsam ändernder, aber hoher Frequenzabweichung. Dies ist bei Einrichtungen von
Kraftfahrzeugen der Fall, bei denen sich die Frequenz aufgrund von Temperailurschwankungen im Verhältnis
von 1 :2,5 ändern kann.
Zur Lösung dieses Problems könnte daran gedacht werden, eine bekannte Lösung anzuwenden, die zur
Kompensation von Geschwindigkeitsänderungen beim Abwickeln eines Magnetbandes dient (FR-PS
2136 906). Hierbei werden in der Zeit zwischen Übergängen der ersten Art die Impulse eines Taktgebers
gezählt und mit einem Faktor, der kleiner als eins ist, multipliziert, um die Zeitintervalle festzulegen, in
denen die Übergänge der zweiten Art festgestellt π
werden. Eine derartige Lösung wäre jedoch unzureichend, wenn sich die Frequenz in weiten Grenzen
ändert. Auch die Multiplikation mit einem anderen Fakcor als zwei ist äußerst kompliziert Wenn mit der
gleichen Geschwindigkeit rückwärts gezählt wird, mit der vorwärts gezählt wird, müßte der Schwellwert
geändert werden, um ein einwandfreies Funktionieren sicherzustellen, weil sich die Anzahl der Impulse in der
Zeit zwischen zwei Übergängen der ersten Art in einem großen Bereich ändert.
Es ist auch schon eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art bekannt (DE-OS 26 42 422), bei der
der Rückwärtszähler mit der 1,1 bis l,25fachen Frequenz des Vorwärtszählers heruntergezählt und
festgestellt wird, ob vor dem Nulldurchgang ein jo Phasen-Übergang der zweiten Art stattfindet oder
nicht. Auch hier bereitet es Schwierigkeiten, die Frequenz für den Rückwärtszähler festzulegen. Dies gilt
insbesondere, wenn die Größe des für die Entscheidung maßgebenden Zeitintervalls änderbar sein soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß denn Oberbegriff anzugeben, bei der
die Speisefrequenz des Rückwärtszählers auf einfachere Weise zur Verfugung gestellt und trotzdem die Größe
des für die Entscheidung maßgeblichen Zeitintervalls -to frei gewählt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Speisefrequenz des Rückwärtszählers doppelt
so groß ist wie diejenige des empfangsseitigen Taktgebers und daß eine Vergleichseinrichtung den
Inhalt des RückwärtszäWers mit einem vorbestimmten negativen Schwellwert vergleicht, der so gewählt ist,
Da die Frequenzen für den Vorwärtszähler und für
den Rückwärtszähler im Verhältnis 1 : 2 stehen, läßt sich die eine leicht aus der anderen gewinnen, beispielsweise
mit Hilfe eines einfachen Teilers. Da im Vergleich zur Vorwärtszählung mit doppelter Frequenz rückwärts
gezählt wird, ist das für den Vergleich maßgebende Zeitintervall irgendwo in der zweiten Hälfe des ν
Intervalls zwischen zwei übergängen der ersten Art beendet. Durch Wahl des Schwellwerts kann man die
Größe dieses Intervalls nach Belieben festlegen.
Wenn die Übergänge der zweiten Art genau in der Mitte zwischen zwei Übergängen der ersten Art w>
auftreten, kann unter Einhaltung der erforderlichen Genauigkeit und Zuverlässigkeit ein fester Schwellwert,
der nahe bei Null liegt verwendet werden.
Die Vorrichtung ist auch wenig empfindlich, wenn Abweichungen der Frequenz auftreten, auch solche mit μ
großer Amplitude.
Hierbei werdeii die mit eventuellen Gangunterschieden
zwischen sende- und empfangsseitigem Taktgeber verbundenen Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß
empfansseitig ein periodischer Takt der Codierungstaktperiode gebildet wird. Dieser Takt kann dadurch
gebildet werden, daß die Anzahl der Perioden des empfangsseitigen Taktgebers in ein oder mehreren
Intervallen zwischen Übergängen der ersten Art mit so hoher Frequenz gezählt wird, daß eine Abweichung
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Takten vernacnlässigbar ist. In der Praxis wird ein im wesentlich fester
Takt gebildet, wobei jeder Takt einem Intervall zwischen Übergängen der ersten Art entspricht.
