DE2847576C2 - Öldunsterzeuger - Google Patents

Öldunsterzeuger

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DE2847576C2
DE2847576C2 DE2847576A DE2847576A DE2847576C2 DE 2847576 C2 DE2847576 C2 DE 2847576C2 DE 2847576 A DE2847576 A DE 2847576A DE 2847576 A DE2847576 A DE 2847576A DE 2847576 C2 DE2847576 C2 DE 2847576C2
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Evgenij A. Petrov
Viktor M. Rudelson
Jurij L. Leningrad Sternik
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KOLPINSKOE OTDELENIE VSESOJUZNOGO NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKOGO I PROEKTNO-KONSTRUKTORSKOGO INSTITUTA METALLURGICESKOGO MASINOSTROENIJA KOLPINO LENINGRADSKAJA OBLAST' SU
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KOLPINSKOE OTDELENIE VSESOJUZNOGO NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKOGO I PROEKTNO-KONSTRUKTORSKOGO INSTITUTA METALLURGICESKOGO MASINOSTROENIJA KOLPINO LENINGRADSKAJA OBLAST' SU
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    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
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    • F16N7/34Atomising devices for oil
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/02Spray pistols; Apparatus for discharge
    • B05B7/10Spray pistols; Apparatus for discharge producing a swirling discharge

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Einrichtungen zur Zerstäubung von Schmierstoffen in einem Trägergasstrom, die als Öldunsterzeuger bezeichnet werden.
Besonders vorteilhaft kann die vorliegende Erfindung zur Schmierung von Lagern, Zahn- und Kettengetrieben in der Metallurgie und im Maschinenbau bei großen Abständen zwischen dem öldunsterzeuger und dem zu schmierenden Objekt verwendet werden, wenn es erforderlich ist, besonders feine Teilchen der Schmierstoffe zu erhalten.
Es sind bereits auf dem Prinzip einer Zerstäubung des Öls in einem Wirbelgasstrom beruhende öldunsterzeuger bekannt, die anderen öldtmsterzeugertypen, insbesondere Erzeugern mit einer Venturidüse, überlegen sind, was sich dadurch erklärt, daß höhere Gasströmungsgeschwindigkeiten und höhere Druckgefällewerte an den Enden des Einsaugkanals zur Einführung des Öls in den Gasstrom bei der Wirbelbewegung des Gasstroms erhalten werden können.
Ein derartiger aus der US-PS 35 15 676 bekannter öldunsterzeuger enthält einen ölbehälter, eine Düse und ein im Innern dieses Behälters oberhalb des ölpegels angeordnetes Netz. Die Düse enthält bei diesem Aufbau eine Kammer mit tangentialen Einlaßkanälen zur Erzeugung des Gaswirbels, eine zur Einführung des Öls in den Gaswirbel dienende Zwischenkammer und eine Auslaßöffnung für den öldunstwirbelslrom. In der Zwischenkammer sind tangentiale öffnungen ausgeführt, die mit dem ölbehälter in Verbindung stehen und zur Ableitung des Öls in den Wirbelgasstrom dienen. Das im ölbehälter angeordnete Netz liegt im Wege des öldunstes.
Das Druckgas erfährt beim Durchtritt durch die tangentialen Einlaßkanäle eine Wirbelbewegung, gelangt dann in die Zwischenkammer und erzeugt in dieser eine Unterdruckzone. Infolgedessen wird das öl durch die tangentialen öffnungen der Zwischenkammer in den Wirbelgasstrom eingesaugt und in diesem zerstäubt, wodurch der öldunstwirbelstrom erzeugt wird. Der aus der Auslaßöffnung der Düse austretende öldunstwirbelslrom enthält Ölteilchen mit unterschiedlicher Dispersität. Die großen ölteilchen werden durch das Netz aufgehalten und koagulieren an diesem; der größte Teil des koagulierten Öls fließt in den Ölbehälter ab, während die Hauptmenge der feinen Teilchen im öldunststrom zu den zu schmierenden Objekten weggetragen wird.
Beim Absetzen der großen Tropfen auf dem Netz bildet sich ein Ölfilm aus, der auch eine gewisse Menge der feinen ölteilchen auffängt, wodurch die öldunst-
ir> dichte herabgesetzt wird.