Wenn die Informationswiedergabevorrichtung (bzw. Demodulationsvorrichtung) eingangsseitig ein numerisches
Filter aufweist, dient vorzugsweise der Taktgeber dieses Filters als empfangssekiger Taktgeber. Dies
ergibt einen verhältnismäßig einfachen Aufbau der Wiedergabevorrichtung.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen ausführlicherbeschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 verschiedene Möglichsten der Übertragung von binärcodierten Werten in Forn einer zweiphasigen
Pulscodemodulation,
Fig.2 ein schematisches Blockschaltbild der Bestandteile
der erfindungsgemäßen Wiedergabevorrichtung und
Γ i g. 3 den zeitlichen Verlauf von Signalen, die an verschiedenen Stellen der Vorrichtung nach Fig. 2
auftreten.
Zunächst sei an Einzelheiten bezüglich der Übertragung von zweiwertigen numerischen Informationen in
zweiphasiger Pulscodemodulation erinnert. Die Zeilen B und C der F i g. 1 stellen jeweils eine Folge zu
übertragender Binärwerte als Beispiel dar. wobei die Informationsfolge im Richtungsschreibverfahren (ohne
Rückkehr zu Null) dargestellt ist. Jeder Wert wird während der Dauer einer Periode Γ eines Codierungstaktgebers
(Zeile A) übertragen. Dabei sind mehrere zweiphasige Codes anwendbar. In allen Fällen findet ein
Phasen-Übergang, der nachstehend als »Übergang erster Art« bezeichnet wird, bei einer vorbestimmten
Hanke des vom Taktgeber erzeugten Taktsignals statt. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Fall ist es die
Rückflanke.
Mehrere zweiphasige Codierungsarten uind anwendbar. Bei der Codierungsart L (Zeile U in F i g. i) tritt eine
Phasenumkehr, die nachstehend »Übergang zweiter Art« genannt wird, mit der Vorderflanke (Anstiegsflanke)
des Taktsignals auf, wenn der in dieser Periode zu übertragende Wert gleich dem in der vorhergehenden
Periode übertragenen Wert ist. Bei der Codierungsart M (Zeile E) findet ein Übergang zweiter Art in einer
bestimmten Periode statt, wenn der in dieser Periode zu übertragende Wert Null ist.
Andere Codierungsarten sind ebenfalls anwendbar.
Man sieht, daß in allen Fällen in gleichen Zeitabständen
T Übergänge auftreten, wenn der sendeseitige Codierungstaktgeber stabil ist (Zeile F). Die Übergänge
der zweiten Art treten zwischen bestimmten Übergängen der ersten *\rt auf (Zeile C), und zwar in der Mitte
jeder Periode, wenn der Tastgeber ein Impuls-Pausen-Verhältnis von genau eins (bzw. ein Tastverhältnis von
0,5) hat. Die Wiedergabevorrichtung muß die gesendete Wertefolge von der Abwesenheit oder Anwesenheit
dieser Übergänge an rekonstruieren bzw. wiedergeben, wobei die Wied-Tgabe selbst dann fehlerfrei bleibt,
wenn sich das Zeitmaß des Codierungstaktgebers ändert, was zwangsläufig eine Änderung von T zur
Folge hat.
Die in F i g. 2 dargestellte Vorrichtung hat eingangsseitig ein digitales Filter 10, das in an sich bekannter
Weise ausgebildet sein kann. Das als Beispiel dargestellte Filter 10 besitzt zwei D-Flipflops 11 und 12, die durch
zwei NOR-Glieder und ein exklusives ODER-Glied 15 (auch ANTIVALENZ-Glied genannt) verbunden sind.