Der bekannte öldunsterzeuger sieht ferner keine Regelung der öldunstdispersität vor, die sich bei einer Änderung der Schmierbedingungen als notwendig erweisen kann.
Es ist ferner aus der US-PS 36 05 942 ein öldunsterzeuger bekannt, der einen ölbehälter, eine Düse und einen im öldunstwcg angeordneten Schirm enthält. Die Düse enthält wie im obigen Fall eine Kammer mit tangentialen Einlaßkanälen zur Erzeugung des Gaswirbels,
21) eine zur Einführung des Öls in den Gaswirbel dienende Zwischenkammer und eine Auslaßöffnung für den öldunstwirbelslrom. In der Zwischenkammer sind tangentiale öffnungen ausgeführt, die mit dem ölbehälter in Verbindung stehen und zur Ableitung des Öls in den
jo Wirbelgasstrom dienen. Der im Weg des öldunstwirbelstroms angebrachte Schirm weist die Möglichkeit der Änderung seines Abstands zu der Auslaßöffnung auf.
Die Düse wirkt in diesem Erzeuger in gleicher Weise wie in der Konstruktion, die in der US-PS 35 15 676 beschrieben wurde. Der aus der in der Düse ausgeführten Auslaßöffnung austretende öldunst enthält Teilchen mit unterschiedlicher Dispersität. Die großen Teilchen werden beim Auflreffcn auf den Schirm in feinere Teilchen zerschlagen und im öldunststrom zu den zu schmierenden Objekten weggetragen. Eine Änderung der öldunstdispersität wird in diesem Aufbau durch die Änderung des Abstands zwischen der Auslaßöffnung und dem Schirm erreicht. Bei einer Verminderung des genannten Abstands wird die Größe der Teilchen im öldunststrom verringert und bei einer Vergrößerung dieses Abstands werden die Abmessungen der Teilchen größer. Aul diese Weise wird im vorliegenden Aufbau eine Regelung der öldunstdispersität erreicht.
Bei der Verwendung des Schirms setzt sich jedoch ein Teil der großen Teilchen auf diesem ab und bildet einen Ölfilm, der seinerseits mit dem öldunststrom zusammenwirkt und eine gewisse Menge der feinen ölteilchen in sich aufnimmt, wodurch die Öldunstdichte herabge-
Y-, setzt wird.
Die Herabsetzung der öldunstdichlc führt zum Verbrauch einer größeren Druckgasmenge zum Transport der erforderlichen ölmcnge zu den zu schmierenden Objekten und entsprechend zu einem größeren Ener-
W) gieaufwand zur Erzeugung des Druckgases.
Aus der CH PS 2 43 292 ist ferner ein öldunsterzeuger bekannt, der zwei mit ihren Auslaßöffnungen einander zugekehrte Düsen mit jeweils einem Kanal zur Zuführung des Öls und zur Zuführung des Vcrncbelungsbr> gases aufweist, wobei der gegenseitige Abstand dfcr Düsen derart bemessen ist, daß ein Zusammenprall der ausgestoßenen ölteilchen der einen Düse mit denen der anderen Düse gewährleistet ist. Bei diesem öldunster-
zeuger treffen die ölteilchen mit Relativgeschwindigkeiten aufeinander, die grö(3cr sind als ihre Imlividualgeschwindigkeiten, so daß sie wirksam zerstäubt werden. Da die ölteilchen sich jedoch ausschließlich geradlinig aufeinander zu bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit des; Zusammentreffens der Tröpfchen nicht ausreichend hoch, und es sind hohe Gasgeschwindigkeiten des Druckgases erforderlich, was den Energieverbrauch und Druckgasverbrauch erhöht.
Aus der US-PS 40 43 512 ist ebenfalls das Prinzip vpn zwei einander gegenüberliegenden Düsen für einen anderen Zweck, nämlich die Zufuhr von Kohlestaub be-· kannt. Dort werden zwar ebenfalls langende Luft/.uführungen verwendet, der Zweck dieser Maßnahme ist jedoch nicht mit einer ähnlichen Maßnahme bei einem öldunsterzeuger zu vergleichen, da es bei der Zufuhr von Kohlestaub nur auf eine effektive Zufuhr zur Verbrennungszone ankommt, jedoch nicht auf eine Teilchenzerstäubung. !