Das Filter 10 ist an einen empfangsseitigen Taktgeber 16 angeschlossen, dessen Frequenz höher als die des
sendeseitigen Taktgebers ist. In der Praxis genügt es. wenn die Frequenz etwa zwanzigmal höher als die des
Codierungstaktgebers ist. Die am Ausgang 17 des Filters 10 auftretenden Signale werden dem einen
Eingang eines exklusiven ODER-Gliedes 18 zugeführt. Der Einfachheit halber sei unterstellt, daß die empfangenen
Signale entsprechend dem Code L moduliert sind und den in Zeile 17 der F i g. 3 dargestellten Verlauf
haben. Das Ausgangssignal des exklusiven ODER-Glie-(JC5 IS wnii cine! Differeii/.ieiM.li<tiuiiig 19 /ugefüiiii,
die bei jeder Anstiegsflanke des ihr vom exklusiven ODER-Glied 18 zugeführten Signals einen Impuls
abgibt. Diese Impulse werden dem Null-Rückstelleingang 20 eines Vorwärtszählers 21 zugeführt. Als
Beispiel ist ein Vorwärtszähler mit vier Binärstellen dargestellt. Die vier Stellen sind mit einem Vergleicher
22 verbunden, dessen Ausgang 23 so lange ein Signal abgibt, wie keine Identität zwischen dem Inhalt des
Vorwärtszählers 21 und einem voreingestellten Wert besteht. Der voreingestellte Wert ist in Abhängigkeit
von den relativen Frequenzen des sendeseitigen Codierungstaktgebers und des empfangsseitigen Taktgebers
16 gewählt. Der Zähleingang des Vorwärtszählers 21 ist mit dem Ausgang eines UND-Gliedes 32
verbunden. Dieses UND-Glied 32 erhält an seinem einen Eingang das Ausgangssignal des Vergleichers 22
und an seinem anderen Eingang das Taktsignal des Taktgebers 16 nach Halbierung seiner Frequenz über
einen Frequenzteiler 33.
Der Vorwärtszähler 21 ist ferner mit einem programmierbaren Rückwärts/ahler 24 verbunden,
dessen Ladeeingang die Ausgangsimpulse der Differenzierschaltung 19 ebenfalls zugeführt werden. Dem
Zähleingang des Rückwärtszählers 24 wird das Taktsignal vom Taktgeber 16 zugeführt.
Der Rückwärtszähler 24. der ebensoviele Binärstellen
wie der Vorwärtszähler 21 aufweist, ist mit einem Vergleicher 26 verbunden, der ein Ausgangssignal
abgibt, wenn er eine Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Rückwärtszählers und einem voreingestellten
Wert feststellt. Das Übereinstiinmungssignal wird
einem D-Fl-nflop 27 zugeführt, dessen Ausgang Q
einerseits mit dem zweiten Eingang des exklusiven ODER-Gliedes 18 und andererseits mit dem Ladeeingang
eines Schieberegisters 28 verbunden ist, dessen Takteingang 29 mit dem Ausgang des exklusiven
ODER-Gliedes 18 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nachstehend anhand von F i g. 3 beschrieben, in der zur
Bezeichnung der Zeilen die gleichen Bezugszahlen verwendet sind, die in F i g. 2 zur Bezeichnung der
Bauteile verwendet werden, deren Signale in der gleichbezeichneten /eile in F i g. 3 dargestellt sind.
Das dem exklusiven ODF.R-Glied 18 über das Filter
10 zugeführte Eingangssignal (Zeile 17 in Fig. 3) wird
vom exklusiven ODER-Glied 18 invertiert, wenn dem Schieberegister 28 über die Leitung 30 ein I-Signal
zugeführt wird. d. h. das exklusive ODER-Glied 18 gibt immer dann ein I-Signal ab. wenn seine beiden
Eingangssignale antivalcnt (ungleich) sind. Die Differenzicrschaltung 19 tastet alle Anstiegsflankcn des
Wiedcrgabetaktsignals in der Weise ab. daß diese Anstiegsflankcn Übergängen der ersten Art entsprechen.
Der Vorwärtszählcr 21 erhält daher bei jedem Übergang erster Art einen Null-Rückstellimpuls von der
Differenzierschaltung 19. Unmittelbar danach beginnt der Zähler 21 mit der halben Frequenz des Taktgebers
16 zu zählen (Zeile 21 der Fig. 3). Wenn der Inhalt des
Viii wäi is/.ähieis 21 einen vui bestimmten Wert erreicht,
der so gewählt ist, daß er die Hälfte der maximalen Anzahl der Perioden des empfangsseitigen Taktgebers
überschreitet, die in der Periode des Codierungstaktgebers auftritt, sperrt der Vergleicher 22 das UND-Glied
32.