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ei-1 nen Öldunsterzeuger gemäß CH-PS 2 43 292 so weiterzubilden, daß die Intensität der Vermischung der aus den Düsen austretenden Teilströme erhöht und damit die Zerstäubung bei gleichzeitig vermindertem Energie- und Druckgasverbrauch verbessert wird. Vorzugsweise soll ein solcher öldunsterzeuger so ausgestaltet sein, daß eine Steuerung der Teilchengröße rpöglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einem öldunsterzeuger gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 durch die im Kennzeichen beschriebene Ausgestaltung und Anordnung der Düsen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestallungen sind den Unleransprüchen 2 und 3 zu entnehmen.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen öldunslcr/cugers besteht darin, daß durch die Anordnung der tangentialen Einlaßkanäle der ersten und zweiten Düse in der angegebenen Weise die großen ölteilchen des einen rotierenden öldunstwirbelslroms mit den Ölteilchen des anderen, im entgegengesetzten Sinn rotierenden öldunststroms zusammenstoßen, wobei bei diesem Zusammenstoß wegen des entgegengesetzten Drchsjnns der Geschwindigkeit der Teilchen eine intonsiverc Zerschlagung der großen Teilchen in feinere erfolgt, wodurch das Erhalten eines Öldunstes mit einer größeren Dispersität im Vergleich mit den bekannten öldttnsterzeugern gestattet wird.
Ein anderer Vorteil des erfindungsgemäßen Öldunslerzeugers gegenüber einem gemäß US-PS 35 1567b oder 36 05 942 besteht darin, daß der öldunstwirbelstrom auf seinem Bewegungsweg nur mit einem analogen öldunststrom zusammentrifft, wodurch die Ausbildung eines Ölfilms und die Aufnahme von Öldunsttcilchen durch diesen Ölfilm ausgeschlossen wird, weshalb ein öldunst mit einer größeren Dichte erhalten wird.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen ö|dunsterzeugers besteht im geringeren Verbrauch an Druckgas und Energie zum Transport der erforderlichen ölmenge zu den zu schmierenden Objekten.
Es ist vorteilhaft, die erste und die zweite Düse so anzuordnen, daß der Abstand zwischen ihren Auslaßöffnungen verändert werden kann. Das ermöglicht es, die Geschwindigkeit des gegenseitigen Zusammenstoßes der Teilchen und damit die Dispersität des öldunstes zu verändern. Bei einer Verminderung des Abstandes zwischen den Auslaßöffnungen wird die Geschwindigkeit des gegenseitigen Zusammenstoßes der Teilchen vergrößert und deren Abmessungen werden kleiner.
Es ist auch vorteilhaft, die erste und die zweite Düse sei anzuordnen, daß der Winkel zwischen ihren Achsen verändert werden kann. Das ermöglicht eine zusätzliche Erweiterung der Rcgelungsmöglichkeit der Dispersität -> des öldunstes. wodurch sich die Möglichkeit ergibt, für jedes Schmiersystem und für jede ölsortc einer optimale Größe und Menge der ölteilchen im öldunst zu wählen.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme to auf die Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen gemäß der Erfindimg ausgeführten öldunsterzeuger,
Fig. 2 teilweise im Schnitt die Draufsicht des gemäß der Erfindung ausgeführten öldunsterzeugers, ir> Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-lll in Fig. 1, F i g. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 1, F i g. 5 den Oberteil des gemäß einer Modifikation der Erfindung ausgeführten öldunsterzeugers im Schnitt,
F i g. b den Oberteil des gemäß einer anderen Modifikation der Erfindung ausgeführten öldunsterzeugers im Schnitt,
F i g. 7 den Schnitt nach der Linie VlI-VII in F i g. 6, F i g. 8dep Schnitt nach der Linie VIII-VIII in F i g. b. Fi g. 9 den Schnitt nach der Linie IX-IX in Fi g. 6. 21) Der erfindungsgemäße öldunsterzeuger enthält einen ölbehälter t (Fig. 1) und einen Deckel 2, die mit Hilfe eines Flansches 3, von Schrauben 4 und von Muttern 5 miteinander verbunden sind. Zwischen dem ölbehälter 1 und dem Deckel 2 ist ein Dichtungselement 6 jo eingesetzt. Eine im Deckel 2 ausgeführte öffnung 7 ist für die Zufuhr des Druckgases in den Erzeuger bestimmt, Eine öffnung 8 (F i g. 2) dient für die Zuleitung des ölduhstes zu den zu schmierenden Objekten, und ein Stutzen 9 ist zum ölcingicßen in den Erzeuger bejr> stimmt. Im Deckel 2 (F i g. 1 und 2) ist des weiteren eine erste Düse 10 angeordnet, die aus einem Gehäuse 11 und einem Zerstäuber 12 besteht.
Ein Stppfcn 13(F i g. 1) und eine Mutter 14 dienen zur Befestigung der Düse 10 im Deckel 2. während Dichtungen 15 Leckverluste an öl und Druckluft durch die Spalte zwischen der Düse 10 und dem Deckel 2 verhindern. Die Düse 10 enthält ferner tangentiale Einlaßkanäle 16 Zur Erzeugung des Gaswirbels, eine Auslaßöffnung 17 für den öldunstwirbelstrom und einen Durchgang 18, 4r> der mittels eines Rohrs 19 mit dem ölbehälter 1 verbunden ist. Der Durchgang 18 und das Rohr 19 bilden einen Kanal, durch den das öl in den sich im Innern der Düse 10 ausbildenden Gaswirbel eintritt.
In den Deckel 2 (Fig. 1 und 2) ist auch eine zweite Düse 20 eingesetzt, die aus einem Gehäuse 21 und einem Zerstäuber 22 besteht. Ein Stopfen 23 (F i g. 1) und eine Mutter 24 dienen zur Befestigung der Düse 20 im Deckel 2, während Dichtungen 25 Leckverluste an öl und Druckluft durch die Spalte zwischen der Düse 20 ri5 und dem Deckel 2 verhindern. Die Düse 20 enthält wie die Düse 10 tangentiale Einlalikanäle 26 zur Erzeugung des Gaswirbcls, eine Auslaßöffnung 27 für den öldunstwirbelstrom und einen Durchgang 28, der mittels eines Rohrs 29 mit dem ölbehälter 1 verbunden ist. Der «> Durchgang 28 und das Rohr 29 bilden einen Kanal, durch den das öl in den sich im Innern der Düse 20 ausbildenden Gaswirbel eintritt.
An den Enden der Rohre 19 und 29 sind Filter 30 und 31 zur Rcimgung des in die Düsen 10 und 20 eintretenbr> den Öls von Fremdeinschlüssen angebracht.
Im Deckel 2 sind mit der Öffnung 7 kommunizierende Kanäle 3? und 33 sowie senkrecht zu den Kanälen 32 und 33 angeordnete Kanäle 34 und 35 ausgeführt, die
mit Ringhohlräumen 36 und 37 im Deckel 2 kommunizieren. Die Austrittsöffnungen der Kanäle 32,34,35 und 33 sind durch entsprechende Gewindestopfen 38,39,40,
41 abgesperrt.
In der Fig.3 wird gezeigt, daß die Einlaßkanäle 16, durch die das Druckgas zuströmt, tangential angeordnet und bezüglich der Achse der Düse 10 nach ein und derselben Seite gerichtet sind. Das bedingt den wirbelartigen Charakter der Gasbewegung in einer Kammer
42 und gewährleistet eine maximale Geschwindigkeit der Gasausströmung am Austritt aus der Kammer 42 und damit einen maximalen Unterdruckwert im Durchgang 18 (F i g. 1) zur Einführung des Öls in den Wirbclgasstrom sowie eine geringe Größe der sich bei der Zerschlagung ausbildenden ölteilchen.
In ähnlicher Weise sind die Kanäle 26 (Fig.4) der Düse 20 ausgeführt, mit deren Hilfe das Druckgas aus dem Ringhohlraum 37 in eine Kammer 43 geleitet wird.