Der folgende Ausgangsimpuls der Differenzierschaltung
19 bewirkt sukzessiv die Übertragung des Inhalts Πι/2 des Vorwärtszählers 21 in den Rückwärtszähler 24
uni ί dann die Rückstellung des Vorwärtszählers 21 auf
Null, wobei dieser sofort wieder zu zählen beginnt. Die dem Rückwärtszähler 24 zugeführten Taktimpulse
bewirken, daß dieser mit dem doppelten der Geschwindigkeit rückwärtszählt, mk der der Vorwärts/ähler
vorwärtszählt. Bei Abwesentheit eines Übergangs zweiter Art geht der Zählerstand bzw. Inhalt des
Zählers am Ende eines Zeitintervalls durch Null, das merklich kleiner als die Dauer T einer Periode des
Codierungstaktgebers ist. Der an den Rückwärtszähler 24 angeschlossene Vergleicher 26 ist so programmiert,
daß er nicht schon beim Nulldurchgang des Vorwärts-Zählers ein Ausgangssignal abgibt, sondern erst bei
einem etwas negativen Wert. z. B. 1100 im Falle eines Vorwärtszählers und eines Rückwärtszählers mit vier
Bits (Zeile 24). Auf diese Weise wird vermieden, daß ein Auslöseimpuls am Eingang des D-Flipflops 27 erscheint,
obwohl ein Übergang zweiter Art vorhanden ist. der relativ zu dem unmittelbar vorhergehenden Übergang
erster Art durch das Filter verzögert wäre. Das vom Vergleicher 26 ausgelöste D-Flipflop 27 führt dem
Eingang des Schieberegisters (Zeile 30 in Fig. 3) ein Signal zu. daß beim Auftreten des nächsten Impulses am
Ausgang des exklusiven ODER-Gliedes 18. der eine Rekonstruktion des Taktsignals darstellt, in das
Schieberegister übernommen wird.
Wenn dagegen ein Übergang zweiter Art auftritt und den Rückwärtszählvorgang des Rückwärtszählers 24
durch Zuführung eines Signals am Eingang 31 (im Zeitpunkt U in F i g. 3) sperrt, gibt der Vergleicher 26
kein Ausgangssignal ab und weiterhin das gesendete Signal im Richtungsschreibverfahren (ohne Rückkehr
zu Null) am Ausgang des D-Flipflops 27 wieder.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Wiedergabe einer pulscodemoduliert empfangenen Information, die in einem
Signal mit Phasen-Übergängen einer ersten Art, die mit der Frequenz eines sendeseitigen Taktgebers
auftreten, enthalten ist, wobei in den Intervallen zwischen Obergängen der ersten Art auftretende
Übergänge einer zweiten Art die Information darstellen, mit einem empfangsseitigen Taktgeber
mit höherer Frequenz als die des sendeseitigen Taktgebers, mit einer Einrichtung zum periodischen
Feststellen der Anzahl n\ der Perioden des emfpangsseitigen Taktgebers zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Übergängen der ersten Art und zum Laden eines Rückwärtszähiers mit dieser Anzahl,
mit einer Einrichtung zum Verringern des Inhalts des Rückwärtszählers mit einer höheren Frequenz als
derjenigen des empfangsseitigen Taktgebers und mit einer Einrichtung zum Feststellen eines Übergangs
der zweiten Art während eines mit einem Übergstrcg der ersten Art beginnenden, einer Anzahl
P2 von Perioden des empfangsseitigen Taktgebers
entsprechenden Zeitintervalls, in dem der Inhalt des Rückwärtszählers größer als ein vorbestimmter
Wert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisefrequenz des Rückwärtszählers (24) doppelt
so groß ist wie diejenige des empfangsseitigen Taktgebers (16, 33) und daß eine Vergleichseinrichtung
(26) den Inhalt des Rückwärtszählers mit einem vorbestimmten negativen Schwellwert vergleicht,
der so gewählt ist, daß /j|/2 <ni<n\ ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwellw.vt nahe bei Null liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie e·: e Auslöseeinrichtung
aufweist, die auf die Übergänge der ersten Art anspricht, die ein exklusives ODER-Glied (18)
enthält, dessen einer Eingang (17) so geschaltet ist, daß er die Information empfängt, und dessen
anderer Eingang so geschaltet ist, daß er ein Signal erhält, wenn der Inhalt des Rückwärtszählers (24)
gleich dem Schwellwert ist, und eine Differenzierschaltung (19) enthält, deren Eingang mit dem
Ausgang des exklusiven ODER-Gliedes (18) und deren Ausgang mit dem Null-Rückstelleingang (20)
des Vorwärtszählers (21) verbunden ist.
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Legal Events
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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