Es soll hervorgehoben werden, daß die tangcntialcn Einlaßkanäle 16 (F i g. 3) der Düse 10 und die tangentialen Einlaßkanäle 26(F i g. 4) der Düse 20 in einer solchen Weise angeordnet sind, daß die Drehrichtungen der sich ausbildenden öldunstwirbeiströme entgegengesetzt sind und die Auslaßöffnung 27 (F i g. 2) für den öldunstwirbelstrom der zweiten Düse 20 der Auslaßöffnung 17 für den öldunstwirbelstrom der ersten Düse 10 zugewandt ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Modifikation der Erfindung sind die Düsen 10 und 20 mit einer Möglichkeit zur Änderung des Abstands zwischen den Auslaßöffnungen 17 und 27 angeordnet. Die Abstandsänderung wird mit Hilfe der Muttern 44 und 45 gewährleistet, die sich in Bohrungen im Deckel 2 drehen können, jedoch gegen eine Axialverschiebung in bezug auf den Deckel mit Hilfe der am Deckel 2 mittels der Schrauben 48 und 49 befestigten geschlitzten Ringe 46 und 47 gesichert sind.
Bei einer anderen, in Fig. b dargestellten Modifikation der Erfindung sind die Düsen 10 und 20 mit einer Möglichkeit zur Änderung des Abstands zwischen den öffnungen 17 und 27 und gleichzeitig mit einer Möglichkeit zur Änderung des Winkels zwischen deren Achsen angeordnet. Es soll hervorgehoben werden, daß die Düsen 10 und 20 nur mit einer Möglichkeit zur Änderung des Winkels zwischen deren Achsen angeordnet werden können. Die Möglichkeit zur Änderung des Winkels zwischen den Achsen der Düsen 10 und 20 wird durch ihre gelenkartige Anordnung bei Gleitstücken 50 und 51 gewährleistet, und deren Feststellung in der erforderlichen Lage erfolgt mit Hilfe von Schrauben 52 und 53 (F ig. 7).
Für die Zuleitung des Druckgases zu den Düsen 10 und 20 (F i g. 6) werden mit der öffnung 7 (F i g. b) verbundene flexible Schläuche 54 (Fig.6 und 8) und 55 (Fig. 6 und 9) benutzt.
Beim Betrieb des Erzeugers wird das Druckgas durch die öffnung 7 (F i g. 1) und die Kanäle 32,33, 34 und 35 in die Ringhohlräume 36 und 37 und aus diesen Hohlräumen über die tangentialen Einlaßkanäle 16 und 26 in die Kammern 42 bzw. 43 zugeführt. Die sich ausbildenden Wirbelgasströme erzeugen am Austritt aus den Kammern 42 und 43 Unterdruckzonen, wodurch das öl aus dem ölbehälter 1 durch die Rohre 19 und 29 und über die Durchgänge 18 und 28 in die Gusstrome eingesaugt wird. Das öl wird in den Wirbelgasströmen in feine Teilchen zerschlagen, wobei öldunstwirbeiströme erzeugt werden, die durch die öffnungen 17 bzw. 27 heraustreten.
Die tangentialen Einlaßkanäle 26 (Fig. 4) der zweiten Düse 20 sind gegenüber den tangentialen Einlaßkanälen 16 (Fig.3) der ersten Düse 10 in einer solchen Weise angeordnet, daß aus den Auslaßöffnungen 17 (Fig. 1) und 27der Düsen 10 und 20öldunstwirbeiströme mit entgegengesetzten Drehrichtungen austreten. Die Axialkomponenten der Wirbelbewegungsgeschwindigkeitcn dieser Ströme sind desgleichen nach
ίο entgegengesetzten Seiten gerichtet, da die Auslaßöffnungen 17 und 27 einander zugewandt sind. Beim Zusammentreffen der gegeneinander gerichteten öldunstwirbelslröme erfolgt ein vielfaches Zusammenprallen der Ölteilchen und deren intensive Zerschlagung, wo-
ir> durch die Dispersität des öldunstes erhöht wird. Zur Dispersitätserhöhung des öldunstes trägt auch der Umstand bei, daß beim Zusammenprall von zwei beliebigen Teilchen die Geschwindigkeit eines jeden von diesen in bezug auf das andere der summarischen Geschwindigkeit der beiden in bezug auf ein feststehendes Koordinatensystem gleich ist.
Bei der in der Fig.5 dargestellten Modifikation der Erfindung können die Düsen 10 und 20 durch Drehung der in axialer Richtung mittels der geschlitzten Ringe 46
2r> und 47 fest gesicherten Muttern 44 und 45 verstellt werden, wodurch der Abstand zwischen den öffnungen 17 und 27 geändert werden kann. Bei einer Verminderung dieses Abstands steigt die Intensivität des Zusammenpralls der Ölteilchen an, und es wird also die Dispersität
so des sich ausbildenden öldunstes verstärkt.
Bei der in der F i g. 6 dargestellten Modifikation der Erfindung erfolgt die Luftzufuhr zu den Einlaßkanälen 16 und 26 der entsprechenden Düsen 10 und 20 mit Hilfe von flexiblen Schläuchen 54 und 55.
Die aus den öffnungen 17 und 27 austretenden Öldunstwirbeiströme weisen entgegengesetzte Drehrichtungen auf, was, wie das oben ausführlich beschrieben wurde, zur Ausbildung eines feindispersen öldunstes beiträgt.
Bei gelösten Sicherungen (Schrauben) 52 und 53 kann der Winkel zwischen den Achsen der Düsen 10 und 20 durch eine Verdrehung der Düsen 10 und 20 um die Achse dieser Schrauben 52 und 53 verändert werden. Durch die Änderung des Winkels zwischen den Düsenachsen wird eine Vergrößerung des Regelbereichs der öldunstteilehcndispcrsität und das Erhalten von optimalen Bedingungen zur Erzeugung eines feindispersen öldunstes ermöglicht.
Es soll hervorgehoben werden, daß es der erfindungsgemäße Aufbau des öldunstcrzeugers gestattet, die Bildung eines Ölfilms im Laufe des Betriebs zu vermeiden, wodurch die öldunstdichte erhöht und letzten Endes die für die Zufuhr der nötigen ölmenge zu den einzuschmierenden Objekten erforderliche Gasmenge herabgesetzt wird.
Weiterhin ergibt sich infolge einer Erhöhung der öldunstdispersität die Möglichkeit öldunst zu vom Erzeuger weiter entlegenen Schmierpunkten ohne Gefahr einer Absetzung des Öls an den Wänden der Rohrleitung
ho zu transportieren.
Außerdem entfällt infolge der intensiven Verfeinerung der Ölteilchen beim Zusammentreffen der öldunstwirbeiströme die Notwendigkeit, hohe Werte der .ÖkliiMsl(lis|>i_Tsil;il um Austritt aus jeder Diisc^/.ii er t)5 zwingen, was es gestattet, ein Gas mit weniger hohen Druckwerten zu verwenden und damit den Energieaufwand zur Erzeugung des öldunstes herabzusetzen. Es soll vermerkt werden, daß trotz der Beschreibung
der Erfindung zur Zerstäubung der Flüssigkeit öl, die
Erfindung dadurch nicht begrenzt wird und auch zur
Zerstäubung anderer Flüssigkeiten verwendet werden
kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
15
20
30
40
55

Claims (3)

Patentansprüche:
1. öldunsterzeuger mit zwei mit ihren Auslaßöffnungen zugekehrten Düsen mit jeweils einem Kanal zur Zuführung des Öls und einem Kanal zur Zuführung des Vcrnebelungsgases, wobei der gegenseitige Abstand der Düsen derart bemessen ist, daß ein Zusammenprall der ausgestoßenen ölteilchen der einen Düse mit denen der anderen Düse gewährleistet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (10, 20) mit tangentialen Einlaßkanälen (16, 26) zur Erzeugung von Gaswirbeln ausgebildet sind, wobei die zur Erzeugung des Gaswirbels dienenden tangentialen Einlaßkanäle (26) der einen Düse (20) so angeordnet sind, daß die Drehrichtung des aus ihrer Auslaßöffnung (27) austretenden öldunstwirbelstromes der Drehrichtung des aus der Auslaßöffnung (17) der anderen Düse (10) austretenden öldunstwirbelstroms entgegengesetzt ist.
2. öldunsterzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Düsen (10,20) so angeordnet sind, daß der Abstand zwischen ihren Auslaßöffnungen (17, 27) veränderbar ist.
3. öldunsterzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Düsen (10,20) so angeordnet sind, daß der Winkel zwischen ihren Achsen veränderbar ist.
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